Ausgabe 
20.1.1941
 
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iern

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erziekte in

der Altersklasse nt

(Marburg)

Gary

Reichsbahn Hanau Gruppensiegel im Ringen

3 Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

Instinkt genug haben müssen, um zu erfühlen, ich nicht in Worte kleiden konnte. Oder st

(88,5 + 90);

(87,5 + 90);

(85,5 + 92);

1900 Naunheim 4:2 (1:0).

Die Blau-Weißen haben sich für die

Tatsache, daß keine Verletzte zu beklagen sind, aus Sicht gesehen wichtiger als ein Sieg um jeden

Erst heute wurde mir klar, daß du in mir M etwas anderes gesehen hast als einen Emportim^' ling. Der Adelsstolz deiner Mutter, die ihren ßj' gLnottennarnen förmlich anbetet, der Pattiziersttlj deines Vaters haben sich in dir vereinigt. Das die erste Kluft zwfichen uns. Du kamst anscheines. gar nicht auf den Gedanken, daß man einen auch als Menschen zu würdigen hat, nicht nur «If Verdiener und Erben. Und wenn ich einen Teil W Schuld an unserem Auseinanderleben trage, so lieg er nur darin, daß ich niemandem mein .herz mit te Händen entgegen tragen kann. Zur Zurückhalti»" zwang mich dir gegenüber das Bewußtsein, du mich noch nicht liebtest, hörst du, noch nicht. 5i hoffte auf später. Du bist eine Frau und hätte

Landgraf (Dresden) uni) Stelter (Hamburg-Altona) je 177,0 P.; 12. Datz (Karlsruhe) 176,5 Punkte.

dir jemand wertvoller, der mit glatten und woh gesetzten Worten seine Liebe zu beteuern versteh Er mag recht haben mit seiner Darstellung, vielleicht sitzt ein wirklich wertvolles Gefühl so W-

daß es sich schlecht in Worte formen läßt." (Fortsetzung folgt.)

10. Dickhaus (Remscheid) 177,5 P

10. Linke (Neumünster) 177,5 P

11. E. Med (Stuttgart-'Münster),

Umwege -es Herzens

Roman von H. 0. Hansen

Copyright by Prometheus «Vor lag Dr. Eich acker Groben teil

Hintermannschaft geschickt ausnutzte und auf 2:0 er. höhte. Wenig später stand es 3:0. Bei einem Schuß aus dem Hinterhalt sprang der Ball von den Hän­den des Torwächters in die höhe, Luther bugsierte das Leder mit dem Kovf hinter die Linie. In der 70. Minute war es Löbsock, der den vor der Aus­linie liegenden Ball hoch vors Tor gab, Kraft lenkte mit dem Kopf zu Luther, der aus der Lust zum 4:0 ein schoß. Eine erneute Verletzung zwang Löb. sack zum endaültigen Ausscheiden. Als auch Jäger das Feld verließ und ^Greven herumhumpelte, ka­men die Naunheimer zum ersten Gegentreffer. Von do ab wurden auch sie etwas aggressiver und die hintermannschast der Mau-Meißen stark unter Druck gesetzt. Dankok und Goß. besonders ersterer, waren "doch in glänzender Verfassung, so daß es den Naunbeimern erst in der 80. Minute aelong, durch den Halblinken da? Ergebnis auf 4:2 zu stellen.

Naunheim kam diesmal nicht so zur Geltung wie beim Vorspiel. Dies gilt hauptsächlich für den Sturm, der in der gegnerischen Hintermannschatt ein kaum zu überwindendes Hindernis kand. Damit war den Gallen ihre hefte Waffe aus der Hand genommen. 1900 in der Aufstellung Launsnach Vankok. Goß, Carstens, Greven Jäger, Schellhaas. Löbsack, Kratt 1., Luther, Koch konnte sich sehr schwer mit

Reichswett,kampf der Meisterklasse (19181922), Zehnkampf: 1. und Reichssieger: Ja­kob Kiefer (Bad Kreuznach) 191,5 P. (Pflicht 97,5, Kür 94 P.); 2. Adalbert Dickhut (Dortmund) 191,0 P. (94,5 4- 96,5); 3. Helmut Bantz (Speyer) und Braun (Dortmund) je 187,5 P. (92,5 + 95), 4. Schmidt (Berlin-Spandau) 186,0 P. (92,5 + 93,5); 5. Th. Wied (Stuttgart^Münfter) 184,5 P. (93,5 + 91), 6. Münder (Äugsburg-Göggingen) 182,5 P.

