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An -er finnischen Front

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Kleine politische Nachrichten

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Unser Bild von der arofocn siegreichen Schlacht in der Ukraine zeigt im feindlichen Granatfeuer vor* gehende Panzerkampfwagen und Infanterie. (---PK.-Roth-Scherl-M.)

Oer Wehrmachtbericht.

DNV. Aus dem Aührerhauptquartler 12. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Operationen an der O st f r o n f nehmen wei­terhin einen glinstlgen Verlauf.

Kampfflugzeuge bombardierten In der ver­gangenen Nacht militärische Anlagen in Moskau und mehrere wichtige Eisenbahnknotenpunkte. 3n Bahnanlagen wurden große Brände und heftig, Explosionen hervorgerufen.

flnriinfl heißt co, unter den augenbllck - licken Umständen halte die britische Siegle*

Nom, 11. Aug. (Europapreß.) Der nordamevi* kantsche Wbmiral William P r o t t hat in der Neu- yorker ZeitschriftForeign Affairs" einen Artikel geschrieben, uuo dem hervorgeht, daß der Admiral den englischen Optimismus über den Ausgang der Schlacht Im Atlantik nicht teilt. Der Kampf fei recyt yart. Auf alle Versuche der Engländer, sich

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Roosevelts Patrouillen sind Kriegshandlung

Oie Meinung eines USA.-Admirats.

Ansicht Prattv tänden wir in einer zweiten | > I) ii | C des 1 n n I P r I 0 n n « 'N Nil III ß Infnh der delitfchen U-Boote f

Küste einen durch Zerstörer stark gesicherten Ge­leitzug an. Trotz schweren Wetters und starker Ab­wehr stießen sie mitten in das Geleit hinein und versenkten ein bewaffnetes Handelsschiff von 6000 BRT. An der Allantikkusle schoß ein Sperrbrecher der Kriegsmarine ein britisches Kampfflugzeug ab.

3m Atlantik westlich Ladiz vernichtete ei« Fernkampfflugzeug einen Tanker von 8000 BRT.

Bei dem Angriff auf die Reede von Suez in der vorletzten Nacht trafen deutsche Kampfflugzeuge zwei große Handelsschiffe schwer.

Britische Flugzeuge warfen in der Nacht zum 12. August Bomben in Westdeutschland. An einige« Orten, vor allem in Duisburg, wurden Gebäude zer­stört oder beschädigt. Planlose Angriffsversuche sow­jetischer Flugzeuge auf Nordostdeutfchland bliebe» ohne jede Wirkung.

Oie dritte Phase.

Istanbul, 11. August. (Eurovapreß.) $nt (Eumburpef* schreibt General (Erteilt, im Osten, beginne jetzt die dritte Phase des Krieges. Die: Deutschen hätten für die Eroberung von Witebfk am 11. Juli und zur Besetzung von Smolensk anr 16. Juli im ersten Fall 1 9 Tage gebraucht, um. 500 Kilometer und im zweiten Fall 2 4 Tage, um 600 Kilometer auf unwegsamen Gelände oorr zurücken. Im Sommer 1940 seien für die 700 Kilo, meter von der belgischen Grenze vis zum Atlantik 4 5 Tage auf Asphaltstraßen gebraucht worden« Den Erfolg einer Armee könne man auch immer an den Verlusten des Gegners messen. Man könne onnehnren, daß nach dem Durchbruch durch die Stalinlinie Deutschland die Verbindungs, möge nach rückwärts ausgebaut und jetzt die Möglichkeit Hobe, alle Kräfte heranzuführen, um die Fortsetzung des Feldzuges zu einer Entscheid düng zu führen.

Erfolge -er Lustwaffe.

