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Bei klarer Sicht systematische Bomben
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I Berlin, 10.April. (DJIB.) Bei ihrem Angriff auf die Reichshauptstadt in der Bach! vom S. auf dm 10. April wurden die Engländer durch die
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Oie britischen $erhifie durch Luftangriffe im März.
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„Brav habt's gemacht", ruft einer der Einwohner dem Offizier in der Windjacke zu, von dem er nicht wissen kann, daß das ein General ist. Selbst wenn er das Ritterkreuz sieht, das sich der Korn-
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ibc m in den park von Sanssouci, fernab von jedem militärischen Ziel, und in das lleue Pa- Ui9 fielen. 3m übrigen richteten sich die englischen Angriffe ausschließlich gegen Wohnviertel. Auch zwei Kirchen und ein Kranken h a u s wurden getroffen. Der militärische und
i; Wuflrielle Sachschaden ist völlig unbedeutend.
Churchills Schuld.
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Wenige Männer erkämpfen 10 Bunker
Oer Divisionskommandeur stürmt mit an der Spitze.
Bon Kriegsberichte, Walter Enz
!Mtzerordentlich klare Sicht der Hellen Mond-
Olm. »echt begünstigt, die sämtliche Ziele auch aus gro-
rnbet vfi panM oifion r 2$630 Tote in England, die Folge derBer
ihrem Vormarsch keinem britischen Soldaten begegnet, mit deren Hilfe Jugoslawien und Griechenland gerechnet hätten. Die beiden Staaten müßten sich mit den eigenen Kräf - ten und britischen Versprechungen begnügen.
Der Londoner Korrespondent der spanischen Zeitung „ABC" schreibt seinem Blatt in einem Stimmungsbericht aus London:' Drei Tage Balkan- schlacht haben die angreifenden Truppen drei über, aus wichtige Punkte erreichen lassen: 1. die Trennung der griechischen Heere Thraziens von denen im Epirus, 2. die Trennung der jugoslawischen Truppen von ihrer Verbindungs- und Versorgungs- linien, 3. der Schnitt der Verbindungs. linie mit der Türkei. Angesichts dieser über- wältigenden Tatsacken und den immer größeren Erfolgen der deutschen Streitkräfte im Atlantischen Ozean, die den wesentlichen Beitrag zum deutschen Siege liefern, bleibt England nichts als die Verteidigungsstellung an allen Fronten, einschließlich der propagandistischen und politischen Front. So konnte auch die Bedeutung von Churchills Rede letzten Endes nur einen informatorischen und vor allem defensiven Charakter tragen.
Zweifel darüber herrschen, daß Deutschland und Italien auf dem Balkan ein rascher Erfolg beschieden sein wird, ich bin dessen überzeugt, daß sie die Befriedung dort in nächster Zukunft herbeiführen werden." M a t s u o k a wird sich von Moskau am 13. April nach Tokio zu- rückbegeben. Mit seiner Ankunft in Tokio rechnet man für den 23. April.
Englische Niedertracht!
Die Vardarbrücke im Rucken der Griechen gesprengt.
B e r I i n , 10. April. (DJIB.) Der Führer der griechischen Mazedonienarmee, die am 9. April die Waffen gestreckt hat, General B a c o p u I o s, hat die Erklärung abgegeben, daß die Engländer im Bucken der in der Front heldenmütig kämpfenden Griechen die Vardarbrücke gesprengt haben. Diese niederträchtige Handlungsweise der Briten habe ihn zu dem Entschluß gebracht, die Waffen zu st recken.
Das von dem griechischen Befehlshaber angeprangerte Verhalten der Engländer unterscheidet sich in nichts von den „Heldentaten" der britischen Truppen in Norwegen und Flandern. Nach altbewährter Methode überläßt man dem Bundesgenossen zuerst die Hauptlast des Kampfes, um Ihn dann, wenn es brenzlig wird, schmählich im Stich zu lassen. Daß dieses Schicksal auch die Griechen treffen würde, kann niemanden überraschen.
