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Sofia, 17. Nov. (DNB.) Die Zeitungen ver-

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öffentlichen den Fünfjahresplan für die bulgarische Landwirtschaft. Der Plan enthält Vorschläge für den

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Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger gab den Veranstaltungen im Gau Hessen-Nassau zumT a g der deutschen Hausmusik" folgendes Geleit- wort:

Die Pflege der Hausmusik ist die Kraftquelle deutscher Musik. Sie nach jahrelanger Vernach­lässigung wieder zum Leben erweckt zu haben, ist das Verdienst des Nationalsozialismus. Die Kraft Unserer Bewegung, die nicht nur Politik und Wirt­schaft durchdrungen hat, erfaßte auch die deutsche Kunst. Die Musik aber, die den Weg in das Haus und damit in das Herz jedes einzelnen findet, bedarf einer besonderen Pflege. Diese soll sich nicht etwa aus einzelne musikliebende Kreise beschränken, son­dern das ganze Volk erfasien. Wie draußen an der

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Verdunkelungszeit

18.11. von 17.24 bis 8.46 Uhr.

dem fühlte er sich so aekräftigt, daß er jeden Tag, den er noch in dem Krankenhaus hätte zubrmgen müssen, für verloren hielt. Er konnte einfach nicht mehr länger bleiben.

Er hatte ein Berliner Hotel als Nachsendeadresse angegeben, und fand, als er über Wien und Prag in Berlin eintraf, bereits einen Stapel von Post vor Ein wenig müde von der Reise las er nur oberflächlich die Absender, stutzte bei Karins Namen und ritz den Umschlag mit steigender Nervosität aus. Eine Absage also! Er kniff sekundenlang die Augen zusammen, hob die Schultern und ließ sie wieder sinken, als wäre damit der Fall abgeschlossen. Er würde dann eben selbst nach Rendsburg fahren

Musik wie kaum eine andere geistige Macht zur seelischen Erhebung der Gemeinschaft beizutragen." Ehrengaben für besondere Verdienste um die Hausmusik.

Wirtschastschaos in Hongkong und Schanghai.

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Sadungen und das Neuladen der Schiffe In den Häfen des Mittleren Ostens schneller durchgeführt

Ein Geleiiwort -es Gauleiters

Zum »Tag der deutschen Hausmusik.

Heroischer Kampf um den Alkazar

Ein deutsch-italienischer Film im Gloria-Palast.

überlegen gesprochen zu haben, merkte aber' in dem herzlichen Lachen, daß er nicht so ernst genommen wurde, wie er wünschte.Ach, wir glaubten, Sie fahren nach Kiel. Solche Herren, wie Sie, verirren sich nämlich kaum nach Rendsburg!" meinte die eine von ihnen, die, wie er schon festgestellt hatte, etwas sicherer in ihrem Wesen war, einen merkwürdig offe­nen, aber sehr festen Blick aus blauen Augen hatte und ihren Mund in seiner Form mehr sagen ließ, als sie sich vielleicht bewußt war.

Dann bin ich eben mal eine Ausnahme, und, wenn es Ihnen recht ist, nehme ich im gleichen Abteil Platz!" c m

Die Freiheit ihrer Bewegungen, das Natürliche ihrer Haltung imponierten ihm und setzten ihn in Erstaunen. Sie mußten eine Erziehung gehabt haben, die man drüben nicht kannte. Denn irgend­wie er mußte plötzlich an Karin, aber auch an Ilse Wengeroth und Vera Ramlow denken, waren diese beengt, ungelockert, trotz allem einseitig und nur erzwungen froh.

Vielleicht tue ich ihnen unrecht, dachte er, als er, den beiden Mädchen folgend, das Abteil betrat. Sie hießen Lotte Grützner und Eva Rümelin. Im letzten Semester der Kolonialschule stehend, kehrten sie von einem Ausflug zurück, der ihnen ausnahmsweise gestattet worden war.

