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Montag, N-August 1941

Gießener Anzeiger

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3m Hauptquartier der Heeresgruppe Süd

kc ischen Kriege sowie dem Zusammenstoß zwischen Amiral D e w e y und Vizeadmiral D i e d e r i ch s

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und damit auch den politischen Umslutz an bet gejamlen Oßf tont8 i

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daß es heute keine Weltmacht mehr darstellt, reißen sich mit der Gier von Kannibalen um noch warmen Kadaver und machen folgerichtig Agitation, die ein geradezu grauenerregendes misch von verbrecherischer Skrupellosigkeit

angelsächsischer Missionsidee darstellt. Sie haben ihre Lehrmeister in jeder Beziehung übertroffen.

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reißen, sondern auch im Fernen Osten die erste Geige spielen vor den Engländern und selbst­verständlich auch vor den Japanern. Der Wutschrei über das französisch-japanische Uebereinkommen zur gemeinsamen Verteidigung Jndochinas, sein Druck auf Niederländisch-Jndien und seine Manipulatio­nen in Singapure ebenso wie in dem vom Tschung- king-Regime beherrschten Teil Chinas beweisen, daß er keine Grenzen kennt, daß er die Stunde der amerikanischen Weltherrschaft für gekommen hält. Aus der Freundschaft mit England, die vom Insel- reich um die Jahrhundertwende bewußt mit dem Blick auf das Erstarken Deutschlands herbeigeführt wurde, ist der unbedingte Führungsanspruch ge­worden, ein Anspruch, den England übrigens an­erkennt, ja, den es mit den typischen Merkmalen der Untergangsstimmung geradezu herbeisehnt.

Washington würde sich wohl kaum ein zweites Mal in das Abenteuer eines^ europäischen Krieges so weit engagiert haben, wie es jetzt der Fall ist, wenn die kühlen Rechner Wallstreets und die ame­rikanische Hochfinanz nicht die Stunde für gekom­men gehalten hätten, jetzt endgültig mit der Wirt­schaftsrivalität Großbritanniens Schluß zu machen. Die Begleiterscheinungen, mit denen dieser Anspruch vor der Weltöffentlichkeit getarnt werden soll, ent­sprechen völlig der amerikanischen Mentalität, die auch hier ihr puritanisches Erbe nicht verleugnet. Als deckender Vorhang muß der Nationalsozialis­mus dienen. Der Haß des Judentums, das in den

Rüstungsbelriebe, Verkehrsanlagen und verfor- gungsanlagen i n IN o s k a u. In der Stadtmitte und nördlich des Woskwa-Bogens entstanden zahlreiche Großfener. Nachdem der Kampf der deutschen Luft- waffe gegen die sowjetische Fliegertruppe auch in den letzten Tagen überaus erfolgreich war, hat der ein-

BerNn, 11. Aug. (DNB. Funkspruch.) Nach den im Laufe des Tages eingegangenen Nachrichten scheint der in der Nacht zum 10. August durchge­führte Luftangriff auf Moskau der größte und bisher wirkungsvollste gewesen zu sein. Annähernd 100 deutsche Flugzeuge waren über der Stadt und warfen Sprengbomben aller Kaliber und viele Tausende Brand­bomben ab. Bemerkenswert ist, daß bei diesem

dem auch Munition gestapelt lag, flog zum Teil die Luft und brannte gänzlich aus.

Durch Lustangriffe

63 Sowjetpanzer zerstört.

schließlich des finnischen Kampfgebietes, feit dem 22. Juni über 10000 Flugzeuge verloren.

Der Kampf der Luftwaffe gegen die briti­sche Versorgungsschiffahrt brachte neue große Erfolge. Kampfflugzeuge versenkten bei Tage ostwärts der Farör-Jnseln einen Frachter von 6000 VRT., in der letzten Nacht aus einem Geleitzug vor der englischen Südostküste vier Handelsschiffe mit zusammen 23 000 VRT. Ostwärts Great Zar- mouth wurde ein großer Frachter in Brand ge­worfen. Bei dem Luftangriff auf die Reede von Suez in der Nacht zum 9. August versenkten Kampf­flugzeuge ein Handelsschiff von 8000 BRT. und be­schädigten einen leichten britischen Kreuzer durch Bombenvolltreffer. 3n der letzten Nacht richteten sich weitere Luftangriffe gegen Häfen an der schottischen Ostküste und gegen militärische Anlagen in der Grafschaft Leicester. An der Kanalküste verlor die britische Luftwaffe am gestrigen Tage in Luftkämpfen 16 und durch Flak­artillerie 3 Flugzeuge. Lin eigenes Flugzeug ging verloren. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein.

