Ausgabe 
18.7.1941
 
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für das Publikum geöffnet. Gießen, den 15. Juli 1941.

Rodheim a. d. Bieber, den 18. Juli 1941.

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Das Restaurant ist wegen Betriebsferien vom 19. Juli

Verdunkelungszeit

18. Juli von 21.37 bis 5.19 Uhr.

Die Fuldaer:

Kreß

In tiefer Trauer:

Eduard Bender

Erich Bender, z.Z. im Felde

Julius Kaps, z.Z. im Felde und Frau Agnes, geb. Bender

nennt. Nachdem wir die Krofdorf-Wißmarer Straße überschritten haben, gehen wir an den Hängen des Wettenbergs entlang bis zur Seemühle, wo wir die Krofdorfer Straße erreichen, um auf dieser heim­zuwandern. Wanderzeit 4% Stunden.

Dutenhofen Stoppelberg Kirschenwäldchen Kühler Grund Wehlar.

Wir benutzen bis Dutenhofen die Bahn und folgen von der Station schwarzen Strichen, die uns durch das stattliche, an den Berg angeschmiegte Dorf zu­nächst über freies Gelände nach Münchholzhausen führen. Hinter diesem Ort beginnt der Wald, der uns bis zum Gipfel des Stoppelbergs begleitet. Don dem steinernen Turm bietet sich eine prächtige und weite Rundsicht. Wir steigen nun abwärts nach dem am Fuße der Kuppe liegenden Weiler Kirschen­wäldchen mit guter Einkehr. Gegenüber dem An­wesen führt ein Pfad abwärts durch den Wald nach dem reizvoll gelegenen Kühlen Grund, wo wir uns an den kleinen Kunstwerken, die von dem Besitzer in mühevoller Arbeit errichtet worden sind, erfreuen. Wir gehen dann dem Hegelbachtal entlang bis zur Nauborner Straße und auf dieser nach unserem Endziel Wetzlar. Dauer der Wanderung 3% Stun­den.

AriedelhausenAllenbergForsthaus Waldhaus Gleibachlal Gießen.

Diese fchöne Wanderung, die größtenteils durch Wald führt, beginnen wir bei der Station Friedel- Hausen, wo wir das H des Hessischen Rennwegs antreffen. Dieses Zeichen, dem sich später noch rote Keile zugesellen, führt uns über die Lahn durch das anmutig am Berghang liegende Odenhausen hinauf an den Fuß des unbewaldeten Altenbergs. Wir machen hier einen Abstecher auf den Kamm des Ber­ges, um die entzückende Aussicht zu genießen, die sich hier auf das Lahntal mit verschiedenen Ort­schaften, auf die Lahnberge und die beiden Musen­städte Marburg und Gießen bietet. Unten wieder angelangt kommen wir alsbald in den Wißmarer Wald, der später in den Krofdorfer Forst übergeht und uns eine große Strecke das Geleite gibt. Unter­wegs kreuzen wir die schwarze Punktmarkierung GießenFronhausen und kommen nach etwa zwei Stunden zum Forsthaus Waldhaus, wo wir die seitherigen Zeichen verlassen und nunmehr gelben Punkten folgen. Ein ziemliches Stück die hübsche Waldstraße entlang, wendet sich das Zeichen dann nach links und bringt uns nach dem lieblichen Glei- bachtal, in seinem oberen Teile Chattenbachtal ge-

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Ritter.

Am Mittwoch, dem 16. Juli 1941, entschlief plötzlich und unerwartet meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter und Schwiegermutter

Frau Agnes Bender, geb. Hauser

nach Vollendung des 51. Lebensjahres.

Otto Bräutigam gefallen.

NSFK.-Sturmbannführer Otto Bräutigam starb im Kampf für Führer und Vaterland den Fliegertod. Der Münchner war einer der erfolg­reichsten Segelflieger, sein Rekordflug von der Rhön über 502 km nach Brünn steht noch heute in der Welt unerreicht da. Er war Inhaber höchster Aus­zeichnungen der Internationalen Studienkommission für den Segelflug und wurde 1938 mit dem Adolf- Hitler-Ehrenpreis für motorlosen Flug ausgezeichnet.

