Mitten in die Nachricht von der Wahl des neuen Den nötigen Boden stellen der Staat, die gemein- f in ni leben Staatspräsidenten fiel die Trauerbotschaft, den und die großen Landgesellschaften zur Derfi
Kroßzügiger Ausbau der MverW Straßburg
Schule und Hitler-Jugend
obersten Klassen höherer Schulen auf Grund des hmutroirhpnhpn Awnnens be-
tigt
Aus dem Reich
fen,
finn nicht durch wahllose Einführung von Mehr- oibeit, Sonntagsarbeit oder Urlaubsverkürzung er- reicht werden. Die Maßnahmen müssen viel tief« weisender sein. Jeder Betrieb muß selbst überprü« Fn ob in ihm jeder den Arbeitsplatz hat, an dem L hie höchstmögliche Arbeitsleistung erzielen kann. Liuamtsleiter B e ck e r erklärte, Betriebsführer kinn nur sein, wer Menschenführer ist. Alle an ver- ^wörtlicher Stelle im Betriebe Stehenden können j!re Aufgabe nur lösen, wenn sie von der national« sozialistischen Idee beseelt sind. Die Aufgaben der putschen Arbeitsfront sind abgestellt auf das große o;e( des Sieges. Zum Schluß behandelte der Gau« twann die Frouenfrage, der bei dem starken jiriegseinsatz der Frau besondere Bedeutung zu« bmmt.
Oer Gauleiter vor der Alten Garde.
durch den finnisch-russischen Friedensvertrag an die Sowjetunion kamen, während die meisten Einwohner dieses Raumes es vorzogen, für Finnland zu optieren. Dadurch strömten etwa 450 000 Menschen dem verkleinerten Finnland zu. Das sind rund 111 o. H. der Gesamtbevölkerung. Finnland hat zwar nur eine Bevölkerungsdichte von rund 10 Menschen auf 1 Quadratkilometer, aber andererseits darf nicht Hl übersehen werden, daß weite Teile des nördlichen
I Landes als bewohnbares Kulturland nicht in Frage i« «kommen. Wenn deshalb ein Vergleich mit anderen
Gebieten Europas nicht zulässig wäre, so bedeutet der Zustrom solcher Massen und die Notwendigkeit ihrer Ansiedlung in einem enger, statt weiter gewordenen Land doch eine wirtschaftliche und soziale Auf- gäbe, die nicht leicht zu lösen ist.
|IUCIU JV u 4 i I v BH“'“'*" n L r • O
sein Landgut begeben wollte, um dort seinen Le- bensabend fern von den Sorgen, die heute leben Staatsmann Finnlands bewegen müssen, zu verbringen. Denn Finnland hat gegenwärtig eme Reche
Bauern überläßt. Die geplante Umsiedlung der kare- lischen Bauern in die schwedischsprechenden Gebiete ist aber dort auf Widerstand gestoßen. Die schwe- dischen Finnen fürchten nämlich eine dadurch ein- tretende Finnisierung ihres Sprachgebietes Dies und manche andere Schwierigkeit haben das Umsied- lungswerk stark gehemmt, so daß heute noch ein gro- her Teil der Ausgesiedelten in Lagern untergebracht ist — ein Zustand, der natürlich auf die Dauer nicht tragbar erscheint. Schon hat man die Jugendlichen in besonderen Lagern unterbringen müssen, wobei sie in den Formen des Arbeitsdienstes beschäftigt wer-
zuteilen. Meinungsverschiedenheiten entscheidet die Schulaufsichtsbehörde nach Fühlungnahme mit dem
^Heute wird in Finnland auf Grund des noch nicht offiziell aufgehobenen Kriegszustandes durch Notverordnungen regiert. Dadurch sind die Parteien zum Teil ausgeschaltet, und die Regierung kann manches tun und hat es getan, was sonst in dem Hin und Her parlamentarischer Politik nicht möglich gewesen wäre. Aber gewisse Einflüsse bestehen eben doch, und wie das Beispiel des finnischen Umsied« lungswerkes zeigt, ist das alles nicht ohne Gefahren. Die Leidtragenden sind dabei in erster Linie die am Siedeln verhinderten Bauern der abaetrennten Gebiete, die ihre bisherige Heimat aus Liebe zu ihrem Vaterland verlassen haben, ohne nun auf entsprechende Opferbereitschaft zu stoßen. Daß unter diesen Umständen in neuester Zeit sich in Finnland Der- einigungen gebildet haben, die über den Parteien und z. T. im Gegensatz zu ihnen stehend eine nationale und sozialere Führung ihres Vaterlandes an- streben, ist verständlich.
