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Danksagung.

Herzlichen Dank allen denen, die unserer in Liebe gedachten bei dem langen Kranksein und beim Heimgang unserer lieben Mutter.

Adolf Hofmann, Metzgermeister Minna Schwarz, geb. Hofmann.

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Heute entschlief sanft nach langer, schwerer Krankheit meine liebe Frau, meine gute Mut­ter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharine Müller, geb. Luh

im 74. Lebensjahr.

Die trauernden Hinterbliebenen: Konrad Müller

Familie Wilhelm Müller und alle Angehörigen.

Großen-Linden, den 17, November 1941.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 19. No­vember, 14.30 Uhr vom Sterbehaus Frank-

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mit der Doppelwirkung

Streichorchester, zusammengesetzt aus Spielern und Spielerinnen der. und des BDM., der Chor und die Sprecher boten dabei vorzügliche Leistungen und verstanden es, vor allem auch durch den Dor­trag der KantateDas Jahr über dem Pflug", eine wirkliche Feierstimmung wachzurufen. Die Ansprache im Rahmen der Morgenfeier hielt Kreisschulungs­leiter Groß, Gießen, der den weltanschaulichen Inhalt der naüonalsozialistischen Idee beleuchtete.

Das ThemaDer nordische Gedanke als Weg­weiser des Bauern in die deutsche Zukunft" behan­delte D r. H e n n e r.

Die Tagung endete am Sonntagnachmittag mit einer Schlußkündgebung. Es sprach Kreisleiter B a ck- h a u s unter dem MottoHeimkehr aller Deutschen . Er stellte in seiner Ansprache dar, wie aus dem Kampf der Geister in den Jahrhunderten deutscher Geschichte nunmehr der Weg zur völkischen, geistigen und seelischen Einheit des deutschen Volkes in der von Adolf Hitler gegebenen nationalsozialistischen Idee gefunden ist. , r ,

Damit fand die Tagung, in deren Verlauf auch Kreisleiter Zürtz, Lauterbach, begrüßt werden konnte, ihren eindrucksvollen Ausklang.

Am Donnerstag abend Gas?? Herrenarmbandulir (Erinnerungs­stück) verloren. Gegen hohe Be­lohnung abzug. Weidengasse 5 bei Schul.

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Lazaretten die Dolksmusikgruppe Gambach zu Gast. Unter Leitung von Lehrer Lahm, welcher sich um eine Schulgruppe die größte Mühe gibt, wurde ein chönes Jnstrumentalkonzert gegeben. Herr W e n - z e 1 bot verschiedene Soli, auch ein Schüler er- reute mit seinen Lylophonsoli. Die Verwundeten dankten mit regem Beifall. Am Sonntag hatte die NSKOV.-Abteilung in Wieseck Verwundete aus hiesigen Lazaretten zu einem Nachmittagskaffee ein« geladen. Der Abteilungsführer Weller begrüßte die Gäste, die sich bei der angeregten Unterhaltung wohlfühlten. Die schön verbrachten Stunden werden jedem in Erinnerung bleiben.

Auch Kindermäotel auf Punktvorgriff.

Erleichterungen in der Verdunkelung det Kraftfahrzeuge

Im Reichsgesetzblatt Teil I 3lr. 129 werden we- sentliche Erleichterungen in der Verdunkelung der Kraftfahrzeuge bekanntgegeben. Danach tritt die Vorschrift über das Entfernen der Glühlampen für das Fern- und Abblendlicht aus den Hauptschein­werfern der mit einem Tarnscheinwerfer ausgerü­steten Kraftfahrzeuge bis auf weiteres außer Kraft. Außerhalb geschloffener Ortschaften darf bis auf weiteres auch das Fern- oder Abblendlicht der schlitz­förmig abgedeckten Hauptscheinwerfer mit oder ohne Tarnscheinwerfer zur Beleuchtung der Fahrbahn benutzt werden, jedoch ist die Fahrbahnbeleuchtung während des Fliegeralarms auf die Tarngeräte (Tarnscheinwerfer oder Tarnblenden) zu beschränken. Innerhalb geschlossener Ortschaften verbleibt es bei den bisherigen Vorschriften, wonach nur die Tarn­geräte und, soweit solche nicht vorhanden, nur vas Abblendlicht zur Beleuchtung der Fahrbahn benutzt werden dürfen. Während des Fliegeralarms ntup fen die Kraftfahrzeuge innerhalb geschloffener Ort­schaften abgestellt werden, außerhalb geschlossener Ortschaften nur bei unmittelbar drohendem Luft­angriff: Fernlicht, Abblendlicht und Tarnscheinwerfer sind bei Abstellung des Fahrzeugs abzuschalten.

