Teil in seinem Betrieb verarbeitet. Der Wert des entwendeten Holzes beträgt 745,42 RM. Der tatsächlich entstandene Schaden beträgt nur 102,— RM., da der größte Teil des Holzes wieder zuruckgegeben wurde
Gegen die Strafbefehle yatten die Angeklagten Einspruch eingelegt. In der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Lauterbach am 19 Roo. v. I. waren die Angeklagten mangels Beweises freiZespro- chen worden. Gegen das Urteil legte die Staats
anwaltschaft Berufung ein. Der Anklagevertreter hielt die Angeklagten durch Indizien für überführt und beantragte die gleichen Strafen, wie sie in den Strafbefehlen festgesetzt worden waren. Die Berufung wurde zurückgewiesen. In der Urteilsbegründung wurde festgestellt, daß zwar gewisse Verdachtsmomente bestünden, aber nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme ein schlüssiger Beweis für die Schuld der Angeklagten nicht hätte erbracht werden können.
SJi.-tfpoTi
Aussehen:
damit
Ergebnisse der Bezirksklaffe.
1900 — Luftwaffe 0:3.
Der Sieg der Luftwaffe ist zahlenmäßig zu hoch ausgefallen. Ein knapper Sieg wäre den Leistungen beider Mannschaften eher gerecht geworden. Durch die Niederlage ist Burgsolms bei einem Spiel weniger vor 1900 in der Tabelle aufgerückt.
Die anderen Spiele sind ausgefallen. Dabei wird über die Wertung des Spieles Wetzlar 05 gegen Burgsolms noch entschieden werden. Die Tabelle hat
Verein
Spiele
Gew. Unentsch.
Verl.
Pkte.
Wetzlar 05
11
9
1
1
19:3
W -Steinberg
11
8
1
2
17:5
VfB.-Reichsbahn
12
7
1
4
15:9
Naunheim
11
7
0
4
14:8
Burgsolms
11
5
2
4
12:10
1900
12
5
2
5
12:12
Luftwaffe
11
3
0
8
6:16
VfL. Marburg
8
2
1
5
5:11
Bifsenberg
7
1
0
6
2:12
Sportfreunde
10
1
0
9
2:18
1900 — Luftwaffe 0:3 (0:2).
Im Spiel gegen die Luftwaffe konnte 1900 wieder emmal die Schwierigkeiten nicht alle beseitigen, und so kam es, wie im Vorspiel, zu einer Niederlage. Neben Luther und Greven fehlte Goß, und da außerdem noch für den verletzten Löbfack Ersatz eingestellt werden mußte, kann man sich die Schwierigkeiten oorstellen, die hinsichtlich der Mannschaftsaufstellung zu bewältigen waren. Die Platzverhältnisse taten ein übriges, und so war für die körperlich unterlegenen Blau-Weißen keine Gewinnchance vorhanden.
Die erste Viertelstunde des Spielverlaufs war ein Gewöhnen an die Platzoerhältniffe. Nach Ablauf dieser Zeit schälte sich eine kleine Feldüberlegenheit der Luftwaffe heraus. Der Linksaußen hatte
in der 22. Minute wohl die klarste Chance des ganzen Spiels, als ihn ein von der blau-weißen Verteidigung verfehlter Ball in freie Schußstellung brachte. Aus fünf Meter setzte er das Leder jedoch neben den Pfosten. Auf der Gegenseite war es Schellhaas, der eine aussichtsreiche Chance nicht verwerten konnte. Bei einem Gedränge vor dem Tor der Platzbesitzer fiel in der 35. Minute der erste Treffer für die Luftwaffe. Für Launspach gab es nichts zu halten, da ihm die Aussicht versperrt war. Dagegen hatte er beim zweiten Treffer der Luftwaffe insofern Pech, als der aus der Ecke heraus- geholte Ball von seinen Händen an den Pfosten und von da ins Netz sprang. Nach dem Wechsel begann für die Platzbesitzer eine große Zeit. Die Luftwaffe wurde mehr und mehr in ihre Hälfte zurückgedrängt. In der 65. Minute gelang es auch Kraft II. einen Treffer aufzuholen, der vom Schiri jedoch wegen angeblichem Abseits nicht gegeben wurde. In diese Ueberlegenheit fielen einige Vorstöße der Luftwaffe, die stets gefährlich waren. Auf diese Weise kam auch der dritte Treffer durch den Linksaußen zustande. Für die Blau-Weißen gab es trotz größter Ueberlegenheit keine Möglichkeit, den Ehrentrefser zu erzielen.