Berlin, 12. August. (DNB.) Die Lustwaff« griff auch am Montag zur Unterstützung der Ope- rationen des Heeres mit gutem Erfolg in die Erd« kämpfe eiy. Allein am Nordabschnitt der Ostfront wurden 9 Panzer, 130 Lastkraftwagen und 29 Geschütze der Sowjets zerstört. Kampfflugzeuge unternahmen in der Nacht zum Montag, Angriffe auf wichtigste Verkehrsknotenpunkte der Sowjets. Die großen Straßen und Eisenbahnan« lagen von B r i) a n s k und Dnjepropetrowsk wurden wirkungsvoll mit Bomben beworfen. Ein in der Nähe von Brijansk auf einem Gleis stehen, der Munitionszug flog in die Luft. Der Bahn, Hof U n r t s ch a wurde in Brand gesetzt, die Gleis, anlagen unterbrochen.

Dec Kommandeur her --.Poiizel-Division, einer Division her Waffen---, Ii-Gruppenführer General- ieutnant der Polizei Mülverstedt, fiel bei einem Sturmangriff feiner Division in vorderster Linie. Als Offizier der Landeopoiizei stand er beim

Nur noch ganz vereinzelt verteidigt er auf fin­nischem Boden seine letzten Stellungen verzweifelt. Tausende und ober Tausende von sowjetischen Sol­daten sind wiederum in den karelischen Wald ge­flüchtet. hier und da drängen sich ganze Bataillone Der Bolschewisten in einzelnen Erdlöchern zusam- men, bis die finnischen Patrouillen mit ihren schnellen Maschinenpistolen und ihren Spreng­ladungen erscheinen. Nordöstlich von Ladoga ist die sowjetische Katastrophe noch weit größer. Auch hier haben sich die Finnen bis zum Ladoga-See durch- geschlagen, mehrere sowjetische Divisionen sind ein- gekesselt worden. Es handelt sich mindestens um 50 000, vielleicht auch um 70000 Mann der bolsche­wistischen (Elitetruppen, die hier eingeschlossen sind, ohne die Möglichkeit zu haben, sich freikämpfen zu können, oder neuen Proviant und weitere Muni­tion zu erhalten. Der Tag 5es großen Zusammen­bruches ist nahe.

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chultet. Auch Im Flottenstützpunkt von

I c 11 a wurden zahlreiche Explosionen und Brände hervorgernsen. Die englische Abwehr war sehr stark, konnte die Angreifer aber nicht hindern.

nationalsozialistischen Ausbau an verantwortungs- ooUer Stelle. Nach Ueberführiina der Landespolizei in die Wehrmacht stand er zunächst beim Neuauf- bau der Wehrmacht in ihren Reihen. Nach Aus- bildung und Scl)ulung junger Nekruten für die Polizei erhielt er die Führung der ---Polizei- Division.

Der bisher unter Militärverwaltung stehende Teil des früheren polnischen G a l i z i e n wurde unter die Verwaltung des Generalgvmierneuro Dr. F f a n k gestellt. Der Militärbefehlshaber von L e m- berg, General von Roques, übertrug seine Funk- tlonen an den Generalgouverneur.

Wie die Czernowitzer ZeitungBukowina" be- richtet, ist ein Teil der Stadt K I f ch i n e w als Ghetto abgesondert worden, wo sich die nach .hem Abzüge der Bolschewisten zurückgebliebenen Juden aufhalten müssen Ein Verlassen des Ghetto ohne Bewilligung der Militärbehörden ist nicht gestattet.

Der Führer empfing am Dienstag im Führer­hauptquartier in Anwesenheit bfo Reichsaußen- Ministers von Ribbentrop denn us Berlin scheiden­den bisherigen spanischen Botschafter Espinosa de los Monteros zum Abschiedsbesuch.

