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Um sich Freunde zu schaffen, zerschlug er den gro­ßen Plan Peters 1, Oer einen zarischen Dienstadel schaffen wollte. Er entlieh die Adeligen auf chre Güter, stellte ihnen den Dienst in Armee und Ver­waltung frei und lieh sie zu reinen Nutznießern der Leibeigenschaft werden Er erreichte das Gegenteil. Seine Gemahlin, eben Katharina II., verband sich mit den Brüdern Orlow. Der Aar wurde zur Ab­dankung gezwungen, Katharina zur Zarin erhoben. Kurz darauf war Peter III. ermordet. Fast wäre Die Palastrevolution an dem Uebereifer eines Gardesoldaten fchiefgegangen. Da eilte Katharina von Kaserne zu Kaserne, vom Senat zum Synod und führte die Regimenter selbst von Petersburg nach Schloß Peterhof.

Bei der Gelegenheit sah sie zum erstenmal den um zehn Jahre' jüngeren Gardeunteroffizier P o ° temkin, der 1739 in der Nähe von Smolensk als Sohn eines Hauptmanns geboren war. Er hatte erst ein Priesterseminar besucht, war dann aber ausgebrochen und Ofsizier geworden. Seit der Pa­lastrevolution vom 28. Juni 1762 an datiert sein jäher Aufstieg. In dem nächsten Türkenkrieg focht er mit Auszeichnung, wurde blitzschnell Hauptmann, Major, Oberst und General. 1774 starb in geistiger Umnachtung Grigorij Orlow, der Katharina II. bei der Palastrevolution zur Seite aestanden hatte. Er war ihr naher Vertrauter gewesen. Nun nahm Potemkin diese Stellung ein. Er wurde General­adjutant, Minister, Oberbefehlshaber der Armee, Generalgouoerneur der südlichen Provinzen, Groß­admiral vom Schwarzen Meer underklärter Günstling" der Zarin. Er war klug, auch nicht ohne handfeste Kenntnisse, geldhungrig und skrupel­los. 1787 begleitete er Katharina 11. auf einer Jn- syektionsfahrt durch die neugewonnenen Südpro­vinzen. Damals war es, daß diePotemkin- s ch e n Dörfer" zu einem geflügelten Wort in Europa wurden. Der Prahlhans wollte ihr geseg­neten Wohlstand vorgaukeln und ließ daher in re­spektvoller Entfernung von der Reisestraße auf der anderen Seite des Dnjepr riesige Theaterkulissen in Form von Dörfern errichten und verschleppte sogar Siedler für einige Zeit dorthin. Die Kaiserin war begeistert, weil sie den Betrug nicht ahnte; die Welt jedoch bestaunt bis auf den heutigen Tag die Verschlagenheit dieses Höflings, und diePotem- kinschen Dörfer" sind sprichwörtlich für öffentliche Trugbilder aller Art geworben.

Das alles ist historische Wahrheit. Aber es ist nicht die ganze Wahrheit Das Wort von den Po- temkinschen Dörfern tut dem Fürsten Potemkin unrecht. Er war tatsächlich bestrebt gewesen, mit allen Mitteln in die entvölkerten Südprovinzen Bauern und Viehzüchter zu bringen. Dabei war er durchaus nicht wählerisch in seinen Mitteln. Er drücite beide Augen zu, wenn sich entlaufene Leib­eigene meldeten. Ja, selbst wenn Gesindel zuzog, stellte er keine hochnotpeinlichen Nachforschungen an, sofern die Burschen sich nur in den von ihm ver­walteten Provinzen leidlich aufführten. Die Wan­derlust des moskowitischen Bauern, mit der auch die Sowjetunion sich in all den Jahren ihres Be­standes herumzuschlagen hatte, stammt aus den vielen Jahrhunderten der Leibeigenschaft. Der Mu- schik wörtlich: das Männchen, im übertragenen Sinn der moskowitische Bauer lief seiner Herr- sckaft mit Wonne davon. Potetim nahm ihn mit offenen Armen auf.