Nachdem Günther Merck das eigentliche Ziel seiner Reise erklärt hatte, herrschte sekundenlang Schweigen. Nur das Fauchen und Stampfen der Maschine war zu hören, und es war schon wie ein ferner Lockruf, der Eva Rümelin, die ihm vorhin die ablehnende Antwort gegeben hotte, dos Blut schneller aus dem Herzen trieb. Betroffen schäme sie eine Zeitlang vor sich hin, wagte kaum den Blick zu heben, weil sie glaubte, sich irgendwie zu ver- raten, Geheimstes preiszugeben. Lotte Grützner dagegen spornte sich an den Vorstellungen einer überraschend aufgetauchten Möglichkeit an und überschüttete Günther mit Fragen. Sie hatte sich ein Bild von Deutsch-Ost gemacht, wie es Theorie und Praxis zu vermischen drohte, wie es sich aus dem unbändigen Willen, dieser Zukunft Herr zu eraa'b. (Fortsetzung folgt)

Ohne lange zu zögern meldete er sich bei der Kolonialen Frauenschule an. Er ließ selbst notwen­dige Erledigungen in Berlin unbeachtet, um die en Auftrag hinter sich zu bringen. Schon am nächsten Tag brachte ihn der v-Zug in die holsteinische Marschniederung. Irgendwie hatte ihn eine unge­hemmte Streitlust erfaßt, weil sich Karin doch an­ders entschieden hatte, als er wollte. Anderseits aber sah er doch ein, daß sein Vorgehen falsch war. Es war einfach sinnlos, so aus der Entfernung Ent­schlüsse in die Tat umsetzen zu wollen. Das Gefühl, bei dieser Probe unterlegen zu fern, machte ihm zu schaffen. Er hatte weder für die Landschaft Sinn, noch achtete er im geringsten auf die Mitte iseyd en. Erst als in Elmshorn die Tür feines Abteils mit einem energischem Ruck aufgerissen wurde, und sich zwei Mädchen ohne jegliche Rücksichtnahme auf ihn unter Lachen und Scherzen bequem emrichteten, schien sich die verkrampfte Stimmung m ihm zu lockern.

Die Unbekümmertheit, dieses ausschließlich Mit- sichselbftbeschäftigtsein, das flagrante Uebersehen, bas -r plötzlich auf sich selbst bezog, irritierte,ihn. Aus der Unterhaltung der beiden Mädchen horte er heraus, daß sie auf dem Wege nach Rendsburg waren, nicht gerade erfreut, daß man in Neu- Münster schon wieder umsteigen mußte und daß sie in irgendeiner Beziehung zur Kolomalschule Jtan,

körpert sich die edelste Form der Geselligkeit, durch ie wird das Gemeinschaftserlebnis, dem heute eine o große Bedeutung beigelegt wird, zwanglos in das Geschehen des Alltags und der Feierstunde ein­gereiht, und gleichzeitig wird dem, der einsam sein will, im schönsten Sinne Genüge getan; denn das musikalische Erlebnis ist immer eins, das zu der Seele des Menschen spricht und deren Tiefen da trifft, wohin das Menschenwort nicht mehr dringt.

Unter den Vorzügen, die ihm die Natur verliehen hat, ist der hervorstechendste und nicht zu über­sehende der, daß ihm eine ganx eigene Gabe des musikalischen Schaffens und Nachschaffens zuteil ge­worden ist. Die deutsche Musik hat alle Reiche der abendländischen Welt erobert; in den uns feindlich gesinnten hat man gelegentlich alle deutschen Waren boykottiert, aber Beethoven und Bach, Schumann und Brahms sind auch in diesen Ländern yir Zeit aller Boykotte aufgeführt worden.

Und der einzelne erhält als Belohnung für die Musikpflege, die sich in seinem Hause abspielt, etwas Köstliches, nämlich eine Steigerung seines Menschen- wertes durch die Läuterung seines Geschmackes und die Erweiterung seines geistigen Gesichtskreises. Wirklich tennenlemt man nur die musikalischen Werke, die man entweder selbst spielt oder die man wiederholt zu hören Gelegenheit hat. Beides kann sich der leisten, der in seinem Hause musiziert und musizieren läßt.

