Top mit
zu und
herspritzende Milch leichte Brandwunden.
(Nachdruck verboten.)
3. Fortsetzung.
findung. Du warst ja damals noch ein Hosenmatz,
„Und warum zögerst du noch, die Erfindung der
.Ein paarmal. Die N-Waffe war sein besonderes
(Fortsetzung folgt.)
baut haben."
„Natürlich Auch an den Großadmiral erinnere ich mich — eigentlich zwar bloß an seinen langen, doppeltgespitzten Bart. Er muß damals oft bei uns gewesen sein."
Größer 57 Punkte; 2.
Gerhard je 45 Punkte. Männerklasse , , Brück 43 Punkte; 2. Karl Klucker und Hch. L. Haas je 36 Punkte; Christian Magel 35 Punkte. — Aktive: 1. Hans Deuker 54 Punkte; 2. Ludwig Weber 51; 3. Ludwig Balser 36 Punkte. — Frauen:
schleuderte den Topf vom dritten Stockwerk in den Hof hinab, wo er dicht neben einem spielenden Kind zur Erde fiel. Das Kind erlitt durch die um»
LPD. Frankfurt a. M., 12. Juni. In einem Hause im Stadtteil Höchst hatte eine Frau einen
seinen Entschluß bekanntgab? Wir saßen drüben im Wohnhaus am Tisch und hörten zu. Dann schaltetest du plötzlich den Rundfunkapparat aus und begannst durchs Zimmer zu schreiten, immer auf und ab, auf und ab."
Die Dominiks.
Roman von Hellmuth M.Vottcher.
er kann jetzt bauen?
Mit allen Baustoffen und Arbeüskrästen haushalten.
durchzuführen. Leider war es damals schon zu spät dafür. Auch für Tirpitz. Er hatte aus 23erärgei;ung, daß seine Vorstellungen vergeblich waren, 1916 ob» gedankt. England hatte inzwischen vorgesorgt. Es war nicht mehr auszuhungern. Aber dafür brachte der U-Boot-Krieg den Amerikanern den langersehnten Borwand für ihre Kriegserklärung."
Der alte Herr beguckt seinen Daumennagel. Er ist hart und von Runen zerfurcht. Der Fingernagel eines Schlossers.
„Du wolltest von Tirpitz sprechen", erinnert Nissen.
„Ja. Das wollte ich. Der alte Seebär ärgerte sich damals über die Unfähigkeit der Technik, ein wirklich brauchbares U-Boot zu schaffen."
„Ein wirklich brauchbares? Ich denke, ihr habt damals allerhand geleistet!"
„Ihm genügte es nicht, durfte es nicht genügen. Siehst du, die Dominic-Werft war damals führend in diesen Kampfschiffen. Jede Serie, die in den vier Kriegsjahren auf unseren Hellingen erstand, bildete einen Fortschritt gegenüber /der früheren. Und jeder Fortschritt, den wir erreichten, machte Tirpitz bloß noch begehrlicher."
Dominik greift in die Mappen und holt eine heraus. Er öffnet sie.
„Schau her, Nissen, so weit waren wir 1918: wir bauten einen Kreuzer, der in vier Minuten f*»nf 2Rp*er Tiefe gehen konnte. Als ich Tirpitz davon berichtete — ich besuchte ihn aus Anhäna- lichtcit auf meiner Fahrt noch Flandern, wo sle gerade Zeebrügge noch weiter ausbauten — da sah er mich in seiner besonderen Art so ein bißchen schräg von der Seite an, zog sein linkes Auge halb zu und sagte: Für den Anfang ganz schön, Herr Dominik. Aber der nächste Kreuzer muß in vier Minuten auf zehn Meter Tiefe kommen. Also doppelte Tauchfchnelligkeit. Das wäre dann ein Ergebnis, mit dem ich mich vorläufig bescheiden wollte! ..."
Nissens Augen strahlten.
„Und das host du ja nun geschafft, Vater."
„Ja. Das haben wir beide gemeinsam geschasst. Das kann man wohl mit gutem Gewissen behaupten."
