Ausgabe 
10.6.1941
 
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von

ihnen, den paar Mann, unendlich viel abhing.

Die Beisetzung Wilhelms II

bi Niederlande, Reichsminister Dr. Seyß - In

bestimmt sind. Führer und Ausbilder der Marine-

Wehrmannschaften sind ausnahmslos Fahrensleute, 1 Männer, die den Weltkrieg als Offiziere oder Un-

aus den Reihen der

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der Umwelt verloren. Sie wußten nur eines: der Platz, auf dem sie auszuharren hatten,

Und ebenso habe man bei MAGGIS Würze, MAGGI$ Brühwürfeln und

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Symbol unsterblichen deutschen Heldentums

Vor einem Jahr fand der Heldenkampf um Tlarvif seinen Abschluß.

»ar er britischer Militärattache in Berlin, vorher gehörte er den britischen Streitkräften in Schanghai an.

dieses Bewußtsein verlieh ihnen eine ungeheure Stärke.

Mochte der Feind es waren ja nicht nur Briten, Franzosen und Norweger, sondern Frem­denlegionäre und alle möglichen Hilfsvölker immer neue Anstrengungen unternehmen, um aus diesem nördlichsten Kriegsschauplatz festen Fuß zu fassen, es gelang ihm nicht. Gebirgstrupven, Teile Der Luftwaffe sowie die Besatzungen unserer Zer-

MAGGI8 Soßenwürfeln ein wenig Geduld. Die Firma MAGGI arbeitet mit voller Herstellungsleistung, muß aber alle befriedigen, auch die Wehrmacht.

nier-, Reiter-, Sanitäts- und Marine-Einheiten der SA., die über ganz Deutschland verbreitet sind, leisten hier in enger Zusammenarbeit mit den Wehrersatzbehörden entscheidende Beiträge zur

Landratten werden Seemänner.

Nachwuchs für unsere Kriegsmarine. Was die Wehrmannfchosten der Marine-SA. leisten. Seemannsousbildung zu Lande.

Bon SA.-Obertruppführer P. Lchmidt.

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Landratten" zu sein, sondern auch in ihrer inneren Haltung vorbildlich sind. Diese Erkenntnis ist die Grundlage einer dauernden engen Zusammenarbeit zwischen dem Oberkommando der Kriegsmarine und her Obersten SA.-Führung.

Die Früchte dieser Arbeit trägt Deutschlands junge Kriegsmarine im großen Kampf gegen die Insel ...

Aus dem Reich.

Erweiterte Preisüberwachung der Polizei.

Die Uebermadjung der Preisbildung und insbe­sondere auch die Durchführung der auf dem Preis­gebiet getroffenen Maßnahmen ist im Kriege be- «anders wichtig. Durch einen Erlaß des Reichs- führers ff und Chefs der deutschen Polizei wird deshalb die Preisüberwachung durch die Polizei­behörden bedeutend erweitert. Für die Dauer des Krieges zunächst wird angeordnet, daß die rn der überörtlichen, bezirklichen Preisüberwachung ein-

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Formationen zum Einsatz gelangten, es waren oft nur ganz kleine Einheiten, zehn Mann mit einem Unteroffizier oder Leutnant, die wochenlang auf dem Platze, auf den sie gestellt waren, ausharrten. Oft wußten sie nicht mehr, wie rechts und links von ihnen die sogenannte Front verlief, oft hatten sie acht, vierzehn Tage lang die Verbindung nut ...... daß

außerordentlicher Wichtigkeit war, und daß von

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teroffiziere auf dem Meere erlebten oder die in der neuen Kriegsmarine bereits Dienst getan haben. Das sichert zunächst im geistigen Sinne die Aus­richtung und schafft anderseits die Gewähr für die zuverlässige Vermittlung praktischen seemännischen Könnens und Wissens.

Die ausgebildet wird.

