-och nicht verhindern, mit den „Paukern" in einen, Topf geworfen zu werden. Sie erkannten aber auch frühzeitig, daß das Problem der Volks- und Jugenderziehung nicht mehr vom Lehrer.,stände" her gelöst werden könne, sondern nur durch die erzieherische, sittliche Gewalt einer das ganze Volk erfassenden weltanschaulichen und politischen Bewe- nung. So ist es kein Zufall, daß sich unter den führenden Persönlichkeiten des Nationalsozialismus eine große Anzahl früherer Lehrer befindet.
Aber das Lehrerproblem ist aufgeworfen und wird durch den Nationalsozialismus g e l ü st werden. Dabei ist es auf keinem Gebiet so schwer, die Fehler der Vergangenheit auszumerzen wie auf diesem. Es sind im Laufe der Zeit von mehr oder weniger berufener Seite Reformpläne aufgeworfen worden, die von den verschiedensten Gesichtspunkten ausgingen. Die.einen meinten, man müsse den Lehrerberuf mit einem neuen Idealismus durchtränken, die anderen glaubten das Problem fei allein von der Besoldungsseite her zu lösen, wieder andere wollten resignierend auf die Bereinigung gegenwärtiger Schwierigkeiten verzichten und erhofften sich alles vom Nachwuchs in der deutschen Lehrerschaft. Einleuchtend ist, daß alle solche Gesichtspunkte zusammengefaßt erst des Wesens Kern ergründen. Man kann das Lehrerproblem eben nicht unabhängig von ben_ sonstigen Problemen unserer völkischen Existenz lösen, sondern nur im engsten Zusammenhang damit. Richtig ist, daß ein neuer Lehr- und Erziehungs- gedanke die deutsche Schule erfassen mußte.
Das konnte nur die nationalsozialistische Lehre sein. Aus der ungeheuren erzieherischen Gewalt der nationalsozialistischen Bewegung mußte auch der Lehrer seine pädagogische Kraft schöpfen. Er muß diesen Grundgedanken heute auf seinem Einsatzgebiet, dem der schulischen Erziehung, verwirklichen. Richtig ist ferner, daß auch in der Lehrerbe- foldungsfrage noch nicht das letzte Wort ge- sprachen ist und daß, gemessen an seiner Verantwortung und seinem Auftrag und verglichen mit manchem anderen Beruf, der Lehrer sich zurückge- setzt vorkommen muß. Aber ebenso, wie in der bevorstehenden Reichslohnordnung die willkürliche Be- Wertung der menschlichen Arbeitskraft in den verschiedenen Berufen ihr Ende finden wird, ist nicht daran zu zweifeln, daß auch der Lehrerberuf im kommenden sozialen Deutschland seine ihm angemessene wirtschaftliche Bewertung finden wird.
3n der Nachwuchsfrage sind in letzter Zeit entscheidende Schritte vorwärts getan worden, und zwar unter dem Gesichtspunkt, daß für den kommenden Lehrer nicht mehr eine mehr oder weniger mechanische „Bildung" allein ausschlaggebend sein kann, sondern die tatsächliche Eignung, die nun einmal unabhängig von Herkommen und Schul- ausbildung ist. Ganz ohne Zweifel sind Tausende von hervorragenden pädagogischen Befähigungen heute nur deshalb nicht im Lehrerberuf tätig, weil ihnen der Weg dazu nicht erschlossen wurde. Gerade die Systemzeit, die eine Revolution des sozialen Lebens verhieß, hat diesen natürlichen Lehrbefähigungen den Weg zum Schulfach versperrt, indem sie durch ihre pädagogischen Akademien, in denen oie Reifeprüfung vorausgesetzt wurde, einen Wall vor die Pforte des Lehrerberufes baute. Sie wechselte damit die erforderliche Lebensnähe im Volks- jchullehrerberuf gegen eine theoretische Bildungs- Maschine aus, ganz abgesehen davon, daß die Mehr- zahl der Abiturienten, einmal zur Hochschulreife ge- langt, natürlich einen aussichtsreicheren akademischen „Vollberuf" dem des damals scheel angesehenen Dolksschullehrers' vorzog.