Seit dem Tage, an dem deutsche Infanteristen die Anmarschstraßen an der Grenze Griechenlands pas- fiert haben, sind aewaltige Erfolge erzielt worden. Wenn wir auch an Blitzsiege unserer Wehrmacht gewöhnt waren, so haben die Eroberung von Saloniki und anderen Städten in dieser kurzen Zeit doch wieder dne große Ueberraschung gebracht und Bewunderung ausgelöst. (PK.-Wurm-Atlantic-M.) „Keinem britischen Soldaten begegnet."
Oie spanische presse zu den deuifchen Siegen auf dem Balkan.
habeck^ wie schnell und plötzlich die Serben aus den Bunkern flüchten oder aber in kurzem Kampf mit den Deutschen unterliegen würden.
Der Divisionsgeneral drängt vorwärts. Erst als 150 Meter vor ihm eine schwere, vielleicht 20 m breite Eisenbahnbrücke über den Talbach von den Serben in letzter Not gesprengt wird und unter lautem Getöse in sich zusammenbricht, scheint der Volmarsch ins Stocken zu aeraten, da unmittel, bar hinter dieser Brücke ein schwerer Bunker in den Fels eingehauen ist, durch Tannen ausgezeichnet getarnt. Der General selbst hat als erster durch seinen Feldstecher diesen schweren Bun- ker ausgemacht. Er kniet kurz hinter seinem Panzerabwehrgeschütz und gibt bann dem Geschützführer den Befehl, den Bunker zu beschießen. Wenige Minuten später hat auch die Haubitze Stellungswechsel gemacht, geht hinter einem Gut in ihre neue Feuerstellung und bedeckt den Bunker auf halber Höhe mit fünf, sechs Granaten, die die Tarnung, den Tannenbestano, rings um den Bunker in die Luft fliegen lassen und dem Betonkloß selbst so schwer zufetzen, daß die Besatzung nach rückwärts auskneift. Ein MG.-Halb- zug, der links einer Talsperre auf halber Höhe gleichzeitig mit der Spitzengruppe vorangegangen ist, nimmt die Bunkerbesatzung unter schweres Feuer. Ein vielfaches Echo hallt» von den Bergen längs des Tales wider und mag die moralische Wirkung auf die Flüchtenden womöglich noch verstärken.
Kur^e Zeit später ist der Divisionskommandeur mit feinen Männern an der gesprengten E i - senbahnbrücke und klettert als erster über ihre Trümmer hinüber. Er befiehlt, daß aus dem Sägewerk neben der Brücke die aufgeftapelten, frisch ge-
bem jugoslawischen Geschäftskrüger überreicht. Der slowakische Geschäftsträger in Belgrad ist bereits in die Slowakei zurückgekehrt. Er hatte in Belgrad nod) die fürchterliche Wirkung der ersten deutschen Luftangriffe erlebt und nach einer gefahrvollen Fahrt die jugoslawisch-ungarische Grenze erreichen können.
„Belgrads Treuebruch kann nicht übersehen werden".
Matsuota vor japanischen Pressevertretern
Moskau, 10. April. (DNB.) Am Mittwoch gewährte Außenminister M a t s u o k a in Moskau japanischen Pressevertretern eine Unterredung, in der er sich wie folgt äußerte:
„Bei meinem Berliner Aufenthalt hatte ich die bestimmte Hoffnung, daß einKonfliktaufdem B a l k a n nicht ausbrechen würde; unterwegs nach Moskau, in Malkinia, erfuhr ich, daß die deutsche Wehrmacht gegen Jugoslawien und Griechenland angetreten war. Da Deutschland und Italien jede mögliche Anstrengung gemacht haben, um eine friedliche Regelung herbeizuführen, bin ich überzeugt, daß sie sich der unvermeidlichen Notwendigkeit gegenüber» gesehen haben, ihre Streitkräfte vorgehen zu lassen. Jugoslawien, das dem Dreimächtepakt beigetreten war, hat gleich am Tage darauf einen Staatsstreich durchgesührt und eine Aktion eingeleitet, die den Dreimächtepakt ignoriert; auch vom japanischen Standpunkt aus betrachtet kann hier ein Treue- bruch nicht übersehen werden. Es kann kein
hobelten Bretter geholt und als Notsteg über die Drücke gelegt werden. Dann schaut er kurz hinauf Zu dem bloßgelegten Betonbunker über der Tal- straße. Der Bunker steht 15 Meter neben der Dorfkirche, während aroei Meter unter ihm ein großes Heiligenbild aufgestellt ist. Der- Bunker ist nach der Sttaße zu gut getarnt, und nur bas Heiligenbild ist weithin sichtbar. Die Männer, die nunmehr unterhalb des Bunkers auf der Tal- straße werter vorgehen, machen sich samt und son- ders ihre eigenen Gedanken über diese Lage des Betonklotzes zwischen Kirche und Heiligenbild.
