Ausgabe 
18.8.1941
 
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Sowjet-Oberbefehlshaber in Gesangenschafi.

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gliederte Dortrag des militärischen Sprechers im Rundfunk am 16. August geliefert.

Danach fraben neue, in ihrer Wirkung noch un­übersehbare Angriffe an der mittleren Front nördlich der Pvipjetsümpfe zu neuen Einkesselun­gen abgesprengter Teile der Sowjetarmee geführt. Auch auf dem Nordflügel überwinden neue Angriffe die Schwierigkeiten eines vielfach durch­schnittenen Geländes und die verstärkten Feldbefe­stigungen von Abschnitt zu Abschnitt. Das gilt so­wohl von den Bewegungen östlich des Peipus-Sees m Jngermann-Land wie auch von den Operationen in Nord-Estland, so daß eine baldige Verbindung zwischen den Armeen westlich und östlich des Pei­pus-Sees zu erwarten ijt Nördlich vom Ladoga-

wurden. x

Neu Rußland dieser Name wurde dem annek-> tierten Steppengebiet zunächst gegeben erhielt auf Befehl Katharinas schon 1794 einen Handels­hafen in Gestalt von Odessa. Dep Namen wählte die Kaiserin nach einer griechischen Kolonie des Al­tertums, Odessas, die nördlich von der neuen rus­sischen Stadt gelegen hatte. Etwas später entstand an einem haffähnlichen Gewässer, einem sogenann­ten Liman, in den sich der südliche Bug und dec Jngul ergießen, der jetzt von deutschen und unga-

See meldet der finnische Wehrmachtbericht die Ein- nähme von Sortavala am Nordufer des Ladogcv Sees bereits am 15. August abends. Auf der Kare^ lischen Landenge westlich des Ladoga-Sees ist die deutsch-finnische Offensive in zügigem Fortschreiten. Auch hier sind erhebliche Teile der Sowjetttuppen in die bekannten schlimmenKessel" geraten.

Der Wehrmachtbericht vom 17. August rückt die schnell vorschreitenden Bewegungen in der Süd­ukraine in das Blickfeld. Deutsche und ungarische Truppen haben Nikolajew am (südlichen) Bug genommen und damit der Sowjetslotte im Schwar­zen Meer ihre wichtigste Basis entzogen. Oestlich des Buas verfällt der Feind der Auflösung. Stünd­lich wachsen Beute und Gefangenenzahlen, denn die hier fechtende Budjenni-Armee war mit reichlichem Material ausgerüstet.

Der militärische Mitarbeiter derTimes" be- urteilte bereits am 14. August, also bevor die Ope­rationen wieder so schnell und allgemein in Gang gekommen waren, die Lage dahin, daß zwei Fak­toren von besonderer Wichtigkeit seien: 1. die Kraft der Deutschen, weiter heftigen Druck auf die Sow­jetarmee auszuüben und 2. die Fähigkeit des sow­jetischen Oberkommandos, die Verluste an Menschen und Material so rechtzeitig zu ergänzen, daß der Feind seine militärischen Erfolge nicht voll aus« nützen könne, Das sind Binsenwahrheiten. Sie wer­den auch von dem militärischen Mitarbeiter der Times" nur zu dem Zweck aufgetischt, umzwi­schen den Zeilen" den Lesern eine gesunde Portion von Skepsis beizubringen, wie denn auch der eng­lische Kriegsminister Mar^fesson dieser Tage ganz allgemein vor einerFerienstimmung" gegenüber den kriegerischen Ereignissen gewarnt hat. Eine an­dere Meldung, die vom britischen Nachrichtendienst verbreitet wird, nennt das Bild der Kämpfe in der Ukraineaußerordentlich verworren". Das stimmt insofern, als noch eine ganze Reihe von Kesseln der Liquidierung harren. Recht schwachmütig fährt dann der britische Nachrichtendienst fort,es scheine, Marschall Budjenni hoffe, seine Streitkräfte mehr oder weniger intakt zurückziehen zu können"-

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)ie Eroberung von Nikolajew Größte Werft- und Industriestadt am Schwarzen Meer.

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L- äölgnng,

-Ue der NSG, Telefon 2141.

im Hafen von Tobruk, Flakstellungen, Munitions­lager und Kraftfahrzeugansammlungen des Feindes.

