Ausgabe 
17.5.1941
 
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Samstag, 17. > Sonntag, 18. Mat 1441

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Oie Lage im Irak

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Araber längst entfernt und bereits die nächste, kilo­meterweit entfernte englische Ortsbesatzung über­fallen. Dieser von 1 der arabischen Bevölkerung in jeder Weise unterstützte Kleinkrieg habe bei den englischen Militärbehörden vollkommene Verwir­rung hervorgerufen. Obwohl von den englischen Behörden scharfe Strafen angedroht worden seien, werde die Sammlung von Geld und Juwelen für den Irak überall fortgesetzt. Da jede Verhaftung einen Tumult zur Folge gehabt habe, feien die englischen Polizisten nun gezwungen, beide Augen zuzudrücken.

Kreta unter britischem Loch.

Rom, 17. Mai. (DNB. Funkspruch.) lieber die Lage auf Kreta berichtetPopolo di Roma" auf Grund von Aussagen geflohener Reisender. Der König und die Minister werden von starken briti­schen Streitkräften und Spionen des Intelligence Service überwacht, weil ihr Leben von Patrioten der Insel stets bedroht wird. Selbst in den ent­legensten Dörfern wurden britische Garnisonen ein­gerichtet, da man einen Aufstand der Bevölkerung von Kreta befürchtet. Zahlreiche dem england­hörigen Regime ergebene griechische Gendarmen und englische Polizisten wurden ermordet. Das an­maßende Auftreten der englischen Offziere, das will- kürliche Vorgehen der britischen Soldaten haben zu blutigen Zwischenfällen geführt und die wenig angenehme Lage aller dorthin geflohenen griechi­schen Politiker, die von der Bevölkerung als die Verantwortlichen für alles Elend angesehen wer­den, noch verschärft.

Belgiens Finanzen.

Unter -er Last des verlorenen Krieges

maß- und planvoll den deutschen Kriegsinterfsen unterzuordnen. Der belgische Geld- und Kapi­talmarkt erweist sich nach wie vor als auf-

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Soldaten und Kriegsschwestern geben uns ein tägliches Beispiel im Opfern. Bringe auch Du Dein Opfer für das 2. Kriegshilfswerk für das Deutsche Aote Kreuz am kommenden Sonntag.

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Annahme von Anzersttt für die Mittansnunimer biS8'/,Nbr des BormittaaS

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damit auch diese wieder das Leben der Zukunft meistern und in feinen Erscheinungen und Formen verbessern. Richt die individuelle, schrankenlose Frei­heit des einzelnen Menschen verbürgt ihm das Hin­einwachsen in die Ewigkeit. Der einzelne muß ster­ben, und nur aus einer Bindung und Verpflich­tung, d.h. aus einer Gemeinschaft kommt neues Leben.

Deshalb kann auch das Leben eines Volkes nur aus einer bewußten und tiefen Bindung aller feiner Söhne und Töchter an die Lebens- und Schickfalsgemeinfchaft des ganzen Volkes denkbar fein. Rur wenn die unabänder­lichen Gesetze feiner Art und seines Wesens von allen einzelnen erkannt und befolgt werden, wird es die Stürme und Widerstände, die das Schicksal zur Erprobung seines Lebenswillens und seiner. Lebenskraft ihm immer wieder entgegenstellt, be­stehen.

Aus diesen elementaren und unumstößlichen Er­fahrungsgesetzen offenbart sich uns mit absoluter Klarheit die Richtigkeit unserer nativ-

