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N e u y o r k, 10 März.' (Europapreß.) In der I den Hammerschlägen der deutschen Stukas re p t b e Montagausgabe derNew York Herald Tribüne" zusammen geschrumpften Vorräte in wird erneut auf das Schiffsraumproblem Lagerhäusern und Docks der britischen Inseln so hingewiesen. Die Washingtoner Experten seien rm heißt es u. a. in dem Artikel, könne man ermessen, Ungewissen darüber, ob England seine Lebenslinie | was die bisher erfolgten Versenkungen britischen offenhalten könne. Die überwiegende Meinung gehe Schiffsraums bedeuteten. Selbst die raffinierteste hnfein »6 fnnn» fohr mnhi sein dast diese Kochkunst werde England niemals in die Lage ver-

Montagausgabe der

wird erneut auf das

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Dreimächtepakt unterzeichnet.

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verlautet, wird Rlalfuoka am 2H i H ro o d) Reife nach Berlin anlreten.

schen Mächte kämpft.

Oer japanische Vermittlungs­vorschlag angenommen.

Abtretung einiger Grenzgebiete von Französisch-Jndochina an Thailand. Tokio, 11. März. (DRV.Funkfpruch.) Durch

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geben. TUrch Abschluß feiner Besprechungen in Deutschland wird sich Außenminister Matsuoka

Deutschlands, als Vertreter einer Nation, die gleich uns den Freiheitskampf gegen die alten plutokrati-

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und Unterzeichnung des japanischen Vermitt­lungsvorschlages zur Beilegung des Grenz- ft r e i t e s zwischen Thailand und Französisch Jndo- china bekanntgegeben. Danach werden von Franzö- sifch-Jndochina an Thailand der P a k l a y - B e - zirk sowie Gebiete im westlichen, nordwestlichen und südwestlichen Eambodscha, die ehemals thai­ländisch waren, abgetreten. Alle diese Gebiete wer­den entmilitarisiert. Zwei Inseln im 2He- kong-Fluh, Khong und Khone. kommen zwar unter thailändische Souveränität, werden aber gemein­sam verwaltet. Japan garantiert die Endgül­tigkeit des Uebereinkommens, während Frank­reich und Thailand die im Interesse der Aufrecht­erhaltung des Friedens von japanischer Seile ge­machten Anstrengungen sowie Japans korrekte Hal­tung anerkennen.

Matsuoka vom Kaiser empfangen.

T o k i o, 11. März. (DRB. Funkfpruch.) Anläßlich der Unterzeichnung des Friedensabkommens mit Thailand und Jndochina sowie seiner bevorstehenden Europareife wurde Außenminister Matfuoka vom Kaiser in einer Sonderaudienz empfangen. Wie

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höht fich die Verlustliste der englischen Zerslörer- flotle im bisherigen Verlauf des Krieges a u f 4 3 Einheiten.

Neun englische Küstenwachtschiffe in drei Wochen.

Berlin, 10. Blärj. (®BB.) Nach einer mit- leilung der englischen Admiralität find in der Rächt zum Sonntag die beiden KüstenwachlschiffeR e - mllo" undEodders" versenkt worden. Ein­schließlich dieser beiden vernichteten Schiffe hat die englische Flotte innerhalb der letzten drei Wochen allein von diesen leichten Streitkräften neun Ein­heiten verloren, hiervon war der Untergang der ,.h u n t l e y" mit 73 Mann Besatzung und des Vor­postenschiffesO r m o n d e" sowie eines namentlich nicht festgestellten Minenlegers, der am 5. März durch einen schweren Bombenvolltreffer buchstäblich zerrissen wurde, mit schweren Verlusten an Offi­zieren und Mannschaften verbunden.

Mit und ohne Amerikahilfe

Vor der Geheimsitzung des britischen Unterhauses. Bon unterer Berliner ecbrittleitunfl.

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Britische Zerstörerflotte verlor bisher 43 (k'n^eiten.