Line gringe Zahl von Sowjetbombern versuchte in der letzten Nacht das nördliche und nordöstliche Reichsgebiet anzugreifen. Die Angriffe blieben völlig wirkungslos.

Höchste Bewährung der Flak.

Berlin, 17. August. (DNB.) Die deutsche Flak- arttllerie hat in den letzten Wochen nicht allein i m Erd kam p f als bunkerbrechende Waffe an der Ostfront die größten Erfolge zu verzeichnen und so­wohl auf dem östlichen Kriegsschauplatz als auch in Nordafrika eine hohe Zahl feindlicher Panzer ver­nichtet, sondern auch bei der Luftabwehr

MB. Aus dem Führerhauptquartier, 1'17, Aug. Das-Oberkommando der Wehrmacht gibt

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Nikolajew in deutscher Hand.

Uuch an den übrigen Teilen der Ostfront verlaufen die Operationen erfolgreich

Berlin, 17. August. (DNB.) Verbände der deutschen Luftwaffe griffen erfolgreich in die Kampfe an d e r Südfront im Osten ein. Sturzkamps- luqzeuae bombardierten sowjetische Truppenan- ammlunqen in Wäldern. Die Wälder gerieten m Brand Durch Bombenabwürfe auf Bahnhöfe wurden sehr starke Zerstörungen angerichtet. Die Eisenbahnlinien wurden mehrfach unterbrochen. Sturzkampfflugzeuge griffen mehrfach sowje­tische Rückzugskolonnen an. Sprengborn- ben verursachten unter den marschierenden bolsche­wistischen Truppen schwerste Verluste Em Flugplatz wurde gleichfalls erfolgreich bombardiert. 15 sow­jetische Maschinen wurden am 15.8. am Boden verstört und neun in Luftkämpfen abgeschossen. Im See gebiet vor Odessa belegten deutsche Kamps- sluqzeuqe mit guter Wirkung Seestr ei tkrafte und Transporter mit Bomben. Im Raum von D ne- propetrowsk wurden im Tiefangriff Dnjepr- Uebergänge zerstört. Zahlreiche sowjetische Panze^ Kampfwagen und 130 Lastkraftwagen wurden durch Bombenwurf vernichtet. In Luftkämpsen über dem ukrainischen Raum verloren die Sowjets am 16. 8.

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an allen Fronten Hervorragendes geleistet. Allem vom 22. Juni bis 31. Juli wurden von der Flak­artillerie insgesamt 10 3 6 Sowj e t- u n d b r t ° tische Flugzeuge a b g e s ch o s s e n. Sie hat damit einen bedeutenden Anteil an der Zerschlagung der Sowjetluftwaffe und an der erheblichen Schwa- chung der britischen Luftwaffe, die gerade in den jüngsten Wochen bei militärisch wirkungslosen An­griffen auf das Reichsgebiet und die besetzten Ge» biete im Westen zahlreiche Bomber, darunter meh­rere viermotorige, durch Flakabschuß verloren hat.

Oie Säuberung

des Erzgebietes Kriwoj Rog.

Berlin, 17.August. (DNB.) Deutsche Truppen haben am 16.8. die Säuberung des Erzgebietes und Industriezentrums Kriwoj Roa beendet. Nach bisheriger Uebersicht verloren die Bolschewisten in diesem Raum viele Gefallene, außerdem wurden 7000 Gefangene eingebracht und 38 Geschütze, eine große Anzahl Panzerwagen, viele Lastkraftwagen und mehrere Flugzeuge erbeutet ober vernichtet.