welch erstaunten Augen unsere Landser auf ihrem Vormarsch über die Gebirge des Balkans nach Süden ihre Kameraden von der Kriegsmarine be­trachtet habön, die gleich ihnen kein anderes Ziel kannten, als dem Feind auf den Fersen zu bleiben. Mit den ersten Panzerdivisionen zogen deutsche Matrosen in Saloniki ein und wie hier so nahmen sie auch in den anderen griechischen Häfen, in Volos und Piräus, in Rauplia und Kalamea, dem letzten Zufluchtsort der Briten vor ihrer Flucht vom Pelo­ponnes, die Küstenbefestigungen in ihren Schutz. Aber daß die deutsche oberste Führung Abteilungen der Kriegsmarine hierher auf einen von den bis­herigen Seestützpunkten so fern gelegenen Kriegs­schauplatz nicht nur dirigiert hatte, um sie in dem immerhin begrenzten Aufgabenkreis des Küsten­schutzes zu verwenden, zeigte sich schon bei den ersten Meldungen über die Besetzung der nord- ägäischen Inseln Thasos und Samothrake. Im Rahmen der Gesamtoperationen war der Kriegs­marine eine strategisch wie politisch gleich bedeut­same Aufgabe zugedacht und in kluger Voraussicht waren alle Vorbereitungen getroffen worden, um ihr die schnelle und reibungslose Durchführung dieser Aufgabe zu erleichtern. Die Ueberraschung unserer Feldgrauen über das Mitmarschieren der blauen Jungs von der Wasserkante wird sich ge­wiß schnell gelegt haben, als diese ihnen bei der Besatzung der Inseln wertvolle Hilfe leisteten. Denn hier war eine Aufgabe gestellt, die nur in engem Zusammenwirken beider Wehrmachtsteile gelöst werden konnte, und dieses Zusammenwirken hat sich, wenn auch in weit kleinerem Rahmen als bei dem Norwegenunternehmen, glänzend bewährt und hat die erhofften Früchte getragen.

Das verdient umso mehr höchste Anerkennung, als die Landungsoperationen durchweg auf schnell an der Küste zusammengerafften Fahrzeugen über immerhin ganz respektable Entfernungen vonstatten gehen mußten. Denn wenn auch Thasos nur etwa 6 km vom Festland entfernt ist, so waren es bis Samothrake schon 40 km und bis nach Lesbos gar annähernd 100 km. Deutsche Verbände brachten diese Inseln der Nordägäis schon in ihre Hand, wäh­rend noch auf dem Festland um die letzten Stellungen der Briten und Griechen gekämpft wurde, ein Zei­chen, welchen Wert die deutsche Führung darauf legte, daß diese Operationen auf dem Äegäischen Meer trotz der Schwierigkeiten des Einsatzes mit dem deutschen Vordringen auf dem Festland glei­chen Schritt hielten. Damit wurden die Engländer daran gehindert, nach ihrer Vertreibung vom Fest­land hier in der Inselwelt der Aegäis npch einmal festen Fuß zu fassen und sich Stützpunkte zu schaffen, die in der Flanke der deutschen Besetzung Griechen­lands hätten unbequem werden können. Mit der Landung deutscher Truppen auf den größeren, , der kleinasiatischen Küste vorgelagerten Inseln

Aegypten will keinen Krieg.

Genf, 16. Mai. (DNB.) In den ägyptischen Zeitungen ist eine Erklärung des früheren Minister­präsidenten und jetzigen Kammerabgeordneten Ismail Sidki Pascha erschienen, worin die bis­herige Neutralitätspolitik Aegyptens gebilligt und ihre Fortführung verlangt wird. Diejenigen, die Aegypten in den Krieg ziehen möchten, werden be­schuldigt, mit englischen Pfunden gekauft worden zu sein. Wenn dagegen England, so heißt es in der Erklärung weiter, uns zum Kriegseintritt an feiner Seite veranlassen wollte, so würde es das Ge­genteil erreichen: wir würden uns dann ver­halten wie der Irak und den Engländern den Krieg erklären. Aegypten ist dank dem Kö­nig neutral geblieben und wird es bleiben. Sidki Pascha hat diese Erklärung vor einigen Tagen In der Kammer abgegeben.

Urquell völkischer Unsterblichkeit

Ein Wort zum Muttertag.

Von Gauleiter Fritz Sauckel, Weimar.

nalsozialistischen Weltanschauung von der Idee unserer nationalsozialistischen Lebens­und Schicksalsyemeinschaft, wie uns der Führer Adolf Hitler fie uns gegeben hat. Alle anderen Lehren demokratischer, marxistischer, liberaler oder sonstiger Prägung sind blasse lebensfremde Ideo­logien, willkürliche ober auch böswillige Verfäl­schungen jener wahren und letzten Grundgesetze allen Seins.