Eine nationale Kundgebung in Helsinki.
(Freiburg). Ende dieses Monats werde die Fakultät im wesentlichen errichtet sein. Professor Niemeyer
!r ®ÜUÖJ Reichs ?uptbisrk ie $rei=:i letretäi i ied. Ach Grunds g des iß mtrb.
M der 9 sA.-TlH Führers? obes Mi.
ie ber I» SMg i eine ta Simon >
Das Verwundetenabzeichen.
Verwundetenabzeichen einer höheren Stufe können auch nach der Schwere der Derwundun- gen und nicht nur nach der Anzahl verliehen werden. Das silberne Abzeichen kann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Verwundungen verliehen wer- den, wenn bte ^-^-mdung zum Verlust oder zur
Finnische Sorgen.
Bon unterem R. G. H.-Korrespondenten.
"Ä
Deiirr'clf.i
X
St
der Jen Das k!i,
's Untere-1 rroegen' t int) IroiB
I ?i,k
>°"d tr, 'M
A.
«tat
NaniiX
hmbtis 4 SÄ bien
teilte mit, daß bereits der Botaniker Schuh macher (Bonn) und für physikalische ChemieM o d- d a ck (Freiburg) an der Arbeit seien, ferner Profes- or Willkens, der der Senior der Universität ein werde. Der Dekan der medizinischen Fakultät, Professor Dr. Stein, konnte mitteilen, daß die Universität Straßburg mit niodernen medizinischen Forschungsinstituten ausgestattet werde, die sich vor allem der Bekämpfung der Volksseuchen, rote z. B.
Hektar erreicht und beträgt somit das Zwonzigfache des Jahres 1932. Damit kann nunmehr der Leinen- bedarf zu einem erheblichen Teil aus eigener Er- zeugung gedeckt werden. Von einer weiteren Aus- dehnunq der Anbaufläche soll abgesehen werden, je- doch wird sich durch Fortsetzung der erfolgverspre- chenden Züchlyngen und durch Einsatz entsprechend hochwertigen Saatgutes eine Verbesserung der Erträge noch in bedeutendem Umfang erzielen lassen. Die Hanf-Anbaufläche hat gegenüber etwa 230 Hektar im Jahre 1932 nunmehr eine Anbau« fläche von über 200 000 Hektar erreicht. Eme wei- tere Ausdehnung der Anbaufläche wird Zunächst noch durchzuführen sein, da hierfür moorige Boden, die dem Ernäbrungssektor noch nicht dienstbar gemacht werden können, Mr Verfügung stehen. Eme stetige Ausweitung erfuhr auch btt Kunftfeiben- industrie, deren Produktion von 28 000 Tonnen im Jahre auf rund 100 000 Tonnen am Jahresende 1940 anwuchs. Einen besonderen Aufschwung erlebte die ^ellwollproduktion, deren Erzeugung 2000 Tonnen im Jahre 1932 auf 192 000 tton-
Höhere Schulen mit Heimen in allen Gauen.