Die kürzlich veröffentlichte zusammenfasiend« Bekanntgabe des Reichserziehungsministeriums läßt erkennen, daß heute schon ungezählten geeigneten Kräften der Weg zum Lehrerberuf of- sen steht. Die Reifeprüfung ist nicht mehr Voraussetzung, sondern die Schwenkung zur Be- ru'sausbildung des Lehrers, die in fünf Jahren gründlich und zweckbestimmt vorgenommen wird, erfolgt künftig nach Absolvierung der Hauptschule. Für die Gegenwart und die bevorstehende lieber- aangszeit sind weitere Möglichkeiten geschaffen wor- oen, um die Lücken im Lehrerberuf über die Schul- helferausbildung zu schließen.
Damit zeichnet sich eine Tatsache bereits deutlich ab: die Frage des künftigen Lehrernachwuchses wird ausfchließlich nach dem Gesichtspunkt der E i g - nung und keinesfalls nach wirtschaftlichen.Möglichkeiten des Bewerbers beantwortet. Da die Eignung gleichzeitig die Neigung zum Lehrerberuf voraussetzt, wird die kommende Lehrergeneration, erzogen im Geist des Nationalsozialismus, auch jenen beruflichen Idealismus mitbringen, der durch verfehlte Experimente und verminderte öffentliche Achtung in der Vergangenheit in so manchem anfänglich begeisterten Lehrer erstickt wurde. Daß schließlich die wirtschaftliche Existenz des Lehrers zukünftig in einem gefunden Verhältnis zu der ihm anvertrauten Verantwortung für die Schulerziehung junger deutscher Menschen stehen wird, da^ür steht das Wort des Führers ein, nach dem Kriege ein soziales Deutschland zu schaffen, tieften Grundlage die Leistung und die gerechte Bewertung jedes Einsatzes für das Volk fein wird.
E.G.Dickmann.
Das Ritterkreuz für den Führer der Schnellboote.
Verdiente Auszeichnung des Kapitäns zur See Buetow.
Berlin, 12. Rlärz. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, das Ril- terkreu; des Eisernen Kreuzes an Kapttän zur See Buetow- Als Führer der Torpedoboote Hal er sich wahrend der Norwegen-Unternehmungen durch persönlichen Einsatz und Schneid bei der Besatzung und insbesondere durch schnelles Anlandsehen der Landungstruppen trotz starker Gegenwehr große Verdienste erworben. Seit dem Frühjahr 1940 leitet er den Einsatz der Schnellboote Im Westraum und Hal damit enlfcheidenden Anteil an den großen Erfolgen unserer Schnellboote. Kapitän 5. Buetow hat eine Anzahl erfolgreicher Feindfahrten persöntich geführt.
Das Ritterkreuz für Hauptmann Daser
Berlin. 12. März (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Ooerbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Hauptmann Daser in einem Kampfgeschwader. Hauptmann Daser hat in zahlreichen Fernkampfeinsätzen bedeutende Erfolge errungen. Alle Sonderaufträge hat er auf Grund seines meisterhaften fliegerischen Könnens, feiner Kaltblütigkeit und seiner vorbildlichen Tapferkeit zielsicher durchgeführt. Im Norwegen-Feldzug flog er bewaffnete Aufklärung
Matsuokas Abreise nach Berlin
Roosevelt unterzeichnet das EnOndhilsegefeh
all-
melfeuer hatte man in London wie in Washington nenb die Spc die Annahme und Unterjeidyiung des Gesetzes, das len. Die Zah! sofort in Kraft tritt, als eine weltbewegende Haupt» wird mit 13i
Beservisteneinberusungen aus den Philippinen.
sagen exerziert wurden.
