ttvnf jg)§e Gebäude. Der Schaden wird auf rund drei- Millionen Dollar aefchnht. Dos.
die vorbildlich und mit idealem die Erfüllung der gestellten Aufgaben
Ht habe etwas geleistet.
Änknüpfend an das
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hervor. — (Aco-Fllrn.)
Hans Thyriot
länglich ausschöpft.
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S nehmen. Achtundzwanzig Jahre bedeutet Scheidung, wenn man auf einer Farm gr
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und Kinder
Heute beginnt unser neuer Vornan
Karin Grunelius
von Guido K. Brand
Im Vorprogramm läuft die schon besprochene neue Wochenschau mit außerordentlich interessanten Aufnahmen vom Einsatz des von Kavitänleutnant Endraß geführten U-Bootes. — Außerdem ein Kulturfilm vom Bodensee, der das dankbare Motiv leider mit kaum charakteristischen Bildern nur unzu-
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Oie Gebiets-Seesportschule in Niederwalluf.
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ie Augenzahl gilt je nach Spiel Hier zählt die 1 zum Beispiel viel Wer MAGGI5SUPPEN-WURFEL liebt ist froh - auch wenn’s nur einen gibt!
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^icheidung, wenn man aus einer Farm geboren rir., den Weltkrieg ahnungslos in einem Inter- ^e'ungslager erlebt und dann nichts anderes vor HUeht, als einen hünenhaften Vater, der von der Morgendämmerung an bis zu den Abendschatten h^bmüht, aus der Erde herauszuholen, was sie kribt Jahr für Jahr, ohne Unterbrechung, steht tyn Mann in einem riesigen Strom von Arbeit.
erlebt Günther alles nicht mehr von den ihm Schultern Kwikurus herab, der ihn an den tm Kirschen der Kaffeebäume vorübertrag^ |on- fr es kommen die Jahre, in denen er, an Gestatt -fr Later ähnlich, sich in die kilometerlangen Pslan- niyen stürzt und sich an dem tausendfältigen ttLpf des Farmers mit dem Boden der steppe 'iiklligt.
Karin Grunelius
Roman von Guiöo K.Vranö
Im den Abschluß.
Aus aller Welt.
300. Veranstaltung der Berliner Künstlerfahrt.
reude zu bringen, Kraft zu spenden, ist der Sinn lt 300 Veranstaltungen, die von der Berliner Lnstlergemeinschaft deutschen Soldaten im Laufe kl beiden vergangenen Kriegsjahre dargebracht in*ben. Von Narvik bis Sizilien, von der Küste in Atlantik bis ins Generalgouvernement, sind die Miner Künstlerfahrer, an ihrer Spitze Ministerial- Htltor Hinkel, im Rahmen der Truppenbetreu- N unterwegs gewesen. Die 300. Veranstaltung die- sli Art fand im Kuppelsaal des Reichssportfeldes v verwundeten und genesenden SoDaten statt. Hc-en Reichsminister Dr. Goebbels nahmen an Ü(?n Stunden fröhlicher Unterhaltung Generalstabsarzt K u e f e r , Generalleutnant Rei - Nike, der italienische Botschafter, der bulgarische Pnndtss, Reichssportführer von Tschammer- 61 en und ^-Obergruppenführer Iüttner teil, ii; Rund des Kuppelbaues füllten Soldaten und Stirneftern, die alle miteinander wie gebannt den ftbietungen folgten, die von Ministerialdirektor H f e I angekündigt, in bunter Folge abwechselten.
isches W rch eine h onen hädigt. W ner der Jfr mit 25 *
Sybille Schmitz und Gustav Fröhlich
Oer Film „Gtariffa" im Gloria-Palast.