Wirkungsloser Anariffsversuch auf Berlin.

Berlin, 11. Aug. (DNB. Funkspruch.) Einige Feindslugzeuge flogen in der vergangenen Nacht aus Nordosten kommend ins Reichsgebiet ein und versuchten vereinzelt auch Berlin zu er­reichen. Nach Flakbeschuß drehten die Flug­zeuge sofort ab. Der Angriffsversuch blieb völlig wirkungslos.

Wiederum britische Angriffsversuche am Kanal zusan^menaebrochen.

Berlin, 10. August. (DNB.) Britische Angriffs­versuche an der Kanalküste brachen auch am Son n t a g in der Abwehr durch Jäger und Flak zusammen. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden sechs britische Jagdflugzeuge und zwei Bomber abgeschossen. Eigene Verluste sind nicht eingelrelem

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1OOOO Gowjetflugzeuge verloren.

Der Wehrmachtbericht vom Lonntag.

DNB. AusdemFührerhauptquartier, 10. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Operationen im Osten verlaufen weiterhin planmäßig. Stärkere Kampffliegerkräfte bombar­dierten in der letzten Nacht mit besonderem Erfolg

Angriff auch eine größere Zahl schwerster Bomben abgeworfen wurde. Eine schwere Bombe traf den Kreml und richtete dort große Zerstö­rungen an. Jn der Umgebung des Kreml entstanden mehrere große Brände, von denen einige außerordentliche Ausmaße annahmen. Der Schein dieser Feuersbrunst konnte noch in 100 Kilometer Entfernung beobachtet werden. Lin anderer großer Brand entstand südöstlich der Stadt, wo O e I t a n k s in Flammen aufgingen, eine große Feuersbrunst entwickelte sich in einer großen Fabrikanlage. Zahl­reiche kleinere und mittlere Brände wurden in allen Stadtteilen beobachtet. Trotz starker Abwehr durch Nachtjäger und Sperrballone wird nur eines eingesetzten deutschen Kampfflugzeuge vermißt.

Unser Bild zeigt den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Keitel, im Gespräch mit dem Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd, Generalfelümarschall von Rundstedt, bei einem Besuch des Führers im Hauptquartier der Heeresgruppe Süd.

(PK.-Knauer°Scherl-M.)

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Das Eichenlaub für Rittmeister Tiiemack

DNV. Aus dem Führerhauptquartier, 10. Aug. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh dem Rittmeister N i e m a ck, Kommandeur einer Aufklärungsabteilung in einer Jnfanteriedivifion, für seinen heldenhaften Einsatz im Ostfeldzug als 30. Offizier der deutschen Wehr­macht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Der Führer hat dem tapferen Offizier die hohe Auszeichnung heute persönlich überreicht.

Wieder ein Jagdgeschwader mit 1000 Siegen.

Berlin, 10. Aug. (DNB.) Das Jagdgeschwader unter Führung des M a j o r s v. M a i tz a h n hat bis zum 7. August insgesamt 1067 Luftsiege er­rungen. Allein im Kampf gegen die Sowjets schoß das Geschwader bisher 525 Gegner ab, vernichtete durch Tiefangriffe 89 weitere Flugzeuge am Boden und setzte 24 feindliche Panzer außer Gefecht. Der Kommodore selbst, Major v. Maltzahn, erzielte schon am 31. Juli seinen 50. Luftsieg.

Starker Verband sowjetischer Kampf­flugzeuge völlig aufgerieben.

Berlin, 11. August. (DRV. Funkspruch.) Durch die geschulte Zusammenarbeit von Jägern und Flak­artillerie der deutschen Luftwaffe wurde am Sonn­tag südlich von Smolensk ein starker Ver­band sowjetischer Kampfflugzeuge völlig auf- gerieben. Der geschlossen in das von deutschen Truppen besetzte Gebiet einliegende Verband wurde durch das Feuer der Flak und unter Ab­schuß des führenden Flugzeuges zersprengt und am erneuten Zusammenschluß gehindert. Daraufhin griffen deutsche Jäger die einzelnen Flugzeuge an und schossen alle nacheinander ab.

