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|Periebt vom Samstag hat folgenden Wortlaut: !)er Nacht zum 13. Juni wurde die Festung
r e t a Der-
[imgen von Tobruk bombardiert.
ifte r.iDDAfeftiaungen von Tobruk bombard -«iwerstanden große Brände. Zwei Hurricane die t R ^er Tobruk abaeschossen. Der Feind i gehend Um Luftangriffe auf Benaasi und auf o
" Mchften der Cyrenaika. Zwei englische
wur-
Bor einem Jahr: Übergang über -en Oberrhein
1 iber Tobruk abaeschossen. Der Feind unter-
e n g a f i und auf andere
3«r Einführung der Kleiderkarte
Aus dem Reich
Deutschlands Arbeitsreserven.
) ongriüi der dkp
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.... , Jtoei englische Flug-
ige wurden von deutschen Jägern abgeschossen. । reiferes Flugzeug wurde von der italienischen it rbgeschossen, der Flugzeugführer wurde ge-
leum, Benzin und Mineralprodutte zum Austausch gegen Baumwolle geliefert merben.
*
In den Geüirgskämmen nördlich von Madrid ist im Beisein des Staatschefs Generalissimus Franco ein Manöver beendet worden, bei dem Artillerie, Flammenwerfer, Handgranaten und Grabenmörser mit ihrer wirklichen Feuerkraft eingesetzt wurden.
Am vergangenen Mittwoch ist in Wien der ehemalige Reichsrat- und Landtagsabgeordnete Karl Hermann Wolf im Alter von nahezu 80 Jahren verstorben. Mit seinem Namen ist der Sturm der völkisch-antisemitischen Bewegung verbunden, der in Deutsch-Böhmen die Gewaltherrschaft der liberalistisch-jüdischen Mächte stürzte und in den Alpenländern die klerikale Herrschaft in ihren Grundfesten erschütterte.
2 0 0 0 Bulgaren aus Mazedonien, die von der griechischen Regierung nach Ausbruch des Krieges in Albanien auf die I n s e l K , . ' _ bannt wurden, sind durch die deutschen Truppen befreit worden. Es werden bereits Vorkehrungen getroffen, um sie möglichst bald in die Heimat zurückzubefördern.
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Reich Vereinbarungen über den Einsatz ihrer Landsleute in der osutschen Wirtschaft abgeschlossen hoben. In diesen Ländern könnten noch Zehntausende von jetzt Beschäftigungslosen herangezogen werden. Gegenwärtig arbeiteten in der deutschen Wirtschaft rund 1,4 Millionen ausländische Arbeitskräfte. Ferner ständen 1,3 Millionen Kriegsgefangene in Deutschland in Arbeit. Ihre Zahl werde sich nach dem Balkanfeldzug noch weiter erhöhen. Ferner könne man noch aus Wirtschaftszweigen, deren Erzeugung für die Kriegführung und den Lebensunterhalt weniger wichtig ist, erfahrungsgemäß 10 bis 15 v. H. der Arbeitskräfte für die Kriegsindustrie herausziehen. Wenn auch der Einsatz der Frau in der Wirtschaft bereits groß lei, so sei doch die Zahl derjenigen Frauen und Mädchen, die keine Erwerbsarbeit haben, noch beträcht-
in England.
)beS’ ilkckholm, 16. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der LM-er „Daily Herold" schreibt, die Einführung berijlliberfarte sollte ursprünglich „das bestgehütete
H^^^eimnis des Krieges" sein. In Wirklichkeit
' )r kanadische Ministerpräsisident Mackenzie iify □ berichtet Radio Stefani aus Washington, tzmer Gruppe von Pressevertretern mitgeteijt W, Präsident Roosevelt werde demnächst : 123 0 befugen. *
■ i Barcelona ist, von Portbou kommend, ein «kigug mit 160 britischen Diploma» !{tengetroffen, die über Lisiabon die Heimreise Großbritannien antreten wollen. Die Diplome jatten sich an der Riviera gesammelt. S:e knke aus verschiedenen europäischen Ländern, »Wcchlich aus Jugoslawien.
große Brände in Tobruk.
Hom, 15. Juni. (DNB.) Der italienische Wehr- Gericht vorn Sonntag hat folgenden Wortlaut: fjii Der Nacht zum 14. hat die italienische Luft- rtf(«Den Flottenstützpunkt Alexandrien b o m- rotiert.
znltordafrika haben Verbände der deutschen M falienischen Luftwafte zu wiederholten Malen
M 14. Juni. (DNB.) Der italienische Wehr-
Nacht zum gib: alt ar bombardiert.
