wieder -irr Erinnerung bringen.
Der AusgleiAsversuch mit Polen
Roosevelt sabotiert den Frieden
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ei)(ü f f el bti r g wurde Leningrad endgültig dem Süden hin abgeschlossen Äm 16. Septem- ic gelang es, die Brückenköpfe über den Dnjepr
bilden, und schon am 18. September fiel P o l - jcwa in die Hand unserer Soldaten. Am 19. Sep- j^.ber erstürmten deutsche Verbände die Zitadelle rci K i e w, und am 22. wurde die Eroberung von £), ।et durch die Einnahme der Hauptstadt gekrönt.
Nunmehr aber erst reiften die größten Operativ-
Zunächst die persönliche Seite. Ich verstehe nur zu wohl, daß zwischen der Lebensauffassung und Einstellung des Präsidenten Roosevelt und meiner . eigenen ein weltweiter Abstand ist. Roosevelt stammt aus einer steinreichen Familie, gehörte von vornherein zu jener Klasse von Menschen, denen Geburt und Herkunft in den Demokratien den Weg des Lebens ebnen und damit den Aufstieg sichern. Ich selbst war nur das Kind einer kleinen und armen Familie und mußte mir unter unsäglichen Mühen durch Arbeit und Fleiß meinen Weg erkämpfen.
Als der Weltkrieg kam, hatte Roosevelt in einer unter dem Schatten Wilsons befindlichen Stellung den Krieg aus der Sphäre des Verdienenden miterlebt. Er kennt daher nur die angenehmen Folgen der Auseinandersetzung von Völkern und Staaten, die sich für den ergeben, der dort Geschäfte macht, wo andere verbluten. In dieser gleichen Zeit war mein eigenes Leben wieder auf der ganz anderen Seite gelegen. Ich gehörte nicht zu denen, die Geschichte oder gar Geschäfte machten, sondern nur zu denen, die Befehle ausführten. Als gewöhnlicher Soldat habe ich mich bemüht, in diesen vier Jahren vor dem Feinde meine Pflicht zu erfüllen und kehrte aus dem Kriege natürlich gerade so arm zurück, wie ich im Herbst 1914 in ihn gezogen war. Ich habe also mein Schicksal mit dem von Millionen geteilt, Herr Franklin Roosevelt das seine mit dem der sogenannten oberen Zehntausend. Während Herr Roosevelt nach dem Kriege schon seine Fähigkeiten in Finanzspekulationen erprobte, um aus der Inflation, d. h. dem Elend der anderen, persönlichen Nutzen zu ziehen, lag ich noch, ebenfalls wie viele andere Hunderttausend, im Lazarett. Und als Herr Roosevelt endlich die Laufbahn des normalen geschäftlich erfahrenen, wirtschaftlich fundierten, herkunftsmäßig protegierten Politikers beschrift, kömvfte ich als namenloser Unbekannter,für die- Wiedererhebung meines Volkes, dem das schwerste Unrecht in seiner ganzen Geschichte angetan worden war.
Zwei Lebenswege! Als Franklin Roosevelt an die' Spitze der Vereinigten Staaten trat, war er der Kandidat einer durch und durch kapitalistischen Partei, die sich seiner bediente. Und als ich Kanzler des Deutschen Reiches wurde, war ich der Führer einer Volksbewegung, die ich selbst geschaffen hatte. Die Kräfte, die Herrn Roo'evelt trugen, waren die Kräfte, die ich aus Grund des Schicksals meines Volkes und meiner heiligsten inneren Ueberzeugung bekämpfte. Der ..Gehirntnfft", dessen sich der neue amerikanische Präsident bediente, bestand aus Angehörigen desselben Volkes, das wir als eine parasitäre Erscheinung der Menschheit in Deutschland bekämpften und aus dem öffentlichen Leben zu entfernen begannen.