Nach diesem vorbereitenden agitatorischen Trom-
im Widerspruch mit ihrem Sohne Josef Wilhelm, dem Großvater Mr Willkies, von dem Juden Bernhard Gerson, der 1857 nach Aschersleben gekommen war, begaunern und verkaufte i h m
Geschäft und Anwesen um den Preis von 3600 Talern. Sie sah aber keinen Pfennig bares Geld Der Jude zahlte ihr 1750 Taler aus. mit den-n sie sofort die Belastung abdecken mußte. 1850 Taler ließ er für die Witwe hypolhe-
grober Vertreters mit dem jugoslawischen Außenminister Cincar-Markowltsch. der erklärte, der wichtigste Zweck der außenpolitischen Tätigkeit Jugoslawiens sei es. den Frieden zu bewahren und die Sicherheit des Landes zu verstärken. Jugoslawien wolle besonders die Beziehungen festigen im Verhältnis zu seinen Nachbarn. Die politische Devise sei Verständnis und Zusammenarbeit. eine Zusammenarbeit mit allen Mächten, um Südosteuropa von einer neuen Aus«
Badioteleion-DerPindung Born- Ztalienisch-Offafrika.
Rom, 12. März. (Europapreß.) Rach einer TW teilung des italienischen Rundfunks ist zwischen Rom und Italienisch-Ostafrika der radio-telephonische Verkehr ausgenommen worden.
Washington, 12. INärz. (DNB.) kurz vor Beginn der heutigen Pressekonferenz unterzeichnete Präsident Roosevelt das Englandhilsegeseh und setzte nach Rücksprache mit Vertretern der Armee und Kriegsmarine die erste Li st e de s Kriegsmat e r i a t s fest, das — wie, er In der anschließenden Pressekonferenz mitteilte — zum größten Teil für England, zu einem kleinen Teil für G r i e- chenland bestimmt ist. Roosevelt lehnte es ab, die Liste der Materialien bckanntzugebcn, so lange sie nicht im Besitze der Empfänger seien, da sonst andere Stellen davon profitieren könnten. Er deutete jedoch an, daß auch Kriegsschiffe dazu gehör- teil. Roosevelt kleidete das in die Form, daß „Armee und Marine bei dieser Liste beteiligt waren, nicht aber die handelsschiffsbehörde". Er erklärte, daß der insolvierte Betrag nicht sehr groß fei. Genaue Preise feien noch nicht festgesetzt worden, da es sich teils nm veraltetes, teils um überflüssiges Material handele und man natürlich dafür nicht die vollen Ursprungskoslen berechnen könne. Zu angemessener Zeit würden sowohl die Warenlisten wie der festzusehende Wert bekanntgegeben werden. Heber eine Hilfe für Ehina erklärte Roosevelt, daß er den Bericht feines soeben zurückgekehrten Sonderagenten Lurrie abwarten werde.
ftai)t der Willkie, hat an Hand der Dokumente dies den Vertretern der in- und ausländischen Presse mit
aufflärungsflüge bis in den hohen Norden,46 000 DRT. Handelsschifsraum zu Der* brachten für die Führung wichtige Erkundungen. | senken.
Luftangriffe auf Berlin, Hamburg und Bremen.
Vorwiegend auf Wohnviertel. — Bisher acht Abschüsse.
B er lin, 13. März. (DRV. Funkspruch.) In der vergangenen Rächt griffen britische Kampfflugzeuge die Reichshaupt st adt sowie hamburgund Bremen an. Die Angriffe richteten sich, wie üb- tich, mit Schwerkraft gegen Wohnviertel. Brände konnten in den meisten Fällen schon im Eni- stehen gelöscht werden. Einzelne Wohnhäuser wurden beschädigt. Der militärische und Wehrwirtschaft, liche Schaden ist bedeutungslos. Rach den vorliegenden Meldungen wurde eine Anzahl Personen getötet und verletzt.
