Ausgabe 
10.9.1941
 
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Theater der Universitätsstadt Gießen.

Philipp von Zeska: »Wie du mich wünschst".

Ereignisse und Figuren dieses Lustspiels bewegen sich in einer Lebensferne, die aus dem unbeküm­merten Spiel mit dem lockeren Einfall entstand. Was sich drei Akte hindurch auf der Bühne begibt, ist in Geplauder und Situation die unverbindlich milde und gewichtslose Form der Unterhaltun-g über das unerschöpfliche Thema der Beziehung der Ge­schlechter zueinander und über die Vorstellung, welche sich im Lustspiel Männer von Frauen und Frauen von Männern machen. Die früher be­liebte Erscheinung der unverstandenen Frau wird abgelöst durch die theatralisch ebenso ergiebige For­melwie du mich wünschst". Hier kann man erfah­ren, daß die Frau, die am liebsten so sein möchte, wie sie ist, auf dem spielerischen Umwege über zwei Männer, die sich einbilden, m sie verliebt zu sein, zum dritten zurückkehrt, der der erste war und der einzige bleiben wird, weil sie chn wirklich liebt, und weil er sie wirklich braucht. Er heißt Peter und ist so ein Kind, so ein hilfloses, unselbständiges Und weltfremdes, daß er ohne diese Frau Viola glatt verloren wäre. Eines Tages kommt sein Freund Michael, der sich in Viola verliebt, weil er. glaubt, sie sei für ihre mütterliche Aufgabe zu schade und habebas Abenteuer im Blut". Michael überredet Peter, sich von Viola loszusagen, und dreht ihm dafür Gerti an, die als Michaels der­zeitige Freundin vovgestellt wird. Viola überzeugt aber Michael davon, daß es mit dem Abenteuer im Blut auch nicht ganz das Wahre ist, während der Dritte ihrer Anbeter, namens Stefan, der sogar eine Heilige" in ihr entdeckt zu haben glaubt, erst recht keine Chancen hat und sich nach dem um­gekehrten Paris-Urteil, das gegen ihn und Michael

entscheidet, mit einem tiefen Schluck aus der Kognakflasche trösten muß.

Dies begibt sich in einer geschmackvollen modernen Räumlichkeit, die Herr Löffler entworfen hatte. Der Spielleiter, Herr Gerd Fritz Ludwig, ver­mochte zwar dem Gesellschaftsspiel nicht mehr Wahr­scheinlichkeit mitzuteilen, als es vom Autor aus be­sitzt, aber er ließ es in einer lockeren und hübsch pointierten Konversation unterhaltsam ablaufen. Die rollenmäßig dankbarste und menschlich vergleichs­weise ergiebigste Aufgabe fand Renate F r e i h e n als Viola, welche die nicht nur äußeren Verwand­lungsmöglichkeiten der Figur mit einer sehr weib­lich bewußten Ueberlegenheit ausschöpfte und be­sonders in der Behandlung ihres großen Kindes Peter eine anmutige Sicherheit bekundete. Diesen Peter spielte Herr August Wilhelm Funke mit so liebenswürdig entwaffnender Hilflosigkeit und Kind­lichkeit, daß man auf Augenblicke die Unwirklich­keit der Gestalt vergessen konnte. Herr Ludwig machte zielsicher, draufgängerisch und mit trocknen Anmerkungen den phantasiebegabten Michael, Anja Rau sehr treffend mit aufgepulvertem Tempe­rament und schriller Lage Michaels Freundin Gerti, die im Laufe des Abends unhüllicherweise als alberne Gans bezeichnet wird. Herr K ö ch l i n g war der etwas stiefmütterlich bedachte Herr Stefan, ein netter, unkomplizierter Junge. Herr Seitz als Gepäckträger und Fräulein Kneip als Wirtschaf­terin brachten die Leute mit drastischen Dialekt­pointen zum Lachen.

Es gab viel freundlichen Beifall. Hans Thyriot.

Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe

Eine Arbeitsgruppe für Gaststättenkultur in Gießen.

Am Montag hielt die Kreisgruppe Gießen der Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbergungs­gewerbe imII. C." eine ordentliche Kreismitglieder­versammlung üb. Kreisgeschäftsführer Adolf Sauer (Gießen) gedachte nach kurzen Grußworten in einem ehrenden Nachruf des kürzlich verstorbe­nen langjährigen Rechners der Gastwirteinnung Heinrich E l g e s. Dann wurden Verordnungen und Bekanntmachungen den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht; es wurde das Nachwuchsproblem gestreift, die Frage des freien Tages in der Woche bespro­chen und besonders das Gastwirtefach interessierende wirtschaftliche Angelegenheiten bekanntgegeben, lieber das Verhältnis der Gäste zu den Betriebs­inhabern wurde gesprochen und manch' guter Rat aus der Praxis für die Praxis gegeben. Erfreu­licherweise konnte ein gute Verständnis der heuti­gen besonderen Lage im beiderseitigen Interesse festgestellt werden.

