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mit 71 250 t
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28 530 t = 40,5
[er schildern uns, wie
en fand, es kund tat
Kriegssälle der Kinderermäßigung bei der Steuer
Absturz tr rmzvjschen Arbeiter, die das nationalsozialistische ile üonl:f Wanb als Vorbild für die soziale Struktur ^es
Europas darstellten.
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Sin - Arzneimittel ist ein
Heilmittel aus den weltberühmten - Forschungsstätten.
Tausende von Ärzten verordnen • - Arzneimittel und erzie
len damit glänzendeErfolge. Jede - Arznei mittel packung
er seibfivst tung briot [enden 6pj| durch im es aus 6h englifi
laufen lassen und merkt gar nicht, daß das Wasser das Seifennäpfchen überflutet. Außerdem hat er schon V3 Stück Seife verbraucht, um den Ölschmutz von seinen Fingern zu kriegen, und er will gar nicht weggehen.
Ist es auch notwendig, für stark verschmutzte Verursachen unbedingt Seife zu verwenden? Vein, viel schneller geht's mit einem guten fettlösenden Reinigungsmittel, das den zähen, festgekitteten und fetthaltigen Schmutz, wie er sich in Fleischer- und Bäcker- wäsche, in Monteur- und Schlosseranzügen befindet, viel besser löst! Selbst ganz hartnäckig haftender Schmutz wird auf diese Weise viel schneller gelöst als mit Seife, und dabei schont man noch das Gewebe. Man braucht keine Wurzelbürste und kein Waschbrett. Man weicht zunächst gründlich ein (Mekgcr- und Bäckersachcn mit blut- und eiweißhaltigen Flecken werden in lauwarmer Lösung ein- geweichtz, iintgrfcg sirtz & jn[c£ex Löjung
gekocht. So spart man Seife und Waschpulver -für die bessere tzaushaltwäsche!
Schäumt Ihre Waschlauge schlecht? Dann verbrauchen Sie zuviel Seife, denn Sie müssen zu lange reiben, bis es Schaum gibt. Aber meist liegt die Ursache gar nicht an der Seife sondern am Wasser. Das Wasser enthält zu viel Kalk. Kalk läßt die Seife schwer schäumen. Kalk vernichtet Seife. Bei hartem, kalkhaltigem Wasser werden in einem mittelgroßen Kessel bis zu % Pfund Seife unwirksam. Wenn Sie also Seife und Waschpulver sparen wollen, machen Sie das Wasser vorher weich. Man verrührt dazu am Abend vor dem Waschen einige Handvoll Bleichsoda im Kessel und läßt das Wasser bis zum nächsten Morgen stehen. So wird es über Nacht wundervoll weich. Am nächsten Morgen braucht man nur noch einen Teil der Waschpulvermenge, die man sonst nötig hat. Mit anderen Worten: man kommt mit der gleichen Mengr WqjMuloqr yiel weitem als
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BAYER) ist kenntlich am - Kreuz.
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\ zuvor« scht wort:
in das Zeichen des Krebses eintritt und den längsten Tag macht, anfängt, und bis zum Gleichtag des Herbstes, da die Sonne in die Waage tritt, folglich also zusammen drey Monate währet".
Manch altes Brauchtum verknüpft sich mit dem Beainn des Sommers. Vieles davon ist leider heute verschwunden. Die Minnesänge '' derjenige, der das erste Veilchc _____ _ _
mit den Worten: „ih Han den sumer vunden" und wie das der Anlaß wurde zu einer fröhlichen Feier. Neidhart von Neuental berichtet: „do der liebe fummer urloup genam, do muose man der tänze uf dem anger gar verpflegen". Dann wieder hören wir vom „Sommer-Singen", wie man eine Strohpuppe oder -eine Tanne als Sinnbild des Winters
Fehler in einem Haushalt Welche sind's?