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Er lernt den Sinn jeglicher Einzelheit kennen, des Auspflanzens oder des Unkrautjätens, er kauert vor den kleinen und großen Pflanzen und sieht staunend das Wasser in die anscheinend ewig durstige Erde versickern. Das Jahr ist ausgefüllt, und kein Monat hat vor dem anderen einen Vorzug, weil jeder unerbittlich seine Forderungen stellt. Müssen nicht morgen und noch wochenlang die Schädlinge bekämpft werden, die sich aus dem Boden herauswinden ober vom Himmel fallen und meilenbreite Streifen über Berge und Ebenen leerfressen? Muß nicht jeden Monat fast geerntet werden, weil keine Kirsche gleichzeitig mit den anderen reist, jede sich aus einem dunklen Gesetz des Wachstums als Frucht ergibt, wenn Tag oder Stunde da ^Ach, es ist schon etwas Wunderbares und Großes, den Vater mitten unter den hundert Schwarzen einhergehen zu sehen, ein gewaltiger „Bwana", ein Herr, dem ein nach kindlichem Maß unvorstellbar weites Land gehört. Und bann wirb es immer alltäglicher, immer weniger aufregenb. Aus ben kleinen Anlagen werben Fabrikgebäube, in denen Maschinen arbeiten, den Kaffee^ waschen, trocknen und sacken. Aus einem Land werden Ländereien, hinter ben Kafseepflanzungen wachsen Sisalfelüer. Der unternehmenbe unb beherrschend Geist eines Deutschen verstreut sich über ben »oben eines Erbteils, bessen Kräfte man vielleicht noch gar nicht bis zum Enbe kennt.
Heber bas Gewaltige hinaus ist es aber auch etwas Schönes, im Vollgefühl eines gesicherten Reichtums zu leben, ben Ruhm eines Namens zu genießen, ber auf Taufenben und Hunberttausenben von Kisten und Säcken, jahraus, jahrein, um bie Erbe läuft. Günther ist ber einzige Nachkomme. Er weih bas Aber erst spät kommt es ihm zum Bewußtsein, was bas heißt. Es ist bie Verantwortung eines Schicksals, bas in einer blitzschnellen Sekunbe bas herrlich gebaute Gefüge eines Besitzes zerreißen kann.
Nicht umsonst bittet ihn seine Mutter in jenen Jahren flegelhafter Entwicklung unb burschikoser Aufbereitung seelischer Anlagen, bie Abenteurerlust zu zähmen und sich zu beschränken auf ben durch Familie unb nächste Freunbschaft begrenzten Auslauf Mit mütterlicher Besorgthett überwacht sie seine Gesunbheit, beren er in leibenschaftlichem Taten- brang nicht achtet.
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verdichten, und wohl ahnend beugte sich der Cmp-1 Kerl, und alle haben ihn gern. Nnniand will Ihn fänger über bie Zeichen wie über die Verse eines |v r‘: ** " "" or "" ö
Dichters, ber immer mehr sagt als er schreibt.
Unbewußt bewegten sich Solbaten in ben Augenblicken höchster Not nahe bem Schöpferischen. So finb jene Briefe entstauben, bie Zeugnis ablegen von der Gewalt und letzten Schönheit männlicher Seelen. Ueber die Zeit hinaus sind diese Briefe unvergängliche Dokumente des Ringens um den Sinn des Lebens geworden.
Es ist etwas Heiliges um einen Brief aus dem Felde, und etwas Scheues um einen Brief, ber aus ber Heimat kommt. Sie sind stille Quellen der Kraft unb Zuversicht, bie oft entscheibender sein können als bie Härte eines stählernen Schwertes.
Tageskalender für Dienstag.
Stadttheater: 19 Uhr „Sngeborg". — Gloria- Palast, Seltersweg: „Clarissa". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der EdelweißköniF". — Oberhessischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstellung im Foyer bes Stabttheaters.
Nur feine falsche Rücksichtnahme!
Das ganze Haus ist vortrefflich Derbunfeit. Nur einer schließt sich aus. Er ist sonst ein sehr netter
Freunbe zu werben?
Professor Or. med. 2Riet)m nach Bonn berufen.
