Ausgabe 
18.3.1941
 
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wenigen Tausende, die dort noch als arbeitslos ge- Zählt werden, sind größtenteils fluktuierende oder nicht ooll einjaßiühige Arbeitskräfte

Wie im Sektor des Arbeitseinsatzes hat die in giuß gebrach europäische Zusammenarbeit auch im Bereich der Lohnpolitik nur Borteile gebracht Der Einfluß der marxistischen Organisationen, so« weit sie noch erhalten geblieben sind, auf die Lohn» xestaltung, ist gebrochen, der Klassenkampf als Mit tel der Lohnpolitik beseitigt worden In der Mehr- zahl der europäischen Staaten ist die Lohnftndung uni Lohnfesljegund nach deutschem Vorbild heute Sache autoritärer staatlicher Dienst- teilen, die zwar die Beteiligten vor ihrer Ent- cheidung gutachtlich hören, ihnen aber keine maß- levliche Millviikuiia bei der Lohnsestsetzung und der Fixierung der sonstigen Arbeitsbedingungen mehr zugestehen Ob in einigen Staaten berufsstandische Organisationen nach dem Vorbild der italieni­schen Korporationen in Zukunft der Träger der Lohnpolitik |ein werden, hängt von der Bewährung dieser erst im Aufbau befindlichen Organisationen ab Da in diesen Staaten (Spanien, Frankreich) der Einkluß des Staates auf die Arbeiten der Kor­porationen durch ixn Einbau staatlicher Kontroll­organe sichergesteltt ist, stellen im übrigen auch sie weitgehend staatsbe^ogene Einrichtungen mit staats- auloritaren Befugnissen dar

Der llebergang der Lohnpolitik an den Staat ist für die Neugestaltung Europas deshalb von ent­scheidender Wichtigkeit, weil nur eine autoritäre Lohnpolitik jene Stetigkeit der Arbeitsoerhältnisse verbürgt, ohne die keine Arbeitsteilung unter txn Völkern m glich ist. Im übrigen sind selbstverständ lich Streiks und Aussperrungen mit einer staat- lichen Lohnsenkung unvereinbar, weshalb nach dem Vorbilde Deutschlands und Italiens in der Mehr­zahl der europäischen Staaten Arbeitskämpfe ver- baten sind. Der marxistisch-liberalistische Klassen- kampf gehört in Kontinental-Europa der Vergan­genheit an Er ist das Privileg der angelsächsischen Plntokratie geblieben

Besondere Förderung im Zuge der Neuordnung Europas hat auch die Sozialversicherung erfahren Teils durch zwischenstaatliche Abkommen, teils durch nationale Gesetze ist eine weitgehende Angleichung der Sozialversicherung im europäischen Raum erfolgt, die angesichts der umfangreichen Bin­nenwanderungen von Land zu Land unabweisbar war Der Arbeiter aus den südosteuropäischen oder den nordischen Ländern, der mit den großzügigen Einrichtungen der deutschen Sozialversicherung in Berührung kam, wollte nach seiner Rückkehr in die Heimat nicht schlechter gestellt sein als in Deutsche land Andererseits mußte er die Gewähr dafür haben, daß seine Anwartschaften in dem einen Lande nicht bei einer Arbeitsaufnahme in dem an­deren verloren gingen So hat der Masseneinsatz ausländischer Arbeitskräfte im Reich in kurzer Zeit einen weitgehenden Ausbau der ausländischen Ber- sicherung zur Folge gehabt.

Alles in allem kann die Ausgestaltung der euro­päischen Sozialpolitik als eine der wichtigsten Nebenwirkungen der deutschen Kriegführung be­zeichnet werden, die sich nicht allein der Waffen, sondern auch friedlicher Mittel bedient, um das Ziel dieses Krieges zu erreichen: die wirtschaftliche und soziale Höherstufung der Völker Europas, un­ter Au°schaltung des ewigen Störenfrieds dieser Entwicklung, Großbritanniens. V. A.

Die falsche Route.