Zu einem eindrucksvollen Bekenntnis der Ver­bundenheit Finnlands und Deutschlands gestaltete sich ein Empfang, den die Nordische Verblndungs- stelle für den finnischen Gesandten Professor K i v I- m n k i veranstaltete Indem er der hervorragenden Leistungen her finnischen Soldaten wie des ganzen finnischen Volkes im Kamps gegen den Boischewia- mus gedachte, würdigte Präsident Dr. Dräger die Verdienste, die sich Gesandter Kivlmäki als Lehrer der akademischen Jugend, als Staatsmann und jetzt

rung es für angebracht, den Gouverneursposten mit einem ZIoilbeamten zu besetzen. Weiter heißt es, daß auch in anderen britischen Besitzungen, die als Stützpunkt an die USA. verpachtet wor­den seien, keine Militärpersonen einen Gouverneurs- posten innehätten. Da am den Bermudas britische und nordamerikanische Truppen anwesend seien, ß>i das Pröble.....ei Ow1 bett hls durch einen

Zivilgouverneur vereinfacht. Aus diesen Andeu­tungen kann man entnehmen, daß der militärische Oberbefehl in den genannten Kolonien offenbar von nordamerikanlscher Seite ausgeübt werden soll.

®Asama Maru"

wieder auf dem Wege nach Japan.

Tokio, 12. Aua. (Europapreß.) Der japanische PassagierdampferAsama Marn" habe San Fran­zisko nicht angelaufen und befinde sich bereits wieder a uf dem Rückwege n a ch Japan, erklärte der Sprecher des japanischen Außenamtes. Als OJrunb für das Abdrehen des japanischen Schiffes wird angegeben, daß die USA. noch immer keine Mitteilung über die Behandlung der Lan­dungen der japanischen Schisse gemacht haben. Da­durch bleibe die Lage der japanischen Schisfahrt nach den Vereinigten Staaten weiter unklar. DieAsama Maru" hätte eine Anzahl norbamcrl- konischer und eurvpäilcher Passa^iexe «>n Bord, die nun nach Japan zurückkommen.

USA.-Sendungen nach Wladiwostok berühren Japan. Tokio, 12. Ang. (Europapreß.) Der Sprecher des japanifchen Außepamtes erklärte der Presse, daß nordamerikanische Rüftungomateriallieferungen für die Sowjetunion über Wladiwostok nicht ohne R ü ck w i r k n n g e n auf Jovan bleiben könnten. Ob die nordamerikantschen Lieferungen dabei auf USA.-Schiffen oder auf sowjettschen Schiffen er­folgten, spiele dabei keine Rolle.

Am II.Ailglifi griffen deutsche Kampfflugzeuge Einheiten her Sowjetflotte Im Finnischen M e e r b u | e n an. Im Tiefflug wurde ein sow- etlscher Zerstörer mit Bomben und Bordwaffen chwer beschädigt. Ein sowjetisches Unterseeboot und ein Vorswiienboot erhielten gleichfalls durch Bom­bentreffer schwere Beschödigimgen.

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Deutsche Kampfflugzeuge versenkten am 10. R. I m Hasen non Otschakow, (Schwarzes Meer) drei kleine Transporter von zusammen etwa 2.300 BRT. und einen Schlepper von 1000 BRT. Ein größeres Frachtschiff wurde schwer beschädigt.

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Der Italienische Wehrmachtberlcht vom Dienstag meldet aus N o r d a f r i k a lebhafte Artillerietätig, feil an der Tobruk-Front. Flugzeuge der Achse bom­bardierten die Militär- uuo Hafenanlagen von To- i">lk und verursachten Brände und Explosionen. Bei Sidl el Barani wurden britische Zeltlager mit Ma- chinengewehrseuer belegt.

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In der Nacht zum Dienstag führte die italienische Luftwaffe wiederum einen heftigen Angriff aus Flugzeug- und Flottenftützonnkte der Insel Malta durch. In fortlaufenden Wellen wurde 6er Flug- 'iatz von Miccaba von einem Bombenhagel über.

als diplomatischer Vertreter für die Zukunft seines Volkes,und für eine vertiefte finnisch-deutsche Ge- meinschaftsarbeit erworben hat.