Nachtjäger mnd Flakartillerie zwangen den Geg. ner an mehreren Stellen um Abdrehen oder zu un- gezieltem vorzeitigen Bombenabwurf. Bisher wurde der Abschuß von acht feindlichen Flugzeugen gemeldet.
gestern von Tokio abfuhr, das Tagesgespräch in der ganzen politischen Welt bildet. Die ständige starke Aktivität der Achse einerseits und die so deutlich demonstrierte praktische Wirksamkeit des Dreierpaktes anderseits Haden den Angelsachsen gründlich das Konzept verdorben. Wenn jetzt gleichwohl die Amerikaner ganze Schiffsladungen von Rüstungsmaterial nach England schicken, dann werden sie sich ia wohl daran erinnern, daß laut Ankündigung des Führers jedes Schiff, das vor ein deutsches Lancier* rohr kommt, torpediert wird und daß im übrigen jede Möglichkeit einkalkuliert ist.
Die Kehrseite.
Roosevelt fordert sieben Milliarden Dollar für Rüstnngszwecke.^
Washington, 12. März. (Europapreß.) In einem Schreiben an den Sprecher des Abgeordnetenhauses forderte Roosevelt die Bewilligung von sieben Milliarden Dollar für Rüstungszwecke, um „die von der Regierung festgelegte Poli- tik" durchzuführen. Der demokratische Senator Burton W h e e l e r erklärte zu Roosevelts Forderung, die angekündigte Mittiarden-Forderung sei nur der Anson- dessen, was der Steuerzahler aufzubringen haben werde, um den europäischen Krieg zu finanzieren. Das USA.-Bolt müsse sich daher auf eine erhebliche Erhöhung der Einkommensteuer sowie der indirekten
Abgaben gefaßt machen. In ähnlichem Sinne äußerte sich der republikanische Senator Gerald P. Nye, befürwortete aber im übrigen die Finanzierung des Englandhilfe-Programms durch eine Sonder st euer, welche der Erhöhung der allgemeinen Einkommensteuer vorzuziehen sei.
Die Wahrheit über Willkies Großeltern
Durch jüdische Raffgier zur Auswanderung gezwungen. .
s Im Westseldzug richteten sich seine Angriffe gegen Handelsschiffe in der Gironde-Mündung und der Biskaya. Im Krieg gegen England gelang es ihm, im Atlantik, dem Nordkanal und der Irischen See
T o k I o. 12. März. (DRV.) Der japanische Außenminister Matsuoka ist am Mittwoch um 22.35 Uhr (15.35 Uhr deutscher Zeit) von Tokio nach Europa a'ogereist. Das gesamte k a bi n e t t mit dem Ministerpräsidenten Fürst konoye an der Spitze, zahlreiche Angehörige des Diplomatischen Korps, darunter der deutsche Geschäftsträger V o l h e, die deutschen Wehrmachtattaches und der Italienische Botschafter In dell! sowie der rumänische Geschäftsträger, die Direktoren des japanischen Anhen- amts, der Lhef des Generalstabes, General S u- giyama, und zahlreiche weitere führende Persönlichkeiten bereiteten Matsuoka bei seiner Abfahrt aus dem Tokioter Bahnhof einen herzlichen Abschied. 3m ganzen Bahnhofsgebäude und auf dem weiten Bahn- hofsplah hatte sich neben den nationalen Vereinigungen einerlesigeMenschenmenge eingefun- den, die Matsuoka mit begeisterten Banzai-Rufen begrüßte und ihm Kundgebungen barbradjle. In der Begleitung Matsuokas befinden sich neun führende Persönlichkeiten des Auhenarnts und je ein Vertreter der Wehrmachtteile.
