Ausgabe 
11.2.1941
 
Einzelbild herunterladen

ten. Durch einen Zufall erfuhr die Getäuschte die gelassen wird. Eine besondere Rolle 'spielen die Wahrheit. Als sie zum Einkauf von Trauerkleidung Comanche-Zndianer, denn ihre Sprache sollen au-

in Mainz weilte, besuchte sie den Bruder ihres Der-

Briefe selb st geschrieben und die Braut

Enden des Drahtes hängen, der militärische Geheim-

Willi Braun

im 36. Lebensjahr jäh aus unserer Mitte entrissen worden.

3m Felde

0495

Gießen (Roonstraße 5), Gedern, den 9. Februar 1941.

Lieh: Drog. Zimmer.

i»v

Gießen-Wleseck, den 11. Februar 1941

740 d

im Alter von 78 Jahren.

In tiefer Trauer:

Beuern, Gießen, Alten Buseck, Stockhausen, den 10. Februar 1941.

_________________ 731 D

Elektrotechnik

739D

Eintritt RM. 0.50

735 D

| Kaufgesuche |

Verschiedenes

Götzen, Bahnhofstraße 50.

734 d

Kauf sie bei

Hermann Nier, Gießen

Neuen Bäue7

Bei meinem

v-'.'WC

gleitbrief bei, der dem Mädchen mitteilte, daß die letzten Gedanken des Sterbenden ihr gegolten hät-

Karten im Vorverkauf in der Kartenverkaufsstelle der NS. * Gemeinschaft Kraft durch Freude, Selters weg 60

Werbe-Drucksachen

iefert BrühPsche Druckerei

Vermählungsanzeigen bei Brühl, Schulstr. 7

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 12. Februar, nachmittags 3 Uhr in Beuern statt.

Familie Albert Ranft, Posthalter Familie Heinrich Koch,Postschaffner Familie Karl Ranft, Lehrer Familie Richard Ranft, Lehrer.

flOCDlÜntoenlW 2» v. 6. erhalten eit bet wirt erholten Aul nahmen einer erada»

Große Laboratorien Lehrfabrik f. Praktikanten

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist mein innigstgeliebter, herzens­guter Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser guter, braver Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

%

Für die uns anläßlich unserer golden en Hochzeit übermittelten Glück- und Segenswünsche, sowie für die vielen Geschenie danken wir recht herzlich

Karl 3f?m und Frau Helene, geb. Erb

auf dem Neuen Friedhof.

Beteiligung Kameradenpflicht.

Treis/^da. (z.Z. Ev. Schwesternhaus)

10. Februar 1941

Unser Dieter hat ein Brüderchen bekommen 3n dankbarer Freude

Erna Schädel, geb. Schwalm

Georg Schädel

Hauptmann d. X einer Pz.-Ig -Komp.

Neuen Bäue7

______________0500

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 12. Februar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

lobten, der von dem Todesfall nicht die geringste Ahnung hatte, der raffinierte Gauner hatte beid-e

den seiner ehelichen Bindung Schadensersatzan­sprüche des Mädchens befürchtete. Das Urteil lau-

ßerhalb des Stammes nur dreißig Menschen ver­stehen. Sie werden, wie im letzten Weltkrieg, wie­der im Nachrichten-Korps Dienst tun und an beiden

alle lästig.Haare Leberflecken

Pickel, Sommer ivross usw entf u Gar. für immer Arau B. Gulden seit 1935 Fr. W. henxel Svrechstund. etzi miitwochs.Gießeü £m Riege p ad 32, 917 Uhr dnrclr.

Hauvlichnruruer: Dr ^tiebndj Stlbelm liattge Stellvertreter oel HaupNchri'tleiiers- Ernst Blumschein. Beraniworfli» ür -Poiiti unb Bllder Dr Fr. W. Lange für das kten'.ieion: Dr. Hans Thvriot- ür Stabt Gießen, Provin-, tWinidim* u. Sport: Ernt, B'umiche v.

Druci uno Berlag Brühlicke Unioer-ttairdcurkeret R. Lange ». G. ^etiaatlettet Dr..Ing. ENcti Hamann Änzetgenie ter Hanr LeL "iKrw-H'r-' ifi <h den.Inhflt« hpr9In-e<oen- Dbef drir Kümme' Pi g/, 6

tete auf 10 Monate Gefängnis.

Die Indianer und die Wehrpflicht.