Und doch hatten wir beide etwas gemeinsam: Franklin Roosevelt übernahm einen Staat mit einer infolge der demokratischen Einflüsse verfallenen Wirtschaft, und ich trat an die Spitze eines Reiches, das sich ebenfalls dank der Demokratie vor dem
D i i p u r i durch die Finnen genommen wurde, t der am 8. September erfolgten Eroberung von
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Teile bindende an.
Aus diesen Erwägungen ergeben sich folgende praktische Vorschläge:
1. Die Freie Stadt Danzig kehrt auf Grund ihres rein deutschen Charakters sowie des einmütigen Willens ihrer Bevölkerung sofort in das deutsche Reich zurück.
2. Das Gebiet des sogenannten Korridors, das von der Ostsee bis zu der Linie Marienwerder— Graudenz—Kulm—Bromberg (diese Städte ein- schließlich) und bann etwa westlich nach Schon- lanke reicht, wird über seine Zugehörigkeit zu Deutschland oder zu Polen selbst entscheiden.
3 Zu diesem Zweck wird dieses Gebiet eine A b - ft i m m u n g vornehmen. Abstimmungsberechtigt sind alle Deuffchen, die am 1. Januar 1918 in diesem Gebjete wohnhaft waren oder bis zu diesem Tage dort geboren wurden, und desgleichen alle an diesem Tage in diesem Gebiet wohnhaft gewesenen ober bis zu biesem Tage bart geborenen Polen, Kaschuben usw. Die aus biesem Gebiet vertriebenen Deutschen kehren zur Erfüllung ihrer Abstimmung zurück Zur Sicherung einer objektiven Abstimmung sowie zur Gewährleistung ber dafür notwendigen umfangreichen Vorarbeiten wird dieses erwähnte Gebiet ähnlich dem Saargebiet einer sofort zu bildenden internationalen Kommission unterstellt, die von den vier Großmächten Italien, Sowjetunion, Frankreich, England gebildet wird. Diese Kommission übt alle Hoheitsrechte in diesem Gebiet aus. Zu dem Zweck ist dieses Gebiet in einer zu vereinbarenden kürzesten Frist von den polnischen Militärs, der polnischen Polizei und den polnischen Behörden zu räumen.
4 Von diesem Gebiet bleibt ausgenommen ber polnische Hafen Gdingen, der grundsätzlich polnisches Hoheitsgebiet ist, insoweit er sich territorial auf die polnische Siedlung beschränkt. Die näheren Grenzen dieser polnischen Hafenstadt wären zwischen Deutschland und Polen festzulegen und noti- genfatts durch ein internationales Schiedsgericht festzusetzen.
5 Um die notwendige Zeit für die erforderlichen umfangreichen Arbeiten zur Durchführung einer gerechten Abstimmung sicherzustellen, wird diese Abstimmung nicht vor Ablauf von zwölf Monaten
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standen und auf ihre Beseitigung zu drängen, Über- Kenntnis gab. Ich darf diese Vorschläge am heutl- haupt auch auf seine Sicherheit bedacht zu sein, gen Tage der Vergessenheit entreißen und sie Ihnen dürfte wohl kaum bestritten werden in einer Zeit, | wieder zur Erinnerung bringen.
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Die Berichte, die der damalige polnische Ge- andte in Washington, Graf Potocki, seiner Regierung in Warschau schickte, sind Dokumente, aus denen mit erschreckender Deutlichkeit hervorgeht, wie sehr ein einziger Mann und die ihn treibenden Kräfte mit der Verantwortung für den zweiten Weltkrieg belastet sind.
Es erhebt sich zunächst die Frage, aus welchen Gründen konnte dieser Mann in eine so fanatische Feindschaft gegenüber einem Land verfallen, bas bisher in seiner ganzen Geschichte weder Amerika noch ihm selbst irgendein Leid zugefügt hat?
