Ausgabe 
12.3.1941
 
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Ischlechtert. daß in den Jahren der Depression vor dem jetzigen Kriege gerade die besten und aktiv­sten Arbeitskräfte in andere Jndustrie-

luste aber hat die Admiralität sich nunmehr durch­

derartige- Produktionssteigerung trotz aller Zwangs-

Stockholm, 12. März. (DNB. Funkspruch.)

gleiches als lebenswichtigen Grundsatz anerkennen. , Resistenz. Die örtlichen Gewerk chaften erklären sich Rede vor Bauern in Chester bei der Schilderung Gefühl der Freude und des Glücks, das diese Men«

Die praktische Wirkung des Paktes liegt ja gerate für machtlos und klagen über Mangel an Autorität, der englischen Versorgung-nöle, daß die augenblick- fchen beseelte, ein Gefühl des Stolzes, nun auch zu

für die ihm beigetretenen oder noch beitretenden Dazu treten die Gegensätze zwischen den gelernten liche Lage der britischen Schiffahrt unendlich ihrem Teil beitragen zu können zu dem gewaltigen

kleineren Staaten darin, daß sie von der Gefahr Arbeitern und den jetzt in Massen in die Industrie verzwe ifeiter sei als vor zwölf Monaten und Au'bauwerk des Führers, dessen einzelne Phasen

befreit Hnb hnrrh hie nnnefinrhGfrfwn ! einströmenden .fwlb- und Ungelernten T)ie Dualis u n e n M i fh viel l ck l e cd t e r als in den Stohren in der Ostmark mit wachen Auaen verfolat toorten-

in der Ostmark mit wachen Augen verfolgt worden-

Sie suchen nach Lösungen gegen die A-Vooigefahr

Ernste Lage -er britischen Werstindustri'e

Militarisierung der Arbeiterschaft soll Leistungssteigerung von 30v H erzwingen

einströmenden Halb- und Ungelernten. DieQuali - unendlich viel schlechter als in den Jahren t ä t der Arbeiter hat sich auch dadurch v e r - 1914/18.

werden. Jeder Luftangriff aber bringt, selbst wenn vielleicht nur kleinere Teile einer Werftanlage aus«

Berlin, 11. März. (DNB.) Bei dem UeberfaH deutscher Schnellboote auf englische Geleit«

da die Gewerkschaften immer wieder davor warn­ten, die Stimmung unter der Arbeiterschaft zu ver­schlechtern. Infolge der letzten großen Schiffsver-

roaren.

Die Aufgabe, die im Vordergrund der gesamten Arb-eit stand, war im Rahmen des Wiederauf« bauwerkes die möglichst rasche Beseitigung d e r A r b e i t s l o s i g k e i t. Die System-Statistiken, die von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit zu be­richten wußten, erwiesen sich ausnahmslos als ge- fälscht, die Wirklichkeit redete eine viel bittere und ernsthaftere Sprache. Im Mittelpunkt der Maß- nahmen wirtschaftspolitischer Natur stand natur­gemäß die unmittelbare Aufrüstung, der Bau von Kasernen und Flugplätzen, der Ausbau der Rü­stungsindustrie ustv. Neben dieser unmittelbaren Auf­rüstung stand die mittelbare Ausrüstung: Erschlie­ßung sämtlicher Produktionsquellen und Erstellung neuer Produktionswerkstätten. Zu einem besonderen Markstein sollte sich der Baubeginn derReichs- werke Hermann Göring" gestalten, die jetzt eines der wichtigsten Industriezentren des Reiches darstellen. Durch sinnvolle Planung konnte es er­reicht werden, daß alle Teile der Ostmark aus die­ser wirtschaftlichen Erschließung ihren Nutzen ziehen konnten und somit die Arbeitslosigkeit bereits nach Jahresfrist völlig verschwunden war, sa sogar, ge­nau wie im Altreich, sich ein ausgesprochener Fach­arbeitermangel bemerkbar machte. Aber auch den notleidenden Bauern wurde die dringend er'or- derliche Hilfe zuteil. Die landwirtschaftlichen Maß­nahmen erfaßten, um nur einiges herauszugreifen, eine entscheidende und durchgreifende Wildbachrcgu- lierung, Dränagearbeiten, eine Ausgestaltung unb Förderung der Almwirtschaft, Kredite für den Aus­bau der Höfe, Scheunen und Ställe, Neuregelung und Verbesserung des gesamten landwirtschaftlichen Kreditwesens, kurzum eine Hebung des Bauernstan­des wie im Reich, ausgehend von der Erkenntnis, daß der Bauernstand der Urstand der Nation ist.