Oie Luftschutz-Hausapotheke im Ernstfall.

Die Luftschutz-Hausapotheke ist genau so wichtig wie die Luftschutz-Handspritze. Beide müssen jederzeit griffbereit und gebrauchsfähig fein. Man kontrolliere deshalb von Zeit zu Zeit, ob der Inhalt der Apo­theke in jeder Hinsicht einwandfrei ist. Falls notig, find Neuanschaffungen sogleich vorzunehmen. Bor allem ist auch zu beachten, daß die Luftschutz-Haus-

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ging es durch unsere Vorortgemeinde Wieseck zum Hangelstein aufwärts. Der Aufstieg kostete manchen Schweißtropfen, was aber durch die Aussicht ins Bufeckertal wettgemacht wurde. Durch das Ntaur- fchutzqebiet des Hangelstein kamen wir zum Basalt- steinbruch mit dem von dieser Stelle aus einzigar­tigen herrlichen Blick ins Gießener Hinterlano. Gleiberg, Vetzberg und weiter zurück Dimsberg, Altenberg und Stoppelberg lagen vor uns Dann wanderten wir an der Teufelskanzel vorbei zum Lollarer Kopf. Don hier aus ergab sich der Mons Ausblick ins Lumdatal mit feiner Burgruine Nord­eck. Nunmehr ging es abwärts, und bald lagen Staufenberg und Has Endziel Lollar vor uns. Nach einer gemütlichen Schlußrast brachte uns die Bahn nach Gießen zurück.

Aus der engeren Heimat.

Oiamantene Hochzeit

in Watzenborn-Steinberg.

Watzenborn-Steinberg, 18. Nov. Am kommenden Donnerstag, 20. November, feiern die Eheleute Johann Konrad Brücke! und Frau Katharine, geb. Fett, wohnhaft in Watzenborn- Steinberg, Gießener Straße, das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Der Jubilar ist 83, seine Ehefrau 82 Jahre alt. Beide sind körperlich und geistig noch sehr regsam und können auf em arbeitsreiches Leben zurückblicken. Noch heute sind beide in der Landwirtschaft ihres Sohnes tätig. Dem Jubelpaar gelten unsere herzlichen Gluck-

Am Mittwoch und Freitag voriger Woche veran- taltete die Iungmädelspielschar des BDM. unter Leitung der BDM.-Führerin S t a n d f u ß in zwei Lazaretten ein Konzert. Flöten, Geigen, Gesang und Rezitation wirkten mit, den Herbst zu verherrlichen. Den Abschluß bildete eine Herbst-Kantate. Für die gut durchgeführte Veranstaltung dankten die Ver­wundeten mit reichem Beifall. Am Mittwoch und Donnerstag bot KdF. in zwei Lazaretten eine Vor­tragsfolge unter dem MottoDom Abschiednehmen und vom Wiederfinden". Gisela Sott am Kla­vier, Elfte Bruck (Violine) und Henny Schmitt (Sopran) trugen eine Folge herbstlicher Lieder von Schumann, Reger, Chopin, Grieg, Beethoven und Brahms vor. Der Gefreite Alwin R ü f f e r als Sprecher flocht die paffenden Worte von Hugo Wolf, H. Lerfch, Fr. Hebbel, Freiherr v. Münchhausen em. Es war eine besinnliche, schön zusammengestellte Veranstaltung, von Künstlerinnen und Rezitator gut durchgefuhrt, die reichen Beifall fand. Durch Vermittlung der Kreisfrauenschaftsleiterin Meirich in Lauterbach spendeten in der vorigen Woche die Frauenschaften inMrtorf und Ober-Gleen eine große Zahl Kuchen. Die Ortsfrauenschaft Kirtorf hatte noch eine Menge Gemüsekonserven beigegeben. In einer kurzen Kaffeepause konnten die abholenden Verwundeten mit den Ueberbringerinnen sich unter­halten. Die Spende wurde den hiesigen Lazaretten überbracht. Am vorgestrigen Sonntag veranstaltete der Bauersche Gesangverein in Gießen unter der Stabführung feines Chormeisters, Musiklehrer Blaß, ein gut gelungenes Konzert in einem Laza­rett. Volks- und Soldatenlieder von Geilsdorf, Sil- cher, Kreutzer, Döring usw. kamen zu bekannt gu­tem Dorttag. Musiklehrer Dietrich fang zur Be­reicherung der Vortragsfolge Lieder für Tenor von Brahms, Schumann, Bohm, Kroß und Dostal. Der

