Schwelnemarkt in Nidda.
gestorben. ourt, hat sich
für Hessen erlasse- Fachwelt verdankt
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Sonntag, den 14. Dezember 1941
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der Universitätsstadt Gießen
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die für sich selbst spricht
Beteilige dich an der Spende von Grammophonapparaten und Schallplatten! Du vermittelst damit vielen Soldaten an der Front ein Stück Heimat. Dein Beitrag zur Spende ist kaum ein schweres Opfer, gemessen an dem, was unsere Soldaten entbehren.
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den Tag durcheilen muß, ärgert sich besonders beim Rasieren über unnötige Zeitverluste. Rasuline befreit Sie schnell, schmerzlos und hautschonend von dem täglichen Bartwuchs. In allen Fachgeschäften. Preis 50 Pf., beschr. lieferb.
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Für die wohltuende Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Mutter
Frau Lina Mylius
danken wir herzlichst.
Lotty Wagner, geb. Mylius Hetty Keller, geb. Mylius nebst Angehörigen.
Gießen, den 12. Dezember 1041.
gesucht. Schr. Ang. unt. 04179 a. d. G. A.
' - ■ Carl Ludwig Jebens
Leutnant in einem Fink-Regiment Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kl.
hat sein junges Leben für Deutschland gegeben. Er wurde am 23. November schwer verwundet und starb am 26. November in einem Feldlazarett im Osten im Alter von 10 Jahren.
Carl Ludwig Jebens, Oberstleutnant Luise Jebens, geb. Strack
Carl Claus Jebens Math.Strack, geb.Wlessell
Carl Christopher Jebens Schwester Emma Strack Carl Strack, Pfarrer I. R. Maria Strack.
z.Z. Enger« a.Rh., Berlin Heiligensee, Andornsteig 3, Gießen, Kaiserallee 0.
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Dieser „bewegungs* r-\fOgige,/Schnellverband paßt sich allen Bewegungen an, ohne zu behindern oder zu verrutschen.
er gibt den besten Erlebnisbericht?
Ein Preisausschreiben der Deutschen Arbeitsfront.
Freitag, 12. Dezember
18.80—22 Uhr sossD
15. Freitagmiete u. Halbmiete A
Monika
Operette von Hermecke/Dostal.
Preise von 0.00 bis 8.00 RM.
w Am 18. November starb im Osten im Kampf für Führer, Volk und Vaterland ■jjf'1' nach schwerer Verwundung mein lieber
2 * Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser Sohn, Bruder, Schwiegersohn und Schwager
Helmut Siebeck
Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment Inhaber des E. K. II
Im Alter von nahezu 28 Jahren.
Ida Siebeck, geb. Muth Gisela Siebeck
Ernst Siebeck, Pfarrer, u.Frau Phil. Muth 3., Landw., u.Frau und Familien.
Heuchelheim bei Gießen und Echzell. boasD
Nach einem arbeitsreichen Leben ist heute unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester. Schwägerin, GoteundTante
Katharine Launspach
geb. Becker
im 78. Lebensjahre heimgegangen.
In tiefer Trauer:
Familie Ludwig Launspach 3. nebst allen Angehörigen.
Reiskirchen, den 10. Dezember 1041.
Die Beerdigung findet Samstag, 18. Dezember, nachmittags 2 Uhr statt.
5067 O
Aus der Stadt Gießen.
Höflichkeit über alles.
Jedermann weiß, daß es unzweifelhafte ZusaW- menhänge zwischen Stimmung und Wetter gibt. Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel sind die besten Voraussetzungen einer glücklichen Stirn- mung und damit sozusagen von selbst vorhandener Verträglichkeit. Regen oder Kälte, Nebel oder Frost daaegen sind nicht gerade geeignet, in fröhliche Stimmung zu versetzen. Don der schlechten Stimmung bis zur Unlust und schließlich bis zur Unverträglichkeit ist es aber nicht weit.
Diese Zusammenhänge haben natürlich gerade in der jetzigen Zeit eine Veoeutung, da wir die Unbilden des Wetters über uns ergehen lassen müssen, außerdem der Krieg uns einige nicht immer angenehme Dinge zu tragen aufgibt. Es ist sicherlich
des Bann-Orchesters
in der Neuen Aula der Ludwigs- Universität
Eltern u. Gäste sind herzl.cingeladen Karten-Vorverkauf: Musikhaus Challicr, Musikhaus Busch und bei den Einheiten der Hitler - Jugend und des BDM. u. an d. Abendkasse.