Oslo, 17 Mär§. (Europapreß ) Das 7034 BRT. große norwegische MotorschiffBen­jamin Franklin^ ist wie schon kurz gemeldet auf der Fahrt von Nordamerika nach England tor- pediert worden. Das Schiff hatte außer Lebens­mitteln vier nardamerikanische Douglas-Bomber im Werte von 400 000 Dollar an Bord Von feiner 37 köpilgen Besatzung konnten nur sechs Mann ge­rettet werden. Zu dem Untergang dieses Schiffes schreibt dieNorwegische Handels- und Schisffahrts- zeitung":Wäre es nicht tm Interesse des norwe­gischen Volkes gewesen, wenn das Schiff versucht hätte, mit Lebensrnitteln und Rohstoffen nach Norwegen zu fahren, anstatt sich auf einen Transport von Douglas-Bombern nach Groß­britannien verleiten zu lassen? Großbritan­nien wird uhs dieses Schiff niemals ersetzen, das für seine Interessen geopfert wurde. Im Welt­krieg mußten wir unsere Verluste sogar trotz des britischen Sieges allein tragen. Jedes Schiff, das im britischen Dienst versenkt wird, werden wir vermissen, wenn wir nach dem Kriege einmal mit dem Neuausbau beginnen."

Deutsch als einzige Fremdsprache in norweaischen Vorschulen

Oslo. 17 Mär^ (Europapreß.) Den veränder­ten politischen Verhältnissen in Norwegen wird nun auch im Schulwesen durch eine Verordnung des norwegischen Kirchen- und Unterrichtodepartemen's Rechnung getragen An Stelle der eng­lischen Sprache soll in Zukunft Deutsch d'e einzige Fremdsprache sein, die an norwegischen Volksschulen gelehrt wird Durch diese Maßnahme wird allen Schichten der Bevölkerung die Möglich- keil geboten, sich mit dem deutschen Kulturleben ver­traut zu machen.

Vertreter des norweaischen Kulturlebens reisen nach Deutschland

Oslo, 17. März. (Europapreß.) Vertreter des norwegischen Kultur» und Volksaufklärungsdeparte ments haben die Reise nach Deutschland angetreten wo sie mit Staatsrat Lunde, dem Leiter des Kul iurdepartements, Zusammentreffen, der sich auf einer Studienfahrt durch Deutschland befindet. An der Reise nehmen auch der norwegische Dichter Finn Halvorsen teil, der in den letzten Tagen als Herausgeber einer Sammlung deutscher Dichtungen in dänischer lieber,efiung hervortrat und Theater beratcr der norwegischen Regierung ist, sowie der Filmregisseur und Direktor des norwegischen Film­wesens Leif S i n d i n g.

0er Kembrondtpreis 1940 für den flämischen Dichter 2Raf Lerhust

Brüssel, 17 März (Europapreß.) Aus Anlaß der Uebergabe des Rembrandt-Preises für 1940, den d i e Universität Hamburg an den flämi schon Dichter Raf V e r h u st für seinen Roman Ian Eoucke und Peter Goethals" verliehen bar fanden in Antwerpen an Drei aufeinanderfolgenden lagen Festlichkeiten statt In der Flämischen Oper wurde ein Theaterstück des Preisträgers au (geführt das den Titel ..Quinten Matsijs" trägt. Auf einer in der Königlichen Bibliothek veranstalteten Feier wurde der 25iährigen Wiederkehr des Tages gedacht an dem 1916 die Unioerhtät Gent zu einer flämischen Hochschule gemacht wurde. Bet der feier­

lichen Uebergabe des Rembrandt-Preises, welcher der Vizepräsident der Militärverwaltung in B^äs sei. von Craushaar, sowie der Kommissar der Stadt Antwerpen. Dr Delius, und der Lor- sitzende des Flämischen Kulturrates, P'arrer Der- schaeoe beiwohnten, hob der Rektor der Uni­versität Hamburg, Professor G u n d e r t, die Ver- dienste hervor, die sich der Dichter Raf Derhust um eine deutsch-flämische Zusammenarbeit erworben habe. Der Dichter dankte in seiner Erwiderung für die Achtung, die Flandern in Deutschland genieße, und sprach den Wunsch aus, daß Flandern sich dieser deutschen Achtung und Liebe würdig erweisen#e

Wachsende Bedeutung

der deutschen Militärliteratur.

Neu yor k, 17 März. (Europapreß.) Die Ein­führung deutscher Sprachkurse an der U 8 A - M i I i t Ü r - A k a d e m i e West point kündigte der U8A..Kriegsminister Henry Lewis Stimson an. Er begründete diese Erweiterung des Lehrplanes der bekanntesten Kriegsschule der Ver­einigten Staaten mit der wachsenden Bedeutung der

deutschen Militar-viteratur. Gleichzeitig werden die f p a n i s ch e n Sprachkurse erweitert und die französischen Sprachkurse eingeschränkt.