Man hatte in London und Paris gehofft, daß die Ostmark widerwillig diepreußische Herrschaft" tra«

lich steht dieser ja auch satzungsgemäß allen Völ­kern offen, die die Paktpolitik des gerechten Aus-

zweige abgewandert sind.

Alles das, jo wird in dem Bericht festgestellt,

maßnahmen auch wirklich durchführen läßt, liegt allerdings nicht in der Macht der britischen Admi­ralität. Hier wird, wie bereits eingangs hervorge­hoben, die deutsche Luftwaffe ein entspre­chendes Wort mitzureden haben.

Unendlich verzweifelter als vor zwölf Monaten.-'

nen kürzester Zeit wieder an anderen Stellen und in anderen Werken einzusetzen, ohne Rücksicht auf Anstellungsoerträge und sonstige Bin­dungen.

Auf der anderen Seite haben die Luftangriffe die ohnehin niemals besonders gute Stimmung unter den Arbeitern der Werften und Docks, die sich vor allem am Clyde stets durch besondere Radikali­tät auszeichneten, noch verschlechtert. Aus allen Be­zirken kommen Klagen über abnehmende A r -

Stockholm, 12. März. (DNB. Funkspruch.) Die s s ch le ch tert, daß in den Jahren der Depression Reise des englischen Arbeitsministers B e d i n in bas v --

Industriegebiet von N e w Castle on Tyne und nach dem Dlyde-Revier sowie die scharfen neuen Verordnungen zur Steigerung der Produktion im Schiffsbau wurden nach einem Bericht aus bri­tischen Gewerkschaftskreisen durch zwei Ursachen her» oorgerufen: Aufcher einen Seite haben die britischen Werften und Docks gerate in letzter Zeit beson­ders schwere Schäden durch deutsche Luft­angriffe erlitten. Man befürchtet, daß sich diese Schäden in den nächsten Wochen noch stark erhöhen

In O st a f r i k a an der Nordfronk lebhafte Tätig­keit unserer Spähtruppen. Unsere Luftwaffe hat im Tiefflug eine starke britische kraftwagenabteilung angegriffen, wobei ungefähr 30 Fahrzeuge getroffen und in Brand geworfen wurden. Feindliche Flug­zeuge, die einen unserer Flugstützpunkte anzugreifen versuchten, wurden von unseren Jagdflugzeugen an­gegriffen und in die Flucht geschlagen, wobei es gelang, ein Blenheim-Kampfflugzeug abzuschießen.

KreuzerSheffield' schwer beschädigt in Gibraltar eingelaufen.

Madrid, 11. März. (Europapreß.) Aus Alge­ciras wird gemeldet, daß der britische Kreuzer Sheffield" zusammen mit einem britischen Zerstörer in schwer beschädigtem Zustand im Hafen von Gibraltar eingelaufen ist.

neuen diplomatischen Sieg in Gestalt des Bei­trittes Bulgariens zu verzeichnen. Dieser Sieg hatte zur Folge, daß die diplomatische Front Englands vom Balkan nach dem Nahen Osten zu- rückverlegt werden und die englische Außenpolitik einen neuen Zusammenbruch ihrer Verschwörer- plane hinnehmen mußte.

Ebenfalls in diesem Augenblick hat Japan die volle Berechtigung seines im Berliner Vertrage besiegelten Anspruches auf den Rang als o st a s i a t i s ch e Vormacht durch die erfolgreiche Vermittlung in dem Konflikt zwischen Thailand und Französisch-In­dochina erneut bewiesen auch dies ein Kenn­zeichen einer schweren Schlappe der englisch-amerika­nischen Intrigen im Fernen Osten.

Der Besuch M a t s u o k a s ist die bisher stärkste Demonstration der weltumspannenden Be­deutung des Dreimächtepaktes. Die Paktpartner und ihre Freunde haben gemeinsame Interessen, gemeinsame Feinde und gemeinsame Ziele für die Zukunft, so wie ihnen auch der Glaube an eine neue stabile Weltordnung gemeinsam ist Für die Erkämnfunq dieser neuen gerech­teren Weltordnung haben die drei militärisch mäch­tigsten Staaten der Erde in dem Berliner Pakt ein Instrument ihrer Interessenvertretungen geschaffen Dieses stellt aber gleichzeitig auch eine War­nung an diejenigen dar, die die Neuordnung Eu­ropas stören wollen. Der Block der Ordnungs­mächte ist nicht nur willens, sondern auch in der Lage, allen solchen Störern mit militärischen, poli­tischen und wirtschaftlichen Mitteln auf das wirk­samste entgegenzutreten.