Berlin, 10. März. (DRV.) Die englische Adml-

Fragen, die sich aus der Zusammenarbeit, wie sie im Drei-Mächte-Pakt zwischen Deutfch- " und Japan bestimmt worden ist, er-

Amor! bangt für Eng'ands Lebenslinie

Vie Gefahr der kombinierten U-Doot- und Bomberangriffe.

ein gemeinsames Kommunique Japans, Frankreichs Thailands wurde am Dienstag die Annahme

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sogar dahin, es könne sehr wohl sein, daß diese Lebenslinie ab geschnitten fand Englands Widerstand gebrochen werde. Die kommenden k o m- binierten U-Boot-Bomberangriffe

Japans Außenminister besucht Berlin und Rom

Besprechung aller mit dem Dreimächtepakt zusammenhängenden Fragen.

Das englische Unterhaus tritt in dieser Wache zn I Es ist nicht einmal Benins aBeinifle Sdjulb wenn einer Geheimsitzung zusammen, in der außer dem diese neuen Diktaturmaßnahmen des Systems Ehur Ministerpräsidenten vor allem das Marineministe- chill die denkbar unglücklichste Begründung e.yalten. rium, das Schiffahrtsministerium, das Verkehre Einerseits laßt nämlich die RePeru"g den Minister Ministerium und das Arbeitsministerium im Mittel- Bevm beharipten, daß Deutschland nach der An- punkt schärfster Auseinandersetzungen stehen wer- nähme des Englandhilfegesetzes im amerikanischen den Je änger desto mehr machen'sich die Auswir- Senat den Krieg gar nicht mehr gewinnen könne vuh. vc , 2. . / , J . . ___ «Vxav onthn l Mhff hto (VrflnritnnRpnmci

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ftcU Asiens und Europas nur in der Beseitigung der plutokratischen Gewalten liege.

Japan bildet, da diese zusammenhänaende Kette von Inseln durch seine Luftwaffe und seine Flotte leicht geschützt wird, eine geschlossene strategische Basis, die beinahe als unangreifbar bezeichnet wer­den kann. Es hat den Vorteil der inneren Verteidi­gungslinie. Soeben hat Japan den Frieden zwischen Französisch Jndochina und Thailand vermittelt. Frankreich und Thailand haben also den berech­tigten Anspruch auf die ostasiatische Vormachtstellung Japans anerkannt Wenn England oder die USA. diese Stellung noch bekämpfen, so ist das von min­derem Belang, denn im Bündnis mit den Dormäch- ten Europas ist Japan die stärkere Partie. Und dieses Bündnis wird gerade durch den Besuch Mat-

<91. Jahrgang llr. 59 (Jnidieini tanlicb. anker Sonntags und Feienags Beilagen: Tie .Illustrierte (Siebener ftnmilienblntter Heimat imBild TieSctwlle Monats-Bezuasvreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne.Illustrierte <. 1.80 Zustellgebühr. -.25

auch bei Nichterscheinen von einzelnen Wummern infolge höherer Gemalt rycrnivrechanschluk 2251 Dra l) tnnfcbrift:Anzeiger" Po'lscheck116»fiArants. M

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Fällen denkt Churchill, der verantwortliche Chef der , Aufnahme des verschärften Seekrieges durch britischen Regierung, nicht im Traum daran, die . Deutschland könne England einer vollen Niederlage volle Wucht der Angriffe aus dem Parlament per-, nahebringcn 2. England könne dieses ^ahr nicht sönlich abzufangen. Vielmehr hat er nach bewähner mehr durchhalten, wenn nicht die obenerwähnten Methode einen jener Minister vorgeschickt, die im Diktaturmaßnahmen für den englischen Schiffsbau Kabinett Churchill als berufliche Sündmböcke be- sofort durchaeführt wurden Damit ist bereits zu- reitgehalten werden und gegebenenfalls jederzeit in rcts r m ' M n h n *

die Wüste geschickt werden können.

die USA. zu erwerben.

