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STADTTHEATER GIESSEN
Intendant Hans Walter Klein
Samstag, den 14. Juni 1941, 19.30-22.30 — Außer Miete!
Auf vielseitigen Wunsch! Einmalige Wiederholung!
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Operette in 3 Akten von Franz von 8upp4
Musikalische Leitung: Arthur Apelt - Spielleitung: Reinhard Lehmann a. G. (Hess. Landestheater Darmstadt)
Bühnenbild: Karl Löffler — Tanzleitung: Irmgard Trömel Chöre: Erich Richter
Preise: RM. 0.90, 1.30, 1.85, 2.30, 2.85, 3.60 2574 Dl
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dring, für Kranke zu taufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01997 a.ü. G.A.
Wer sich dos Leben leicht und bei seiner Umwelt beliebt machen will, der strahlt schon frühmorgens mit seinen nigrinblanken Schuhen um die Wette.
Die Trauerfeier findet Montag, den 16. Juni, nachmittags um 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
Gießen, Friedberg, Bochum, den 12. Juni 1941.
Die Trauerfeier findet Montag, den 16. Juni, um 15 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.
durch Zusammenschmelzen von Magnesium Aluminium geschaffene Elektronmetall,
* Vgl. die Aufsätze in Nr. 134 vom 9. Juni
Nr. 135 vom 10. Juni 1941.
— Köhlers lender 1941. Wilhelm Köhler
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werden. Schon heute könne festgestellt werden, H auf eine Lenkung der Arbeitskräfte nach den staots.
liche Mengen von Nickel sparen. So hat die bcuti Metallforschung den gleichen Leistungsstand errejä wie die Rohstoffchemie. Sie zwingt die Natur, W Kräfte in den Dienst des technischen Fortschritts stellen. (Sckluk folgt)
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um ein Vielfaches. Die Hartmetalle bedeuten aHo einen großen Fortschritt für die gesamte, metallverarbeitende Industrie, und für Deutschland, das weit mehr Hartmetall erzeugt als irgendein anderes Land der Welt, einen wichtigen Vorsprung. — Hierher gehört auch die Berylliumbronze, die ebenfalls eine deutsche Erfindung ist. Durch Zusatz kleiner Mengen von Beryllium kann man das weiche Kupfer so härten, daß es für Meißel, Feilen und andere Werkzeuge brauchbar wird und dabei die wunderbare neue Eigenschaft erwirbt, bei Schlag und Stoß keine Funken zu sprühen. Damit ist ein Spezialwerkstoff für feuergefährdete Betriebe geschaffen, mit Eigenschaften, die es überhaupt bisher noch nicht gab.
Hat die deutsche Metallforschung an den neuen Leichtmetall-Legierungen, an den Hartmetallen oder an der Berylliumbronze gezeigt, daß sie es meisterhaft versteht, durch Beherrschung ihrer elementaren Eigenschaften und geschickte Kombination die Werkstoffe ganz ihren Zwecken anzupassen, so hat sie ihre größten Ueberraschungen doch noch auf
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Höch st lei st ungen der Metalle.
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Wir sind davon überzeugt! Aber auch die „Große Wäsche" kann die Ordnung nicht gefährden, wenn Sie zum Einweichen stets „Schwarz-Weiß"- Bleichsoda verwenden. Die tüchtige Hausfrau weiß: richtiges Einweichwasser spart die halbe
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Sanft entschlief nach langer, schwerer Krankheit meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Gote und Tante
Frau Katharina BeHoff
geb. Seipp.
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Fr. Belloff.
Gießen, den 13. Juni 1941.
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in unseren Tagen mit besonderem Interesse 5.1 Hand genommen werden. Wie die Titel „NäL!i vor Warschau", „Hell strahlt das Edelwiktz — Einsatz und Bewährung der Gebirgsjäger eil allen Fronten", „So siel Fort Boncelles", „Jal- schirmjäger in der Festung Holland", „Panzer gegd Panzer", um nur einige zu nennen, besagen, war- den hier die wesentlichen Episoden aus dem gravi dtosen Entscheidungskämpfe unserer Geschichte d fesselnden Beiträgen festgehalten.
Verlag, Minden f. W. — (9) - Der Heeres-Kalender in Buchform für 1941 müi
Magne Negierungen ausspielen köru«! Hier kam es darauf an, seltene Rohstoffe, wie zm Nickel, einzusparen und die magnetischen EizA schäften zu steigern. Vor einigen Jahren konntetz einem Vortrag der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft Vortragende zwei Stabmagneten zeigen, die tz einem Gleitgestell mit gleichen Polen aufeinaner gelegt frei übereinander schwebten. So stark wcre» die abstoßenden Kräfte dieser aus den drei Ad menten Aluminium, Nickel und Stahl hergestel!^ neuen Uebermagneten. Vor kurzem konnte auf w Tagung der Deutschen Bunsengesellschaft mitgeleji werden, daß es gelungen ist, durch Ultraschall ij] magnetischen Eigenschaften von Nickel bis Achtfachen zu steigern. Man kann also entroll
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Metz,
alte Reichsstadt, 1352 durch deutsch» Zwietracht den Franzosen au.gellefert, nach 1871 Festung des Reichs Im Weiten, nach seiner Rückkehr Bollwerk der deutschen Westmark.