Der Bunker sieht recht wenig vertrauenerweckend aus; trotz seiner Dicke und feiner Schwere. In feinem Inneren herrscht ein recht unmilitärisches Durcheinander, zum Teil von den schweren Kalibern unserer Haubitzen hervoraezaubert, zum Teil auch von der überstürzenden Flucht der Besatzung ver- ursacht.
Während weiter hinten links und rechts vom Tal- gründ aus Gruppen und Züge des Bataillons auf die Hohe hinaufgehen, dabei flüchtende slowenische und serbische Soldaten auf greif en und gefangen- nehmen, bevor sie sich als Heckenschützen in Gehöften und Bäumen wieder festnisten können, dabei auch manche Zivilisten antreffen, die in letzter Minute ein armseliges Bündel geschnürt haben und nicht wissen, wohin sie eigentlich flüchten sollen, während auf Maultieren und Lastwagen der Nachschub für das Bataillon herangebracht wird, drängt der General immer nach vorwärts, und erst die hereinbrechende Dämmerung und ein unerwartetes und unerwünschtes Schneetreiben bietet dem schnei- len Vordringen Einhalt.
An der Spitze einer Handvoll Männer zusammen mit einer Panzerabwehrkanone und einer Haubitze hat der General in drei Stunden Angriff lO Bunker in unsere Hand gebracht und eine ganze Menge Gefangene gemacht. Und es ist für ihn ein ebenso einfaches wie klares Rechen- exempel. daß morgen, wenn der Angriff nicht erst wieder am Nachmittag, sondern in der Frühe beginnt, in sechs Stunden 20 Bunker' erkämpft werden müssen, nämlich die Bunker, die noch zu nehmen sind, wenn die Verbindung zum angelehnten Bataillon hergestellt werden soll. Und das Rechen- exempel geht auf.
Zm Hintergrund der Gecret Service.
Bombenexplosion vor dem deutschen Konsulat in Habana. Habana, 10. April. (DNB.) Dor dem Eingang des deutschen Konsulats in Habana explodierte am Abend des 8. April eine Bombe. Der ungerichtete Schaden ist gering. Drei Verdächtige wurden verhaftet. lieber die Hintergründe, des Attentats sind Zweifel nicht möglich. Ein zurückgelassenes Flugblatt, das Schmähungen gegen den Nationalsozialismus und Faschismus enthielt, trägt den Namen einer gemeinen Terrororganifa- tion: „Union Revolucional Guiterras". Bei dieser Vereinigung handelt es sich um eine Gründung der kubanischen Zweigstelle des Secret Service. Durch Mittelsleute der britischen Gesandtschaft wird der „Union Revolucional Guiterras" eine bestimmte monatliche Unterstützung gewährt. Die Organisation bedient sich der in Kuba sehr zahlreichen Arbeitslosen, um Flugblätter und Propaganda- s ch r i f t e n zu verteilen, die ihr von der englischen Gesandtschaft zugespielt werden. Obwohl die kubanische Regierung eine strenge Bestrafung der Schuldigen angeorbnet hat, ist sie in der Durchführung solcher Maßnahmen beschränkt. Die „Union Revolucional Guiterras" erfreut sich nämlich auch des Wohlwollens des Gesandten der Vereinig- ten Staaten in Habana, des Juden Messer- s ch m i t h.