Sowjetischer Panzerzug und Versor­gungslager durch Flugzeuge vernichtet

Berlin, 11.Aug. (DNB. Funkspruch.) Deutsche Kamps- und Sturzkampfflugzeuge vernichteten am Sonntag hinter der feindlichen Front des mittleren Kampfabschnittes einen Panzerzug und einen dazugehörigen Versorgungszug vollständig und beschädigten zwei weitere Panzer­züge schwer. Jm gleichen Gebiet wurde ein Trup­penversorgungslager völlig vernichtet. Das Lager,

Berlin, 10. Aug. (DNB.) Jm Kampfgebiet der Ukraine führte die deutsche Luftwaffe am 9. 8. in den Dnjepr-Bezirken erfolgreiche Angriffe auf sowjetische motorisierte Kolonnen, Panzer, Flak- stellungen und Truppenansammlungen durch. Ins­gesamt wurden 63 Panzer vernichtet, 230 Lastkraft­wagen zerstört und 9 Batterien außer Gefecht ge­setzt. Jm Kampf gegen die bolschewistischen Luft­streitkräfte wurden gestern im gleichen Raume 3 2 Feindflugzeuge abgeschossen und 7 am Boden zerstört. Nur ein deutsches Jagdflugzeug kehrte bisher nicht zurück.

Wirkungsvoller Bombenangriff auf Moskau

Große Zerstörungen im Kreml. Oeltanks in Flammen.

USA. sämtliche Schlüsselstellungen besetzt hält und in der neuen, zukunftsträchtigen Idee der volkhaf- ten Bindung staatlichen Lebens die Gefahr sieht, als Ausbeuter und Schmarotzer ausgeschaltet zu werden, ist dabei völlig auf Roosevelt übergegan­gen, Rasse, Herkunft, Bildungsgang und Umwelt des amerikanischen Präsidenten entsprechen durch­aus dieser Welt eiskalter Materialisten, die sogleich erkannten, daß sie ihre jüdischen Geschäfte und ihr Machtstreben nirgends vorteilhafter tarnen konnten als in England und den USA., wo das scheinbar demokratische Prinzip desGive everybody a Chance (Gib jedem eine Chance) zu einer skrupel­losen Ausnutzung und Unterdrückung breitester Schichten führte und roj der gesellschaftliche Auf­bau und das unerschütterliche Dogma des Erfolgs ein ebenso heuchlerisches wie wirkungsvolles Ver­hältnis zurgöttlichen Gerechtigkeit" hergestellt hatte.

Alle diese Antriebskräfte, jo sehr sie auch aus verschiedenen Quellen gespeist werden, sind heute in Roosevelt zusammengefaßt, der allerdings nicht Vertreter eines schöpferischen staatsmännischen Prin­zips ist, sondern all der maßlos egoistischen und selbstgerechten Kreise, deren Imperialismus heute englischer als der Großbritanniens ist. Alle diese Drahtzieher der amerikanischen Politik wissen heute genau, daß England für immer ausgeschaltet ist,

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Lissabon, August 1941.

In der Einleitung seines vorzüglichen Werkes u:er die Hintergründe des Kriegseintritts Amerikas, America goes to war, macht der Bostoner Pro- slsor Charles Callan Tansill auf die Spannung aismerksam, die sich kurz oot der Jahrhundert- oende in den deutsch-amerikanischen Beziehungen -merkbar machte und seit dieser Zeit eigentlich be- jmdig blieb, weil das Mißtrauen der Amerikaner iweckt worden war, daß die kolonialen Bestrebungen mtschlands eines Tages der Monroe-Doktrin ge- strlich werden könnten. Dieses Mißtrauen war , cht i m m e r vorhanden. Jm Gegenteil. Bei Ans­bach des deutsch-französischen Krieges 1870 berich­te der französische Gesandte in Washington seiner igierung über die dort herrschende Stimmung: . es Am^ricains sont plus prussiens que les Jussiens! Daß die Amerikaner preußischer als die leußen selbst waren, rührte daher, daß Preußen ! Sache der Union im Unabhängigkeitskriege terstützt hatte und als Mitarbeiter des Präsiden- - Lincoln ein Karl Schurz in Washington lebte.