' Der Inhaber des Lehrstuhls für Augenheilkunde in ber Medizinischen Fakultät der Universität Gießen und Leiter der Universitäts-Augenklinik Professor Dr. med. W. Riehm wurde durch Erlaß des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung unb Dolksbilbung mit Wirkung vom 1. Oktober 1941 in gleicher Diensteigenschaft in bie Medizinische Fakultät der Universität Bonn berufen. Professor Dr. Riehm wirkte seit 1. April 1935 an der Universi- tat Gießen. Seit Juni 1939 war er Dekan der Medizinischen Fakultät, ferner bekleidete er bas Amt bes Dozentenbundführers und. Dozentenschafts, leiters.
deshalb wegen feiner mangelhaften Verdunkelung ermahnen. Diese Rücksichtnahme geht zu weit! Der Mann gefährdet nicht nur sich selbst, sondern das ganze Haus und die Nachbarschaft. Man muß ihm das zum Bewußtsein bringen. Schließlich tut man auch ihm einen Gefallen damit. Denn wer möchte die Schuld auf sich laden, zum Verräter feiner
n Millionen Dollar geschätzt. Das Feuer zer- zwei vierstöckige Fabrikgebäude mit wert- len Maschinen und Halberzeugnissen, ferner zwei rstöckige Speicher, in denen etwa 30 000 Tonnen
Dieser Film spielt in Potsdam, und wenn man will, kann man aus der zu Beginn einmal leise anklingenden Melodie „lieb immer Treu und Redlichkeit" vom berühmten Glockenspiel der Garnisonkirche so etwas wie das musikalische Leitmotiv einer Fabel heraushören, die mit Musik sonst nichts zu tun hat. Vielmehr ist es eine Geschichte aus bem Leben, aus. bem ziemlich nüchternen Alltag eines umfangreichen Bankbetriebes. Der Konflikt, um ben es sich handelt, ist zwar nicht gerade alltäglich, aber auch — selbst in dieser Zuspitzung — nicht unmöglich oder konstruiert. Im Leben passieren, wie man alle Augenblicke aus der Zeitung erfahren kann, Geschichten, die sich so phantastisch oder schlecht- hjn „unmöglich" anhören, daß kein Roman- oder Filmautor sich ihrer als eines Rohstoffes zu bemächtigen getrauen würde. Der Angestellte Lutz Bornhoff bewirbt sich, erst vergeblich, dann mit Erfolg, um die Zuneigung seiner Abteilungsleiterin Clarissa von Reckwitz. (Kommt bestimmt nicht alle Tage vor, kann aber immerhin fein; hier wird es jedenfalls glaubhaft gemacht.) Bornhoffs Schwa- ger Becker, an der gleichen Bank angestellt, speku- liert, verliert und läßt sich, da er keinen Ausweg mehr sieht, zu Unterschlagungen hinreißen; als bie Entdeckung seiner Verfehlungen droht, sucht er Bornhoff dafür zu gewinnen, dieser möge seine Be- Ziehungen zu Clarissa ausnutzen, um die Unterschlagung zu vertuschen. Da Bornhoff glatt ablehnt, macht sich Becker selbst an Clarissa heran, gesteht ihr alles, lügt aber, Bornhoff sei in seine Verfehlung verwickelt und habe sich überhaupt nur des- wegen um Clarissas Gunst bemüht. Clarissa glaubt sich furchtbar getäuscht. Becker entgeht seinem Schicksal nicht, aber auch Bornhoff, der nicht ahnt, was sich hinter seinem Rücken abspielte, und der seinerseits inzwischen die Verschlungen seines Schwagers der Geschäftsleitung aufgedeckt hat, scheint um eine große Liebe und das Glück seines Lebens betrogen zu fein, bis sich zuguterletzt die Sauberkeit feiner Haltung herausstellt und Clarissa reumütig, selig und zärtlich zu ihm zurückkehrt. Das ergibt eine befreiende und befriedigende Lösung, der nichts Verstimmendes anhaftet, weil sie nicht gewaltsam erscheint. Der Spielleiter Gerhard Lamprecht