Diese kurze Zusammenstellung der britischen Schiffsbau- und Flottenlage wirft das denkbar grellste Licht auf die Aussichten, mit denen England dem großen Entscheidungskampf entgegenzugehen gezungen ist. Was sich die Engländer unter diesen Umständen noch von dem amerikanischen Hilfegesetz versprechen können, aus dessen Annahme durch den Senat sie im Reklamewege am liebsten eine Kriegs­entscheidung machen möchten, das ist um so begreif­licher, als ja eben erst eine amerikanische Autorität, ein aktiver Admiral, zugegegcben Hot, daß schon jetzt, d. h. noch vor Beginn des verschärften U-Bootkrieges, 35 v. H. der amerikanischen Lieferungen versenkt werden. Die angelsächsischen Kriegsoerschwörer kön­nen sich also ausrechnen, was von der angeblich vollen" Hilfe Amerikas im Frühjahrt noch übrig- bleiben wird. Unter diesen Vorzeichen steht die neue Geheimsitzung des Unterhauses, in der die Reyie- ------- Churchill einen schweren Stand haben wird.

Roosevelt und der Weltfrieden

Das Echo des Englandhilfegesetzes inJapan

Tokio, 10. März. (Europapreß.) Das Zusam­menfällen der Annahme des Englandhilfe-Gesetzes durch den amerikanischen Senat mit dem A u s bruch größerer Streiks in der amerikani­schen Industrie wird von der japanischen Presse da­hingehend gekennzeichnet, daß die nordamerikanische Regierung ohne Rücksicht auf die sozia­len Interessen der Arbeiterschaft ihr Hilfs­programm für England aus imperialistischen Grün­den durchsetzen will. So erklärtYomiuri Shim- bun-", daß Roosevelt keinen einzigen Grund für die Notwendigkeit der von ihm verfolgten Polittk en- führen könne, weil kein Land beabsichtige, Amerika über den Atlantik oder über den Pazifik h.nweg an- zugreifen. Das Blatt bezeichnet Roosevelt als öffentlichen Feind des Weltfrie­dens" und verweist hierbei auf die durch die ame­rikanische Kriegspropaganda bei der breiten Masse hervorgerufenen Jnoafionsbefürchtungen. Aehnlich spricht die ZeitungHochi Shimbun" von Roosevelt als demFeind der Menschheit". Von diesem Titel" könne er sich weder durch Entschuldigungen noch durch Erklärungen frei machen.

Unfruchtbares Angelfachsentum.

Wie der Jude niemals irgendeine künstlerische, das heißt aus dem irrationalen, durch den Intellekt nicht zu erfassenden Volksbodcn entsprungene Tat vollbrachte selbst ihr Tempel mußte mit fremden Bauleuten und fremden Plänen errichtet werden, so ijt mit dem Eindringen des Puritanismus in England und seinem in der Moralauffassung jüdi­schenGesetz" sowie dem äußeren Dcksein maß­gebenden Erwerbsprinzips die künstlerische Veran­lagung der Briten einfach vor die Hunde gegangen. Die Grüßen der englischen Kunst wurden ausgerot­tet. Der Puritanismus kam durch Cromwell politisch zur Macht und hat immer tiefere Spuren gezogen. Die englischesociety entstand, und es starb das England Shakespeares. ImKaufmann von Ve­nedig" sagt'Shakespeare:

Der Mann, der nicht Musik hat in ihm selbst. Den nicht die Eintracht süßer Töne rührt, Taugt zu Verrat, zu Räuberei und Tücken: Die Regung seines Sinns ist dumpf wie Nacht, Sein Trachten düster wie der Cerberus.

Trau keinem solchen!"

Mit der Shakespearezeit versank die Musik. Eng­land hat keinen einzigen bedeutenden Komponisten hervorgebracht. Wie ein Leichentuch legte sich die puritanische Scheinheiligkeit über alles, was Kunst ist, über Architektur, Dichtung, Musik. Der Englän­der wurde amusisch, und seine Romane schreibenden Frauen sind nur ein Beispiel für diesen Puritanis­mus, der mit schöpferischer Kunst so wenig zu tun hat wie die Reimereien eines Vansittard mit der Geisteswelt der nordischen Heroen Shakespeare oder Goethe. Die Keimtötung des seelischen Wachstums, des Denkens und Fühlens, hat in England von Jahrzehnt zu Jahrzehnt so zugenömmen, daß die Engländer heute als Asphaltintellektuelle ein Leben ohne die eigenllichen germanischen Zeugungsele­mente der Kunst führen. Ihr Gehirn ist ein Haupt­

buch mit Soll und Haben.

