Montag. 13. Januar
London erneut unter deutschen Bombenangriffen
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eigene Flugzeuge kehrten vom Fcindslug nicht
zurück.
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die wohl zum großen Teil als gefangengenommen
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achter und Flugzeugführer Oberleutnant Lapo- netti hab-n einen Flugzeugträger durch Torpedo getroffen. Eine Kette von drei pirchiatelli- Flug zeugen, die von Flugzeugführer Olerleutnant Malvezzi. Feldwebel Wazzei und Anteros- sizter L e s p t geführt wurden, haben einen Kreuzer mit Bomben schweren Kalibers getroffen. Line weitere Picch'etelfi-Slassel hat mit Bomben fchwe- ren Kalibers einen Flugzeugträger angegriffen und getroffen. Trotz hesticsier Alaka'-wehr und wiederholter Angriffe der feindlichen ZaadflugzeuLe find alle unsere Flugzeuge zu den Stützpunkten zurückgekehrt. Gleichzeitig haben erstmals die Ein- heilen des deutschen Fliegerkorps in brüderlicher und enger Zusammenarbeit mit den italienischen Verbänden in hervorragender Weise am Angriff auf die gleichen Fioltenverbände teil- genommen, wobei es ihnen gelungen ist. einen der Flugzeugträger mit mittleren und schweren Bomben zu treffen. Des weiteren trafen sie einen Zerstörer. 3n der Nacht zum 11. wurde der Hafen von Valletta (IHalta) mit Bomben belegt.
Stukas sowie Kampfflugzeugen des deutschen Fl'e- gerkorps ha*ten die englische Schisfsansammlung im mittleren Mittelmeer angegriffen Dabei wurde der Flugzeugträger am Heck von zwei Bomben
verbä de Zi le in Südengland mit gutem Erfolg an. Bombentreffer riefen besonders in
Gemeinschaft. D^N"rn und teilweise auch Wurttem« h-rq sicherten sich Sonderbestimmungen für das Kriegs.. Eisenbahn.. Post, und Tclegranhenwesen. Schließlich fegt» Bayern auch noch Gewicht darauf, nicht in die Beichsqesetzaebung über die Heimats- und Niederlass"na-verbältniffe sowie über das ... ^mmobiliar. Bersich"runaswesen eingeschlossen zu fein. 2luF einem Sondergebiet trat diese Erscheinung । foqar nach außen bin recht kraß hervor: einige
absolut unwahr bezeichnet. Dort sind alle Todesopfer Angehörige der Zivilbevölkerung, während einige verlegte Matrosen nur Opfer von Ge- fchoßsplittern geworden sind.
Im übrigen wird betont, baß Italien ein Recht darauf habe, daß seinen amtlichen Veröffentlichungen von jeder Seite geglaubt werde, denn der Krieg werde von Italien auch in bezug auf da? Jnforma- tion-roefen in jeder Weise anständig geführt. Die Veröffentlichung der Verluste des griechischen Feldzuges Hobe das wieder einmal erhärtet. Im ganzen habe der Krieg gegen Griechenland im November und Dezember 2181 Todesopfer gefordert. Die Verwundetenzahl liege ebenfalls weit unter den von der gegnerischen Seite behaupteten Ziffern. Die von der englischer Seite behauptete Einschiffung von 35 000 Verwundeten in Valona sei absolut falsch. Die Zahl der Verwundeten belaufe sich für die beiden ersten Monate in Griechenland auf 3781,
Rom, 11. 3an. (DNv.) Der italienlfdje Wehrmachtbericht vom Samstag hat folrenbcn Wortlaut:
3m Kanal von Sizilien wurden feindliche Flottenverbände wiederholt heftig von unseren Torpedoflug zeugen und picch.atellis angegriffen. Zwei Torpedoflugzeuge unter D:m Befehl von Flugzeugführer Hauptmann B e r n h a r - d i n 1 mit Oberleutnant z. S. G a s f i g o als veob-
rung von Korvettenkapitän Hans Gerret von Stockhausen stehende Unterseeboot insgesam'.
101350 BRT. feindlichen handelsfch.fssiauw vernichtet und außerdem ein bewaffnetes feindliches Handelsschiff von 6000 BRT so schwer beschädigt, daß mit seinem sicheren Verlust zu rechnen ist.