Es lag in der Natur der Sache, daß derer­klärte Günstling" der Zarin eine Unmenge von Neidern und Feinden hatte. Die üble Nachrede v konnte sich leicht an seine Fersen heften. Er kon­trollierte auch tatsächlich eine ausgesprochene Kama­rilla, die die Kaiserin in seiner Abwesenheit unter­hielt; es ist bezeichnend, daß er auch nach seinem Tod im Jahre 1792 damals war Katharina II 63 Jahre alt in einem Grafen Subow einen Nachfolger alserklärten Günstling" hatte. Aber diese höfischen Verhältnisse waren doch auch zugleich nur der Haken, an dem die moskowitischenSee- len"-Besitzer, die harten Herren der Leibeigenen ihre Opposition gegen den allmächtigen Minister aufhängten. DiePotemkinschen Dörfer" sind, wie schon gesagt, sprichwörtlich geworden für gewollte optische Täuschungen" In der schlechten Nachrede, die dieses Wort einschließt, flackert aber auch der tiefe soziale Zwiespalt, der Moskowien seit je und je zerwühlt hat. vr. H.

Niederträchtige Verdrehungen

Stockholm, 10. Aug. (DNB.) Obgleich das niederträchtige Manöver, mit dem der Moskauer Rundfunk von wenigen Tagen beabsichtigte, d i e eigenen Greueltaten in Lemberg dem Gegner in die Schuhe zu schieben, jämmerlich miß­glückte, versuchen die bolschewistischen Verbrecher letzt dasselbe Theater mit Brest-Litowsk und Minsk. So wird frech gelogen, daß nach der Einnahme von Brest-Litowsk meyr als 70 Frauen von den Soldaten verschleppt worden und seitdem spurlos verschwunden seien. Aehnliche Greuel­taten werden den deutschen Soldaten nach der Ein­nahme von Minsk zugesprochen. 1000 Einwohner seien gezwungen worden, ihr eigenes Grab aufzu­werfen. Nachdem diese gefesselt in die Gruben ge­worfen worden seien, habe man anderen befohlen, das Grab zuzuschütten. Als sie sich weigerten, seien insgesamt 75 Einwohner erschossen worden.

Alles das und noch grausamere Bestialitäten sind von den Bolschewisten verübt worden, bevor sie vor der anstürmenden deutschen Wehr­macht die Städte räumten. Darüber haben PK.- Berichte sowie Bild- und andere Dokumente die Oeffentlichkeit einwandfrei unterrichtet. Dazu ist in allen Ländern, die je das bolschewistische Schreckens­regiment zu schmecken bekamen, nicht zuletzt in den baltischen Ländern, die Blutgier dieser Horden in unvergeßlicher Erinnerung. Das niederträchtige Be­mühen, die eigenen Mordverbrechen anderen anzu- dichten, fällt darum auf die Verbrecher in Moskau felost zurück.

Zu völkerrechtswidrigem Verhalten aufgeheht.

Die DemichtungsWacht bei Oman und Roslawl

Der Wehrmachibericht vom Gamstag.

DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 9. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgege- den, haben in der Ukraine deutsche Truppen unter der tapferen Mitwirkung ungarischer Ver­bände einen großen Erfolg errungen. 3 n der Schlacht von Uman wurde die 6. und 12. so­wie Teile der 18. Armee der Sowjets insgesamt 25 Schuhen-, Gebirgs- und Panzerdivisionen vernichtet. Heber 103 000 Gefangene, dabei die Oberbefehlshaber der 6. und 12. Armee, fielen in unsere Hand. 317 Panzerkraftwagen, 858 Geschütze, 242 Pak- und Flakgeschütze, 5250 Lastkraftwagen, 12 Lisenbahnzüge und zahlloses sonstiges Kriegs­material wurden erbeutet. Die blutigen Verluste des Feindes betragen mehr als 200 000 Mann.

Dicht südlich der Pripet-Sümpfe nah­men deutsche Truppen nach mehrtägigen Kämpfen in unwegsamem Wald- und Sumpfgelände den wich­tigen Eisenbahnknotenpunkt K o r o st e n. Auch die im Raum um Roslawl, 100 Kilometer süd­ostwärts Smolensk, eingeschlossenen sowjetischen Verbände wurden vernichtet, liebet 38 000 Ge­

fangene wurden eingebracht, 250 Panzerkraftwagen, 359 Geschütze und weiteres Kriegsmaterial erbeutet Heber Großbritannien führte die Luft­waffe am Tage weiträumige Aufklärungsflüge durch. Zwei britische Jagdflugzeuge wurden hierbei abgeschossen. 3n der vergangenen Rächt bombar­dierten Kampfflugzeuge mehrere Flugplätze in Eng­land. Sie erzielten Bombentreffer inmitten abge­stellter Flugzeuge und in hallen. An der englischen Ost- und Südküste wurden Hafenanlagen wirksam bombardiert.