Eine Einzelkritik säßt sich scdwer anstellen, da man mehr als sonst die Platzveryältnisse berücksichtigen muß. Die Luftwaffe befaß in ihrer körperlichen Ueberlegenheit einen großen Vorteil, der hauptsächlich für den Sieg ausschlaggebend war. 1900 in der Aufstellung Launspach, Jäger, Keil, Theis, Kraft I., Weniger, Schellhaas, Kraft II., Jürgens, Sittner, Koch verstand es nicht, durch Einsatz der Flügel sich Vorteile zu verschaffen, vielmehr wurde immer und immer wieder versucht, in der Mitte durch- zukommen, wo neben der massierten Deckung die Platzverhältnisse den Lauf des Balles hemmten.
Schiri war Kaletfch, Wetzlar, der, abgesehen von einigen Kleinigkeiten, jederzeit überzeugen konnte.
Ausklang in Cortina d'Ampmo.
Kurikkala vor vier Schweden.
Ski-Maxathon in Cortina.
Am vorletzten Tag der Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo stand der 50-km-Dauerlauf zur Entscheidung. Dieser Wettbewerb gestaltete sich erwartungsgemäß zu einer neuen Auseinandersetzung zwischen den Finnen und Schweden, die schon im Langlauf sich ihren mitteleuropäischen Kameraden überlegen gezeigt hatten. Der Finne Jusse Kurikkala, der im 18-km-Langlauf seinen Titel an den Schweden Alf Dahlqvist hatte abgeben müssen, entschädigte sich durch den Gewinn der „Marathon- Meisterschaft", die er in 3:35:35,8 Stunden vor den vier Schweden Brännström (3:38:17), Dahlqvist (3:41:44), Diklund und Back an sich brachte. Als bester Mitteleuropäer erwies sich der Schweizer Freiburghaus (3:48:37), während von den beiden gestarteten Deutschen der Tiroler Hans K a s e b a • cb e r in 3:53:00 Stunden den neunten Platz besetzte. Vinzenz D e m e tz schied nach zwei Skibrüchen im letzten Teil des Rennens aus. Von 32 Teilnehmern erreichten 19 das Ziel.
Erster finnischer Sprunalauffiea.
Bierfo und Laakfo auf den ersten Plätzen.
Mit einer großen Ueberraschung endete der letzte Wettbewerb bei den Skiweltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo. Sieger des Spezialsprunglaufs wurde der Finne Paavo D i e r t o mit Note 221,5 und Sprüngen von 64,5 und 75,5 Meter vor Leo Laakfo (Finnland) mit 220,5 und 67,5 + 72 Meter. Ein Finne Weltmeister und auch der zweite Platz an Finnland, zum erstenmal überhaupt seit
Bestehen der FIS.-Weltmeisterschasten ein finnischer Sieg im Springen! Auf den dritten Platz wurde Sven S e l a n g e r (Schweden) mit Note 218,3 (63 + 73,5 Meter) gesetzt, dann erst folgt Josef Weiler (Deutschland) mit 217,7, der mit 67 und 76,5 Meter sogar den weitesten Sprung des Tages, insgesamt die arößte Weite erzielt hatte. Der Titelverteidiger Josef Bradl (Deutschland) mußte mit 216,4 (63 + 74,5 Meter) mit dem fünften Rang vorliebnehmen.