©er Fußball am nächsten Sonntag.

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Lpd. Frankfurt a. M., 17. Juli. Als im Fe- bruar bei dem Metzgermeister Heinrich Quirin» bach in Siershahn im Unterwesterwaldkreis eine Kontrolle erfolgte, fanden die Beamten im Wurstkessel mehrere Schweins- und Kalbsköpfe, die überschüssig waren. Es ergab sich, daß der Meister nach Kriegsbeginn vier Stück Großvieh, acht Schweine und fünf Kälber schwatzgeschlachtet hatte. Der seitdem in Untersuchungshaft befindliche Metzger stand jetzt wegen Verbrechens gegen das Kriegs- j Wirtschaftsgesetz usw. vor dem Sondergericht Frank- furt, das ihn zu 1 Iahr 9 Monaten Gefäng - n is, 500 RM. Geldstrafe und Wertersatz ver­urteilte. Sein Bruder Karl wurde wegen Vergehens gegen die Derbrauchsregelungsstrafoerordnung zu 300 RM. Geldstrafe und Wertersatz verurteilt, weil er bei Schlachtungen geholfen hatte.

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Heute verschied nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Karl Hollmann

Malermeister.

In tiefer Trauer: Käthe Hollmann, geb. Thörner Hans Hollmann Lore Hollmann

Friedel Hollmann, geb. Dietl und Enkelin.

Gießen (Roonstraße 32), München, den 16. Juli 1941.

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 19. Juli, vormittags um 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

3m Kamps gegen den sowjetischen Weltseind

Das aufrüttelnde Erlebnis der neuen Deutschen Wochenschau.

senkrecht untereinander stehen, so daß sie leichter abaeschnitten werden können.

Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Lebensmittelkarten der besetzten Gebiete im Reichs­gebiet nicht gelten. Die Einzelhändler werden daher vor der Annahme solcher Karten gewarnt. Reichs­deutsche, die ins Generalgouvernement reisen, müs­sen sich dort von den Kartenstellen Reisemarken geben lassen und dafür die im Reich gültigen Reise­marken abgeben.

Schimmelbefall des Vollkornbrotes in den Sommermonaten.

In den Sommermonaten (Juli und August) neigt das Brot im allgemeinen und das Vollkornbrot

Bekanntmachung.

Das Versicherungsamt der Stadt Gießen ist mit sofortiger Wirkung nur noch

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berufen sind. Rach zwanzig Minuten führten die 1 Kickers mit 5:0 Toren, um dann von den Fuldaern noch mit 9:6 Toren geschlagen zu werden. Hier schoß Gärtner allein 5 Tore.

Auch am Sonntag werden die Borussen voraus­sichtlich mit Gärtner erscheinen. Diesem Gegner gegenüber kann man der Stadtmannschaft Gießen keine Gewinnchancen einräumen. Wohl, geht die Mannschaft gut vorbereitet in dieses Spiel, so daß Mißverständnisse ausgeschlosien sein sollten. Wir er­matten daher von ihr, daß sie dem großen Gegner ein gutes Spiel liefert. Leider können Meermann und Schelle nicht spielen.

Maintz Paetzold Beck

Huber Witze! Helfrich (Gärtner) Schafsert Wehner Harnisch Deeg Kraft I. Kraft II Ehmann Weniger Mobs Mark

Rösch Schlitz

Räcker

Stabt ® i e 6 e n:

Diese Aufstellung ist die stärkste, über die die Ful­daer zur Zeit verfügen. Gärtner ist als National­spieler ebenso bekannt wie der Verteidiger Gräm­lich. Huber gehört der ersten Mannschaft des FAC. Wien an. Wir glauben, mit Recht annehmen zu können, daß. die Fußballgemeinde hier einen großen Kampf zu sehen bekommt. Schiedsrichter ist Best, Gießen.

im besonderen infolge fermentativer Vorgänge leich­ter zur Schimmelbildung. Zur Verhütung sind fol­gende Gesichtspunkte besonders beachtenswert:

1. Feuchte Beschaffenheit des Brotes sowie Risse in der Krume oder Kruste begünstigen den Schim­melbefall.

2. Vollkornbrot soll stets luftig und möglichst kühl aufbewahrt werden, keinesfalls aber in den üblichen Brotbehältern. Allenfalls kann noch die Verwendung von Tontöpfen ober Brotbüchsen mit Löchern empfohlen werben.

