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Die Beisetzung Bruno Mussolinis

Aus dem Reich

Regierung, der Abordnungen des Senats, der

stchistifchen und korporativen Kammes, zahlreicher iitreter von Partei, Staat und Wehrmacht und

haupteten, daß an der Grenze Thailands

bereits

Der

statt.

Unser Fortt, älteste

Im mittleren Mittelmeer versenkte ein italieni­sches Torpedoboot im Verein mit einem Marine- aufklärungsslugzeug ein feindliches U-Boot.

otionaler Gerechtigkeit und Friedens erreichen, cpan kann natürlich nicht unbeteiligt bleiben ge- kiiüber allen politischen und militärischen Eniwick- ngen in seiner Nachbarschaft. Daher beobachtet es k Entwicklung der Lage mit größtem Interesse.

ist einfach absurd, daß einige Länder fortfahren H falschen Unterstellungen gegenüber Japan. Ich kn diese Mächte, die verzweifelt an der alten und »-gerechten Weltordnung festhalten, nur auffordern, rgesichts ihrer eigenen Einstellung und ihres Vör­dens in internationalen Angelegenheiten während r Vergangenheit den Balken im eigenen Auge

rokio, 10.Aug. (DNB.) Außenminister Admiral Lyoda äußerte sich erstmalig seit seinem Amts- orrritt über Fragen der japanischen Außenpolitik. Dpan ist entschlossen, mit allen Mitteln seine Ziele irr Chinakonflikt zu erreichen und eine Sphäre ge- «insamen Wohlergehens in Ostasien auf gesunder Eundlage zu schaffen. Die Entwicklung in Ost- tfcn ist jedoch stark beeinflußt durch die allgemeine

lungen der italienischen Wehrmacht und eine Ab­ordnung der deutschen Wehrmacht und der AO. der NSDAP. Spalier bildeten. Kurz darauf bewegte sich der Trauerzug zum Friedhöfe. Vor dessen Ein­gang fand der faschistische Appell für den Verstorbe­nen statt. Mussolini dankte insbesondere den^ Ver­tretern der mit Italien verbündeten Mächte für die einem italienischen Soldaten" erwiesene letzte Ehre. Nach einem in der Friedhofskapelle abgehaltenen Totenamt fand die Beisetzung in der Familiengruft

Vorlage geht nunmehr an das Repräsentantenhaus, wo stärkere Kämpfe um die Durchdringung der Vor­lage erwartet werden.

t erkennen.

Unter der ÜberschriftEnglisch-nordamer r- cnischer Druck auf Thailand" schreibt ^okio Nitschi Nitschi", aus Reden Edens und Hulls hebe sich, daß England und die USA. di? Tendenz löten, Thailand für ihre Fernostpolitik zu be­sitzen. Es sei ein harter Schlag für England und lii USA. gewesen, daß Thailand trotz aller bös- ockigen Machenschaften Mandfchukuo anerkannte. !):> vorübergehende Anwesenheit des englischen vhlachtschiffesWarspite" in der Siambucht tiganz originell", da Zeit und Umstände beson- ie-s interessant sind, amerikanische Quellen be-

R o m, 9. Aug. (DNB.) Die Beisetzung der sterb- Ii:>en Hülle Bruno Mussolinis fand unter Teil- «hme des Duce, der Familienangehörigen, der Mitglieder des Großen Rates des Faschismus und

Washington, 9. Aug. (Europapreß.) USA.-Senat nahm mit 45:30 Stimmen die Vor­lage über die Dienstzeitverlängerung der National­garde um jeweils 18 Monate an, weilnationales Interesse gefährdet" und eine längere Einbehaltung der Truppen notwendig sei. Weiter wurde eine Vorlage mit 39:34 Stimmen angenommen, die einen Zuschlag von 10 Dollar auf den Monatssold vor­sieht für jegliche Dienstzeit über ein Jahr hinaus. Ein Zuschlag von 30 Dollar wurde abgelehnt.

Japan beobachtet.

Außenminister Toyoda zur Zuspitzung der Lage in Ostasien.

oosevelt den Kriegstreibern verpflichtet

Schon vor Kriegsausbruch feste Bindungen eingegangen.