Eintritt 40 Pfennig.
Beginn 16.30 Uhr.
Donnerstag, den 18. Dezember 1041 3. Veranstaltung
Monika von Dostal.
Beginn: 18 Uhr.
Kartenausgabe erfolgt ab Samstag, den 18. Dezember 1941.______soosD
nicht schön, wenn man auf den Kartenstellen etwas warten muß, wenn die Bedienung in den Speiselokalen nicht mehr so prompt erfolgt, oder wenn in den Lebensmittelläden durch die Kartenabschnitte zwangsläufige Verzögerungen erfolgen. Das ist olles nicht gerade angenehm, aber wie wenig ist es doch im Vergleich zu dem, was unsere Soldaten draußen für die Heimat tragen und leisten! Darum wollen wir nicht unverträglich sein, sondern Disziplin halten und bei ollen Unpäßlichkeiten immer an das Opfer derer denken, die ohne zu zögern selbst das Höchste, das Leben, für uns und den Frieden der Heimat einsetzen.
Vor allem wollen wir gerade in diesen Wochen nicht vergessen, höfliche Menschen zu sein. Die Hausfrau freut sich, wenn sie höflich bedient wird, und der Kaufmann freut sich, wenn einsichtige Hausfrauen darüber nachdenken, unter welchen Schwie- riakeiten er sein Geschäft weiterführen muß. Dabei sollt« man Höflichkeit nicht immer nur von anderen verlangen! „Was du nicht wünschst, daß man dir tu, das füg' auch keinem andern zu!", so sagt ein altes Sprichwort, und so soll man sich vor allem der Tugend selbst befleißigen, die man von anderen ohne weiteres verlangt. Seid höflich und freundlich zueinander, dann werden die kleinen Dinge des Alltags so unwichtig, weil ihr euch nicht unterkriegen laßt. Kameradschaft halten untereinander — auch das gehört zum Kriegsdienst der Heimat!
Sornotiien.
Theater der Universitätsstadt Gießen.
Das Dramaturgische Büro teilt mit: In der Erstaufführung des Lustspiels „Das Mädchen Till" am Samstag, 13. Dezember, werden die Gießener Theaterbesucher zum erstenmal Gelegenheit haben, die beiden neu verpfichteten Bühnenmitglieder Siegfried Siegert und Walter Lendrich auf der Bühne zu sehen. Siegfried Siegert kommt vom Grenzlandtheater Trier, Walter Lendrich vom Deutschen Volkstheater Erfurt. Die anderen Rollen sind besetzt mit Käte Jaenicke, Kurt Bosny, Leopold
Täglich und stündlich werden Tausende unserer Volksgenossen irgendwie von den zahlreichen Maßnahmen der Deutschen Arbeitsfront betroffen. Der eine erweitert sein Wissen durch die Berufser- ziehungsmatznahmen; der andere fahrt mit „Kraft durch Freude" in den Urlaub; der dritte findet Rat durch die Rechtsberatung, Steuerberatung oder Erfinderberatung. Die Arbeitsplätze werden unter ständiger Beratung der Deutschen Arbeitsfront schöner und zweckmäßiger gestaltet. KdF.-Veranstal- tungen, Vorträge des Deutschen Dolksbildungswer- kes, Wanderungen werden zum Erlebnis. Die DAF. betreut die Jugendlichen und die Frauen in den Betrieben. Sport bietet Freude und Erholung in der Freizeit. Besondere Erfolge der Betriebsgemeinschaften finden ihre Anerkennung durch die Auszeichnung im Leistungskampf. Tüchtigen Menschen wird durch die Begabtenförderung der Deutschen Arbeitsfront der Weg zu höherer Leistung geebnet. r _ ,,
Diese Fülle der Arbeit bedeutet eine große Zahl bedeutsamer Erlebnisse für die einzelnen Volks- genossen. Diese Erlebnisse sollen den anderen Arbeitskameraden unseres Gaugebietes zugänglich
gemacht werden. Der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront hat daher ein Preisausschreiben für alle Arbeitskameraden im Rhein-Main- Gebiet bekanntaeaeben. In ihm fordert er auf, in einem kurzen Äustatz ein interessantes Erlebnis zu schildern, das in Verbindung mit der Arbeit der Deutschen Arbeitsfront steht. Als Preis fetzt der Gauobmann einen Betrag von 1500 RM. aus, der an die Einsender der besten Arbeiten nach freiem Ermessen der Deutschen Arbeitsfront auf Grund sachlicher Wertung der einzelnen Leistungen ver- teilt wird.