Seemannsausbildung aus dem Lande? Ja, erst an den Schwierigkeiten prüfen sich Wille und Be­rufung. Es gehört schon der ganze Idealismus der kämpferischen Marine-SA. dazu, vor ihrer Aufgabe zu bestehen. Ihre Standartenbereiche sind weit aus­gedehnt, ein Sturmbereich deckt sich vielfach mit zwei Sturmbannbereichen der Fuß-SA. Mit an­deren Worten: Schon der Anmarschweg der Aus­bilder ist oft eine Leistung für sich. Auch an die Einsatzfreudigkeit der Wehrmänner werden in dieser Hinsicht größere Anforderungen gestellt. Aber wem noch etwas vom Wikingerblut in den Adern rumort, dem ist das Quentchen Dpferjnut mehr ge­geben, sonst taugt er sowieso nicht...

Für alles andere sorgt die Marine-SA. See­männische Ausrüstung ist überall vorhanden, und ein Fluß oder Teich reicht für die seemännische Grundausbildung. Man muß nicht an der See be­heimatet sein, um ein guter Seemann zu werden. Auch in Weddigens Vaterstadt Herford fließt nur ein schmaler Bach!

Die vormilitärische Wehrerziehung der Marine-

, U e b e r Narvik weht endgültig die diutsche Flagge." So verkündete das Over- Inimanoo der Wehrmacht am 10. Juni 1940 6(i sieghaften Abschluß der deutschen Operationen in Narvik. Ein Kampf, der zwei Monate lang

Kaiserstandarte bedeckte Sarg herausaetragen. 2lls er am Mittel portal des Schlosses erscheint, präsen­tiert unter dumpfem Trommelwirbel das Ehren- bataillon.

Dem Tranerzug werden die Kränze des Füh­rers, der Gemahlin des Kaisers, der übrigen Angehörigen und Verwandten, der Oberbefehlshaoer her drei Wehrmachtteile und des Chefs oes Ober- kommandos der Wehrmacht, der Abordnungen und des Hauspersonals vorangetragen. General Graf von der Goltz trägt den Feldmarschallstab Wil­helms II., der Ad,utant des Kaisers, Graf Moltke, auf großen Kissen gebettet die Orden des Verstor­benen.

An der Spitze des Trauergefolges schreiten hinter dem Hofprediger D. Dühring die Witwe des Kaisers mit dem Kronprinzen und hinter ihnen die engeren Fa mi l i en an gehörigen. An Reichsminister Dr.S eyß-Inquart, der von dem deutschen Ge- andten Dr. Bene und Generalleutnant Rau- c r begleitet wird, schließen sich Generalfelbmar- chall von Mackensen und hinter ihm die Ver­treter der Ob erbe fehl § hoher der Wehrmachtteile an, und zwar General der Flieger Christiansen für den Reichsmarschall und .Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Admiral Den sch für den Oberbefehls­haber der Kriegsmarine, Generaloberst Haase für den Oberbefehlshaber des Heeres und Admiral Ca- naris für den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, denen die Vertreter des alten Heeres und der alten Marine sowie die übrigen Iraner- gälte folgen.

Inzwischen ist das Ehrenbataillon der deutschen Wehrmacht im Park des Schlosses aufmarschiert, um dem Toten die letzten Ehren zu erweisen. Unter Trommelwirbel und der Retraite wiro daraus der Sarg in der ©ruft bei gesetzt. Dann die Ehrensalven, und unter den Klängen des Aorkschen Marsches ver­läßt das Ehrenbataillon die Trauerstätte.

ihrer Tätigkeit kommt erhöhte Bedeutung zu, da ie den Nachwuchs für eine Anzahl von Waffen- jattungen stellen, die im modernen Krieg oft ent- choidende Wirkung haben. Die Nachrichten-, Pio-

V art, ein.

ftur,5 vor dem Beginn der für 11 Uhr anbe-raum- ir Trauerfeier im Schloß Doorn werden die An- porigen an ihre Plätze geleitet, während die übri- yi Trauergäste bereits in den für die Irauerfeier- «ckeit bestimmten Räumen versammelt sind. Man siilt unter ihnen zahlreiche Generäle des Welt- ftsges, den greifen Generalfeldmarschall von vcckensen, weiter den Führer des Reichskrie- ^cbundes, General der Infanterie Reinhard, Die zahlreiche höhere ausländische Militärs. Nach br kurzen, durch den Hofprediger D. Döhring ohjetyaltenen Trauerandacht wird der mit der alten

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rler dem Kommando des Obersten von Gers- [b: rf f vor Schloß Doorn auf. Wenia später trifft tu Vertreter des Führers der Reichs ko mmisfar für

So schätzt die Kriegsmarine es besonders, daß 15 den Reihen der Marine-SA. fortgesetzt Män­ner zu ihr stoßen, die nicht nur aufgehört haben,

hochhielten und nicht ruhten und rasteten, bis der OKW.-Bericht in seiner sachlichen und desto mir» tüngsvolleren Kürze melden konnte:Heber Narvik weht endgültig die deutsche Flagge!"