Die deutsche Front befindet sich ^n allgemeiner Bewegung. Nicht umsonst sagt der Wehrmachtbe­richt bald in dieser, bald in jener Formulierung in den letzten Tagen, daß sich - wie m der Sud­ukraine - erfolgreiche Operationen auch an der übrigen Ostfront vollziehen. Die zahlreichen beson­deren militärischen Meldungen, die letzt fast leben Mend in Ergänzung des Wehrmachtbenchtes aus- gegeben werden, bringen bezeichnende Einzelheiten dieser allgemeinen Bewegung, die vom Finnischen Meerbusen über die zenttalen Stellungen bis an bas Schwarze Meer reicht. Einen klaren Beitrag zum Verständnis dieser Unternehmungen zur Fort- lekuna des Vernichtungskampfes in einem neuen kzL-hni fliirh her übersichtlich ae»

D3tB. Aus dem Zühreihauptquartie , le August. Das 0MB. gibt bekannt:

An der gcfnmten Ostfront verlaufen die Ope io tonen roeifeefjin planmäßig unb erfolgte <*)

vor der englischen Ost'üste verentlen fcmpfflugieuge am läge zwei Handelsschisse m» Wammen 7500 SRI- und befchadiglen bei den 5 töt-3nfeln ein größeres Handelsschiff. Bei <£am hbge wurden wehrwirlschastlicheAniagen mU B.mben fchweren Kalibers belegt. Em Borposten ict fchof, im Kanal ein brikfches Jagdflugzeug a . Ji- der letzten Nacht vernichtete die Cuff muffe o br britischen Ostküste ein Handelsschiff m 20 BRI. und griff verschiedene Häsen und militärische Anlagen Im Osten der Insel an. rt,

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Mßstadl Nikolajew genommen. Unter dem ^rrck der rastlosen Verfolgung ostwärts des Big verfällt der geschlagene Feind immer mehr lki Auflösung. Die Beute an Kriegsmaterial in! die Zahl der Gefangenen sind ständig im Wach- jen Auch an den übrigen Teilen der Ostfront ver- jlairen die Operationen erfolgreich.

I Zm Kampf gegen Großbritannien richtete sich ein Ltffamer Tagesangriff der Luftwaffe Lei en Rüstungswerke in Rordschotlland. In »es letzten Rächt versenkten Kampfflugzeuge vor der Ischen Ostküste zwei Handelsschiffe mit zusam- 5000 VRT. und erzielten Treffer auf drei grü- \ Frachtern. Ferner wurden mehrere Flug- he und Hafenanlagen im Osten der L bombardiert.

jci Versuchen, am gestrigen Tage die Kanalküste umgreifen, verlor die britische Luftwaffe in Luft- kövpfea 15 Flugzeuge. Britische Bomber warfen in )e, letzten Rächt an einigen Orten Westdeutfchlands fii geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben. !lkr entstanden keine wehrwirtschaftttchen oder mili- Mchen Schäden. Rachtjäger und Flakartillerie ch-fen elf der angreifenden Flugzeuge ab.

133mU au m e von Gomel waren Truppen­ansammlungen, Tankanlagen wiö Lastkraftwagen­kolonnen lohnende Ziele für deutsche Kampfflug- zeuae Während die deutsche Luftwaffe ihr Vernich- tunaswerk an Panzerbatterien, Munitionslagern und motorisierten Kolonnen der Sowjets mit beftem Erfolg abschloß, versuchten bol chewisttsche Flug­zeuge die deutschen Angriffe zu stören. Dabei ver­loren ' die Sowjets 4 Flugzeuge Dm m i t t l e r e n Teil der Ostfront griffen deutsche Kampfflugzeuge

sowjetische Truppenansammlungen, Brennstofflager und Lastkraftwagen^Kolonnen wirksam art Zwei sowjetische Panzerkampfwagen, eine Artilleriestel­lung und 20 Lastkraftwagen wurden vernichtet, eine sowjetische Munitionskolonne wurde zersprengt. Jp Luftkämpfen über diesem Frontabschnitt verlor die sowjetische Luftwaffe zehn Maschinen.