Soweit es sich um die Stellung Deutschlands zu Amerika handelt, ist folgendes zu sagen:
1. Deuffchland fft vielleicht die einzige Großmacht, die weder auf dem nord- noch südamerikanischen Kontinent jemals eine Kolonie besessen ober sich K politisch betätigt hat, es sei denn durch die
Wanderung vieler Millionen Deutscher und
6. Um während dieser Zeit Deutschland seine Verbindung mit Ostpreußen und Polen seine Verbindung mit dem Meere unbeschränkt zu garantieren, werden Straßen und Eisenbahnen festgelegt, Die einen freien Transportverkehr ermöglichen. Hierbei dürfen nur jene Abgaben erhoben werden, die für die Erhaltung der Verkehrswege bzw. für die Durchführung der Transporte erforderlich sind.
7 lieber die Zugehörigkeit des Gebietes entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
8 Um nach erfolgter Abstimmung — ganz gleich, wie diese ausgehen möge — die Sicherheit des freien Verkehrs Deutschlands mit feiner Provinz Danzig-Ostpreußen und Polen feine Verbindung mit dem Meere zu garantieren, wird, falls das Abstimmungsgebiet an Polen fällt, Deutschland eine e x - territorialeVerkehrszone, etwa m Richtung von Bütow—Danzig bzw. Dirschau gegeben, zur Anlage einer Reichsautobahn sowie einer oierglei- fiaen Eisenbahnlinie. «
Die damalige polnische Regierung Hai es abgelebt, auf diese Vorschläge auch nur zu reagieren. Cs erhebt sich zunächst die Frage: Die konnte es ein so unbedeutender Staat wagen, solche Vorschläge zu negieren und darüber hin- aus nicht nur zu weiteren Grausamkeiten ge- aenüber den Deutschen, die diesem Lande die ganze Kultur geschenkt hatten, zu greifen, sondern sogar noch die allgemeine Mobilmachung anzuordnen? Ein Einblick in die Dokumente des Auswärtigen Amtes in Warschau hat uns allen später die überraschende Aufklärung gegeben- E i n wann war es, der mit teuflischer Gewissenlosigkeit seinen gesamten Einfluß zur Anwendung brachte, um Polen in feinem widerstand zu bestärken und jede wog- lichkeit einet Verständigung anszuschalten.
»on denen die Heimat wohl kaum eine Ahnung bal
In endlose Fernen marschierend, gequält von foe und Durst, oft fast bis zur Verzweiflung ge- hmmt durch den Schlamm grundloser Wege, vom Leihen bis zum Schwarzen Meer den Unbilden tb es Klimas ausgesetzt, das von der Glut der Juli- irb Augusttage sich senkt bis zu den Winterstur- rn des November und Dezember, gepeinigt von Sekten, leidend unter Schmutz und Ungeziefer, terenb in Schnee und Eis, haben sie gekämpft Die dmtschen und die Finnen, die Italiener, Slowaken, 11- garn und Rumänen, die Kroaten, die Freiwilligen is den nordischen und westeuropäischen Ländern, ilss in allem: die Soldaten der O st fr o n t. Dir Einbruch des Winters allein wird dieser Ve- vMng nunmehr eine natürliche Hemmung auserlesen. Mit Anbruch des Sommers setzt sich der Vor-
in der andere Länder Elemente ihrer Sicherheit sogar in fremden Kontinenten suchen. Die Probleme, die korrigiert werden sollten, waren, territorial genommen, unbedeutend. Irn wesentlichen handelte es sich um Danzig und um die Verbindung der abgerissenen Provinz Ostpreußen mit dem übri- gen Reich. Schwer wogen die grausamen Verfolgungen, denen Die Deutschen gerade in Polen ausgesetzt waren. Ein nicht minder schweres Schicksal hatten dort übrigens auch die anderen Minoritäten
zu erdulden.