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In Hsingking gab her chinesische Botschafter Lien Pu zur Feier der Anerkennung der Nankina-Re- gierung durch die Achsenmächte einen Empfang. Unter den Gästen befanden sich Dr. Waaner, her heutsche Gesandte, und der japanische Botjchgfts- rat in Hsingking.

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In außerordentlicher Mission hat die japanische Regierung Matsumya als Botschafter für Indo­china bestimmt. Er ist mit der Kontrolle der konsu­larischen Angelegenheiten Japans in Indochina beauftragt. Ferner ist ihm die Prüfung der durch die Stationierung japanischer Truppen in Jndo- china gestellten Aufgaben übertragen worden.

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3n Rio de Janeiro dauern die Festlichkeiten zu Ohsen der portugiesischen Freundschoftsmission fort. Die brasilianische Regierung hat den portugiesischen Staatvchef zum General des brasilianischen Heeres ernannt und der Freundschaftswisfion einen Ehren- äbel als Geschenk für Eormona überreicht. Der portugiesische Ministerpräsident Dr. Oliveira Sala- Zar wurde zum Ehrendoktor der Universität Rio de Janeiro gewählt.

Der frühere Vizekönig von Indien, Lord Wil« lingdon, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Willmgdon ist in früheren Jahren Gouverneur von Bombay unb Madras sowie Generalaouverneur von Kanada gewesen. 19.31 übernahm er pen Posten des Vizekönigs von Indien, den er bis 19.36 inne- hotte. Der Name Lord Willingdon ist auch mit her britischen Wirtschafts, und Propagandamission verknüpft, die im Winter 1940/41 mit völlig negati- vern Erfolg die südamerlkanischen Staaten bereiste.

Das australische Kabinett hat beschlossen, ein Kabinettsmitglied nach Landon zu senden Wahr- cheinlich wird Ministerpräsident Menziers sich selbst wieder auf die Reise begeben. Der Premier er- klärte, daßder australische Kriegseinsatz auch wei­terhin von Australien aus geleitet werden würde.

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170 Bonne unb größere Standorte der HI. ver- ügen bereits über einen eigenen Veranstal - tungsring, in d-m rund 250 000 Jungen unb Mädel als feste Besucher von Theater, Konzert, Dichterlesung und Vortrag erfaßt find. Als Durch- chnittsstarke ergibt fid) die Teilnehmerzahl von rund 1400 Jungen und Mädel.

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Seit Ende Mal sind wieder die S p i e l f ch a r e n d e r 5) i t k e r - I u g e K d in verstärktem Umfange zur Truppenbetreuung eingesetzt. Rod) vor Begiün des Sowjet-Feldzuges waren sechs Spielsd-aren und Chöre ^der Hitler-Jugend bei unseren Truppen im Osten, iveitdem findet ein regelmäßiger Einsatz non durchschnittlich sechs Spieleinheiten je Monat auch in den besetzten Gebieten in West- und Nord- europa statt.

t>nnptld)d|tlclter: Dr. Rvlcbrli'f) Wilhelm Laime. Stellvertreter bei j auDt|d)d|Ueltert: drnft Whnnfdjcln. irrerantmurtltä, für Poltttt und k^iibcr: Dr. ^r. SD. Lauste: für dal Feuilleton: Dr. Hanl 2I)yrtot. dv'irl.), t. Dr. Nr. SU. Lauste; für Stabt (iih-ften, Pravlnz, Wirt- Idjnh unb Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Nerlaa: Brttlstsche Unhiet|lfdt5bni(ferei M. Lauste ft. Jerifl|]<i|flhr: Dr.-Inn. Erlm Hamann; einzelstenlelter: Hans Keck, VoraiUivvrlllch für den der itbtzeiüvn: Ljjcvdvr g tunntel. Pl.Str^«