Wie Reichsaußenminister v. Ribbentrop schon in Wien anbeutete, dürfte Bulgarien kaum der letzte Staat sein, ber dem Berliner Pakt beitritt. Tatsäch-

befreit sind, durch die angelsächsischen Mächte für deren imperialistische Ziele mißbraucht zu werden. Im Gegensatz zu diesen Mächten beschränken sich die im Dreierpakt führenden Ordnungsstaaten ganz be­wußt auf ihre Führungsansprüche in den ihnen zustehenden Räumen und lehnen eine Ein­mischung in die internen Angelegenheiten anderer Staaten grundsätzlich ab.

In diesem Block des Berliner Paktes spielt I a van eine außerortentlich wichtiae Rolle schon allein durch die Einheitlichkeit seiner Staatsführung, fer­ner durch seine machtpolitische Stärke und nicht zu­letzt durch seine imponierende Flotte, die auf ber östlichen Halbkugel zusammen mit der Luftwaffe bi? Wacht gegenüber ten unoerhüUten Erpansions- bestrebungen der USA. hält. Hintergrund. Anlaß, Zeitpunkt und Charakter der Reise Maisuokas kom-

Der durch italienische Luftstreitkräfte im Mittel­meer schwer beschädigte leichte KreuzerSheffield" gehört zu der gleichen Schiffsklasse wie die am 10. Januar in der Straße von Sizilien mit 482 Mann vernichteteSouthampton". Von den fünf Kreuzern dieserGlasgow"-Klasse wurde eine Einheit laut Wehrmachtbericht vom 19. April 1940 bei den Shetlandinseln durch ein deutsches Unter­seeboot unter dem Befehl des damaligen Kapitän» leutnants Hartmann torpediert und versenkt. Die Kreuzer derGlasgow"-Klasse haben eine Wasser­verdrängung von 9100 Tonnen. Sie sind mit zwölf 15,2-cm-Geschützen, acht schweren und zwölf leichten Flakgeschützen, sowie sechs Torpedorohren bestückt. Die Besatzung umfaßt 700 Mann.

317 gegen 71 Stimmen für das Engtandbitfegesetz.

N e u y o r k, 11. März. (DNB.) Das England- hilfegesctz wurde vom Abgeordnetenhaus mit 317 gegen 71 Stimmen endgültig angenommen. Das Haus stimmte heute über die Zusatzan- träge des Senats ab. Mit Annahme dieser Zu­satzanträge ist von beiden Häusern das Gesetz an­genommen und tritt in Kraft, sobald Roosevelt es unterzeichnet hat.

England verweigert Navicerts für Uruguay-Turbinen.

Montevideo, 11. März. (Europapreß.) Alle Ersuchen Uruguays, um Navicerts (Ocleitbriefe) f ü r öen TransportvonTurbinenzu erlangen, die dringend für den Ausbau des Rio-Negro-Werkes benötigt werden und die seit langem in Deutsch- lanb ablieferungsbereit lagern, sind von England zurückgewiesen worden. Durch diese englische Haltung wird ausschließlich Uruguay be­nachteiligt, weil die benötigten Turbinen bereits bezahlt sind. Die Verzögerung der Fertigstellung des Riesenkraftwerkes, bas ganz Uruguay mit Strom versorgen soll, legt die wirtschaftliche Initiative des Landes an zahlreichen Stellen lahm. Das Verhalten

lähmt die Produktion gerate in einem Augenblick, da England infolge der wachsenden Schiffsverluste ganz besonders auf feine Werften angewiesen ist. Die Regierung hat sich nur zögernd zu durchgreifenden Maßnahmen veranlaßt gesehen,

Verlaufe der letzten 20 Jahre hinreichend als Verräter erkannt hat. Nun haben die Eng­länder dem Emir Abdullah das Versprechen ge­geben, ihn zum Herrscher über Syrien einzusetzen, wenn die englische Kriegspolitik im Vorderen Orientneue Verhältnisse" geschaffen haben würden, obwohl sie eben erst bei Edens Be­such in Ankara dies französische Mandatrland den Türken angeboten haben. England verschenkt eben immer Gebiete, die ihm nicht gehören.