In seinem BuchSesam und Lilien" schrieb der englische Soziologe John Ruskin, der erst 1900 starb:Ich sage, die Engländer haben die Kunst verachtet. ,Wiell, werden sie roieber antworten ,haben mir nicht meilenlange Kunstausstellungen? Und bezahlen wir nicht Tausende von Pfunden für einzelne Bilder? Haben wir nicht mehr Kunstschulen und Institute, als je eine andere Nation befa&? Ja, gewiß, aber alles nur um des Geschäfts willen. <S:e möchten am liebsten Oelgemälde wie Kohlen ver- kaufen und Glas und Porzellan wie Eisen. Sie möchten jeder anderen-Nation das Brot vom Munde wegnehmen, wenn sie es könnten." Byron und Shelley waren von der englischen Gesellschaft ver­femt, Chatterton und Keats mußten unerkannt früh- zeitig dahinwelken. Carlyle und Ruskin rannten ver­geblich gegen den Zivilisationsintellektualismus an, Dickens spottete über die mammuthafte Unbeweglich»

Dazu kommt nun noch der immer deutlicher ausge­sprochene Wunsch der Vereinigten Staaten, England solle seine Flotte aus dem aussichtslosen Mittel­meerunternehmen herausziehen und im Atlantik ein- setzen, weil Amerika erst dann von der Aufstellung einer besonderen Atlantikflotte absehen und seine Pazifikflotte für die spätere Auseinandersetzung mit Japan verstärken könne. Schließlich laufen daneben noch die bekannten amerikanischen Wünsche, eng­lische Schlachtschiffe im Tausch gegen Zerstörer für

Kochkunst werde England niemals in die Lage ver­setzen, diese ungeheuren Verluste für die Ernäh­rungslage des britischen Volkes wettzumachen.

einer Tätigkeit des Schiffsbaues gewesen sind, m.lich, für diese große Auseinandersetzung seine Stärke von 100 000 Mann unverzüglich auf die j F l o t t e berettzuhalten. Diese fuhrt aber^zur Ha Ute ter'ft 'm | W-rsteng^M werten Ä JrW S 'imÄlNÄNLch

echter Samurai altfapamscher Tradition mit ^n te t sie zur Zn g ch , abenteuerliche Unternehmen Wcwells gebunden,

modernsten Ansichten, davon überzeugt, daß das l ausuven.

Mit dem Abschluß des Dreierpaktes hatte sich Ja- »an, als die Vormacht Oftafiens, jede Einmischung ffremder Nationen in seine Belange verbeten und zu­gleich auch die Einmischung einer fremden Macht m ine Angelegenheiten der europäischen Neuordnung. Die drei Mächte waren übereingekommen, einer solchen Einmischung mit Waffengewalt zu begegnen. Die Aufregung über die Wahrung der eurasischen Monroedoktrin war besonders in den kriegshetzeri­schen Kreisen der USA. gewaltig, aber die Um» und Ausdeutungen dieser klaren Haltung stießen sofort auf energische Abwehr. Die Beziehungen Japans zu den USA., so erklärte Matsuoka, bauten sich auf dem Dreimächtepakt auf. Dies bezöge sich auf Artikel 3 des Paktes, der, ohne die USA. zu nennen, als War­nung ausgesprochen sei. Falls die USA. in Singapur Schiffe stationieren würden, müsse dies zu ernsthaften Ueberleaunqen Japans führen. Und vorbehaltlos um­riß Matsuoka dann Japans Stellung mit den Worten: Sollten die USA. Deutschland den Krieg erklären, so wird Japan auf Grund des Dreimächtepaktes so- fort an der Seite der Achsenmächte in den Krieg eintreten." Eine andere Erklärung untermauerte diese Haltung, als er von der Notwendigkeit sprach, den USA. die Stärke unserer Wehrmacht unb un­serer nationalen Kräfte deutlicher verständlich zu machen, gleichzeitig aber auch unsere Entschlossen- heit." _

