Ausgabe 
12.11.1941
 
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Die Verjährung von Forderungen.

mutigen, breiten Tal zustromt und mir von reizen­den Nassau-Städtchen allerlei zu erzählen weih, von Dillenburg, der Hauptstadt des ehemaligen Nassau-Oranischen Landes, von Herborn und seiner ehemaligen Universität, und von dem glocken- giehenden Sinn.

Kein Halten gibt es im schonen Nassauerland, und wieder ist es geboten, meinen Lauf zu verlang­samen, denn vor uns erhebt sich auf einer Felsen» insel eines der schönsten Kleinodien im deutschen Städtekranz, das nassauische Salzburg, das stolze Weilburg. Auf drei Seiten ist Weilburg von meinen Fluten umflossen, und nur gegen Osten hängt es durch einen schmalen Bergrücken mit dem hessen-nassauischen Festland zusammen. In Weil­burg verlebte W. H. Riehl (f 1897), ein großer Kulturhistoriker, der Begründer der deutschen Volks­kunde (er selbst sagte Naturgeschichte des Boltes), Verfasser von Novellen und eifriger Wandersmann, entscheidende Jahre seiner geistigen Entwicklung. Das Wandern hat es mir nun einmal angetan:

Ich hab nicht Ruh bei Taa und Nacht, Bin stets auf Wanderschaft bedacht;

und weiter geht's im ehemaligen L a h n g a u. Em Graf vom Lahngau war es, der im Jahre 911 von den deutschen Fürsten zum König gewählt wurde (Konrad L), und die dankbaren Nassauer errichteten ihm auf einem schmalen Felsvorsprung zwischen Villmar und Runkel ein Denkmal. Wie eine trutzige Zwingburg aus lange verschollenen Zeiten ragt schloß Runkel aus meinem Spiegel empor, ein Dürerscher Holzschnitt scheint lebendig geworden zu

In einem langen Gedicht läßt Otto Roquette die Weine des weiteren Rheinlandes an Pfingsten zu einem rauschenden Fest, einer Hochzeit, zusam­menkommen; hoch gehen die Wogen der Begeiste­rung, denn bei Musik, Gesang und Tanz fließt der Wein in Strömen. Da kommen sie, die wackeren Traubensöhne, die Rebenfürsten, Prinzen von Ge­blüt, vom Rhein, von der Mosel, von der Pfalz, vorn Nahetal usw.; aus meinem Bereich sind aber keine Abgeordneten erwähnt; der L a h n w e i n ist also, wohl als nicht ganz ebenbürtig und standes­gemäß, gar nicht eingeladen worden. Nun klingt aroar das gebe ich unumwunden zu das vinum bonum der Glocken an der Lahn ein gut Teil we­niger voll, weich und langgedehnt als das der Glocken vom Rhein und von der Mosel; aber trotz­dem ist der Lahnwein (Runkel, Weinähr) gar fein so profaner, stumpfer Geselle, und man kann bei ihm fingen und fröhlich sein. Nur darf man, wenn man Runkeler Roten trinkt, nicht gerade an- mannshausen am Rhein denken.

In meinen Fluten spiegelt sich eines der schönsten Baudenkmäler Deutschlands und das reichste Werk der Spätromantik, der siebentürmige Felsendom in Limburg. Schon seit 700 Jahren schaut er herab auf enge Gassen, malerische Winkel und Treppen, auf hochragende Giebelhäuser mit reichem Schnitz­werk. Aber solch ein Aussehen gefiel einer Beschrei­bung Deutschlands aus dem Jahre 1839 ganz und gar nicht, wo Limburg alsuralt und urhäßlich getadelt wird; wir aber bekennen uns zu dem an­deren Glauben:

Limpurg, Eine Edle Stadt, Im Land die Schönste Kirche had.