Als sich nun in den Augusttagen die Haltung Polens dank der als Blankovollmacht ausgestellten Garantie Englands immer mehr versteifte, sah sich die deutsche Reichsregierung, und zwar zum letzten Mal, veranlaßt, einen Vorschlag zu unterbreiten, auf Grund dessen sie bereife war, in Verhandlungen mit Polen einzutreten, und von dem sie dem damaligen englischen Botschafter “toörtlid)
einer vernünftigen Lösung zu^ustimmen. Ich darf hier noch einfügen, daß bei all diesen Vorschlägen von deutscher Seite nichts gefordert wurde, was nicht schon früher deutsches Eigentum gewesen war, daß wir im Gegenteil auf sehr viel Verzicht leisteten, was vor dem Weltkrieg Deutschland gehörte. Sie erinnern sich noch Der dramatischen Entwicklung dieser Zeit, der sich fortgesetzt erhöhenden Op er Der deutschen Volksgruppe. Sie sind, meine Abgeordneten, am besten in Der Lage, Die Schwere dieser Blutopfer zu ermessen, wenn Sie sie in Vergleich setzen zu den Opfern des jetzigen Krieges. Denn der bisherige Feldzug im Osten hat die gesamte deutsche Wehrmacht rund 160 000 Tote gekostet, allein im tiefften Frieden sind Damals in wenigen Monaten in Polen über 62 000 Volks- Deutsche zum Teil unter Den grausamsten Martern getötet worden. Daß Das Deutsche Reich ein Recht besaß, solche Zustände an seiner Grenze zu bean-
Ichhwillen diesem Tag teilte einzelnen Waffen imnen, will keine Führung rühmen, sie Haven ■ 11» ihr Höchstes gegeben. Und doch verpflichten knsicht und Gerechtigkeit, eines immer wieder feft- H-teilen: von all unseren deutschen Soldaten tragt >o wie einst auch heute die schwerste Last des | Kampfes unsere einzig dastehende Jn- ®om V'Suni bis 1. Dezember hat das deutsche Meer in diesem Heldenkampf verlören: 15ö * 16 täte, 563 082 Verwundete und 31191 Vermißte. Eg» Luftwaffe 3231 Tote, 8453 Verwundete hrt) 2028 Vermißte. Die Kriegsmari n e 3IU i Eite, 232 Verwundete und 115 Vermißte. Mithin p deutsche Wehrmacht Zusammen: I H2 314 Tote, 571 767 Verwundete und 33 334 Ver- I n$te. Also an Toten und Verwundeten etwas meyr il das Doppelte der Sommeschlacht Des Weltkriegs, P Vermißten etwas weniger als Die Halste Der hmaligen Zahl, alles aber Vater und »vohne unseres deutschen Volkes.
I And nun lassen Sie mich demgegenüber StelUmg Itarnen zu jener anderen Welt, die ihren ^Präsentanten in dem Mann hat, ter, wahrend jh Völker und ihre Soldaten im Schnee und 2is I lempfen, in taktloser Weise vom K a m * nseuer |ius zu plaudern pflegt und damit also vor allem Dion jenem Mann, der der Hauptschuldige i n d i e s e m Kriege ist. Als sich im Jahre 1939 I ii' Lage der Nationalitäten im damaligen poi- p scheu Staat als immer unerträglicher erwies, ^suchte ich zunächst auf Dem Wege eines billigen | Uasgleichs die untragbar gewordenen Zustande zu , Heiligen. Es schien eine gewisse Zeit so, als ob Die » Hnische Regierung selber ernstlich erwogen hatte.