Derdunkelungszeit
18. Juni von 21.47 bis 4.58 Uhr.
Für volljährige Kinder wird unter den sonstigen Voraussetzungen Kinderermäßigung bis zum 25. Lebensjahr gewährt, wenn bis dahin die Berufsausbildung noch nicht beendet ist. Hiernach wird auch für volljährige Kinder, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, Kinderermäßigung fortge- währt, wenn im Zeitpunkt der Einberufung zur Wehrmacht die Berufsausbildung noch nicht begonnen ober noch nicht beendet war. Voraussetzung ist dann jedoch, daß das einberufene Kind keinen
tnius aller Welt nach Hause gerufen und Wnbie Heimkehr mit allen möglichen Mitteln er- feiet werden soll. Aus Frankreich, Belgien, Hol- M.nd dem Burgenland seien schon mehrere tauend Ungarn in das Mutterland zrückgekehrt.
Kleine politische Nachrichten.
Istafrika wurden im Gebiet von Galla G^idamo die vorgesehenen Bewegungen der ylm schen Kolonnen, die vom schlechten Wetter wittert wurden, fortgesetzt.
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;3n Paris fand die erste Tagung der Volks- W!i»nalenSammlungsbewegung statt. Weiner Ansprache über wirtschaftliche Frag Mcte Marcel D e a t an, daß die Sammlungs-
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\ Schanghai wurde der japanische Dizekom- Utr der Polizei der Internationalen Niederlas- iclkagi durch mehrere Schüsse getötet, in W-igenblick, als Akagi seine im Grenzgebiet der vnstionalen Niederlassung liegende Privatwoh- Wt verließ. Als Attentäter kommen mehrere Ih in Frage, die vermutlich im Dienst einer Organisation stehen.
plant Rückfiedlmigsaktion.
■ b a p e ft, 17. Juni. (Europapreß.) Das Blatt ll üemzede^ bespricht eine umfangreiche Rück- bllngsaktion aller außerhalb der ungarischen eenen lebenden ungarischen VEszugehörigen und ^besonders auf die Umsiedlung der sogenannten sa go-Ungarn hin. Die Csango-Ungarn sie-
zumeist in der rumänischen Buko-
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schwingten Spiel des Rundtanz von Georg Philipp Telemann über zu dem Rüpelspiel von Heinz Ste- guweit „Spottvvgel gegen Schmierfink", das unter der Spielleitung des Stadttheaterdramaturgen Gerhard Reuter frisch und schmissig aufgeführt wurde. In den Hauptrollen machten sich Karlernst Seelbach, Wolfgang Sauer und Günther Schad um den starken Erfolg besonders verdient.
Den zweiten Teil der Darbietungen eröffnete der Singkreis der Bannspielschar unter Leitung des Musiklehrers Heinrich Dietrich mit zackigen und rhythmisch exakt gesungenen Volksweisen aus dem 18. Jahrhundert, in dem soldatische und jungmannhaft schneidige Haltung ihre besondere Betonung fanden, ferner mit einem frohgeftimm- ten Kanon aus dem 17. Jahrhundert. Rezitationen aus Gedichten von Th. Fontane, Eugen Roth, Heinrich Seidel und Theodor Storm brachte anschließend Ursula Koch mit feiner sprachlicher Gestaltung und innerem Erfühlen bestens vor die Höret. Das Bannorchester unter Fritz Braun erfreute noch einmal mit der Kantate „Lgb des Brotes" von Twitten Hoff. Dann kam als Höhepunkt des zweiten Teils die Posse „Der Nachtwächter", ein Spiel in einem Aufzug von Theodor Körner. Unter der Spielleitung von Joachim Ernst fand das köstliche Stück eine flotte und vortreffliche Wiedergabe, bei der alle Mitwirkenden sich in bester Weise um den vollen Erfolg bemühten. Hauptrollen hatten Dieter Bommer, Marianne Adolph, Karl Stork und Hans Gröninger, die ihren Aufgaben gerecht wurden. Die Singschar des BDM. und die Bannspielschar unter Leitung von Musik- lehrer Dietrich beschlossen den Abend mit zwei gemeinsamen Litern.
