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ist heute von so großer Wichtigkeit, daß deren Be­deutung gar nicht überschätzt werden kann. Klnge Hausfrauen wissen schon lange, daß sich gute und Wertvolle Kleidungsstücke durch fachgemäße Chem. Reinigung oder Umfärbung in der Regel wie neu hersteUen lassen, wobei Klei­derpunkte gespart und teure Anschaffungen ver­mieden werden können. Wenn auch die Lieferzeit heute infolge der enormen Beanspruchung unseres Werkes von öffentlicher und privater Seite natur­gemäß etwas länger dauert, als man dies von früher gewohnt ist, so dürfen wir hierfür sicherlich Ihr Verständnis voraussetzen. An der Güte der Aus­führung lassen wir es nicht fehlen. Unsere Leistungsfähigkeit als bedeutendstes Fach- Unternehmen in Süddeutschland ist ja bekannt In Gießen: Seltersweg 63, Fernsprecher 2739

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Kinzenbach, Berlin, im August 1941.

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des, die Nassauische Seenplatte zwischen Freilingk!- Dreifelden und Hartenfels soll mit dem anschließei» den Wiedbachtal unter Naturschutz gestellt werd-i, Die Pläne liegen bei der unteren Naturschutzbehör!, (Landrat) zur Einsicht offen. Es ist sehr zu grüßen, daß dieser herrlichste Teil des Westerwalds mit seinem Tier- und Pflanzenreichtum und feint] Wald in seiner bisherigen Schönheit erhalten bleib.

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Watzenborn-Steinberg, Rödgen (Bahnwärterhaus), den 8. August 1941.

Gießen (Stephanstr. 37), Köln, Grünberg, den 9. August 1941.

Beerdigung: Dienstag, 12.August, 14.45 Uhr, Neuer Friedhof.

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^77 In treuer Pflichterfüllung fiel am 16. Juli 1941 für Führer, Volk und Vaterland bei den schweren Kämp- ||BT|jn9jl fen im Osten mein einziger, heißgeliebter, hoffnungs- voller Sohn, unser Neffe, die Sonne meines Lebens

Studienreferendar Karl Mandler

Gefreiter in einem Infanterie-Regiment

im Alter von 27 Jahren.

In tiefstem Leid:

seine Mutter Margarete Mandler, Kriegerwitwe, geb. Mandler Wilhelm Mandler.

Heute nachmittag verschied plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater Bruder, Schwager und Onkel

Heinrich Zecher I.

im Alter von 69 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Zecher, geb. Linnestruth Familie Gustav Deußing Familie Heinrich Zecher II. Elisabeth Zecher nebst allen Angehörigen.

Lollar, 9. August 1941.

Die Beerdigung findet Dienstag, 12. August, nachm. 3'/r Uhr, von der Friedhofshalle ads statt.

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Nach schwerer Krankeit entschlief heute mein lieber, guter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Friedrich Konrad

Reichsbahn-Werkstättenvorsteher a. D.

im 79. Lebensjahr.

In tiefer Trauer: Marie Konrad, geb. Arnold Familie Friedrich Schneider Familie Fritz Konrad Familie Theo Kühlein.

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frjJW/Löii An treuer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland fiel am 25. Juli 1941 bei den Kämpfen im Osten mein innigstgeliebter Sohn, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel

Ernst Braun

Gefreiter in einem Artillerie-Regiment

im blühenden Alter von 23 Jahren.

In tiefem Schmerz:

Ottilie Braun Witwe Greta Braun

Karl Braun, z. Z. im Felde, und Frau Erna Braun

Sepp Richter, z. Z. im Felde, und Familie und alle Angehörigen,

Nieder-Bessingen, Langd, Furchheim, Kamen/Westf., August 1941.

Aus aller Wett.

Die Mozart-Woche in Wien.

Die Mozart-Woche des Deutschen Reiches in Wien findet vom 28 11. bis 5. 12. d. I. unter der Schirm­herrschaft von Reichsminister Dr. Goebbels und Reichsleiter von Schirach statt. Das Programm bringt unter Mitwirkung der hervorragendsten deut­schen Dirigenten, Orchester und Solisten in einer großen Zahl von Symphonie- und Kammerorchester­konzerten, Kammermusikveranstaltungen und Opern­aufführungen einen Ouerschnitt durch das Gesamt­schaffen Mozarts. Weiterhin sind Kongresse, Vor­träge und eine Ausstellung vorgesehen. Die Wiener Staatsoper bereitet in erstklassiger Besetzung die OpernEntführung aus dem Serail",Cosi fan tutte",Don Giovanni",Figaros Hochzeit",Ido- meneo" in der Bearbeitung von Richard Strauß undDie Zauberflöte" vor. Den Abschluß bildet am 150. Todestag Mozarts eine Aufführung feines Requiems in der Staatsoper unter Furtwängler.

Der eilienthal- und Ludwig-vrandll-preis für 1941.

Zum 10. August 1941, dem 45. Todestag von Otto Littenthal, wurde das Ergebnis der Bewerbungen um den Lilienthal- und Ludwig-Brandtl-Preis ver­kündet. Der Ludwig-Brandtl-Preis in Höhe von

ser stehen. In das Hauptgeschäftsviertel drang das Wasser bis zu einem Meter Höhe ein. Der Verkehr konnte daher nur notdürftig aufrechterhalten wer­den. Entwurzelte Bäume, abgetragene Dächer und heruntergerifsene Baugerüste blockierten die Ver­kehrswege und gefährdeten die Starkstromleitungen der Straßenbahn, die ihren Betrieb eingestellt hat. Chinesische Fischerfahrzeuge und Dschunken sind in Scharen in den Hafen geflüchtet. Der Ueberseever- kehr ist unterbrochen. Die nach Japan ausgelaufe­nen Dampfer kehrten sämtlich zurück und suchten in Schanghai Schutz. Auch der Flugverkehr mußte ein­gestellt werden.

