Ausgabe 
12.12.1941
 
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JOb Jahrgang Nr. 295

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Gietzener Anzeiger

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Gemeinsamer Kampf bis zum siegreichen Ende.

Militärbündnis mit Italien und Japan. - Kriegszustand mit den LIGA. - Roosevelt der Anstifter des zweiten Weltkrieges.

Kampf zweier Welten.

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Franklin Delano Roosevelt, ist als Hauptschuldiger die- |es Krieges vor seinem eigenen Volke und der gan­zen Welt heillos bloßgestellt. Das ist der Eindruck ter wuchtigen Anklagerede, die der Führer vor tiem Forum des Deutschen Reichstages im Namen Europas und aller jungen um ihre Ehre, Freiheit iinb Würde, um Bewahrung ihrer Kultur und Sicherung ihres natürlichen Lebensraums ringenden Nationen dem gewissenlosen Brandstifter und zyni- Ischen Imperialisten reinsten Wassers entgegen Meuderte. Wohl niemals konnte ein Staatsmann für seine Anklagen an Hand einwandfreier Doku­mente eine so lückenlose Kette unleugbarer Beweise Leibringen wie es Adolf Hitler tat, als er den Prä­sidenten Roosevelt des frevelhaften Verbrechens zieh, mit fanatischem Willen und einer von maß­losem Haß gegen die für eine neue soziale und poli- ilische Ordnung kämpfenden Mächte geleiteten Folge­richtigkeit die Menschheit in einen zweiten Welt­krieg gestürzt zu haben, den Hermann Göring gestern mit Recht den Krieg zweier Welten genannt Lat, der Welt des Aufbaus und der Welt der Ver- rlendung. Und hier liegen auch schon die tiefsten Motive für das Handeln eines Mannes bloß, der em Gängelband feiner machtlüsternen jüdischen Freunde ebensü wie aus eigener unbezähmbarer Herrschsucht mit der heuchlerischen Miene eines um Frieden und Wohlfahrt besorgten Biedermannes, ober in Wahrheit mit dem Eiskalten Herzen und Hier vollendetsten Gewissenlosigkeit eines grenzenlos ehrgeizigen politischen Strebers einen Weltkrieg her »ufbeschwor, der auf außenpolitischem Gebiet das »ringen soll, was ihm innerpolitisch durch eigene Unzulänglichkeit und die heimtückischen Ratschläge feiner jüdischen Freunde versagt blieb. Sein bren- inenber Ehrgeiz war es. als der große.Mann in die .amerikanische Geschichte einzugehen, der für die Ver­einigten Staaten eine neue Aera der Prosperität herauf geführt hatte.

Aber seine wirtschaftspolitischen Experimente schei- tterten. Sie brachten lediglich dem jüdischen Gehirn- ttrust ungeahnte Machtfülle, der Kapitalismus Über­schlag sich, unendliches Farmerelend und Massen- .arbeitslosigkeit des Industrieproletariats haben im .Zeichen des New Deal Roosevelts Formen ange­nommen, die den Herrn des Weißen Hauses und 'feinen jüdischen Klüngel von der immer weiter um sich greifenden sozialen Unzufriedenheit das Aergste Ibefürchten lassen muhten. So wurde, um die 'hungrigen Mäuler zu stopfen und die Gemüter zu Iberuhigen, in den Staatssäckel gegriffen, der uner- 'schöpflich schien bei einem reichen Volk, das als 'Gläubiger des ganzen Erdballs aus dem Weltkrieg .zurückgekehrt war. Aber die wirtschaftliche Vernunft Iließ sich nicht ungestraft auf den Kopf stellen. Die 'Staatsschulden wuchsen mit rasender Schnelligkeit iins Ungemefsene, ohne daß auch nur die geringsten »grundlegenden Verbesserungen in der kulturellen »der sozialen Lage des nordamerikanischen Volkes »erreicht wurden. Roosevelt handelte als ein skrupel­loser Bankrotteur, den, hätte er sich als simpler »Staatsbürger schuldig gemacht, wie der Führer tres- ssend anmerkte, seine Taten ins Zuchthaus geführt Hätten. Er nahm feine Zuflucht zu einem großan- gefegten Betrugsmanöver, das ihn aller mnerpoli- itifchen Schwierigkeiten mit einem Schlage entheben Rollte. War die amerikanische Wirtschaft festgefahren, Ho sollte eine ungeheure Ausrüstung sie wieder In -Bewegung bringen. Für eine solche mußte man ffrcilid) eine plausible Motivierung haben Sie zu sschafsen, war Roosevelt bereits seit dem Jahre 1937 mnentmegt bemüht. Schon damals begann in Der »amerikanischen Öffentlichkeit die vom Weihen , Haus planmäßig organisierte und geleitete Hetze »gegen die autoritären Mächte Deutschland, Italien runb IapÜn. Die Dokumente, die im Herbst 1939 im polnischen Außenministerium gefunden wurden, er­gaben in den Berichten des in Washington akkredi- vierten polnischen Botschafters eindeutige Belege da- Ifiir, daß schon seit 1937 Roosevelt alles getan hat, ium Konflikte zu schaffen und ihre friedl'che Losung , »zu verhindern. Er brauchte einen solchen Konsurr, nun an ihm den großen Brand zu entfachen, oer nhm mit der Einmischung der Vereinigten Staaten vne Möglichkeit geben sollte, das amerikanische Volk 'von seinen täglichen Nöten und der wachsenden iwirtschaftlichen Verelendung auf außenpolitische !Dinge abzulenken und ihm damit den Blick zu Itrüben für das Erkennen des wahren Schuldigen »an seinem Elend. u