Wir Deutschen aber, denen der Größte unserer Geschichte, nämlich Adolf Hitler, den wahren Sinn des Lebens nach jahrhundertelangen Irr­tümern wiedergegeben hat, wir wollen unser Volk und feine Kinder lehren, der Mutter als Spenderin des Lebens zu gedenken und hiermit die Achtung vor dem Wunder des Lebens immer zu bewahren und die un­verbrüchlichen Gesetze der Gemeinschaft unseres Volkes immerdar zu achten.

Ringsrndung zum Muttertag.

Berlin, 16. Mai. (DNB.) Der Rundfunk führt am Sonntag von 11.15 bis 12 Uhr eine Ring­sendung zum Muttertag durch. Söhne und Töchter von den Fronten und Schaffende und Helfende aus allen Gauen wird er mit ihren Müttern daheim sprechen lassen. Kinder, die aus den luftgefährdeten Gebieten in die Ostmark verschickt sind, haben Gele­genheit, sich mit ihren Eltern zu unterhalten. Die Sendung wird eingeleitet mit einer Ansprache von Reichsminister Dr. Frick, das Schlußwort spricht die Reichsfrauenführerin Frau S ch o l tz - K l i n k.

Demobilisierung einschließlich der Liquidierung der Kriegsaufträge nur noch 750 Millionen bela. Fran­ken gefordert. Große Abstriche waren im Ministe­rium für die Kolonien, auch in dem Ministe­rium für Auswärtige Angelegenheiten gegeben. Dagegen ist in Uebereinftimmung mit den deutschen Dienststellen der an sich sehr hoch dotierte Haushalt des Ministeriums für den Unterricht nahezu unangetastet geblieben. Es bestand Einver­nehmen darüber, daß alle mit den Volkstumsfra­gen verbundenen Arbeiten nicht beeinträchtigt wer­den sollten.

Die persönlichen Ausgaben machen fast 32 v. H. aller Haushaltsausgaben aus. Einmal mußten er­hebliche Mittel für die Versorgung der Kriegesbe- schädigten bereitgestellt werden. Auch war die Stei­gerung der Lebenshaltungskosten der Anlaß, um eine zehnprozentige Erhöhung der Gehälter der Be­amten der unteren Gehaltsgruppen vorzunehmen. Eine weitere Aufbesserung der Gehälter wird als notwendig erachtet.

Für die vom Staat und den Gemeinden aufzu­bringenden Mittel ist der belgische Haushaltsplan aber noch nicht ausreichend. Die Besatzungskosten be­tragen bisher 7,5 Milliarden belgische Franken. Fer­ner sind Zuschüsse und Vorschüsse an Provinzen und Gemeinden bisher 1,6 Milliarden und an die belgischen Eisenbahnen bisher 0,24 Milliarden zu leisten. Die Deckung des erhöhten Finanzbedarfs des belgischen Staates gilt jedoch bei Ausschöpfung aller Möglichkeiten als gesichert.

Es bleibt das Bestreben der Militärverwaltung als Organ der Steuerung und Aufsicht gegenüber der belgischen Regierung auch bei allen finanziellen Anforderungen trotz harter aber notwendiger Forderungen im einzelnen nichts zu verlangen, was das Vertrauen in die Beständigkeit der eigenverantwortlichen Finanzgeba­rung des belgischen Staates, insbesondere das Vertrauen in die belgische Währung erschüttern könnte. Die belgische Regierung hat im finanziellen Sektor ihren Willen und ihre Bereit­schaft zur Mitarbeit erkennen lassen und die ihr gestellten Aufgaben bisher erfolgreich gelöst. Wenn man die bisherige Entwicklung überschaut, so kann festgestellt werden, daß es den gemeinsamen Be­mühungen der Militärverwaltung und der belgi­schen Regierung gelungen ist, Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten und die Finanz- und Wirt­schaftskraft des im Kriege unterlegenen Gegners