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Kopenhagen, 12. August. (Europapreß.) Ein Mitarveiier derBerllngske Tidende", der sich bei den finnischen Truppen an der karelischen Front befindet, berichtet über die Kampfe nordöstlich des Ladoga-Sees.Schwere dunkelgraue Wolken", so sAreiot er, ziehen ihren Vorhang vor die brennende Sommersonne. Der Regen strömt übet die blutigen Fronten am Ladoga-See herunter. Vor Wochen wurde an diesem Abschnitt die große Ossenlioe ein- geleitet. Die Sowjets sind zäh, aber auch öle Fin­nen geben ihnen In nichts nach. Nach einem Monat laßt sich bereits feststellen, daß die Initiative auf Seite der Finnen ist. Die sowjetische Verteidigung hat zweifelsohne mehrere Ueberraschungen bereitet. Aber ichon einen Monat nach dem Beginn btt blu» tigen Auseinandersetzung bi diesem Abschnitt ist es unbestreitbar, daß große finnische Siege reifen.

Auf den ruhmreichen Schlachtfeldern des fin­nischen Winterkrieges ist der Feind bereits über die Grenzen des finnischen Landes zurückgeschlagen.

B o o t k r i e g e s. Beim Einsatz '« lei das Flugzeug das Auge der U-Boote. Unter diesen Umständen habe das Patrvuillensi)stem keinen Kwe^ck mehr, nur eine Verstärkung der Geleitkräfte könne etwas nützen. Dazu aber sei Englands Seemacht zu stark trber alle Meere zersplittert. Durch den Kampf im M i 11 e l m e e r [eien große Trup­pen- und Materialtransuorte notig geworden, die ebenfalls starken Scl-utz brauchten und diese Schutz- kiüfle dem 'Atlantik entzogen hätten. Geleitzüge Im Mittelmeer seien von den Engländern meist mit der

Versenkung von (tzeleitzügen im Atlantik bezahlt roorben. England habe zwar beachfenomerte Wn« trengunaen gemacht, aber bisher nod) keine wirk- amen Gegenmittel gesunden. Die Roosevelt- Patrouillen im Atlantik seien zwarnicht- kriegführend, aber doch e -i n e Krlegshano - i u n g", ha sie der Aufklärung unb Unterrichtung des einen Kriegführenden gegen die Interessen des anderen dienten. In dieser flagranten Neutralitäts- Verletzung sieht der Admiral lediglich eineEntwick­lung des Seekriegsrechtes In bezug auf den moder­nen totalen Krieg".

llGA.-Oberbefehl in britischen Atlantik-Befitznnaen.

ckh o l rn, 12. Aua. (Europapreß.) Der Gon- v und Oberbefehlshaber her B e r m udos ist zurückgetreten. In einer amtlichen Londoner Er-

mehr, als nicht weniger als 70 v. .h her Währungs- b^funfl in London und In den UbA. angelegt sind. Mehr als 12 Mill. Pfund Sterling liegen als Wah- rungsdeckung bei Londoner Banken, außerdem 6 Mill. Tikal in Gold, davon allerdings ein Viertel in Depots her Vereinigten Staaten. Rur 30 v. $). der Wöhrungsdelkung beflnbcn sich in eigenen De­pots in Bangkok Von hin Ausländsanleihen In Höhe von etwa 6 Mill. Pfund befinden sich eben­falls rund 80 v. S). In den Händen der Briten. Der britische Flnanzelnfluß wird Im übrigen nod) durch einen britischen tjlnan^berater im thailändischen Finanzministerium verstärkt