Deutsche Kampfflugzeuge griffen auch in der letz­ten Rächt militärische Anlagen am Suezkanal an. Bei dem Luftangriff auf den britischen Flotten­stützpunkt Alexandria in der Rächt zum 8. August trafen Bomben schweren und schwersten Kalibers ein Schwimmdock sowie ein kleineres bri­tisches Kriegsschiff.

Der Feind warf in der letzten Rächt im nord- und nordwestdeutschen Küstengebiet Spreng- und Brandbomben, u. a. auf Wohnviertel der Städte Hamburg und Kiet. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Einige feindliche Flug­zeuge, die den Versuch machten, Berlin anzugreifen, wurden durch Flakfeuer abgewiesen. Rachtjäger schossen drei, Marineartillerie einen britischen Bom­ber ab.

Aach anstrengendem Marsch.

Auch die Pferde sind für eine kleine Abkühlung und stillen an dem kleinen Fluß, der am Vormarsch­weg liegt, ihren Durst. (PK.°Fenske-Scherl°M.)

Die strategische Lage im Osten.

Rom, 10. Aug. (Europapreß.) Die Lage an der Ostfront bietet den römischen Blättern Stoff zu Be­trachtungen über die strategische Seite der Entwick­lung. ImGiornale d'Jtalia" führt Generalleut­nant Dominici die Dinge auf das strategische Grundproblem zurück, daß nach allen Lehren der Kriegswissenschaft die Verteidigung im pas- iven Sinn niemals das Ziel der Kriegführung eien dürfe, weil sie immer Schwäche bedeute. Auch die Verteidigung müsse offensiv durch den Gegenstoß geführt werden. Dazu aber sei das owjetische Oberkommando nicht gekommen. Zuerst habe es sich vor der Lage gesehen, das Sowjet- Heer aus einer ausgesprochenen Offensiv-Aufstellung in eine in die Tiefe gestaffelte Defensiv-Aufstellung umzugliedern und sich währenddessen zu verteidi­gen. Das sei trotz schwerer Verluste mißglückt. Der Versuch, aus der Stalin-Linie heraus unter Einsatz aller heranführbgren Reserven diese zum Gegenstoß anzusetzen, während die zurückgeworfenen Verbände

den Aufmarsch deckten, sei ebenfalls im ersten Sta­dium gescheitert. Es wären zwar örtliche Gegenstöße erfolgt, aber zu einer strate- gischen Gegenoffensive sei es nicht mehr gekommen. Die Zerschlagung und Ab­riegelung der Verbände der Sowjetarmee vonein­ander habe die einheitliche Führung unmöglich ge­macht. Heute scheint dem Verfasser die Möglichkeit einer Gegenoffensive, von der Ausstellung neuer Truppen unter einem einheitlichen Oberbefehl von drei Faktoren abzuhängen: einmal von der Auf­stellung neuer Truppenmassen als Manövrier- Armee zum Einsatz da, wo das Kräfteverhältnis für die Sowjets günstig erscheint, zum zweiten von der Herbeischaffung einer starken Luftwaffe zur Zu­sammenarbeit mit dieser Armee und schließlich von der Qualität der Heerführer. Die Erfüllung dieser drei Voraussetzungen hält der Verfasser für höchst zweifelhaft.

Die ungarischen Operationen.

Budapest, 7. August. (Europapreß.) Ein zu­sammenfassender Bericht über die Operationen der ungarischen Honved geht davon aus, daß schon im Februar dieses Jahres die Sowjets ihre Kräfte gegen die ungarische Grenze vorgeschoben hatten mit dem Ziel über die Karpathen vorzustoßen und so den im Weltkrieg mißlungenen Plan des Gene­rals Iwanow auszuführen, die ungarische Tiefebene zu gewinnen, um aus der Flanke Deutschland anzugreifen. Die sowjetischen Kräfte betrugen im Februar sechs bis sieben Armeekorps. Nur durch die schnelle Beendi­gung des Balkankrieges sind Diese Pläne der Sow­jets vereitelt worden. Im April haben der General­stab der Honved und der Landesverteidigungsrat beschlossen, die ungarischen Truppen zur Sicherung der Grenze vorzuschieben.

