Ausgabe 
10.10.1941
 
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8rettag.lv. Oktober 1941

Gießener Anzeiger

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Gefangene habt Ihr gemacht;

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Geschütze vernichtet oder erbeutet; Flugzeuge wurden abgeschossen oder am Boden zerstört.

sind gebaut worden. 405 Eisenbahnbrücken werden hergestellt; 25 500 Kilometer Eisenbahnen sind wie­der in Betrieb genommen; ja: über 15 000 Kilometer Bahnen sind bereits auf die allgemeine europäische Spurweite umgenagelt. An Tausenden von Kilo­metern Strotzen wird gearbeitet.

Grotze Gebiete sind schon in die zivile Verwal-

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Kriegsindustrie mit Rohstoffen aller Art versorgt wird.

Zn wenigen Wochen werden seine drei ausschlag­gebendsten Jndustriebezirke restlos in Eurer Hand sein!

Eure Hamen, Soldaten der deutschen Wehrmacht, und die Kamen unserer tapferen Verbündeten, die Kamen Eurer Divisionen. Regimenter. Eurer Schiffe und Luftgefchwader werden für alle Zeiten verbun­den fein mit den gewaltigsten Siegen der Welt­geschichte.

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Vertin. 9. Okt. (DKB. Funkfpruch.) 3n der Kacht vom 1. zum 2. Oktober wurde folgender Aufruf des Führers und Obersten Befehls­habers der Wehrmacht an die Soldaten der Ostfront verlesen:

Soldaten der Ostfront!

Erfüllt von tiefster Sorge für das Dasein und die Zukunft unseres Volkes habe ich mich am 22. Juni entschlossen, den Appell an Euch zu richten, dem drohenden Angriff eines Gegners noch in letzter Stunde zuvorzukommen. Es war die Ab­sicht der Machthaber des Kremls wie wir es heute wissen nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa zu vernichten.

Zwei Erkenntnisse. Kameraden, werdet Ihr unter­des gewonnen haben:

1. Dieser Gegner hatte sich für seinen Angriff militärisch in einem fo enormen Ausmatze gerüstet, datz auch die stärksten Befürchtungen noch über­troffen worden sind.

2. Gnade Gott unserem Volk und der ganzen europäischen Welt, wenn dieser barbarische Feind seine Zehntausende an Panzern vor uns in Be­wegung hätte fetzen können.

Ganz Europa wäre verloren gewesen. Denn die­ser Feind besteht nicht aus Soldaten, sondern zum grotzen Teil aus Bestien.

Kun, meine Kameraden, habt Ihr selbst mit eige­nen Augen das ..Paradies der Arbeiter und der Bauern" persönlich kennengelernt. In einem Lande, das durch seine Weite und Fruchtbarkeit die ganze Welt ernähren könnte, herrscht eine Armut, wie sic für uns Deutsche unvorstellbar ist. Dies ist das Ergebnis einer nunmehr bald 25jährigen jüdischen Herrschaft, die als Bolschewismus im tiefsten Grund nur der allergemeinsten Form des Kapitalismus gleicht. Die Träger dieses Systems sind aber auch in beiden Fällen die gleichen: Juden und nur Juden.

Soldaten?

Als ich Euch am 22. Juni gerufen habe, um die furchtbar drohende Gefahr von unserer Heimat ab­zuwenden. seid Ihr der grötzten militäri­schen Macht aller Zeiten entgegengetreten. Aber in knapp drei Monaten ist es. dank Eurer Tapferkeit, meine Kameraden, gelungen, diesem Gegner eine Panzerbrigade nach der anderen zu zer­schlagen, zahllose Divisionen auszulöschen, ungezählte Gefangene zu machen, endlose Räume zu besehen nicht leere, sondern jene Räume, von denen dieser Gegner lebt, und aus denen feine gigantische

slens wieder nach vernünftigen Gesehen in Gang gebracht. Ungeheure Lager an Verpflegung, Treib­stoff und Munition aber liegen bereit!

Dieses grötzte Ergebnis eines Kampfes wurde dabei erreicht mit Opfern, deren Zahl bei aller Schwere für die einzelnen Kameraden und ihre Angehörigen im gesamten noch nicht 5 v. h. der­jenigen des Weltkrieges beträgt.