Häufige Versetzungen oder der Tod der Väter im Kriege haben bei Kindern von Sol da« ten und Beamten der Wehrmacht sowie in ähnlichen Fällen au einer Gefährdung der schuli- schen Ausbildung geführt^ soweit die Höhere Schule besucht wird. Um solchen Kindern in I n t e r n a t s. schulen eine ungestörte Erziehung zuteil werden zu lassen, hat sich der Reichserziehungsminister be« reiterklärt, neue Höhere Schulen mit Heimen ins Leben zu rufen, die in erster Linie den Kindern von Berufssoldaten und sonstigen Wehrmachtange« hörigen, weiter aber auch den Kindern von Beamten des Staates und der Partei und anderen Kindern dienen sollen, deren Eltern an Orten ohne Höhere Schulen leben oder mit wiederholten Der- setzungen rechnen müssen. Das Reichserziehunas- Ministerium beabsichtigt, bereits im Laufe dieses Jahres mehrere solcher Höheren Schulen mit Hei- men, in denen je bis zu 250 Kinder untergebracht werden können, ins Leben zu rufen. Ein Teil die- jer Anstalten soll nach dem Lehrplan der Deutschen Oberschule, ein anderer nach dem des humanistischen Gymnasiums unterrichten. Ferner ist daran gedacht, auch noch eine Höhere Schule für Mädchen ein- zurichten, falls hierfür Bedarf besteht. Die Errich- tung der Schulen wird in verschiedenen Gauen des Reiches erfolgen. Die Erziehungskosten dieser Internate werden so niedrig wie möglich gehalten werden.
Ersatzbeschaffung von Kleidung bei Fliegerschäden.
Beförderungen Gefallener oder Vermißter.
Ist ein Soldat oder Wehrmachtbeamter während des Krieges vor der Bekanntgabe seiner Ernennung oder Beförderung gefallen oder gestorben, so wird die Ernennung oder Beförderung schon mit dem ersten Tage des Monats wirksam, in dem sie voll- zogen wurde, soweit nicht eine weitergehende Ruck- Wirkung ausgesprochen ist. Voraussetzung ist, daß der Soldat den Tag der Wirksamkeit er- lebt hat. In besonderen Fällen kann als Aus- Zeichnung für hervorragende Leistungen vor dem Feind die Ernennung oder Beförderung schon mit dem ersten Tage des Monats für wirksam erklärt werden, in dem sie . zu Lebzeiten von dem Borge- setzten zur Ernennung ober Beförberung schriftlich oorgeschlagen worben sinb. Letzteres gilt ent- sprechend auch für Vermißte.
bauernden Unbrauchbarmachung einer Hand oder eines Fußes ober eines Auges führte oder wenn sie völlige Taubheit ober an Taubheit grenzenbe Schwerhörigkeit zur Folge^hat. Es kann ferner verliehen werben an Hirnverletzte unb solche Kriegs- beschädigte, bie abstoßenb wirkenbe Entstellungen bes Gesichts erlitten haben. Das golbe ne Abzei« chen kann ohne Rücksicht auf die Zahl der Verwun- düngen verliehen werben, wenn Verletzte als Folge von einer ober mehreren Derwunbungen mehrere ber vorstehend aufgeführten Merkmale aufweisen. Ferner an Verletzte, bie infolge Einwirkung von Kampfmitteln erblindet oder hirnoerletzt sind unb Pflegezulage empfangen. Bei einmaligen Verwundungen ungewöhnlicher Art kann auf Antrag bie Verleihung einer höheren Stufe bes Verwundeten- abzeichens verfügt werden.