vollkommenen Ruin befand. Die Vereinigten Staaten besaßen 13 Millionen Erwerbslose, Deutschland 7 Millionen und allerdings noch weitere sieben Millionen Kurzarbeiter. In beiden Staaten waren die öffentlichen Finanzen zerrüttet, das Absinken Des allgemeinen wirtschaftlichen Lebens schien kaum mehr aufzuhalten. In diesem Moment beginnt in Den Vereinigten Staaten und im Deutschen Reich nunmehr eine Entwicklung, die es der Nachwelt leicht machen wird, über die Richtigkeit der Theorien ein abschließendes Urteil zu fällen. Während im Deutschen Reich unter der nationalsozialistischen Führung in wenigen Jahren ein ungeheurer Aufstieg des Lebens, der Wirtschaft, der Kultur, der Kunst usw. einsetzte, war es dem Präsidenten Roosevelt nicht gelungen, auch nur die geringsten Verbesserungen in seinem eigenen Lande herbeizuführen. Wieviel leichter aber mußte diese Arbeit in den Vereinigten Staaten sein, in denen Jnapp 15 Menschen auf dem Quadratkilometer leben gegenüber 140 in Deutschland. Wenn es in diesem Lande nicht gelingt, eine wirtschaftliche Blüte herbeizuführen, dann hängt es nur zusammen entweder mit dem schlechten Willen einer herrschenden Führung oder mit einer vollkommenen Unfähigkeit der berufenen Menschen. In knappen fünf Jahren waren in Deutschland die wirtschaftlichen Probleme gelöst und die Erwerbslosigkeit beseitigt. In derselben Zeit hat der Präsident Die Staatsschulden feines Landes auf das Ungeheuerlichste erhöht, den Dollar entwertet, die Wirtschaft noch mehr zerrüttet und die Erwerbslosenzahl beibehalten.
Dies ist aber nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daß Die Geister, Die Dieser Mann zu feiner Unterstützung gerufen hat oDgr besser. Die ihn gerufen hatten, zu jenen Elementen gehören. Die als JuDen ein Interesse nur an Der Zerrüttung und niemals an Der Ordnung besitzen können! Während wir im nationalsozialistischen Deutschland die Spe- kulation bekämpften, erlebte sie unter der Aera Roosevelt eine staunenswerte Blüte. Die Gesetzgebung des New Deals dieses Mannes w a r falsch und Damit Der größte Fehlschlag, Den je ein Mann erlitten hatte. Es gibt feinen Zweifel darüber, daß eine Fortsetzung dieser Wirtschaftspolitik in Friedenszeiten diesen Präsidenten früher ober später trotz all seiner dialektischen Geschicklich- kett zum Scheitern gebracht haben würde. In euro- päischen Staaten würde er sicherlich sein Ende vor Dem Staatsgerichtshof wegen willkürlicher Verschleuderung des nationalen Vermögens gefunDen haben, vor einem bürgerlichen Gericht aber wegen schuldhafter Geschäftsgebarung Dem Gefängnis kaum entgangen fein.
Dieses Urteil oder besser diese Erkenntnis besitzen auch viele und auch angesehene Amerikaner. Eine drohende Opposition braute sich über dem Haupt dieses Mannes zusammen. Sie ließ ihn ahnen, daß nur eine Ablenkung Der Aufmerksamkeit Der öffent- kichen Meinung von seiner inneren Politik zur äußeren hin Rettung bringen konnte. Es ist inter- essant, in Diesem Zusammenhang Die Berichte Des polnischen Gesandten Potocki aus Washington zu studieren, der immer wieder darauf hinweist, daß sich Roosevelt der Gefahr Des Zusammenbruchs feines ganzen wirtschaftlichen Kartenhauses genau bewußt sei und deshalb unter allen Umständen eine außenpolitische Ablenkung benötige.