Im Raum von Nowgorod griffen deutsche Kampfflugzeuge motorisierte sowjetische Kolonnen erfolgreich an. Im Tiefflug vernichteten sie mit Bomben und Bordwaffen neun sowjetische Panzer, die vergeblich versucht hatten, den deutschen Bom­ben zu entgehen. Bei einem Angriff auf sowjetische Nachschubkolonnen zerstörten die deutschen Flug­zeuge 245 Lastkraftwagen. Drei sowjetische Batterien und an einer anderen Stelle 18 Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt, 21 Truppentransportfahrzeuge z. T. vernichtet. Schwere Angriffe richteten sich gegen die Flugplätze, wobei 52 Fluazeuae am Boden ver­nichtet und 20 weitere abgeschossen wurden. Auch zwei sowjetische Fesselballone konnten in Brand ge­schossen werden. Im Raume ostwärts des Ilmensees griff die deutsche Luftwaffe zahl­reiche sowjetische Industrieanlagen und Rüstungs­werke sowie Eisenbahnanlagen und Güterzüge mit Bomben an. In Luftkämpfen über dem Gebiet süd­lich des Ilmensees wurden 13 sowjetische Maschinen abgeschossen. Kampfflugzeuge der deutschen Luft­waffe griffen in der Nacht vom 15. zum 16. August kriegswichtige Anlagen der Stadt Moskau mit gutem Erfolg an. Die deutschen Flugzeuge bombar­dierten Rüstungswerke aus mittleren Höhen mit

3n allgemeiner Bewegung

Von unserer Berliner Schristleitung.

Wie das Oberkommando der Wehrmacht vor einigen Tagen bekanntgab, wurden Raum von Um an die sowjetische 6. und 12. Armee sowie Teile dersowjettschen 18.2Umee, msgesamt ^Dwistonen, vernichtet. Zu den rund 103 000 Gefangenen zählen auch die Oberbefehlshaber der 6. Armee^ Unser Bild zeigt den Oberbefehlshaber der 6. Sowjetarmee nach seiner Gefangennahme.

(PK.-Koch. Scherl-M.)

Obefia und dasSchwarzeMeer

Von Dr. Paul Rohrbach.

Odessa, unter der Herrschaft der Bolschewisten gegen früher stark heruntergekommen, ist immer noch der bedeutendste Seehafen im Pontlschen Ost­europa. Die Entwicklung der-Stadt ist eng ver­knüpft mit der Umwandlung der weiten Pontlschen Steppe in ein Getreidegebiet, das nur der -De­rching vom Bolschewismus bedarf, um wieder zu einer europäischen Kornkammer zu werden.

Als Katharina II. durch einen Federstrich das bis dahin nominell unter türkischer Oberherr- chaft stehende Steppengebiet in der heutigen Sud- Itraine mit dem russischen Kaiserreich verband, war . hier von Ackerbau noch kaum die Rede. Die Steppe war von Urzeiten her eine Region räuberischer Nomadenstämme gewesen und gehörte zul'etzt den Krimschen Tataren, den schwächlichen Erben des großen Mongolenreichs, das in der zweiten Halste des Mittelalters ganz Rußland beherrschte. Der Ta- tarenchan der Krim war der Vasall des Sultans, Katharina setzte ihn ab und machte auf Einladung ihres Günstlings P o t e m f i n eine Fahrt auf dem Dnjepr, um ihren neuen Besitz zu besichtigen. Po- temkin ließ an den Ufern des Stromes in Abstän­den einer Tagesfahrt Dörfer aufbauen und eine Anzahl Bauernfamilien dorthin bringen, die, gut ge­kleidet, mit fröhlichen Tänzen und Gesängen das Schiff der Kaiserin beim Anlegen zu begrüßen und auf Befragen zu versichern hatten, es ginge ihnen gut und sie feien glücklich, unter die Herrschaft von Mütterchen-Zarin zu kommen. Sobald die Kaiserin abgefahren war, wurden die Leute auf Wagen ge­setzt, die mit ihnen zum nächsten Dorf jagten. Dort wiederholte sich das Schauspiel, und daher stammt der AusdruckPotemkinsche Dörfer".