hat überhaupt die Ereignisse wie die Darsteller mit behutsamer und sicherer Hand gelenkt und ber (viel- leicht etwas langsam in Gang kommenden) Hand- hing hübsche und überzeugende Züge von Lebens- Wirklichkeit gegeben. Das Drehbuch schrieben E. E l - borg und C. Klaren nach einer Idee von Georg Rothkegel. Clarissa ist Sybille Schmitz, die man lange nicht im Film gesehen hat; bie Rolle scheint ihr sehr entgegenzukommen: ihre kühle, ver-
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Ja, was sind achtunbzwanzig Jahre, wenn ich nichts bin, als ber Sohn eines reichen Farmers, einer gütigen Mutter? Günther denkt so, nicht aus einer gefühlvollen Anwanblung, sonbern eher aus ehrgeiziger Versttmmtheit heraus, während er von einem Hügel aus über die weite Landschaft hinwegsieht. Unter der flimmernden Sonne verläuft wett hinten am Horizont die Straße von Moschi nach Arusha. Wenn man noch schärfer hinschaut, bemerkt man vielleicht das Aufgleißen der Bahnschienen. Aber nur für Sekunden, wenn die Sonne senkrecht über ihnen steht.
NSG. Das Gebiet Hessen-Nassau ber Hitler- j-genb führte ben „T a g ber. Sonder-For- t i o n e n" in Mainz durch. Gauleiter unb H chsstatthalter Sprenger sprach im Weißen 5ol bes Kurfürstlichen Schlosses über bie Er- dijung zur Wehrertüchtigung ber Jugenb. Auf cn „Mainzer Sanb" fanben Vorführungen von 's Andereinheiten aus ben Gebieten ber Wehrertüch-
Aus der Giadi Gießen.
Feldpostbriefe.
Von Friedrich Georg Hentzsch.
Wir standen vor einer schwierigen Aufgabe. Kurz vor dem Abmarsch nach dem befohlenen Ziel sagte einer: Wenn doch ein Brief von zu Hause da wäre!
Tagelang voraus, waren wir ohne jede Verbindung nach rückwärts geblieben. Was lag nun für ein Klang in ben Worten: Ein Bries von zu Hause! Diese Worte waren für unsere Soloatenherzen genau so bedeutsam wie bas Wort Hunger für einen leeren Landsermagen. Tatsächlich hätte der Ausfall des Verpflegungsnachschubes nicht fo erschüttern können wie ein nicht mitgenommener Postsack. Es klang gerade so vor jenem Unternehmen, als könnte das Eintreffen -er Post entscheidend zum guten Gelingen des Auftrages beitragen. Irgendwie haftete die Unruhe ber Ungewißheit über bas Zurück- gelassene in uns. Unser Vorwärtsgehen wollte in Verbindung mit Heimatlichem geschehen. Lastend spannen sich die Gedanken über das Schweigen, bas durch unser eiliges Vorgehen entstanden war. Der Sinn war nicht frei und hell genug für ben Funken des vor uns stehenden Kampfes. Zögernd und fast unlustig wurden die letzten Vorbereitungen zum Abritt getroffen, immer mit einem Ohr auf ber Landstraße nach dem Geräusch des Krades, bas uns bie ersehnte Post bringen mußte.
Sollten wir wieder weiterreiten mit dem Trost auf das nächste Halt? Oft hatte uns diese Hoffnung bis zum nächsten Mal wie ein unsichtbarer Panzer Festigkeit und Sicherheit gegeben. Da vernahmen wir das entfernte Summen eines Motors. Ohne Befehl war alles aus den Sätteln. Sie kommt! Und sie kam in einem über und über mit Schlamm und Dreck bespritzten Sack. Hastig umringt, flog der Inhalt in ausgestreckte Hände. In den Augen der Lesenden spiegelte sich ber Sieg des Wortes. Was bedeuteten nun bie vor uns liegenden Aufgaben! Verdoppelt in Mut unb Stärke ritten wir davon, in unseren Taschen einen Brief von 'daheim.