Vie Luftwaffe führte auch gestern bewassnete Aufklärung durch und fetzte das Verminen englischer Häfen fort.
Der Versuch feindlicher 3agd-und Bombenflugzeuge. bei Tage in das besetzte fran- zösische Gebiet einzusliegen, wurde durch Flakcrtil- terie und 3äger a gewiesen, bevor der Feind irgend einen Erfolg erzielen konnte 3agdfl eger schossen zwei, Flakartillerie sechs feindliche Flugzeuge ab.
Deutsche Fliegerverbände griffen am 10. 3anuar erstmalig in den Kamps im Wittel meer raum ein. S e konnten hierbei auf zwei Kriegsschiffeinheiten, darunter einem Flugzeugträger. mehrere Treffer erzielen.
3n der Nacht zum 11.1. griffen starke Flieger-
versteht" de Wart liebriger. Men- 10
10, aus« K k«& 10, rott dckohl 8, zvurB ) bis 35, jnbtoltn,
Rom, 12. Jan. (Europapreh.) Zu den eng- ßuftangriffen in der Nacht zum
An der griechischen Front haben sich im Abschnitt der 11. Armee weiterhin Aktionen totalen Charakters entwickelt. Angrisssveesuche des Feindes in anderen Abschnitten sind zurückgefchlagen worden.
3n der Lyrenaika Artillerietatigkeit i m G e - biet von Tobruk und bei Giarabub. Line unserer Angriffs- und 3agdiormationeu hat eine Formation von panzern und panzerkra t- roagen angegriffen und verschiedene davon vernichtet." 3m Lustkampf wurde ein f)urrkane-3aßö;iug- jeug abgefchofsen. Frindliche Einflüge nach Tobruk und ins Gebiet von B.ngasi haben einigen Schaden angerichtet und neun Personen getütet, darunter sieben Kinder, und vier Verwundete verursach'. Die Opfer sind ausschließlich Muselmanen. Die Besatzung eines zur Landung gezwungenen englischen Flugzeuges wurde gefangen genommen.
3n Ostafrika wurde an der Sudan-Front ein Angriff bewaffneter Kraftwagen abgewiesen. Während des im Wehrmachtbericht vom 8.1. gemeldeten Einfluges nach Eritrea wurde ein feindliches Flugzeug abgefchofsen.
Gestern abend haben feindliche Flugzeuge Palermo überflogen und einige Bomben auf den Hafen geworfen. Kein Personenschaden. Die Kai- 2lnlagen wurden leicht beschädigt. Ein feindliches Flugzeug wurde abgefchofsen. Ein weiteres Bien- Heim-Flngzeug wurde von unseren 3agdslugzeugen im Golf von Neapel abgeschossen.
Formationen haben auch einen Torpedo- j ä g e r getroffen. Alle Flugzeuge, aych die, die die Aniviffe gegen Valetta und gegen vor Anker liegende Schiffe in den griechischen Gewässern durch- geführt haben, sind in ihre Vasen zurückgekchrt.
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Oie iialienischen Berkuste Englische und griechische Phantasie- Meldungen ri*tia nestelt.
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Erfolgreiche Lustangriffe auf englische Floitenverbände im Mittelmeer.
im Gang befindlichen Operationen werde erst in!
einigen Tagen gezeichnet werden können, wenn
auch die Ergebnisse der dem ^7""-
den Einzelkampshandlungen vo.liegen. Die neue
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„Diedeutsch-italienischeZusammenarbeit in voller Wirksamkeit."
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>yl- Zahrgang Hr.tO tiiiaienu i a n 11 cd anbei Lonntago und feiertags veilanen: Die.Wuitrierte Eichener rtqniilienblntter Heimat imBild DieSelrolle o)ronnts-Bezunsvreis: üiit 4'Beilagen NM 1.95 5 lme illustrierte .. 1.80 gu'tellgebüdr... „ -.25 auch bc ')iiditerfd)einen oon einzelnen 'Jtiimmcrn niolae boberer Gewalt 'Vcrnivrcdmnirtiluh 2251 Dmbtanscbrist:„Ait^eiger" I<oiiicberf1l68fi Rrantf. M.