Die Leitung des'Abends, 8er als Wertmaßstab für die kulturelle Gesamtarbeit der Hitler-Jugend im letzten Halbjahr in jeder Hinsicht voll befriedigen konnte, hatte Gerhard Reuter, dem für sein Wirken besondere Anerkennung gebührt. Gute Helfer waren ihm Meister Löffler bei der Gestaltung der Bühnenbllder und Heinz E b e n e r , der für die Beleuchtungstechnik verantwortlich zeichnete. Alle mitwirkenden jugendlichen Kräfte mit ihren Leitern haben sich ebenfalls in hohem Maße um den unbestreitbaren Erfolg ihres gemeinsamen Werkes verdient gemacht. Im ganzen: eine vortreffliche Gemeinschaftsleistung, die reiche Freude brachte. Es gab denn auch für alle Darbietungen überaus starken Beifall. B.
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Dring Maßnahmen zur Bekämpfung L11[ i ft i f d) e r Einflüsse im öffentlichen Im ergreifen werde. Auf der Kundgebung spra- n end) Vertreter der in Deutschland eingesetzten
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Gestalter des schönen Abends waren die Bann- und Untergauspielschar des Bannes und Untergaues Wetterau 116. Beiden standen bewährte Freunde und Mitarbeiter vom Stadttheater als gute Helfer am Werk zur Seite.
Das Bannorchester, geleitet von Fritz Braun, gab dem ersten Teil der Vortragsfolge mit der Sinfonie in zwei Sätzen von Antonio Vivaldi einen vortrefflichen Auftakt. Dann erfreuten die Singschar des BDM. und die Bannspielschar mit ihrem gemeinschaftlichen Liedgesang, der mit seiner Frische und straffen Chordisziplin warmen Anklang auslöste. Die Volkstanzgruppe gab mit ihren hübschen Rheinländer- und Odenwälder-Tänzen famose Proben ihres Könnens, durch das sie michelfen will, die schöne alte Tanzkunst wieder zur verdienten Geltung zu bringen. Heilwia Clarius brachte sodann Rezitationen aus Gedichten von Gottfried August Bürger, Wilhelm Busch und Börries Frhr. von Münchhausen, die sie alle mit guter Sprech- technik und warmherzigem Einfühlen beredt zu Worte kommen ließ. Erfreut lauschte man hierauf wieder den Liedern der Singschar des BDM., die sowohl im Kanon, als auch im volksliedmäßigen Singen gleich vortreffliche Leistungen aufzuweisen hatte. Das Bannorchester leitete dann mit dem be-
Der Fröhlichkeit die Türen auf.
Ein heiterer Abend der Hitler-Lugend.
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Können Sie beurteilen, um welche Fehler es sich hier handelt? Ditte, sehen Sie das Bild an. Würden Sie so, wie in dieses Bild, von oben in manche Haushalte hineinsehen, so würden Sie häufig folgendes entdecken: es gibt heute immer noch Frauen, die glauben, sie könnten Schmutzflecke auf Fußböden, an Türen oder Fensterbrettern nur mit Seife wegbringen, so wie bei Bild l. Andere Frauen bearbeiten stark verschmutzte Arbeitssachen auf dem Waschbrett mit Bürste und Seife (Bild 2), obwohl es dafür viel einfachere Mittel gibt. Und was macht der Mann in Bild 3? Gedankenvoll hat ex dz§ Padewmme voll-
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Sommer ist gut Müller fein, im Winter gut Hirt", ,Zm Sommer gfriert fei Mühle ei, im Winter bläst fei Hirt". Eine volkswirtschaftliche Weisheit verkündet der Spruch: „Im Sommer ist den Maurern kein Wein zu teuer und im Winter kein Ranft zu hart", über jeden Widerspruch erhaben die Worte: „Geld ist aut War, sie gilt im Winter und Sommer". Scherzhaft sagt der Schwabe: „Im Sommer Schnee schäusle" für unnützes Tun, oder für etwas, das niemals geschehen wird: „Wenn's Neujahr im Sommer ist".
Ein schwäbischer Spruch besagt: „heuer bin i fei Jahr älter wo re, hats Mädle gsait, t Han kein Sommer ghät", ein anderer Vergleich lautet: „Der schwätzt mehr, als e Kuh in sieben Sommern wedelt".