Was Ihr, meine Kameraden, und was die mit uns verbündeten tapferen Soldaten an Leistungen, an Tapferkeit, an Heldentum, an Entbehrungen und Anstrengungen in diesen kaum dreieinhalb Monaten hinter Euch habt, weih keiner besser als derjenige, der einst selbst als Soldat im vergangenen Krieg feine Pflicht erfüllte.

In diesen dreieinhalb Monaten, meine Soldaten, ist nun aber endlich die Voraussetzung geschaffen worden zu dem letzten gewaltigen hieb, der noch vor dem Einbruch des Winters diesen Gegner zerschmettern soll. Alle Vorbereitungen sind soweit sie Menschen meistern können nunmehr fertig. Planmätzig ist dieses Mal Schritt um Schritt vorbereitet worden, um den Gegner in jene Lage zu bringen, in der wir ihm jetzt den tödlichen Stotz versehen können.

heute ist nun der Beginn der letzten grotzen Ent­scheidungsschlacht dieses Jahres.

Sie wird diesen Feind und damit auch den An­stifter des ganzen Krieges, England selbst, vernichtend treffen. Denn indem wir diesen Gegner zerschlagen, beseitigen wir auch den letzten Bundesgenossen Englands auf dem Kontinent. Vom Deutschen Reich aber und von ganz Europa nehmen wir damit eine Gefahr hinweg, wie sie feit den Zeiten der Hunnen und später der Mongolen­stürme entsetzlicher nicht mehr über dem Kontinent schwebte. Das deutsche Volk wird deshalb in den kommenden wenigen Wochen noch mehr bei Euch fein als bisher.

Was Ihr und die mit uns verbündeten Soldaten geleistet habt, verpflichtet schon jetzt alle zu tief­ster Dankbarkeit. Mit angehaltenem Atem und Segenswünschen aber begleitet Euch in den nächsten schweren Tagen die ganze deutsche Heimat. Denn Ihr schenkt ihr mit Gottes Hilfe nicht nur den Sieg, sondern damit auch die wichtigste Voraussetzung für den Frie­den!

Führerhauptquartier, den 2. Oktober 1941.

Adolf Hitler,

eine gemeinsame Aktion zur Rettung wertvoll st en Kulturkontinents sehen.

Gewaltig ist aber auch die Arbeit, die Eurer gigantischen Front geleistet wurde.

Fast 2000 Brücken von über 12 Meter

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Das Ritterkreuz.

Berlin, 9. Okt. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor­schlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichs- marfchall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen an Generalleutnant Pflug- bei!, Kommandierender General eines Flieger-

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Englands Traum vom Zweifrontenkrieg ist ausgelräumt.

Heichspressechef Or. Dietrich teilt mit: Der Feldzug im Osten ist endgültig entschieden

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Ameigen-Vreife:

Anzeigenteil 7 Rvf. ie mm bei 22 mm Seilenbreite# Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Seilenbrette

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ten könnten. Rach dreieinhalb Monaten ununter­brochener Kämpfe seien sie noch stark genug, den Gegner tausend Kilometer von den eigenen Lan­desgrenzen frontal anzugreifen und ihn dann in Kesseln zu Paaren zu treiben, lieber allem aber,1 Corps.

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Berlin, 9. Oktober. (DNB.) Auf Grund der wattigen, geschichtlich beispiellosen Erfolge der utschen Wehrmacht im Kamps gegen den Welt- nb Bolschewismus sprach Reichspressechef Dr. ie tri d) am Donnerstagmittag vor Vertretern r deutschen Presse über die entscheidende ntwicklung der militärischen Lage Ti Ost en. Dabei gab er zugleich die neue durch- gende Siegesmeldung des OKW. über die Ein- ließung dreier weiterer feindlicher Armeen im mm um Brjansk bekannt, die begeisterten Bei- ll auslösten. Die sich aus dem Bericht des Reichs- essechefs ergebenden Folgerungen, die besagen, ß mit diesen Waffentaten der ruhmreichen beut- ,,n Wehrmacht die m i l i t ä r i s ch e Entschei - jng im Osten Endgültig gefallen ist, n von den Teilnehmern mit tiefer Ergriffen­

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Die letzte große Entscheidungsschlacht dieses Jahres

Ein Tagesbefehl des Führers an die Soldaten der Ostfront.