Erlogene Erfolge.
Der mitzglückte Angriff der RAF. auf nordfranzösisches Gebiet.
Berlin, 12. Ian. (DNB.) Don zuständiger Seite wird mitgeteilt: Der amtliche britische! Rundfunk verbreitete am Samstag Die Behauptung, daß die englische Luftwaffe im Laufe des 10. Januar a u f n o r d f r a n z o f i s ch e s G e b i e l einen Großangriff unternommen Hobe, und Zwar sei die Aktion mit 50 Bombenflugzeugen und 500 Jagern durchgeführt worden. . .. .
Tatsächlich sind sowohl diese Zahlen wie die im weiteren Verlauf der Meldung noch erwähntenan- geblichen Erfolge glatt erlogen. Im Derlauf des 10. Januar flogen insgesamt etwa siebzig bri tiisch» Flugzeuge die nordfranzösische Küste an. -lo- gescinsätze iri annähernd gleicher starke wurde" oon der RAF. höchstens zu Anfang des Krieges |. B. beim Angriff auf Wilhelmshaven unternom men und führten in allen Fällen zu schweren N- öerlagen. Von den 70 Flugzeugen, hie am 10. Januar einen ähnlichen Versuch unternahmen, war -20 Bombenflugzeuge und etwas 50 JaElugzeuße^ hiervon wurden bereits über dem Kanal eine Bristol-Blenheim und eine Spitfire durch oeu cye Jäger abgefchofsen. Im Bereich der Deut- ch e n Flakartillerie verloren die britisch." Angreifer durch Flak-Dolltres'er welt-ere sechs Flug- zeuge, und zwar drei Bristol-Blenheim und Drei
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New York Times" schreibt, der Wngriff fei kurz aber scharf und von großer Au-dchnung gewesen Zahlreiche Dächer in ganz London feien in Brand gesteckt worden, die ganze Stadt sei mit einem Hagel von Stahl und Sprengbomben in den Grundmauern erschüttert worden. Don der Mitte der S'adt aus feien in jeder Richtung zahlreiche Brände zu beobachten gewesen. Die „New yon h-rald Tribüne sagt, die Anareifer überflogen aus verschiedenen Richtungen die Stadt in au einanDer» iolgenöeji Wellen. Die Bomben sausten zeitweilig .hageldicht" nieder. Das ganze Gebiet von London war durch einige Großfeuer h e II er- e u d) t e t. Dazwischen sausten die S p r e n g bomben mit ohrenbetäubendem Krachen nieder. Sie Brandsituation war zeitweilig äußerst bedrohlich. Die Bomben fielen während des Angriffs ohne Unterbrechung, es schien, daß Die ErDe me wieder beben aufhören wollte.
Annalnnc uou 'UiiiCiflCtt für Die Mittagsnumiiier biö8'/.Hbr heei^omuttnfl»
Anitcigiu-Preile:
Arneiaeiitcil 7 Mü ie mm bei 22 nun Zeilenbreite, Wertteil 50 Rvf. ie nun bei 70 inm Bcilenbreite 9tad)läffc:
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EnglänDer, die Fioltenftreitkräfte Des oftllchen und haben die von Osten ommenden _ Vj®, । behielten das Recht, selb-
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Stockholm, 13. Jan. (Europapreß.) lieber ien Deutschen Angriff auf London in der Nacht ium Sonntag gab das Londoner Lu'tfahrtmini/.e- rium ein Äommuniguä heraus, in dem es u. a. Reifet, Der Angriff habe kurz nach Einbruch Der Dunkelheit begonnen und etwa drei Stunden lang gedauert. Schäden feien durch Abwurf oon Spreng- und Brandbomben änaerichtet worden. Eine „ge- wisse Anzahl von Personen" sei getötet bzw. ver- letzt worden. Es fei schnell gelungen, die entstandenen Brände unter Kontrolle zu bringen. Im übrigen stellt sich heraus, daß verschiedene Londoner Stadtteile angegriffen wurden. Darüber hinaus nahm die deutsche Lu.twasfe Aktionen gegen militärische Ziele im Süden und Südosten Englands vor. „Allehanda" berichtet, daß es sich um einen ausgesprochenen Blitzangriff in voller. Stärke gehandelt habe. Der Alarm ertönte bereits n den frühen Abendstunden, und wenige Sekunden später brausten die ersten Deutschen Bombersorma- tionen über die chauvtstadt hinweg. Eine Masie von Spreng- und Brandbomben sei abgeworfen wor-