7. Braun (Gelsenkirchen) 180,5 P.

Ser Tumer-Rachwlichs im

Ialob Kiefer der Beste.

Die Süd west-Ringermannschaften m klassischen Stil wurden am Sonntag in Mainz ft Ende geführt, nachdem kürzlich der erste Teil bt6- Titelkämpfe in Frankfurt stattfand, heßbergir (Frankfurt), Weimer (Frankfurt), Flick (Mainz) m:' Horn (Mainz) sicherten sich die Titel im Leicht- Welter-, Mittel- und Schwergewicht.

Niederlage im Vorspiel revanchiert. In der zweiten halste er» spielten sich die Blau-Weißen eine gewisse lieber« legenheit, die für den Sieg ausschlaggebend war.

Der Beginn sah die Platzbesitzer sofort im An- griff, ja es wurde eine längere Belagerung des Naunheimer Tores. Luther hatte in der 25. Minute mit einem harten Schuß Erfolg, als das Leder vom Pfosten ins Netz sprang. Wenig später ergab sich für Kraft I. eine Chance, fein Schuß war für den aufmerksamen Gästehüter jedoch nicht placiert ge­nug. Die klarsten Tormöglichkeiten ließ in dieser Zeit aber Koch aus. Anstatt den in freien Raum gespielten Ball flankend zur Mitte zu geben, ver­suchte er immer wieder mit erfolglosem Dribbeln. Nach dem Wechsel begann für 1900 eine erfolgreiche Zeit. Fünf Minuten nach Wiederanstoß war es Luther, der ein Mißverständnis in der gegnerischen

Heber 100 der besten deutschen Nachwuchsturner gaben sich am Samstag und Sonntag in Kassel beim Reichswettkampf der Meisterklasse, Jahrgänge 19181922, ein Stelwichein. Dieser Reichswett­kampf, der zum ersten Male veranstaltet wurde, bildete den Abschluß einer umfangreichen Lehr arbeit auf breitester Grundlage, gleichzeitig war er der Ausgangspunkt der kommenden Leistungsschulung, die den Zweck hat, eine Reichskernmannschaft des Nachwuchses zu bilden, die einmal berufen ist, die Nationalmannschaft zu verjüngen.

Zu den Pflichtübungen des turnerischen Zehn­kampfes traten am Samstag 110 Turner aus allen deutschen Bereichen an. Von bekannteren Kräften fehlte eigentlich nur der Mannheimer Pfitzenmeier, oem man gute Aussichten auf einen der vorderen Plätze gegeben hatte. Die zwölf besten Turner des Samstags traten am Sonntagnachmittag in der Kasseler Festhalle vor 1500 Besuchern und unter den kritischen Augen des Reichsfachamtsleiters Ste- di n g und des ReichsmännerturKwarts Schnei- der zur Entscheidung an. Man darf sagen, daß die Leistungen durchweg gut und die der Spitzen- tumer sogar erstklassig waren. Nichts unterstreicht besser diese Feststellung als Tatsache, daß die Kampfrichter nicht weniger als zehnmal die volle Punktzahl gaben. Kieger des Zehnkampfes und da­mit Reichsbester wurde der schon bekannte und be­währte Kreuznacher Jakob Kiefer, der schon die Pflicht mit 97,5 Punkten als Bester abgeschlossen hatte und mit zusätzlichen 94,0 Punkten aus der Kür aus insgesamt 191,5 Punkte kam. lieber-