Volk zu Volk!
politischen Notwendigkeiten auch nach dem Kchg, nicht verzichtet werden kann. Sie müsse aber nH
so umfassend sein wie im Kriege. Schließlich roety riaus- °.1?. auch wie bisher im Wege der staatspolitisch, Ljblt unö t|t
Die letzten zwei Jahrzehnte, in denen Metallforschung geboren wurde und sich sonders in Deutschland zu rascher Blüte enl- wickelte, haben über die wahren Eigenschaf-
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bei einem spezifischen Gewicht von 1,8 eine stahl- ähnliche Härte und Widerstandsfähiykeit aufwelst. Der Ersatz des Stahls bei Kurbelgehäuse, Getricbs- gehäuse, Motorträger und Kompressorteilen eines großen Personenautos bedeutet z. B. eine Gewichts- ersparnis von 300 kg. Ein einziges Omnibusrad laßt sich mit Elektron um 70 kg leichter Herstellen. Bei einem HJ.-Ausstellungszug Hot man kürzlich sogar den ganzen Wagenkasten des Lautsprecherwagens statt aus Stahl aus einer Magnesiumlegierung hergestellt und damit nicht weniger als 2600 kg tote Last eingespart. Aber auch dos Auto der Zukunft wird aus Leichtmetall hergestellt werden, es kann dann um ein gutes Drittel leichter sein als heute und würde, in Stromlinienform gebaut, von einem weit schwächeren Motor dennoch wesentlich schneller fortbewegt werden können.
mit einem Magneten von bestimmter Größe ein! . vielfach höhere Leistung erzielen oder man hrj ihn entsprechend kleiner machen und damit erd !•
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noinvmene Nebenämter oder Urlaubsvertretungen« h Dienststellen der Kriegswirtschaft oder andere Hikr dienste, Erntehilfe usw. kommen in Betracht, üt Art des Einsatzes wird örtlich bestimmt. •
Orei-Wochen-Erholung gilt auch für Lehrer.
Bereits in den vorjährigen Sommerferien hat die Lehrerschaft in vorbildlicher EinsatzbereitsM zum Einsatz für wichtigen Krie-gshilssdienst zur Ast fügung gestellt. Nachdem nun für 1941 für alle 9t* amten, Angestellten und Arbeiter des öffentliche Dienstes der Erholungsurlaub bis zum 30. Sepien, ber 1941 auf die Zeit von drei Wochen beschräkkt worden ist, hat der Reichserziehungsminister buch Erlaß an die Unterrichtsoerwaltungen der ßänitf und an die Reichsstatthalter den Einsatz der Lehn während der Sommerferien geregelt. Von den C«. tern und Lehrern der öffentlichen Schulen wird h> nach erwartet, daß sie in den Sommerferien dieeh Jahres nicht mehr als einen Zeitraum von dei Wochen ihrer Erholung widmen. In der übrigiJ Zeit werden sich für sie die verschiedensten MögllU leiten des Einsatzes bieten, sei es im LustschÄ dienst, im Vertretungsdienst, für Zwecke der ßefjr-rJ fortbildung oder für verstärkte Mitarbeit bei dkl NSDAP., ihren Gliederungen und an geschlossene Verbänden. Auch im öffentlichen Interesse üb r«!
So alt wie die Verwendung der Metalle als Werkstoff ist auch schon der Kampf gegen die Korrosion jene Zerstörung der Oberfläche, die man beim Eisen Rost nennt und die auf dem Kupferdach als Patina den Beschauer erfreut. Man hat berechnet, daß in den Jahren 1890 bis 1926 nicht weniger als 718 Millionen Tonnen Metall durch Rost vernichtet worden sind. Der gerade beim Kupfer so beliebte grünliche Ueberzug ist übrigens eine Art von Selbstschutz. Das Kupfer bildet nämlich bei Berühruna mit der Luft eine Oxydschicht, die das Metall vor weiterem Zusammentreffen mit dem Sauerstoff und damit vor weiter fortschreitender Zerstörung bewahrt. Ganz ähnlich bedeckt sich auch das Aluminium in der Luft rasch mit einer dünnen Oxydhaut, dagegen ist es leider gegen Säuren und Laugen und auch gegen Kochsalzlösungen sehr empfindlich. Einige dieser Schwächen zeigen auch gewöhnliche Aluminium-Magne- sium-Legierungen. Wieder hat die Spurensuchmethode hier einen entscheidenden Erfolg verbuchen können. Durch kleine Zusätze von Mangan und Silizium und Veränderungen in der Verteilung der Grundstoffe Magnesium und Aluminium ist ein neuer Werkstoff, das Hydronalium entstanden, der selbst gegen einen langdauernden Aufenthalt im Seewasjer völlig unempfindlich ist. Das hellblinkende Metall kann jeden geborgten Glanzes durch Vernickeln oder Verchromen ent- raten. Mit einiger Pflege strahlt es immer gleichmäßig silbern, ohne daß die Oberfläche abgegriffen werden könnte. Auch dem Aluminium kann man durch das sogenannte Eloxalverfahren einen schönen Farbton geben, vorn Glanz des Silbers bis zum Hellgold ober zur tiefdunklen Bronze.