In der neueren gehobenen Sprache rechnet man häufig die Lebensjahre nach Sommern; auch zu an-
ntettf Die englischen Kriegs schiffsverlnste.
* Fernaufklärer gruppe in zahlreichen über weite inne führenden Fernaufklärungsflügen für die eitiDe Führung bedeutsame Erfolge aufzuweifen [ Vor allem hat er bei der Seeaufklärung im gebiet um Schottland trotz starker feindlicher o»hr wiederholt für die Führung außerordentlich rpoIIe Aufklärungsgrundlagen geschaffen. Bei tm letzten Einsatz wurde sein Flugzeug durch eigene feindliche Jagdflieger stark beschädigt 6 er selbst bei der dadurch verursachten Bruch- B)„ng schwer verletzt.
Aus her Siadi Gießen.
ra ro, der Sommer, der ist do!
„Wir wollen raus in Garten und wollen des Sommers warten. Wir wollen hinter die Hecken und wollen den Sommer wecken!"
Dies Lied, das schon des Knaben Wunderhorn über- liefert, fingen die Kinder bereits seit Tagen, ob« mol)l der genannte hohe Herr — der im nordischen Mythos als Sumar, als guter freundlicher Riefe verfonifiziert erscheint — seine eigentliche Herrschaft erst am 21. Juni antrift.
Das Wort Sommer begegnet uns bereits in allen germanischen Dialekten außer im Gotischen. Im ökonomischen Lexikon vom Jahr 1748 steht zu lesen: „Sommer ist diejenige von den 4 Jahrs-zeiten, welche sich von dem Sommerstillstand der Sonnen
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deren Vergleichen dient der Sommer nicht selten. So sagt Shakespeare in seinem Richard: „Nun war- der Winter unsres Mißvergnügens, Glorreicher Sommer durch die Sonne Uorks", und Pyul Gerhardt spricht vom „Sommer Deiner Gnad", anderwärts hören wir vom „Sommer des Lebens".
Die Fäden, die der Herbst spinnt, sie heißen „Altweibersommer". Aber, noch herbstet es uns nicht, noch ist „die blühende, goldene Zeit", noch dürfen wir fingen: „Doch sumerzeit die pringet rosen". L. B.
Sprechstunde des Kreisleiters
Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Donnerstag, 19. 6. 41, nachmittags von 15 bi« 17 Uhr in G i e ß en statt.
Ifcoiig Gustaf von Schweden feierte am inrben W ''3rl $ in Drottningholm feinen 83. Geburtstag, sNU Schweden hatte geflaggt. Vormittags wurde >c-k Einig von der schwedischen Jugend beglück- fc"inlct. Später empfing der König die Regierung., .. M kockholmer Schloß lag eine Liste für die Gra- ' l- gtin aus, in die sich auch der deutsche Gesandte
besamtbestandes in der jeweiligen Schiffsklasse, jfamt 294 930 Tonnen. Da es sich um Angaben britischen Admiralität handelt, so könne man tsrmarten, daß die volle Wahrheit gesagt wor- Ifi. Aber schon aus den zugegebenen Verlusten fr sich, wie schwer die britische Flotte schon wen worden sei. Das bewiesen auch die letzten [ife im Mittelmeer, wo die Engländer nicht ge- «d Kräfte einsetzen konnten, um einem Erfolg Ülchse wirksam zu begegnen.
Ungarn
Die „Deutsche Steuer-Zeitung" veröffentlicht Ausführungen von Oberregierungsrat Dr. Oerrnayn vom Reichsfinanzministerium, die Erläuterungen vor allem der besonderen Kriegsfälle enthalten, in denen die Kinderermäßigung bei der Steuer wieder auflebt oder weitergewährt wird.