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Erster deutscher Fußballkampf gegen Kroatien.
Das bedeutendste sportliche Ereignis des kommenden Sonntags ist der erste Fußballänderkampf zwischen Deutschland und Kroatien, der im Wiener Prater-Stadion vor sich gehen wird. Die kroatischen Nationalspieler bildeten schon im früheren Jugoslawien den Stamm der- Länderelf und waren an den beiden letzten Siegen über Deutschland in Wien und Agram maßgebend beteiligt. Die deutsche Elf besteht diesmal in der Hauptsache aus Wiener Spielern, die es bestimmt nicht leicht haben werden, gegen diesen starken Gegner erfolgreich zu bestehen. Die deutschen Farben vertreten voraussichtlich Jahn; Sesta, Schmaus; Urbane?, Mock, Han- reiter; Lehner, Hahnemann, Walter, Willimowski, Decker. Für das Tor steht weiterhin noch der Wiener Ploc zur Verfügung, außerdem finto die Stürmer Stroh und Fiederer zur Stelle. Schiedsrichter ist der Schweizer Wüthrich.
Um die Fußball-Gebietsmeisterschast.
In Bad Homburg findet am kommenden Sonntag zwischen den Mannschaften des Bannes 116 Gießen und des Bannes 81 Frankfurt a. M. das Endspiel um die Fußball-Gebietsmeisterschaft statt. Für die Vertretung des Bannes 116 handelt es sich dabei um eine schwierige Aufgabe, für deren Lösung aber günstige Vorbedingungen durch eine zweckentsprechende Verstärkung der Mannschaft getroffen wurden.
Er möchte aus Zahlen und Logarithmen Gedichte machen und behauptet allen Ernstes, eine Beet- hooensche Sonate habe die gleiche Architektur wie eine Kirche. Er will den Arbeitern mit Kulturvor- trägen nahe kommen. Und außerdem segelt und reitet er für sein Leden gern. Ader das ist die kleinere Sünde in den Augen des alten Herrn.
Er hat nicht viel vom Vater. Ader noch weniger Aehnlichkeit hat er mit seiner Mutter, die gleich gestorben ist, nachdem sie ihm diesen Namen mit auf den Lebensweg gegeben hat, über den jeder Fremde ein etwas verlegenes Gesicht macht, wenn er ihn zum ersten Male hört. Nissen... Nissen Dominik. Nissen ist abgeleitet von Dionys.
Klara Dominik, die Mutter, war eine sehr ge- bMiete Frau. Als sie ihrem Manne damals den überraschenden Vorschlag machte, chren Jungen „Dionys" zu nennen, hatte er sich zuerst heftig dagegen gewehrt.
Dann las er irgendwo in einem Nachschlageduch die Bedeutung des Namens. „Dionys ist die Verkörperung unserer heimlichst brennenden Sehnsucht. Sein Mysterium ist das Bild vom Schicksal der Menschheit, die in ihrem endlosen Leiden ein Symbol des Friedens und der Erfüllung sucht. Dionys, das ist die zum Gott gewordene Beglückung, die aus dem Verzicht erwächst."
Ob Klara dasselbe gedacht hatte, als sie den Namen wünschte? Wohl kaum. Friedrich kam nicht mehr dazu, sich mit ihr darüber auszusprechen. Denn zwei Tage danach starb die Mutter des Neugeborenen, Der Junge erhielt dann den seltsamen Namen einige Wochen später bei der Taufe.
Als Friedrich Dominik dem Geistlichen den Namen nannte, dachte er seltsamerweise nicht viel an den Willen der Verstorbenen. Für ihn hatte der Namen einen eigenen Sinn erhalten.
„Dionys, die Verkörperung unserer brennenden Sehnsucht!"
Klara war nie das Ziel der brennenden Sehn-
lüdest du eine Last ab, und sagtest: ,Komm!< Nichts weiter. Und gingst, ohne dich umzufehen, hinaus. Durch den Garten. Ueber die Straße. Hierher ins Zimmer. Schlossest deinen Stahlschrank auf und holtest deine Zeichnungen heraus. Fast alle von 1916, 1917, 1918. Ein paar noch aus den späteren Jahren."