Er wurde darin bestärkt durch den Kreis Der ihn umgebenden Juden, die aus alttestamentarischer , Rachsucht in den Vereinigten Staaten das Instrument zu sehen glauben, um mit ihm den europäischen, immer antisemitischer werdenden Nationen, einen zweiten Purim bereiten zu können. Es war der Jude in seiner ganzen satanischen Nie- derttacht, Der sich um diesen Mann scharte und nach dem dieser Mann aber auch griff. So beginnt denn steigend Der Einfluß Des amerikanischen Präsidenten sich in dem Sinne auszuwirken, Konflikte zu schaffen oder vorhandene Konflikte zu vertiefen, auf alle Fälle aber zu verhindern, daß Konflikte eine friedliche Lösung finden. Jahrelang hat dieser Mann nur einen einzigen Wunsch, daß irgendwo in ter Welt ein Streit ausbricht, am besten in Europa, der ihm die Möglichkeit gibt, durch Verpflichtung der amerikanischen Wirtschaft an einen der beiden Streitenden eine politische Interessenverflechtung herzuftellen, die aeeignet fein konnte, Amerika einem solchen Konflikt näherzubringen und damit die Aufmerksamkeit von seiner zerfahrenen Wirtschaftspolitik im Innern nach außen hin abzulenken.
Besonders brüskant wird fein Vergehen in diesem Sinne gegen das Deutsche Reich. Vom
► am 26. August der Brücken- giojfum Dnjepropetrowsk in unsere Hände hfft. Schon am 28. des gleichen Monats zogen Hitsche Truppen nach schweren Kämpfen in ! m fft; o a l und Ba11isch . Port ein, während am A* (T) 1 t M It t* f mtrA htrt t-1 Vt AV* A AM A Wl W> A HMIvXa
deren Mitarbeit, aus Der Der amerikanische Kontinent, in Sonderheit die Vereinigten Staaten, nur Nutzen gezogen haben.
2 Das Deutsche Reich hat in Der ganzen Oe- chichte Der Entstehung und Des Bestehens ter Vereinigten Staaten niemals eine politisch ablehnende oder gar feindliche Haltung eingenommen, wohl aber mit Dem Blut vieler seiner Sohne rnitgehoffen. Die USA. zu oerteiDigen. .
3. Das Deutsche Reich hat sich an feinem Krieg gegen Die Vereinigten Staaten selbst beteiligt, wohl aber wurde es von den Vereinigten Staaten un Jahre 1917 mit Krieg überzogen, und zwar aus Gründen, Die Durch einen Ausschuß restlos aufge- flärt worden find, den der jetzige Präsident Raose- velt zur Prüfung dieser Frage eingesetzt hatte. Gerade dieser Untersuchunasausschuß zur Klärung Der Grünte Des amerikanischen Kriegseintritts hat einwandfrei feftgeftellt, daß Diese für Den amerikanischen Kriegseintritt 1917 ausschließlich auf Dem Gebiet Der kapitalistischen Interessen einiger kleiner Aruppen lagen, daß Deutschland) selbst jedenfalls keinerlei Absicht hatte, mit Amerika in einen Konflikt zu geraten.
Auch sonst gibt es zwischen Dem amerikanischen und Dem Deutschen Volk keine Gegensätze, seien sie territorialer ober politischer Art, die irgendwie die Interessen ober gar Die Existenz Der Vereinigten Staaten berühren könnten. Die 23er- schietenheit der Staatsformen war immer gegeben. Sie kann aber überhaupt nicht als ein Grund für Feindseligkeiten im Dölkerleben herangezogen werden, solange sich nicht eine Staatsform bemüht, außerhalb Des ihr natürlich gegebenen Bereiches in andere einzugreifen. Amerika ist eine von einem Präsidenten mit großer autoritärer Vollmacht geleitete Republik. Deutschland war einst eine von einer bedingten Autorität geführte Monarchie, später eine autoritätlose Demokratie, heute eine von starker Autorität geführte Republik. Zwischen beiten Staaten liegt ein Ozean. Die Divergenzen zwischen Dem kapitalistischen Amerika und Dem bolschewistischen Rußland müßten, wenn überhaupt Diese Begriffe etwas Wahres hätten, wesentlich i größer fein als zwischen Dem von einem Präsiden» i ten geführten Amerika und Dem von einem Führer । geleiteten Deuffchland.