„Ich fahre nicht nach Europa, um den Dreierpakt zu festigen, denn der Dreimächtepakt steht so fest, daß eine Steigerung nicht mehr möglich ist. In diesem Punkte kann und wird Japan niemals chwankend werden", erklärte Matsuoka kurz vor einer Abreise auf einem Presfe-Empfang für deut- che und italienische Journalisten. Er brachte weiter zum Ausdruck, daß er seit der Einladung zum Be- such Deutschlands und Italiens durch die Führer der Achsenmächte am 27. September 1940 ständig auf die Gelegenheit gewartet habe, den Achsenländern einen Besuch abzustatten. Diese Gelegenheit scheine ihm mit der erfolgreichen Lösung der japa- Nischen Vermittlungsaktion zwischen Frankreich und Thailand gegeben. „Ich bin", fuhr Matsuoka fort, „es meinem Lande schuldig, daß ich als verantwortlicher Leiter der japanischen Außenpolitik die führenden Männer der mit uns verbündeten Län*
karisch einfragen. Darauf bekam die Witwe, die un» ter den kümmerlichsten Verhältnissen als Näherin ihr Leben fristen muflte eine Rente von 7 -A Tatern. Der Jude Gerson selbst, der mit 7000 Talern nach Aschersleben gekommen war, erwarb Haus und Geschäft mit ganzen 600 Talern. Zur Ablösung der 1750 Taler borgte er sich noch 1000 Taler, und aus dem Verkauf einer Diehweidegerechtsame machte er 150 Taler flüssig.
Der Großvater Mr. Willkies konnte diese Gaunerei nicht mehr mit ansehen. Er schiffte sich am 14. August 1860 auf den Dampfer „Bavaria" der Hamburg - Amerika > Linie nach Neuyork ein (laut vorliegenden Schifsslisten). Seine Frau und seine beiden Söhne, die ebenfalls noch in Aschers* leben geboren waren, folgten ihm erst im Jahre 1865. Die Tyrannei kann also bqn alten Vater Willkie doch nicht so sehr auf dem Herzen gebrannt haben, wie Mr. Willkie glauben machen will. Im übrigen leben heute noch verschiedene Verwandte Willkies in Aschersleben, es kann also keinerlei Zweifel sein, daß der Großvater Mr. Willkies der Heimatstadt Aschersleben und dem deutschen Vater* land nur den Rücken gekehrt hat, weil ihm di» Raffgier eines Juden Haus und Geschäft, die ihm einst gehört hatten, und wo er fein Brot hätte finden können, weggegaunert hatte. Und der Enkel redet von deutscher Tyrannei, wo er von jüdischer Gaunerei sprechen sollte. Wohl weil er, dem Judentum hörig, den Dienst für die Juden und das jüdische Kapital als den Inbegriff der echten Freiheit betrachtet.
Bomben im englischen Diplomaiengepä'ck.
Explosion in einem Hotel in Istanbul nach Ankunft Rendells.
Istanbul, 12. März. (DRV.) Kurz nach bet Ankunft des bisherigen englischen Gesandten in Sofia, Rendell, upd seiner aus 70 Personen bestehenden Begleitung im Hotel „Para-Palast" in Istanbul ereignete sich in der Vorhalle, wo das Gepäck stand, eine starke Explosion. Zwei für- kksche Polizisten in Zimt und eine Engländerin mürben getötet, zahlreiche andere Personen, meist Engländer aus Sofia, wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Durch den Lustdruck wurde d i e Vorhalle v e r w ü st e t. Die Fenster und ein Teil der gegenüberliegenden Häuser und ein osr- beifahrender Straßenbahnwagen wurden eingedrückt. Der entstandene Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach war ein Sprengkörper explodiert, der in einem Reifekoffer der Engländer verpackt war.