„Ja, so war's wohl", lächelt Friedrich Dominik.
„Und bann haben wir zu arbeiten angefangen. Wir beide ganz allein. Nach Feierabend. Wenn keiner uns stören konnte. Da haben wir gerechnet und konstruiert und gerechnet — oft bis nach Mitternacht."
„Manchmal auch bis in^ben neuen Morgen." „Und haben das neue U-Boot geschaffen." „Auf dem Papier!" wirft der alte Herr ein.
„Nicht mal auf dem Papier."
„3a, leider nur auf dem Papier. Wie im Fieber haben wir manchmal geschaffen. Hunderte /von Blättern füllten mir mit Zeichnungen, Tabellen und Zahlen. Und nun —!" Nissen schlägt sich klatschend auf die Knie. „Ich freue mich, Vater, daß du dich nun entschließt, deine Erfindung auszuwerten."
„Unsere Erfindung", verbessert Friedrich Dominik.
,Mein, deine, deine, deine. Was ich dazu gegeben habe, mar bloß die Ergänzung, die Aufrundung, manchmal vielleicht auch die Vertiefung deiner Gestaltung."
„Streiten wir uns darüber nicht." Dominik fährt mit der Handkante über einen Bogen und streicht ihn glatt. „Du hast dein wichtiges Teil dazu bei» getragen. Ohne dich wär's nie fertig geworden — ohne dich und natürlich nicht ohne Tirpitz."
Nissen blickt verwundert auf. „Ohne Tirpitz? Meinst du den Großadmiral? Was hat der damit zu schaffen?"
Der ist eigentlich der geistige Vater unserer Er-
NSG. Mancher trägt sich mit Bauwünschen, fei es, daß er ein Wohnhaus errichten, seinen Betrieb erweitern oder den gestiegenen Anforderungen an= passen möchte, und er fragt sich, ob er nun jetzt seinen Bauwunsch verwirklichen kann. Betriebliche Verhältnisse, ungünstige Arbeitsbedingungen oder augenblickliche Geldstüftigkeit lassen die Baudurchführung vielleicht ratsam erscheinen. Man möchte doch auch nichts versäumen. Auch die Erörterung des künftigen sozialen Wohnungsbaues regt vielfach dazu an, Bauwünsche weiter zu verfolgen. Es ist daher vielleicht zweckmäßig, auf die augenblicklich bestehenden Möglichkeiten für die Durchführung hin- zuweisen.
Während des Krieges besteht bekanntlich ein allgemeines Bauverbot, das der Generalbevollmächtigte für die Regelung der Bauwirtschaft (GB. Bau) mit seiner 9. Anordnung am 16. Februar 1940 erlassen hat. Der GB.-Bau wurde von dem Beauftragten für den Vierjahresplan eingesetzt, um das Mißverhältnis zwischen den Bauwünschen und der Leistungsfähigkeit der deutschen Bauwirtschaft zu mindern oder auszugleichen. Er befaßt sich nicht mit Einzelsragen, sondern richtet sein Augenmerk immer auf die Gesamtwirtschaftslage und insbesondere auf die Gesamtlage der Bauwirtschaft. Er besitzt in den einzelnen Wehrkreisen Gebietsbeauftragte, die zum Teil in Zusammenarbeit mit den Landeswirtschaftsämtern (Referat Bauwirtschaft) die bezirklichen Ausgaben durchführen und überwachen.
Dem einzelnen Bauherrn geben nach wie vor die Vaupolizeibehörden, das Arbeitsamt und die Kreditanstalten Auskunft. Diese Dienststellen sind über die jeweiligen gerade im Kriege stets wechselnden Verhältnisse genau unterrichtet.
Das allgemeine Bauverbot gibt den Zentralbehörden die Möglichkeit, die gesamte Bautätigkeit zu überwachen und zu regeln. Jedes Bauvorhaben wird auf feine Wichtigkeit und Durchführbarkeit geprüft und gegebenenfalls freigegeben. Die 9. Anordnung nennt die Ausnahmen, die gemacht werden können, d. h. sie gibt an, welche Bauvorhaben durchgeführt werden können.