An dem Preisausschreiben kann sich jeder Arbeitskamerad und jede Arbeitskameradin im Rhein» Main-Gebiet beteiligen. Ausgeschlossen sind nur berufsmäßige Schriftsteller und Schriftleiter. Als letzter Einsendungstermin ist der 15. Februar festgelegt. Alle Arbeiten sind an die Pressestelle der Gauwaltung der DAF., Frankfurt a. M., Bürgerstraße 69/77, einzusenden. Jede Einsendung muß Dor- und Zunamen und genaue Anschrift des Einsenders, dem Betrieb, in dem er beschäftigt ist, und den Vermerk „Betrifft Preisausschreiben" tragen.
Ein Feindjäger naht - und wird niemals heimkehren! Diese und andere Szenenfolgen finden Sie in den schönen Wehrmachtsfilmen. Diese Schmalfilme sind in 8 und 16 mm Breite reichlich am Lager und eignen sich vorzüglich als Weihnachtsgeschenk.
Heimkino belehrt, 6O6,'a erhebt, unterhält!
Landkreis Gießen.
8 Lang-Göns, 12. Dez. Am heutigen 12. Dezember kann unser Mitbürger Johann Georg I ä • ger, Amthausstraße, in guter geistiger und kör- perlicher Frische seinen 81. Geburtstag be- gehen. Dem alten Herrn gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche.
Hard, der Ehefrau des im Felde stehenden Obergefreiten Wilhelm Weller, Haus Nr. 173a wohnhaft, für ihr viertes neugeborenes Kind Rosel Weller eine Ehrengabe von 50,— R M. in Gestalt eines Spargeschenkgutfcheins. Mit den Glückwünschen des Reichskriegerführers überbrachte Kameradschaftsführer W e be r, der von dem Kassenwart Karl Lotz und dem Propagandawart Albert - Walter begleitet war, auch die herzlichen Wünsche des Kreiskriegerführers, Kreisleiter Haus, und der Kriegerkameradschaft Dutenhofen für das Neugeborene. Der Vater des Kindes, Kamerad Wilhelm Weller, steht seit Beginn des Krieges unter den Waffen.
DomFubbalt
Universität Gießen — Polytechnikum Friedberg.
Arn morgigen Samstagnachmittag spielt auf dem Universitäts-Sportplatz die Gießener Universitäts- Fußballmannschaft gegen das Polytechnikum Friedberg. Das Spiel führt zwei Mannschaften zusammen, die noch nie gegeneinander gekämpft haben. Die Universitäts-Mannschaft stützt sich in der Hauptsache auf die Spieler, die im Sommer gegen die Stadtmannschaft spielten. Das Spiel wird von dem Kreisfachwart Neuweiler (Gießen 1900) geleitet.
Heuchelheim 1. 3gb. — (ich 1. 3gb. 4:1 (0:1).
Die 1. Jugendmannschaft des Tv. Heuchelheim empfing am Sonntag die gleiche Mannschaft des VfR.Lich zum Rückspiel. Heuchelheim konnte als verdienter Sieger den Platz verlassen.
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LPD. Darmstadt, 10. Dez. Im 61. Lebensjahr ist Oberstudienrat Professor Dr. Ludwig Spil- g e r, ein bedeutender Botaniker, g e st 0 r b e n. Professor Spilger, Oberhesse von Geburt, hat sich durch zahlreiche Werke über die Flora und Vege- tation des Vogelsberges, über Senckenberg als Botaniker und nicht zuletzt über den biologischen Schulunterricht verdient gemacht. Er war ein großer Förderer des Naturschutzgedankens und wirkte maßgeblich an dem im Jahre 1932 für Hessen erlassenen Naturschutzgesetz mit. Die Fachwelt verdankt ihm die Veröffentlichung zahlreicher Botamker- briefe und von Manuskripten berühmter Botaniker, wie von Dillenius (1720) und Huth (1740). Pro- fessor Dr. Spilger war lange Jahre Lehrer für Naturwissenschaft an dem einstigen Lehrerseminar und der Aufbauschule in Bensheim.