Was barg er alles in feiner papierenen Hülle! Aus ber Vertrautheit ber Schrift stieg bie Wärme menschlichen Naheseins. Mütterliches, frauliches Sinnen drängte sich wie ein längst vergessener Pulsschlag in unser hartes kriegerisches Denken. Aufrechte Worte eines Freundes wollten bedacht fein unb halfen uns wieder auf den Weg, den wir manchmal im Begriff waren, nicht mehr zu verstehen, da er uns allein zu lang und unüberwindlich werden wollte.
Plötzlich fttegen aus dem Dust des Papieres Gesichter und zerflossen unter bem Himmel bes Landes, das wir kämpfend durchschritten. Das Land verlor alles Fremde und seine Blumen und Bäume wurden die des eigenen Gartens. Die Spannung entglitt. Aber in die gewonnene Stille brachte die abendliche Ruhe während der Rast am Rande eines Dorfes einen leise sich bewegenden Schmerz nach den durch die Worte so deutlich vor uns gerückten Bildern. Er zwang die Hand ungewollt zu Feder und Papier, und an der Wand irgendeiner Scheune gelehnt, auf hochgezogenen Knien schreibend, hielten wir Zwiesprache mit unserer kleinen Welt, bie weit hinter bem sich langsam verdunkelnden Horizont lag, der auch bie Grenze am Himmel unseres Vaterlandes bedeutete.
In das Stück Papier vor uns, das in der Große der Nacht unterging, legten wir vielleicht noch ein Bild als Gruß unb Versicherung unserer Gedanken. Oftmals aber mußten Fragen nach unserem Leben unbeantwortet bleiben, da ihre Beantwortung bie Gefahr bes Verberbens eines großen Planes in sich trug. Dann begannen die Worte sich zu
hc in bas eintönige Surren bes Ventilators 6i ebenso bescheibene Begleitmusik hinein. Je- ,tr ga, bie Alte, beren Runzeln kaum zu zählen ist immer hinter ihr her und treibt die anberen n Arbeit, damit ber junge Herr, Günther Merck, v-n Geburtstag wie ein richtiges Fest erlebe. Aus hi Garten werben bie schönsten Blumen geholt, !ir Motor ber Eismaschine summt in ber Küche xl kühlt die Getränke, Kwikuru, der so etwas 3( die Stelle eines Hausmeisters versieht, riecht ’uitn)egt an einigen Sorten Kaffee aus • den Wäschen Plantagen und kann sich nicht ent- islrchen, welche er nehmen soll. Den „Blue Moun- viesteicht für die älteren, gesetzten Herren Damen, den „Red River" jedoch für die gärende itiisnb? Oder ob man beide mit „Kant mischt? X er hat es schwer, Kwikuru, wenn er es jedem machen will! , £ ...
iah Günther heute Geburtstag hat, hindert h nicht, den Anlauf in die Stunden wie immer ö nehmen 9r*tunhimanxia Jahre bedeutet keine
uitimcyi yui |ic iyic eigene xi>eu, vesyaio nur, 6 ei': es keine „kleinen Erwachsenen", sondern Ju- Ä «r°r, die .............
hatte. (Fir
Sonst reckt sich überall der Niederwald der Kaffeesträucher, gegen Westen dehnen sich die langgestreckten Sisalanlagen, alles Merckscher Besitz. Ein Reservat dehnt sich in bie Bläue bes Himmels hinein, ber sich über den Meru wölbt, und dahinter erst wächst Kaffee, der einem anderen gehört.