1. Anna Hahn 32 Punkte; 2. Küche Arnold und Elisabeth Eckhardt je 30 Punkte; 3. Lina Keßler 29 Punkte. — HJ.-Klaffe A: 1. Alfred Pitz 63; 2. Erich Haas 58; 3. Ernst Schneider 53 Punkte. HJ.-Klaffe B: 1. Karl Heinz Hermann 52 Punkte; 2. Friedrich Haas 42; 3/ Helmut Schmitt und Otto Haas je 41 Punkte. — Jungvolk-Klaffe A: 1. Wich. Pitz und Walter Hermann je 43 Punkte; 2. Helmut Brück und Ernst Otto Damaski je 41 Punkte; 3. Heinrich Keßler und Ewald Schäfer je 38 Pkte. Jungvolk-Llaffe B: 1. Ewald Buß und Otto Haas je 44 Punkte; 2. Otto Lang 37 Punkte; 3. Friedrich Krämer 31 Punkte. — BDM.-Klaffe A: 1. Mar- garethe Magel 59 Punkte; 2. Anni Müller und Else Fühler je 48 Punkte; 3. Lina Arnold 47 Pkte. BDM.-Klasse B: 1. Anni Haas 57 Punkte; 2. Frieda Schwalb 47; 3. Elfriede Serth 46 Punkte. — Jung- mädel-Klasse A: 1. Gertrud Hermann 59 Punkte;
2. Marie Rudnik 43; 3. Gertrud Hartmann 37 Pkte. Jungmädel-Klasse B: 1. Elfriede Magel 53 Punkte; 2. Marie Krämer 47; 3. Marianne Bürker 40 Dkte.
Einzelwettkämpfe: Weitsprung: 1. Weiler 6,73 Meter; 2. Decher 5,91 Meter. Dreisprung: 1. Decher 12,90; 2. K. H. Hermann 12,05 Meter. Speerwerfen: 1. Dr. Luh 40,75; 2. Deuker 36,80 Meter. Keulenwerfen: Dr. Luh 61; 2. Erich Haas 52 Meter. Diskuswerfen: 1. Dr. Luh 38; 2. Weller 29,60 Meter. Kugelstoßen: Dr. Luh 14,06, 2. Decher 10,96 Meter. Steinstoßen: 1. Dr. Luh 8,07 2. Weiler 6,90 Meter.
Handball in Heuchelheim
TB. Heuchelh. I.Jgd. — TD.N.-Girmes Jgd. 8:12. TV. Heuchech. Schill. — TV. N.-Girmes Schül. 11:2.
Niedergirmes hatte seine Mannschaft durch eine Anzahl älterer Spieler verstärkt, sodaß unter diesem Gesichtspunkte von einem Jugendspiel nicht mehr die Rede sein konnte. Trotzdem unter diesen Umständen von vornherein der Ausgang des Kampfes feststand, testeten die Einheimischen während des ganzen Spieles tapfere Gegenwehr und zeiglen schöne Paraden. Leider brachte Niedergirmes, ob» wohl es das Spiel immer sicher gewonnen hatte, unnötigerweise noch Härten in das Treffen, wodurch der werbende Charakter der Begegnung be- dauerlicherweise verloren ging.
Vorher standen sich die Schülermannschaften bei» der Vereine ebenfalls im Gesellschaftsspiel gegenüber. Es entwickelte sich ein fairer und schöner Kampf, der die Heuchelheimer technisch und auch körperlich überlegen zeigte.
Eine HeeresmusikschuSe in Frankfurt.
LPD. Frankfurt a. M. Am 1. August 1941 wird in Frankfurt a.M. die Heeresmufik- schule im Einvernehmen mit dem Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung eröffnet. Das Schuljahr beginnt am 1. September. Es können sich Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren bis zum 20. Juni beim Oberkommando des Heeres für die Aufnahme melden.
Fünf Schweine schwarzgeschlachtet.