Oer Chef des nordamerikanischen Lustkorps fliegt nach London.
N e uy o rk, 10. April. (Europapreß.) Der Ehef des nordamerikanischen Luftkorps, Generalmajor Arnold, flog über Lissabon nach London, wo er während eines Aufenthaltes von drei bis vier Wochen die Abwehr der Luftkämpfe studieren will. Gleichfalls zu Studienzwecken über die Vorgänge auf dem Balkan, in Afrika und im Fernen Osten weilen zur Zeit in London weitere Offiziere der nordamerikanifchen Luftflotte.
fetter stammt und darum auch nicht blaß uns selbst gehört, «andern andern, höheren Ursprunas tff und immer wieder aus feiner Eigenmöchtiqkeit 3u feinem Ursprung zurückgerufen werden muß Und das kommt im Opfer zum Ausdruck und wird IN ihm zu neuer Tat.
So reift aus dem Opfer immer wieder die Tat! vas Opfer lahmt unsere Kraft nicht, es zwingt ans nicht zum Verzicht, im Gegenteil, es ruft un- ere besten Kräfte wach, es fordert erst recht unsere lande Xätitfeit heraus. Leben und Opfer sind keine Segensätze, ckie sich nicht vertragen, das Opfer will «erade umgekehrt desto reicheren Inhalt in unser Leben bringen, es will den Wert des Lebens er- böhen, es will ihm erst zu seinem wirklichen Wert verhelfen. Und wie oft erhält erst ein geopfertes Leben einen Wert! Einen Wert, den es sonst nie- nals erlangt hätte, und wenn es äußerlich auch Der weiß wie „alt" geworden wäre. So aber ent-. tani> und reifte aus ihm eine Tat, zu der es sonst | niemals fähig gewesen wäre. Ein Leben ganz ohne Opfer, das ist kein rechtes Leben, das ist leer und !ohl. Wer sich immer noch nicht verantwortlich fühlt |um Opfer, der verflacht und gerät in heillose, in- 'ere Leere. Wer aber des Opfers tiefsten Sinn er. aßt hat, wer den Gehorsam kennt, der die Seele irft wirklich frei macht, und wer das Opfer bringt, las auch von.ihm gefordert wird, der lebt in der freue, die ihn in höhere Zusammenhänge stellt ! Md ihn befähigt zum letzten und höchsten Einsatz, it wächst über sich selbst hinaus, er sieht, weil er i rßt glauben und opfern kann. Aus dem Opfer reift | hm die Tat feines Lebens!
Freilich, eins bleibt wahr, wie es der Dichter - Heinrich Anacker — seherisch ausspricht:
„Fallen müssen viele und in Nacht vergehn, eh' am letzten Ziele groß die Banner weh'» auch die übrig blieben, tragen all ihr Mal auf die Stirn geschrieben, flammend Notfanal."
Aber ein stolzes Bewußtsein dürfen sie auch In tret Brust tragen, daß aus ihrem Opfer einst die Iqat und die Tat reifen wird, die den letzten Sieg rerbürgt. Aus dem Opfer reift die Tat?
Einmal wird reifen, was wir gesät, was wir im Glauben erkämpft und erlitten, was wir mit hoffendem Herzen erstritten, einmal wird unsere Saat gemäht",
I Das ist unser starker Trost und unser fester laube. So gehen wir getrost der Zukunft entge- in, was sie auch bringen mag, mir wissen, daß js dem echten Opfer die Tat für den Sieg reifen ird. M.
DNB. ..., 10. April (PK.) Der Divisionskommandeur führt selbst die Männer, die zuerst über die Grenze gegangen sind und nunmehr jenseits des die Grenze bildenden Gebirgszuges die Tal- 0 Kilometer für Kilometer erkämpfen. Dis
[amen haben diese Straße mit einer Kette von Bunkern bespickt, die von halber Höhe aus den Weg durchaus beherrschen.