Die ungarischen Truppen stießen am 28. Juli auf einer Frontlänge von rund 280 Kilometer vor. Ihr Vorstoß führte durch d ie Karpathen­pässe Uzsok, Koronya und Katar. Sie nahmen den Beskidentunnel, bevor ihn die Sow­jets zerstören konnten. Bei den Beskiden wurde eine dreifache moberne Verteidi- gungslinie durchbrochen. Die ungarischen schnellen Truppen stießen bei Uzsok rasch vor und

stellten die Verbindung mit den Deut- f d) e n her. Der Vormarsch der ungarischen Trup­pen wurde bei Wyskow durch starke Artillerie- und Jnfanteriekräfte in gut ausgebauten Stellungen aufgehalten. In kurzer Zeit aber wurden die sow­jetischen Kräfte, die durch den Kakar-Paß vrgestoßen waren, in der Flanke angegriffen und aufgerieben.

Nach dem Verlassen der Karpatenpässe entwickel­ten sich die Jnfanterieverbände und die schnellen Truppen fächerartig in weitem galizischen Gebiet und erreichten am 4. Juli Stanislau und K o - l o m e a. Die schnellen Truppen stießen nach und nahmen die Stadt. Nach Horodenka wurde Z a I e s j i f i erreicht und her Uebergang über den Dnjestr erzwungen. Der größte Teil der Schnelltruppen erhielt Snyatin als Marschziel. Der Feind wurde umgangen und seine Kavallerie in die Flucht gejagt. Am 8. Juli wurde der Se- reth erreicht. Damit wurden die selbständigen Ope­rationen der Honved beendet, die seitdem im Ver­band der deutschen Heeresgruppe kämpften. Das strategische Ziel der Honved, einen Keil in einer Tiefe von 120 Kilometer gegen das bolschewistische Zentrum oorzuschieben, ist erreicht worden.

Das Ritterkreuz für tapfere Truppenführer.

Berlin, 10. Aug. (DNB.) Die sowjetischen Oberbefehlshaber Woroschilow, Timoschenko und Budjenny haben in verbrecherischer Weise versucht, die Zivilbevölkerung der von den deutschen Truppen besetzten Gebiete zur Beteiligung am Guerillakrieg und zu völkerrechtswidri­gem Verketten aufzuhetzen. Männer, Frauen und Kinder sollen mit allen erdenklichen Mitteln die rückwärtigen Verbindungen der deut­schen Trupven sabotieren und die Käufer, in denen sie Ruhe suchen, anzünden. Diese Aufforderung zeigt, wie wenig die sowjetischen Machthaber sich über den Geist der neuen deutschen Wehrmacht im klaren sind, der durch solche Maßnahmen nicht im gering ft en ein geschüchtert werden kann. Ohne alle gefühlsmäßige Rücksicht und mit un­erbittlicher Härte wird die deutsche Wehr­macht den geringsten Verstoß gegen das Völkerrecht zu ahnden und Den Schutz ihrer Interessen unmiß­verständlich durchzusetzen wissen.

Berlin, 9.August. (DRB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleut­nant Keiner, Generalmajor Allmendinger, Oberst Lasch, Oberst Buck, Oberstleutnant Schrank, Oberstleutnant Bayer, Major Schury und Hauptmann Kirn.