Nachdem die Waffen wieder gutgemacht haben, was uns an Schande durch den verlorenen Krieg auferlegt worden war, wird man auch beim Kul­turellen nicht mehr dulden, daß auf irgendeinem Gebiet gejagt werden kann: das war früher besser, da ist für uns Boden verloren worden! So ist es aber mit der Hausmusik. Sie war im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts und im Anfänge des 20. ver­breiteter als sie es jetzt ist. Die Gründe dafür sind verjchiedener Art: der Mißbrauch des Rundfunks und der Schallplatte tragen einen großen Teil der Schuld, aber nicht die ganze. Der größere Teil liegt doch in dem Erschlaffen des Interesses bei Dielen, die sich eben weder über den Wert des häuslichen Musizierens klar sind, noch über seine kulturpolitische und damit vaterländische Bedeutung.

Es ist ein Zufall gewesen, daß in einem gewalti­gen Kriege sich einmal die Musikalischen und die Unmusikalischen gegenüber gestanden haben; es möge aber ein Symbol für die Musikpflege unseres Lcm- des in der Zukunft fein, daß die Musikalischen über die Unmusikalischen siegten!

NSG. Das Gaugericht Hessen-Nasiau hatte die Preisrichter der Partei zu einer Arbeitstagung ver- lammelt. Auf ihr sprach Gauleiter Reichsstatthalter «Sprenger über die besonderen Pflichten des Parteirichteramtes, die ihm bei der Auslese per Parteigenossenschaft zukommen. Jedes Urteil müsse in der nationalsozialistischen Weltanschauung fest be­gründet sein. Der Wille des Führers, tm Par eipro- oramm grundsätzlich festaelegt, habe stets oberstes Gesetz bei der Rechtsprechung zu sein. Nicht Para­graphen und Anweisungen seien für die Urteils- finbung bestimmend, sondern das gesunde national- sozialistische Empfinden. Bei jeder Beurteilung einer Tat sei nicht allein Umfang und Große des Verge­hens, andern die dahinter stehende Besinnung zu bewerten. Der Gauleiter forderte die Partelrichter auf in ihrer Rechtsprechung u n n a ch s i ch t i g u n d mit aller Schärfe gegen ledes volks- schädliche Verhalten vorzugehen. Die Partei- lichter mußten ständig mitten nn Volk und der Parteiarbeit stehen, wenn sie ihr Aufgabengebiet »oll erfüllen wollten. - Auf der Tagung, die von dem Kammervorfitzenden beim Gaugencht, W eise, geleitet wurde, sprachen weiter der Gauschulungs­leiter Stabsamtsleiter R u d e r und der Beauftragte des Gauleiters in Parteigerichtssachen, Dr. Neyi.

große Minensprengung und der letzte wilde Sturm der Roten, während Francos Truppen schon in nächster Nähe sind: das alles ist mit packender Dramatik und großer Spannung ins Bild gebracht worden, so daß der Film den Charakter eines histo­rischen, nationalspanischen Dokumentes erhält, ob­wohl das Ganze in Form eines Spielfilms aufge­zogen ist und auch mehrere Liebeshandlunaen in das naturgemäß überwiegend kriegerische Geschehen eingeflochten sind. Die deutsche Fassung. wurde von Lüdtke und Dr. Rohnstein geschaffen. Die Darstellung ist allenthalben gut, obwohl sie insgesamt auf den deutschen Beschauer und Hörer infolge der Synchronisierung nicht so unmittelbar einwirken kann wie in einem ursprünglich deutschen Film. Rafael Calvo gibt den Obersten Mos- cardo, Fosco Giachetti den Hauptmann Vela; auf der Gegenseite: Guglielmo Sinaz als poli­tischer Kommissar und G. dal Cortivo als roter General; Mirella Balin (Carmen) und Maria Denis (Conchita) haben die beiden einzigen her- vorftechenden Frauenrollen.

Im Beiprogramm läuft die bereits besprochene neue Wochenschau. Auf der Bühne: eine Schar dressierter Hunde, die viel Heiterkeit und Beifall finden. Hans Thyriot

lagesfalenber für Dienstag.

