Ausgabe 
17.11.1941
 
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ÖJl.-fpOTt

Gießener Konzertring

Klavierabend Wilhelm Backhaus.

sten Wesenskern individuell erfaßt und durchleucht I tet, stets aufs neue den Hörer fesselnd. Das war eben nur möglich durch die denkbar höchste technische Souveränität, die hier überzeugend erweisen konnte, wie sie in letzter Steigerung einzig dem musikali- schen Spiele dient und den leitenden Grundgedanken dennoch den Vortritt zu lassen imstande ist. Ein Erleben, das jedem unvergeßlich sich einprägte mit seinem klanglichen Sich-Türmen des Schlusses, den feinsinnig erfühlten lyrischen Episoden.

Wiederum als ein ganz anderer gab sich Wilhelm Backhaus mit Chopin, von dessen mer E tu - den aus op. 25 jede einzelne in sich geschlossen chre typische Wesensseite enthüllte bei einem technischen Ausgleich, der das Letzte des Möglichen darstellen dürfte. Gefühlsgebundene Versonnenheit, frei von Sentimentalität? gefüllt in der melodischen Linie, so einfach und doch bannend, war das Nocturna in E-dur op. 62, Nr. 2. Die zwei Mazurken aus op. 50, obwohl auf intime Wirkung abgestellt, erhoben sich als Gaben der Kleinkunst über sich selbst durch die Größe der Darbietung. Das m feinen Kontrasten in vollster innerer Bedingtheit heraus- gestaltete Cis-moll Scherzo (op. 39) gab mit sei­nem markanten Thema und den wuchtigen Steige­rungen im Aufwallen des Temperaments würdigen Abschluß. r v

Wahre Begeisterungsstürme durchtosten das völlig ausverkauste Haus als Dank dem Konzertgebenden gegenüber. Ein erhebender Tag im Jubiläumsjahre des Konzertvereins. Eh". Hermann Hering.

Nun sind bereits über vier Jahrzehnte vergangen, feit der damals sechzehnjährige d'Albert-Schüler Wilhelm Backhaus sich unter anderem mit den Händel-Variationen von Johannes Brahms seinen ersten Gießener Erfolg erspielte. Was damals für den Werdenden zeugte, ist jetzt für den Voll­endeten zur Bestätigung geworden. Eine unermüd­liche Arbeit an sich selbst mit ständig wachsenden Kräften hat ihn zu jener Höhe sowohl als Beherr­scher seines Instruments als auch als Musiker ge­führt, die höchste, letzte Bewunderung erheischt. Dazu kam eine Bereicherung des menschlichen Weltbildes in ihm, das ihn die weitesten Fernen kennenlernen ließ und ihm schon von dieser Seite her eine Aus­nahmestellung zuwies. So wurden musikalische Be­dingungen und das mit reichsten Erfahrungen ge­sättigte Menschentum für ihn das Mittel und der Weg, von solcher erhöhten Warte aus den Hörenden nicht nur Großes, sondern auch Außerordentliches geben zu können.

Wenn es dann Gießen vergönnt war, auch wäh­rend des Weltkrieges Wilhelm Backhaus für län­gere Zeit in seinen Mauern zu wissen, und rechnet man die ansehnliche Zahl seiner hiesigen Konzerte dazu, so kann sich die Stadt Gießen mit Reckt als eine seiner bevorzugten Wirkungsstätten ansehen; ein glücklicher Umstand, der seine ihm zugetane Hörergemeinschaft ständig wachsen und immer erge­bener werden ließ. Das innere Ban-, das sich so um Hörerschaft und Konzertgeber schlingt, läßt durch das persönliche Vertrautsein die hohen Werte, die von seinen Konzerten ausstrahlen, umso eindring­licher, ursprünglicher, unmittelbarer sich auswirken.

Wilhelm Backhaus ist aber nicht ein sog. Podiumsliebling im landläufigen Sinne, der etwa durch Äußerlichkeiten zu gewinnen versucht; streng und ernst, bis zum letzten erfüllt von feiny Auf­gabe, weiß er den Weg zum Inneren seiner Hörer Ynit Sicherheit, als ein Auserwählter in den Bann zu schlagen durch höchstes Können, gestützt und er­füllt von erfahrenem Menschentum. Als der be­rufenste Vermittler des Werkes, als Ausdruck der Lebenserfassung des Schaffenden zum Hörer hin. Er vermag in vollkommenster, ja geradezu in idealer Weise die trennende Distanz vom Werk zum Hörer hin unbeschränkt zu überwinden und so das Schwie­rigste eingängig und das Komplizierteste einfach, verständlich und bezwingend werden zu lassen.