Verschiedentlich ist darüber Klage geführt worden, daß die Wirtschaftsämter die Zuteilung von Bezugscheinen für die Ersatzbeschaffung von Spinn- stosfwaren unb Kleidungsstücken an durch Fliegerangriffe geschädigte Personen in unzureichender Weise handhaben. Die Wirtschaftsämter sind ange- wiesen, Bezugscheine in angemessenem Umfang auch unter U eb erschr e i tun a der Nor- malbestandsgrenzen zu erteilen, wenn der Antragsteller glaubhaft macht, daß er bisher über größere Bestände verfügt hat. Der Reichswirtschaftsminister ersucht auf eine möglichst großzügige Auslegung dieser Bestimmungen hinzuwirken. Die Wirtschaftsämter sollen in derartigen Fällen Bezugscheine in einem Umfang zu« leiten, der dem Antragsteller die F o r t f u h r u n g seines bisherigen Lebensstandards unter Berücksichtigung seiner persönlichen Verhalt- nisse, insbesondere seiner Stellung im Erwerbs, leben, in angemessenem Umfange ermöglicht.
ÖtrW tr
1« & der w
M »•ft Ä V>
Berlin, 10. Febr. (DNB.) Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung unb UI der Jugendführer bes Deutschen Reiches haben lM Einvernehmen mit dem Stellvertreter des Führers durch eine Vereinbarung über Schule und Hitler-Jugend in Anerkennung der bei«
I beseitigen Erziehungsaufgaben bie Jnanspruch-
nähme der Jugend im Dienste dieser Ausgaben um-
I fassend geregelt. Die durch den Krieg entstandenen I Schwierigkeiten in der Erziehung werden nunmehr dadurch erleichtert, daß die .Erziehungsträger Schule und Hitler-Jugend mit Unterstützung des Eltern- Hauses eine starke Schranke gegen die Ueber- beanspruchung der Jugend ausrichten. Die Vormittagsstunden aller Wochentage werden der Schule, die Nachmittage dagegen grundsätzlich der HI. und dem Elternhaus zur Verfügung stehen, wobei der Samstagnachmittag und ein weiterer jeweils örtlich von beiden Teilen gemeinsam zu bestimmender Nachmittag schulaufgabenfrei bleiben so daß sie uneingeschränkt der HI. zur Jßevjjgnng stehen. Wird über den Rahmen des von der Reichs- jugendführung erlassenen Dienstplanes für die übrigen Nachmittage der Woche HJ-Dienst , sondere Führerbienst — an gesetzt, jo bedarf dieser der Genehmigung der zuständigen Vannfuhrung, wobei barauf Rücksicht genommen wird, bah ben Jugendlichen sowohl ausreichend Z e t s bas Elter nh au s, die häuslichen Schulaufgaben als auch p e r s ö n l i ch e F r e iz e i t bleibt Die Bestimmungen über Ferienzeit, Fahrten und Lager sehen vor, daß die Jugend wahrend der Ferien von der Schule nicht in Anspruch genommen wird unb daß Land-, Großfahrten und Sommerlager der HI. n u r i n d e n F e r i e n siattfmden. Unterrichtszwecken bienenbe ganztägige ^eyr Wanderungen ber Schule Nnden v.e teftahrUch einmal statt und werden von dem Schulleiter mit dem zuständigen Bannfuhrer der HI- aus den Dienstplan der HI. abgestimmt^ Tage, an denen der Nachmittag aufgabenfrei ist, werden für diese Lehr Wanderungen nicht angesetzt. $ o«
Für bie Teilnahme °n der b ei a nde ren Fuhrerlchulung der S)3. unb für bie vbliga torischen Lehrgänge, bie ^Xiter auf
tüdifiauna dienen, erteilt der Schuueiier auj Grund des vorn Gebiets- und Bannfuhrerauf gestellten Einberufungsbefehls den notwendigen Ur l a u b Wenn angesichts des Leistungsstanbes eine Schülers Bedenken gegen feine Beurlaubung geltend zu machen sind, ist dies dem Bannfuhrer mit
Nasiau, soweit sie nicht in Sen Reihen der Wehr-, macht stehen, zu einem kameradschaftlichen Zusammensein im Palmengarten versammelt. Er wies | darauf hin, daß unser Sieg durch den Besitz der nationalsozialistischen Idee gesichert sei Heute hatte diese das ganze deutsche Volk erfaßt, das Verdienst und die innere Genugtuung der Alten Garde aber sei es, den Nationalsozialismus zuerst gelebt und im Kampfe durchgesetzt zu haben. Daraus aber leite sie keinerlei Privilegien, sondern nur ein Recht ab, an der Front wie in der Heimat wiederum im vordersten Einsatz zu stehen. In Anerkennung dieser Haltung brachte der Gauleiter dann weiter zuw) ^V1UI n.a--------
Ausdruck, daß er jenen Männern und Frauen, Mit schwieriger innerer Probleme zu lösen. Sie denen er einst im Kampf um die Eroberung bes erfleben sich aus ber Abtrennung jener Gebiete, bie Rhein-Main-Gebietes für ben Nationalsozialismus ' rr ek-s-‘-------*■-----
begann, heute so Kamerad sei wie immer. Dieses Verhältnis, in Not und Kampf geschmiedet, werde
Erfolge
-er deutschen Textilwirtschaft.