raschend gut turnte bet Westfale Adalbert Dick- Hut (Dortmund), der mit 191,0 Punkten (94,5 4- 96,5) Zweiter wurde und dabei den zweifachen deutschen Jugend-meister Helmut Bantz (Speyer), der auf 187,5 Punkte kam, hinter sich lassen konnte. Braun (Dortmund), Schmidt (Berlin-Spandau), Th. Wied (Stuttgart-Münster) und Münder (Augs­burg-Göggingen) belegten die nächsten Ränge, wo­bei zu bemerken ist, daß Braun noch die gleiche Punktzahl wie Bantz erzielte. Bester Kürturner war Dickhut mit 96,5 Punkten. Großes Pech im End­kampf hatte der Essener Walter, der nach der achten Hebung noch an dritter Stelle der Gesamtwertung lag, dann aber durch eine Verletzung zum Auf­geben gezwungen wurde. Das Schlußergebnis:

den Platzoerhältnissen abfinden. Dies gilt besonders für die Außenstürmer. Löbsack war schon früh ver- letzt, und da war es für Luther und Kraft beson­ders schwer, sich durchzusetzen. Greven war der ruhende Pol im Mittelfeld. Staunenswert war die Beweglichkeit von Jäger, wogegen Carstens merk- lich abfiel. Ein großes Verdienst hat die Derteidi- gung Pankok-Goß. Launspach, diesmal weniger be­schäftigt, bewies wieder sein Können, gegen die beiden Gegentore konnte er nichts ausrichten. Schirj Volkmar, Wetzlar, war ein gerechter Leiter.

3:l-2liebetfage des vfv.-Reichsbahn.

Wenn die DfB.er dieses Spiel verloren, so liegt der Grund in der unglaublichen Härte, mit der es durchgeführt wurde. Die Gießener Mannschaft spielte nicht schlecht, wenn auch dabei nicht übersehen werden darf, daß Wunderlich fein Mittelstürmer ist. Seine zu langsame Ballabgabe verdarb oft Torge­legenheiten, die bei einem schnelleren Erfassen zu verwerten gewesen wären. Erst als er in der zwei­ten Halbzeit auf Linksaußen ging, wurden die VfB.er bedeutend gefährlicher. Immerhin ist die

Preis.

Spielverlauf: Die erste Halbzeit ist ein ständiges Aus und Ab und zeigt beide Hintermannschaften in voller Entfaltung des Könnens. Als Ehmann zwei- mal sich wundervoll durchgespielt und selbst schießt, hat der Burgsolmser Tormann Glück, daß er rich­tig steht. Ueberraschend fällt aus einer harmlos er­scheinenden Situation das Führungstor der Burg­solmser. Bei einer Vorlage zum Halblinken zögern Der rechte Läufer sowie Verteidiger mit dem Ein­greifen und geben dadurch dem Halblinken Gele­genheit, unhaltbar einzusenden. Nach Wiederbeginn spielen die VfB.er betont offensiv, sie können jedoch gegen die Härte der Hintermannschaft nicht auf- kommen. Als Leutheuser endlich einmal zum Schuß kommt, wehrt der Tormann den Schuß ab. Die Gießener wurden zurückgedrängt. Hierdurch hat der Halblinke Gelegenheit, ein weiteres Tor zu er- zielen. Als Fleischhauer durch eine unglückliche Kopfabwehr ein Selbsttor verursacht, raffen sich die Gießener noch einmal auf. Leutheuser verkürzt auf 3:1, nachdem Ehmann einen Elfmeter nicht verwan­deln kann. Als zweimal der Ball den Burgsolmser Posten trifft, sind die letzten Torgelegenheiten der Gießener vorbei. Trotz der Niederlage behaupten I fie weiterhin den dritten Tabellenplatz.

Die Stimme des Mannes klang bewegt, und «f wandte den Blick sofort wieder von seiner Frau ast als er chre vor Staunen, Angst, Enttäuschung, 3M' leid und Entsetzen aufgerissenen Augen sah.