Wir wissen,' belegt durch Dokumente der Gegen­seite, daß Deutschland dem britischen Schlad, der Äum Ziele hatte, durch Skandinavien den Krieg m Die deutsche Nordflanke zu tragen, nur um zehn Stunden zuvorgekommen war. Zehn Stunden, noch nicht einmal ein halber lag, aber sie haben den Ausschlag gegeben in diesem Heldenepos, das zwei Monate lang die Welt in Atem hielt. Sieges­meldung auf Siegesmeldung gab die Gegenseite heraus, Lügen, denen die Helden von.Narvik unter dem Befehl des Generals Dietl ihr entschlossenes Dennoch" entgegensetzten. Schwere, ja schwerste Opfer mußten gebracht werden, um diesen strate­gisch so außerordentlich wichtigen Platz zu halten. Unvergänglich für alle Zeiten wird der Helden- fapipf der deutschen Zerstörer unter dem Befehl des Kommodore' Bonte bleiben. Es mar kein ruhmvoller Sieg, den die Briten gegen unsere Zer- ftörer erfochten, denn zu gewaltig war ihre Ueb.'r- macht. Erst als die deutschen Zerstörer ihre letzten Granaten verschossen hatten, gaben sie den Kampf aus, die Ueberlebenden jedoch, mit den Besonder­heiten des Gebirgskrieges wahrlich nicht vertraut, ordneten sich ein in die Verbände des deutschen Heeres.

Der Kampf um Narvik hat vielleicht zum ersten Male mit aller Deutlichkeit gezeigt, daß der beut- sche Soldat dank seiner überlegenen Ausbildung Führereigenschaften besitzt, die in dem Ringen um Narvik in dem hellsten Lichte erstrahlten. Es waren darin liegt das Besondere dieses Kampfes gar nicht größere Verbände, die in geschlossenen

Gavett in der Versenkung verschwunden.

Eingeständnis der britischen Niederlage im Mittelmeer.

Stockholm, 9. Juni. (DNB.) Das brittsche hriegsminifterhim hat dem Londoner Nachrichten- lenst zufolge bekanntgegeben, daß Sir James Marshall Cornwall, der vor sechs Tagen zum fejieral-Oberfommanhant ernannt worden ist, mit

Oberkommando über die britischen (treitträfte in Aegypten beauftragt wurde.

Damit ist derNapoleon der Wüste", der bis- riß« Oberkommandierende General Wavell, ngj und klanglos in der Versenkung ver- Lwunden. Daß gerade im jetzigen Augenblick, ,D die ersten vernichtenden Schläge der deutschen (jftmafte auf den britischen Stützpunkt Alexandrien riiriederhageln, ein Generalin die Wüste" geschickt Ärö, der vor noch gar nicht so langer Zeit als einer p fähigsten Heerführer des (Empire und der Sach- ^ständige für den Wüstenkrieg überschwänglich ge- izri wurde, wirft ein bezeichnendes Licht auf die fotge und Verwirrung im britischen Lager. Offen- }.r giaubt man dem bisherigen Ooerfommanbieren- tn nach dem schnellen und überraschenden Rückzug iner in der Cyrenaika voraedrungenen Truppen >d) nicht mehr weiter die Verteidigung einer der r (ytigsten Machtstellungen des Empire überlassen - können.