Wenn bi- nahezu DÖUige Abschnürung °°n den überfecitoen NaMrfpinnstoff-n. bl« noch 'M S°h 1Q93 u falt 90 v. H. bie Deckung bes oemi^en Textilbedarfs bildeten, Kriegsversorgung Deut ch- lands nicht entscheidend behmb rt hat, so ist oi^e Tatsache bas beste Zeugms dafür daß bie oeuncye Textilwirtschaft alle bie ihr f h Rahmen des ^cria^respIancsnon beir Deun^ Wirifchafi-sührung gefetzt "^"d-m Gebieie der termingemäß erreicht hat. Zlul o ftetige
landwirtschaftlichen Lelbsterzeugung st bu Vermehrung der Schafzucht Die tion von 5000 Tonnen gewaschener Wolle Jahre 1932 auf etwa 10 000 TonEim z aesteigert worden. Eine weitere ständige f „ Ölung be- Schafb-stand--und
Produktion wird sich um so leichter ,:UL mit ihrer
iktion wirb 110) um ]o t ihren von 2000 Tonnen im oapre am
als die -nngegli«bert«n Ostgebiet« mit 0 nen im 1939 gesteigert werden konnte. Dabei grotzen landwirtschaftlichen Flachen tur di^^ hQt Me Erzeugung im Jahre 1940 m noch verstärk, zücht reiche Möglichkeiten bieten. Der,Anv^a km Iempo ^««nammen unb b« darüber hinaus
Die Zeitschrift des Deutfchen Noten Kreuzes ver- । öffentlidjt einen Bericht über den Einsatz des Roten । Kreuzes im Westen. Der gewaltige Strom der del- , gischen unb französischen Flüchtlinge brauchte Für- ; sorge, Verpflegung und sanitäre Betreuung. Die NSV. unb das Rote Kreuz haben diese Ausgabe in . verständnisvoller Zusammenarbeit gelöst. Der Einsatz des motorisierten DRK.-Bereitschaftslazaretts unb die Wirksamkeit des Roten Kreuzes in den Hunderten von Flüchtlingslaaem verlangten außerordentliche Hingabe. Die Dienststelle in Brüssel war umlagert von Belaiern und Franzosen, bie sich mit einer Flut von Wünschen an bas Deutsche Rote Kreuz wandten. Vornehmlich handelte es sich um Nachforschungen nach vermißten Angehörigen. Auch die Zusammenarbeit ber DRK.-Beauftragten in Paris und Brüssel mit dem französischen ufib belgischen Roten Kreuz ist von Vertrauen getragen. Die Vermittlung von Hilfssenbungen wirb mit peinlicher Sorgfalt durchgesührt. Die Zahl ber Solbaten- Heime der Wehrmacht, die vom Roten Kreuz betreut werden, vergrößert sich ständig. Sie sind besonders wichtig in den kleineren französischen und belgischen Provinzstädten. Auf ben größeren Bahnhöfen Frankreichs unb Belgiens wirken die Ver- pflegungseinheiten, um den großen Durchgangs verkehr von Wehrmachtangehörigen zu betreuen Auch die Frontleitstellen sind mit weiblichen DRK.- Einfatzkräften besetzt. Daneben wirken DNK.-Hel- ferinnen im Besichtigungsdienst Paris. Täglich kommen 4000 bis 6000 Soldaten nach Paris. Sie wer- den in einer großen Verpflegungshalle oerforgt Täglich werden dort durchschnittlich bis zu 1500 Brote zerschnitten, 1,5 Zentner Butter unb 400 Kilo Wurst verbraucht, lieber diesem Aufgabengebiet steht die Hauptaufgabe des Deutschen Roten Kreuzes, der Einsatz im Wehrmachtsanitätsbienst.