Lpd. Frankfurt a. M. 12. Juni. Im Besitz xb<5 57jährigen Willi Schäfer fand man größere Margen Fleisch- und Wurstwaren, die nicht gestempelt waren. Als Schäfer daraufhin verhaftet wurde, gestand er, fünf Schweine schwarzgeschlachtet zu haben. Da? Sondergerickü ”'r» urteilte ihn zu 1 Jahr Gefängnis, 200 RM. Geldstrafe und 434 RM. Wertersatz. Zwei Mitangeklagte. die bei den Schlachtungen behilflich waren, kamen mit je 200 RM. Geldstrafe davon. Ein weiterer Mitangeklagter, A. Sch., der ein Schwein käuflich erworben hatte, wurde zu zwei Monaten Gefängnis und 50 RM. Geldstrafe verurteilt.
Der Topf auf der Fensterbank
Ortsturn- und Sporitag in Steinbach.
Der Orts-Durn- und Sporttag in Steinbach fand auch in diesem Jahre bei starker Beteiligung der Bevölkerung statt. 185 aktive Teilnehmer waren angetreten. Nach der Morgenfeier, bei der Ortsgruppenleiter Rink sprach, begannen dis Wettkämpfe der ©portier und Schützen. Eine besdndsrc Note erhielt der Sporttag durch die Anwesenheft' der bekannten Gießener Leichtathleten Dr. L u h, Weiler, Decher und der Jugendlichen L. Meili n g e r, die ihr großes Können erneut unter Beweis stellten. Die Pausen wurden ausgefüllt durch sportliche Vorführungen des Jungvolkes, durch Grenzballspiele und Geräteturnen des BDM. Ein Handballspiel zwischen der Jugend und den aktiven Sportlern endete 5:8. für die Aktiven.
Die Ergebnisse:
sucht Frerich Dominiks gewesen. Daß sie Mutter wurde imb um ihres Mutterturns willen sterben mußte — er hätte ihr gern beides erspart.
Schicksal der Menschheit — Leiden.
Nissen — Dionys! Symbol des Friedens und der Erfüllung...
Friedrich Dominik war damals noch ein Mann in der Blüte des Lebens. Seine Liebe war trotzdem bereits längst begraben. Schon lange, bevor er Klara seinen Namen gab. Er glaubte nicht mehr an Frieden und Erfüllung. Denn drüben auf der anderen Seite des Flusses...
Nicht daran denken! *
Damals nicht!
Auch jetzt nicht!
' Nie daran denken!
Er denkt immer daran... ,
Muß sich mit Gewalt zusammenreißen, um nicht wieder ins Grübeln zu versinken.
Nissen steht am Tisch und wartet. Der Vater scheint ihn kaum zu bemerken. Seltsam! Früher zeigte er solche Anwandlungen von Abwesenheit niemals.
Da ruckt der alte Herr mit dem Kopf und beginnt zu sprechen. Ueber Geschäftsfragen.
„Ich möchte die Reichsregierung für bestimmte Pläne gewinnen... Für den Bau von Unterf#e= kreuzern auf unserer Werft."
„Herrlich!" Ein Leuchten kommt in Nissens Augen. „Willst du dich jetzt endlich, endlich dazu entschließen?"
„Endlich?" widerholt Friedrich Dominik. „Geht dir's nicht schnell genug? Ich habe noch allerhand Bedenken. Noch sehr viel Bedenken."
Nissens Worte übersprudeln sich.
„Nein, Vater, mir geht's nicht schnell genug.
Schützen: Schützenklasse: 1. Theodor Müller 86 Ringe; 2. Ludwig Haas VI. 83; 3. Hch. L. Haas 81 Ringe. Altersschützen: 1. Hch. L. Balser 84; 2. Heinrich Steller 74; Heinrich Atzbach V. 72. Jungschützen: 1. Erich Haas 68; 2. Ernst Schindler 59; 3. Ludwig Rudnik 55 Ringe.