Prof. Dr. S p i l g e r ist durch seine Mitarbeit an unserer „Heimat im Bild" den Lesern des „Gießener Anzeigers" besonders bekannt geworden. Wir werden den geschätzten Mitarbeiter in guter Erinnerung
(D Nidda, 10. Dezember. Aus dem heutigen Schweinemarkt waren 54 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 23 RM., 6 bis 8 Wochen alte 24 bis 28 RM., 8 Wochen alte und ältere Tiere 30 bis 33 RM. das Stück. Bei flottem Geschäft wurde der Auftrieb fast völlig verkauft.
Kreis Dotzlar
L Dutenhofen, 11. Dez. Aus der Käme- radenspende des NS.-Reichskrieger- b u n d e s überbrachte Kameradschaftsführer W e • der von der Kriegerkameradschaft Dutenhofen im Auftrage des Reichskriegerführers, General der Infanterie ---Obergruppenführer Rein-
Kinderfreuden zum Weihnachtsfest bereitet ein 8—16• mm - Schmalfilm für das Heimkino
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Fischer, August Wilhelm Funke, Eberhard Kratz, Karl Dolck.
Die für Sonntag, 14. Dezember, angesetzte Tanz- Morgenfeier der Kammertanzgruppe Des Theaters der Universitätsstadt Gießen muß wegen Erkrankung des Ballettmeisters Andreas Volpert aus- fallen. Sie wird an einem der nächsten Sonntage nachgeholt, der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. ä „
Die heutige Aufführung der Operette „Monika erhält durch die Anwesenheit des Autors des Tert- buches, Hermann H e r m e d e, der auch das Libretto zu der hier ebenfalls erfolgreich zur Aufführung gekommenen „Liebe in der Lerchengasse" geschrieben hat, ihre besondere Note. Es wird sicherlich viele Theaterfreunde geben, die diese Gelegenheit gern wahrnehmen wollen, um einen der zur Zeit erfolgreichsten deutschen Operettenlibrettisten kennenzulernen.
Oie Offizierslaufbahn in der Kriegsmarine.
Wer 1942 als Offiziersanwärter in die Kriegsmarine eintreten will, muh feine Bewerbung baldmöglichst bei der Inspektion des Bildungswesens der Marine in Kiel einreichen. Auskünfte über bie nötigen Bewerbungsunterlagen erteilen alle Wehrersatz-Dienststellen.
Es werden Anwärter für die Seeoffiziers-, In- genieuroffiziers-, Sanitätsoffiziers-, Waffenoffiziers- Berwaltungsoffiziers-Laufbahn eingestellt. Voraussetzung ist der Besitz oder die vorzeitige Zuerkennung der Reife einer höheren Lehranstalt. Schüler der Klasse 7 werden nach einer Vereinbarung mit dem Reichserziehunasministerium bis zur etwa im Sommer 1942 stattfindenden Einstellung die Mög- kett zur Erfüllung dieser Bedingung erhalten, wenn sie durch gute Führung und ihre Schulleistungen in den nächsten Monaten rechtzeitig die Eignung zur Versetzung nach Klasse 8 erwerben.
Der Beruf des Marineoffiziers führt frühzeitig zu Selbständigkeit und Verantwortung. Er fetzt die
entsprechende Veranlaguna des Charakters voraus und volle Einsatzbereitschaft für den Gedanken deut- scher Seegeltung.
*♦ Das Eiserne Kreuz U. Klasse und das Jnfanterie-Sturmabzeichen erhielt der Unteroffizier Gustav Alexander aus Gießen, Glaub- rechtstraße 9, der im Osten kämpft. Ebenfalls das Eiserne Kreuz II. Klasse wurde dem Sanitätsgefreiten Erwin Vie hl aus Gießen, Schottstraße 38, verliehen, der auch an der Ostfront steht.
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