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Die Verehrung der Mutter ist der tiefempfundenste und ehrfürchtigste Dank gegenüber jener ewigen und allmächtigen schöpferischen Kraft, die sich uns als das Leben offenbart. Nach dem ewigen Rhyth­mus vomStirb und Werde" haben auch von Uranfang unserer Rasse an d i e Mütter unseres Volkes immer wieder das Erbgut, das unsere Art unb unser Wesen, d. h. unser Sein, in sich schließt, empfangen und immer wieder neu geboren. Aus tiefer wundervollen Tatsache schöpfen wir die na­türliche und berechtigte Hoffnung, daß unser Volk Lurch seine Mütter sich in eine Zukunft, d. h. ewig, in immer wiederkommenden Geschlech­tern erneuern und vervollkommnen wird. So aber, wie im ewigen Geheimnis und wun- tcrvollen Empfinden und Gefühl der Frau und Mutter junges Leben empfangen, geboren und als Kind gehegt und gehütet wird, so muß der Ma n n, 6. h. der Vater, das Prinzip des Willens zu einem starken und gesunden Leben offenbaren, muß er Schirmer und ® e ft alter fces Lebens fein.

Hegen und pflegen, umsorgen und helfen, das ift tos Wesen der Mütter, arbeiten und kämpfen, das [inb die Pflichten der Männer. Diese Tugenden ljaben Schöpfung und Natur als Voraussetzung zur Erhaltung und fortwährenden Erneuerung des Wunders des Lebens als unwiderrufliche Gesetze J «ausgestellt. Die höchste Tugend jedoch für beide, für grau wie Mann, und damit die erste Voraussetzung für die Ewigkeit des Lebens einer Art, einer Rasse unb eines Volkes ist der Einsatz des Lebens selber, d. h. die Bereitschaft, das eigene Leben hinzugeben, damit neues Leben entstehen, oder daß es gegen unerbittliche Feinde geschirmt und ver­teidigt werden kann.

Die Bereitschaft der Mütteer aber, für die Ge­burt ihres Kindes den Einsatz des Lebens zu wagen, und die Selbstverständlichkeit der Männer, bei der Arbeit oder im Kriege zum Schutze von Weid und ; Kind, von Herd und Heim das Leben zu wagen, . haben nur dann überhaupt eine Aussicht, den höch­sten Zweck zu erreichen und den Sinn des Lebens zu erfüllen, nämlich es wirklch gesund und dauernd zu erhalten, wenn sie sich, Mann und Frau, in einer echten, wahren und bedingungslosen G e - meinschaft zusammensinden und gemeinsam das Leben meistern. So entsteht, wie die Natur es will, die erste Gemeinschaft. Wir nennen sie dieFamili e". Sie ist somit die natür­liche Zelle des Volkes. Für uns Deutsche ist die Zukunft unseres Volkes in erster Linie nicht begründet in der Summe aller Frauen auf der einen und aller Männer auf der anderen Seite, sondern in der Zahl jener Gemeinschaften aus Männern und Frauen, die unter allen und jeden Umständen den festen Willen haben, das heilige Leben, das sie von ihren Ahnen empfangen gaben, pflichtbewußt um den Einsatz aller ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte i n ihren Kindern zu erneuern, sie gemein­sam zu hegen und zu erziehen, tüchtig zu machen,

Belgien hat, wie alle übrigen Völker, die der eng­lischen Erpresserpolitik zum Opfer gefallen sind, heute die Lasten des Krieges und alle Folgen der Kriegspolitik feiner Regierung zu tragen. Es war Aufgabe der deutschen Besatzungsbehörde, daß das zivile Leben wieder seinen normalen Gang ging. Aus praktischen und grundsätzlichen Erwägungen wurden hierbei der belgischen Verwaltung weit­gehende Vollmachten erteilt. Die Ueberwindung der kriegsbedingten Schwierigkeiten war im Einzelfall nicht immer leicht. Aber aus der Zusammenarbeit zwischen der deutschen Militärverwaltung und der »teilen belgischen Verwaltung ergaben sich bald Ar­beitsformen, die den berechtigten Gesichtspunkten beider Teile Rechnung trugen, lieber eine der schwie- rigften Aufgaben der Zusammenarbeit berichtet in bem Hamburger Wirtschaftsdienst Oberregierungs­rat Herbert Bernhardt.