Gefängnisdirektor in USA. von ausgebrochenen Gefangenen erschossen.

Der Direktor des Staatsgefängnisses von Okla­homa, der von vier ausbrechenden Sträflingen als Geisel mitgeschleppt wurde, ist von diesen erschossen worden, als die Fliehenden von der Polizei gestellt wurden. Drei der Sträf­linge fanden bei dem sich entwickelnden Feuergefecht den Tod, zwei Polizeibeamte wurden verletzt.

Landesverräter hingerichtet.

Der vom Volksgerichtshof. wegen Landesverrat zum Tode verurteilte 42 Jahre alte Viktor Knap- pik aus Stefanshain ist hingerichtet worden. Der Verurteilte hatte jahrelang aus Gewinnsucht für

den Nachrichtendienst einer feindlichen Macht Spi., nage getrieben.

Gefährliches Spiel

In Ziebingen hatten sich Schuljungen beim Spj^ len einen Unter st and von 2,50 Meter Tiefe 10 Meter Länge gebaut. Als sich acht Junaen bar, befanden, stürzte der Unterstand ein. Sieben gen konnten sich aus den Sandmassen befreie^ während der achte nur noch als Leiche geborgt werden konnte.

Hauptfchriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik 03 Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr.Hans Thvrtot; h, etabt Gleiten, Provinz, Wirtichaft u. Lvort: Ernst Blumschein lbem, t. B.: Dr.Hans Thhriot.

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Getreu seinem Fahneneid fiel bei den Kämpfen im Osten am 14. Juli mein innigstgeliebter, herzens­guter Mann, unser von vier Kindern noch einziger hoffnungsvoller Sohn, hilfsbereiter Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate

Kurt Hildebrand

Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment

im blühenden Alter von 24 Jahren.

In tiefer Trauer: Ottilie Hildebrand, geb. Schmandt Familie Ludwig Hildebrand Familie Heinrich Schmandt II.

Am 23. Juli 1941 fiel bei den Kämpfen im Osten IfeJwgjfl in treuester Pflichterfüllung unser hoffnungsvoller MSM] Sohn, Schwiegersohn, mein geliebter Bruder, Bräu- tigam, Schwager und Onkel

Emil Adert

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im Alter von 27 Jahren.

In tiefer Trauer: Familie Emil Abert

Familie Walter Marx

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Gießen, den 6. August 1941.

Wir bitten von BeUeidsbesuchen Abstand zu nehmen.

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3000 RM. zeichnet die beste Jahresleistung einer höheren Schule auf dem Gebiete der Flug- physik aus. Der Preis wurde der gewerblichen Berufsschule in Bonn zuerkannt für eine Arbeit des Gwerbeoberlehrers F. W. Schmitz, die dieser unter Mithilfe' von Schülern höherer Lehr­anstalten über das ThemaZur Aerodynamik des Flugmodells" angefertigt hat. Die Arbeit gibt die bisher fehlende wissenschaftliche Grundlage für eine spezielle Aerodynamik des Flugmodells. Der Lilien- thal-Preis in Höhe von 5000 RM., der einem Abiturienten einer höheren Schule das Stu­dium der Luftfahrtwissenschaft und Technik ermög­lichen soll, wurde in diesem Jahre nicht ver­geben. Dem Bewerber German Puck wurde die Anerkennung für seine guten Arbeiten auf dem Gebiet des Flugmodellbaus ausgesprochen. Der Preis soll dazu verwandt werden, im nächsten Jahre gegebenenfalls einem zweiten Abiturienten das Lustfahrtstudium zu ermöglichen.

Taifun über Schanghai.

Ein schwerer Taifun, der schon seit Tagen im Chinesischen Meer wütet richtete großen Schaden in Stadt und Umgebung an. Taifunoorläufer trieben das Whangpu-Hochwafser über die Ufer, so daß weite Strecken des Londes unterhalb von Schanghai bis zur Whangpu-Mündung unter Was-

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Für Führer, Volk und Vaterland starb den Heldentod jhfRgjj] bei den schweren Kämpfen im Osten am 13. Juli 1941 mein über alles geliebter Mann, der herzensgute treu- /MS sorgende Vater seiner Kinder, unser lieber guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Paul Schmeding

Leutnant in einer M.-G.-Komp., Inhaber des E.K.II und Verwundetenabzeichens im Alter von 31 Jahren.

In tiefstem Schmerz:

Käte Schmeding, geb. Hähner Erich Fischer

und Kinder Helga, Uta und Elke Erna Fischer, geb. Schmeding

Fritz Schmeding und Frau, geb. Schmale Richard Hähner und Frau, geb. Herrmann Wilhelm Schmeding, z. Z. im Felde Otto Göbner

und Frau, geb. Knollmann Irmgard Gönner, geb. Hähner

Gießen, Dünne/Bünde, Bad Godesberg, Apolda und Radom, den 9. August 1941.

Von Beileidsbesuchen bitte ich abzusehen. 33240

FÄR BEREI