’.Ht n«L Nordafrika haben italienische Kampf- 5 neige die Angriffe auf Tobruk fortgesetzt, ifoe Flugzeuge haben einen feindlichen Flug- ipuitt erfolgreich angegriffen.
u,2sta f r i k a hat der Feind in dem im gestri. । ^ehrmachtbericht gemeldeten Kampf um Debra beträchtliche Verluste erlitten und Waffen >ie Gefangene in unserer Hand gelassen.
. Bemühungen des bolivianischen Staatspra- n.General Penjaranda gelang es, ein Kam- n nationalen Konzentration zu bilden, das
U: den Anhängern aller Parteien zusammen- 9” leij j. 8j5 der alten Regierung übernommen sind: ti^enminifter Gutierrez (unpolitisch), der Fl- |f ^^’to’^inifter und der Arbeitsmimster.
’l Boris von Bulgarien hat in Begleitung ?Higs und Kaisers die wichtigsten Industrie- ^oschinenwerke von Pisa besichtigt. Ueberall r bie beiden Herrscher mit Begeisterung be-
*
r* lrmnänischen Mrtschastsministerium wurde
rEisch . rumänisch e s Abkommen tt^echnet, auf Gründ besten der Türk« Petrv-
|gc genommen.
WGebiet des Aegäifchen Meeres warfen jjÜjhe Flugzeuge Bomben auf die Insel Rho- i|5.
jnDftafrifa haben wir am Abend des M.ni einen feindlichen Angriff am Baro-Fluß a und Sidamo) abgewiesen. Das schlechte jtft: und der sehr schlechte Zustand der Verkehrs, 1(ge Zindern unsere und die feindlichen Bewegun- E (m Gebiet von Gondar beschränkte Tätig- tV feindlichen Artillerie, die von unserer Artil-
In Hannover wurde eine Zweigstelle der deutsch- japanischen Gesellschaft gegründet. Dem japanischen Botschafter in Berlin, General Oshirna wurde für eine Verdienste um die Förderung der deutsch-japanischen Beziehungen die Würde eines Ehrenbürgers der Universität Göttingen verliehen.
Der Beauftragte für den Dierjahresplan hat den Reickskommisfar für den sozialen Wohnungsbau, Reilysleiter Dr. Ley, bevollmächtigt, die Förderung des Landarbeiterwohnungsbaus im Rahmen des Dierjahresplanes fortzuführen. Der Landarbeiterwohnungsbau wird auch während des Krieges fortgeführt werden, soweit diese im Rahmen der kriegswirtschaftlichen Gegebenheiten möglich ist.
Reichsjugendführer Axmann ist wieder zur Wehrmacht eingerückt und hat zu seinem bevollmächtigten Vertreter den Stabsführer Helmut M ö ck e I ernannt.
gleich einen Ausgleich für eine unter Umstanden eintretende, biologisch bedingte Verdienstminderung darstellt, die den Weiterarbeitenden besser stellt, als wenn auf weitere Berufstätigkeit verzichtet wird.
Den Beschädigten müssen bevorzugt solche Arbeitsplätze zugewiesen werden, an denen.sie trotz ihrer Schäden nützliches leisten können. Wem em geeigneter Arbeitsplatz nicht nachyewiesen oder eine Berufsausübung nach der Art seiner Beschädigung nicht zugemutet werden kann, erhält selbstverständlich die volle Beschädigtenversorgung, die im Grundsatz der vollen Altersversorgung gleicht. Bei geminderter Arbeitseinsatzfähigkeit wird die Verdienst- Minderung des Beschädigten durch die Versorgung ausgeglichen.
Eine grundlegende Besonderheit des Versorgungswerkes stellt der Ehrensold dar, der völlig unabhängig von sonstigen Dersorgungsleistungen usw. denen gewährt wird, die bei aktivem Einsatz ihrer Person im Dienst oder Beruf — nicht durch passives, wenn auch vielleicht tragisches Schicksal — zu Schaden gekommen sind. Es ist die Abtragung einer Dankesschuld der Gemeinschaft vor allem an die Kriegsbeschädigten, die Opfer der Arbeit und die Volksgenossen, die sonst im öffentlichen Interesse Beschädigungen erlitten haben.