Die Anatolische Telegraphenagentur meldete, es seien zwei fremde Koffer aus dem Bahnhof Sofia unter das Gepäck des Personals der englischen Gesandtschaft vor der Abreise des Sonderzuges gemengt worden. Dazu erklärt die bulgarisch« Telegraphenagentur: Die Verladung und Beförderung des Gepäcks der englischen Mission vor ihrem Verlassen Sofias ist vom Gesandtschaftsgebäude in zwei Kraftwagen, die d o n bet Gesandtschaft gemietet worden waren, ausschließlich vom Personal der Gesandtschaft uno unter seiner Kontrolle erfolgt. Die Unterbringung bes Gepäcks in die Wagen des Zuges erfolgte durch die Beamten,der englischen Gesandtschaft, die felbft'bie Plätze und das Gepäck un'er sich verteilten. In derselben Weise wurde das Gepäck auf der letzten Grenzstation Swilengard um« geladen. Die englischen Beamten erklärten den He begleitenden bulgarischen Beamten, daß alle Gepäckstücke genau der Zahl nach übernommen wurden.
„Verständnis und Zusammenarbeit."
Die politische Devise Jugoslawiens.
Bukarest, 12. März. (DNB.) Das Blatt .Ae- tiuena" veröffentlicht eine Unterredung seines Bel-
gegen Kirkenes, wobei es ihm gelang, den 6 e n • | der Vatsözu zerstören. Er griff erfolgreich Ge-1 leitzüge und Truppenausladungen b e i Haar*, ftabt und ein englisches Schlachtschiff an. Fern- § aufflärungsflüge bis in den hohen Norden
unwiderleglichem Beweismaterial belegt.
Danach wanderte der Urgroßvater W i 11* ....
kies, ein Keftelführer Friedrich Willcke, oon! n>eitung des Krieges zu verschonen, eine Derstar- Wichenberg nach Aschersleben zu. Dort wurde ihm \ fUng der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die durch am 25. 2. 1826 ein Sohn Josef Wilhelm geboren, I gegenwärtigen Krieg schwer gelitten habe, linder Großvater von Mr. Willkie. Am 6. April 1859 ter dem Zeichen einer positiven Zusammenarbeit machte Friedrich Willcke ein Testament, nach dem werde Europa die Grundlage einer Neuordnung die Witwe die Aufgabe hatte, das Unternehmen für ^gen können. Diele Friedenspolitik Jugoslawiens die Kinder fortzuführen Nach dem Tode dieses, entspreche vollauf feinen ßebensintereffen und dem Friedrich Willcke ließ sich die Witwe Willcke — der ( Gefühl der Nation. Per Gedanke einer dauerhaften Verstorbene hatte inzwischen eine zweite Frau ge-; und friedlichen Zusammenarbeit zwischen allen Döl- heiratet —auf Grund eines Testamentsparagraphen fern des Balkan- und Donauraumes sei in der
<Tn:x—r—•■-u iU— Seele des jugoslawischen Volkes tief verankert.
der persönlich kenne, denn schon oft hat die Tatsache, daß Staatsmänner einander persönlich kennen, den Laus der Geschichte entscheidend beeinflußt. „Er hoffe, so sagte Matsuoka, auch seine frühere Bekanntfchast mit Mussolini und dem italienischen Außenminister Graf Ciano nicht nur zu erneuern, sondern zu vertiefen und neue Freundschaften mit weiteren führenden Persönlichkeiten Italiens zu schließen, lieber sein Reiseprogramm sagte Matsuoka, daß er auf feiner Fahrt nach Berlin in Moskau öer Jorojetruffftd)en Regierung einen Höflichkeitsbesuch abstatten werde. Er beab- sichtige möglichst schnell wieder nach Japan zurückzukehren, denn in diesen Zeiten fei ein Außenminister verständlicherweise nicht gerne oon feinem Lande längere Zeit entfernt. Was die Lage im Fernen Osten angehe, so wisse niemand, was sich ereigne. Solange allerdings England und die USA. in Oftasien keine Unruhe hervorriefen, fei auch mit: keinen Zwischenfällen zu rechnen, da Japan an | Ruhe und Frieden im Fernen Osten interessiert fei.
Seine japanseindlichen Verträge mit Dritten.