Es ist nur eine handvoll Männer, die nunmehr Bunker um Bunker an der Straße ausräuchern. Einmal ist es ein Pakgeschütz, hinter dem sehr oft der Divisionskommandeur selbst liegt und das Ziel anrichtet. Das andere Mal eine 15-cm-Haubitze, die ihre Brocken in direktem Beschuß auf die Betonklötze haut, einige Male auch eine Gruppe von Infanteristen, die sich mit Handgra- naten an die Bunker heranpürschen und die Besatzungen ausheben. Dorf um Dorf wird so von den Spitzengruppen des angreifenden Bataillons erreicht, Dorf um Dorf beseht, Dorf um Dorf von der Herrschaft der Serben befreit, und keiner hat Zeit, die Zahl der Bunker zu registrieren, d i e b e r General mit seinen Männern erkämpft und vernichtet hat. Keiner hat Zeit, denn der General drängt unaufhaltsam vor-
Das Ritterkreuz für zwei erfolgreiche Kampfflieger.
Berlin, 10. April. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Bors ichlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen dem Hauptmann flieget, (Sruppentommantbeiir in einem Kampfgeschwader, und dem Leutnant Ge- schwill in einem Kampfgeschwader.
Hauptmann Fliege! konnte an der Spitze seiner Kampfgruppe auf zahlreichen Flügen gegen England und auf erfolgreichen Seefer nk amp se i ns ätze n bedeutende Erfolge im Handelskrieg erringen. Die Gruppe hat 39 Schiffe mit 206 000 BRT. versenkt uni) 20 Schiffe mit 115 000 BRT. schwer beschädigt. Hauptmann Flieget selbst hat davon sieben Schiffe beschädigt. Im Bericht des Ober- kommandos der Wehrmacht vom 10. 2. wurde be- fanntgegeben: „Ferntampffiugzeuge unter Führung des Hauptmanns Flieget grissen gestern 500 Kilometer westlich der portugiesischen Küste einen durch Kriegsschiffe gesicherten Geleitzug an, versenkten nach bisher vorliegenden Meldungen Handelsschiffe mit 24 500 BRT. und beschädigten vier weitere schwer. Der Geleitzug wurde damit völlig zer- fprengt." Hauptmann Fliege! halte selbst zwei Schifte versenkt. Am 26. 2. griff eine Gruppe abermals einen durch Kriegsschiffe gesicherten Geleitzug etwa 500 Kilometer westlich Irland an, versenkte neun Schifte und beschädigte sieben schwer.
Leutnant G e s ch w i l l hat einen für den Feind besonders wichttgen Rüstungsbetrieb nach drei vergeblichen Angriftsversuchen zerstört. Es gelang ihm beim vierten Einsatz unter schwierigsten wetterlichen und naoigatorischen Umständen das be- ohlene Ziel mit seinen Bomben vernichtend zu reffen. Durch diesen Erfolg angespornt, startete Leutnant Geschwill mit feiner hervorragenden Be- atzung zwei Stunden nach seiner Landung erneut und griff einen Nachtflughafen mit Erfolg an. Da die Wetterverhältnisse sich inzwischen weiter verschlechtert hatten, war er gezwungen, die starke feindliche Abwehr in kaum 100 Meter Höhe zu durchfliegen. Trotz aller Schwierigkeiten erreichte er sein Ziel, landete seine Bomben in der Halle des Flughafens und zerstörte me'hrere ab gestellte Flugzeuge.
d die Staatsbibliothek schwer getroffen, ombeu fielen weiter auf dIe Universität md bas Alte Palais. Daß diese Bombenab- lÄrfe systematisch erfolgten, geht einwandfrei aus btr Tatsache hervor, bah auch Bomben in Pots-
1 lleu Dorf, 10. April. (DNB) Nach einer Mit- Ityühng des englischen Ministeriums für die innere ,,n ii"; ^chrheit sollen im März in England infolge von ।IWtmgriffen 4259 Personen in Rüstungswerken 1 , a «"tätet und 5557 verletzt worden fein.. »et r6|IW™ Angriff auf Liverpool am 12./13. Marz . Mn 50Ö Personen getötet und 500 verletzt, b;im : Urqiift auf den C l y d e - B e z i r k am 13 /14. Marz W Personen getötet und 1000 verletzt worden.