Leichtathleten: Männerklasse A: 1. Heinrich
etwas von dem großen Apparat, der für den Nachschub unserer dort kämpfenden Truppen nötig ist. Dazu zeigen diese Bilder zum ersten Mal den für die Wehrmacht umgebauten Volkswagen im Einsatz. Den Abschluß der Wochenschau bildet e;n Fliegerangriff auf Tobruk, der mit der Vernichtung eines großen Handelsschiffes der Engländer im Hafen von Tobruk durch Volltreffer endet. H. H. G.
Erleichterungen im Reisezugverkehr.
Der Reisezugverkehr konnte in den letzten Tagen einige Erleichterungen erfahren. Die im Kursbuch vom 5. Mai 1941 aufgeführten Personenzüge werden bis auf wenige Ausnahmen wieder alle gefahren. Auch einige Eil- und O-Züge wurden wieder eingelegt. Weitere werden voraussichtlich nachfolgen. Jedoch wird sich eine Ueberfüllung der Reisezüge nur vermeiden lassen, wenn nur wirklich not» wendiae Reisen unternommen werden. Für alle Reiserwe, die ohne zwingende Gründe unterwegs sind, kann die Reichsbahn bei ihrer fortdauernden starken Kriegsbelastung noch keine Plätze vorsehen.
Marktumschau für die Hausfrau.
Don anderen deutschen Gauen wird Hessen-Nassau als das Land gepriesen, das ein llebenchußgebiet für Obst- und Gemüseerzeugnisse ist. Wenn auch der Verbraucher zeitweilig ungeduldig wird und gewiße Obst- und Gemüsearten gleich in größeren Mengen zur Verfügung haben möchte, so steht doch fest, daß wir während der ganzen Zeit immerhin nicht schlecht mit Gartenbauerzeugnissen versorgt waren. Dies beweist allein ein Blick auf die Speisekarten unserer Gaststätten. Es ist nun Aufgabe auch der Haushaltungen, diese Quelle auszunützen, solange und wo immer sie sich bietet. Wir haben in den letzten Wochen öfters gelegen, daß nicht so sehr die augenblicklichen Vitaminpräparate, sondern die natürlicherweise in dem Feld- und Gartenbau erzeugten vorhandenen Vitamine die entscheidenden Werte in unserer Volksernährung darstellen könnten. Jederzeit ist immer eine oder mehrere Gemüsearten vorhanden. Merkwürdigerweise wird nach einem immer dann verlangt, wenn es vorübergehend ausgegangen ist. So haben, um nur ein Beispiel zu bringen, viele Verbraucher von den schönen grünen Erbsen in den vergangenen Wochen keinen Verbrauch gemacht, sie stellen lediglich jetzt fest, daß das Fehlen dieser Erbsen bedauerlich ist. Es gilt in der Kriegsernährungswirtschaft mehr denn je, nicht zu warten und sich nach irgendeiner persönlichen Einstellung das oder jenes zu wünschen, sondern immer nach dem zu greifen, was der Markt augenblicklich in reicheren Mengen zur Verfügung stellt.
Seefahrt ist not auch für Heuchelheim!
* Heuchelheim, 12. Juni. An dem Wettbewerb „Seefahrt ist not" beteiligte sich auch die jetzige Oberklasse der Volksschule Heuchelheim unter Leitung von Lehrer D r. Reidt. Sie wählte sich das Thema: Seefahrt ist not auch für Heuchelheim! Dabei wurde die Zigarreninüustrie in den Mittelpunkt gestellt. In Aufsätzen, Karten und Bildern wird der Zusammenhang zwischen Tabak und Seefahrt gezeigt. Das Material trugen die Kinder teils von ihren Ettern, teil von den Angestellten der Firma Rinn & Cloos zusammen. So entstand ein schönes Heft, das von den Preisrichtern sehr gut gewürdigt wurde. Von der Kreisausstellung kam die Arbeit zur Gau-Aus- stellung nach Darmstadt. Zwei Schüler der Klasse durften kürzlich diese Ausstellung kostenlos besuchen und konnten dabei zu ihrer Freude feststellen, daß die Klasse G a u f i e g e r geworden ist und ihre Arbeit auf die Reichsausstellung kommt.