Bildtelegramm zeigt die Ueberführung noch Der Duce folgte dem Sarge. Rechts der Sohn des Duce, Vittorio Mussolini. (Scherl-Bilderdienst-M)

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^euyork, 10. Aug. (DNB.)Chicago Tnbune htnt, Willkies Aufstellung zum Prastdent- shcftskandidaten habe im Zusammenhang gestanden tii: der Aufnahme der beiden Republikaner Stim- ion und Knox ins Kabinett. Das Ziel sei ge- leen, die USA. in den Krieg zu bringen. 8eck>e Minister seien für den Krieg. Um zu ver- kibern, daß ein Kandidat gewählt wurde, der »ilklich gegen eme Kriegsbeteiligung fei, habe man Mkie aufgestellt. Die von den Deutschen m War- shLU gefundenen Dokumente deuteten an, daß Oosevelt in den Monaten vor Kriegsausbruch die Men Anstrengungen gemacht habe, um Polen, kv^land und Frankreich zum Krieg zu uberr^en. erchabe die vollste Unterstützung gegen Deutschland geboten. Die Aufhebung des Neutralltatsgesetzes,

Englandhilfegesetz und der Wehrdienst seien Hcßnahmen, die auf vorhergehende Bin- lungen Roosevelts schließen lietzen Das ! ^ilfsversprechen Roosevelts an Frankreich im Anblick des Zusammenbruchs klinge wie Die Lisderholung bereits früher gegebener Zusiche- rurgen. Roosevelts Handeln wirke, als stehe er Wr Zwang. Daher sei anzunehmen, daß er vor k.ptember 1939 die Verpflichtung tiigegangen sei, die England, Frankreich und ro'en zu dem Risiko des Krieges ermuntert hatten tbctteitb sie schlecht vorbereitet waren. Rooseveus Verrissen möge heute schlagen auch angesichts feiner Versprechungen, die USA. aus dem Krieg heraus- fJloIten. Daher fei es nicht erstaunlich, wenn er !?ute den Krieg als einenKreuzzug für die De-

Schwerkriegsbeschädigte als Gäste beim Sport.

Der Reichssportführer hat Anordnungen getrof­fen, um Schwerkriegsbeschädigten den Besuch sport­licher Veranstaltungen zu erleichtern. Zu allen größeren sportlichen Veranstaltungen sind Schwer­kriegsbeschädigte in genügendem Ausmaß a l s Gäste auf bequemen und guten Plät­zen eünzuladen. Darüber hinaus ist den Schwer­kriegsbeschädigten der entgeltliche Erwerb von Ein­laßkarten zu ermöglichen, wobei sie den vierten Teil des normalen Preises für alle Plätze zahlen. Bei der Durchführung soll die NS.-Kriegsopferoer- sorgung eingeschaltet werden.

Oie Erfüllung der aktiven Dienstpflicht im Kriege.

Da die irrtümliche Auffassung entstand, daß wäh­rend des Krieges die Heranziehung zur Erfüllung der aktiven Dienstpflicht allgemein ausgesetzt sei, hat das OKW. durch Ersaß die gültigen Bestimmungen zusammengestellt. Hiernach werden zur Erfüllung der aktiven Dienstpflicht auch während des Krieges alle Angehörigen der Geburtsjahrgänge, die jährlich vom OMV. im Einvernehmen mit dem Reichsinnen­minister bekanntgegeben werden, herangezogen. Dar­unter fallen die Geburtsjahrgänge 1914 und jün­gere, soweit sie nicht schon im Frieden zwei Jahre aktiv gedient oder durch kurzfristige Ausbildung ihre aktive Dienstpflicht erfüllt haben. Das Einberufungs­jahr spielt keine Rolle. Ein ungedienter Angehöriger des Geburtsjahrgangs 1914 z. B., der mehrfach zu­rückgestellt worden ist und erst 1941 einberufen wird, gilt als zur Erfüllung seiner zweijährigen aktiven Dienstpflicht einberufen. Angehörige des Geburtsjahrgangs 1913 und ältere sind ohne Rück­sicht darauf, ob sie früher bereits gedient haben ober nicht, als Angehörige des Beurlaubtenstandes als aus Anlaß des Krieges ßum vorübergehenden Wehr­dienst auf Kriegsdauer einberufen zu betrachten. Er-

Kämpfe in Nordafrika.