lungern ^ro^n^Ninqen um die Neuordnung Ellro- thode der Arbeitsminister B e v i n, ein babour- G^chwindigkeit wie etwa Pappschachteln Herstellen pas und Asiens an der Seite der Achsemyächte voll- j Parteiler, unter dem Schlagwort von der ..Schlacht fQ " sondern daß ihr Bau selbst bei größter Be­zog entspricht dem geschichtlichen militärischen unb im Atlantik Zwangsmaßnahme n f u r b e n f^unigung und selbst bei Außerachtlassung der kulturellen Charakter seiner Position. Japan hat, Schiffbau ankundigen müssen. Es so en nicht, notwendigsten Sicherheitsvorkehrungen eine lange wie in Europa die Achse, ein Lebensinteresse, an der nur unterbeivon Monaten braucht.

«Erbauung des Frieden,' in seinem Bereich und an satz-- - (»fort ^E Frauen Mumnan^ ( aber steht di-Schlacht im Atlantik"

Iber Ausschaltung tontmentfrember Einflüsse, die die fünfen g f) unö Die e sollen auch alle für England von vornherein unter dem Druck eines

Mlnen Völker nach den Rezepten der ang Nach- Mann r des^W^i^ J^en. - irgend- weiteres Zwangsmomentes. England wünscht näm-

,inb' k°r di-'e froste Auseinandersetzung seine

«Grundmauern bes Dreimächtepaktes. Matsuoka hat bärke von 1

Berlin, 11. März. (DRB.Funkspruch.) Aus i Cinlabung der Reichsregierung wirb der kaiserlich ih. Japanische Außenminister Malsuoka binnen kurzem zu einem Besuch in Berlin eintreffen. Der eifoi Aufenthalt Matsuokas in der Relchshauplstadt bient ieger. der persönlichen Besprechung aller

bei ruhigerem Frühjahrswetter weckten düstere Erwartungen. Allein die Luftangriffe bewirkten laut kürzlicher Mitteilung ein Viertel der britischen Schiffsverluste. Die U-Boote seien ge­fährlicher geworden, weil sie vor dem Angriff nicht mehr auftauchten. Bei einem der jüngsten Konvoi- Angriffe explodierten neun Torpedos gleich­zeitig. _

Keine Kochkunst kann England retten.

Kopenhagen, 10. März. (Europapreß.)Ber- lingske Tidende" beschäftigt sich mit berunheim- liehen Abhängigkeit" Englands von Zufuhren aus Uebersee sowohl an Lebensmitteln als auch an Kriegsmaterial. Es stehe fest, baß Deutschland die Fehler des Seekrieges 1914/18 nicht wiederholen werde. Es werde sich zeigen, ob und wie Groß­britannien seine Zufuhren gegen die Totalangriffe des Feindes auf breiter Front aufrechtzuerhalten vermöge.Fasdrelandet" gibt eine eindrucksvolle Schilderung der englischen Versorgungslage in einem AufsatzSeekrieg und Kochkunst", in dem die Bedeutung ber sich häufenden Versenkungen an englischer Frachttonnage in ihren praktischen Aus­wirkungen dargestellt wirb. In Anbetracht ber unter

Senat ben Krieg gar nicht mehr gewinnen tonne, ralität Hal bisher den Verlust von 41 Tor-

kunae^ ü'r"beutschen Gegenblockade' in der eng-, Anderseits aber enthält selbst die Erklärung Bevins P e b o b o o f 5 3 e r ff ö r e r n zugegeben. Mil ben

lischen Schiffahrt, in ber Rüstungsindustrie und in zwei Formulierungen, bie bie mir 111 d) e li a g e ( beiben am 7. März burch beulsche Schnellboote ver-

ber Versorgung bemerkbar. Wie immer in solchen ! E n g l a n b s kennzeichnen: 1. Die bevorstehende, seiitten Zerstörern, bie von ber englischen Admiral!-

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sofort burchaesuhrt wurden. Damit i|t vereus zu­gegeben, daß England weder mit noch ohne die amerikanische Hifle den Schiffsraum schaffen kann, der ihm schon vor dem verschärften Uboot- Dor ber biesmaligen kr 111 schen Gehe 1 msitzung oes verloren gegangen ist. Denn jeder weiß,

Parlaments hat als Opfer der Churchillschen Me- , & ; mfln seetüchtige Transportschiffe nicht mit ber thoöe der Arbeitsminister Benin, ein Labour- mi? ptmn Ravvsckacbteln Herstellen

Die Reise des japanischen Außenministers nach ....----------- - - . . ...