Als jedoch die Engländer zielbewußt und in alsr Stille ihre Einkreisungspolitik gegen Deutsch- fo-.ö betrieben, ' war ihr erstes Bestreben, die sL echte Stimmung, die gegen England allgemein in Amerika herrschte, zu einem erträglichen Ver- hctnis zu gestalten und alle Konfliktsmöglichkeiten ä beseitigen. Jn dem Maße, wie der englischen Sjlomatie dies gelang, verschlechterten sich auch die Dziehungen der Vereinigten Staaten zu Deutsch- lrd, und im Jahre 1900 nach dem spanisch-ameri-

ßl. Jahrgang Nr. 189

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Poiemkinsche Dörfer.

Der tiefe Vorstoß der deutschen Kräfte in die feindlichen Rückzugsbewegungen der in der Ukraine geschlaaenen Sowjetarmeen hat in den Raum zwi­schen Kiew und dem Schwarzen Meer geführt. Das ist ein Gebiet, das bei der großzügigen Abrundung des vor 500 Jahren noch so kleinen Moskowiens am spätesten zum Zarenreich aekommen ist. Es hat auch nichts mit den tiefen Wäldern des Wolga» bogens nördlich von Moskau gemein; auch nichts mit den Weizen-, Mais- und Zuckerrübenfel'dern der Schwarzen Erde. Es ist eine Steppe, die seit Jahrhunderten der Tummelplatz unzähliger Reiter­völker gewesen ist: von den Skythen und Sarmaten über Hunnen, Awaren, Magyaren, Petscheneden bis schließlich zu den Mongolo-Tataren, die sich hier unter der Oberhoheit des türkischen Sultans bis vor rund 150 Jahren behaupteten. Die moskowitische Herrschaft ist also recht jungen Datums. Nur wenige Deutsche ahnen, daß Cherson, die älteste mos­kowitische Hafenstadt am Schwarzen Meer, erst im Jahr 1778 erbaut worden ist. 1786 wurde der Grundstein zu Nikolajew und gar erst 1792 der zu Odessa gelegt. Gewiß hat es an der Nordwest­küste des Schwarzen Meeres schon vor mehr als 2000 Jahren griechische Kolonien gegeben, auch die genuesischen Kaufleute haben hier im Mittelalter wichtige Niederlassungen unterhalten, z. B. das letzttzhin vielgenannte A ck e r m a n n. , Aber diese modernen, erst vor 150 Jahren entstandenen Schwarze-Meer-Häfen sind doch etwas ganz ande­res. Die Nordküste des Schwarzen Meeres hat nicht viel gute Häfen, die für große Schiffe leicht zu­gänglich find. Jn diesem Sinne sind die genannten Schwarze-Meer-Häfen eine Neuerung, sie haben eine geradezu amerikanische Entwicklung hinter sich. Für uns aber ist das wichtigste, eine klare An­schauung davon zu gewinnen, daß diese Häfen mit ihrem ganzen Hinterland erst seit kurzer Zeit mos» kvwitisch sind.

Der Drang Moskaus zum Schwarzen Meer hat nicht mit Grigofij Aleksandrowitsch Potemkin begonnen. Aber er war die Verkörperung der tür­kenfeindlichen Politik in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der großen Zarin Katha­rina II. Sie ist als Persönlichkeit so bedeutend, daß geschmackvolle Beurteiler nicht unnötig ihr Privat­leben in den Vordergrund rücken. Sie ist geboren in Stettin als Tochter eines preußischen Generals, des Fürsten von Anhalt-Zerbst. Sie war Fried­rich der Große hatte als Ehestifter fungiert ver­heiratet mit dem Zaren Peter III aus dem Hause Holstein-Gottorp. Er war eine subalterne Natur.

Ciatsmann Elihu Root:Niemand, der sorg- \ zig die Zeichen der Zeit beachtet, kann umhin j sehen, daß das amerikanische Volk entweder in r i paar Jahren die Monroe-Doktrin aufgeben oder fir s i e kämpfen muß; wir werden sie nicht <r geben." Nun, nachdem die USA. durch den Welt- Ir ,-g Geschmack an der Politik großen Stils de- Isnmen hatten und vor allem, seitdem Roosevelt cd zwingenden innerpolitischen Gründen das 6:nier auf die Außenpolitik herumwarf, hat zwar Id amerikanische Volk nicht für die Monroe-Dok- i frn gekämpft, die einzig und allein England ver­lest hatte, aber es hat sie gründlicher auf ge­geben, als sich ein so hervorragender Staats-, am wie Root jemals hätte träumen lassen.