Zu der angeregten Gründung einer Arbeits­gruppe für Gaststättenkultur in Gießen berichtete Kreisgeschäftsführer Sauer über die Gründungs­sitzung der Deutschen Gesellschaft für Gaststätten­kultur in Weimar. Er sprach von den Zielen dieser Vereinigung, die bewußt noch während des Krieges

ins Leben gerufen worden sei. Die Gesellschaft werde Aufgaben und Arbeiten übernehmen, die nicht allein von der Wirtschaftsbruppe Gaststätten- und Beher­bergungsgewerbe hätten durchgeführt werden kön­nen. Weite Kreise des öffentlichen Lebens und alle, die an einer gepflegten Gaststätte Interesse hätten, würden dieser Gesellschaft beitreten. Deren Leiter sei.der Präsident des Reichsfremdenverkehrsoerban- des, Staatssekretär Herman Esser. Täglich könne man fast von neuen kulturellen Leistungen lesen oder hören, und in einem Zeitalter neuer Blüte des kulturellen Lebens dürfe das Gaststättengewerbe nichts abseits stehen. Die Arbeitsgruppe wolle in aufklärender Weise die Berufskameraden beraten und fördern, ferner fei an die Pflege Mer Ge­selligkeit gedacht, Verschönerungen der Gasträume und der Äußenansicht sollen vorgenommen werden, aber auch in technischer Hinsicht wolle man das Ge­werbe beraten. Auch an die Errichtung eines Mu­seums der Gaststättengeschichte und ihrer Kultur sei gedacht. Jetzt im Kriege könne man schon mit eini­gen kleinen Vorarbeiten beginnen, und mit wenig Mitteln sei es möglich, die Gastzimmer freundlicher zu gestalten und von manchem überflüssigen Plun­der, wie veraltete Reklame usw., zu befreien.

Deutschland fet ein Reiseland, und besonders nach dem Kriege sei mit einem enormen Aufschwung im Reiseverkehr zu rechnen. Deshalb müsse schon jetzt vorgearbeitet werden.

Der Leiter der Kreisgruppe Gießen der WGB., Leopold Herr, forderte zum Beitritt in die Ar­beitsgruppe auf und bezeichnete es als Berufsehre, die Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Gaststättenkultur durch Anmeldung in die Arbeits­gruppe zu unterstützen. Die Arbeit dieser Gesell­schaft und die Bemühungen der örtlichen und Lan­desfremdenverkehrsstellen kämen hauptsächlich dem Gaftstättengewerbe zugute, die seitherige gute Zu­sammenarbeit lasse die Hoffnung auf eine steigende erfolgreiche Tätigkeit nach dem Kriege zu. Man

müsse immer eingedenk fetn, d2ß da, wo der deut­sche Arbeiter und Mensch einkehre, er sich wohl- fühlen müsse.

Der Appell zur Gründung einer Arbeitsgruppe für Gaststättenkultur in Gießen fand starken Wider­hall. Das ging aus den zahlreich eingegangenen An­meldungen hervor, die bereits während der Zu- fammenfunft abgegeben wurden. Wie der Geschäfts­führer noch bekanntgab, wird in einiger Zeit eine größere Kundgebung der neugegründeten Arbeits­gruppe in Gießen stattfinden. UnterVerschiedenes" wurden noch manche Anregungen gegeben. Dann wurde in der üblichen Weise die gut besuchte Ver­sammlung geschlossen. Ein kameradschaftliches Bei­sammensein mit Konzert schloß sich der Sitzung an.

Sporlgaue Heffen-Aaffao und Kurhesien.

Der Reichssportführer hat über die Errichtung der selbständigen Sportgaue Hessen-Nassau und Kurhessen folgende Anordnung erlassen:

Wie bereits in meiner Verfügung vom 12. Juli 1941 über die Errichtung eines selbständigen Sport­gaues Westmark angekündigt, ist eine Umbildung der bisherigen Sportbereiche XII (Hessen) und XIII (Südwest) erforderlich, da sie in ihrer gebiets­mäßigen Zusammensetzung nicht der Neuordnung des Reichsorganisationsleiters für den NSRL. vom 3. Juni 1939 entsprechen.

Die bisher zurückgestellte neue Einteilung ist durch die Tatsache, daß der Sportbereich XIII (Süd­west) die Saarpfalz an den neuen Sportgau West­mark abgeben mußte, unaufschiebbar geworden.

Unter Bezugnahme auf den Erlaß des Führers vom 21. Dezember 1938 Artikel VI bestimme ich:

1. Die Sportbereiche XII (Hessen) und XIII (Süd­west) werden mit Wirkung vom 1. Oktober 1941 aufgelöst. An ihre Stelle treten: a) der Sport- ga u Kurhessen mit dem Verwaltungssitz in Kassel, b) der Sportgau Hessen-Nassau mit dem Verwaltungssitz in Frankfurt a. M. Die Grenzen der Gaue entsprechen den Grenzen der Gaue der NSDAP. Die beiden Sportgaue unterstehen der Reichsführung des NSRL. unmit­telbar. /

2. In den beiden Sportgauen Kurhessen und Hessen-Nassau werden die bisherigen Bezirke des NSRL. aufgelöst. An ihre Stelle treten Sport- kreise, diese entsprechen in ihren Grenzen den Kreisen der NSDAP. Den Zeitpunkt der Umbildung der Bezirke bestimmen die Sportgau­führer.