Ein anderes Kleinod birgt Limburg in einer der aufschlußreichsten Chroniken des deutschen Mittel­alters, der Limburger Chronik des ehrenwerten kaiserlichen Stadtschreibers Tilemann (14. Jahr­hundert), der sich schon mit der Auszählung der An-

Der Reichsminister der Justiz hat soeben eine Ver­ordnung erlassen, die wichtige Vorschriften über die Verjährung von Forderungen enthält (Verordnung zur Ergänzung der Vertragshilfe vom 3.11.1941).

Bei Kriegsausbruch war zunächst bestimmt wor­den, daß alle Verjährungsfristen bis auf weiteres gehemmt fein sollten. Diese allgemeine Fristenhem- munq dauerte an bis zum Erlaß der Dertragshilfe- verordnung, die am 3. Dezember 1939 in Kraft trat. Alle Verjährungsfristen, die bei Kriegsausbruch be­reits liefen, verlagerten sich danach um 87 Tage. Die Forderungen, die nach den allgemeinen Vorschriften im Bürgerlichen Gesetzbuch am 31. Dezember 1940 verjährt waren, verjährten z. B. erst am 28. Marz

sangsverse von den vom Volk gesungenen Liedern um Dolkstumsarbeit und Heimatkunde verdient ge­macht hat. Damals war das kraftvolle Limburg ein wichtiger Punkt an der großen Handelsstraße FrankfurtKöln, heute schaltet sich die regsame Stadt als markanter Haltepunkt der Reichsautobahn in den hochgesteigerten und umfassenden Verkehr der modernen Zeit ein und läßt eine gewaltige Brücke mein weites Tal Überspannen. (Schluß folgt.)

Dornoiizen.

Tageskalender für Mittwoch.

Stadttheater: 18.30 UhrMonika". Gloria- Palast Seltersweg:Wetterleuchten um Barbara". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Kleine Mädchen- große Sorgen". Cas6 Wien: 16 und 20 Uhr Modenschau.

rlS'GmeinsM M fitaft Wrenöe

Fröhliche Gymnastik und Spiele für Frauen jeden Donnerstag von 20 bis 21 Uhr Turnhalle

Schillerschule, Schillerstraße. 46540

Langem«, cf feier

an der Langemarckschule.

Die Langemarckschule hält seit 1938, seitdem sie diesen verpflichtenden Namen trägt, den Tag von Langemarck, das reinste Sinnbild völkischer Hin­gabe, in besonderen Ehren. Auch die diesjährige Feier gestaltete sich mit musikalischen Vorführungen, Darbietungen in gebundener und ungebundener Rede und der Weiherede des Studienrats Schmidt für die gesamte Schulgemeinde zu einem starken Erlebnis. Der Mythus von Langemarck wirkt kräfte­spendend weiter bis in die Sturmzeiten des deut­schen Schicksalskampfes um Freiheit und Ehre. Unsterblich sind die Kämpfer von Langemarck, sie rufen den würdigen Nachfahren zu:

Pflanzt die Säulen des Reichs In die Verwesung der Welt!"

(Wehner.)

zweiten Jahres nach ihrer Entstehung. Die im Jahre 1939 entstandenen Forderungen verjähren z. B. am 31. Dezember 1941, nicht erst am 28. März 1942.

Eine Sonderreglung gilt nur für Wehr­machtsangehörige und andere Personen, die durch die Auswirkungen des Krieges an der Wahrneh­mung ihrer Rechte gehindert sind. Für und gegen Wehrmachtsangehörige ist die Verjährung weiterhin gehemmt. Wie die neue Verordnung bestimmt, endigt die Verjährung bei den Wehrmachtsange­hörigen erst sechs Monate nach der Beendigung des Wehrverhältnisses. Die Wehrmachtsangehörigen und ihre Gläubiger haben also nach der Entlassung des Soldaten noch sechs Monate Zeit, in denen sie den Eintritt der Verjährung durch Klageerhebung ver­hindern können.

Zugunsten von Wehrmachtsangehörigen und ande­ren Personen, die durch die Auswirkung des Krieges an der Wahrnehmung ihrer Rechte gehindert sind, sind in Zukunft auch die Fristen gehemmt, innerhalb deren die. Zinsscheine und Dividendenscheme dem Aussteller zur Einlösung vorzulegen sind.