Deutsche Kluder als Gäste in der Slowakei.

Preßbura, 17. März (Europapreß.) Der slo- wakische Ministerpräsident Dr T u k a veranlaßte die Unterbringung von Kindern aus den westdeut­schen Industriegebieten in den leerstehenden slowaki­schen Bädern, Hotels und Schutzhausern der Tou­ristenzentrale. Es wird sich dabei um mehrere tau­send Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren handeln Die Unterkunftskosten werden vom Deutschen Reiche getragen. Dadurch werden die gegenwärtig schwachen Besuch aufweisenden Betriebe des Fremdenverkehrs aufrcchterhalten werden. Die slowakische Presse be­tont, es handele sich um eine Gegenleistung für die von deutschen Stellen unterstützten Slowaken in Frankreich und Belgien Die Slowakei sieht in den kleinen Gästen die Kinder jenes Volkes, das mit der Waffe in der Hand auch die Selbständigkeit der unter deutschem Schutz stehenden Slowakei sichere.

Heldengedenkseiem im Ausland.

Der Generalbaurot für die Ausgeflaltung der Kriegerfriedhöfe.

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Plünderungen in England an der TagesordmW

itirent ausgearbeitet.

um Verbrechen handelte, die in Deutschland vor den

A"ltral:cn geht als Ebe, des Admirali- ' bootes .Snapper" hat die enolilche Admiralität Unter ber Begleitung die mit Matfuoka na» latsstabes. 2m vorigen Krieg nahm Lysier als Ar-idle Vernichtung von 26 brUischen Unterjeebooten im Berlin reist, befinden sich zahlreiche führende Per-

verleihen. Der Feier wohnte her Ches der deutschen Wehrmachtmission, General der Kavallerie Han­sen, bei.

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sich entsprechend den von Churchill gegebenen An- fern innerhalb von kurzer Zeit auf 36 000 BRT orbnungen um ein Jahr Zuchthaus obwohl es sich stellt. Diele Verluste treffen die britische Verlor- gungswirtschaft um so schwerer, als bei dem An-

Gerichten in restlv'er Uebereinstimmung mit dem gesunden Volksempfindett die Todesstrafe noch sich gezogen hätten.

Stockholm. 17 März (Europapreß) Konter­admiral Lyster wurde zum Ches des Marineflug- wesens und zum Mitglied des Admiralitätsrates er­nannt als Nachfolger des Vizeadmirals Ron'e

In Frankreich hielt die deutsche Wehrmacht auf allen Militärfriedhöfen, auf denen deutsche Krie­ger ruhen, würdige Feiern ad. In Paris sand die Hauptfeier aufdem Militär sriedhof Jury statt, auf dem die Reichskriegsflagge aufgezogen war. vor der ein Doppelposten die Ehrenwache be­zogen hatte. Um 9.30 Uhr marschierte eine Ehren- Kompanie mit Musik zu dem Friedhof. Der Stadt­kommandant legte unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden Kränze an den geschmückten Gräbern der Gefallenen des jetzigen Krieges und des Weltkrieges nieder. Es folgten Kränze des Deut« ichen Botschafters und des Landesgruppenleiters der NSDAP, in Frankreich sowie der Wehrmacht- obordnungen. Aehnlich verlief die Feier auf'dem Pariser Militärfriedhof Bagneux.

gungswirtschaft um so schwerer, als bei dem An­griff deutscher Kampfgeschwader auf Liverpool in der Nacht vom 12 zum 13 3. die großen Kühl- anlagen und Flelschoorratslager weit­gehend zerstört und die darin lagernden Vorräte vernichtet wurden.

An den Gräbern der Gefallenen des Panzer­schiffesAdmiral Graf S p e e* beging die deutsche Gemeinschaft in Montevideo (Uruguay) eine Heldengedmkfeier. Der von der Gesandtschaft niedergelegten Kranzspende folgten solche der Deut- schen Gemeinschaft, des Reichskriegerbundes sowie derSpee".Männer, die in Uniform die Ehrenwache stellten. Mit dem Lied vom guten Kameraden klang )ie kurze, eindrucksvolle Feier aus.