Im Wagen durcheilt Günther die endlose Flucht der Plantagen. Er schaut auf die Uhr. Nach dem Stand der Sonne hätte er sagen können, daß es elf Uhr ist. Den Meru im Rücken, die eine Kante des Sisalfeldes mit einer kleinen Wendung anvisierend, konnte er es ohne viel Ueberlegung sagen. Außerdem spürt er es an der aufsteigenden Hitze, daß sich der weiße Glutball bem Zenit nähert. An tausend Dingen hat er aus der Natur gelernt und so weiß er, daß es zwischen sechs und sieben Uhr morgens fein muß, auch wenn keine Sonne schiene, wenn sich die Kelche des Hahnenfußes im Gartenbeet hinter der Farm öffnen.
Hatte ihm nicht Karln, bie Tochter des deutschen Arztes in Arusha, einmal geraten, eine ganze Blumenuhr anzulegen? Sie lebt noch viel inniger mit der Natur, mit all ben taufenb unb aber tausenb Lebewesen, bie sie studiert hat, wie ein anberer Mensch Geschichte ober irgenbeine anbere Wissenschaft ftubiert.
„Weißt bu benn nicht", hatte sie ihn einmal gefragt, ,Haß jebe Blume ihren eigenen wunderbaren Rhythmus hat unb wie wir ober bie Tiere schlafen geht unb auffteht? Da gibt es Langschläfer, Frühaufsteher unb Nachtbummler!"
Sie hatte es so rührend vorgebracht, baß man es ohne weiteres glauben mußte. Er nahm sich beshalb auch vor, in einem Buch einmal barüber nachzulesen. Aber viel schöner mußte es sein, mit ihr burch einen Walb zu gehen, ben Rausch eines urhaften
Lebens, Sterbens unb Werbens mit ihren Augen wie in einem Spiegel zu sehen! Es müßten sich alle Wunber der Natur offenbaren.
Güncher Merck beschäftigt sich in diesem Augenblick viel mehr mit ihr als mit ben Hochbergs, bie auch aus Arusha kommen werben, oder mit Ilse Wengeroth unb ihrem Bruder, die weiter her, aus Moshi waren, ober mit Vera unb Betty Ramlow, ben beiben netten Schwestern aus Tanga, bie er alle am heutigen Tage erwartet. Schließlich hätte auch n'iemanb etwas babei finben können, wenn er mehr unb inniger an Karin bachte, weil sie boch alle wußte, wie es um sie beide stand.
Der alte Merck horcht nur ganz kurz auf, als sich Günchers Wagen nähert. Die ungeheure Arbeit, das ewige Sorgen unb Denken, das nie aufhörenbe Rechnen und Planen haben seinem verwitterten Gesicht etwas Verschlossenes gegeben. In seinen Augen liegt neben ber Weite unb bem Grenzenlosen Des afrikanischen Himmels immer die Hostnuna unb bas bange Warten auf Regen, bie Angst vor Der Dürre ober den Heuschreckenschwärmen. Sein Blick ist erfüllt von der- Zuversicht und der Demut zugleich, baß bas Schicksal es gut meint mit einem Menschen, ber Zeit seines Lebens nichts anberes kannte als Arbeit.
Er ist nicht erstaunt, als Günther hinter einer Staube hervor auf ihn zutrttt unb ihm nach einem kurzen Gruß mitteilt, baß er jetzt nach Hause fahre.
„So? Dann ist ja wohl alles in Orbnung!" meint er ruhig.
„Ich tjabe heute Geburtstag, Pa!" versucht Gün« ther bas Interesse seines Vaters au wecken.
Der alte Merck sieht ihn zwischen ben schmalen, schwertförmigen Blättern fragenb an: „Was denn!? Du hast heute Geburtstag?"