fchloffenen Armeen, die der Vernichtung anheim­fallen, abgesehen, die Reste der geschlagenen sowjetischen Armeen überall im Rückzug. IXer Feldzug im Offen iff mif der Zer­trümmerung der Heeresgruppe T i - mosch enko entschieden. Die weitere Ent­wicklung wird so abrollen, wie wir es wünschen. Die Sowjetunion ist mif diesem letzten gewaltigen Schlag, den wir ihr versehen, mili­tärisch erledigt. Wan kann von opera- fionsfähigen grötzeren Verbänden der Bolsche­wiken heute überhaupt nicht mehr sprechen. Die letzten noch vorhandenen Divisionen, deren Wi­derstandskraft unter den ununterbrochenen Schlägen bereits stark nachgelassen hat, werden eine nach der anderen ausgelöschf werden. Der englische Traum vom Zweifrontenkrieg ist end­gültig ausgeträumt."

Sicherlich, erklärte Dr. Dietrich, würben sich, wenn diese entscheidenden Operationen demnächst abge= chlossen seien, die unverbesserlichen Schwätzer in England mit dem Schlagwort von einer Restau­rierung der sowjetischen Armeen oder dem riesen­großen russischen Raum zu trösten und die Welt­öffentlichkeit aufs neue einzunebeln versuchen. Diese Hoffnung sei nach den wahrhaft vernichtenden Nie­derlagen militärischer Dilettantismus, und im übri­gen dürften unsere Gegner versichert sein, daß der Führer nicht der Mann ist, der ihnen die Zeit läßt, ich wieder zu restaurieren.

Nach der Kennzeichnung der sowjetrussischen Heerführer, die zwar große heereskörper unter ihrem Kommando hatten, aber nie geführt haben, und der Feststellung, daß das taktische Verhalten der Bolschewisten die deutschen Erfolge begünstigt hat, da sie angriffsbereit mit ihrer ganzen Rüstung an unseren Grenzen aufmarschiert waren, würdigte der Reichspressechef in mitreißenden Worten die un­geheuren Lei st ungen unserer Trup­pen in den harten, schweren und erbitterten Kämpfen. Diese Leistungen seien über jedes Lob erhaben, und in der ganzen Welt gäbe es keine Soldaten, die ihnen gleichwertig an die Seite tre-

DieWmfel find gefallen

Von unserer Berliner Schristleitung.

Der Feldzug im Osten ist, wie Reichsprcsseches Dr. Dietrich sagte, mit der Zertrümmerung der Heeresgruppe Timoschenko entschieden. Die Entschei­dung ist militärisch endgültig gefallen. In 3*/2 Mo­naten hat in einem Siegeszuge, wie ihn die Welt bisher noch nicht sah, Adolf Hitler den Drachen des Bolschewismus bezwungen. Er hat damit die Welt vor einer Gefahr gerettet, wie sie massierter und militärkräftiger noch niemals seit den Stürmen der Mongolen Dschingiskhans und Tamerlans vorhan­den war. Der Bolschewismus glich der lernäischen Schlange, die Herkules im Sumpf vernichtete. Für ein verlorenes Drachen Haupt wuchsen drei neue nach, und Herkules blieb nichts anderes übrig, als dieses vielköpfige Ungeheuer dadurch zu vernich­ten, daß er die Entstehung neuer Köpfe einfach durch Ausbrennen verhinderte.

Tyrann über Millionen Menschen, denen das Charakteristische, ihre Seele, genommen war, hatte Stalin in unvorstellbarem Ausmaß feine Horden an Deutschlands Grenzen massiert, um die Kultur des Abendlandes zu vernichten. Er ist selbst per- nicht et worden. Seine Niesenarmeen sind allerwärts geschlagen, ihr Kriegsmaterial siel in deutsche Hand, ihre Rüstungsindustrien wurden von den Deutschen erobert. Und nun, da als letzte Anstrengung dieser Mann des Chaos die Armeen des Marschalls Ti­moschenko ansetzte, um Smolensk wiederzunehmen, haben die Genialität unseres Führers und die bei­spiellose Tapferkeit unserer Soldaten Briefe letzten voll kampffähigen Armeen im Raume von Wjasma eingeschlossen, und im Raume von Brjansk, östlich Go'mel, sind weitere drei russische Armeen von glei­chem Schicksal ereilt worden. Ihre Vernichtung ist sicher. Damit hat praktisch die Heeresgruppe des Marschalls Timoschenko aufgehört zu bestehen. Sie ist von dem Schicksal des vorher vernichteten Mar­schalls Budjenny ereilt worden. Die Weltgeschichte ist das Weltgericht, und Adolf Hitler ist der Voll­zieher dieses unerbittlichen Urteilsspruches.

