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Abordnungen der Schulen. Die bulgarischen Blat­ter berichten ausführlich über die Truppenparaden.

In den lebensfrohen Gesichtern dieser jugendlichen Soldaten, die die Blüte eines großen und stolzen Volkes darstellten, erblicke das bulgarische Volk, so sagt das RegierungsblattD n e s , zugleich auch den Träger des mächtigen Glaubens an den Sieg des deutschen Geistes und der festen Ueberzeugung, daß die heutigen Kämvfer des wiedergeborenen Deutschlands durch ihre Siege der Welt eine neue vollkommene Ordnung bringen würden. Die Art und Weife, mit der die deutschen Trup­pen in Bulgarien empfangen wurden, seien der beste Beweis für die ungezwungene und herzliche Freundschaft zwischen Deutsch­land und Bulgarien. Diese Freundschaft beruhe so­wohl auf der Waffenbrüderschaft des Weltkrieges, als auch auf der späteren Schicksalsgemeinschaft. Daraus habe sich auch die gemeinsame revisionistische Ausrichtung der Außenpolitik beider Länder erge­ben: deshalb fänden die Bemühungen des deutschen Volkes um die Aufrichtung einer zwischenstaatlichen Gerechtigkeit und eines dauerhaften Friedens ein so tiefes Verständnis in Bulgarien.

Aus aller Welt.

Oe ausländischen Etudentenmannschosten.

K i h b ü h e l, 10. März. (DNB.) Anläßlich der Reichswettkämpfe im Skilauf, die von der Reichsstudentenführung in Kitzbühel veran­staltet wurden und an denen 13 ausländische Natio­nen teilnahmen, empfing Reichsstudentenführer Dr. Scheel die Vertreter der befreundeten ausländi­schen Studentenschaften aus Bulgarien, Dänemark, Finnland, Flandern, der Slowakei, Holland, Ita­lien, Japan, Norwegen, Rumänien, Schweden, Spanien und Ungarn. Den Vertretern der auslän­dischen Studentenschaften teilte Dr. Scheel in seiner Ansprache mit, daß er ihre Teilnahme an den Win­terspielen der studentischen Jugend in Kitzbühel des­halb besonders begrüße, weil sie ein Bekenntnis be­deute zur Neuordnung in Europa und der Welt, die heute im siegreichen Vormarsch begriffen sei.

Ein eigenartiger Unfall. t

Auf der Haaner Landstraße bei Wuppertal, an durchaus übersichtlicher Straßenstelle, überholte ein Personenauto einen Lastwagen: beide Wagen fuh­ren unvorschriftsmäßig schnell. Der Personenwagen geriet auf der regennassen und glatten Straße ins Rutschen, fuhr auf den Bürgersteig, und der rer konnte nur noch verhüten, daß ein Fußgänger |

von dem Wagen erfaßt wurde. Er war zu Boden gefallen, gab aber dann selbst an, daß ihm außer einigen Hautabschürfungen nichts passiert sei. Plötz­lich fiel er einem der Umstehenden in die Arme und starb nach einigen Augenblicken. Der Schock hatte einen Herzschlag bewirkt und so den Tod

(Schluß*.)

Außer den vorerwähnten Maßnahmen, die als Ziel die Heranbildung von Baufacharbeitern, Bilanz­buchhaltern, technischen Zeichnern und guten Steno­typisten und Korrespondenten haben, werden eine ganze Anzahl von Einzelmaßnahmen, allerdings mit entsprechendem Stufenaufbau, durchgeführt werden. Es wird also jedem schaffenden deutschen Menschen im Berufserziehungswerk Gelegenheit geboten sein, sich auf speziellen Berufsgebieten zu vervollkomm­nen oder neue Teilgebiete des Berufes zu erarbei­ten. Wer sich z. B. im technischen Zeichnen vervoll­kommnen will, hat hierzu die Möglichkeit in den LehrgemeinschaftenTechnisches Zeichnen, Stufe lV". Will ein Volksgenosse besonders die Kennt­nisse in Doppelter Buchführung ausbauen, dann hat er hierzu in den LehrgemeinschaftenDoppelte Buch­führung, Stufen IV" ausreichend Gelegenheit. Alle Gebiete der verschiedensten Berufe sind vertre­ten, z. B. Kurzschrift, Maschineschreiben, Buchführung (doppelte und einfache), Kaufmännisches Rechnen, gutes Deutsch, Steuerwesen, Betriebswirtschaftslehre, Schriftverkehr, Technisches Zeichnen, Technisches Rechnen, Werkstoffkunde, Mathematik, Elektro- und Funktechnik, Bauzeichnen usw.