Die Einführung der Wehrpflicht ist von den In­dianern recht verschieden ausgenommen worden. Einige haben sich zur oorgeschriebenen Registrierung aller Männer im wehrpflichtigen Alter in vollem Kriegsputz begeben, well sie meinten, es ginge in den Krieg. Andere hingegen, wie die Mohawks und Seneca-Stämme widersetzten sich der Wehrpflicht, die in den Vereinigten Staaten eingesührt worden ist und betonten, sie würden sich der Nation im Falle eines Angriffes freiwillig zur Verfügung stellen, doch sei der Wehrzwang eines freien In­dianers unwürdig. Die Mohawks betonten, sie seien keine Bürger der Vereinigten Staaten, vielmehr ursprüngliche Eigentümer eines Landes, das sie den Weißen zur Nutzung überlassen hätten, wobei beide Teile einander unbehelligt lassen wollten. Die Tao- Indianer im Staate Neu-Mexiko hingegen erklärten sich zum Wehrdienst bereit, beanspruchten jedoch Ausnahmen von gewissen Dienstvorschriften. Dor

allem wollen sie Ihren Schopf nicht aufgeben, ohne den kein Indianer in die ewigen Jagdgründe ein-

Töchterchen hot Husta Glycin bei hartnäckigen Halsschmerzen sehr gut gewirkt. Schreiblßoronin Inge von Schilqen.Berlin,

Admiral v Schröder-Str 10. 3 Febr 1923. Überzeugen auch Sie sich durch einen Versuch von der großartigen Wirkung des HuSta -Glycin. Flasche 1.». 1.65. Sparflasche 3.25.

Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 9 Drog. Plerenkemper, Seltersweg 69 Drog. Bornemann, Bahnhofstr. 17 Drog. Elges, Seltersweg 66 Drog. Seibel, Frankfurter Straße 39

blut ertraitenc Pianos u. Flügel m tauten gesucht

Zianohaue Schönau re, :1261t

i

Siebener Jionzentring 1940/41

Arbeitsgemeinschaft- Gieß. Konzertverein, Stadttheater, NSG. Kraft durch Freude

Montag, den 17. Februar 1941, 19.30 Uhr, im Stadttheater

9. Konzert Gruppe B Nr. 4)

Festkonzert zur Gießener Woche für Kunst und Literatur

Xcitere deutsche JKusih

Solisten: Luise Schmidt Frank (Harfe). Paul Kirchmann (Flöte) Dirigent: Prof. Stefan Temesväry

Ausführende: Das Städtische Orchester Giefien

STRAUSS - MOZART - BEETHOVEN

Karten zu RM. 1.55, 2.05, 3.55 im Musikhaus Challier, Neuen­weg 10 (Tel. 2671); in der Karten Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Seltersweg 60 (Tel. 2141) und an der Abendkasse

________727 D

Donnerstag, den 13. Februar, 19.30 Uhr, im Cafe Leib, Gießen

Militär-Konzert

Es spielt das Musikkorps einer Wehrmachtseinheit

Zum Vortrag kommen

Militärmärsche, Soldatenlieder - Potpourri und Ausschnitte aus den bekanntesten Operetten

Das Büfett ist bei dieser Veranstaltung geöffnet

Heute verschied nach kurzer schwerer Krankheit unsere liebe, unver­gessliche Mutter, Großmutter und Schwiegermutter

Frau Elisabethe Ranft Wwe.

geb. Ranft

In tiefem Schmerz:

Ria Braun, geb. Stohr Marie Braun Witwe und Kind Hans Jürgen Julius Stohr und Frau.

Wirt

, nimmt noch Arbeit an, Schr.Angeb.unt. 0504 an d. G. A. Pflegerin verlor

braunen Handschuh (Marke Magnet) Abzugeben I730D Hillebrandstr.8.

Ole Denische Arbeilsfronl NSG.Krall durch FreDde'

Kreisdienststelle w Wetterau

Am 9. d. M. ist unser treuer 116er Kamerad

Union Wagner aus dem Leben geschieden. Einäscherung: Mittwoch, den 12. Februar, 14.45 Uhr,

Keine Ursprungs­zeugnisse, onvern nur Zeugnt» abschristen Dem Be vetbungdid)reiben beb legen 1 Lichtbilder midBewerbimgSunter «gen tnüfien iui Ber Meldung von Verlusten auf Der Rücveite Na­men und Anschrift des

Bewerbers tragen I

wurde der Beklagte nun zu einer Geldstrafe von 100 Kronen verurteilt. Die Höhe der Geldstrafe steht allerdings in keinem Verhältnis zu den in den sie­ben Jahren angelaufenen G e r i ch t s k 0 st e n, die der Bettagte ebenfalls zu tragen hat.