Wie beispiellos die Mühen und Strapazen, die Tapferkeit und der eherne Wille unserer Truppen sind, den Feind zu vernichten und wie sie diesen Drachen Bolschewismus erlegten, das werden nach­träglich die Geschichtsforscher im einzelnen ergrün­den. Wir, die Mitlebenden, erfüllt von dieser ge­waltigen Zeitenwende, in Dankbarkeit und Ehr­furcht unserer Soldaten, unseres besten Blutes, ge­denkend, können heute schon sagen: Die Jahrhun­derte werden bewundernd auf dieses Geschlecht von Frontkämpfern, vom Führer bis zum letzten Sol­daten, blicken. Sie haben niemals solche Taten ver­zeichnet, wie sie jetzt geschehen sind. Schweigend sind sie geschehen. Die Moskowiter und die Briten,

Erscheint täglich, außer - Sonntags und Feiertags

nie gesehen!

Das Gebiet, das die deutschen und die mif ihnen verbündeten Truppen heute beseht halten, ist mehr als doppelt so groß wie das Deutsche Reich vom Jahre 1933, mehr als viermal so groß wie das englische Wutterland.

Seit dem 22. Juni find die stärksten SfeUungs- fysteme durchbrochen worden, gewaltige Ströme wurden überschritten, unzählige Orte erstürmt, Festungs- und Vunkeranlagen zertrümmert oder ausgeräuchert. Angefangen vom hohen Korden, wo unsere so überaus tapferen finnischen Verbündeten zum zweitenmal ihr Heldentum bezeugten,' bis zur Krim steht Ihr heute im Verein mit slowakischen, ungarischen, italienischen und rumänischen Divi­sionen rund 1000 Kilometer tief in Feindesland. Spanische, kroatische und belgische Verbände schließen sich nunmehr an, andere werden folgen.

Denn dieser Kampf wird vielleicht zum ersten­mal von allen Kationen Europas als

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Der von keinerlei Sachkenntnis getrübten Bericht- tiftattung unserer Feinde stellte der Reichspresse- t*f die in der ganzen Welt als zuverlässig aner- !bunten deutschen OKW.-Berichte gegenüber, deren Angaben stets durch die Ereignisse bestätigt muroen. Ian könne auch nicht erwarten, erklärte der Retchs- Mfedjef, daß die Meldungen des Siegers von b-nen bestätigt würden, die die Prügel bekommen, fär diese Berichte und ihre Wahrheit sprachen die 1 G-foIge der deutschen Wehrmacht in über zwei K'iegsjahren und die könne niemand bezweifeln.

Neichspressechef Dr. Dietrich umrtß bann m ffofjen Zügen die Bedeutung der letzten mllltarilchen Sitroitflungen im Osten. Diese Operationen seien bs Produkt einer sorgfältigen großen Planung, b.ren ganze Größe aus dem Aufruf des Führers :$i erkennen fei, der in der historischen Nacht vom ,1 zum 2. Oktober den deutschen Soldaten an Der Ctfront bekanntgegeben wurde, bevor ste zu dieser [Cfenfioe unter der genialen Führung Adolf Spitlers [a traten, der diesen gewaltigen Feldzugsplan wie IM übrigen erdacht und geleitet habe. Die unge- Ihuren Erfolge dieser Riesenschlacht 4re4e D0.n e unbe zu Stunde sichtbarer hervor. ter stürmt - \\t em Beifall verlas dann der Reichspressechef die pBte Siegesmeldung des OKW. aus dem ^uhrer- |huptquartier, wonach nunmehr auch tm Raum Ipsn Brjansk drei feindliches! rmeen |i rer Vernichtung entgegen f eben.