Rom, 9. August. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Samstag gibt bekannt: In Norü- afrika wurde an der Tobruk-Front in der Nacht zum 8. August ein feindlicher Angriff unter Verlusten glatt abgewiesen, der darauf abzielte, einige unserer Stützpunkte zu überrumpeln. Die Luftwaffe hat neuerdings Hafenanlagen und Be­festigungsanlagen von Tobruk bombardiert. A n der S o l l u m f r o n k hat ein deutscher Stoßtrupp beim Zusammenstoß mit motorisierten Einheiten feindliche Panzerspähwagen zerstört, dem Gegner Verluste beigebracht und Gefangene gemacht. Unsere Jagdoerbände haben im Tiefflug südöstlich von Sollum Truppen und britische Pan­zerfahrzeuge angegriffen. Andere Luftverbande haben Verteidigungsanlagen und Fahrstraßen in der Umgebung von Sidi el Barani bombardiert. Feindliche Flugzeuge haben Einflüge auf Bengasi und Tripolis unternommen: einiger Schaden und einige Verwundete unter der Zivilbevölkerung von Tripolis.

In O st a f r i k a haben einige unserer Abteilun­gen kühne Ausfälle aus verschiedenen Stützpunkten Gondars unternommen, feindliche Abteilungen zer­sprengt, ihnen Verluste beigebracht und Waffen er­beutet. Der Feind hat seine Einflüge auf Gondar wiederholt und einigen Schaden angerichtet.

Kleine politische Nachrichten.

Fünf deutsche Kampfflugzeuge stießen am Frei­tag nördlich von Odessa auf große bolsche­wistische Kraftwagenkolonnen, die auf den verstopften Straßen nicht weiterkamen. Die Flug­zeuge zerstörten mit Bordwaffen in kurzer Zeit über 150 beladene Lastkraftwagen und beschädigten weitere schwer.

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Deutsche Kampfflugzeuge griffen am 8. August einen sowjetischen Zerstörer im Finnischen Meerbusen an. Trotz starker Flakabwehr erhielt er mehrere Bombenvolltreffer, die ihn in kurzer Zeit zum Sinken brachten. Im Seegebiet nördlich von Riga wurde ein sowjetisches Vorpostenboot gleich­falls durch Bombenvolltreffer versenkt und ein wei­teres Dorpostenboot beschädigt. In einer Bucht der karelischen Küste versenkten deutsche Kampfflug- ,euge am 9. 8. einen Zerstörer der Sowjetflotte.

Die Begrenzung auf 18 Monate stellt, nachdem das Weiße Haus und das Kriegsdeparte­ment eine Dienftzeitverlängeruna auf unbe­grenzte Zeit für die Notstanosdauer gefordert hatten, eine Einschränkung dar. Der Senat hat noch nicht einmal den nationalen Notstand proklamiert. Der Republikaner Fish bezeichnete das Gesetz als einen Teil einer ungeheuren Ver­schwörung, um Amerika in den Krieg zu verwickeln. Er bezeichnete Kriegsminister Stimson als einen der führenden Kriegshetzer. Im Widerspruch zu demo­kratischen Grundsätzen seien die Söhne Roosevelts ohne jegliche Ausbildung sofort zu Offizieren er­nannt worden. Der Republikaner Halleck warf der Regierung vor, den Kongreß und das ganze Land über die wirklichen Vorgänge in der Welt im Dunkeln zu halten. Der demokratische Mehr­heitsführer Mac Germack sagte, die Gesetzesvor­lage fei notwendig für die Landesverteidigung. Die

Mtlage und besonders durch die vom Europa- stsg herrührenden Verhältnisse. Es ist jedoch meine ftlre Ueberzeugung, daß die drei Länder wie bis- hir Zusammenarbeiten werden, um alle Schwierig- leien zu überwinden, die in ihrem gemeinsamen !$ege liegen und daß sie ihr endgültiges Ziel inter-

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Burma. In der Erklärung wird von einer Kette von Flugplätzen entlang der Burma­grenze gesprochen. Die dort stationierte Luftwaffe soll dafür sorgen, daß die Burma-Straße nach Tschungking unter allen Umständen gegen Angriffe verteidigt wird. Die Zusammenarbeit zwi­schen britischen Piloten, chinesischen Mechanikern und nordamerikanischen Technikern beweise, wie eng Großbritannien und China sich gegenseitig un- teiqtützten, ,>um jedem Angriff entgegenzutreten".