Wenn er diesmal einen Klavierabend mit Bachs Italienischem Konzert" begann, so hatte er als ein Bevorzugter die Möglichkeit in der Hand, den Geist des Konzertierens im Sinne des reifen Bach von seinem Jnsttument her so anschaulich und überzeugend lebendig werden zu lassen, wie es der große Thomaner Meister wohl plante, als er in diesem Mavierkonzert absichtlich auf das begleitende Orchester verzichtete. Die Ecksätze standen mit unend­lich kontrastreicher Plastik ihrer Themen, die durch die in ihnen gebundenen klanglichen und dynami­schen Energien das Werdens-Gesetz bestimmen. Der Mittelsatz mit seiner gesanglichen, barock verhäkelten melodischen Linie, die an die Violin-Konzerte der italienischen Meister, wenn auch in verdeutschtem Sinne (daher »Italienisches Konzert"), erinnert, blühte auf in gefühlsgebundener Wärme, beherrscht -und doch innerlich bereichernd und erhebend.

enttäuscht. Kraft und Können reichten nur für die ersten 25 Minuten, Schon dann kamen die Dänen auf, die auch im zweiten Abschnitt lange den Ton angaben. Erst in den letzten zehn Minuten fanden sich unsere Spieler wieder, aber ihr Druck reichte nicht aus, um die Entscheidung zu unseren Gunsten zu wenden. In unserem Angriff wurden alle Hand­lungen zu überhastet durchgeführt, als sich keine Tore einstellen wollten. Dazu kam, daß der linke Flügel Willimowski-Fiederer auffallend schwach war. Als der Chemnitzer Polizist zahlreiche Ge­legenheiten vergeben hatte, verlor auch er fein Selbstvertrauen. Conen richtete wenig aus. Er ver­lor bald jegliche Uebersicht und war später so kopf­los, daß er sogar in den einfachsten technischen Din­gen versagte. Im Gegensatz zu dem Stuttgarter hat der technisch vorzüglich beschlagene junge Walter weitaus besser gefallen. Der Saarpfälzer war zu­sammen mit Hahnemann noch unsere beste und stärkste Waffe im Angriff. Von den Läufern ver­dient Kupfer ein Sonderlob, doch stand ihm Schu­bert wenig nach. Rohde erfüllte seine Aufgabe als Stopper. Von den Verteidigern neigte Janes wieder zu leichtsinnigem Spiel, das später auch Miller sich zu eigen machte. Ohne Zweifel hat aber der Dres­dener besser bestanden als sein Nebenmann. Jahn war bis auf den einen Fehler, der uns das aus­gleichende Tor kostete, ein guter Schlußmann.

Die Dänen benötigten längere Zeit, um ins Spiel zu kommen. Mit ihrer ungekünstelten und ganz auf Erfolg eingestellten Art waren sie stets ein gefähr­licher Gegner. Dennoch verdanken sie den Achtungs­erfolg wohl in erster Linie ihrem nicht zu über­treffenden Torhüter Egon Sörensen.

1900 - Lustwaffe 1:2.

Bei den Blau-Weißen blieb auch diesmal der Wunsch Vater des Gedankens, denn obwohl die Luftwaffe mit stark veränderter Mannschaft ar.trat, gelang es nicht, dies entsprechend auszuwerten. Grund dazu war aber nicht die nicht zustande ge­kommene Mannschaftsaufstellung, sondern die nicht befriedigende Gesamtleistung. ±

Es dauerte fast bis zur Pause, bis die Soldaten aus ihrer teilweisen Feldüberlegenheit Kapital schlugen und durch den Rechtsaußen in Führung kamen. Daß es auf regelwidrige Art erfolgte die Vorlage des Mittelstürmers wurde mit der Hand so plump vorgelegt, so daß allgemein ein Einschrei« ten des Schiri angenommen wurde war ein starkes Versehen. Nach dem Wechsel war es fast die gleiche Situation, die zum 2:0 führte. Der sich stets einer starken Bewachung erfreuende Bruhn gab dem Halblinken bzw. dem in diese Stellung gelaufenen Halbrechten eine Vorlage. Da sich der Spieler in klarer Abseitsstellung befand, erfolgte lebhaftes Reklamieren, aber kein Einschreiten des Schiedsrichters. Eine Mannschaftsumstellung der Platzbesitzer führte zum Schluß zu einer Ueber-- legenheit, die durch Sittner zum 2:1 gelang, zum Ausgleich aber nicht reichte.

Bei den Gästen war die Hintermannschaft bester Teil. In der Läuferreihe war es Mittelläufer Rose, der für den knappen Erfolg am meisten verantwort­lich zeichnete. Im Sturm wurde Bruhn stark be­wacht. Daß er trotzdem feinem Nebenmann die Möglichkeiten schaffte, zeugt von seiner Gefährlich­keit. Don den anderen fiel der Rechtsaußen mehr durch Reden als durch spielerische Leistung auf. Bei 1900 war Kraft im Tor bester Mann. Daß er bet den beiden Toren auf die Zurufe reagierte, ist und bleibt immer ein 'Fehler der Torwächter. Verteidi­gung und Läuferreihe gaben sich große Mühe, die "man bei der Fünferreihe teilweise feststellen konnte.

Fußball-Meisterschaftsspiele.