Aber das ist ja lange vorbei-" Er machte eiiw wegweisende Handbewegung.Ich komme zum näii- ften Punkt. Du bist groß geworden in AnsctM ungen, die sich mit meinen Begriffen von unser->l Lebensaufgabe nicht decken. Theater, Konzert, leere Vergnügungen sie sind nicht lebensnotwen­dig, wenn man seinem Betrieb, seiner Belegfch^ und dem Volk gegenüber eine Verantwortung trägt ganz abgesehen von dem eigenen Schaffensdror? und der Sorge für die Zukunft der Nachkomme^ schäft. Aller meiner Grunde, die mich zu rastlos^ Arbeit gezwungen haben, erinnerst du dich. W keiner von ihnen fand volle Zustimmung in deinen Herzen. Dich in die schwierige technische und ver­waltungsmäßige Materie der Fabrik einzuweilM wäre vergebliche Liebesmühe gewesen."

Hannes Koßmann konnte feine wachsende regung nur noch" dadurch meistern, daß er auffta und zweimal um den Schreibtisch herumging.Gitta, du hast von Anfang an in einem verhängnisvoll Irrtum über mein Wesen gelebt. Die Schuld bann liegt mindestens ebensoviel bei dir wie bei mir.

Der Sport-Club Riebersee wurde ir der deutschen Eishockey-Meisterschaft Sieger b?r Gruppe IV, denn er schlug am Sonntag tn Em misch-Partenkirchen den EV. Füsten mit 4:1 M 1:0, 3:0) und kann nun vom Mannheimer EM nicht mehr eingeholt werden.

Fischer konnte natürlich den vorzüglichen Hanauer Geis nicht gefährden und verlor durch Heberwurf.

Halbschwergewicht: Klotz (Gießen) hatte in ©eorgie einen Gegner, der 20 Pfund schwerer war, und es -ergab sich eine Situation, die Georgie durch seine körperliche« Vorteile für sich gestalten konnte. i

Schwergewicht: Ebenso erging es Noeller (Gießen) gegen Greif (Hanau), denn auch dieser Ringer hatte alle Vorteile auf seiner Seite.

Hanau besiegt Alsfeld 6:1.

Bantam: Berwig (Alsfeld) besiegt Bilefsky (Hanau) m 3Vt Minuten.

Feder: Schrankler (Hanau) besiegt Kurz (Als­feld) in 1 Minute.

Leicht: Rening (Hanau) besiegt Braun (Als­feld) in 11 Minuten.

Welter: Breitenstein (Hanau) de siegt Kraft (Alsfeld) in 1 Minute.

Mittel: Gcis (Hanau) besiegt Steinbach (Als­feld) nach Punkten.

Im halbschwer- und Schwergewicht wird Hanau kampflos Sieger.

Bei den gestrigen Kämpfen konnte sich die Ha­nauer Mannschaft als Gruppensi-e-Her qualifizieren, und sie wird auch sicher bei den Kämpfen mit dem Sieger der Nordgruppe ein sehr gewichtiges Wort mitsprechen. Im ersten Kampf besiegte Hanau den DfB.-R. Gießen mit 6:1 Punkten; nur der talen­tierte Nachwuchsringer Lorenz konnte für die Gießener Mannschaft den Eh re npunk- erringen. Da­mit nahm Hanau für die vor kurzem erlittene Nie­derlage durch die Gießener Mannschaft glänzend Revanche. Die Ergebnisse:

Bantamgewicht: Lorenz (Gießen) besiegt Bielefsky (Hanau) durch Eindrücken der Brücke.

Federgewicht: Dem (Gießen) unterlag gegen den deutschen Spitzenringer Schrankler nach guter Gegenwehr in 2 Minuten.

Leichtgewicht: Alois Funk (Gießen) war durch einen Sturz außer der Matte stark behindert und verlor dadurch gegen Reifing (Hanau) in 12 Sek.

Weltergewicht: Hffz. Erler (Gießen) hat leider keine Gelegenheit zum Iraining und verlor nach schönem Kampf gegen Breitenstein (Hanau).

Mittelgewicht: Der erst 16jährige Gießener

Das Erscheinen der Kinder machte eine Fort­setzung der Ausspracye unmöglich. Der Vater be­grüßte seine Jungen, die sechs und drei Jahre alt waren, herzlich und mit einer gegenüber seinem sonstigen Wesen eigentümlich wirkenden Zärtlich­keit. Sie umarmten ihn stürmisch, kletterten ay ihm hoch und hatten hundert Fragen. Die Mutter wurde weniger lebhaft bedacht, und der ältere der beiden Knaben meinte altklug, Vater sei selten sckon so früh zu Hause, daß man ihm dafür besonders danken müsse.