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Eine ganz andere Methode führte zu einer der großartigsten Leistungen der deutschen Metallforschung, den Hartmetallen. Schon früher hatte man gewisse Schwermetalle, wie Chrom, Nickel und Wolfram dem Stahl zugesetzt und diesen damit gehärtet. Wolfram stahl ist so hart, daß man daraus sogar Messer zum Glasschneiden Herstellen kann. Lange Zeit wurde Wolfram ebenso wie Osmium und einige andere Stoffe dieser Gruppe wegen seiner Hohen Hitzebeständigkeit nur für die Herstellung, von Glühlampen und andere Spezial- Zwecke verwendet. Wenn man diese Metalle aber nicht schmilzt, sondern bei einer bestimmten Temperatur pulverisiert, dieses Pulver dann mit Kohlenstoff mischt, das Ganze preßt und ähnlich wie Porzellan sintert, d. h. bis nahe an den Schmelzpunkt erhitzt, dann entstehen ganz neue Werkstoffe von einer Härte, die der des Diamanten gleichkommt. Plättchen aus solchen Hartmetallen auf Werkzeugkörper aufgelötet, machen diesen gegen jede Abnutzung und Abstumpfung unempfindlich. Maschinen, die damit ausgerüstet sind, können mit vervielfachter Geschwindigkeit laufen. Ihre Tages- erzeugung an Werkstücken wächst damit ebenfalls I
Die Möglichkeit, aus Metallen mit ganz bestimmten Eigenschaften durch Mischen und Zusammenschmelzen, also durch Legieren, neue Werkstoffe zu gewinnen, die nur die wertvollsten Fähigkeiten ihrer Grundsubstanzen, ja, oft sogar ganz andersartige Leistungen zeigen, feiert ihre größten Triumphe bei den Leichtmetallen. Schon das Dür- alumin, 1906 von dem deutschen Chemiker A Wilm aus Spuren von Magnesium, Kupfer, Mangan und Aluminium als Grundbestandteil zum ersten Male hergestellt, war ein gewaltiger Fortschritt. Bei einem spezifischen Gewicht von 2,8 ist es nur ein Drittel so schwer wie Eisen und weist doch eine große Zugfestigkeit auf. Noch übertroffen wird es an Leichtigkeit durch eine andere ideale Metallehe, das 1909 von Gustav Pistor
ten und Fähigkeiten der metallischen Rohstoffe mehr gelehrt, als die Jahrtausende, die seit der ersten Berührung zwischen Mensch und Metall vergangen sind. Eine neue Zeit, die Leichtmetallzeit, ist im Anbruch. Höchstleistung ist ihr Vorzeichen, und ihre Begründung ist für immer mit klangvollen Namen deutscher Forscher verknüpft.
Seit Jahrtausenden schmiedet der Schmied mit Hammer und Esse, gießt der Gießer mit Ofen und Gießform. Weshalb aber überhaupt Metall sich schmieden und in flüssigem Zustand sogar in beliebige Formen gießen läßt, das wissen wir genau genommen erst seit wenigen Jahren. Metalle sind kristallisierte Materie. Wenn man ein Metall schmilzt, so werden seine Kristalle am regelmäßigen Wachstum gehindert, sie entarten zu „Körnern". Die Größe und Anordnung der Körner machen wieder das „Gefüge" aus, das man heute sogar im Metallmikroskop sichtbar machen kann. Darüber hinaus ermöglichen die Röntgenstrahlen einen noch tieferen Einblick in die letzten Feinheiten des Metallaufbaues, sie zeigen selbst die Stellung der Atome, das „Gitter". Je nach der Anordnung der Gitter lassen sich die Eigenschaften der Metalle beeinflussen. Als weiteres Hilfsmittel der Metall- Forschung dient die Spektralanalyse, die auch noch die feinsten Spuren fremder Beimengungen durch das Aufleuchtenlassen der jedem Element eigentümlichen Spektrallinien anzeigt. — Gerade die Spurensuche hat zu ganz überraschenden Fortschritten der Werkstoffkunde geführt. Das Aluminium z. B. hätte man wegen seiner großen Leichtigkeit schon lange gern in der Elektrotechnik verwendet. Das war aber zunächst unmöglich, rpeil Aluminium ein merkwürdig schlechter elektrischer Leiter zu fein schien. Das Aluminium wurde damals in einer Reinheit von ungefähr 98 v. H. gewonnen, also in der gleichen Reinheit, in der man beispielsweise Schmiedeeisen herstellt. Man sollte glauben, daß so geringfügige Verunreinigungen keine wesentliche Rolle für die Werkstoffleistungen spielen. Als es dann aber gelang, durch Verbesserung der Aufbereitungsmethoden, insbesondere durch die Einführung elektrischer Schmelzöfen, das Aluminium in einer Reinheit von 99,6 v. H. zu gewinnen, da zeigte sich, daß damit auch die elektrische Leitfähigkeit ganz überragend gut geworden war.