'tfc Oi< Slowakei bricht die Beziehungen ‘"Jl | zu Zuaoslawten ab.
r-eß bürg, 10. April. (DNB.) Die slowakische
^c i rung hat die ^^^J^mn^^fn^r^bieTer manbeur an'der Spitze seiner Truppen' im Sturm Jri^\ab9fe^Sn ftnHumf ber1 neuen jugo- auf die Maainotlinie geholt hat. ,Mt habts uns ""Eder feindlichen Haltung der n I . endlich erlöst", lagen die Einwohner, mit weißen
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KflÄ MlFrun9 yoi oie uipiun l.:L £ -vWlamien abgebrochen, f k’f mit der feindlichen
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Madrid, 10. April. (Europapreß.) Die Einnahme von Saloniki und Uesküb bilden in der spanischen Hauptstadt die Sensation. Die Abenü- blätter heben in ihren Schlagzeilen den Blitzsieg der Deutschen und die Trennung des griechischen und jugoslawischen Heeres hervor. ,^Jnformaciones" bringt die Überschrift: „Alles niederschmetternder deutscher Vormarsch" und „Alcazar" fragt: „Wo sind die Soldaten Wavells?". — „El Pueblo" — Madrid weist darauf hin, daß der Sieg 7 2 S tu n • den nach Beginn der Offensive trotz des schwierigen Geländes unfaßbar schnell errungen worden sei, und hebt die große Bedeutung Salonikis für die Engländer als Hafen und Stützpunkt hervor. Trotz zweier Offensiven seien die Luftangriffe auf die britische Insel mi j un« veränderter Wucht sortgeführt worden. In den militärischen Kommentaren der spanischen Blätter kommt übereinstimmend die Ueberzeugung zum Ausdruck, daß dieser Sieg entscheidend für den Feldzug gewesen sei. Unter der Ueberschrift: „Zwei Gefallene" erklärt „Jnsormaciones", „Jugoslawien erlebt jetzt am eigenen Leibe, was die britische Hilse bedeutet", und die Zeitung „Madrid^ sagt: „Die Telegramme Roosevelts konnten nicht eine Minute den deutschen Vormarsch aushalten!" Die Deutschen seien auf
kur die Richtigkeit dieser Ziffern tragen die bri- tr'den amtlichen Stellen die Verantwortung. Es M; fein, daß die Zahlen gegenüber den Tatsachen niedriger gehalten werden, um die Wucht der deut- friert Schläge vor der Oeffentlichkeit berabzusetzr- @5 kann auch sein, daß London d o Berluftstffc in brem vollem Umfange bekannt gibt, in der Hoff- iirrt, das Mitleid der Welt zu erregen. Feftgestellt Diben muß auch hier wieder, daß England es war, J diese Veraelt' nas^ckläge hernusf^rberte. JÄ V'l übermenschlicher Geduld hot der Führer den trckL W Churchills Geheiß durchgeführten verbreche- |ptcn Ueberfäüen der britischen Luftwaffe auf iMche Zivilisten monatelang zugesehen, wiederholt !of er gewarnt, bevor er den Befehl zum Geaen- dt'cq auf militärische Ziele in England gab. Daß I lobr'i auch Menschenleben vernichtet werden ist ^verständlich nicht zu vermeiden. Die Schuld an - iC?r diesen Opfern trägt einzig und allein Churchill.
gettung für britiscke Herausforderung.
Neuyork, 10. April. (DNB.) wie Asiocialed
; Hch aus London meldet, seien In England durch ie <5* h deutschen Vergettungsscklage In der Zeil von !hN"E 2nnl 1940 bis (Snbe Blärj 1941 insgesamt 8 nM 29 »30 Personen getötet und 410 930 verletzt roor- in=2 ta. Nach einer Mitteilung des Ministeriums für -ndens' hnere Sicherheit soll ein Viertel der Gesamt- M an Toten und Verletzten auf die Bevölkerung »ort. Jet bt britischen hauptstadt fallen,
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