Die Uebungsstätte Gießen im Deutschen Berufs- erziehungswerk wird im Laufe des Monats März 1941 den neuen Sommerarbeitsplan herausbringen. Hierin werden alle Einzelheiten be­züglich Dauer, Gebühr, Stoffverteilung und Stufen­aufbau, Teilnahmevoraussetzungen, Ziel der Maß­nahmen usw. enthalten sein. Dieser Arbeitsplan kann zu gegebener Zeit auf der Dienststelle der Hauptabteilung für Berufserziehung und Betriebs­führung in der Kreiswaltung Wetterau, Gießen, Schanzenstraße 18, kostenlos angefordert werden. Den Betrieben wird der Arbeitsplan ebenfalls in ausreichender Zahl zur Verfügung gestellt, damit die

* Vgl. Anfang im Gießener Anzeiger Nr. 57 vom 8 /9. März 1941.

herbeigeführt. Der Fahrer des Wagens stand jetzt unter Anklage der fahrlässigen Tötung. Das Gericht ließ Milderungsgründe gelten und verur­teilte den Angeklagten nur zu zwei Monaten Ge­fängnis.

Verteilung an die Gefolgschaftsmitglieder oder der Aushang im Betrieb erfolgen kann.

Wir müssen an dieser Stelle einmal kurz einen Einwand behandeln, der verschiedentlich von Ge­folgschaftsmitgliedern der Betriebe, wie auch von Betriebsführern selbst bezüglich des Besuches der Uebungsstätte der DAF. gemacht wurde. So wurde bei Aufforderungen zum Besuch der Uebungsstätte des öfteren entgegengehalten, daß infolge Mehr­arbeit im Betrieb oder sonstiger starker Bean­spruchung des Gefolgschastsmitgliedes die Teilnahme an Berufserziehungsmaßnahmen nicht möglich sei. Es wurde dann immer auf die Zeit nach dem Kriege vertröstet, wenn alles wieder feinen nor­malen Gang gehe usw. Hierzu muß gesagt werden, daß die Zeiten nach dem Kriege bezüglich des Ar- beitseins.itzes keine wesentliche Entlastung bringen werden. Nach dem Kriege wird der große Ausbau beginnen, es werden Aufgaben von gigantischem Ausmaße zu lösen sein, während auf der anderen Seite die notwendigen Fachkräfte in nicht aus­reichendem Maße vorhanden sind. Diese Fachkräfte zu beschaffen muß jetzt unsere vordringlichste Auf­gabe sein, sie müssen da sein, wenn der große Auf­bau beginnen soll. Es darf deshalb keine noch so kurze Zeit gezögert werden, und es müssen sich alle schaffenden deutschen Volksgenossen darüber klar sein, daß es auf jeden einzelnen ankommt. Jeder sollte seine beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse ausbauen, erweitern und vertiefen. Er muß dann aber auch entsprechend seinen Fähigkeiten und Kenntnissen im Betrieb eingesetzt werden. Auch die Betriebe müssen in verstärktem Maße fördernde Be­rufserziehungsmaßnahmen einsetzen. Es gibt genug Möglichkeiten, den Leistungsstand der Gefolgschaft, im ganzen gesehen, wie auch des einzelnen Gefolg­schaftsmitgliedes zu heben. Die Deutsche Arbeits­front stellt Arbeits- und Lehrunterlagen jeder Art für jede Fachrichtung zur Verfügung.

. Nun wird es für manchen Volksgenossen, der die Uebungsstätte der DAF. in Gießen, Friedberg,