DAF. Berufserziehungswerk: 18 Uhr im Restau­rantZum Burghof" Vortrag von Professor Dr. W. Auler überSelbftkostenpreiserrechnung nach den LSOe". Stadttheater: 18.30 bis 22 Uhr Monika". Gloria-Palast, Seltersweg:Alkazar". Lichtspielhaus, Bahnhofstr.:Eine Tür geht auf".

Karin Grunelius

Roman von Guiöo fi. Brand

B0. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

,Liebe Karin!" Der Onkel Rüttelt eifrig ben Lopf.Du ereiferst dich an einem fallen übjert. Das steht ja gar nicht zur Diskussion! Daran zwei- feit kein Mensch. Ich habe aus deinen Schilderun- gen ein Bild gewonnen, zu dem die verschieden sich widersprechenden Anordnungen nur ein Schluß- punkt sind. Dieser Herr Günther Merck will ein­fach nicht, daß du ohne ihn eine Stellung ange- nommen hast. Er denkt, das hast du gar nicht notig. Du sollst nichts anderes fern als seine Verlobte und später feine Frau." , . Ua

Es klang hart. Aber der Geheimrat hatte das Ge fühl, irgendwie die Atmosphäre reinigen zu muhen Merkwürdigerweise fiel es Kann gar mäst schwer, ihrem Onkel mit großen Augen offen ms Gesicht zu sehen. Es hatte ihr auch nicht wehge an, denn irgendwie hatte es einen berechtigten Sinn, und im Grunde genommen mußte sie it)n nur De wundern. Erst daran merkte sie, wieviel Widerstand gegen Günthers Verhalten von ihr ausstrahlen mußte. So stark sogar, daß es Menschen fpur^n, die ihren Verlobten gar Nicht kannten.^ ,,-v's morgen, Karin! Du bist nur nicht böse? hatte sie den Onkel mit veränderter, beinahe gütiger stimme

,,^lber warum denn, Dntel?" Q. m.r

Seltsam verändert verließ Kann das Z mmen

Die große Unruhe, die sie noch am Nachmittag m bas Institut getrieben hatte, vor der sie davonlief wie vor einem starken Gewitter mar getrneben. Wenn sie irgendeine Hilfe brauchte, durfte sie zu ihrem Onkel kommen. Das wußte sie.

13.

Ms Karins Antwort in Spaccaforno -intraf, war Günther bereits abgereift. Er glaubte, in I°inem Brief fo unmißverständlich gewesen zu fein, bntz -r kaum eine Erwiderung erwarten k

Der auch in Deutschland bekannte Regisseur Augusto Genina, Alessandro de S t e f a n i und Pietro Caporilli schrieben zusammen das Dreh­buch für den deutsch-italienischen Gemeinschaftsfilm A l k a z a r", der auf der Biennale in Venedig mit dem Mussolini-Pokal ausgezeichnet wurde. Seine Bilder führen den Beschauer in das Jahr 1936 zu­rück, als der Bürgerkrieg in Spanien tobte und das Land in der roten Flut des Bolschewismus un­terzugehen drohte. Toledo wird ein Brennpunkt der erbitterten Kämpfe zwischen den Roten und der von General Franco geführten nationalspanischen Trup­pen. Die heroische Verteidigung des Alkazar, in den sich auch zahlreiche Frauen und Kinder geflüchtet hatten, durch nationale Offiziere und Kadetten unter dem Befehl von Oberst Moscardo dauerte genau 72 Tage ynd zog während dieser Zeit die Blicke der ganzen Welt auf sich. Der Kampf wurde am Ende ein verzweifelter und verbissener Wettlauf um den Sieg; es war nur eine Frage von Tagen, ob die am Nötigsten Mangel leidenden Verteidiger so lange würden aushalten und sich gegen die mit allen Mitteln angreifende Uebermacht der Bolsche­wisten wehren können, bis die in Eilmärschen siegreich herandringenden Truppen Francos Toledo erreicht, den eisernen Ring um das Bollwerk gesprengt und den Alkazar entsetzt haben würden. Sie hielten aus, die Befreiung gelang, Spanien atmete auf, und der siegreich bestandene Kamps um den Alkazar wurde zum Symbol der nationalen Wiedergeburt des Landes und der endgültigen Beseitigung des roten Terrors. Freilich: das herrliche Bauwerk aus Spa­niens großer Zeit war am Ende der 72 Tage ein rauchender Trümmerhaufen, und viele der tapferen Verteidiger hatten ihr Leben gegebeft damit bis zur letzten Stunde die spanische Fahne über den zer- schossenen Mauern des Alkazar wehe, überft Mos­cardo selbst brachte in einem furchtbaren Entschluß das härteste Opfer: jenes seinerzeit berühmt ge­wordene Telephongespräch mit seinem Sohne, der den Roten in die Hände gefallen war, und desien Leben der Preis für die Ußbergabe fein sollte, steht im Mittelpunkt der Szenen des Films, den der Spielleiter Augusto Genina getreu nach der ge- schichtlichen Wirklichkeit mit großer Realistik in Szene gesetzt hat. Die Bilder von der Einschließung, von der Beschießung und der erbitterten, immer wieder zu neuem Widerstande sich aufraffenden Verteidigung, die Szenen der Zivilbevölkerung im Keller, die nächtlichen Einzelunternehmungen, die