3« 11 Sagen drei britische Kühldampfer

Professor Wilhelm Kreis wurde wie scholl gemeldet vom Führer zum Generalbaurat für die Gestaltung der deutschen Kriegerfriedhöfe er­nannt. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die Vernichtung von 26 englischen U« zugpaeben

Heuer (khef des englischen Marin-fluotvesens

Große Befriedigung in Italien

Das Echo der Führerrede am Heldengedenktag.

Im Haag legte Reichskommissar Seyß - In - q u a*r t in Begleitung von Vertretern der Wehr­macht Kränze an den Gräbern der deutschen Gefal­lenen nieder. In Amsterdam legte der Befehlshaber des Luftgaues Holland Kränze an den Gräbern deutscher Soldaten nieder.

bisherigen Verlauf des Krieges zugegeben. Wenn auch in diesen Angaben eine ganze Anzahl oer­lorengegangener Unterseeboote durch Minen jfm. nicht enthalten ist die deutschen Bekannt« gaben melden mehr als 30 so bestätigt diese wenn auch unvollständige Verlustliste der englücheil Admiralität, daß mehr als die Hälfte des hei Kriegs-aucbruch vorhandenen B e st a n d e s der eng­lischen U-Bootflotte von 56 Booten vernichtet wor­den ist.

Der Verkauf englischen LlSA., Besitzes hat begonnen.

N e u y o r k, 17. Marz. (Europapreß.) Der Ver» treter des britischen Schatzamtes, Sir Edward Peacock, gab am Sonntag den Verkauf der bis­her in britischem Besitz befindlichen American Viscose Corporation, des größten Kunst- serdekonzerns der Vereinigten Staaten, an cme Gruppe von siebzehn amerikanischen Firmen und Banken besannt. Die Firma war eine Tochtergesell­schaft des britischen Konzerns Courtaulds Lld Di« Dollardevisen, die britischerseits für das Rie­senunternehmen von sieben Fabriken und fast 20 000 Arbeitern realisiert werden, schätzt man in unterrichteten Kreisen, auf 100 bis 150 Mil» Honen Dollar.

Die llevernahme her briüschen Äli UiWsabrilen durch die LISA.

Neuyork, 17. März. (Europapreß.) Der Leiter des bundesstaatlichen Kreditinstitutes, Jesse Sones, kündigt die Uebernahme eines Teiles der von Eng­land finanzierten R ü st u n g s ja b r i f e n in den USA. durch die Regierung der Vereinigten Staaten an, wofür 4 6 Mill. Do l lar ausgesetzt wurden. Es handelt sich in der Hauptsack)e um Kleinwaf. fen und Munition herstellende Betriebe, die nach Äriegesbeginn mit britischen Mitteln erbaut worden sind. Die Uebertragung dieser Fabriken in das Eigentum der USA. wird mit Erfordernissen des Derteidigungsprogramms begründet, wobei di« Uebernahme der restIichen britischen Werke durch das Wehrdepartement für später in Aussicht gestellt wird. Praktisch bedeutet dieser Schritt nicht nur einen erheblichen sofortigen Deoisengewinn für England, sondern eine Veränderung der Lage zu Gunsten der britischen Regierung insofern, als die Produktion der übernommenen Fabriken nun im Rahmen des Englandhilfe-Programms England pacht- und leihweise", d. h. unter Elnspa- rung der bisherigen Produktionsunkosten, zugute kommen dürfte.

Schanghai ohne Kohlen und Krastfirom.

Folgen der englischen Schisfüraumnot im Fernen Osten.

Schanghai, 17. März. (Europapreß.) Die weitgehende Rückwirkung des deutschen U-Boot- Krieges und bas Ausmaß der bei der englischen Schiffahrt entstandenen Schöben geht aus ber Krise in ber VersorgungScyangyaismit Kohle unb elektrischer Kraft hervor Nachbem ber Stabtrai ber Internationalen Niederlassung den Stromverbrauch bereits um 30 o. H. eingeschränkt hat, hat bie amerikanische Shanghai Power Com­pany, Schanghais größtes Kraftwerk, jetzt direkt an das britische Schirfahrtsrninisterium wegen Freigabe requirierter englischer 0ft« afienbampfer appelliert, bamit der Kohlen« transport aus Inbien roieber ausgenommen werben könne. Don vierzehn Schiften ber Moller Line, die vor Ausbruch des Krieges für die Kohlenheranfchaf« ung aus Inbien gechartert worben waren, find bereits alle bis auf zwei von der britischen Regierung requiriert worben. Don ben beiben ver­bliebenen Schiffen barf eines nicht mehr nörblichek als Hongkong fahren, während bas anbere gerade in Kalkutta ladet. Es ist aber nicht sicher, ob bieles nicht auch requiriert wirb Als Folge der mang"l- haften Kohlenlieferung in Schanghai, über bie wir bereits berichtet haben, befchneibet nunmehr auch bie französische Konzession in Schanghai die Elektrizitätsdelieferunq Die Lichtreklame und bie Neonlichter ber Geschäfte und Vergnügung-- lokale dürfen nicht mehr benutzt werden. Um eine bessere Ausnützung des Tageslichts zur Kohl-n- erfpamis zu erreichen, ist in Schanghai durch Em- Rührung der Sommerzeit bie Zeit eine Stunde voroerlegt worden.