United Preß berichtet, daß Die Deutschen eine neuartige Brandbombe benutzt haben, die Vie Feuerwächter unvorbereitet gesunden habe. !Achlreiche Brände seien ausgebrochen, ehe die Bomben hätten schadlos gemacht werden können. Die Arbeit der Feuerwehrleute sei dadurch sehr er- 'ckwert worden, daß Die Brandbomben in unver- hältnismäßig großer Zahl gefallen seien. Die entmachten Brände hätten Die Ziele für Die nachso - genDcn schweren Bomber erleuchtet. Der Lustangriff ’ । et der heftigste gewesen. Den LonDon nach Dem 29. Dezember erlebt habe. Nach Dem WeDergnng \ eines wahren Bombenregens feien Die Deutschen im Sturzflug auf mehrere Teile Londons losgegangen und hätten schwere Explosiobomben ge-
Rom 12 3an. (®uropapreß.) 3'u dem Angriff lein großer Oelsleck gesichtet. Man nimmt an, daß beulidier' uni> italieniidier Flieger auf ein groges auch ein kleineres Fahrzeug untergegangen stt. Der englisches "FloUengeschwader 'sn der fizilianifchen dann austretende Rebel hat weitere Feststellungen Mc^renae sch-eibt Ganda im „Oiornale D'Itaiia", unmöglich gemacht.
es Sie Mi um be n fünften Berfuch der Rach dief-m Angriff der itali-mlch-n Flieger es Oanocie ,icy um J I .mh haben die von Osten kommenden enalischcn Kriegs-
Der Wehrmacdibericht vom Sonntao.
Berlin, 12. Jan. sDNB.s Das Oberkommando her Wehrmacht gibt bekannt:
Die Luftwaffe führte gestern bewaffnete U u f f I ä t u ng durch und verminte weitere britische Häfen. Beim Angriff auf einen Flugplatz in SiDcft- kngland wurden Treffer erzielt. Ein feindliches hanDelsschiff von 8000 BRT. konnte durch Voll- Ireffer im Seegebiet westlich 3rland, e'.n weiteres tion 3000 BRT. an der britischen Ostküste versenkt ®erDen.
Bei einem erneuten Luftangriff auf Hnen englischen Flottenverband im Mittetmeer erhielten ein Kreuzer und mehrere imkere Kriegsschiffe schwere Bombentreffer.
3n der letzten Nacht griffen wiederum stärkere stampffliegerverlände kriegswichtige Ziele in London an. Zahlreiche Brände bestätigten den Erfolg.
Der Feind warf in den frühen Morgenstunden !»es heutigen Tagcs in Norddeutf/)land einige Spreng- und vrandbomen, wobei ein Wohn- tjaus stark beschädigt, drei Personen gelötet und frrei Personen schwer verletzt wurden.
„Kurz aber schmf."
Die deutschen Bomben sielen haqeldicht."
Hurricane-Iäger. Die restlichen Flugzeuge waren infolge der außerordentlich wirksamen Flakabwehr nicht in der Lage, ihre Bomben gezielt abzuwerfen. Alles in allem fielen nur 15 Bomben, davon aber nur eine in ein militärisches Ziel, nämlich in ein Materiallager, ohne daß hier nennenswerter Schaden angerichtet wurde. Verluste sind auf deutscher Seite weder im Luftkampf noch durch Bombenabwürfe eingetreten. Die weitere Behauptung des britischen Rundfunks, daß bei dem deutschen Angriff auf Portsmouth zwei deutsche Flugzeuge abgeschossen worden seien, ist ebenfalls eine bewußte Lüge.
Deutsche Megerverbande griffen im Mittetmeer ein. Der Welirmachtberrckt vom Samstag.