Reich! ,

Mit feinen achtundzwanzig Jahren kam er sich unendlich alt vor. Plötzlich hatte er das Gefühl als fei alles an ihm ohne Schwung, ohne inneren Auf­trieb ohne Herz. Wie abseits hatte er auf feiner Farm gelebt, wie beziehungslos lief das Leben ab oder bestand nur in ein paar Kreisen, die inein­ander verschlungen, sich immer wieder felbft trafen. Der Gegensatz, der ihm nur auffiel, weil sich diese beiden Mädchen durch ein unbewußtes gemeinsames Interesse in seine Ideenwelt hineindrangten ver­wirrte ihn für Augenblicke fo, daß er fast entschlossen war, in Rendsburg wieder umzukehren, ohne seinen Auftrag erledigt zu haben.

In Neumünster jedoch ergab sich eine ebenso harmlose wie passende Gelegenheit, sich den jungen Mädchen zu nähern. Als er einen Gepäckträger ms Abteil befahl, um feine Koffer in den anderen Zug bringen zu lassen, ordnete er mit einer höflichen Geste an, er möge auch bas Gepäck der Damen nut« nehmen. v s

Ausgeschlossen! Wir fahren doch nach Rends- bürg!" riefen sie fast gleichzeitig abwehrend, als sähen sie ihre Selbständigkeit irgendwie bedroht.

Für besondere Verdienste um die Pflege der Hausmusik hat der Präsident der Reichsmusikkam­mer fünf Laiengrupp en aus dem Gau mit einer Ehrengabe bedacht. Es handelt sich um das neu erschienene Faksimile des a-woll-Rondos für Klavier von W. A. Mozart mit einer handschrift­lich gezeichneten Widmung von Professor Dr. Peter Raabe. Die Auszeichnung erhalten Familie R o - f e r, Oberstleutnant a. D. Habelmann, Dipl.- Ing. Willi Dörr, Major Otto W i e g a n d und Oberregierungsrat Dr. K o 11 r a t h, sämtlich in Wiesbaden. Bereits zweimal fiel die Ehrengabe an das von Josef Fischer in Worms geleitete Laien- Quartett. Die diesjährige Ehrengabe wird dem Empfänger im Laufe der Woche von dem Landes-

Lau von hygienischen und billigen Wohnhäusern und den Bau von Wirtschaftsgebäuden. Vorgesehen sind ferner landwirtschaftliche Kurse, Ausstellungen und Wettbewerbe, weiter soll die Anlage von Kon­servenfabriken sowie Bäckereien gefördert werden.