Bad-Nauheim oder Butzbach gerne besuchen macht», aus verkehrstechnischen Gründen unmöglich sei^ dies zu tun. Viele von ihnen haben den Wunsä und den Willen, sich beruflich zu vervollkommne^ der Betrieb liegt aber zu weit abseits, oder bie Bahnverbindung ist zu ungünstig und was für. Um, stände sonst noch mitspielen mögen. Aber auch füt diese Volksgenossen besteht die Möglichkeit der b-, ruslichen Weiterblldung durch die Fernunterricht-, briefeDer Weg zur Ingenieurschule" und2er neuzeitliche Kaufmann". Alle Volksgenossen aus bet GruppeEisen und Metall",Bau" ober die jg kaufmännischen Beruf Tätigen sind durch die Fern. Unterrichtsbriefe in die Lage versetzt, unabhängig von Bahnfahrt und sonstigen einschränkenden Ei. schwernissen, zu Hause den Lehrstoff durchzuarbeiten. Die Fernunterrichtsbriefe sind so abgefaßt, daß sj, von jedem Fernstudierenden leicht durchgearbeitet werden können. Das Studium wird durch die Fern, schule laufend kontrolliert. Der besondere Wert de; Fernstudiums liegt darin, daß der Studierende beim Durchlaufen der ungeschriebenen Semester all bie Kenntnisse erwirbt, die als Voraussetzung für den Besuch einer Ingenieurschule vorhanden sein müssen. Aber selbst wenn der Besuch einer Ingenieurschule, oder bei den Kaufmannsbriefen der Besuch einer Wirtschaftsoberschule u. a. nicht beabsichtigt ist, mu$ das Studium der Fernunterrichtsbriefe in jedem Falle als positiv gewertet werden, da hierdurch ein, Erweiterung und Vertiefung der beruflichen Kennt nifse erreicht wird, die sich zur gegebenen Zeit be> stimmt verwerten lassen. Die Deutsche Arbeitsfront stellt Interessenten Prospekte über die Fernunter, richtsmaßnahmenWeg zur Ingenieurschule" uni Der neuzeitliche Kaufmann" kostenlos auf Anfoc. derung zur Verfügung.

So ist auch seitens des Berufserziehungswerker in Gießen die Sommerarbeit, bereits jetzt in der Planung fertig. Zu Beginn des Monats April werden alle neuen Maßnahmen eingesetzt. Alle Volksgenossen, die eine Erweiterung und Vertie­fung ihrer Berufskenntnisse anstreben, werden auf­gefordert, sich zwecks Beratung und Einweisung in die entsprechende Maßnahme an die Deutsche Ar­beitsfront zu wenden. Eine vorherige Beratung ist schon deshalb notwendig, um eine Fehlleitung zu vermeiden, denn jeder deutsche Volksgenosse soll an dem Arbeitsplatz stehen, an dem er im Inter- esse der Gemeinschaft die höchsten Leistungen voll- bringen kann._________________________

yuup;id)prueuer: Dr .vrteond) Wudei« 1,'aegf (gteuuetnetei od t>mipnd)ri<het(ere Ernst Blum schein. Beran kwortii» üt Vollst unk Bilder Dr Fr. W. Lange für das Feu'.ieion: Dr. Han» Thyriot; ür Stab' Gießen. Brvvm«, Wirst a,a>. n. Sport: Em.. B.um,che >.

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Wie Sie aus den Tageszeitungen gelesen haben, werden die Verbrauchergenossenschaften als Gemeinschaftswerk in die

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eingegliedert und zu M uster betiieben ausgebaut. Diese Tat­sache bedingt nun, daß

1. die Geschäftsguthaben ohne Kündigung rest­los in bar an unsere Mitglieder ausgezahlt werden;

2. die Rückvergütung restlos ausgeschüttet wird und

3 daran anschließend Rabatt in der gleichen Höhe gewährt wird.

Der Zeitpunkt der Auszahlung der Geschäftsguthaben wird noch besonders bekanntgegehen.

Es geht also nichts verloren, im Gegenteil unser Werk wird weiter ausgebaut

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Wouöwiü jenn. Heren nad) der Naturschutz Verordnung vorn 18. mär 1936 (9KB 81.1 Seite 181 und den ergänzend n Bestimmungen, aus -ührlicb erläutert von Professor Dr. W Weber, o. ö. Pro', der ' echte und Refercn. m Reichs- und Preußischen Ministerium> Misse schäft, Erziehung und Volksbildung nd Prof. Dr. Walther Schoenichen öeiter der Reichsstelle für Naturschutz Gebunden RM. 3,60.

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Drehbuch: Hans Bertram u. Wolf Neumeister Musik: Norb. Schultze

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Carsta Lock - Adolf Fischer Horst Birr - Peter Voß Kurt vom Hofe

SPIELLEITUNG: HANS BERTRAM

Mittwoch, den 12. März, 2 Uhr nachm t ags

Große Fest-Vorstellung

Es spielt ein Musikkorps der Luftwaffe

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