Damit habe der gewaltige Durchbruch durch i idie Zentralfront zu der völligen Einschließung | 6er Armeen des Warschaus Timoschenko in zwei l Kesseln geführt, deren Gröhe auf 60 bis 70 E Divisionen geschäht werden.Denn Sie be- l denken", erklärte der Reichspressechef,daß die ? Armeen Woroschilows in Leningrad einge- schlossen sind, und die Vudjennys in den großen schlachten ostwärts Kiew und nördlich des Asowschen Weeres praktisch erledigt wurden, dann besteht kein Zweifel, daß die gesamte sowjetische Front zertrümmert ist, und daß nach der Vernichtung der Armeen Timoschenkos, die zur Zeit im Gange ist, auch 6 i e letzte bolschewistische Heeres- Nruppe beseitigt und ausgelöscht lein wird. Vom Ouellgebief der Wolga bis zum Asowschen Meer sind heute, von den einge-

it ausgenommen. .

Reichspressechef Dr. Dietrich kennzeichnete ein­end noch einmal den gewaltigen Unterschied zwi- en der deutschen und der feindlichen Nachrichten- litik. Er wies darauf hin, daß die modernen ethoden unserer deutschen Kriegführung bewußt propagandistischen Möglichkeiten zugunsten der litä risch en Handlungen eine Zeitlang zu rück tret en ifen. Erst dann, wenn der Erfolg eingetreten ist, fjen wir Taten spreche n. Bei der Kriegfüh- und der Nachrichtenpolitik unserer Gegner sei l:s gerade umgekehrt, sie formten gewissermaßen SJHM (s Worten Schlachten, und wenn dann die Schlach- © w fr geschlagen würden, fehlten ihnen die Worte, w $as sich diemilitärischen Berichterstatter" unserer .1 eigner gerade in der letzten Zeit geleistet hätten, a e alles bisher Erlebte in den Schatten. Hier

yau'11'' i militärische Analphabeten am Werke, die nicht

nal in der Geographie die Kenntnisse von ABC- ützen hätten. Ihre sogenannten militärischen Be- ,te seien ein einziger Witz.

Der Reichspressechef zitierte dann eine Reihe der tmptsächlichsten Lügen, die sich die Sachverstän- qen auf der gegnerischen Seite aus ihren Fingern sogen haben. Zu der vielbesungenen großen Offen» e Timoschenkos erklärte der Reichspressechef aus ge- uefter Kenntnis, daß Timoschenko überhaupt nie- als etwas unternommen habe, was man mit betrt men Offensive bezeichnen könne. Wo seine Trup- in den letzten Monaten einmal in Bataillons- Kompaniestärke angriffen, seien sie zusammen- fchossen worden. Die ganze Ofensive Timoschenkos ein einziger Bluff und Schwindel, mit im man die Welt getäuscht habe. Genau der gleiche windel sei die immer wiederholte Behauptung, Landverbindungen mit Leningrad seien wieder- rgefteUt. Seit genau einem Monat sei Leningrad p jeder Landverbindung abgeschnitten, und es f-ibe abgeschnitten. Wenn aber ihre lächerlichen 5?f)auptungen von angeblichen Kämpfen an Orten, » Hunderte von Kilometern hinter der deutschen ont liegen, von den angeblich letzten deutschen fferven nicht mehr aufrechtzuerhalten, die deut­en Erfolge nicht mehr zu bestreiten seien, dann ißten immer die gewaltigen deutschen Verluste rhalten, die in Wirklichkeit bis auf den heutigen g 5 v.H. der Verluste des Weltkrieges aus- chen und die, so schmerzlich sie auch sind, doch hlatio gering angesprochen werden müssen, wenn nan bedenkt, daß wir. schon jetzt im Osten in drei­einhalb Monaten viel mehr erreicht haben, als wir jin Weltkrieg in dreieinhalb Jahren erreichen konn-

vrühlsche UntiHrfttätsbniderd B. Lange General-Anzeiger für Oberhessen S*d«e6t*,9S*eI|ir«*et-e

schloß der Reichspressechef, steht der militä­rische Genius des Führers. Er ist einmalig und einzigartig. Wenn einmal die Geschichte dieses Feldzuges geschrieben wird, dann wird man er­kennen, daß die an Wunder grenzenden Opera­tionen das Werk seines Geistes waren und daß die Armeen, die sie durchführten, vom Feuer seines Willens beseelt wurden."

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