Günther nickt nur; es ist jedes Jahre ber gleiche Vorgang. Im Merckhof spielen solche Festtage keine befonbere Rolle. Geburtstage finb keine große 2hu gelegenheit. In den letzten Jahren kam noch hinzu, baß sich der Vater mit ben sogenannten Manbats- Herren nicht so recht abfinbet, baß man seit bem Weltkrieg gar nicht mehr in Deutsch-Ostafrika lebt, , sondern im Tanganjika-Territorium! Wenn dis Mutter nicht gewesen wäre und jedes Jahr dafür gesorgt hätte, die paar Freunde einzuladen, würde dieser Tag ebenso zur Neige gehen, wie die anderen dreihundertvierundstchzig auch. (Fortsetzung folgt)
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lia des HJ.-Standortes Mainz statt/ Dann
batkrrcm der Gauleiter die Einweihung der Gebiets- bie i /tefportfchule in Niederwalluf vor. Die weltan- b Dn?Ve iiiiltcf)6 Erziehung der Hitler-Jugend, so sagte er, nCil|rb bis zum Reichsarbeitsdienst- und Wehroienst- vor,• fcr durchgeführt und bildet die Grundlage fstr ber Soldaten, der weiß, daß er politischer Kämpfer ■„u na,l:,|(er muß. Die Jugend hat nicht einen Staat im »i ßr.ate, vielmehr hat sie ihre eigene Welt, deshalb
ffgrermort: „Der deutsche Junge muß in seiner o'Me ooi ^erlichen Kraft und Gewandtheit den Glauben ,, ,en.*pi e? die Unbesiegbarkeit feines ganzen Volkstums ff h, pinnen", sagte der (Bauleiter, der Jugend diese X' p erzeugu beizubringen, muß Inhalt der Eren otaaiie jjfUng sein. Erziehung zum Nationalsozialismus v'e lEilH «Erziehung zur Volksgemeinschaft und Voraus- imgton ntö 3ur r '" - ~ 1
- kb gebauten dM In dies
i'chon seit dem frühen Morgen laufen die schwar- I» Dienerinnen aufgeregt hin unb her. Masimba, I« jüngste von ihnen, kichert seit Stunben über kroßen Vorbereitungen von Bwana Merck unb
haltene Darstellung paßt gut zu ber sachlichen Angestelltenhaltung, die ihr hier vorgeschrieben ist, und es ist sehr reizvoll zu beobachten, wie solche kühle Reserviertheit sich allmählich im leise durchbrechenden Gefühl lockert und erwärmt. Ihr Partner ist Gustav Fröhlich (Bornhoff), der hier entschieden eine feiner glücklichsten Rollen bekam: er hat, mit einem Wort, das zu spielen, was man einen an- tänbigen Kerl nennt; bas steht ihm gut zu (Beicht, und er macht es auf gar nicht protzige Art, ympathisch, halblaut, mit Humor unb mit einer gewinnenden Frechheit. Den Becker gibt, sehr überzeugend in der Nervosität unb Gereiztheit bes in Die Enge getriebenen Abenteurers, Werner Scharf. Dom übrigen Ensemble tun sich Gustav Diehl, Albert F l o r a t h , Julia Serba unb Ed ich O ß
Errichtung bes Sieges. Den beutschen ej , ycuuiucH zu pflegen, ist Aufgabe ber Marine- In biesem Geiste übergab ber Gauleiter bie wendefllm 4>ietS’Seefportfd)ule ihrer Bestimmung. Am Analmast, im Signaldienst, bei seemännischen Ar- 11ljung n tcn und in einem Wettrudern auf dem Rhein f'r‘! tc bQnn Marine-HI., was sie bereits gelernt iterejle bi- t Vorführungen in zwei Kuttern unter Segel ein3W eine Siegerehrung mit Preisverteilung bil- Iismus h ....... -
tzcwung an die Erfüllung ber gestellten Aufgaben Z\1 fiten. Helbische Vorbilber für bie Jugenb finb bie ie « !?c M Führer im Kriege burch Auszeichnung heraus- t M ■ f-döten Solbaten. Nach siegreicher Beenbigung '■ «es Krieges will jeder HJ.-Angehörige einmal »,^n,, Stolz lagen können: „Ich habe meinen Teil unii| jr dazu beigetragen, auch ich war nicht untätig l O‘en, er« hnbe etwas aeleiftet." Anknüvfend nn h-ns
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