3. Vorschriftsmäßige Brotbehälter müssen nach ber Reinigung gut ausgetrocknet werden. Diese Reinigung ist besonders dringend, wenn Brot mit Schimmelbefall in dem Behälter angetroffen wird.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» Hauptschriftleilers: Emst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thvrwt; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Svort: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K-S. Verlagsletter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Berantwörtlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.6.

lobesffrafe für einen Gatfenmörder.

Das Sondergericht in Kassel verurteilte den in Hersfeld geborenen 25jährigen Andreas Herbach wegen Mordes in Tateinheit mit Verbrechen gegen § 1 der Gewaltverbrecherverordnung 3um Tode und erkannte ihm auf Lebenszeit die bür­gerlichen Ehrenrechte ab. Herbach hatte feine schwangere Frau, um sich ihrer zu entledigen, m die Fulda gestürzt.

Landkreis Gießen

X Steinb ach , 17. Juli. Heute kann Frau Eleo­nore Krämer, geb. Balser, seit 1926 Witwe des Heinrich Kramer I., in guter Gesundheit ihren 8 0. Geburtstag feiern. Unsere herzlichen Glück­wünsche.

= (St einb ad), 17. Juli. Das Gewitter am ver­gangenen Sonntag brachte den erwarteten Regen, aber auch einen heftigen Sturm, der allerlei Schäden an den Bäumen anrichtete. Unser Ge­meindeschäfer war mit feiner Herde in den Wald ge­flüchtet. Ein vom Sturme entwurzelter Baum er­schlug ein wertvolles Schaf.

* Lollar, 16. Juli. Am Montag war die hie­sige Freiwillige Feuerwehr zur Besich­tigung durch den Kreisfeuerwehrführer Bouffier angetreten. Nach kurzer Begrüßung durch den Kreisführer führte Hautpttuppführer Schwabe das Gruppen-, und Truppführer L. Hofmann das Zugexerzieren vor. Hierauf folgten rein schul­mäßig vorgeführte Löschangriffe der Mannschaften der Bezirks-Motorspritze und des Hydrantenzuges. Auch diese beiden Mannschaften unter Führung der Truppführer Drescher und L. Seipp zeigten eine gute Ausbildung.' Im Anschluß wurde als Od-

nen und Helferinnen des Roten Kreuze s statt. Der Prüfung wohnten auch Bürgermeister Gei­ßer und der Ehrenvorsitzende der hiesigen Sani­tätskolonne vom Roten Kreuz Allendorfer bei. Nachdem Kreisarzt Dr. Jockel (Alsfeld) auf die Bedeutung der Prüfung hingewiefen hatte, nahm der Kolonnenarzt Dr. Luft (Homberg) die theore- tische und anschließend die praktische Prüfung tm Anlegen von Verbänden aller Art ab. Dabei zeig­ten sich die Prüflinge den Anforderungen m jeder Hinsicht gewachsen. Hierauf würdigte Kreisarzt Dr. Jockel die Ergebnisse ber Prüfung unb nahm die Vereidigung ber Prüflinge als Mitglieder des Roten Kreuzes vor. Nachdem noch Frau Kern (Alsfeld) die (Samariterinnen und Helferinnen mit eindringlichen Worten zu strenger Pflichterfüllung ermahnt hatte, blieben die Teilnehmer an der schlichten Feierstunde noch einige Zeit kamerad- scyaftlich beisammen.