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Generalleutnant Keiner hat als Kommandeur einer Infanterie-Division den Durchbruch durch die sowjetischen Grenzbefestigungen erzwungen. Am 28. Juni setzte er sich an die Spitze seiner Aufklä­rungsabteilung, stieß mit ihr nach Kowel hinein und besetzte die Stadt. Am 3. Juli übernahm er

wieder die Führung der aus dem Brückenkopf Luck auf Kolki eingesetzten Vorausabteilung seiner Divi­sion und stieß mit ihr bis Kolki durch. Bereits im Westfeldzug hatte er mit dem Durchbruch durch die Pariser Schutzstellung eine hervorragende Waffen, tat vollbracht. Beim Angriff auf Lazcijai fuhr Generalmajor Allmendinger in heftigem MG.-, Infanterie- und Granatwerferfeuer auf die beherrschende Höhe vor, wo er den Angriff feiner Jnfanterie-Division in Fluß brachte. Dadurch gelang es nach erbitterten Nahkämpfen, Lazcijai zu neh­men. Darauf setzte er die Vorausabteilung auf den Njemen an und brachte sie in erbittertem Straßen« und Bunkerkampf durch Lazcijai hindurch. Hauer- mindert tobten die Kämpfe um Seirijai und die zahlreichen Bunker bis zum Abend weiter, während

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Unsere Pioniere

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Im feindlichen Artilleriefeuer luden sie auf ter nranfller schwachen Uferfteigen der Düna ihr Brückenbau- 'M kai gerät ab. Unbeirrt durch die Granateinschläge uck W* & durch mehrere Angriffe sowjetischer Bornbenfluz £ :8<n w zeuge, die den Pionieren keine Verluste beibxachte^ J' wtov

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gang motorisierter und Panzerve r - bände über die Düna, eine hervorragende Öel ftung vollbracht. Da dös Brückenbaugerät muß nicht zur Stelle war, wurden an mehrerer Stellen Fähren eingerichtet. Trotz unerträglit drückender Hitze und wiederholter sowjetischer Bom benangriff^ wurde innerhalb von für' Stunden die ganze Division übergesetzt. An eim< einzigen Fährstelle wurden in dieser Zeit in & Fahrten insgesamt 31 Panzerkampfwagen, p schwere Geschütze, 2 schwere Zugmaschinen, 114 2a|tJ und Personenkraftwagen, 42 Krafträder und zaO reiches andere Kriegsmaterial übergesetzt. Nachdem das Brückenbaugerät nachgezogen war, wurde non den Pionieren ohne Pause eine annähernd 250 Ms ter lange Kriegsbrücke her gestellt. Noch in der M chen Nacht wurde die Brücke für den Verkehr frei* gegeben.

die Vorausabteilung jedoch den Njemen erreichte. Hier bildete sie einen starken Brückenkopf. Dberf: Lasch hat durch sein rücksichtsloses Zupacken du Vorbedingung geschaffen, daß die Ostterle von Riox von weiteren Truppen besetzt werden konnten. & griff mit hem Karabiner in der Hand bei den Stn. zenkämpfen ein. Oberst Buck erhielt den Auf. trag, mit seinem verstärkten Jnsanterie-Regimeir den Pruth bei Souloni zu überschreiten und einet Brückenkopf zu bilden. Trotz starken Widerstände! war das Regiment tief in den Gegner gestoßen, hatte nach hartnäckigen Kämpfen die Brücken stellunx genommen und hielt sie in schweren Kämpfet gegen weit überlegenen Feind. Die Umsicht uni persönliche Tapferkeit Oberst Bucks, der zweimal >te eingebrochenen Sowjets an der Spitze des Re- gimentsftabes aus dem Brückenkopf hinausgeworfet hatte, waren beispielgebend für die ganze Armee. -

Berlin, 9.Aug. (DNB.) An dem schnellen $on stoß deutscher Verbände über hie Düna finü Pionier einheiten hervorragend beteiligt ge- wesen. Bei der Erzwingung Des Süna-Ueber- , ganges wurden die Pioniere eingesetzt, um Infam- WM terie-Einheiten in Sturmbooten und Floßsäckeni W "Mi überzusetzen. Nach der Gewinnung des jenseitiger Ufers begannen die Pioniere noch am gleicher Abend mit dem Bau einer Kriegsbrücke