Helsinki, 10. Febr. (Europapreh.) Mitglieder des ftnnischen Reichstages verschiedenster Partei- richtungen veranstalteten am Sonntag rm Nationaltheater zu Helsinki eine Kundgebung zur Aut- 'rechterhaltung der nationalen Soli» Parität. An ihr nahmen teil Staatspräsident Ryti, die Regierung, Vertreter der Armee unb zahlreicher wirtschaftlicher und tultureller Organi» fation-en. Als Hauptredner trat Untenrichtsrnmister Kuktonen auf. Seine Rede war vor allem ein Bekenntnis zur Freiheit und zur nationalen unb staatlichen Selbständigkeit unb gegen den Materia- lismus. Finnlands Aufgabe sei es, bie christliche Kultur, unter deren Schutz bas finnische Volk bisher gelebt habe, zu verteidigen. Die gegenwärtige internationale Lage fordere vom Volke Wachsamkeit. Ein Volk müsse, wenn es notwendig sei, auch um jeden Preis seine Freiheit verteidigen. Die Einigkeit der Nation sei in ber Gegenwart das stärkste Erforbernis. Die Schwierigkeiten Finnlanbs feien nicht größer als die einer Reihe anderer Völker. Sie feien jedoch groß genug, um ber Forderung nach Einigkeit des Voltes ihre überragende Bedeu- tung zu gebem
a- : tuns.
hen Srbr , unb 1 chmelli i triebsobm: reifes ftn ibigfeiten' nmenöen i leichsti^'-j jeftaltunp 1 de W- reierW n. Ein fr gunebwr- Das Ab' ue . Daher -■ ie MJF iten auf >b der fr? geregelte r Berjrot; iiensrök'- oirtfchahl' tnflsHS
[Dorlö^1'
t , über öö= flogen tP der W eblüte ippelfie^ beeren f
id üfte ii «"J. f*eu
teil lV”; i, bitte« -
r
9l<5©. Gauleiter und Reichsstatthalter S p r e n ° sich niemals ändern, hatte die Alte Garde des Gaues Hessen-
Sesichtspunkte, unter denen die Philosophische Fakultät der neuen Universität wieder zu einer wahrest tragenden Fakultät werden könne. Für diese Aufgabe seien bereits Männer gewonnen worden, garantierten, daß bas Ziel erreicht werde. Dabei nannte er folgende neue Professoren: Heim- pel (Leipzig), Franz (Jena), Höfler (München), F e h r I e (Heidelberg), Schrade (Hamburg), H u t (Tübingen), Bogner unb Oppermann
Die Umsiedlung der Menschen aus den abge- . tretenen Gebieten ist darum die nächste unb größte ( —... v« -------r.—p -- - ■ « -a Ä -j Sorge Finnlands. Die Mehrzahl konnte vorerst nur ,
der Influenza, zuwenden werden. Der Kurator .r jsih untergebracht werden. Zur Ansiedlung : der Universität, Professor Dr. Scherberger Regierung einen Plan ausgearbeitet, für
(Heidelberg) gab bekannt, daß di« Studentenschaft im Voranschlag 1940/41 rund 800 Millionen in zwölf bis fünfzehn Kameradschaften Oes totu- ^nnenmarf eingestellt wurden. Da 100 Fmk. etwa bentenbunbes aufgebaut werde. 5 RM. entsprechen, so sind dies 40 Millionen RM.