Schanghai, 17.Nov. (Europapreß.) Die eng­lische Kolonie Hongkong und die Internationale Niederlassung in Schangkai machen zur Zeit Experi­pente im Währungschaos, ohne sich Die Erfahrungen Europas zunutze zu machen, das diese Fragen durch Staatskontrolle längst gelöst hat. Um eine Kontrolle ju umgehen, antworteten die Chinesen mit unge­heurem Banknoten- und Warenschmuggel. Sie mach­en dabei zwar Riesengeschäfte, brachten dafür den Rarkt aber in größte Unordnung. Die beiden Frem- )en-Niederlasfungen von Schanghai haben nun den Ichwachen Versuch gemacht, durch Beschlagnahme der hauptnahrungsmittel sowie Festsetzung der Verkaufs­preise für hundert Artikel Ordnung zu schaffen. Trotz- bem verchwinden die Waren immer mehr vom Markt. Mehl wurde z. B. in großen Mengen in das non den Japanern besetzte Gebiet Chinas gebracht, wo bejsere Preise erzielt werden.

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für die bulgarische Landwirtschaft.

Aus der Stadt Gießen.

Zum Tag der deutschen Hausmusik.

Von Prof. Dr. Peter Raabe, Präsident der Reichsmusikkammer.

Nach dem Kttege den die beiden musikalischsten Völker der Welt, die Deutschen und die Italiener, gegen das am wenigsten musikalische Volk, das eng­lische, führen werden die Deutschen in größerer Ruhe als lange vorher daran gehen können, ihr Volksleben auszubilden, zu ordnen und zu vertiefen. Wie die Soldaten, die den Krieg führten und ge­wannen, alle guten Eigenschaften der Deutschen be­währt haben, die im Kriege nötig sind, so wird es dann darauf ankommen, das zu pflegen, was dem Leben des Deutschen im Frieden Wert und Würde gibt.

Diese Pflege wird fich nicht nur auf das erstrecken, was in der Öffentlichkeit vorgeht, sondern sie wird gerade da am nötigsten und am wichtigsten fein, wo das Leben am stärksten pulst: in der deut- ch e n Familie.

Es unterliegt keinem Zweifel, daß bei einem sol­chen Aufbau des Familienlebens der H a u s m u (i t eine entsprechende Rolle zufällt. Denn in ihr ver-

tag, zu können, las er in einer Zeitung, schaute hier und Da prüfend über den Rand und stellte fest, dah beide eigentlich sehr hübsch waren, frische, braun­gebrannte Gesichter hatten und von ihrer Ausgabe begeistert waren. Irgendwo sahen sie sich schon als Farmersfrau in Uebersee, malten sich, in Unkennt­nis tatsächlicher Verhältnisse, die Freuden ihrer zu- künftigen Wirksamkeit in so schillernden Farben aus, daß sich Günther fast veranlaßt fühlte, sich mit ihnen über dieses Thema zu unterhalten. Welch ein Unterschied war zwischen Den jungen Mädchen, die sich auf diese herrliche Zukunft vorbereiteten, mit ihrer unbelasteten inneren Gespanntheit und hoch- getragenen Sehnsucht der Stunde entgegensahen, in der sie einmal fremde Erde ober eine deutsche Kolonie betraten, und denen, die schon draußen lebten, feit Jahren unter dem Druck der Mandats» regierungen, unfroh, jahrzehntelang ohne Aussicht auf Freiheit oder baldige Rückkehr zum Deutschen

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Die vor zwei Monaten aufgelegte finnische An­leihe für Arbeit und Kampf im Betrage von zwei Milliarden Finnmark wurde am 15. November voll gezeichnet. Damit ist die dritte Anleihe ebenso wie die beiden vorhergehenden von je einer Milliarde -Finnmark in kurzer Zeit voll gezeichnet worden.

Arbeitstag»«« des Ga »gerichts.

Meine politische Nachrichten.

Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten am 15.1L b»e Industrieanlagen von Redear östlich von Eston. Zusammen mit den in der Nähe liegenden kleineren Untergesellschaften besitzt Redear 21 Hochofen mit einer Kapazität von rund zwei Millionen Tonnen Roheisen jährlich, also rund ein Fünftel der Gesamt­kapazität des Landes. *

Der japanische Sonderbotschafter Kurusu hatte eine Unterredung mit Außenminister Hüll und suchte dann in Begleitung Hulls den Präsidenten Roosevelt auf.

Front das deutsche Lied unseren Soldaten neue c...r|W..o.........,--------7----------

Kraft spendet, so vermag in der Heimat die deutsche 1 leiter der Reichsmusikkammer übergeben werden.