Die Finanz- und Haushaltslage des belgischen Staates". Die Rechnungslegung und Haushalts- Planung des belgischen Staates zeigt deutlich, in Delchem Umfang das belgische Volk finanziell a u f be n Krieg vorbereitet und jetzt die L a - ien des verlorenen Kriegeszu tragen jat. Auch in normalen Zeiten hat der belgische Haushaltsplan ein Defizit aufgewiesen. Der Fehl- ictrag betrug im letzten Friedensfahr 1938 rund » Milliarden belg. Franken. Jrn Voranschlag für -939 betrug der Fehlbetrag 5,6 Milliarden bei Em- rahmen von 11,6 und Ausgaben von 17,2 Milli- rrben belg. Franken. Von diesen Ausgaben ent­fielen 3,1 Milliarden auf die Mobilisierung ml) 0,6 auf den Luftschutz. Im Voranschlag für 1940 Daren die Einnahmen mit 8,5, die Ausgaben ba= -egen mit 14,5 Milliarden eingesetzt. Der Haus- iialtderbelgischenArmee betrug 2,6 Mil­liarden. Hierzu kamen die tatsächlichen Kosten der Nobilisierung mit 3 Milliarden belg. Franken. Das Rechnungsjahr 1940 schloß mit einem Fehlbetrag on 11,8 Milliarden belg. Franken.

Für das Jahr 1941 hatte die belgische Derwal- hung einen Haushaltsplan vorgelegt, der Ausgaben ton 18,42 und Einnahmen von 9,61 Milliarden leig. Franken enthielt, also einen errechneten Fehl- ietrag von 8,81 Milliarden aufwies. Schon im Dor- cnschlag waren wesentliche Einsparungen ge- c enüber 1940 vorgenommen worden. So waren die 'Ausgaben für Heer und Marine, die .940 bei 5 Milliarden belg. Franken lagen, nahe- u verschwunden und für die Kosten der

Beirut, 17. Mai. '(Europapreß.) Nach dem Bericht des irakischen Hauptquartiers vom Freitag ist an der westlichen Front keine Aenderung einge­treten. An der Südfront griffen irakische Streit­kräfte die britischen Stellungen bei Basra an. Es entwickelte sich ein Kampf, der noch nicht abgeschlossen ist. An der Mossul-Front wurde ein englisches Flugzeug abgeschossen. Bei einem Luftangriff auf das britische Lager von Cineldebbane wurde ein Flugzeug abgeschos­sen, einige andere wurden am Boden zerstört. In dem Lager selbst brachen mehrere Brände aus. Don den Engländern an einigen Stellen abgeworfene Bomben richteten nur unbedeutenden Schaden an. Einige feindliche Flugzeuge führten Erkundungs­flüge über der Hauptstadt Bagdad und anderen Städten durch, wobei sie Bomben abwarfen, die jedoch nur unbedeutende Sachschäden anrichteten.

Von irakischer Seite wird weiter mitgeteilt, drei irakische Flugzeuge hätten am Freitag einen Luft­angriff auf die militärischen Unterkünfte von A m - man, der Hauptstadt Transjordaniens, durchge­führt und feien wohlbehalten zu ihren Stützpunk­ten zurückgekehrt. Außerdem feien irakische Streit­kräfte unter dem Befehl von Faouzi Kaoukgi a u f transjordanisches Gebiet vorgedrun­gen. Die auf dem Flugplatz Habannia im Irak belagerten Engländer sollen hinsichtlich der Ver- pflegüng in einer schwierigen Lage sich befinden. Lebensrnittel und Munition konnten ihnen aus­schließlich auf dem Luftwege zugeführt und mit Fallschirmen abgeworfen werden.

Der Finanzminister des Iraks hatte sich im Flug­zeug in Begleitung verschiedener hoher Offiziere nach dem Hedfchas zu Besprechungen mit Ibn Saud begeben. Er ist nach Bagdad wieder zurück­gekehrt.