Berlin fällt schon durch einen wesentlichen Umstand suokas m seiner ganzen Bedeutung sichtbar. Wir aus der Normalreihe diplomatischer Besuche: durch begrüßen den japanischen Außenminister als freund die Weite des Weges und durch die Dauer, bie sie ..............nTfl*'4'

damit notwendig beansprucht. Normalerweise kann «ine Reise von Japan nach Berlin auf ungefähr drei Wochen veranschlagt werden. Es ist sebstver- stündlich, daß von allen beteiligten Staaten alles acschehev wird, um die Reise zu beschleunigen, w'e das auch neulich der Fall war, als der japanische Botschafter Oshima zur Uebernahme seines hohen Amtes nach Berlin eilte. .

Matsuoka ist eine ausgesprochene Persönlichkeit in ber japanischen Politik. Er verkörpert einen scharf umrissenen Typ. Seine Ausbildung genoß er an den Universitäten von Tokio unb Oregon (USA.), trat mit 24 Jahren in bie Diplomatie seines Landes ein unb widmete sich von vornherein stark ber chine­sisch, n Politik. Seine biplomatischen Gesellenjahre führten ihn zwischendurch an ben Zarenhof und vach Washington, also an zwei Brennpunkte der da­maligen japanischen Außenpolitik. Nach seiner Teil­nahme an ben PariserFriedens"-Verhandlungen lehrte er zu seinem fernöstlichen Spezialgebiet zu­rück und wurde zunächst japanischer Generalkonsul in dem wichtigen mandschurischen Hafen Dairen, an dessen phantastischer Entwicklung er mitarbeitete. Dieser Erfolg auf wirtschaftlichem Gebiet ließ ihn zur Leitung ber sübmandschurischen Eisenbahn geeignet erscheinen, bie zugleich große Bergwerke besitzt unb über bie jahrelange schwierige Auseinandersetzungen mit her chinesischen und russi- 1 >cheii Regierung stattfanden. Als der Völkerbund sich I ebenso naseweis wie unfruchtbar mit ber mondlchuri- Ichen Politik Japans beschäftigte, vertrat Matsuoka die japanischen Interessen in Genf. Es fiel bamals <iüf, daß er für seine Reise nach Genf ben Weg über Moskau gewählt hatte. Das unfruchtbare Gerebe in «Genf veranlaßte ihn, noch vor ber bamaligenEnt- mvtt Schließung" des Völkerbundes nach Tokio zurückzu- kehren. wo er ein nachdrücklicher Anwalt des Aus­tritts Japans aus dem Völkerbund war.

n Ein Parlamentsmandat legte Matsuoka bald wie- rta Der nieder, ohne im japanischen Reichstag hervor- getreten zu fein; er tft Anhänger der autoritären Staatsführung und Gegner des Parlamentarismus. Dafür widmet er sich weiterhin dem Ausbau der japanischen politisch-wirtschaftlichen Stellung in ber Mandschurei, wobei er zugleich Sachverstänbiqer der japanischen Armee war. Sein glänzend geschriebenes BuchBuildung up Mandschuria" ist ein Dokument feiner damaligen vielfältigen Bemühungen, auf einem scheinbaren Sondergebiet, das tatsächlich mit den großen politischen Interessen Japans aufs engste verbunden war. Im ersten Kabinett des Für- ften Komme war er der außenpolitischeBerater des Ministerpräsidenten. Im zweiten Kabinett Ko- noye übernahm er im Juli 1940 unmittelbar die Leitung der japanischen Außenpolitik. Wenige Wochen nach der offiziellen Uebernahme ber iapa- -nischen Außenpolitik burch Matsuoka wurde ber