Tokio. 12. März. (DNB.) Die Regierung ver- öffentlid)t den im Zusammenhang mit Japans Frie- bcnsucrmittlung erfolgten Briefwechsel zwischen Matsuoka und den Botschaftern 93a ra * d u r n und Henry. Der Außenminister stellt zunächst fest, daß die japanische Regierung bereit sei, den abgeschlossenen Friedensoertrag zu garantieren. Gleichzeitig wird der Wunsch nach freundschaftlichen Beziehungen und verstärktem Warenaustausch ausgesprochen. Der Außenminister spricht ferner die Erwartung aus, daß sowohl Thailand als auch Frankreich bzw. Französisch-Indochina keine Verträge ober Abkommen mit dritten Staaten abschließen, die politisch, wirtschaftlich ober militärisch direkt ober indirekt gegen I a - p a n gerichtet sind. Wie Domei feststellt, verpflichteten sich Henry und Varavarn in ihren Antwortschreiben, dieser Auffassung nachzukommen.
Tokio, 12. März. (Europapreß.) Nach einer Meldung aus Manila hat die Negierung der Philippinen sämtliche Reservisten zu einer vierzehntägigen Hebung Mitte März einberufen, obwohl die jährliche Uebungspflicht im Jahre 1939 offiziell abgeschafft worden war. Man führt den Regierungsbeschluß auf den D r u ck d e r D e r - einigten Staaten zurück, die damit anscheinend die Spannung im Pazifik unterstreichen mal* Zahl der Reservisten auf den Philippinen 30 000 Mann angegeben, die in brei« und' Stäalsaftion hifteÜen versucht."Dieses Ma- zehn Divisionen eingeteilt sind. In diesem Zufam- növer ist den beiden Derschwörerstaaten auf emp- menhang ist auch die Ankunft des vierten Kriegs« findlichste Weise dadurch qeftörf worben daß die schisfes der USA., des Kreuzers „T c e n t o n in Berlin-Reise des japanischen Außenministers, der! Manila bemerkenswert.
Berlin, 12. März. (DNB.) Mr. Willkie, der bei den amerikanischen Präsibentschastswahlen als Kandidat der Republikaner der Gegenspieler des Präsidenten Roosevelt war, sich aber inzwischen zu dem fanatischsten Parteigänger des wiebergewählten Präsidenten Roosevelt bekannt hat, hat dem englischen Nachrichtendienst, als er als Sondergesano- ter Roosevelts in England weilte, eine Botschaft übermittelt, in der er zugab, rein deutscher Abstammung zu sein und nicht Willkie, sondern Willcke zu heißen. Seine Großeltern seien dor 90 Jahren „aus Protest gegen die Tyrannei aus Deutschland ausgewandert, weil sie als freie Menschen leben wollten".
Willkie hat mit dieser Erklärung aber gründlich danebengehauen. Inzwischen hat sich herausgestellt, daß die Gründe, warum seine Großeltern Deutschland verlassen haben, ganz anderer Natur waren. Ein geschäftstüchtiger Jude namens Bernhard Gerson hatte der Urgroßmutter Haus und Kupferschmiede abgegaunert, wobei die alte Frau nicht einen Pfennig in die Hand bekam Der Archivar oon Aschersleben, der Heimat-
Erwartungsgemäß ist das amerikanische Cngland- hilfegesetz von Präsident Roosevelt nach achtwöchigen Unterhandlungen in den beiden Häusern des Kongresses unterzeichnet worden. Diese acht Wochen waren erfüllt in der amerikanischen Oefsentlichkeit mit einer von der Regierung geförderten ständiaen Hetzkampagne gegen Deutschland, in der die jüdische Presse den Ton angab. Gleichzeitig agitierten Roose, uelts jüdische Berater wie Morgenthau, Bloom, der Finanzmann Baruch und der sattsam bekannte Oberste Bundesrichter Frankfurter teils öffentlich, teils unter der Hand für die Beseitigung der söge- nannten Neutralität Amerikas, während zugleich in den Ausschüssen des Kongresses tendenziöse Der- nehmungen mit teilweise geradezu albernen Aus-