Matfuoka in der Sowjetunion einaetrosten.

Hsingking^ 17 März. (DNB.) Der sapanifche Außenminister M a t s u o k a kam Montag kurz nach 17 Uhr an ber sowjetrussischen Grenzstation Otpor an, wo er von Vertretern der Sowietregierung emp­fangen rout-be Diese geleiteten Matfuoka auch in ben Sonberroagen, der ihm zur Fahrt nach Tschita von ber Sowjetregierung zur Verfügung gestellt worden ist.

verurteilu'ig, der Tag könne nicht mehr fern fein, an dem Plünderer unb Mörder auf die gleiche Stufe gestellt, allo mit dem Tode bestraft mürben Damit wird eindeutig bie Methvbe ber mil­den Behandlung von Plünderern gebranbmartt, durch welche die britische Regierung im Ausland die sinkende Kriegsmoral des englischen Volkes ver- tuschen will Der Richter erklärte es beteiligten sich nicht etwa nur Gewohnheitsverbrecher und Notlei- benbe an ben Plünberungen, fonbern Leute in guten Stellungen mit Wocheneinkommen zwischen 60 unb 100 Mark Sie versuchten ihre Verbrechen bamit zu entschulbigen, baß sich beim Plündern mehr verdienen lasse als in ihren augenblicklichen Stellungen in kriegswichtigen Be­trieben. Zu ben verurteilten Plünderern gehörten auch Soldaten Die meisten Strafen beroeaten

In Bukarest auf dem Pro-Patria-Friedhof. ber Ruhestätte ber in Bukarest beiaesetzten beuischen Helben bes Weltkrieges, webte Oie Reichskriegs­laag e; eine Ehrenwache ber deutschen Wehrmacht- miffion war angetreten. In ben Ansprachen kam ber Wille zum Ausbruck, dem Opfer ber Gefallenen im Endsieg gegen Englanb bie höchste Krönung zu

Berlin, 17. März. (DNB.) Wie schon gemeldet, ist der 11 900 BRT große briti(d)e Ueberfeebampfer A i r i c a Star" im Atlantik versenkt worden DieAjrica Star* war mit Kühlanlagen versehen unb führte eine Fleischlabung nach England Der Untergang derAfrika Star" stellt innerhalb von 11 Tagen ben britten Verlust eines Groß- kühl- und Fleischtransportbampfers bar. Am 6 3 würbe ber 10 000 BRT. große KühlbampferAn- chises" vernichtet unb am 8.3. ber 15 075 BRT große UeberfeebampferO r o p e f a" versenkt, so daß sich einschließlich berAfrika Star" ber Verlust ber britischen Handelsflotte an großen Kühldamp-

., . - , - - r- Berlin, 17 März (DNB 1 Mit bem schon ge-

0'^r des Vizeadmirals ^R o y'e , melbeten JBerluft bes 670 Tonnen großen Untersee-

gerechten Verteilung ber Güter dieser Welt bestehen- den Kriegsziele der Achse erneut bestätigt Die vor- ausschauenden Worte Hitlers seien immer durch die militärischen Ereignisie bestätigt worben Wenn bie Feinbe seine Worte richtig eingeschätzt hätten, so würben sie sich Nieberlagen unb Katastrophen er­sparen.