Oberstleutnant Schrank hat auf Kreta wieder. I holt mit seinem Gebirgsjäger-Bataillon zum ; amterfolg wesentlich beigetragen. Die Befreiung )es Flugplatzes Maöeme vom feindlichen Artillerie! euer war seinem Bataillon zu verdanken. Auck beim Angriff auf die feindlichen Höhenstellunget von Oalatas zeichnete sich Oberstleutnant Schrat j besonders aus. Ebenso war er an der Einnahme von Chania hervorragend beteiligt. Ferner gelang es bei den Kämpfen um den Paß nördlich vor Askyfos feiner Führung, die Einkesselung des nack Süden ausweichenden Feindes zu vollenden, wcc. durch die Operationen auf Kreta zu Ende gefügt! ! wurden. Oberstleutnant Bayer hat als Fiih. L,1 rer einer Vorausabteilung, nach dem Durchbruch .^n W durch die sowjetischen Feldbefestigungen der de Brückenkopf von Merkino erreicht und ift in u» ' ,^der aufhaltsamem Vormarsch bis Zaslaw vorgesehen. . '^qiei Bereits 6 Tage später konnte die feindliche Bui,. JtgÄe; kerlinie vor Minsk an mehreren Stellen durchbr» IJ. ,,,,r chen werden, so daß damit die Voraussetzungen für Iw «juj die schnelle Einnahme von Minsk geschaffen waren Major Schury war auf Kreta nach den schwe. r ren und verlustreichen Kämpfen um Galatas Dein jC' ' - Angriff auf die kretische Hauptstadt stets an d« Spitze seines Bataillons. Es war sein eigener Gnl. schluß, in Ausnutzung der Gunst der Lage Chani« zu stürmen. Nach kurzem Feuergefecht nahm er di- Stadt. Hauptmann Kirn wurde mit der 1. AI» teilung feines Panzer-Regiments nach einem am strengenden Marsch zum Gegenstoß am Brücken, köpf bei Borissow eingesetzt. Hauptmann Kirn Über, rollte die feindlichen Schützen und stieß unter schwv rem feindlichen Feuer bis in die Artilleriestellung vor, wobei die Abteilung eine große Anzahl do® Geschützen und Panzerwagen vernichtete. Durch do; unerschrockene und unaufhaltsame Vordringen tet? Abteilung konnte der Vormarsch her Division aus der Enge des Beresina-Hebergangs hinaus weites fortgesetzt werden.

Gewaltige Marschleistungen in der ilkraine.

Berlin, 9. Aug. (DNB.) Deutsch-rumäniW Verbänhe haben in zügigem Vorgehen im Süd" abschni11 her Ostfront trotz ungünftiaer Witt«» rungs- und Wegeverhältnisse in pausenlosen KämP fen unb Märschen stärkere sowjetisch t Kräfte eingeschlosfen unb aufgerie;' ben. Ein beutsches Infanterie-Regiment hat 11 viertägigem Marsch 260 Kilomeier M Vollendung eines Ringes um eine Sowjetbivifio« zurückgelegt. Der Marsch führte in Gewitterreg« unb glühenber Hitze burch bichte Wälber unb unwegsames Gelänbe. In zahlreichen EinzelköM fen würben babei Angriffsversuche sowjetischer ßirp beiten zurückgeschlagen, hie bie Einkesselung zu vm Hinbern unb auszubrechen versuchten. Das beuW Regiment machte in diesen Kämpfen über 1200 fangne unb vernichtete 54 sowjetische Panzerkamp" wagen. In eir^m Gewaltmarsch von 70 Kilometer Doüenbete am 7. 8. bas Regiment bie EinschlietzM her Sowjet-Division, bie in hen nachfolgend^ Kämpfen bis auf wenige versprengte Reste do 13' ftänbig zerschlagen würbe.

Oie Angriffe auf den Guezkanal.

Neuyork, 9.August. (Europapreß.) Der USAp Bürger Justin P. Ramsey, her nach einem zweijährigen Aufenthalt in Aegypten an Bord City of New York" in Neuyork eingetroffen G berichtet über bie erfolgreichen Luftangriffe wt Achsenmächte auf ben Suezkanal, baß bis zu 20*'* Schiffe am Eingang des Suezkanals infolge te-c beutschen unb italienischen Bombarbements auff* gehalten worben finb. Zusammen mit zwei M'.' teren norbamerikanischen Reisegefährten war Rom« sey Augenzeuge her Luftangriffe auf ben SE kanal. Er erklärte, baß bie beutschen unb ttaiw- nifchen Piloten nur selten ihre Ziele verfehlten- Verschiebentlich sei die Durchfahrt durch den Kanon durch versenkte SchilLs blockiert W wesen.