Cornwalls letzte wichtigere Tätigkeit war die ries Chefs der britischen Militärmisfion in her lÄkei. Vorher war er in den Jahren 1937 bis 1938 (r?f der britischen Mlitärmission in Aegypten, strnwall ist im Jahre 1887 geboren. Er ist aus |r Artilleriewaffe hervorgegangen. 1928 bis 1932

Die Versenkung des britschen Schlachtkreu­zers ,^Hood", des Inbegriffes englischer See­macht, durch das deutsche Schlacht-schiffBis­marck" hat der ganzen Welt den Angriffs­geist und die Kraft der jungen Kriegsmarine des Reiches vor Augen geführt. Wie sich die SA. im Rahmen ihrer vormilitärischen Aus­bildung für die Stärkung unserer Flotte ein­setzt, schildert der folgende Artikel über die Tätigkeit der Wehrmannschaften der SA.- Marine-Einheiten, die unermüdlich und über­all dem Nachwuchs unserer Marine die Grundbegriffe seemännischen Geistes und Könnens vermitteln.

Seit Kriegsbeginn üben überall in Deutschland die Krieaswehrmannschasten der SA. Millionen deutscher Männer haben inzwischen in ihnen gestanden, und jeder weih, welch wertvolle Vorarbeit für sie und für die Wehrmacht hier ge­leistet wird. Weniger bekannt ist die Arbeit der Sondereinheiten der SA. Aber gerade

ftörer zwangen den Gegner, das Gebiet von Narvik zu räumen.

General Dietl als erstem beutfehen Offizier würbe das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eiser­nen Kreuzes verliehen. Der Führer ehrte damit nicht nur Den tapferen General, sondern alle seine Männer, mit denen dieser vorbildliche Offizier in diesen acht Wochen zu einer unlösbaren Gemein­schaft zusammenaeschweißt worden war. Noch in aller Munde ist Der bekannte Ausspruch des Gene­rals, der, als er gebeten wurde, etwas aus seinem Kampf zu berichten, entgegnete:Schreibens über meine Ioager und Matrosen!"

Der Heldenkamvs von Narvik wird für alle Zei­ten ein Ruhmesblatt in der Geschichte dieses Krie­ges bilden und Kunde geben von der opferbereiten Hingabe deutscher Soldaten, die unter den schwie­rigsten Verhältnissen ausharrten, bis sie den Sieg an ihre Fahnen geheftet hatten. Wa.

Englische Lustangriffe auf französische Fischerboote.

Paris, 10. Juni. (DNB. Funkspruch.) Zwei französische F i s ch e rb o o t e sind wieder Gegen­stand englischer Luftangriffe gewesen. Der in ßorient beheimatete FischkutterDonibane" wurde 47 Grad nördlicher Breite, 5 Grad 25 Minu- ten westlicher Länge (etwa 150 Kilometer südwest­lich von ßorient) von einem dreimotorigen briti­schen Flugzeug unter MG - Feuer genom­men und aus der Luft bombardiert. Eine Bombe rieh ein Loch in die Schiffswand, und der Kutter sank binnen fünf Minuten. Die Besatzung konnte ein Rettungsboot besteigen und von einem anderen Fischkutter ausgenommen werden. Auch das drei Seemeilen entfernt fahrende französische Fischerboot Amadi" wurde mit vier Bomben belegt, die fehl, gingen.

Das englische Flugzeug kam so tief herunter, daß der Flugzeugführer deutlich die französischen Flaggen der Boote gesehen haben muß. Diese wiederholten Angriffe können nur immer wieder be­stätigen, daß die Engländer Frankreich, um es aus- zuhungern, nicht einmal mehr die Beschaffung zu- sätzlicher ^Nahrung aus der Fischerei gönnen.

Fürst Konoye beim Tenno.

Rom, 9. Juni. (Europapreß.) Der japani­sche Kaiser hat, laut einer Melduna der römi­schen Abendpresse aus Tokio, den Ministerpräsiden­ten Konoye empfangen, der den Kaiser in einer längeren Unterredung über die allgemeine Lage unterrichtet hat.

Doorn, 9. Juni. (DNB.) Am Montagmittag jirbe unter Teilnahme einer großen Trauer- smeinde und der Bevölkeruna von Doorn der l emalige Kaiser Wilhelm II. im Park js Schlosses mit militärischen Ehren beigesetzt. Als V rtreter des Führers nahm der Reichskommis- fr für die Niederlande, Reichsminister Dr. Seyß- q u a r t, an der Beisetzung teil, der auch den tanz des Führers niederlegte. Die militärifchen tiren erwies ein aus den drei Wehrmachtteilen zu- fHimengesetztes Chrenbataillon.