99,9 Prozent für Antonescu.

Das Ergebnis der Volksabstimmung in Rumänien.

B u karest , 11. März. (Europapreß.) Die Kom­mission für die Feststellung des Ergebnisses ter Volksabstimmung gab folgendes Ergebnis bekannt: Insgesamt wurden 2 963 294 Stimmen abgegeben; davon waren 2 960 298 Ja-Stimmen und 2996 Nein- Stimmen, d. h. 99,9 v. H. Ja- und 0,1 v. H. Nein- Stimmen. In der Zahl der angeführten Stimmen sind auch die Ergebnisse der Abstimmungen bei den ausländischen Vertretungen Rumäniens mit einbe­griffen.

Die rumänische Presse veröffentlichte einen Auf­ruf General Slntonescus an das Land, in dem er aus Anlaß des Abschlusses der Volksbefra­gung alle Rumänen zur gemeinsamen Arbeit zum Besten des Landes aufruft und fordert, alle Kräfte für ein einziges Ziel einzusetzen: Für das Vater­land. Antonescu betont, stolz darauf zu fein, die Geschicke eines entschlossenen und geeinten Volkes lenken zu dürfen. Er erklärt weiter:Es bleibt mit nur ein einziger Wunsch übrig, daß alle diejenigen, die sich aus der Mitte der rumänischen Einheit los­lösten wenige, sehr wenige, die mir ihr Ver­trauen nicht schenkten in meinem künftigen Be­streben die Grundlage für eine Ueberprüfung ihrer Ueberzeuguny finden mögen." Der Aufruf schließt: ..Rumänen, m kurzer Zeit werde ich euch mein Arbeitsprogramm unterbreiten, auf das wir unsere Zukunft bauen müssen. Es wird sich auf den nationalistischen Glauben stützen, der euer aller Glaube ist, auf die Hebung des Bauernstandes, des Arbeiters und auf die nationale Disziplin, dje eimm Volk von Kämpern zukommt, das bereit ist, in eine neue Welt der Zukunft einzutreten."

Deutsche Schnellbootmänner retteten 0 Schiffbrüchige.

men so zusammen, um die weltpolitische Bedeutung dieser Reise gebührend zu unterstreichen.

Oie Blockierung des Suez-Kanals.

Auswirkungen der deutschen Luftangriffe.

Bukarest, 11. März. (Europapreß.) Aus den Erzählungen rumänischer Seeleute geht hervor, daß infoloe der entmischen Tätigkeit der deutschen und italienischen Luftwaffe große Teile des Suez-Kanals von versenkten englischen Schiffen blockiert sind. Vierzig Meilen vom Meere entfernt an einer Stelle, wo der Kanal nur 25 Meter breit sei, läaen vier große versenkte englische Schiffe. Infolgedessen sei der Verkehr vollständig unterbun­den und könne nur unter großen Schwierigkeiten, und zwar durch Umladen aufrechterhalten werden. Wegen der Tätigkeit der feindlichen Luft­waffe gingen auch die Aufräumungsarbeiten nur sehr langsam vor sich. Die ZeitungTimpul", die diese Berichte rumänischer Seeleute veröffentlicht, fügt hinzu, daß nach dem Urteil von Sachverstän­digen sogar in Friedenszeiten die Räumung von gesunkenen Schiffen wenigstens 90 Tage erfordere.

Oie Verteidigung von Giarabub.

Rom, 11. März. (DNB.) Nach einem Bericht des Popolo d'Italia über die Verteidigung von Giarabub, schildern die Flieger, die dieses Gebiet überflogen haben, daß Giarabub vom Feinde um­geben sei, wie eine Insel vom W ü st e n - sand. Die feindlichen motorisierten Truppen um Giarabub, die sich in ständiger Bewegung befinden, erinnern an eine starke Flotte, die bemüht ist, eine Felfeninsel zu erobern, ohne daß es ihr aber bis­her gelungen ist, auf dieser zu landen ober diese zu zerstören. Die englischen Kanonen donnern vom frühen Morgen bis zum späten Abend. Die Ita­liener antworten mit gut gezielten Schüßen. Wie­derholte Male sind die englischen Panzerwagen bis an die Grenze der Oase gelangt, gefolgt von der motorisierten Infanterie, die immer wieder versucht hat, den äußeren Befestigungsgürtel zu durchstoßen. Aber das Feuer unserer Maschinengewehre hat bis- her die Angreifer immer wieder zum Rück- zug gezwungen. Die Eingeborenen der Oase kämpfen mit den italienischen Soldaten in uner­schrockener Verteidigung zusammen. Zu wiederhol- ten Malen hat das englische Oberkommando die Truppen, die Giarabub belagern, verstärkt. Bisher jedoch haben sich alle diese Verstärkungen als un­zureichend erwiesen. Die Brunnen der Oase garan­tieren für die Wasserversorgung. Die Lebensrnittel sind so rationiert, daß sie au-reichen. Die Munition wird derart ausgegeben, daß kein Schuß verloren geht. Die Moral der Soldaten ist die einer Familie, die ihren Besitz gegen Wüstenräuber verteidigt.