Mit zwingender Logik wies der Führer an Dem Beispiel des deutschen Vorschlags zu einem Aus- , tglkich mit dem damaligen Polen und AU em er Herbeiführung au? die Dauer erträglicher Verhalt- misse an der deutschen Ostgrenze in aller Ausfuhr Mchkeit nach, wie es einzig und allem die gewiNen- Hofe Hetze Roosevelts war, die den Polen den Mut -machte, einen Vorschlag brüsk zu negieren, der mit einer wahrhaft einmaligen Loyalität uno Großzügigkeit unter Zurückstellung wesentlicher uunb berechtigter deutscher Interessen von dem Wunsch nach Erhaltung des Friedens uno mach Herstellung eines Modus vivendi mit Dem polnischen Nachbarn diktiert war. Warschau konnte mach allem, was es sich gegenüber dem deutschen Volkstum in zwanzig Jahren zügellosen Terrors Hatte zuschulden kommen lassen, ein soweitgehen- »es Entgegenkommen von deutscher Seite nicht er- iroarten, und bei aller arroganten Verbohrtheit oer Herrschenden Kaste in Warschau mußte eine solche 'Möglichkeit, mit dem wieder mächtig erstarkten deutschen Nachbarn zu einem Ausgleich ZU kviw men, der nicht nur alle alten polnischem Sunoen 'auslöschte, sondern auch ungeahnte politische uno

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Unser Bild zeigt die Abgeordneten bei der jubelnden Begrüßung des Führers bei feinem Erscheinen ' d U aus der Rednertribüne. - (Scherl-Bilderdienst.)

In der Krolloper

Berlin, 11. Dez. (DNB.) Zum fünftenmal in diesem Kriege hatte Der Präsident des Reichstages die Abgeordneten Grohdeutschlands zu einer Sitzung zusammengerufen. Lange vor Beginn der Sitzung sanden sich die Abgeordneten im Saale zusammen. Stärker noch als bei den früheren Kriegssitzungen herrschte diesmal das Grau des Soldatenrocks vor. Auf den Rängen sieht man die Uniformen der drei Wehrmachtteile. Zur Rechten hat die Generalität Platz genommen. Die Mittelloge gehört dem Diploma- tischen Korps. Hier bemerkte man in der ersten Reihe die Botschafter Italiens und Japans. Zur Rechten und Linken der Rednertribüne sieht man die Reichs-

regierung, auf der ersten Reihe Reichsminister von Ribbentrop, Großadmiral Raeder, ©eneralfelDmar- fchall von Brauchitfch, Generalfeldmarschall Keitel und Reichsminister Dr. Goebbels. Neben dem Red­nerpult nahmen Platz Reichsminister Dr. Lammers und Reichspressechef Dr. Dietrich.

Um 15 Uhr betritt der Führer den Sitzungs­saal, ihm zur Seite schreiten Reichsmarschall Gö­ring und Reichsminister des Innern Dr. Frick. Langsam steigt der Führer die Stufen au seinem Sitz empor. Nun ertönen jubelnde Heilrufe. Reichs­marschall Göring eröffnet die Sitzung. Er ge­denkt all der tapferen deutschen Soldaten, die den Heldentod für das Vaterland gestorben sind und bittet den Führer, das Wort zu ergreifen.

3m Kriegszustand mit den USA.

Die deutsche Note über den Abbruch der Beziehungen.

Berlin, 11.Dez. (DNB.) Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop übergab heute mittag dem Geschäftsträger Der vereinigten Staaten von Nordamerika folgende Rote:

Herr Gefchäftsträgert

Nachdem die Regierung der vereinigten Staaten von Amerika vom Ausbruch des durch die englische Kriegserklärung an Deutschland vom 3. September 1939 herausbeschworenen europäischen Krieges an alle Regeln der Neutralität in immer

steigendem Maße zugunsten der Gegner Deutsch­lands auf das flagrante ft e verletzt und sich fortgesetzt der schwer st en Provokatio­nen gegenüber Deutschland schuldig gemacht hat, ist sie schließlich zu offenen militärischen Angriffshandlungen übergegangen.