Auf dem fast völlig von Buchen und Eichen um- penen Schloß Doorn weht die Standarte des f.henzollern'Hauses auf Halbmast. Der Park ist r. einziges leuchtendes Blütenmeer von Rhododen- ton und Flieder aller Farben. Seit den frühen Morgenstunden treffen die Trauergäste ein, die dem hftorbenen die letzte Ehre erweisen wollen. Die Hälterung von Doorn säumt die Straßen des inen Ortes; deutsche Polizei regelt den ungewöhn- [ fcjen Verkehr dieses Tages. Um 10.45 Uhr mar- «tert das Ehrenbataillon der deutschen Wehrmacht

SA. beginnt wie bei allen übrigen Einheiten mit der Erziehung zu soldatischer Haltung und Diszip­lin. Diese Grundbegriffe werden vermittelt durch die Ordnungsübungen und den Schießdienst. An Stelle der sonstigen Geländeausbilduna tritt aber weitgehend der seemännische, hauptsächliä) der Bootsdicnst. Hier erhalten Die Wehrmänner zu­nächst allgemeine Kenntnisse über Bootsbau, Boots­typen, Beplankung. Die praktische Bootsausbildung bedient sich des zehnriemigen Kutters und erstreckt sich im wesentlichen auf die Grundausbildung; Ver­teilung der Bootsbesatzung, Kommandos im Boot, Verhalten im Boot, das sind so einige der Unter- richtsgebiete. So wird der Wehrmannmit den Planken vertraut".

Im Laufe der Ausbildung lernt er dabei auch schon in diesen Teilabschnitten seine belonderen Eignungen erkennen. Wenn er in der Weyrmann- schäft beim BootsdienstSchlagmann" war, dann weiß er später, daß er dazu oesser veranlagt ist als zumBuamann". Dort sitzen die geschicktesten, hier die kleinsten und gewandtesten Männer, die bei den Anlegemanövern mit sicheren, schnellen Handgriffen das Boot festmachen. Selbstverständ­lich lernen sie auchpullen".

Großen Raum nimmt die Ausbildung im Win­ken und Morsen ein. Hier wird größtmögliche Fer­tigkeit angestrebt und bei genügender Ausbildungs­zeit auch erreicht, um die Kriegsmarine auf diesem zeitraubenden Gebiet möglichst zu entlasten. Die Marine°SA. hat nicht nur ausreichende Einrichtun- gen, sondern auch jahrelange Erfahrungen. Ein großer Teil der aus der Marine-SA. und Marine- Wehrmannschaften hervorgegangenen Angehörigen der Kriegsmarine hat gerade als Funker Verwen­dung gefunden.

vorbildlich in der Haltung.

Zu alledem kommt der seemännische Unterricht, der mit den wichtigsten sonstigen Kenntnissen oer­traut macht. Hierher gehören seemännische Aus­gaben im und am Boot, Wurfleinenwerfen, Kno­ten und Svleißen, seemännische Handfertigkeiten, Materialkunoe, Signalidienst. So können an die Kriegsmarine Männer abgegeben werden, die sich aru Bord gleich heimisch fühlen. Auch die Kenntnis des Signalisierens ist ihnen nicht mehr fremd, und wenn der rote Stanver Z am Signalmast hochgeht, dann wissen sie: Dort geht esran an den FetndT

Damit ist die Aufgabe der vvrmllitärischen Wehr­erziehung bei der Marine-SA. umschrieben. Sie ist abaestellt auf die im Durchschnitt zur Verfügung stehende Ausbildungszeit. Soweit die Wehrmänner länger in der Wehrmannschaft verbleiben, tritt noch erweiterter Unterricht über Kompaßkunde (deren Grundbegriffe auf jeden Fall gelehrt werdens, See- straßenordnung, de-utsche Betonnung und Lichter­führung hinzu.