Oie Verlängerung der Dienstzeit in LIGA.

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In der Nacht zum Freitag überflogen britische Flugzeuge Dänemark und das angrenzende Seege­biet. In Aalborg wurden einige Sprengbomben ab= geworfen, die jedoch keinen Schaden anrichteten. Da in der gleichen Nacht der schwedifche Dampfer Venersborg" bombardiert wurde, ist mit Be­stimmtheit anzunehmen, daß es sich um die gleiche Gruppe englischer Kampfflugzeuge gehandelt hat.

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Der britische SchnelldampferGeorgic" (27 759 BRT.) ist durchfeindliche Aktion" beschädigt wor­den. Dieses Passagierschiff der Cuna/d-Linie wurde gewöhnlich als Truppentransporter benutzt.

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Die zweite Abteilung des Freikorps Dänemark wurde von Kopenhagen in Marsch gesetzt. Ihre Verabschiedung fand mit einem Appell statt, der von dem Chef des Stabskontors des Freikorvs Dänemark, Kapitän Möller, abgehalten wurde. Auf dem Wege zum Bahnhof hatten sich mit den Ange­hörigen der Freiwilligen wieder viele Tausende von Kopenhagenern eingefunden.

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Wegen der Internierung des französischen Ober- kommissars für Syrien und Libanon, General D e n tz, und weiterer 35 französischer Offiziere durch die Briten hat die französische Regierung ihren Botschafter in Madrid veranlaßt, bei dem englischen Botschafter in Madrid, Sir Samuel Hoare, vorzusprechen.

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Der britische Minister für den Nahen Osten, Oliver Littleton, mit dem Dienstsitz in Kairo, ist in Beirut (Syrien) eingetroffen.

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Der Reichsminister der Finanzen hat die Anmel­dung des Vermögens der Vereinigten Staaten und ihrer Staatsangehörigen angeordnet. Die Anmel­dungen haben bei den Finanzämtern zu erfolgen, die besondere Vordrucke dafür ausgeben und Aus­kunft über Einzelheiten der Anmeldung erteilen.

Abschluß der Azoren-Reise General Earmonas.

Lissabon, 9. Aug. (Europapreß.) Die Azoren- Reise des portugiesischen Staatspräsi­denten General Carmona wurde mit einem Be­such der Insel Santa Maria abgeschlossen, der zu den gleichen Begeifterungs- und Treuekundgebungen der Bevölkerung Veranlassung gab wie auf allen anderen Inseln. Als General Carmona dann an Bord des DampfersCarvalho Araujo" die Rück- reise nach Portugal antrat, gaben ihm Hun­derte von Motorbooten, Segeljachten und Fischer- fahrzeugen das Geleit bis auf die hohe See Die Ankunft des Staatschefs in Lissabon, die für Mon­tagabend vorgesehen ist, wird unter großem Ge­pränge vor sich gehen.

Schwerste Strafen für Rundfunkverbrecher.

Berlin, 9. Aug. (DNB.) Allen Warnungen zum Trotz lassen sich immer noch einzelne Volks­genossen dazu verleiten, ausländische Falsch­meldungen abzuhören oder weiter­zuverbreiten. Sie lassen sich dadurch als will- ährige Werkzeuge der feindlichen Agitation miß- irauchen, lähmen ihre eigene Widerstandskraft und allen durch ihre lanÄesverräterifche vnterftützung les Feindes der im Entscheidungskampf um ihre Lebensrechte stehenden Volksgemeinschaft in den Rücken. Diese Verräter und Saboteure an dem Schicksalskampf der deutschen Nation schließen sich durch ihr geheimes und hinterhältiges Treiben aus der Volksgemeinschaft aus und werden von der ganzen Härte des Gesetzes getroffen. Mehrere sol­cher Rundfunkverbrecher wurden in der letzten Zeit wiederum von den Sondergerichten zu schweren Zuchchausstrafen verurteilt. Das Sondergericht in Posen verurteilte den Stanislaus Krol zu neun Jahren Zuchthaus. Krol hörte regelmäßig auslän­dische Sender ab, schrieb sie ab, um sie später zu vertreiben. Zu acht Jahren Zuchthaus wurde die Janina Glaesmann durch das Sondergericht in Leskau verurteilt. Das Verhalten der Angeklagten, die fast täglich den ausländischen Nachrichtendienst abhörte, war besonders verwerflich, weil sie die Hetzsendungen an Polen, mit denen sie verkehrte, weitergab. lieber den Josef Borowicki wurde vom Sondergericht Graudenz eine Zuchthausstrafe von sieben Jahren verhängt. Borowicki hörte regelmäßig zusammen mit anderen volksfremden Elementen die Lügenmeldungen feindlicher Sender ab. Wegen Ab- hörens und Weiterverbreitung sowjetischer Agita­tionsmeldungen oerurteUte das Sondergericht In Leslau den Felix Wisniewski zu fünf Jahren Zucht­haus.