Am 11. September 1941 hat der Herr Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika öffentlich erklärt, daß er der amerikanischen Flotte und Cuft- wasse den Befehl gegeben habe, auf jedes D e u t-

che Kriegsfahrzeug ohne weiteres zu fchießen. 3n feiner Rede vom 27.Oktober d. 3. hat er nochmals ausdrücklich bestätigt, daß dieser Befehl in Kraft fei. Gemäß diesem Beseht haben feit Anfang September d. 3. amerikanische Kriegsfahrzeuge deutsche Seestreitkräfte systematisch angegriffen. So haben amerikanische Zerstörer, z. B. die(öreer, dieKearny" und dieReuben 3umev" planmäßig das Feuer auf deutsche U-Boote eröffnet. Der Staatssekretär Der amerikanischen Marine, Herr Knox, hat selbst bestätigt, daß ame­rikanische Zerstörer deutsche U-voole angegriffen haben. Ferner haben die Seestreitkräfte der Ber­einigten Staaten von Amerika auf Befehl 3hrer Regierung deutsche Handelsschiffe auf dem offenen Meere völkerrechtswidrig als feindliche Schiffe behandelt und gekapert.

Die Reichsregierung stellt daher fest: Obwohl sich Deutschland seinerseits gegenüber den vereinigten Staaten von Amerika während des ganzen gegen­wärtigen Krieges streng an die Regeln des Völker­rechts gehalten hat, ist die Regierung der vereinig­ten Staaten von Amerika von anfänglichen Reu- tralitätsbrüchen endlich zu offenen Kriegs- Handlungen gegen Deutschland übergegahgen. Sie hat damit praktisch den Kriegszustand geschaffen. Die Reichsregierung hebt deshalb die diplomatischen Beziehungen zu den vereinigten Staaten von Amerika auf und erklärt, daß sich unter diesen durch den Präsidenten Roosevelt ver­anlaßten Umständen auch Deutschland von heute ab im Kriegszustand mit den vereinigten Staaten von Amerika befindlich betrachtet."

Auch Italien im Kriegszustand mit LIGA.

Rom, 11.Dezember. (DBB.) Der Minister des Auswärtigen Graf Llano hat heule um 14.30 Uhr dem Geschäftsträger der Bereinigten Staaten von Amerika im Palazzo Lhlgl empfangen und ihm die nachstehende Erklärung abgegeben:Seine Ma­jestät der König und Kaiser erklärt, daß sich 3tallen von heute an als im Kriegszustand mit den Bereinigten Staaten von Amerika befindlich be­trachtet.-

Der Duce an das italienische Volk.

Rom, 11. Dezember. (DNB.) Zu Der gleichen Zeit, als in Berlin Der Führer sprach, fand in Rom auf der Piazza Venezia eine Kundgebung statt, In Der Der Duce vom Balkon herab Dem Volt' (infünbigte, Daß Deutschland und Italien heute an Der Seite Japans in Den Kampf gegen Die Ver einigten Staaten eingetreten find.Kameraden!" so sagte Der Duce,Die Mächte des stählernen Pak. tos enger Denn je zusanlmengeschlossen, stellen sich heute an Die Seite Des heldenhaften Japan gegen Die Vereinigten Staaten. Der Dreimächtepakt wird Damit zu einem Militärbündnis, unter dessen Fah- nen sich 250 Millionen Menschen scharen, die zu allem entschlossen sind, um zu siegen. Weder Die Achsenmächte noch Jovan wollten eine Ausdeh nung Des Konfliktes. E i n Mann, ein einziger Mann, ein echt demokratischer Despot, hat durch eine ununterbrochene Reihe von Herausforderungen, bei denen er fei eigenes Volk hinters Licht führte, den Krieg mit teuflischer Hartnäckigkeit vorbereitet. Die Schläge, Die in Den Weiten Des Pazifik be­reits Den Amerikanern zugefügt worden sind, be­weisen, aus welchem Holz Die Soldaten des Rei- ches Der aufgehenden Sonne geschnitzt sind. Wir alle sind stolz Darauf, mit ihnen zusammen zu kämp fen. Heute ist Der Dreimächtepakt ein machtvolles Werkzeug des Krieges, ein sicherer Garant Des Sieges. Morgen wird ex Der Schöpfer und Orga nifator Des gerechten Friedens unter Den Völkern fein. Italiener! An die Gewehre! Seid dieser gro ßen Stunde würdig! Wir werden siegen!"