Volksschädling hingerichleL

Der 1920 in Porseln geborene Wilhelm Mispel, bäum, den das Sondergericht in Köln am 3. Ja- nuar als Volksschi.dling und Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat, ist hingerichtet worden. Mispel­baum, der schon mehrmals vorbestraft war, hat unter Ausnutzung der Verdunkelung einen nächt­lichen Raubüberfall auf seinen früheren Betriebs, führer begangen, ihn heimtückisch niedergeschlagen und beraubt.

Höhlenzeichnungen in Sibirien.

An den Ufern des Flusses Toms sollen viele Denk­mäler vorhistorischer Kunst gefunden worden sein. Besonders interessant sind Zeichnungen, die an den stellen Berghängen oder an den Wänden der HH. len gefunden wurden: die Konturen von Menschen, Bären, Pferde und Pflanzen. Diese vorhistorischen Bildhauer müssen über gutes Werkzeug verfügt haben; denn die Konturen sind sehr tief eingemei- ßelt worden.

MfflObsWfiemü*dBll

ist ab Mittwoch, den 12. Februar

wieder geöffnet

Aus alter Wett.

Lin wesifranzösisches Renaissance-Schloß abgebrannt

Wie aus Angouleme gemeldet wird, ist das Schloß La Rochebeaucourt, ein kunstgeschicht­lich bemerkenswertes Meisterwerk der Renaissance, durch einen Brand vernichtet worden. Der Sach­schaden ist sehr beträchtlich.

Ein Heiratsschwindler sagte sich selbst tot.

Ein besonders raffinierter Fall von Heiratsschwin­del beschäftigte das Mainzer Amtsgericht im Verfahren gegen den 33jährigen Paul Hecker aus Wiesbaden. Der Angeklagte lebte in wenig glücklicher Ehe und lernte auf feine Heiratsanzeige ein 29jähriaes Mädchen aus Nierstein kennen, dem er sich als selbständiger Handwerker mit einem gut­gehenden Betriebe und fünf Gesellen oorstellte. Bald darauf wurde H. eingezogen. Als das Mädchen ihn einmal besuchte, erfuhr sie von seinen Kameraden, daß seine Frau bereits da sei. Enttäuscht und empört kehrte sie nach Nierstein zurück und sagte sich in einem Briefe von dem Betrüger los. Er gab das Spiel aber nicht verloren, sondern be­suchte das Mädchen während eines Urlaubs und verstand es, sein Opfer davon zu überzeugen, daß seinen Kameraden nur eine Namensoerwechslung unterlaufen sei. Die Freundin schenkte ihm noch ein­mal Vertrauen und übersandte ihm eine Reihe von Fekdpostpäckchen, bis sie eines Tages ein Schreiben erhielt, das ihr denHeldentod" des H. mel­dete. Diesemamtlichen" Schreiben lag ein angeb­lich von dem Bruder des Toten geschriebener Be-

| Verkäufe |

2 Häuser mit 3 - Zimmer­wohnungen und mit 4-Zimmer­wohnungen sind zu verkauf. 05M Näh. Schneider Landgraf-Bbil.- ___Platz 10.

Ätt-Gold und Doubl- auch Silbergeld kauft ständig Erich Beyer

Juwelier 0442 Bahnhofstraße 1 Telefon 4041 Genehm. Besch'. Nr. A 404113. Spet. Umarbeiten v. alt. Trauringen Werbe-Drucksachen

I bei Brühl, Schulstr. 7

MMWekWe

steht zum verkauf

Dringlichkeitsschein erforderlich.

SWeMlMleWeMlW

[Stellenangebote

Kinderlieb.

UNn f.ganze od. halbe Tage sofort ge­sucht. [703Ü Werner, Friedensttr. 49.

DKW

200 ccmLuxus" mit Anlasser zu verkauf, (oso? SchubertstraßeL Küchenherd u. jg. Hund (Schnauz. )z.verk. Zu erfr. i. d. Ge- schäftsst. d. G. A.