[ Die entscheidende Wende zu dieser aggressiven i lNitik Roosevelts kam in der Krise 1937/38, als die Mlsionen des New Deal verflogen waren, die ; kjvischenwahlen von 1938 ein bedenkliches An- Mchsen der Republikaner zeigten und das politische Micksal Roosevelts auf dem Spiel stand. Damals nstg er völlig den Einflüsterungen seiner jüdischen H?unde, suchte fein Heil in der Aufrüstung und

Kriegshetze, wobei ihm das Ressentiment der Ästen gleichzeitig den agitatorischen Vorwand lie- Me, der in derdrohenden Gefahr durch die tota- lihen Staaten" bestand. Damals wandte sich ihm Mh die Hochfinanz und damit Wallstreet mitsamt In jüdischen Hintermännern zu, obgleich sie in 1? Jahren vorher von Roosevelt mit der gleichen A.tzlosigkeit angegriffen wurde, wie heute etwa ÜDtschland und Japan. Allerdings: Kriegshetze MIHn hätte die Absicht Judas in ihrem Egoismus F Haß zu sehr bloßgestellt und daher wurden die imperialistischen Ideen Mahans erneut auf tu Schild gehoben, die besagten, daß eine Gleich- Wltung englischer und amerikanischer Polibk die Angelsächsische Weltherrschaft herbei-

Englischer als die Engländer

Von unserem K. M.-Berichterstatter.

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ff Seit dem Weltkriege hatte sich jedoch einiges ge= innert, was die Engländer in ihrer Zwangslage Mt sehen wollten, was man in Washington und ßsi allem in Neuyorker Börsenkreisen aber sehr -chl begriff. Es konnte sich für Roosevelt und seine iÄirtermänner nicht mehr um eine Gleichschaltung Li Interessen handeln, sondern nur um die ab|o= t? Vorherrschaft. Die Selbstgerechtigkeit von |Cbds own Children, die puritanische Idee, m der W-erwähltheit mitsuccess eine feit ame atje |tigegangen sind, wollte ihren Triumph feiern und ld)t mehr fürder mit dem reuigen Blick des ver- 4r.nen Sohnes auf das englische Vaterhaus - fcen, sondern mit dem des kühl abschatzenden feen, der die Reichtümer des Stammhauses be-

tiis vor dem endgültigen Abgang Familien-

kdirhauptes an sich zu bringen versucht. Der llSelt sti-q hatte hier gründliche Vorarbeit geleistet und . !>e Amerikaner auf den Geschmack an der großen loitif gebracht. Imperialismus bedeutete Expan- op-spolitif das weiß man in Washington sehr

Jicu! Und darum trägt heute auch alles, was von -:n Weißen Hause ausgeht, das unleugbare Vor- -itzen eines Imperialismus, der genullt ist, auf . ai Ganze zu gehen und der folgerichtig den Be- lajib des englischen Weltreiches direkt angreifen 'tuijg.

S Das begann mit den Stützpunkten und hat feine leiefte und brutalste Phase in dem Vorgehen Acosevelts gegen die Eigenständigkeit der rbero. Neritanifdjen Staaten erreicht. Em solcher 9 9- eröjafter Uebergriff in die Souveränität noniam hin, die nur dem übermächtigen Druck des Dollars

i vEchen, wäre völlig unmöglich gewesen, Ugland heute noch ein Weltreich und nidjt ie Besetzung Islands übrigens sehr deutlich be

1 Üft - ein Vorposten der Vereinigten Staaten H «re. Denn die Zerschlagung des >b°r°E°s' st Nischen Handels mit der Alten Welt richtet sich wt nach Aussagen Washingtoner Kreise m erster ' -ne gegen diesaschistischen Staaten> -beieben-

1 litarf auch gegen b i e e n g 11 f d) e n 3 fr e n auf biedern Kontinent, m bem Großbrltan

i iin riesige Summen investiert hat. -

^ber Roosevelt will nicht nur den^gesamten^Ham