(Schwarzschlächter

vor dem Sondergericht.

jeft für die Brandangriffsübung das Gebäude der Kleinkinderfchule gewählt. Die Durchführung dieser Aufgabe wurde von den beiden Motorspritzen und den übrigen Mannschaften zur Zufriedenheit gelost. .In der folgenden Kritik sprach sich der Kreisführer neben praktischen Vorschlägen und Hinweisen aner­kennend der Wehr und ihrer Führung gegenüber aus. Wehchührer Schelm und Bürgermeister Schwalm richteten anerkennende und ermahnende Worte an die Kameraden der Wehr. Die anschlie­ßende gemütliche Stunde imLöwen" verschönte der Musikzug unter Führung des Musikzugführers Pfeffer. Der Besuch der Hebung war gut.

Kreis Alsfeld.

Homberg (Ohm), 17. Juli. Am Diens­tagabend fand hier in den Räumen der Berufs­schule im Rathaus eine Prüfung von Samariterin-

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Kein Deutscher wird sich das Erlebnis entgehen lassen, das die Bilder vermitteln, die das neue Europa gegen ben sowjetischen Welt- fein d in geschlossener Front voraehen sehen lassen.

Mit meisteryastem dramaturgischem Gefühl hat man diese Wochenschaubilder geschnitten. Der Kno­ten beginnt sich zu schürzen. Erst in Spanien, dann Italien, Rumänien, der Slowakei meldet sich die junge Generation zu den Fahnen. Das ganze neue Europa marschiert, während die deutschen Truppen schon in heißem Kampf mit den Sowjets stehen.

Mitreißende Bilder vom Können unserer Solda­ten sehen wir, etwa an der finnisch-russi­schen Grenze, an der unsere Wehrmacht im Einvernehmen mit ber finnischen sich jeden Fußbreit Bodens buchstäblich von der unwegsamen Erdober­fläche abgewinnen muß. Aufnahmen von schneidi­gen Angriffen deutscher Jagdflugzeuge auf sowje­tische Bomber geben Zeugnis auch von der Akti­vität unserer Luftwaffe.

In schaurigem Kesseltreiben sehen wir die Sow­jets, die bei Mi ns k und Bialystok eingeschlos­sen sind, zusammenbrechen, Bilder, die jedem eine gehörige Achtung einflößen müssen, der es wagen

Die Stelle für die Preisbildung bei der Hessischen Landesregierung gibt bekannt:

Der Ankauf von frischem Obst durch Verbraucher unmittelbar beim Erzeuger ist durch eine gerne in- ame Anordnung der Hauptvereinigung der Deut- chen Gartenbauwirtschaft und des Reichskommissars ur die Preisbildung vom 11. Juli 1940 untersagt.

Diese Bestimmung, die den Zweck hat, in den Einzuggebieten der Erzeuanisabgabestellen eine ord­nungsgemäße Erfassung der Waren zur Erzielung einer gleichmäßigen Belieferung der Bedarfsgebiete zu ermöglichen, ist in der letzten Zeit von gewissen Verbraucherkreisen in unverantwortlicher Weise da­durch verletzt worden, daß sich Volksgenossen in steigender Anzahl aus den benachbarten Städten in Die Erzeugergemeinden begeben und zum Teil wesentlich über ihren Bedarf hinaus Ware aufge« kauft haben. Ein solches Vorgehen, das sehr häufig nur rein egoistischen Wünschen dieser Volksgenossen entspringt, schädigt die allgemeine Versorgung und

Keine Ürsprnngi- Zeugnisse,

sondern nur Zeugnis­abschriften dem Be werbungchchreiben bel­ießen I Lichtbilder undBewerbungsuntev lagen müssen zur Ver­meidung von Verlusten auf der Rückseite Na­men und Anschrift deS

Bewerbers tragen I

Kinderliebes Mädchen für ganz oder balde Tage gef. Zu erfr. i. d. Ge- schaftsst. d. G. A.

die in der Mehrheit befindlichen anständigen Ver­braucherkreise, die nur mit einer Belieferung durch ihren Händler rechnen können.

Die obige Verbotsbestimmung, die unverändert in Kraft ist, wird daher nochmals in Erinnerung gebracht. Volksgenossen, die dennoch versuchen, die Bestimmung zu umgehen, laufen Gefahr, unver­richteter Dinge wieder heimzukehren und setzen sich der ftrengften Bestrafung aus.