Vertin, 11. 3an. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
-rn 1 ^"rel°lcküst-"'lÄis'"ö 2°E-Fl°kgsichüge'f' rn° h! M IanuarUrb ln'iUrrichlsl-n Krei'en nochmals bi- wohl zum gro&en Teil als g-sangeng-nomm-n 2O'3'^'S,-b. Öal^ero unb eine Rnla.1 bitont daß im chasen non Messina keine betraget w rden müßten. Die dagegen non den
mH teri BaT-Ä-X SonlsTäben »u ne-eien 'fj'nh W-* die Kriechen »erbteite-, Lesart, sie hätten rund 14 000
der AuMälung wurde sräter an der Stell-, an der 1 ena'ische Bedauptuna. daß im ch-ten ° o n He -> j ffl-fanqene gemacht, wirb als abMU fall» be- l>er Kreuzer schwer getroffen liegen geblieben war,' pe l ein Schlachtschiff getroffen worden fei, wird als „eichaet.
Blühende (Stämme.
Holländer, Belgier, Dänen ober Norweger sehen die Ereignisse, Die seit dem 9. April und 10. Mai 1940 Das Gesicht Nord- und Westeuropas oerän- Dert haben, n. ganz mit Den gleichen Gefühlen an wie wir Deutsche. Es gibt nichts Natürlicheres als Diesen Tatbestand. Die große Frage ist nur, ob aus einem natürlichen Gefühl ein Ressentiment, eine Art Wider-Gesühl Des Schmollwinkels, wirD oder ob diese Völker eine selbständiae Stellung zu den geschichtlichen Ereignissen einnehmen. Es wird Dabei sehr gut jein, nicht nur Ober'flächenerscheinun^ gen zu sehen. Große geschichtliche Ereignisie wirken sich immer doppelt aus: einmal in sichtbarer Form noch außen und zweitens in einer stillen und unsichtbaren Entwicklung nach innen.
Wir haben in unserer schmerzensreichen deut» schen Geschichte sehr eindringiiche Beisviele. Als 186ö der Norddeutsche Bund entstand, und auch Die süddeutschen Staaten zu ihm in ein Vertrag^ver- hältnis ein.raten, gab es durchaus nicht in aQ:n deutschen Landen ein deutsch-nationales Einheits- gejühl. Es wurde sehr viel protestiert. Die Sachsen waren noch feit 1815 heftig preußenfeindlich, weil damals Preußen Kursachsen und das Land .m Görlitz erhalten hatte. Außerdem hatten Die Sachfen bei K migarätz — übrigens sehr tapfer an Der Seite Der österreichischen Truppen gegen Die Preu- ßen gefochten. FrieDrich Naumann erzählt aus seiner IugenD ein ganz amüsantes Geschichtchen Das hier seinen Platz linden möge, weil es so recht be» zeichnend Dafür ist, wie sich große geschichtliche Er- eignisse auf Die Seelen Der Menschen auswirken. Als Frankreich 1870 an Deutschland Den Krieg erklärte, gaben sich Die „Honoratioren" in Der sächsischen Heimatstadt Friedrich Naumanns folgenden piiffig-spekillativen Ucberlcgungen hin: entweder es siegen die Preußen —- Dann ftnD wir Dabei; oder es liegen Die Franzosen — Dann sind wir Die Opfer Preußens von 1815 unD 1866 und haben es a u ch güt. . ,
Wer sich in Den Geist dieser Zeit etwas vertiefen will, kann mit Nutzen und Behagen Die jetzt in den Büchereien fast verstaubten Erinnerungen Des Gra'en Beust lesen, Der-bis 1866 sächsischer M ni- sterpräsident, bis 1871 österreichischer Reichskanzler und immer und überall Der Gegenspieler Bismarcks gewesen ist. Beust war ein kluger Konf, Der auch einen sehr eleganten deutschen Stil schrieb; aber er war ein Mann ohne große Ziele. UnD er tritt« fafterte an Der Weltgeschichte mit Den typischen Pfiffiakeitsaroumenten herum, während gegen seinen Willen aus Der deutschen Buntscheckigkeit ein wirklich"s und wahrhaftige^ Reich entstand, an bas die große Masse Der Deutchen in jahrhundertelanger Zersplitterung zu glauben verlernt hatte.