Die praktische Ausbildung erhält ihre innere Grundlage durch die wehrgeistige Erziehung. Un­sere Siege haben ja neben der guten Ausbildung ihre tiefere Ursache in der inneren Haltung, die in der SA. verkörpert ist. Gerade der Seemannsdienst verlangt unbedingt wehrfreudige, einsatzbreite und opferfreudige Männer, Auf See zwingt die Ein­samkeit von selbst zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich. Wem hier sein soldatischer Auftrag problematisch ist, der kann zur Belastung für die ganze Besatzung werden.

Wehrertüchtigung.

Mit an erster Stelle steht die Mari ne-SA. Sie bildet der deutsechn Kriegsmarine die Männer vor, die berufen sind, gegen Churchill die von ihm so gefürchteteSchlacht tm Atlantik" zu schlagen. Es muß hier zunächst der weitverbreitete Irrtum berichtigt werden, daß der Wehrersatz sich regio­nalen Bedürfnissen und Verhältnissen zwangsläuifig anpasse. Gewiß, Gebirgsjäger rekrutieren sich vor­wiegend aus Hochgebirgsgegenden, und die Küsten- provmizen stellen mehr Marine-Nachwuchs als etwa südliche Landstriche. Aber der Bedarf der Kriegs­marine an Fachkräften, an Spezialisten jeder Art, an Technikern, Maschinenschlossern, Elektrikern, Hei­zern fann aus Gegenden mit überwiegend seemän­nischer Bevölkerung bei weitem nicht gedeckt wer­den. So ist die Aushebung von technisch-feemänni- schem.Personal be-vspielsweise im rheinisch-west- sälischen Industriegebiet unverhältnismäßig größer als in den Nordseeprovinzen.

Damit werden auch der vormilitärischen Sonder- ausbildung Aufgaben gestellt, die regionale Bin­dungen nicht vertragen. So darf denn die SA. mit berechtigtem Stolz darauf verweisen, daß ihre Marine-Standarten im ganzen Reich verbreitet sind und seit Kriegs-beginn mit allen verfügbaren Kräften und Mitteln die Schulung des Nachwuchses auf ihrem Gebiet, nämlich für die Kriegsmarine, über­nommen haben.

Die Kriegswehrmannschaften der Marine-SA. erfassen alle Männer, die nach Eignung, Neigung, beruflicher Ausbildung oder bereits erfolgter Mu- fternng für den Wehrdienst bei der Kriegsmarine

A <enn heute manchmal märten muß ein guter MA GGt-Suppen-Esser, , JrV hab'er Verständnis,nicht Verdruß, j

Es wird schon wieder besser ! /

imter den schwierigsten Umständen geführt worden ® r, hatte damit feine Krönung erfahren.

Aarvik! Es ift mehr als nur eine Stadt und |ir Hafen gewesen, um den im. Frühjahr 1940 ge= Idnpft worden war. Narvik ist und so wird es Wieben in der deutschen Geschichte hehrstes pmbol unvergänglichen deutschen Heldentums, Fes Heldentums, das kompromißlos jenen Weg" von dem am Anfang nicht feftftanb, ob er pr Siege führen würde. Denn ungleich war der [«impf vom ersten Tag, da er begann, dieser , Jtompf, der gekennzeichnet war durch eine unge- Iftare zahlen- und materialmäßige Ueberleaenhcit IV Gegners, dem alle Hilfsquellen zur Verfügung * und der zudem mit dem Gelände bestens

traut war.

>iiter H 8Benn trotz all' dieser Schwierigkeiten, die die rni)N' Rüsche Führung jeden Tag vor neue, kaum lös« unb?" erscheinende Aufgaben stellte, dieserkühnste jhaneD H^dzug der deutschen Kriegsgeschichte", um ein itischt 3*' i>es Führers wiederzugeben, nach acht Wochen jjieliH' ff bestem Kampf mit dem eindeutigen Sieg der ^Aschen Waffen gekrönt werden konnte, dann ist wiederum ein Beweis dafür, daß, mag auch ^.»Verlegenheit noch so groß hi, letztlich der geistige und moralische Wert der tappe den Ausschlag gibt. Diese geistige und mo- Zische Ueberlegenheit war diese Klarheit be- tib bereits voy Anfang an auf Seiten der tatfdjen, die dort, Tausende von Kilometern von Heimat entfernt, die Ehre ihres Vaterlandes