Warum habt ihr denn mit eurem Spiel im Garten aufgehört?" fragte Hannes Koßmann.

Aber es regnet dock ein bißchen, und Fräulein meinte, wir dürften nicht naß werden."

Sann bleiben wir jetzt auch zusammen, bis es Abendbrot gibt." Rechts und links einen feiner Söhne an der Hand verließ der Vater, gefolgt von der Kindergärtnerin, das Boudoir feiner Frau, um im Kinderzimmer mit ihnen zu spielen. Das Mäd­chen ging nicht mit dorthin, sondern verschwand über die Treppen nach oben.

Gitta Koßmann blieb zurück. Das Dazwischen- treten der Kinder war ihr wie eine Erlösung ge­kommen. Jetzt konnte sie wenigstens versuchen, einen klaren Gedanken zu fassen. Was Hannes beschließen würde, war ihr noch unklar. Mit Sicherheit rechnete sie aber darauf, daß er die Scheidung einleiten würde, obwohl ein solcher gesellschaftlicher Skandal zweifellos seinem Grundsatz, vor der Oeffentlichkeit alle privaten Dinge sorgfältig zu verbergen, wider­sprechen mußte.

Während sie in qualvoller Hnruhe bald in ihrem Zimmer hin und her ging, bald auf einem Stuhl oder Sessel Platz nahm, spielte ihr Mann scheinbar losgelöst von allen anderen Fragen und Problemen mit seinen Jungen. Er saß auf dem Fußboden, ließ eine elektrische Eisenbahn rollen, las mit ihnen in Bilder- und Märchenbüchern, erzählte kleine Ge­schichten und schien ebenso vergnügt und ausgelassen wie seine Sprößlinae. Nichts in feiner Haltung und in seinen Zügen erinnerte mehr an den Mann von vorhin. Gewollt gab er sich uneingeschränkt der Freude des Augenblicks hin und schien vergessen zu haben, was ihn eine Viertelstunde vorher noch so heftig bewegt hatte.

Zum Abendbrot um sieben Uhr trafen sich die Familienmitglieder In Gegenwart der Kindergärtne­rin. Die Mahlzeit wäre frostig und einsilbig ver-

Deutschlands Amateurboxer könnt« den ersten Länderkampf des Jahres zu einem M nen Erfolg gestalten. In Kopenhagen gewannen frö gegen Dänemarks Nationalstaffel mit 10:6 Punkten nachdem die Dänen anfangs 6:0 geführt hatten Siege für Deutschland errangen Schmedes (Dom mund), Murach (Schalke), Schmidt (hamburch Umar (Dortmund) und Klemholdermann (BerliO geschlagen wurden Dbermauer (Köln), Börgers Hausen (Hannover) und Schimanski (Berlin).

(90,5 + 92); .. _ .. x_ ,

(89 + 91,5); 8. Kampes (Düsseldorf-Holthausen) 179 P. (88 + 91); 9. hölzl (Regensburg) 178,5 P.

Ergebnisse der Aezirkskiaffe.

1900 Naunheim 4:2

Luftwaffe Wetzlar 05 1:6 Burgsolms VfB.-Reichsbahn 3:1. Bissenberg Watzenborn-Steinberg 2:5 Sportfreunde Wetzlar VfL. Marburg 5:0 1900 hatte bereits eine 4:0-Führung herausgeholt, als die Mannschaft durch Verletzungen drei Mann verlor. Nur diesem Umstand verdanken es die Naun­heimer, wenn sie zwei Gegentore erzielen konnten. Die Wetzlarer zeigten auf dem Waldfportplatz sehr wenig, und man geht nicht fehl in der An­nahme, daß bei einem anderen Gegner die Wetzlarer eine Niederlage hätten einftetfen müssen. Der Wetz­larer Sieg wurde erst errungen, nachdem die Wider­standskraft durch ein Abseitstor und durch die Ver­wandlung eines Handelfmeters gebrochen worden war.