Kleinkrieg in Palästina.

Rom, 16. Mai. (Europapreß.) Nach Berichten von aus Palästina in Teheran eingetroffenen Rei­senden steht Palästina in Flammen. Mit dem Be­ginn des Konfliktes zwischen dem Irak und Eng­land hätten die englischen Behörden versucht, die Araber durch Versprechungen niederzuhalten. Als dies nicht verfangen habe, feien sie zu Drohungen, Verhaftungen und Verschleppungen der Araber in Sammellager, zu Erschießungen und zur Beschlag­nahme arabischen Privateigentums übergegangen. Nun komme es zu blutigen Zusammenstößen zwi­schen freiheitsliÄrenden Arabern und englischen Truppen. In einigen Ortschaften hätten sich daher die englischen Truppen in ihren Kasernen verbarri­kadieren müssen. Die Araber seien außerordentlich beweglich und kühn. Sie erschienen in den Ort­schaften, vernichteten die englische Besatzung, und wenn Verstärkungen einträfen, hätten fich die

für den Staatskredit gesund und tragfähig erhalten. Vergeblich auf die Engländer gewartet.

General Weygand über die Geschichte des britischen Verrats.

Paris, 17. Mai. (DNB. Funkspruch.) Nach den stenographischen Aufzeichnungen, die ein Teilneh­mer bei einer Zusammenkunft General Wey- g a n d s mit französischen Offizieren in Dakar nach dem englischen Ueberfall am 29. Oktober 1940 machte, erklärte Weygand:Ich bin im Weltkriege Waffengefährte der Engländer gewesen. Ich kann keiner Voreingenommenheit verdächtigt werden. Aber man muh die Gefühle beiseite lassen und die Tatsachen in den Rahmen der Wirklichkeit stellen. Die Wirklichkeit aber ist, daß bereits am Tage nach Versailles das englisch-französische Bündnis e i n zerbrechliches Instrument war, weil Eng­land sich seiner eingegangenen Verpflichtungen zu entledigen versuchte, und weil es sein eigenes Interesse vor das Frankreichs stellte".

General Weygand betonte dann, daß er in den entscheidenden Stunden des Feldzuges vergeb­lich auf den britischen oberkvmmcmdierenden Gene­ral Gort gewartet habe, der jedoch nichts von sich hören ließ. Die Engländer hätten in Dün­kirchen alles daran gesetzt, ihre eigene Armee zu retten, während die Franzosen dort 12 Divisionen und ihr bestes Kriegsmaterial geopfert hätten.

Aussichtsloser Druckversuch aus LlSA.

Zwei Schiffsladungen mit Lebensmitteln waren dieser Tage aus den Vereinigten Staaten nach den französischen Kolonien abgegangen. Die Schiffe sind jedoch inzwischen auf die Weisung Washingtons angehalten worden; sie erhielten Befehl, zu warten, bis die Lage geklärt ist". In dieser Maßnahme liegt zunächst einmal eine neue Entlarvung der phrasentriefenden amerikanischenHumanität", die sogar un terra eg s befindliche Lebensmitte'lsendungen zu polittschen Druckversuchen gegen Frankreich miß­braucht. Diese Versuche sind von vornherein aus­sichtslos. Das hätte man in Washington, wenn nicht aus anderen Tatsachen, dann zum mindesten aus der Unterredung entnehmen können, die der Führer dem stellvertretenden französischen Regie­rungschef, Admiral Dar Ian, vor einigen Tagen gewährt hat. Es ist bekannt, daß diese Unter­redung, die, wie alle Maßnahmen des Führers, genau im richtigen politischen Augenblick erfolgte, den Herren in London und in Washington wieder einmal gründlich das Konzept verdorben hat.

nahmefähig. Die Aufrechterhaltung des bisher be- PK.-Berichte haben anschaulich geschildert, mit stehenden Vertrauens wird auch die Grundlagen ' ' ' "

Rückzieher iei diesem lahbelitzer die Lust. Möglich,