Oer italienische Bericht.

Rom, 11. März. (DRB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut:

An der griechischen Front in den Ab­schnitten der 9. Armee Spähtrupptätigkeit, in den Abschnitten der 11. Armee Artillerietätigkeit und örtliche Infanterie-Kampfhandlungen.

Unsere Flugzeuge heben den Flottenstützpunkt von La Valetta auf Malta bombardiert. Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben bei einem im Tief­flug durchgeführten Angriff gegen einen Stützpunkt auf Malta zwei große Wasserflugzeuge schwer be­schädigt.

In Nordafrika wurde in Giarabub ein neuer feindlicher Angriff abgeschlagen. Deutsch? Flugzeuge haben in der Lyrenaika eine Anzahl feindlicher Panzer- und Kraftwagen im Tiefflug an­gegriffen und in Brand geworfen. Unsere Fagd- flieget haben ein Blenheim-Flugzeug abgeschossen.

Wie können wir den deutschen U-Booten entgehen? Zur Lösung dieser Frage hatderFührereines britischen Konvois die für feinen Geleitzug bestimmten Kapitäne der Frachtdampfer kurz vor dem Auslaufen des Geleitzuges aus einem britischen Hafen zu einer Besprechung zusammengerufen. Welchen Weg sie jedoch wählen mögen die deutschen U-Boote und Flugzeuge werden den Konvoi schon zu treffen wissen.' (Associated-Preß-M.)

der Engländer ist offenbar noch darauf zurückzufüh­ren, daß sich seinerzeit englische Firmen vergeb­lich darum bemüht haben, die Aufträge zum Bau der Turbinen zu erlangen. Aber weder die englische noch die U3A.-Industrie sind leistungsfähig genug, um die erforderlichen Spezialarbeiten durchzuführen, erklärte der Leiter des Industrie-KonsortiumsCon- fal", das die Arbeiten am Rio Negro durchführt.

Englands Blockade trifft allein Frankreich.

Marschall Petain über denAushungerungsversnch Churchills.

Genf, 11. März. (DNB.) Aus Vichy wird ge­meldet: Staatschef Marschall Pötain hat am Montag in Anwesenheit von Vizeadmiral Dar! an und dem Staatssekretär für Versorgung Achard die Vertreter der amerikanischen Presse in Vichy empfangen. Staatssekretär Achard wies dar­auf hin, daß unter den Auswirkungen des Krieges und der verringerten Zufuhrmöglichkeiten aus dem Ausland die Versorgung der Bevölkerung mit Ge­treide außerordentlich mangelhaft ge­märten sei. Die französische Regierung habe der amerikanischen diese Lage auseinanderaesetzt und sie ersucht, fünf Millionen Zentner Getreide auf sichere Weise nach ter freien Zone zu transportieren. Ad­miral Dar! an betonte, daß die Engländer fort­führen, chre törichte Blockade gegen Frank- reich durchzuführen. Diese Blockade schade aber keineswegs den Deutschen, wie dies als Vorwand von den Engländern behauptet werde. In diesem Augenblick griff Marschall P 6tain ein unb erklärte, ein Beweis für diese Worte Sarians sei, daß die Deutschen zwei Millionen Zentner Ge­treide, die requiriert worden waren, den Franzosen in ter besetzten Zone wieder zurückerstattet haben. Staatssekretär Achard fügte hinzu, daß die Gesamtsumme des Getreides, das von den Deutschen in der besetzten Zone ursprünglich requiriert worden war, 2,7 Millionen Zen!ner betrug. Darlan erklärte fortfahrend, die Deutschen feien großzügiger undoerständnisvoller für die Pflichten gegenüber der Menschlichkeit als die Engländer. Es fei nicht Deutschland, das unter der britischen Blockade leide. Ein Beispiel sei es, daß, als die Engländer beschlossen, gegen Französisch-Indochina eine Blockade zu errichten, diese Blockade naturgemäß sich einzig und allein gegen Frankreich richtete.