Die F a m i l i e n v e r s o r g u n g soll die Hinterbliebenen vor Not schützen, jedoch steht bei der Witwenversorgung der Arbeitseinsatz ebenfalls im Vordergrund. Die junge, kinderlose Witwe ist sicher- gestellt, wenn ihr ein ausreichender Arbeitsplatz vermittelt wird. Mütter kleiner Kinder, ältere ober arbeitseinsatzunfähige Witwen kommen dagegen ohne weiteres in den Genuß der Versorgung, die im übrigen ähnlich wie die Altersversorgung gestaltet ist. Wie die Kriegsbeschädigten eine bevorzugte Behandlung erfahren, so gelten auch für die Kriegerwitwen vom Allgemeinen abweichende Bestimmungen. Die Waisenversorgung wird unabhängig vom Dersorgungsanspruch der Witwe gewährt. Besondere Berücksichtigung in einem nationalsozialistischen Dersorgungswerk müssen auch die kinderreichen Mütter finden: die hierfür vorgesehene Leistung schließt sich an die vordem durch Steuerermäßigung, Kinderbeihilfen und Wai- senversorgung gewährte Unterstützung der Gemein- schäft an.
Die erhöhte Sicherheit, die dem einzelnen Volksgenossen aus der hier in den Umrissen skizzierten Versorgung zuwächst, wird sich für das Volksganze in jeder Hinsicht in erhöhten Leistungen niederschlagen. Das Versorgungswerk wird so im wirtschaftlichen Bereich zu einer Leistungssteigerung und im politischen zu erhöhtem Behauptungswillen des deutschen Volkes führen. Der gefestigte soziale Friede und die soziale Sicherung der Schaffenden sind das Unterpfand für die Bewahrung und Stärkung der politischen Macht und Größe des Reiches.
In der Zeitschrift „Der Dierjahresplan" stellt Dr. Ley grundsätzliche Betrachtungen zur künftigen Atersversorgung des deutschen Volkes an. In dem Aufsatz heißt es: Die kommende Alters- und Beschädigtenversorgung erfaßt grundsätzlich alle Volksgenossen, gleichgültig in welcher sozialen Stellung sie sich befinden. Sie kann im nationalsozialistischen Staate nichts anderes sein als der organifietie Ausdruck der aus der Volksgemeinschaft erwachsenen Kameradschaft. Jeder hat das Recht, auf die Leistungen der Kameradschaft zurückzugreifen: er kann aber nicht verlangen, daß diese Leistungen in allen Fällen der Summe seiner eigenen „Beiträge" entsprechen. Demzufolge ist für die „Beitragspslicht" grundsätzlich das Leistungsvermögen des einzelnen und nicht die zu erwartende Versorgungsleistung ausschlaggebend. Die Versorgung der alten und beschädigten Volksgenossen ist eine Hoheitsaufgabe des Reiches, der Versorgungsaufwand ein Posten des allgemeinen Reichshaushalts, der wie alle anderen Staatsaufgaben aus dem allgemeinen Steueraufkommen zu bestreiten ist, zu dem jeder nach seinem Leistungsvermögeü beitrügt.
Jeder Volksgenosse, der seine Pflicht tut, hat in gleicher Weise Anspruch auf eine soziale Sicherung. Diese kann aber nicht so bemessen fein, daß sie die persönliche Verantwortung für das eigene Schicksal und den Willen zur Leistungssteigerung überflüssig macht. Die aus der Versorgung fließenden Leistungen dürfen stets nur so bemessen sein, daß sie eine persönliche Vorsorge nicht nur nicht überflüssig, sondern sogar in gesteigertem Grade erstrebenswert erscheinen 'lassen. Die Versorgung wird hoch genug fein, um jeden Volksgenossen, gleichgültig, welchem Schicksal er unterworfen war, vor einem ungerechten Absinken seines erarbeiteten Lebensniveaus zu schützen. Die Versorgung wird unter keinen Umstän- den ein arbeits- und müheloses Einkommen begründen: sie richtet sich vielmehr, indem sie an die erarbeitete Lebenshaltung anknüpft, nach dem Leistungsprinzip. Erste Pflicht der Gemeinschaft ist, jedem Volksgenossen einen seinen Fähig, feiten entsprechenden Arbeitsplatz zu verschaf. fen oder schärfer ausgedrückt: jeden an den Arbeitsplatz zu stellen, den er nach seinen Fähigkeiten gerade noch ausfüllen kann. Ein verfeinerter Arbeitseinsatz iff aber das unerläßliche Gegenstück einer volksgemeinschaftlichen Versorgung, die keine Ren- tenpsychose schaffen will, sondern im Wege einer umfassenden sozialen Sicherung der höchstmöglichen Leistungsentfaltung dient.