Lichtspielhaus:

Kleine Mädchen - grohe Sorgen."

Aus einer mehr als harmlosen Pensionsmädchen­schwärmerei entsteht beinahe ein Familienkonflikt, in dem sich die junge und die ältere Generation in feindlichen Fronten gegenüberstehen. Die halbwüch­sige Tochter glaubt eines Tages die Brüchigkeit der elterlichen Ehe entdeckt zu haben; ihre Bemühungen, den Eltern zu helfen, sind einigermaßen unzuläng­lich, aber zuletzt kommt alles auf eine ganz lustspiel- haft-felbftverständliche Art wieder ins Geleise. Aus dem, was sich da anspinnt, könnte sich ein ernstzu­nehmendes Problem entwickeln, aber in dem Dreh­buche von Curt I. B r a u n und Gerhard T. Buch­holz war es sichtlich mehr auf eine freundliche Unterhaltung abgesehen. Der Spielleiter B. Bar­lo g hat denn auch die Problematik des Stoffes nur eben angedeutet, und das Publikum fand sich dem­gemäß weit mehr zum Lachen als zum Nachdenken angeregt. Eine reizende Szene, eigentlich das Hüb­scheste, was der Film zu bieten hat, spielt zwischen Geraldine Katt (man muß, im Vorübergehen gleichsam, anDas Mädchen Irene" denken) und Fritz O'd e m a r, der mit leiser Ironie einen schar­manten Papa abgibt. Dagny Servaes spielt fein und behutsam die Mama, Hannelore Schroth mit temperamentvoller Unbefangenheit die unausge­gorene Tochter, die sich so schwere Sorgen um das Glück ihrer lieben Eltern machen muß. Sonst wären vom Ensemble noch Hans Brausewetter, Her­mann Braun und Carsta L ö ck zu nennen. (Terra.) .

Im Beiprogramm lausen die Wochenschau und Szenen aus einem vor zwanzig Jahren gedrehten Bergfilm, einem der ersten seiner Art, heute schon von historischem Interesse. Hans Thynot.

(Sie&ener Gchlachkviehmartt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Viehversteige­rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 41,5 bis

Nach der neuen Verordnung wird das in Zukunft anders fein. Wenn die Verjährung nach den all­gemeinen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches am 31. Dezember 1941 oder später eintritt, verlän­gert sich die Verjährungsfrist um die erwähnten 87 Tage nicht mehr. Die Forderungen aus den Geschäften des täglichen Lebens verjähren jetzt also mieber wie vor Kriegsausbruch am Ende des

45 Rpf. Kühe 19 bis 20,5, Färsen 32 bis 49,5, Kälber 40 bis 57, Schafe 15 bis 46 Rp. le % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden le ^ Lebend­gewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg uno mehr) 1,20 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,20 b2.(120 bis 134,5 kg) 1,18, c (100 bis 119,5 kg) 1,14, d (80 bis 99,5 kg) 1,08, ef (unter 80 kg) 1,04, gl (fette Specksauen) 1,20, i (Altschneider) 1,18, g2 (andere Sauen) 1,08 RM. Marktverlauf: regelmäßig, alles zugeteilt.

* Ein Ver kehrsunsall ereignete sich gestern um die Mittagszeit an der Kreuzung der Wilhelmstraße und der Ebelstraße. Hier stießen zwei Personenwagen zusammen, die bei dem Anprall beide erhebliche Beschädigungen davontrugen. Von den Insassen mußte einer der Fahrer mit schweren Verletzungen in die Klinik gebracht werden, wahrend zwei weitere mit leichten Verletzungen davonkamen. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärb

Aus der engeren Heimat.

3n der Scheune abgestürzt.