Blitzschlag in ein Bauerngespann.
LPD. F u l d a, 12. Juni. Im Kreisort Dipperz schlug der Blitz in bas Sßagengefpann des Landwirts Hillenbrand. Pferd und Kuh waren sofort t o t. Hillenbrand wurde vom Blitz zu Boden geschleudert, ebenso zwei in der Nähe arbeitende Bauern. Letztere erholten sich aber bald wieder und brachten den bewußtlosen Hillenbrand nach Hause. Dort kam der Mann, der einige leichte Verletzungen erlitten hat, wieder zu sich.
„Tat ich das?" „Ein paarmal. Die U-Waffe war sein besonderes ••.-v™ —------V'V
„Und mit einem Male bliebst du stehen, legtest Steckenpferd. Er war es auch, der dem Kaiser den Relchsreglerung bekanntzugeben? deine Hand auf meine Schuller, ganz schwer, als I Befehl abrang, den uneingeschränkten U-Boot-Krieg C " ' V
Das sind einmal die als kriegswichtig anerkannten Bauvorhaben, die vom Referat Bauwirtschaft beim Landeswirtschaftsamt im besonderen betreut werden, die aber für den einzelnen Baulustigen weniger in Betracht kommen, zum anderen die Bauvorhaben mit einer Gesamtbausumme bis zu 5000 RM., sowie lebensnotwendige Unterhaltungs- und Jnstandfet- zunasarbeiten. Sie können in Angriff genommen werden, wenn der Kontingenttäger und das Arbeitsamt ihre Zustimmung erteilen. Man wendet sich in diesen Fällen am besten zuerst an das Arbeitsamt. Endlich sind da noch Bauvorhaben, .für die eine Ausnahmegenehmigung ausdrücklich erteilt wird. Hierunter fällt in der Regel der Bau von Wohnhäusern, Ställen, Kanälen, Straßen und gewerblichen Erweiterungsbauten, also Hoch- und Tiefbauten, die nicht unmittelbar kriegswichtig sind.
Es ist selbstverständlich, daß solche Bauvorhaben im Kriege nur durchgeführt werden können, wenn die Baustoffe und Arbeitskräfte hierfür zur Verfügung stehen, d. h., nicht anderweitig an kriegswichtigen Bauten gebraucht werden. Es ist daher ein entsprechender Nachweis zu führen, wenn der Anttag auf Ausnahmegenehmigung gestellt wird. Sind die Baustoffe aus dem Kontingent eines Kontingentträgers zur Verfügung gestellt und anderweitig nicht einsetzbare Arbeitskräfte vorhanden, so besteht im allgemeinen die Möglichkeit, die Genehmigung zur Ausführung ded Bauvorhabens zu erhalten.
Das Bauverbot gilt natürlich auch für den Bauunternehmer. Auch dieser macht sich neben dem Bauherrn strafbar, wenn er die 9. Anordnung nicht beachtet.
Der Anordnung liegt eine leicht verständliche, zwingende Notwendigkeit zu Grunde: Im Kriege muß eben mit allen Baustoffen und Arbeitskräften hausgehalten werden. Sie sind in erster Linie den Zwecken zuzuführen, die der Kriegführung dienen. Es muß daher auch von jedem, der ein Bauvorhaben durchführen möchte, erwartet werden, daß er dieser Notwendigkeit schon von sich aus Rechnung trägt und seinen Bauwunsch daraufhin prüft, ob er gerade jetzt verwirklicht werden muß.
Die ganzen Jahre, seitdem Deutschland seine Wehrfreiheit zurückgenommen hat, frage ich mich: Wann fangen wir an zu bauen? Weißt du noch — an - imuuny. -uu wuin iu uu»iuw nun./ em dem Abend, wo der Führer durch den Rundfunk aber du weißt, daß wir im Kriege U-Boote ge-
_____________y . , heißer Milch zum Abkühlen auf die Karl Dippel und Ludwig äußere Fensterbank ihrer Küche gestellt. Bei einem rännerklasse B: 1. Christian Luftzug flog der ungesicherte Fensterflügel