«t'ratie- bezeichne mit den Bolschewisten alsde- VÄv J Erotischer Nation". Männer, bte sich derartige lbnirditäten leisteten, suchten die Wahrheit vor sich zu verbergen.

Aordamerikanische Bombenflugzeuge

- für Burma.

über 200 000 englische Truppen konzen­triert seien, um einen militärischen Druck aus­zuüben, während die USA. ihre Aufgabe darin sähen, durch wirtschaftliche Druckmittel ein gleiches zu tun. Thailand habe trotzdem mit Japan ein Kre­ditabkommen abgeschlossen, was im anderen Lager übel vermerkt worden sei. Wir möchten betonen, so erklärtTokio Nitschi Nitschi", daß hinter Thai­land eine absolute Entschlossenheit und Unter­stützung Japans stehen. Thailand ist gegen allen Druck von England und USA. ein Mitglied des gemeinsamen asiatischen Lebensraumes. Japan wird nicht zulassen, daß die Selbständigkeit Thai­lands verletzt wird. Japan betrachtet diese Aufgabe als einen fundamentalen Bestandteil seiner Politik und als Voraussetzung für den Frieden in Ost­asien.

Bombenanschlag in Schanghai.

Schanghai, 9. Aug. (DNB.) Am Jahrestag der Erschießung zweier japanischer Soldaten, wo­durch sich der chinesisch-japanische Konflikt vor vier Jahren auf ganz China ausdehnte, wurde ein A n - schlag auf die chinesische ZeitungTschungh- w a j i h Pao" im japanischen Verteidigungssektor Schanghai verübt. Durch Explosion einer Zeitbombe brach ein Brund aus, durch den fast das gesamte vierstöckige Gebäude einschließlich der Druckerei in Asche gelegt und ein Sachschaden von mehreren 100 000 Dollar angerichtet wurde. Fünf Chinesen wurden verletzt, davon drei schwer. Japanische Ma­rine riegelte das Konkew-Stadtoiertel ab, in dem der Anschlag verübt wurde, während in den aus­ländischen Niederlassungen anläßlich des Jahres­tages bereits verstärkte Polizeikontrolle bestand. Die Polizei fahndet nach den Verbrechern, die, wie man annimmt, Tschungkinger Terroristen sind.

Mitgliedern des Diplomatischen Korps auf dem liedhof von Predappio, der Vaterstadt Mussolinis, tt. Im Parteihaus legte Botschafter v. Macken- (Ti im Namen des Führers einen Kranz an der ihre Bruno Mussolinis nieder. Weiter wurden rch General Ritter von Pohl im Namen des lichsmarschalls, Gesandten Für st Bismarck im imen des Reichsaußenministers Kränze nieder- egt. Gegen 9 Uhr erschienen der Duce und die :milienmitglieder vor dem Parteihaus, wo Abtei-

satzreservisten II aller Geburtsjahrgänge sind zum vorübergehenden Wehrdienst auf Knegsdauer embe- rufen. Alle Soldaten, die zu Kriegsbeginn in Er­füllung ihrer aktiven Dienstpflicht standen oder wäh­rend des Krieges zu dieser Erfüllung eingestellt sind und werden, gelten als zum Wehrdienst bis zur Beendigung des Krieges einberufen, sofern sie bis dahin ihre Dienstpflicht erfüllt haben. Die Bestim­mungen über die Errechnung des Endes der aktiven Dienstzeit für jeden einzelnen dieser Soldaten wer­den nach Kriegsende zeitgerecht bekanntgemacht.