Die Alten werden vor die völlig freie Wahl gestellt, sich entweder zur Ruhe zu setzen und die volle Versorgung in Anspruch zu nehmen ober weiter beruflich tätig zu sein, in welchem Falle die hierfür vorgesehene Versorgungsleistung eine Anerkennung für ihre Einsatzbereitschaft und zu-
K iekämpft wirb.
smMittelmeer hat ein italienisches Unter- |e ioa ein Sunderland-Wasserflugzeug abgeschossen. Kfctrenb der Kämpfe um Kreta hat, wie sich »f rausstellt, bas unter bem Befehl von Kor- Ben'apitän Gustavo Lovatelli stehende Un- ßeebot einen feindlichen Flottenverband ange- Ejftr und mit zwei Torpedos einen Zerstörer
As nkt.
Portugal nicht befriedigt.
Äifabon, 15. Juni. (DNB.) Daß die Ant- urtnie auf den diplomatischen Schritt des portu- Wm Gesandten in Washington gegen den durch [lorte Roosevelts in seiner Rede am Karnin e,!ha 'nen Zwischenfall die portugiesische Regie- ".g aum befriedigen kann, üeht aus einer Stel- Mhrne des „Diario da Manha" hervor. Die Krhwte der USA. vom 13. Juni fei weder ^irch deutlich und erlaube deshalb, daß Hypo- idfen, Fragen unff argwöhnische Zweifel formu- ■ teilt verden könnten, die keinesfalls übereinftim-
Am 15. Ium 1940 wurde östlich Kolmar in breiter Front der Oberrhein überschritten. Unsere Aufnahme zeigt ein Sturmboot auf der Fahrt zu den gegenüberliegenden feindlichen Stellungen.
(PK.-Schwally-Sherl-M.)
Grundzüge der Altersversorgung.
Die Londoner Agitation hat jetzt versucht, der Welt klarzumachen, daß Deutschland feine Arbeiter- reserven bereits völlig erschöpft hätte, während England noch Arbeitskräfte zur Verfügung habe und einsetzen könne. Damit habe also England größere Aussichten im Wettkampf der Industrien | bei Herstellung von Kriegsmaterial. Von unter«; ridjteter Seite wird hierzu erklärt, Enala.id selbst habe große Schwierigkeiten, den Arbeitseinsatz überhaupt durchzuführen. Den englischen Ar- beitsämtern gelang es nicht, die Arbeitslosen m die Kriegsindufttie hineinzubringen, die infolgedessen unter einem großen Mangel an Arbeits- fräften leidet. Auch die Ueberfübrung der Arbeits- fräfte aus den durch die deutschen Angriffe zer- , .A _ -
Hörten Fabriken in andere Arbeitsplätze bereite in । lich. Sie standen als wichtige Reserven bereit. Wenn Enaland größte Schwierigkeiten. In Deutschland die Londoner Agitation die deutsche Dienstverpflicl>- daMaen ständen außer der Bevölkerung des Reichs tung als Beweis für die sehr scharfe Anspannung Arbeitskräfte in großer Zahl aus einer Reihe von des Arbeitseinsatzes betrachtet, so ist das unfinmg, europäischen Ländern zur Verfügung, die mit dem denn von der Gesamtzahl der im Reich beschäftig-
L zusammengetreten. In unterrichteten Kreisen rite Beratung mit der Aussprache in Zusam- erf5nfii6.'®*9 gebracht, die der portugiesische Gesandte ferffif t iißcfglngton, Dr. Josao de Bianchi, mit Unter- lefamKr aWsckretür Sumner Welles hatte. In dieser Be- eickleuä WiQ war die unbefriedigende Antwort der JiiL jpi Vftegierung auf den portugiesischen Protest- L v /=. M wegen der aggressiven Worte Roosevelts mit ' B^auf die Azoren und die Kapverdischen Inseln B C^rranb erneuter Behandlung.