Pfizer und 1809 Geschütze fielen in unsere Hand. Icon am 13. Juli erfolgte an fast allen entschei- Selben Stellen Der Durchbruch Durch Die Stalin- Pinie. Am 16. fiel nach schweren Kämpfen -nolensk, während am 19.Juli deutsche und nnänische Verbände den Ueberganq über Stti Dnjeftr erzwangen. Am 6. August wurde L vielen Kesseln Die Schlacht von Smolensk LeinDet. Mieter marschierten in Deutsche Gefangenschaft 310 000 Russen, während 3205 Panzer und laXiO Geschütze teils als vernichtet, teils als Beute qß:-if)lt werben konnten
Schon drei Tage später oollenbete sich bas Schickst I einer weiteren russischen Heeresgruppe Am g August wurden in der Schlacht von U m a n mrber 103 000 Sowjetrussen gefangen, 317 Panzer, 11(0 Geschütze zerstört oder erbeutet. Am 17. August s? Nikolajew, am 21. wurde Cherson ge» Inonmen. Am selben Tage fand die Schlacht bei m e l ihren Abschluß mit 84 000 Gefangenen ;urt» 144 Panzern und 848 Geschützen, die abermals aus,; feis erbeutet, teils vernichtet worden waren. Am eibh 21 August wurden die russischen Stellungen zwi- enih [den dem Ilm en - und Peipu^s-See inem -uchbrochen, während 1)$ !imt um Dnieprov m
Es ist nun aber eine Tatsache, daß die beiden historischen Konflikte zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten, wenn auch von der gleichen Kraft inspiriert, doch ausschließlich durch zwei Männer ber USA. a n g e f a d) t worden sind, nämlich burch ben Präsibenten Wilson unb burch Franklin Roosevelt. Das Urteil über Wilson hat bic Geschichte selbst gesprychen. Sein Name bleibt verbunben mit einem ber gemeinsten Wortbrüche aller Zeiten. Die Folgen seines Wort- bruchs waren eine Zerrüttung bes Lebens der Volker nicht nur bei den sog. Besiegten, sondern auch bei den Siegern selbst. Das durch seinen Wortbruch allein ermöglichte Diktat von Versailles hat Staaten zerrissen, Kulturen zerstört und die Wirtschaft aller ruiniert. Wir wissen heute, daß hinter Wilson eine Gesellschaft interessierter Finanziers stand, die sich dieses paralytischen Professors bedienten, um Amerika in den Krieg zu führen, von dem sie sich erhöhte Geschäfte erhofften. Daß Das Deutsche Volk Diesem Manne einst geglaubt hatte, mußte es mit Dem Zusammenbruch seiner politischen und wirtschaftlichen Existenz bezahlen.
Welches ist nun der Grund, daß nach so bitteren Erfahrungen sich w i e d e r ein Präsident Der Vereinigten Staaten findet, Der erneut feine einzige Aufgabe Darin sieht, Kriege entstehen zu lassen und vor allem die Feindschaft gegen Deutschland bis zum Kriegsausbruch zu steigern? Der Nationalsozialismus kam in Deutschland im selben Jahre zur Macht, an dem Roosevelt zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Es ist nun wichtig, die Momente zu prüfen, die als Ursache ter heutigen Entwicklung angesehen werden müssen.
Vorschlag für eine Regelung Des Danzig kor- ridor-Problems sowie der deutsch-polnischen Minderheitenfrage.
Die Lage zwischen Dem Deuffchen Reich und Po- len ist zur Zeit so, baß jeber weitere Zwischenfall zu einer Entlabuna ber beiberseits in Stellung gegangenen militärischen Streitkräfte führen kann. 3ebe ftiebliche Lösung muß so beschaffen sein, daß ich nicht bei nächster Gelegenheit die diesen Zu- tanb ursächlich bedingenden Ereignisse wiederholen können unb baburch nicht nur der Osten Europas, andern auch andere Gebiete in die gleiche Spannung versetzt werden.