Die Pontische Steppe ist ein Teil des Schwarzerde-Gebiets, das sich durch den ganzen Süden Osteuropas von den Karpathen bis an den Ural erstreckt und sich noch jenseits des Ural­gebiets nach Westsibirien hinein fortsetzt. Ein großer Teil der Schwarzerde war schon früher von ukra­inischem Volkstum besiedelt worden. Nachdem die Steppe zum russischen Reich geschlagen war, schob sich die ukrainische Bauernsiedlung weiter nach Süden gegen das Schwarze Meer vor. Der Regie­rung in Petersburg ging es aber damit nicht schnell genug. Man hatte bald die Erfahrung gemacht, daß der Steppenboden sehr fruchtbar war und daß auch die jährlichen Niederschläge ausreichten, um Weizen anzubauen. Um die Entwicklung rascher voranzubringen, berief Kaiser Alexander II. am Anfang des 19. Jahrhunderts deutsche Kolo- n ist en, vornehmlich Württemberger, ins Land. Diese Kolonisation schlug glänzend ein. Im Lause von etwa dreißig Jahren kamen über 40 000 Ein­wanderer aus Deutschland, und infolge des enormen Kinderreichtums und des rasch wachsenden Wohl- - standes dieser deutschen Siedler, vermehrte sich ihre Seelenzahl im Lauf eines knappen Jahrhunderts auf über eine Million. Die sogenannten Schwarz- meer-Deutschen waren wohlhabende Bauern, auch einige Großgrundbesitzerfamilien gingen aus ihnen hervor. Als während des Weltkrieges deutsche Trup­pen in die Ukraine einrückten, waren sie erstaunt, . soviel deutsch sprechende Volksgenossen vorzufinden, von denen sie freudig aufgenommen und verpflegt

Berlin, 17. August. (DNB.) An der Mste des in±* ß klhvarzen Meeres wurde, wie der Wehrmachtbericht ' k Mete, die wichtige Hafen- und Industriestadt Niko- Uld nach hartem Kampf genommen. Nikolajew ist Eibietshaupt st adt an der Mündung de -, B u g und zählt 167 000 Einwohher. Sie ist die größte Werft- und Industriestadt am Mwarzen Meer. In den ausgedehnten Hafen- Mhgen befinden sich Oeltanks, Getreidespeicher, Mwimmdocks und Kühlhäuser, mehrere Kriegs- Wfswerften, Geschütz- und Munitionswerke sowie Mnbahnwerkstätten. Der Hafen ist ein bedeutender iMfchlagplatz für Erz und G e t r eide, M'er, Kohle und Petroleum. Fabriken für den Bau m Transport- und landwirtschaftlichen Maschinen, Mil- unb Lederfabriken sowie ßebensmittelmbu- Sen befinden sich in der Stadt. Neben mehreren F gplätzen hat Nikolajew eine Fliegerschule, Jnfan- t r =, Artillerie- und Fliegerkasernen.

Die Flucht über den Dnjepr vereitelt.

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Zerlin, 16.Aug. (DNB.) Bei einem kleinen Vl! versuchten die Bolschewisten unter dem Druck bischer Verbände ,ü b e r den D n j e p r zu ent- tnmen. Durch kühnes und Fosches Vorgehen Wen die deutschen Truppen jedoch die Bo che- Men in den Ort ein. Deutsche Arüllene lob in unterdessen die bereits geflohenen Teile der , tzcwjets unter Feuer und v e r n i ch t e t c 15 Fah­rt i , die die Bolschewisten zum Uebersetzen über den frjepr benutzten und schnitten lhnen den fiii ck z u g ad. Auch am 16. August drängten deut- sh- Verbände die bolschewistischen Truppen am Fluß ; tu; enge Räume zusammen und brachten ihnen i shvere Verluste bei. Versuche der Sowjets mit j ehren das jenseitige Ufer zu erreichen, um stch der I !k7nichtung zu entziehen, scheiterten im Feuer der

ritschen Waffen. #

Mr haben schon vor geraumer Zeit den Dnjepr- I Äugen als eine richtige^alle" für die Dostch^^ le^ilbert, weil nur wenige Brucken den Fluß "der- «irren und die überhöhten Weftufer eme gute Ern-

* idt bieten. Seit altersher wird der Derkehr über kr Dnjepr durch zahlreiche ^hren und Fahrboote lemittelt. Selbst im unmittelbaren Stadtgebiet von Si w Ipieien sie eine ebenso große Rolle w'e d'e dort Gehende Kettenbrücke am Fuß der Zitadelle Ae M-störung der Dnjepr-Fähren ,st eine w°sentl,che «chwerung des bolschewistischen Ruckzuge- Da der . Maß auf weite Strecken unter deutschem Feuer lieg«.

Ilif der so wichtige Frachtoerkehr aus dem ludukra'- >ichen Jndustriereoier nach Norden zu Wasser iirtzerbunben.

Der Wehrmachtbericht vom Gamstag.

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