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Nach langem schweren Leiden ging heute meine liebe Tochter, unsere herzensgute Schwester, Schwägerin und lantc Fräulein Irma Klebe
für immer von uns.
In tiefem Schmerz:
J. Klebe, Reichsbahnobersekretär a. D.
Theo Weber u. Frau Marie, geb. Klebe Dr. Willi Klebe u. Frau, geb. Monecke Sofie Klebe.
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BW- S- K
, Arbeitskräfte
für die Nachkriegsaufgaben.
; Der persönliche Referent des Staatssekretärs . Syrup im Reichsarbeitsministerium, Oberregie- , runasrat Dr. Stothfang, behandelt in der „Wirt- , schaftspolitischen Parole" die Maßnahmen, die zur . Deckung des Bedarfs an Arbeitskräften nach dem } Kriege notwendig sind. Er verweist auf die großen } Friedensaufgaben des deutschen Volkes, die im . ganzen größer seien als vor diesem und während , dieses Krieges. Er hebt dabei im einzelnen das große Aufbauprogramm für die Landwirtschaft, den Wiederaufbau in den neuen Gebieten, den Ausbau deutscher Städte, den sozialen Wohnungsbau, die Reichsautobahnen und Wasserstraßen und die
, Erhaltung unserer Wehrmacht auf dem technisch vollkommensten Stand hervor. Gegenüber diesen wachsenden Aufgaben gehe die Zahl der Arbeitskräfte infolge der Nachwirkungen der Weltkriegs- Verluste und des Geburtenschwundes bis zur Machtübernahme noch auf Jahre hinaus zurück. Die Möglichkeit, zusätzliche Arbeitskräfte zu stellen, werde sich auch nach dem Kriege im wesentlichen auf die verstärkte Hereinnahme ausländischer Arbeitskräfte beschränken. Trotz der damit verbundenen Nachteile werde dieser Weg noch weiter beschritten werden müssen. Weiter gelte es, auch in Zukunft einen hohen Stand des Anteiles der Frauenarbeit aufrechtzuerhalten. Ebenso werde künftig auf die weitgehende Mitarbeit des Alters Wert gelegt werden müssen. Die Ausgestaltung des Altersversorgungswerkes werde mit dem Alterssold einen besonderen Anreiz dafür schaffen. Umfassendes Berufserziehungswerk und richtige Nachwuchslenkung würden dazu beitragen, daß die fehlende Zahl durch bessere Leistung ersetzt werde. Der Ausbau der Gesundheitsführung werde die Ausfälle durch Krankheit, Invalidität und Tod auf ein Mindestmaß herunterdrücken. Schließlich werde die Mechanisierung und Normung bis zum letzten oorzutreiben fein, um den menschlichen Kräftebedarf durch erhöhte technische Leistung zu senken. Dagegen biete die Verlängerung der Arbeitszeit keine Leistungsreseroen, da diese im Gegenteil nach dem Kriege wieder auf ein fachlich richtiges Maß herabgesetzt werden müsse. Die Verpflichtung zum sparsamsten Verbrauch menschlicher Arbeitskraft lege den Gedanken einer stärkeren Konzentration der volkswirtschaftlichen Produktion bei den Bestbetrieben nahe. Im Zuge einer restlosen Beseitigung jeder unproduktiven Tätigkeit werde auch eine Einschränkung der Verwaltungstätigkeit not- wendig sein. Endlich müsse durch eine gerechte Lohnordnung das Fundament für den staatspoli- 1 tischen richtigen Einsatz der Arbeitskraft geschaffen
Rangordnung ein vernünftiger Ausgleich gefunto werden müssen, wenn trotz aller Leistungsst-^ ein Engpaß im Arbeitseinsatz verbleibe.
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