Hessen-Nassau.

Eintracht Frankfurt FSV. Frankfurt 3:1; Kickers Offenbach Hanau 93 4:2; Hanau 1860 SD. 05 Wetzlar 1:1; RSG. Rot-Weiß Frankfurt VfB. Groß-Auheim 11:1; Dunlop Hanau SV. 98 Darmstadt 2:3.

Lahn.

SpDg. 1900 Gießen LSV. Gießen 1:2; TSV. Naunheim VfB -Reichsbahn Gießen k. f. Raun- heim; DSG. Burasolms Sportfr. Wetzlar k. f. B.; TSV. Ehringshausen Watzenborn-Steinberg 7:4.

Handball-Meisterschastsspiele.

Hessen-Nassau.

Polizei Frankfurt GfL. Pfungstadt 20:10; TV. Mombach LSV. Gießen 8:6; SA. Frankfurt gegen TG. Offenbach 16:6; TG. Hanau TG.Rüs- selsheim 10:12; TG. Friedberg TG. Dietzenbach 5:15.

Seitpferd wurde abgeschafft.

Auf dem Reichssportfeld in Berlin wurde unter Vorsitz von Reichsfachamtsleiter Martin Schnei­der (Leipzig) die Reichsfachwarte-Tagung des Fach­amts Turnen abgehalten. Neben der Planung der Aufbau-, Lehr- und Wettkampstätigkeit wurde end- gültig über die Abschaffung des Turnens am Seit­pferd entschieden. Damit verschwindet diese Hebung aus dem deutschen Turnbetrieb.

In eine andere Ausdruckssphäre führten die bei­den Impromptus op. 142 Nr. II in As-dur und Nr. IV (f-moll) von Schubert, beides Werke, die auch in unserer Hausmusik nicht unbekannt sind, die aber hier unter den Händen von Wilhelm B a ck- h a u s über sich selbst hinauswuchsen und Wesenssei­ten aufzeigten, die in solcher ntenfität nicht jedem zugänglich sind. Herbe und Weichheit in Nr. 2, bet schwellendem Klangschweben im Trio; ein gercckezll dämonischer Zug in Nr. 4 mit seinen rhythmischen Akzenten; eine Wiedergabe mit jenem persönlichen Plus, das die wahre Vollendung ausmacht.

Sehr ausgiebig war Joh. Brahms in der Vor- ttagsfolge nertreten. Immer wieder mußte man über die Fähigkeit der Eindringungskraft und DurchglieDerungsmöglichkeit erstaunen, die jedes ein­zelne 'dieser Werke in seiner spezifischen Eigenheit zum Erklingen führte und dem Hörer so einen be- achtlichen Ausschnitt aus dem Klavierschaffen von Brahms tief erschloß. Besonders überwältigend, mo­numental in klanglicher Größe und der Einmaligkeit solcher mit Worten kaum zu fassenden Wiedergabe, waren die Variationen über ein Thema von Paganini op. 35. In der Fülle der Bil^ Prägungen, die das Thema hier erfährt, hob sich jede einzelne Darration charakteristisch ab, im hef«

Deutschland-Dänemark 1:1.

Das in Dresden vor 45 000 Zuschauern veran­staltete elfte Fußball-Länderspiel zwischen Deutsch­land und Dänemark endete 1:1, nachdem die deutsche Mannschaft zur Pause noch mit 1:0 geführt hatte. In der Geschichte der bisherigen deutsch-dänischen Fuhbaß-Länderspiele ist es das erste Unentschieden.

Deutschland: Jahn; Janes, Miller; Kupfer, Rohde, Schubert; Hahnemann, Walter, Conen; Willimowski, Fiederer.

Dänemark: Egon Sörensen; Paul Hansen, Ame Sörensen; Walter Christensen, Oscar Jürgen­sen, Frederiksen; Joh. Flöger, Kai Hansen, Söbirk, Mathiesen Staalgaard.

Bis zur Dause hatte die deutsche Mannschaft noch mit 1:0 geführt. Hahnemann war in der 38. Mi­nute der Torschütze gewesen. Nur 25 Minuten zeigten unsere Spieler eine wirklich gute Leistung, die jedoch im weiteren Verlauf mehr und mehr ab­schwächte. Besonders im Sturm ging der Zusam­menhang in dem Maße verloren, wie die Dänen langsam aufkamen. Der Linksaußen Fiederer fiel fast völlig aus, dadurch verlor auch Willimowski an Selbstvertrauen. Wirkliches Können zeigten nur der Torschütze Hahnemann und der junge Walter. Schon sechs Minuten nach der Pause zogen die Dänen durch Kai Hansen gleich. Es war dies der einzige Fehler unseres sonst guten Torhüters Jahn, der Klodt nicht vermissen ließ. In den letzten zehn Mi­nuten rannten die Deutschen noch einmal mächtig gegen das dänische Tor an, aber die Entscheidung konnte nicht mehr erzwungen werden.

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