Die Frage, ob bei minderjährigen Kindern die für die Kinderermäßigung erforderliche Haushaltungszugehörigkeit auch dann zu bejahen ist, wenn diese Minderjährigen als Notdienstverpflichtete oder Dienstverpflichtete außerhalb des Wohnsitzes der Eltern herangezogen werden, wird verneint. Denn alle minderjährigen Kinder, die sich nicht zu Er- ziehungs- oder Ausbildungszwecken, sondern zu Erwerbszwecken außerhalb der Wohnung Ihrer Eltern aufhalten, begründen für den Haushaltsvor- stand keinen Anspruch auf Kinderermäßigung. Dagegen wird Kinderermäßigung gegeben für solche minderjährigen Kinder, die der Wehrmacht angehören. Es ist zweifelhaft geworden, ob dies auch dann gilt, wenn das minderjährige Kind vor feiner Einberufung nicht mehr im Haushalt des Vaters lebte, sondern sich außerhalb der Wohnung des Vaters zu Erwerbszwecken aufhielt, die Haushaltszugehörigkeit also nicht mehr gegeben war. Diese Zweifel werden jetzt dahin geklärt, daß in derartigen Fällen durch die Einberufung die Kinderermäßigung wieder auflebt. Es kommt nicht darauf an, ob das minderjährige Kind, das zur Wehrmacht einberufen wird, sich im Zeitpunkt der Einberufung noch im Haushalt des Vaters befand. Mit dem Zeitpukt der Einberufung minderjähriger Kinder zur Wehrmacht wird die Haushaltszugehörigkeit in jedem Falle neu begründet, wenn sie vor diesem Zeitpunkt weggefallen war.
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jb m, 17. Juni. (Europapreß.) Seine am 29. Mai ^'entlichte Zusammenstellung der Verluste der !glichen Kriegsmarine ergänzt „Popolo di Roma" iU die Aufnahme der neuen, von der britischen tanralität inzwischen zugegebenen Ausfälle. Da- tljfinb nach amtlichen englischen An- ^b;n b i s zu m 1-6. M a i verloren qeqanaen:
Schlachtschiffe — — -
Die beiden Stunden am gestrigen Dienstagabend im vollbesetzten Stadttheater sollten zweierlei Zielen dienen: zum ersten eine Ueberschau geben über das kulturelle Schaffen unserer Gießener Hitler-Jugend während des verflossenen Winterhalbjahrs, zum zweiten den Besuchern einen Abend voll Frohsinn und beschaulicher Erholung vom Alltagswerk bereiten. Dieser doppelten Zielsetzung, die Bannführer Taesler in einer einleitenden kurzen Ansprache über das Streben und Wollen der Hitler-Jugend auf kulturellem Gebiet besonders herausstellte, wurden die famosen Darbietungen in vollem Ausmaß gerecht. Es war eine Freude, die mit Eifer und Schwung singenden, musizierenden, tanzenden und spielenden Jungen und Mädel bei ihrem frohen Tun zu beobachten und dabei selbst im Gleichklang der Herzen seelisch mitschwingend von der sprudelnden Frische der Jugendkräfte mit erfaßt zu werden. 'So brachte der Abend nicht nur der Jugend ein neues frohes Erleben, sondern er wurde auch den zahlreichen Eltern zu einem erneuten Beweis für Die guten Kraftströme, die in dieser Kulturarbeit der Hitler-Jugend am Werke sind und die man nur mit Genugtuung begrüßen kann.
jjini, wohin sie aus dem ungarischen Szekler- dinbin früherer Zeit auswanderten. Nun sollen sie [|6t; nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens be= «e öatschka-Gebiet rückgesiedelt werden, ih b dort von den Serben zurückgelassenen Sied- teiiden wieder aufzufüllen. Die Aktion betrifft Bi füg etwa 13 500 Personen. Die Zeitung „Pest" A)ie Aktion gehe zurück auf einen bisher ge- llphaltenen Beschluß des ungarischen Minister- Uoom 15. November 1940, nach dem die Un-
Snien hat nach einer Mitteilung des Chefs lomatifchen Kabinetts im Außenministerium «tuen Kroatischen Staat anerkannt und beab- oö ‘ fidtt in Agram eine Gesandtschaft zu errichten. M ml *
bet WyLSk türkische Minister für öffentliche Arbeiten, können Ali Fuad Dschebefoy, ist nach einer lange- " "'^^Ihpettionsreife durch Thrazien nach Ankara , k?kehrt. Er teilte in der Presse mit, daß der 4, daß r dnverkehr nach Europa bald wieder aufge- kWun werden soll.______
umherträgt und dann verbrennt, wozu man Som- merliedev singt, wie zum Beispiel:
„Stab aus!