Die Ursachen dieser Entwicklung liegen
1. in der unmöglichen Grenzziehung, wie sie durch das Versailler Diktat vorgenommen wurde,
2. in der unmöglichen Behandlung der Minderheit in den abgetrennten Gebieten.
Die deutsche Reichsregierung geht daher bei diesen Vorschlägen von dem Gedanken aus, eine endgültige Losung zu finden, die Die unmögliche Situation ber Grenzziehung beseitigt, beitert Teilen ihre lebenswichtigen Derbinbungsstra- ßen sichert, bas Minderheitenproblem — soweit irgend möglich —< beseitigt, unb soweit bies nicht möglich ist, Das Schicksal ber Minberheiten Durch eine sichere Garantie ihrer Rechte erträglich gestaltet. Die Deutsche Reichsregierung ist überzeugt, baß es babei unerläßlich ist, wirtschaftliche unb physische Schädigungen, bie seit Dem Jahre 1918 tattgefunben haben, aufzudecken und in vollem Umfange wiedergutzumachen. Sie sieht selbstverständlich diese Verpflichtung als eine für beide
na zu den erwarteten Erfolgen heran. Am <[x September war die Schlacht bei Kiew geschlossen. 665 000 Gefangene setzten sich in enb» Ken Kolonnen nach Westen in Bewegung, zk Panzer, 3178 Geschütze aber blieben in ben Klein als Beute liegen.
zchon am 2. Oktober begann die Durchbruchs- tacdrt nunmehr i n d e r M i 11 e der Ostfront, wäh- h am 11. Oktober die Schlacht am Asow - L en Meer ihren erfolgreichen Abschluß fand. Leder wurden 107 000 Gefangene, 212 Panzer uj> 672 Geschütze gezählt. Am 16. Oktober erfolgte rih hartem Kampf ber Einzug ber beutschen unb nnänischen Verbänbe inObessa. Am 18. Oktober rr die am 2. Oktober begonnene Durchbruchs- stacht in ber Mitte ber Ostfront mit einem neuen ^^geschichtlichen einmaligen Erfolg beenbet. A 000 Gefangene waren bas eine Ergebnis, 1242 Puzer, 5452 Geschütze teils vernichtet und teils er- tutet bas anbere. Am 21. Oktober wurde bie Er- o^rung von Dago abgeschlossen. Am 24. Oktober te Irwustriezentrum Charkow genommen. Am 2 Oktober in schwersten Kämpfen ber Zugang i. r Krim enbgültig erzwungen unb schon am 2FlODember bie Hauptstabt Simferopol er- firmt Am 16. November war die Krim durchstoßen b Kertsch. t .
!lm 1. Dezember aber betrug bie Gesamtzahl Der orangenen Sowjetrussen 3806865, die w der vernichteten oder erbeuteten Panzer beug 21391, die der Geschütze 32 541 und die der ^Sn^gPeidien Zeitraum wurden 2191 britische g ugzeuge abgeschossen. Durch bie Kriegsmarine 4 70 611 Bruttoregistertonnen, burch bie Luftwaffe 2-46 180 Bruttoregistertonnen versenkt. Also zu- fcnmen 6 516 791 Bruttoregistertonnen vernichtet
Meine Abgeordneten! Mein deutsches Volk! Dies sind nüchterne Tatsachen und vielleicht rockene Zahlen. Mögen sie aber nie der Gerichte und vor allem dem Bewußtsein und der Erinnerung unseres eigenen deutschen Volkes entschwinden! Denn hinter diesen Zahlen oer- oergen sich die Leistungen, Opfer und Entbehrungen, stehen der Heldenmut und die Todes- vereitschast von Millionen Der besten Männer unseres eigenen Volkes und der mit uns oer- nünbeten Staaten. Alles das mußte erkämpft werden mit dem Einsatz Der Gesundheit und des Lebens und unter Anstrengungen,