Ein Unentschieden wäre den Leistungen beider Mannschaften in Burgsolms gerecht geworden.

Die Sensation des Sonntages bildete die Nieder­lage der Marburger in Wetzlar. Die Sportfreunde warteten mit einer sehr guten Leistung auf und hatten bei Halbzeit schon eine 4:0-Führung erreicht. Nach kurzer Feldüberlegenheit der Marburger in der zweiten Hälfte übernahmen die Sportfreunde er­neut das Spielgeschehen und schossen noch ein wei­teres Tor.

In Bissenberg hatten die Steinberger einen viel schwereren Stand, als sich im Resultat spiegelt.

Die Tabelle hat jetzt folgenden Stand:

Alsfeld besiegt Gießen 5:2.

Bantam: Lorenz (Gießen) unterliegt gegfr den starken Berwig (Hanau) nach hartem KaiM durch Eindrücken der Brücke.

Feder: Dem (Gießen) besiegt K. Kurtz (Alssch' nach 2% Minuten Dauer durch Eindrücken des Brücke.

Leicht: Alois Funk besiegt h. Kurtz durch blitz., schnellen Schleudergriff.

Welter: Uffz. Eder befreit sich zuerst aus ber gefährlichsten Lagen, verliert aber in 5 Minuten durch Armzug.

Mittel: hier treffen sich in Klotz (Gießen) Steinbach zwei Gegner aus unzähligen Kämpfe Klotz liegt erst gut in Führung, gibt sich aber ir der 10. Minute eine Blöße, die Steinbach blitzschneg, ausnutzt.

h a l b s ch w e r : Fischer (Gießen) ist noch zu un« erfahren und läßt sich von Kraft (Alsfeld) bunt; Hüftschwung überraschen.

Schwergewicht: Auch Noeller hat hn Schwalm (Alsfeld) einen Gegner, der ihm an Er­fahrung weit voraus ist. Schwalm siegt burt: Armzug.

Im Mannschaftsgewichtheben siegt Alsfeld mnl 2240 Pfund vor Gießen mit 2200 Pfund. Beitzg Mannschaften hatten zahlreiche Jugendliche in bei Mannschaft, die durchweg gutes Können zeigten. An Gießen war es besonders der 16jährige Paul Fj« scher, der bei eifrigem Training bestimmt noi von sich reden machen wird. Fischer stieß außer M- kurrenz 175 Pfund.

Die Ergebnisse:

Wie erschöpft sank sie auf ihren Stuhl zurück. Das war unsere Ehe, und das ist unsere Ehe. Es ist die Erklärung für mein Tun, nidji eine Recht­fertigung. Deinen Freund Ralf kenne ich so lange, wie ich mit dir verheiratet bin. Ich habe ihn ,)5 Jahre lang nur als deinen Freund angesehen. Er­laß es mir, dir zu schildern, wie es dazu kam, daß ich seine Geliebte wurde. Ich bin mir darüber im klaren, daß er wie ein Schuft an dir gehandelt hat. Denn er ist seit zwanzig Jahren dein bester, viel­leicht dein einziger Freund. Aber ich gab mich ihm hin, weil er mich wie einen Menschen und wie eine begehrenswerte Frau behandelte. Geliebt habe ich ihn bis heute nicht. Aber er war der erste Mann, der mich entflammen konnte. Deshalb ist mein Ver­hältnis zu ihm fast das gleiche, als hätte ich in einem Rauschgift Vergessen gesucht. Ich habe mich geschämt, daß ich es tat, nicht wegen meines Betruaes an dir und den Kindern, denn euch habe ich nichts ge­nommen, was ihr brauchtet oder für wertvoll hieltet. Peinlich war mir nur der Gedanke, daß ich einen Geliebten hatte, der als dein Freund schuftig an dir handelte. Aber vielleicht war gerade dieser Gedanke der stärkste, der mich zum Handeln trieb. Ich wollte und mußte mich erniedrigen. Ich war sie satt, diese Atmosphäre wohlhabender, tugendtriefender, reiner Bürgerlichkeit. Hannes, das ist es, was ich dir zu sagen habe, und jetzt urteile. Ich erwarte nicht, daß du mich versteht, aber ich hoffe, daß du auch dies­mal deine' Heberlegenheit und deine Gerechtigkeit walten läßt."