Zu dieser finanziellen Abhängigkeit tritt weiter eine Produktionsmirtscdaftliche Abhängigkeit gerade bet den wichtigsten Ausfuhrvrodukten des Landes. Nach Der letzten Ausfuhrftatifllk entfielen von der Gofamtausfuhr von 191 Mill. Tikal 52 v H auf Reis, der die Wirtschaft des Landes entscheidend bestimmt, 19 o. H. auj Zinnerze und 13,ß d. S). auf Rohgummi. Der Reisanbau Ist über das ganze Land verbreitet, der Hauptaus- fuhrhateii für Reis ist Bangkok. Rund 80 o. H. der gesamten Reisaussuhr gehen über diesen Hafen. Wesentlich anders liegen die Dinge aber bei den beiten nächstwichtigen Exportgütern. 90 v. H. ter Zinnerzgruben und 85 v H. Der Gummiplantagen liegen in Süd-Thailand, d. h. in jener zwi­schen Britisch-Malana und Burma efnfeiltcnEx- claoe" südttd) der Landenge von Kra. Das sührte dazu, daß die Ausfuhr dieser Artikel von tther nicht über Bangkok, sondern über den malaischen Hasen Penang ging. In diesen beiden Produktlonszwei- gen war daher der britische Einfluß beherrschend, um so mehr, als auch die Besitzverhältnisse für Thai­land äußerst ungünstig waren. 70 v. H. der Zinn- gruben standen in britischem Eigentum, der Rett g>>- yörte üverwiegend chinesischen Besitzern, die selbst- verständlich mit Ihrer Erzeugung ebenfalls auf die englische Zlnnhlitte In Penang angewiesen waren unb ihre Zinnerze nach dort lieferten. Bei Roh- flumml waren die Betttzverhältnlsse ^roar etwas günstiger insofern, als ole Ehinesen hier etwa 60 ö.ä. bei ®ummiplcintafltn Im Bififc haben, Der Rest gehört zum größten Teile wiederum englischen Eigentümern. Im Besitz von Thailändern selbst ist nur ein verschwindend geringer Teil her gesamten Erzeugung dieser beiden wichtigen Aiisfuhrrohltoffe.

Allerdings haben sich die Verhältnisse in der letzten Zeit bereits etwas gewandelt. Die Regierung suchte durch staatliche Beihilfen hie Erschließung von Zinn- Vorkommen in M 111 e 11 h a I l a n d zu fördern und begünstigte darüber hinaus auch den Erwerb von Zinngruben unb Kautschukplantagen durch Ja­pan Ja p a n i f ch e K v n z e r n e haben In der letz­ten Zeit Konzessionen In Südthalland erworben und dort Niederlassungen begrüichet. In der Hauptstadt non Südthailand, SIngvra, besteht seit einiger Zeit auch ein japanisches Konsulat. Bor allem aber suchte man die Abhängigkeit van Großbritannien dadurch zu,vermindern, daß man mehr und mehr die Ausfuhr von Zinnerzen und Rohkauischuk über Bangkok zu lenken suchte. Zu diesem Zweck mürbe ein Vorzugstarif für Zinnerze nach Bangkok eingesührt. Die Küstendienste ebenso wie die Flug­verbindung mit Bangkok wurden ausgebaut, olles au dem Zweck, die Werbinhunfl mit Südthailand fester zu gestalten. Diese Entwicklung ist besonders Im Kriege stark gefördert morden. Die Zlnnverschlf fang über Bangkok stieg Im Kriege sprunghaft, und die Verschiffung über Penang ging entsprechend zurück.