Mittwoch, den 12. Februar 1941, werden wir bei Herrn 73sd Mg.Mimn in Memsen eine größere Anzahl erstklassiger Ferkel und Läufer zum Berkaus bringen" Sebr. saterer. Ilieiiertiielen. Nebenverdienst Bote oder Botin, möglichst mit Fahrrad, zum Austragen einer illustrierten Zeitung für die letzten drei Wochentage gesucht. Bor­zustellen Mittwoch, 12. Februar, von 15 bis 17 Uhr, im Laden bei 0497 Weber, Plockstraße 1.

im letzten Krieg angezapft worden, doch habe der feindliche Nachrichtendienst auf keine Weise hinter den Sinn des Gesprochenen kommen können.

Folgen einer stürmischen Gemeinderatssihung.

In Kokuschan bei Olmütz war es vor sie­ben Jahren zu einer stürmischen Sitzung des Gemeinderates gekommen, bei d-er sich die Stadt- oäter arg in die Haare geraten waren. Der Ge­meinderat Anton Kalab, der dabei mit einem Stuhl erheblich am Kopf verletzt wurde, mußte längere Zeit in einem Krankenhaus zubringen. Er brachte gegen seinen Ratsgenossen I. Pretschan eine Klage wegen Körperverletzung ein., Der Prozeß, der sieben Jahre dauerte und alle Instan­zen durchlief, endete bisher immer mit einem Frei­spruch des Beklagten, da nicht nachgewiesen werden konnte, daß Kalab die Verletzung infolge des Hie­bes mit dem Sessel davongetragen hat. Nun gelang es seiner Frau, ein ärztliches Zeugnis bei-zub ringen, das sie jahrelang verlegt hatte. Da aus diesem her- vorging, daß die Verletzung tatsächlich auf die Ge­meinderatsauseinandersetzung zurückzuführen war.

Franz

Vogt&G.

Giessen Goeihestr. 32 Seltersweg 44

Ruf: 2464 .

weltberühmte 20 Jahre jünger genannt Exlepäng gegen graue Haare ist wasserten, gibt grauen Haaren Jugend färbe wieder. Leichteste Anwendung, unschädlich. Durch seine Güte Weltruf erlangt. Ueberall zu haben, wo nicht, verlangen Sie Gratis-Prospekt von der

Exlepttag GmbH., Berlin SW 61/176

für immer los zu werden, da er beim Bekamuwer-1 niste in der ungeschriebenen Comanche-Sprache

* ro;-x" -----r-2- durchgibt. Solche Drähte seien, so heißt es weiter,

Italita

für kleine Wäsche gesucht. [729D

August Noll

Mäusburg 12.

Putzfrau

zumReinigender .Geschäftsräume gesucht. 0508

Walltorstr. 21

Laden.

Verloren silbervergoldetes Kelteoarmband

(Andenken) Alicenstr. - Sel­tersweg-Mäus- burg-Plockstraße Abzugeben geg. Belohnung a. o. Fundbüro, f04941

plltzsra« l-2mal wöchent­lich 2-3 Stunden gesucht. Zu erfr. l.Gieß. Anz. lom Suche zum 15. Febr. saub. ehrl. Wffloto

Hätiei

für % Zage.

Hammermann, C>anachstr.3l7»M

Hilfe

gesucht

vorm. 1-3 Std. Schr.Angeb.unt. 732D an d.G.A.

Vermietungen]

Neuzeitliche

mit Bad u. Bal­kon zum 1. April zu vermieten.

Schrift!. Angeb. unter 0503 an d. Gieß. Anz. erbet. MI-Mmer (Löberstr.) sofort zuverm.Zuerfr. Babnbofstr. 76 V

I Mietgesuche |

2-3-31«-

Wohnung

m. Küche baldigst gesucht.

Sckr. Ang. unt. 737D a. d. G. A.

2-Zimmer- Wohnung

in Gießen oder Umgebung ges. Schr. Ang. unt. 0506 a. d. G. A.

Sauberes, gut möbliertes Wohn- uno

Stöiofiimmet von ruhigem, be­rufstätigem Ehe­paar z. 1. März gesucht. Preis­angebote u. 0487 a. d. Gieß. Anz.

Fräulein sucht ein

leereOniM

Schr.Angeb.unt. 0502 an d. G. A.

0501

>

MARYLAN

Operette von Zeller.

se von RM. 0.90 bis 8.60

20. Diensta

19 bis 22