Am gestrigen Dienstagnachmittag stürzte in H eu » chelheim ein bei einem Landwirt beschäftigter Mann bei Arbeiten in der Scheune so un­glücklich ab, daß er mit schweren inneren Verletzungen bewußtlos liegen blieb. Das Deut­sche Rote Kreuz in Gießen verbrachte den Verun­glückten in ein hiesiges Krankenhaus.

Beide Beine abgefahren.

Arn gestrigen Dienstagabend ereignete sich auf der Bahnstation Beltershain der Strecke Gießen LollarGrünberg einfchwerer Unglücks f a I l, der leider den Tod der betroffenen Frau zur Folge hatte. In den Abendstunden war die aus Essen kom» mende Frau E l i s e P f e i f f, die ihre in Bellers- Hain verheiratete Tochter besuchen wollte, mit dem Zuge von Gießen her eingetroffen. Auf bis jetzt noch nicht völlig geklärte Weise kam die Frau unter den noch oder wieder fahrenden Zug zu liegen, wobei ihr beide Beine abgefahren wurden. Die Be­dauernswerte wurde von der Bereitschaft Gießen des Deutschen Roten Kreuzes sofort der Chirurgi­schen Klinik in Gießen zugeführt, wo sie im Laufe der verflossenen Nacht an ihren schweren Verletzun­gen gestorben ist.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach« mittags geschlossen.

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Heute entschlief nach kurzer Krankheit unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Tr - A <

Karl Appel

im Alter von 67 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Anna Appel

Klara Appel

Lina Silbernagel, geb. Appel

und 1 Enkelkind

Familie Friedrich Appel Familie Georg Höhn.

Gießen (Gutenbergstraße 16), Carlshafen, den 10. November 1941.

Die Trauerfeier findet Donnerstag, 13. Nov., 14 Uhr ,in d. Kapelle d. Neuen Friedhofs statt

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Allen Verwandten und Bekannten geben wir von dem am 7. 11. 41 erfolgten Hinscheiden unserer lieben Mutter, Großmutter und Schwiegermutter

Frau Elisabeth Berber

Kenntnis.

Im Namen aller Angehörigen;

Elisabeth Schuck, geb. Berber Otto Kessler, Oberzahlmeister Hilde Kessler.

Gießen, den 12. November 1941.

Auf Wunsch der lieben Entschlafenen fand die Beisetzung in aller Stille statt.

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Tieferschüttert erhielten wir die un­faßbare, traurige Nachricht, daß mein über alles geliebter treusor­gender Mann, unser lieber, bester Vater, mein lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel u. Pate, Mari ne-Verwaltungs­

assistent _ _

Wilhelm Jost

in treuester Erfüllung seiner Aufgaben für Führer, Volk und Vaterland infolge eines Un­falles im Alter von 33 Jahren sein Leben gab.

In unsagbarem Schmerz:

Lina Jost, geb. Becker

und Kinder Günter, Burkhard u. Hartmut

Wilhelm Jost (Vater) Familie Peter Markart Karl Jost und Frau und alle Angehörigen.

Gießen, Welkerstraße 5, Burg- Gemünden und

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Fragen Sie die Güterabfertigungen um Rat und Auskunft Jeder Ver­frachter hat die Möglichkeit und Verpflichtung für den Güterverkehr des eigenen Betriebes Erleichterun­gen zu schaffen.

Beachten Sie deshalb folgendes: Ständige Fühlungnahme mit den Güterabfertigungen der Deutschen Reichsbahn verhütet zeitraubende Fehler, vereinfacht die Arbeit und trägt zur glatten Durchführung der Güterbeförderung bei.

Jede Güterabfertigung besitzt einen großen Erfahrungsschatz über Vor­teile bei der Auflieferung von Gütern, den sie den Verfrachtern gern zu­gänglich macht

Jede Güterabfertigung gibt Aus­kunft über zweckmäßige Aufliefe­rungszeiten, über bestehende Güter­sperren,über zugelassenes Lademaß, über die Möglichkeiten des Sammel­gutverkehrs usw.

Auf jeden Wagen kommt es an!