3. Die Führung des Sportgaues Kurhessen über­nimmt der Führer des bisherigen Sportbereiches XII, SA.-Brigadeführer Schmidt (z. Z. im Felde), in seiner Vertretung Pg. M e i ft e r Kassel). Die Führung des Sportgaues Hessen-Nassau übernimmt der Führer des bisherigen Sportbereiches XIII, SA.-Obergruppenführer Gesandter Beckerle, in seiner Vertretung SA.-Obersturrnbannführer Rieke (Frankfurt a. M.).

4. Die Bildung der Führerstäbe in den beiden Sportgauen und den Kreisen erfolgt gemäß den Anordnungen des NSRL.

5. Für die Bildung der Spielgruppen der ver­schiedenen Spielklassen erfolgen Einzelanordnungen. Die Durchführung der Reihenspiele im Fußball und im Handball hat trotz des früheren Beginns dieser Spiele bereits unter Berücksichtigung der neuen Gebietseinteilung zu erfolgen.

6. Die Sportgauführer sind mir für die Durch­führung dieser Anordnungen verantwortlich und werden ermächtigt, die hierzu erforderlichen Ver­fügungen zu treffen.

7. Ich erwarte, daß alle Amtswalter der beiden neuen Sportgaue zum Aufbau und damit zur För­derung der Leibeserziehung ihr Bestes tun und in der bisherigen treuen und vorbildlichen Pflicht­erfüllung an die Durchführung dieser unvermeidli­chen und im Kriege besonders schwierigen Aufgabe Herangehen. gez. v. Tschammer."

Aus der engeren Heimat.

Ein Gchulveteran t-

= Hungen, 9. Sept. Im Alter von 80 Jahren verstarb ui Gießen Lehrer i. R. Hermann Hof­mann- Bad-Nauheim. Er war in Hungen am 23. Dezember 1860 geboren. Nach dem Besuch der Realschule in Gießen und des Lehrerseminars in Friedberg war er von 1880 ab zunächst in L i ch und dann an der Bürgerschule in Nidda im Schul­dienst tätig. Von 18921920 wirkte er in Bad-Nau­heim. H. Hofmann war ein trefflicher Kenner feiner oberhessischen Heimat, und im Taunusbund und VHE. hatte er auch Gelegenheit, sie auf Wanderun­gen anderen zu erschließen. Auch im Obst- und Gar­tenbauwesen hat sich der Verstorbene große Ver­dienste erworben.

Landkreis Gießen.

£ Lollar, 10. September. Am morgigen Don­nerstag, 11. September, vollendet unser Mitbürger Karl K r e b a ft in geistiger und körperlicher Reg­samkeit sein fünfundachtzigstes Lebens­jahr. Alle landwirtschaftlichen Arbeiten werden von ihm noch gewissenhaft ausgeführt, sogar an Der Dreschmaschine sah man ihn in den letzten Tagen noch mit strahlendem Gesicht bei schwerer Arbeit be­schäftigt. Dem großen Geschehen unserer Zeit bringt er starkes Interesse entgegen. Dem Jubilar gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem mor­gigen Geburtstag und für einen weiteren schönen Lebensabend.

+ Gründ erg, 9. September. Am Sonntag sand auf dem Marktplatz eine Veranstaltung des Reichsluftschutzbundes statt, in der die Bekämpfung von Brandbomben gezeigt wurde. Die Hebung stand unter Leitung von Gemeindegruppenführer Wag­ner. Erläuterungen gaben die Ausbildungsleiter Schmalz (Gießen) und Kröhle (Grünberg). Bürgermeister König hielt die Schlußanfprache.

Gießen, den 8. September 1941.

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Am Freitag, dem 5. September 1941, erhielten wir die schmerzliche, un­faßbare Nachricht, daß mein innigst- geliebter, herzensguter, treusorgen­der Mann, unser einziger, stolzer Sohn, mein lieber Schwiegersohn und guter Bruder

Feldwebel Heinrich Grün

Komp.-Trupp-Führer in einem Inf.- Regt. Träger des E. K. I, II und Inf.-Sturmabz.

infolge seiner schweren Verwundung am 20. August 1941 in einem Feldlazarett im Osten verstorben ist. Wer ihn gekannt, kann unseren Schmerz ermessen.

In tiefem, unsagbarem Schmerz:

Milli Grün, geb. Keßler Wilhelm Grün und Frau Elise Irmgard Grün [geb. Möller Frieda Metzler, verw. Keßler.

Gießen (Frankfurter Straße 29), Mainz, Engelrod, Atzenhain.

Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

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Am 15. August, zwei Wochen vor seinem 19.Geburtstag, starbimOsten den Heldentod für Führer und Vater­land unser einziger, hoffnungsvoller Sohn, mein geliebter Bruder und Enkel,

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