Der badische Minister für Kultus und Unterricht, xeine erschütternde Summe! Der Plan sah vor, Professor Dr. Schmidthenner, Rektor der n£), -m ^a^re 1940 mit dem Bau von 6000 Siedler- Universität Heidelberg, dem vom Eyes der ^Zivu- |teöen unt) zgOO städtischen Wohnstellen zu beginnen. Verwaltung im Elsaß, Gauleiter Roben BZagner, »>ür Herstellung einer Siedlerstelle wurden rund der Aufbau der Abteilung Erziehung, Unterricht und ^0 yoy veranschlagt, dazu kommen noch ein Volksbildung übertragen worden ist, stellte fest, datz ^taII cür 3—5 Mhe und 1—2 Pferde, ferner andere die deutsche Universität Straßburg nicht allem das landwirtschaftliche Baulichkeiten, auch di? Anlage gewaltige kulturelle Erbe deutscher Vergangenheit ^nes Brunnens ist nötig — kurz, ber Gesamtbetrag zu wahren, sondern auch die Ausstrahlung1 national- miirt>c nch auf etwa 100OO0 Fmk., dos sinb 5000 sozialistischen Geistes durch die Wissenschaften 3U 9^. beziffern. Da die Siedler aber meist kein Der- verwirklichen habe. Nach seiner Mitteilung ist die möfien mef)r besitzen, so müssen für Anleihen große Ausmerzung ftanzösischer Ueberbleibfel tm eliant» a[i$;emeine .©elbmittel bereitgestellt werben. Zwar schen Schulwesen bereits restlos erfolgt. Die um- haben die evakuierten Siedler Anspruch auf eine schulung bet elsässischen Lehrer ist abgeschloisen, die gnt|*ät)iqung, aber über bie Höhe besteht noch keine Einführung deutscher Lern- und> Lehrmitte ernge- endgültige Klarheit. Die Meinungen gehen weit leitet und in Kürze beendet. In Sesenheim soll eme QUgeinQnt)er und da in Finnland die Parteien mit Goethe-Gedächtnisstätte errichtet werben. ^hren verschieben gelagerten Interessen bie Sache
--------- ber Siebter sich zu eigen machten, so hat die Ent- schädigungsfrage neuerbings ein politisches Gesicht bekommen, was roieberum ber boch so nottvenbigen raschen Durchführung nicht eben zugute kommt.
Auch in ber Beschaffung von ß a n b für . , . , |bie neuen Siedlungen haben sich Schwierigkeiten
<5meLereinbaruna zwischen lierchserzlehungSmmlster uno^elchStugenosuyrer. cr bßn bie nicht ohne politische Hlntergrunbe sind. ho erster Linie wird ay Neusiedlung in dem
nordöstlichen und östlichen Finnland öa)uiaui]iajiüueyuiut: vu1 gedacht. Besondere Prämien für urbar gemachtes
Gebietssührer der HI. Wenn bet Schulern Der ganb 0Qen einen Anreiz bilden. Jede Siedlung soll obersten Klassen höherer Schulen auf Grund Des ehDQ Hektar umfassen, wovon die Hälfte als Zeugnisses ber Einwand unzureichenden Könnens ve- befteben bietben muß, damit der Eigenholz- j ’Rnnnfnhr«« auf Mn-1 Finnland hat kein« Kohl«!
Straßburg, 10. Febr. (DNB.) Auf einem Empfang von Vertretern der Presse gab der Rek- ur der Universität Straßburg, Professor Dr.