Die Bestimmung, daß Männer- und Frauen- mäntel über die Kartenstelle auf Vorgriff gekauft werden können, ist jetzt auch auf Wintermäntel für Knaben und Mädchen ausgedehnt worden. Ein Knabenwmtermantel, der 50 Punkte kostet, und em Mädchenwintermantel, der 37 Punkte erfordert, kann also jetzt schon gekauft werden, obwohl auf der Karte nur 20 Punkte frei sind. Voraussetzung dafür ist aber die Ausstellung eines Bezugscheins durch die Kartenstelle. Wird der Bezugschein be­willigt, trennt die Kartenstelle die volle Punktzahl von der Kleiderkarte ab, also 50 bzw. 37 Punkte. Der getragene Kindermantel braucht nicht abgegeben zu werden, während bekanntlich Erwachsene ihren alten Wintermantel abliefern müssen, wenn sie einen Bezugschein bekommen wollen.

Oberhessischer Gebirgsverein in Gießen

Der Zweigoerein Gießen des Oberhessischen Ge­birgsvereins unternahm am Sonntag seine Novem­ber-Wanderung, an der eine stattliche Anzahl Wanderfreunde teilnahm. Der Weg führte durch den Bergwerkswald an der Theodorsruhe vorbei nach Steinberg und von dort nach Grüningen. Hier wurde Mittagsrast gehalten und eine kräftige Suppe ver- zehrt. Vom Wartberg aus erfreute man sich dann an dem schönen und weithin reichenden Blick auf die Landschaft, Am Nachmittag ging es weiter über den Pfahlgraben auf guter Straße nach Lang-Göns, von wo nach der Schlußrast die Heimfahrt'nach Gießen angetreten wurde. * -

DHC -Zweigverein Gießen.

Weihnacktssendungen für Sodatenl

In Nordnorwegen und Finnland.

Nach endgültiger Regelung gelten für Weihnachts- fenöungen an deutsche Soldaten in Nordnorwegen und Finnland folgende Bestimmungen: Feldpost- fenbungen (Briefe und Päckchen bis 1000 Gramm) nach Nokdnorweaen und Finnland können sofort und müssen bis s p ä t e st e n s 1. Dezember bei den Postanstalten aufgeliefert sein, lieber die Ab­sendung von Weihnachtspaketen erhalten die Ange­hörigen deutscher Soldaten in Nordnorwegen und Finnland von diesen genaue Benachrichtigung. Diese müssen sie abwarten. Die auf Grund dieser Mittei­lung von ihnen gepackten Pakete müssen bis fpä- testens 25. November bei den Postanftalten eingeliefert fein.

Feldpostpäckchen für Weihnachten.

Feldpostpäckchen für das Weihnachtsfest müssen bis s p ä t e st e n s 1. Dezember bei den Post­dienststellen eingeliefert sein, wenn sie rechtzeitig zu den Empfängern gelangen sollen. Es ist Zweck­mäßig, sie m ö g l i ch st bald abzusenden. Gute Verpackung ist notwendig; Hohlräume in Päck­chen müssen mit Papier oder Holzwolle ausgefüllt werden. Von der Versendung leicht verderblicher Waren wird dringend abgeraten. Der Versand feuer­gefährlicher Gegenstände, wie Streichhölzer, Benzin­feuerzeuge usw., ist verboten.

Oie Anschrift auf Feldpostpäckchen.

Feldpostpäckchen werden vielfach sowohl auf der Anschriftseite als auch auf der Rückseite mit je einer Anschrift des Empfängers versehen. Bei Nach- ob<r Rücksendungen entstehen dadurch Fehlleitungen, wenn nicht beide Anschriften von den die Weiter­leitung veranlassenden Stellen berichtigt werden. Der vermeintliche Zweck, die Anschrift der Sendung besonders gut zu sichern, verkehrt sich also m fein Gegenteil, und die Päckchen laufen unnütz hin und her. Es ist daher allein richtig, d i e A n s ch r i f t nur auf einer Seite des P ä ck ch e n s zu fertigen ober fest aufzukleben und dafür zu sorgen, daß die Anschrift gut lesbar ist.