’0"Oi* Einführung zu einem der größten Skan - geroorben. Denn bie bekannten Leute mit r mäT ktten Beziehungen hätten bereits eine vor ber/Veroffentlichung der neuen Maß- DOn i[)r Kenntnis gehabt. Von den großen iay, Di!!rm,üusern und den vornehmen Spezialgeschäs. nJ,eaw tert? |rn die entsprechenden „Tips" an die guten » gegeben worden. Infolgedessen hätten sich Bl te, die über genügend Geldmittel verfügten, »--^.»^rechtzeitig punktfrei eindecken n h« DMn Die Rationieruna habe also nicht das ganze des w ,$oMjö nbern nur d i e Massen getroffen. In ahrt?s'vMibeiterschast hätten die riesigen Hamsterkaufe )eöa|H|r o^ Verärgerung hervorgerufen. Man ’n tcr Regierung vor, daß sie die ihnen nahe- StiMDlMdm Kreise bewußt so frühzeitig informiert ag sär Haiti«,: aß diese nöch „vorsorgen" konnten.
erste politische Nachrichten.
')i britische Admiralität hat bis zum 31. Mai mter Hergang von 161 V o rposten - und iinmii^r8ler i u d)-b o o t e n bestätigt. 3m 3unt fmb birhi- nuer weitere Vorpostenschiffe versenkt wor- be^ ;o baß sich die von englischer Seite zuaegebe- Ä?irluste dieser Dorpoftenstreitkräfte auf 165 er-
fteris) erlieh t1 irres, & bas Rn. Dberftto adslhWr
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en Dürben mit einer gerechten Interpretierung Oehnntir Prinzipien.
। Dieportugiesische Ministerrat ist am Samstag-
ten Arbetter und Angestellten machen die Dienstverpflichteten nur 2,25 v. H. aus.
©er Arbe'tsmonat: Paracelsus.
Das Deutsche Dolksbilbungswerk hat eine neue Form der Ehrung geschichtlicher Persönlichkeiten eingeführt, den Arbeitsmonat. Alle Arbens- vorhaben der Volksbildung werden in diesem Monat unter das Zeichen des Gedankens an den einen Mann gestellt. Wesen und Werk des Geehrten werden damit vor Tausenden von Volksgenossen wieder lebendig gemacht. Im vorigen Jahr war der April Johannes Gutenberg gewidmet, der Juli Richard Wagner. In diesem Jahre jährt sich nun zum 400. Male der Todestag von Paracelsus. Das Deutsche Dolksbilbungswerk hat den Monat September als Paracelsus-Arbeitsmonat erklärt. Darüber hinaus wirb die gesamte Winterarbeit der Volksbilbungsstätten in ben Dienst der Gesundheitsaufklärung gestellt. Die Erziehung zur Gesunderhaltung in den Schulen, ben Jugenborganisationen, ben Formationen her Partei, im Arbeitsdienst und bei der Wehrmacht soll durch diesen Aufklärungsseldzug bes Dolksbilbungs- wertes ergänzt werben. Das Ziel ist bie Erkenntnis, baß die Selbstbehauptung und Geltung eines Volkes auf der Summe der in ihm geweckten und gepflegten gefunben Kräfte beruht und das Lebensglück l&s einzelnen von einer guten Erbmasse und der naturgemäßen Führung seines Lebens abhängt. Besondere Rücksichtnahme aus Mütter
im WerNustschuh.
Gegenüber Unklarheiten wird in der „Sirene" darauf hingewiesen, daß gemäß einer Anordnung des Reichsluftfahrtministeriums Frauen, die Kinder unter drei Jahren zu versorgen haben, nicht zum Bereitschaftsdienst im Werkluftschutz herangezogen werden dürfen. Es ist weiter bestimmt worden, daß Frauen mit Kindern über drei, aber unter 14 Jahren nur dann herangezogen werden dürfen, wenn eine einwandfreie Betreuung der Kinder sichergestellt ist, etwa durch Verwandte, die zum gleichen Haushalt gehören.
Oie Wildschadenregelung.