Diese Entwicklung mar selbstverständlich nur da­durch möglich, daß Thailand in Jovan einen Abnehmer für Zinn und Rohgummi gefunden hat, her umgekehrt imstande ist, Thailand die von die­sem henöttgten Indnslrlewaren zu liefern. Für das erste Halbjahr 1941 wird her Anteil Japan» an her Gesamteinfuhr Talland« auf 40 v. H. geschätzt, wäh­rend er hi 'früheren Jahren zwischen 10 unb 26 v H. lag. Der Anteil Japans an der Ausfuhr Thailands wurde für die gleiche Zeit auf etwa 80 v H. geschätzt. Besonders interessant sind hier hie Gummlverfchiisungen. Die Gummi auofuhr über Bangkok, hie früher nur etwa 3Ve v. H. der Gesamt- onofnhr betragen hatte, erreichte Im letzten Jahr (April 1940 bis März 1941) bereits 20 v. H. und Im Juli 1941 sogar ungefähr 60 v. H. Diese starke 'Ausdehnung des Handels mit Japan war aller­dings nur möglich durch die Gewährung eines Kre­dites non 10 Millionen Tikal an Japan zum Einkauf von tu Händischen Produkten. Ohne dieses Kreditabkommen hätte die Penelnfrlerung für hie auf dem Sterling basierende Tlkalwührnng schwerste Störungen znr Folge gehabt. Diese" Kredltai>kam- men Ist daher ebenso wie die Anerkennlmg Man- dsd)iiknos burd) hie thailändische Regierung ein Be­wein für die Entschlossenheit Thailands, fld) bei japanischen Neuordnung de>> ailatischen Raumes an­zuschließen Duft dieser 0 ntßhtnß nicht leicht dnrch znjilhren lll, haben hie obigen Darlegungen gezeigt, denn England ist zweifellos nicht gewillt, seine 'Machipofitlomtn in Thailand leichten Kaufes auf- -ügsvrn v. a

Thailands Politik.

Tokio, 12. Ang. (Europapreß.)Tokio Richt Wid)i" berichtet ans Bangkok über eine Sonder­sitzung des thailändischen Kabinetts, In her die Re­gierung Maßnahmen im Interesse her A n s i e ch t - e r h a 11 u n g der 91 e u t r a 111 ä t beschloß, u. a auch eine Kontrolle des Verkehrs über die Grenzen , unb heu Einsatz von Truppen auf wichtigen Stütz- punften. Prinz Wanwei, Mitglied her thaliändi- ' Ilten Waffenstillstanbskmnmission in Tokio, erklärte: Die Internationale Lage 1,1 Immer sehr veränder­lich, aber Id) Hebe den Frieden. Japan Ist Füh- ruiiflemadlt Im Fernen Osten, und alle Asiaten ar­beiten aus politischem, kulturellem, wlrtsciiastihhem ' unb jedem anderen (Betitel m 11 Japan z u s a in m e n."Thailand sühtt sich n I d> t I m g a rIng - ft ii b e b r o I) t durch die Anwesenheit sapantscher Truppen In Franzüslsch-Indochlna", erklär^ her thailändische Vsze-Außenminlster Rai Direk (R)ana- i nama. Thailand glautie, bafiJovan al > Verbünde­ter Thailand» von wahrhaft srenichfchafttlchen Gesüh. I (in blfiilt* fil Del thallänvlsche Monsul m Inga pur trat den engllsd-en Behauptungen entgegen, daß ' Japan bestimmte Forderungen an Thailand gestellt habe. Der Konsul sagte, daß reine Macht Irgend­welche militärischen Ansprüche an Thailand ange- weldet habe, 1 rnppenbewegnngen außerhalb her : thaUänhl|d)en Grenze beunruhigten Me thailändische Äegki ung nicht

Ülbtvaiiöcrutifl der^apancrausSinstapurundMalaya.

3 oflo, l?. Anantt. (Europapreß.) Als weiteres 1 Anzeiäien dafür, daß die Spannungen Im ,Üh- 1 pazifischen Raum noch keineswegs überwunden find, wird die stetig anhaltende Abwanderung japanisdier ' iaateanml)ü laei mi . Nigapm unb Dlnlaija «in­ne,eben 0Ine Grupve Japaner traf am Samstag I "> B.....|tot ein, unb eine n i Iten größer« lln .......

Japaner wirb um 13. August In Bangkok erwartet, i

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gegen die U-Boote zu schützen, hätte die Achse nur mit einem Wed) el ihrer Taktik geantwortet. 91 ad)