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Don der Landesbauernschaft Hessen-Nassau wird uns berichtet:

Am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Novem­ber, hielt die Landesbauernschaft Hessen-Nassau in Zusammenarbeit mit der NSDAP, in Gießen eme Vortragstagung für Reichsnährstandsredner ab. Es nahmen daran die Redner und Rednerinnen des Reichsnährstandes aus den Kreisbauernfchaftsgebie- ten Friedberg, Alsfeld und Herborn teil. An der Spitze der Bauernführer waren die Kreisbauern­führer O t t, G e i ß und D e l t e erschienen.

Den einleitenden Dortrag hielt am Samstag Gau­hauptstellenleiter und Gauschulungswalter der DAF. Ruß über das ThemaWirtfchaftspolittk auf sitt- licher Grundlage". Sodann sprach der Hauvtstabs- leiter der Landesbauernschaft, Landwirtschaftsdrrek- tor Dr. Mentzel, überBauernpolitik für em freies ewiges Deutschland".

Am Abend wurde gemeinsam eine Aufführung der OperCarmen" im Theater der Universität^ stadt Gießen besucht. .

Den Sonntag leitete eine Morgenfeier m der Aula des Humanistischen Gymnasiums ein. Die mu­sikalische Ausgestaltung war von den jungen Kräften des Bannes 116 übernommen worden. Das

Zuchthaus für Päckchenmarder.

Lpd. Frankfurt a.M., 17.Nov. Ende Oktober wurde der 60jährige Postfacharbeiter Franz Huggle verhaftet, der seit September etwa 3 0 Feld­post p ä ck ch e n beraubt hatte. Das Sonder- gericht Frankfurt verurteilte den bisher Unbestraften als Volksschädling und Amtsverbrecher zu 2/5 Iah- r e n Zuchthaus, 100 RM. Geldstrafe und drei Jahren Ehrverlust.

Bekanntmachung.

Wandergewerbescheine, Legitimationskarten, Legi­timationsscheine und Hausiererlaubnisscheine ver­lieren am 31. 12. 1941 ihre Gültigkeit. Um eine Ueberhäufung von Anträgen zu Beginn des neuen Jahres und die damit verbundene Verzögerung der Ausstellung zu vermeiden, ist es unerläßlich, schon jetzt Anttäge auf Neuerteilung der Scheine bei den zuständigen Polizeirevieren zu stellen. 47390

Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß mit Be­ginn des Jahres 1942 nur derjenige das Gewerbe ousüben kann, der im Besitze eines gültigen Aus- weispapieres ist, widrigenfalls er Gefahr läuft, be­straft zu werden.

Gießen, den 11. November 1941.

Der Polizeidirektor.

I. V.: gez. Hellwege Emden.

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wünsche.

Auf seinem Hofe tödlich verunglückt.

» Trais-Horloff (Kreis Gießen), 18. Nov. Der 73 Jahre alte Landwirt und Schuhmacher Georg Kröll VIII. war mit einem Kuhgespann beim Jauchefahren beschäftigt. Beim .Füllen des Fasses stieg der alte Mann auf den Wagen, um etwas nachzusehen. Dabei glitt er aus und stürzte vom Wagen herunter. Er erlitt bei dem harten Aufschlag auf den Hof einen schweren Scha- delbruch, an dem er bald darauf leider verstarb.

x Landkreis Gießen.

s Lang-Göns, 18. November. Am gestrigen Montag, 17. November, konnte unser Mitbürger Johannes Anton B o p f, Straßenwart i. R., Schmittgrabenstraße, in guter körperlicher und gei­stiger Frische seinen 8 2. Geburtstag feiern. Wir sprechen ihm noch nachträglich unsere herzlich­sten Glückwünsche aus und wünschen ihm einen ge­segneten Lebensabend.

± Saasen, 13. November. Die NSG.K r a f t durch Freude" veranstaltete gestern hier einen Theaterabend, bei dem die Münchener Hei- matvühne Laver Witz das StückAlles in Ordnung als Beispiel für den Münchener Humor zur Auf­führung brachte. Der Saal der Gastwirtschaft Wil- heim Schepp war bis auf den letzten Platz, besetzt. Den Darstellern wurde mit lebhaftem Beifall ge­dankt.

Schweinemarkt in Buhbach.

* Butzbach, 18. Nov. Der heutige Schweine- markt war mit 171 Ferkeln beschickt. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 16 bis 18 RM^ 6 bis 8 Wochen alte 18 bis 20 RM., 8 bis 10 Wochen alte 20 bis 22 RM. das Stück. Bei flottem Geschäft wurde der gesamte Auftrieb verkauft.

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Zur November-Wanderung des BHC. hatte sich am Sonntag eine wackere Schar froher Wanderer gefallen hatte. Ferner war am Sonntag m zwei