wirtschaftliche Vorteile bot, Die Beachtung finden. Die sie verdient hatte. Ader Denen, Die damals in Warschau Das Heft in Händen hatten, Drohte Roosevelt geradezu mit. seinem Zorn, wenn sie sich zu irgendwelchen Verhandlungen mit dem nativ- nalsozialistischen Deutschen Reich einlassen sollten. Es ist Dies nur ein bcfonDers eklatantes Beispiel für Die verhängnisvolle Auswirkung Der auf ftan- Digc Einmischung in europäische Dinge gerichteten Außenpolitik Des PräsiDenten Roosevelt. Die ver- blüffenDe Unkenntnis Der Ursachen und Grundlagen europäischer Probleme und Zusammenhänge, mit Der schon Wilson 1919 in Paris Den Dernichtungs- Politikern EnglanDs unD Frankreichs gegenubertrat und somit sich mitschulDig machte an dem Wahn- finnsDiftat von Versailles, Die gleiche Unkenntnis paart sich bei Roosevelt mit einer dreisten An­maßung, geboren aus puritanischer Selbstgerechtig­keit und brenrtenDem Ehrgeiz. Aus dieser ©elftes- Haltung nur ist das berüchtigte Telegramm zu er­klären, Das Roosevelt am 5. April 1939 an Den Führer und Den Duce richtete, in Dem er Der Führer erinnerte in seiner gestrigen ReDe an Die­len Borgang DeutschlanD unD Italien aurtor- Derte mit einer Reihe von Staaten Nichtangriffs, pakte abzuschließen, die längst ihre politische Un­abhängigkeit verloren holten.

Nachdem Roosevelt Die erste Etappe feines Zieles, Europa in einen Krieg zu stürzen, in Dem feine Einmischungspolitik Triumphe feiern sollte, erreicht hotte, verkündete er bereits am 8. September 1939 Den beschränkten nationalen Notstand, der ihm allein Dazu Dienen sollte, sich Diktatorische Vollmack, ten zu sichern. Zwei Monate später folgte Die Ao- änDerüng Des Neutralitätsgesetzes, Das feine Ne­gierung unter Dem niederschmetternden Eindruck des Ergebnisses Der Untersuchungen über Die wah­ren Ursachen Des Eintritts Der USA. in Den Welt­krieg einst selbst hatte erlassen müssen. Die Ein­führung Der cash-and-carry-ftlaufel an Stelle Des Waffenausfuhrverbotes war eine einseitig zu Gun­sten Der WeftDemokratien getroffene Maßnahme, Denn sie ermöglichte diesen, Kriegsmaterial jeder Art in beliebiger Menge gegen Barzahlung in Den USA. zu kaufen unD mit eigenen Schiffen ckbzu- holen. Schon im Mai 1940 zeigte sich, daß Damit England nicht mehr geholfen war, es hatte nicht mehr genügend Schiffe, Den Transport von Kriegs­material über Den Atlantik x\i bewältigen. Roose­velt sprang mit Der Ueberlassung von 116 älteren amerikanischen HanDelsschiffen em, unD als Dann EnglanD Den Mangel an Zerstörern für Die Es- Sortierung Der Geleitzüge schmerzlich emvsand, griff ihm Roosevelt wiederum mit Der Ueberlassung von

50 älteren Zerstörern Der amerikanischen Kriegs marine unter Die Arme. Freilich zeigte sich jetzt zum erstenmal ui ganzer Kraßheit, Daß Roosevelt seine Hilfe keineswegs uneigennützig bot, Denn das britische Empire muhte ihm als Gegengabe für diesen Dienst seine wertvollsten Kolonien im west­lichen Atlantik von Neufundland bis hinunter nach Trinidad als Flotten- und Luftwaffenstützpunkte einräumen.

Seitdem zeigte es sich immer eklatanter, daß Roosevelt Darauf ausging, sich beizeiten Das Erbe Des von tödlicher Gefahr bedrohten britischen Em­pire sowohl im Atlantik wie auch in den süd­pazifischen Gewässern zu sichern. Von Monat zu Monat legte nun Der PräsiDent weniger Wert darauf, feiner Kriegspolitik noch Den Mantel schein­barer Neutralität umzuhänaen. Je lauter Die Hetz- agitation feiner jüdischen Freunde in Presse und Rundfunk Die amerikanische Öffentlichkeit für Den Eintritt Der USA. in Öen Krieg vorbereitete, wobei Die infamsten Mittel Diesem skrupellosen Klüngel gerade recht waren, um Die Stimmen der Vernunft urch niederträchtige Verleumdungen zum Schwei­gen zu bringen, wenn Die reichlich fließenden Be- siechungsgelder nicht hinreichend gewirkt hatten, um jo ungenierter betrieb Roosevelt öle Durch-