Zeder Vierte bleibt auf dem Land.

Die Hauptlpifgabe des L a n d d i e n st e s der Hitler-Jugend ist die Rückführung städtischer Jugend auf das Land, besonders in die neuen Ost­gebiete, und die Schulung der späteren Neubauern. Für die Zeit des ersten Kriegsjahres find erfreuliche Fortschritte zu melden. 10 v. H. der Jungen im Landdienst beabsichtigen ländliche Berufe zu ergrei­fen, 6 v. H. aller männlichen Jugendlichen haben ich schon jetzt für den Einsatz als Neubauern ent- chlossen, während 5 v. H. ihre landwirtschaftliche Ausbildung als Landdienstführer fortsetzen, um später ebenfalls eigenen Grund und Boden zu be­sitzen. Weitere fast 10 v. H. haben sich nach Abschluß ihrer Berufsausbildung auf dem Lande für den Sol- öatenberuf entschieden. Auch von ihnen wird min­destens die Hälfte nach der 12jährigen Dienstpflicht auf das Land zurückkehren. Von 100 inj Landdienft eingesetzten Jungen konnten somit 26 für das ß a ffb zurückgewonnen werden. Beim Mä­dellanddienst wurde rund ein Viertel aller Mädel für das Land zurückgewonnen. Besonders erfreulich ist, daß sich 6 v. H. aller Jungen und 4 v. H. aller Mädel für den O st e n gemeldet haben. 18 400 Jugendliche sind in diesem Jahr im Landdienst in 1063 Lagern eingesetzt. 91,5 v. H. der Landdienftler haben eine abgeschlossene Volksschulbildung und 3,8 v. H. hatten eine höhere Lehranstalt besucht. Hilfsschüler gab es im Landdienst überhaupt nicht, lieber seinen Erziehungszweck hinaus ist der Land­dienst eine wichtige Hilfe für die Landwirtschaft, lieber 4,2 Millionen Tagewerke hat der Landdienst insgesamt für die Bauern geleistet. Im neuen Jahr dürfte sich der Einsatz noch um ein Viertel steigern.

Erhöhte Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Bürgermeister.

Mit Rücksicht auf den gesteigerten Ar­beitsanfall in den Gemeindeverwaltungen während des Krieges ist vom Reichsinnenminifter ein Zuschlag von 25 v. H. zu den Aufwandsent­schädigungen der ehrenamtlichen Bürgermeister zu- gelassen worden^ Diese Regelung gilt im Falle des wesentlichen Anwachsens Der Arbeitslast auch für die Gemeinden, in denen bei Kriegsbeginn bereits ein Zuschlag von 25 v. H. gewährt wurde. Zur Vermeidung von Härten soll weiter der Abschlag in Fortfall kommen, der nach den Richtlinien vom 12.12. 35 in Gemeinden mit weniger als 500 Ein­wohnern in Höhe von 30 bis 50 v. H. vorgesehen war, wenn dem Bürgermeister außer dem Kassen. Verwalter noch Hilfskräfte zur Verfügung standen. Im Bedarfsfälle dürfen die Aufsichtsbehörden in Gemeinden mit weniger als 1000 Einwohnern neben dem 25°/oigen Zuschlag nach dem Erlaß vom 10. 7.40 einen weiteren Zuschlag von 25 v. H. zu- lassen.

Ueber 51 Geburten für jede Hebamme.

Aus einem Ueberblick über die Tätigkeit der fr e i- prattizierenden Hebammen geht hervor, daß es Ende 1940 in Großdeutschland 24 119 frei­praktizierende Hebammen gab, die bei 1196 103 Ge­burten und 35 855 Fehlgeburten Hilfe leisteten. Mit­hin kamen auf jede Hebamme durchschnittlich 51,07 Fälle. 1933 waren es im Jahresdurchschnitt nur 29. Insgesamt haben die freipraktizierenden Hebammen bei rund 72 v. H. der Gesamtgeburten Hilfe geleistet.

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: für Burma.

, alil 2 Stockholm, 9. August. (Europapreß.) Eme '.schelly, .tr mort auf Japans Aktionen in Jndochma nennt Hielt 11 füj llr- australische Informations-Ministerium die Ent- foung nordamerikanischer Bombenflugzeuge nach