.Lavoro Fascista" erklärt, baß die vom Führer den italienischen Soldaten gezollte Anerkenung die wirksame Solidarität ber Achse noch verstärke. Da der Feind der gleiche sei, kämpfen die verbündeten Heere an allen Fronten Schulter an Schulter für ein gemeinsames Ideal und eine gemeinsame Zu­kunft. Die granitene Siegeszuversicht des Führers werde vom italienischen Volke hundertprozentig ge» teilt, das sich weder durch einige taktische Erfolge des Feindes habe beeindrucken noch sich vom Hauvt- ziel des Sieges habe abbringen lassen. Die verein­ten Kräfte Deutschlands und Italiens würden ber Welt zeigen^ wie man gegen bie Koalition des Gol­des, bie die Völker aushungern unb versklaven wolle, kämpfe und siege.

Im Mittelpunkt der Heldengedenkfeier der Deutschen in Sofia stand die Kranzniederlegung am Ehrenmal bes bulgarischen 6. Infanterie-Regi­ments durch den Oberfommanbierenben ber 12. deut- schen A-mee Generalfelbmarschall List. Auf bem Kafernenhoj, ber mit der Reichskriegsflagge unb ben bulgarischen Fahnen geschmückt war, nahm eine Ehrenkompanie ber bulgarischen Junker mit Fahnen unb Musik Aufstellung. Ihr gegenüber standen bie Offiziere bes Stabes ber deutschen Armee. General­felbmarschall List würbe von bem Ches bes Stabes ber bulgarischen Armee, General Habfchi P e t f o f f, begrüßt, ber in einer kurzen Ansprache ber gemein­samen Waffengänge bes Weltkrieges, ber deutschen unb bulgarischen Helbengräder auf bulgarischem Boden unb der jungen siegreichen deutschen Armee gedachte. Er grüßte den Führer, das deutsche Volk, ben Generalfelbmarschall List unb bie deutsche Ar­mee mit bem Hurra-Ruf, in ben bie Ehrenkom panie ein stimmte. Nach ben Nationalhymnen fand ein Vorbeimarsch ber bulgarischen Ehrenkompanie vor bem Generalfelbmarschall List unb General Pet° koft statt.

0eneralf8iömarfd)all List bei König Boris.

Sofia, 17. Tiara. iDNB > König Rori, III. gab gestern in feinem Lanbfchloß Wrana zu Ehren bes Generalfelbmarfchalls List unb ber ihn begleitenben Offiziere ein Esten, an bem teilnah. men: bie Königin, bie Geschwister bes Königs Prinz Kyrill unb Prinzessin Eudokia, ber bulgarische Ministerpräsident Professor Filvsf, Kriegsminister General Daskalosf. der deutsche Gesandte Freiherr von Richthofen, bie deutschen Waftenattachss unb MitgUeber des könig- lichen Gefolges.

Rom, 17. März. (Europapreß.) Die Rede des Führers am Heldengedenktage wird von der römi­schen Presse in großer Aufmachuna wiedergegeben. Der ehrende Hinweis in der Rede des Führers auf die großen Anstrengunaen der italienischen Truppen, o erklärt man, die an Der Seite der deutschen Trup- )en für die gemeinsame Sache und für den gemein- amen Sieg kämpfen, der Hinweis darauf, daß in den Wintermonaten die italienischen Streitkräfte allen Angriffen des Feindes standhalten mußten, unb daß nun bie deutschen Streitkräfte wieder ihren Teil an dieser Aufgabe auf sich nehmen, habe im italienischen Volk lebhafte st e Befriedigung geweckt. Die Worte des Führers feien vom italieni- chen Volk voll gewürdigt worden. Von der gesamten Presse wird bie neuerliche Ankünbigung bes Führers stark hervorgehoben, daß im Jahre 1941 werbe ver­vollständigt werben, was im Vorjahre begonnen worden sei.

Giornale d'Italia" betont, die Worte bes Füh rers hätten am Vorabend entscheidender Ereignisse eine neue Mahnung an bie plutokratischen Verant- wörtlichen des Krieges enthalten und die in einer

Genf, 18. Marz. (DNB. Funkspruch.) In! tilleriefachverständiger an ben Kämpfen am Galli- Leeds waren die Kriminalaerichte wieDa-Iy poli teil. In diesem Krieg war er bisher Befehls- Mirror" berichtet, zwei volle Tage mit der A b - Haber der Flugzeugträger und hat als solcher die u r t e 11 u n g von Plündernden noch einem Pläne für den Angriff auf die italienikhe Flotte in einzigen deutschen Luftangriff beschäftigt. Der R'ch-! *-*-*

ter Oliver äußerte nach Beendigung der Massen-