Die Erzeugerschaft ist erneut angewiesen, frisches Obst nur an den Obstsammelstellen bzw. der zuge­hörigen Bezirksabgabestelle abzuliefern und die di­rekte Abgabe an von auswärts kommende Ver­braucher abzulehnen. Der Verkauf von frischem Obst durch den Erzeuger an den Verbraucher auf den Wochenmärkten oder an Verbraucher, die in der­selben Gemeinde wie der Erzeuger ansässig sind, erfährt durch diese Bestimmungen keine Einschrän­kung.

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Sladtmannschafl Gießen Borussia Fulda.

Durch Förderung seitens der Kreisleitung, der Stadt Gießen und der Bezirksführung ist es ge­lungen, Borussia Fulda nach Gießen zu verpflichten. Die Borussen waren in früheren Jahren öfter in . Gießen und haben immer gute Spiele geliefert. 1930/31 war die Mannschaft Gruppensieger, 1931/34 war die Mannschaft Gaumeister von Hessen-Han­nover. Nach Jahren der Beständigkeit erlebten die Borussen, daß es auch für sie unmöglich war, das Spielniveau zu halten. Sie mußten sogar den Weg in die Bezirksklasse antreten. Aber schon im nächsten Jahre waren die Borussen wieder da. In harten Kämpfen hatten sie ihren Aufstieg durchgesetzt und waren wieder in die Bereichsklasse eingezogen. Im vergangenen Jahre konnten sie im Entscheidungs­spiel um die Meisterschaft sich durchsetzen und nah­men an den Endspielen um die deutsche Meisterschaft teil. Mit Hannover 96 und Schalke 04 in einer Gruppe spielend, brachten sie es ,eilig, Hannover 96 mit 4:3 Toren zu schlagen und Schalle 04 in Fulda knapp mit 2:1 Toren zu unterliegen. Nach Beendi­gung dieser Spiele glaubte man auf Grund einiger Ergebnisse der Borussen eine Schwächung ihrer Spielstärke annehmen zu können. Diese Auffassung haben die Borussen am vergangenen Sonntag ein­deutig widerlegt. Im Tschammerpokalspiel schlugen sie den Südwestmeister Kickers Offenbach mit 9:6 Toren. Gerade in diesem Spiel haben die Borussen bewiesen, daß sie zur Zeit zu großen Leistungen l

sollte, gegen die deutsche Wehrmacht anzutreten, die niemals einen Schritt zurückweicht, sondern stetig vorwärts bringt.

Moniere, Panzer, Infanterie, alle zusammen ergeben eine unüberwindliche Phalanx, aus der wie ein leuchtendes Fanal der Wille zum End­sieg und das Bewußtsein der Verteidigung einer großen Idee hervorleuchtet.

Im grellen Gegensatz dazu die Erscheinungen auf der Gegenseite. Stumpfe Gesichter, endlose Brand­herde, kitschige Gipsdenkmale, schreierische Plakate: das ist das Antlitz des Feindes im Osten. Hinter einer herrischen Fassade quillt das endlose Elend hervor, das in wenigen Monaten ganz Europa er- sttckt hätte, wenn der Führer dieser Gefahr nicht begegnet märe.

Die neue Deutsche Wochenschau klingt aus mit dem Kampf um die Stalin-Linie und den siegreichen Durchbruch.

Der dramaturgisch geschickt und planvoll gespannte Bogen hat sich hier vollendet. Ein Drama ist ab­gelaufen, das zwar nur ein Teilstück der Gesamt­entwicklung ist, aber künstlerisch ein Ganzes bildet, nämlich die sichtbare Erlcheinung einer Idee, die ganz Europa vereinigt. H. H. G.

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 19. Juli, nachmittags 34 Ühr, vom Trauerhause aus statt.

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Seltene Natur, urkunden von den Halligen und vom

Wattenmeer, die alle Naturfreunde und Doqelliebhaber mit Begeisterung lesen und schauen werden:

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