Dem Winter gehn die Augen aus, Veilchen, Rosenblumen!
Holen wir den Sommer, Schicken wir den Winter übern Rhein, bringt uns guten, kühlen Wein."
Sehr beliebt sind auch Streitgespräche zwischen Winter und Sommer, von denen wir unter anderem eins von Hans Sachs besitzen (1538).
Von Alters her erklingt das Lob des Sommers. So heißt es in Minnesangs Frühling: ,Her schoene sumer get uns an", oder wir hören vom „Sommer, lieber Gast" und „ich will den sumer grüezen, so ich beste kan" und Meidhart von Reuental singt: „sumer, wis emphangen von mir hundert tufent Stunt" ober: „uns nahet ein sumer, den emphahet", und Paul Gerhardt * nennt ihn den „schönen". „Wann der Winter ausgeschneit tritt der schöne Sommer ein". In Schwaben aber singt bas Volk:
„Drei Rosen im Garten, brei Ilgen (Lilien) im Walb, Im Sommer ift’s liedli, im Winter ift’s falt."
Früh schon wird die Erkenntnis niedergelegt, daß man im Sommer in die Scheuern sammeln müsse das Gut, davon man im Winter zehren will. So lehrt bereits die Bibel: „Wer im Sommer fandet, der ist klug, wer aber in der Ernte schlefft, der wird zu Schanden." Denselben Sinn in anderem Gewand bieten die Sprüche: „WevuM^Sommers seine Kleider verschleißt, den freq^^K winters (das heute in der Form gebraucht^WM^ „wer im Sommer die Kleider verreißt, muß im Winter frieren), und: „wer des Sommers tut fingen, der mag im Winter springen". In Kurhessen heißt's: „Wer im Sommer net will -schneiden, muß im Winter Hunger leiden". Andere Volksweisheiten lauten also: „Es kann nicht immer Sommer fein, drum sammelt der Kluge für’n Winter ein", oder: „Der Sommer ist ein Nährer, der Winter ein Verzehrer".
Eine gewaltige Rolle — namentlich im bäuerlichen Wetterkalender — spielt natürlich die Witterung im Sommer. Schon im vorhin erwähnten „Ökonomischen Lexikon" lesen wir: „Ein allzu dürrer und heißer Sommer verursachet, daß die Aehren in denen Schoszbälglein ersticken und die Körnlein taub werden und mager", dagegen: „ein allzu nasser Sommer verursachet, baß die Gartengewächse unb Früchte faulen und viel Unkraut wüchset", unb ebenba: „wann ein trockner Sommer gewesen, kann im Herbst viel Vögel fangen". Der Bauer aber tagt: „In einem trockenen Sommer verdirbt kein Bauer" unb .Heiße Sommer unb kalte Winter bringen feine böse Zeit". Oder: »Heiße Sommer, gute Weine". Aber allzu früh barf's nicht heiß werden, denn: „Früher Sommer, später Hunger". Einen frühen Sommer gibt es, wenn das Laub im Herbst früh gefallen ist, einen trocknen, wenn's „dem Herrn in’s Grab regnet"; wenn die wilden Enten und Störche kommen, wird's bald Sommer, aber, „eine Schwalbe macht noch feinen Sommer". Der schwäbische Bauer weiß: „So groß im Sommer die Hitze, so groß im Winter die Kälte" anderwärts: „Auf einen heißen Sommer folgt ein kalter Winter") unb: „Im Winter viel Duft, im Sommer viel Frucht". Ein schlechter Sommer kann viel Schaben stiften. „Wenn ber Winter ein Wolf ist, ist ber Sommer eine Wölfin".
gn mancherlei Rebensarten über den Sommer zeigt sich ber Humor des Schwaben, da hören wir: „Fliegen und Freunde kommen im Sommer". „Im
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