Die Umstellungen in der Landwirtschaft haben auch die Regelung des Wildschadensersatzes beeinflußt. Allgemeiner Grundsatz muß fein, den Ersatz des Wildschadens im Einklang mit den für die Ernährungssicherung eingeleiteten Maßnahmen der Erzeugungssteigerung durchzuführen. Nach bem Reichsjagbgesetz ist der Wildschaden an Freiland- Pflanzungen von Garten- oder hochwertigen Handelsgewächsen nicht zu ersetzen, wenn die Herstellung von üblichen Schutzvorrichtungen unterblieben ist. Wie der Reichsernährungsminister in einem Erlaß aus führt, ist in den letzten Jahren besonders streitig geworden, ob die Süßlupine ein solches hochwertiges Handelsgewächs ist, für das nur bedingt Wildschadensersatz geleistet wird. Der Erlaß verneint diese Frage. Als hochwertiges Handels- aewächs seien nur solche Kulturpflanzen zu verstehen, deren Wert und sonstige Eigenschaft einen besonders hohen Preis rechtfertigen. Diese Merkmale lägen bei der Süßlupine nicht mehr vor. Wildschaden an Süßlupinenpflanzungen sei daher grundsätzlich zu erstatten. Bei der Abschätzung des Schadens' fei jedoch im Einzelfall zu unterscheiden, ob die Süßlupine zur Grünfütterung und Gründüngung oder aber zur Gewinnung des Körnerertrages diente, der .für Saatgutzwecke, zur Verarbeitung auf Futtermittel oder zur menschlichen Ernährung verwendet wird. Die gleichen Grundsätze gelten für die Wildschadensregelung bei Mais, Raps und Rüb- sen. Der Begriff der Herstellung von üblichen Schutzvorichtungen ist bisher nicht einheillich ausgelegt worden. Ist Wild in großem Umfang im Gebiete abgedrängt worden, in denen es bisher nicht oder nur vereinzelt auftrat, so können hier erweiterte Schutzvorrichtungen nicht verlangt werden, da sie nicht üblich waren.
Veränderte Jagdzeiten.
Nach einer Verordnung des Reichsjägermeisters darf im Jagdjahr 1941/42 im ganzen Reichsgebiet die Jagd auf Rebhühner vom 16. September bis 15. Oktober ausgeübt werden, auf Fasanen- Hennen vom 1. November bis 31. Dezember, soweit nicht für einzelne Gebiete die Jagd darauf gänzlich verboten ist.
Aus aller Welt.
Frankfurter Karmeliterkloster — eine weitere „Meistersinqerkirche-.
LPD. F r a n f f u r t o. M., 14. Juni. Durch all- jährliche Liedertage im Äarmeliter- kloster in Frankfurt a. M. will der Sängertreis Frankfurt im Deutschen Sängerbund diesem historisch und baukünftlerifch bemerkenswerten Bauwerk allmählich einen ähnlichen Charakter geben, wie chn die Meistersingerkirche in Nürnberg hat , die bem Deutschen Sängerbund gelegentlich zur Verfügung steht. Das Frankfurter Karmeliterkloster würde dadurch den Charakter einer Kult- und Pflege- stätte des deutschen Liedes erhalten. Der erste Lied erlag im Karmeliterttoster ist auf den 29. Juni angesetzt worden. Es werden daran 24 Chore und Chorgemeinschaften mit über 1200 Sängern und Sängerinnen teilnehmen.
Henschels 25 000. Lokomotive.
Jrn Werkhof der Firma Henschel in Kassel fand die Uebergabe der 25 000. Lokomotive an bie Reichs-
bahn statt. Es ist die erste Schnellzuglokomotwe mit Henschel-Einzelachsantrieb, bie eine Höchitge-
schwindigkeit von 175 Kilometer die Stunde erreicht Zu der Uebergabe der Lokomotive hatten alle Abteilungen des Werkes Abordnungen entsandt. Unter ben Gästen waren Gauleiter Staatsrat SB ein-
rich, Vertreter des Reichsverkehrsministeriums und des Reichsbahn-Zenttalamtes, Direktionspräsident A n g e r e r, ferner Vertreter von Parte, Wehrmacht und Wirtschaft sowie Oberbürgermeister Latz- meyer (Kassel) erschienen.
Staatssekretär Landsried Ehrenfenator d-er Universität Heidelberg.
In Heidelberg überreichte in einer Feier im Senatssaal der Neuen Universität der Rektor, Staatsminister Dr. Schmitthenner, dem Staatssekretär im Reichswirtschaftsministerium, Dr. Qanbfrteb, die Urkunde über feine Ernennung zum Ehrensenator der Universität. Die Urkunde stellt fest, baß bieser Sohn einer alten Heidelberger Familie in verantwortlicher und entscheidender , Stellung in der staatlichen Wirtschaftsführung der nationalsozialistiscben Wirtschaftswissenschaft zum Ausbau der deutschen Wirtschafts, und Währungsordnung durck feine Tätigkeit wertvollste Anregungen gegeben habe.