Sehr viele Sachsen, Die heute diese alten Geschichten hören, werden baß erstaunt sein und be- hanlid) schmunzeln, und sie tun recht mit Diesem Schmunzeln. Sie sind überdies nicht allein mit dieser Deroangenheit. Man Denke nur Daran, Daß sich Wilhelm I sehr lange gegen Den deutschen Kaiser- titel gesträubt und ihn als „Eharaktermajor" unter allen Umständen ablehnen wollte. Das ist genau dieselbe Einstellung, die wir bei Den sächsischen Honoratioren und beim Grasen Beust getrogen h"bcn: nur eben auf preußisch. Es gab feinen ein- zigen deutschen ßanbesteil, in Dem nicht Der alte Varlikulari^rnus Einspruch gegen Die Neichwerbung "'rbob u’-’D Anwälte sanD. Die süddeutschen Staaten beDangen sich SonDe'-rechte, f•'genannte Reservat- rechte aus, in Denen sich gewissermaßen ihre Sou- oeränität oertämerte. Sie sinb beute sehr ulkig zu lesen. -B^ben, Württemberg unD Bayern mochten den Vorbehalt einer Ausnahme von ber Biersteuer.
GietzenerAnzeiger
UniocrfttätsbrudereiR. trage General-Anzeiger fürGberhesfen •iehtn^SdiiilflraSt 7-9
Ein Hnterfeeboot, von dessen Unternefp C*|W.a «... ------------ •
mung Teilergebnisse bereits bekanntocgeben sind, porlsmouth um'angreiche Brände hervor, s chs versenkte auf feiner lehl n Fernfahrt zusammen 52 80 0 BRT- Damit hat das unter Füh-
____________ . fich bereit, in e.ueti mättWb» 3>tf~h-n; b-nn ober ll-si er Ihr E-bwer.
Nomkeit gezeigt. Schon beim ersten Em. ] fujrt 2er cma 20 OOO Tonnen grosie jmgjera ..m,w Nnh er törichte sich nicht. Dnn Molch sotz Hobe die deutsche Lustwos,e g-mzende Proben ger rour^■ getroff-n b Q " der ^0,loche 1 Mi"h «"« erho't’n nuch In d-n schm"-en bohren hres Wagemutes und ihrer Angn skrast gegehen.! das Mm ^/°u ' w^ erh llt liq aus Oer u.°tt°che nn(f) lqiq ,tnh p.h. ha: oerod- aus dem bnnrf. England habe ofsensichtlich die Absicht gehabt, die dasi dieSomder m l m.t lchweren mn nnrfl .ohmehntelang das Me.
Ereignisse, im Mittelmeer zu über, urzem Die er den Rud«^»-r. «Inmpf. R. ouf ble ..Saupreisien' gehalten hatte und
Plan Je. m . 6 tu ng-nDa-Kafte°erhaltms,ei Auch ° «n besonders gedacht. Be-1 "
unverändert, und eine Deschleumgung Der cretg Formationen oon Dombenstugzeuqen,1
niN- werde sich für England ungunst g erwe.sen. M„.^°mie »amukttuatteuaen des deu,schen Fl^e-
Der Kampf gegen Die englische Flotte fand im SüDostcn der Pelagischen Inseln (zwischen Malta und Tripolis) statt. Nach Den MelDungcn Der ita- lluyst Vlll ....... ...
lienischen Au klärungsflugzeuge wurde bas eng= i m|tt[eren Kalibers getroffen und auf bem Vorschiff tische Geschwaber an einem vorberechneten Punkt. DOn einer Bombe schwe'-en Kalibers. Die beutschen von italienischen Stukas gestellt. 2).eie warfen trotz - *
heftigen feindlichen Abwehrfeuers Bomben schwer- ften Kalibers auf einen sch meren Kr eu- »er ab. Das Kriegsschiff wurde mittschiffs und auf Dem Heck getroffen und blieb unbeweglich mit 30 Grad Schlagseite liegen. Von einem englischen Flugzeugträger fliegen Jagdflugzeuge am. Zwei davon wurden von Den italienischen IagD'liegern abge- schossen während Die anderen englischen Flieger Den Kampf aufgaben. Der getroffene Kreuzer scheint ber Eumberlanb'Klasse anzugehören. Diese Sciils.s. klaffe bat eine Wasserverdrängung von 10 000 Ton-