Sie saßen sich schweigend gegenüber. Der Mann rauchte, und sie krampfte die Finger ineinander. Sie sahen sich ab und zu an und blickten im Zimmer umher. Es war eine gefahrenbergende, erdrückende Stille im Raum. Ehe aber der Mann neue Fragen stellen ober seine Meinung äußern konnte, kamen eilige Schritte die Treppe herauf, die Tür wurde aufgerissen, und zwei Knaben, gefolgt von einem Mädchen, stürmten ins Zimmer.

640 Pfund eine Leistung, mit der er als Reichsbest« anzusprechen wäre.

Kurze Svorlnotizen.

Das Reichsfachamt Leichtathlettil tagte am Wochenende in Berlin. Als feste Termin« für die Meisterschaften 1941 wurden festgelegt: Nb zirksmeisterschaften am 14/15. Juni, BereichsnM sterschaften am 28729 Juni, deutsche Meisterschaft« am 19720. Juli. Der Dreiländerkampf zwisch« Deutschland, Schweden und Finnland findet am 6 und 7. September in Berlin statt.

laufen, wenn die Jungen nicht gewesen wären. So konnte kein Außenstehender auch nur auf die Ver­mutung kommen, daß eine Spannung zwischen den Eheleuten bestand.

Beide Eltern gingen mit ins Schlafzimmer ihrer Kinder, halfen beim Ausziehen und Waschen, brach­ten sie zu Bett, liebkosten sie ein letztes Mal und verließen gemeinsam den Raum.

Bitte, komm in mein Arbeitszimmer, Gitta, ich muß dir jetzt die Antwort auf deine GrHärurmen geben, die mehr eine Anschuldigung als eine Ent­schuldigung gewesen sind."

Sie folgte ihm schweigend die Treppe hinab. Er vergaß nicht einen Augenblick, was er der Dame schuldig war, öffnete beflissen die Tür, schob einen Sessel zurecht, bot ihr eine Zigarette an und setzte sich ihr dann gegenüber.

Mit deinen Darlegungen von vorhin zwingst du mich dazu, mehr von mir zu sprechen, als ich es jemals bisher in meinem Leben getan habe. Zuerst darf ich deinen hauptsächlichsten und ältesten Irrtum richtigstellen. Weder deine Familie noch deine Er­ziehung wären für mich ausschlaggebend, als ich dich bat, meine Frau zu werden. Ich gebe zu, daß mir dies eine angenehme Zugabe und Ergänzung meiner Wünsche war, es spielte aber nur eine nebensächliche Rolle. Geheiratet habe ich dich nur deshalb, weil ich dich lieb hatte, Gitta. Verstehst du mich recht, nur weil ich dich liebte."

Er unterbrach, um sich eine Zigarre anzuzünden. Dabei stellte sie mit Verwundern fest, daß die Hand, die das Stteichholz hielt, leise zitterte.Erinnere dich bitte daran, wie ich dich einfach in den Arm nahm, als du mir bei meiner Werbung das gesagt hast, was du mir vor zwei Stunden oben vorhiettest. Hast du jemals von mir den Eindruck gewonnen, daß ich schauspielere? Sicher nicht Damals tat ich es ebensowenig wie jemals später in unserer Ehe. Deinem Vater habe ich geholfen, weil ich dir damit die Größe meiner Zuneigung beweisen wollte. Die Hilfe brachte mich an den Rand des Zusammen­bruchs. Ich mußte meine eigenen flüssigen Mittel vollständig und darüber hinaus jeden erreichbaren Kredit in das Bankhaus d'Oleron stecken, um den Konkurs zu vermeiden. Vielleicht bist du nicht in der Lage, zu würdigen, was Das heißt, wenn man das Lebenswerk seines Vaters, die eigene Arbeit und alle ZukunstsplL« aufs Spick jetzt um einer Frau willen.

Drücken Pfd.

Reißen Pfd.

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