Cnalandverslck-nkt" Gyr en.

Genf, 11. März. (DNB.) Aus Vichy wird ge­

meldet: lieber öie englischen Umtriebe im Vorderen , ^ujucuuuuie uu, en »il, a»e oeitn*

Orient hat man Informationen erhalten, wonach' züge wurden von einigen deutschen Booten zwan- die Engländer zur Zeit ihre gegen Syrien und Li- zig Schiffbrüchige versenkter engliichek banon gerichtete Propaganda besonders intensivie- Dampfer aus dem Master geborgen Diese in- rcn. Die Engländer bedienen sich dabei im befon- mitten des Kampfgetümmels durchgeführte Ret- deren Maße des von ihnen bezahlten Emirs A b - tungstat wurde trotz starkem Seeaange und anhal- dullah von Transjordanien. Die Aufwieaelungs- lend heftigem Beschuß durch englische Zerstörer von versuche Abdullahs sind jedoch schon öecmegen roenig den deutschen Schnellbootbesatzungen unter eigener gefährlich, weil die arabische Welt Abdullah im Lebensgefahr durchgeführt.

Vor drei Fahren.

Die Ostmark kehrte heim ins Reich.

Wen jetzt sein Weg in die Ostmark führt, cl er nach Wien, Tirol oder Salzburg kommt, ber wird nicht die geringsten Zeichen dafür finden, daß dieses so kerndeutsche Land so lange Zeit unter einem volkssrernden Regime hat leben müssen, dessen einziges Ziel dahin gerichtet war, den An- schluß an das Neich mit allen Kräften zu hinter­treiben. In krassem Widerspruch zu der wahren Einstellung der Bevölkerung wurde eine Politik ge­trieben, die in scharfer Frontstellung gegen bas nationalsozialistische Deutschlanb stand und in der Propagierung desösterreichischen Menschen" glaubte, damit einer unabänderlich kommenden Entwicklung Einhalt gebieten zu können.

Der Kamps bes Deutschtums in der Ostmark ist ein Kampf ber nationalsozialistischen Bewegung gewesen, benn in ihr hatte bie Ibee bes Großbeutschen Reiches ihren sichtbarsten Aus­druck gesunden, in ihr ftremten jene Kräfte zusam­men, die, fanatische Kämpfernaturen, kompromißlos den Weg zu gehen entschlossen waren, ben ihnen ihr Gewissen vorzeichnete.

Als ber Führer an ber Spitze feiner Truppen in ber Ostmark seinen Einzug hielt, als jene Grenz, pfähle niebergeriffen wurden, die lediglich eine äußere Trennung bedeuteten, da war für diese rund sieben Millionen deutscher Menschen der Tag ange« brachen, der ihnen die Erfüllung ihrer ge­heimen Wünsche und Sehnsüchte gebracht hatte. Elend, Hunger unb Not, all' diese Begleiterschei- nungen einer volksfremden Regierung, deren Ter- rormethoden sich schließlich gegen sie selbst richteten,

fallen, die Arbeit großer Bezirke oft auf lange gesetzt und verlangt, falls die britische Flotte ihre Zeit in Unordnung. Deshalb suchte man jetzt! Ausgaben erfolgversprechend aussühren unb falls burch Unterstellung ber Werftarbeiter un!er die bie Situation auf bem Atlantik nicht zur Katastrophe Abmiralität und bie bamit verbundene M i l i t a r i- werden solle, eine Erhöhung ber Probuk- fierung ber Arbeiterschaft infolge von tion um mi nbe ft e n-s 30 o. H. Ob sich eine Luftangriffen brachliegende Arbeitskraft stets bin- t-----1!fl-:-------- 1--1- 6

beitsdisziplin, Unpünktlichkeit, tagelanqes! Der parlamentarische Sekretär im britischen Land- waren vergessen, als, mit stürmischem Jubel be- Fortbleibe,i vorn Arbeitsplatz, Sabotage unb passive Wirtschaftsministerium, Williams, sagte in einer grüßt, die Befreier kamen. Es war ein tief inneres Chester bei ber Schilberung Gefühl ber Freude unb des Glücks, das diese Men-

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