I Schmidt, ein Bild über die bis jetzt erfolgte Auf- -<ntarbeit. Nur unter dem größten Einsatz aller beteiligten Kräfte werde es möglich sein, die Straß- turger Universität im Frühjahr Dieses Jahres zu (töfmen, nachdem eine auf wissenschaftlichem und etnriicbem Gebiet gleich erschreckende Verwahrlosung (9 Hinterlassenschaft der Franzosenherrschaft ange- roffen worden war. Der Rektor teilte mit, daß die Ziehungen und Berufungen für di« vier Fakul- Üten, di« philosophische, juristtsch«, Naturwissenschaft- ^ch-mothematische und medizinische, nahezu abge- lchlossen seien. Di« Dekane dieser Fakultäten, die Professoren Anrich (Hamburg, philosophische Fa- lultät), Dahm (Leipzig) als Stellvertreter von Schass st ein (Kiel), (juristische Fakultät) und stiemeyer (Jena, naturwissenschaftlich - mathe- matische Fakultät), erläuterten darauf selbst ihre llufgadengebiete. Professor Anrich entwickelte die
gründet erscheint, erteilt der Bannführer auf Antrag des Erziehungsberechtigten und der Schule Urlaub vom HJ.-Dienst bis zu drei Monaten.
Im Hinblick auf die or drin glich Ausweitung der Produkttonskapa-
fnl B e r u^f schieb u n fott Die ^r- ^ät wird im neuen Jahr eine weiter« noch größere
VÄw. und' "achfchul^ buU’ “en"Menft St-lg-run« gestalten.
in der HI. nach Möglichkeit n i cht b e e i n tr a ch- Vielseitiger Einsatz
tigt werden. Eine Befreiung vom Unterricht soll | deshalb nur in Ausnahmefällen erfolgen, wobei I X?CUtjCi)Cn KrCUJCv.
die Arbeitsverhältniff« auf dem Lande und die Bedürfnisse der Landwirtschaft be- rücksichtigt werden müsien. Betnebsbesichtigungen und Studienfahrten gehören zur Arbeit der Schule. Den Teilnehmern an solchen Schulveranstaltungen wird Urlaub vom HJ.-Dienst erteilt.
Ueber die Inanspruchnahme von Jugendlichen! durch Turnen und Sport, den HJ.-Dienst für Heimschulen, die Frage der Schullandheime, die Durchführung von Studienfahrten der allgemeinbildenden Schulen und Schüler-Auslandsreisen sind besondere Uebereinkommen vorgesehen. Von diesen ist das über die Abgrenzung der Funktionen von « Schule und Hitler-Jugend in der Leibeserziehung schon abgeschlosien worden Die Schule führt ihren lehrplanmäßigen Unterricht in der Leibeserziehung bis zu fünf Stunden m der Woche in den Vormittagsstunden durch, wahrend die Hitler-Jugend ihre Leibesübungen an em bis zwei Wochentagen (nachmittags ober abends) ansetzt. Darüber hinaus sind für die freiwillige Teilnahme am Leistungssport ein weiterer Nachmittag oder Abend vorgesehen. Die Aufgabe der Schule besteht in der allgemeinen Grundausbildung aller Jungen und Mädel, und in der freiwilligen Ausbildung von besonders begabten Jugendlichen und.Vorturnern. Die leibeserzieherische Arbeit der 5)3. ift Durchführung des HJ.-Pfl'chtspvrts (Grundschule der Leibesübungen innerhalb des HI.-Dienstes), Wehrertüchtigung, freiwillige Durchführung des Lelstungs- und Wettkampfsportes, der sportlichen Auslese ,m Mannschafts- und Einzelkampf, sowie lehrgangs- mäßige Ausbildung geeigneter Jugendlicher zu Lehrwarten für Grundschule, Leistungssport und Wehrertüchttgung.