Bei der Bewertung der Sprünge stützten sich die Sprungrichter auf die FIS.-Regeln, nach denen die Haltung höher einzuschätzen ist als die Weiten. Dadurch kam Josef Weiler ins Hintertreffen, obwohl er mit feinen beiden Sprüngen insgesamt 143,5 Meter erzielt hatte. Der Schnee war etwas stumpf geworden, so daß die im Training erzielten Weiten nicht erreicht wurden. Vierzig Springer kämpften um den Titel, 11 Deutsche, 14 Italiener, 7 Finnen, 4 Schweizer, 2 Schweden und je ein Norweger und Slowake.
Oie Skiwettmeister 1941.
Die Ehrenliste der Skiweltmeister von 1941 hat sich gegenüber dem Ergebnis von Zakopane 1939 nicht sehr wesentlich verändert. Fünf Titelverteidiger haben sich auch diesmal wieder in die Siegerliste eintragen können. Aus den 11 sonst zu vergebenden Weltmeisterschaften wurden in Cortina durch die doppelte Verleihung des Titels im Torlauf der Männer 12, von denen sechs, also gerade die Hälfte, auf Deutschland entfallen. Mit einer Ausnahme wurden sie alle in den alpinen Wettbewerben errungen, doch ist diese Ausnahme, der
Umwege ües herzens Roman von h.H. Hansen
Copyright by Prometheus «Verlag Dr. Eichadcer • Gr oben teil
21. Fortsetzung (Nachdruck verboten.)
„Laß mich bitte erst einmal ausreden. Ich will nicht bagegenftreiten, daß dir und uns allen das Geschick des Wilderers, wenn er verurteilt wird, nicht gleichgültig sein kann. Aber eins ist zu bedenken: der Mann ist ohne Zweifel nichts wert, nicht als Mensch, nicht als Staatsbürger, nicht als Gatte und Vater. Er gehört zu dem Heer der Entwurzelten, der ständigen Gesetzesbrecher. Ich habe mich in den Zeitungen noch einmal informiert, ehe ich zu dir fuhr. Die Bestrafungen des Mannes sagen genug. Er wird wie alle seines Schlages mehr Verbrechen begangen haben, als die Polizei überhaupt weih. Es ist nicht unmöglich, daß er einer von den Verbrechern ist, die in den wüsten Nachkriegsjahren einen Mord an Förstern und Jägern begangen haben. Gibst du das zu?"
„Restlos, Mutter. Das alles habe ich mir in tausend Uebedegungen bereits gesagt, und deine Tochter hat sich in ähnlicher Form auch schon geäußert."
„Schön. Und bann bu Von beiner Arbeit verstehe ich wenig ober nichts. Aber ich habe mir sagen lassen, daß sie wertvoll ist. Dein Vater und du, ihr habt im Laufe von dreißig Jabren ein Werk geschaffen, das heute einige tausend Menschen beschäftigt. Das spricht allein für euch, denn die Entwicklung einer Fabrik fällt einem nicht so in den Schoß wie ein Vermögen beim Handel Du hast als Erbe deines Vaters eine Menge von Erfindungen gemacht. Welcher Art sie sind und welchen Wert sie haben, weiß ich nicht. Aber sie werden gerühmt und gelobt, haben dein Ansehen gesteigert und deine Fabrik vergrößert. Also muß auch der Nicht- sachverständige begreifen,- daß sie wertvoll sind. Früher schufen wir für die Vermehrung des Reiches und unfern Kaiser. Heute habt ihr die Parole, für das Volk und' feine Zukunft zu arbeiten Beides sind Ideale, denen sich Männer widmen können — Hannes, halte das einmal gegeneinander, den Wert des verhafteten Verbrechers und deinen. Auf welche Seite muß sich die Waaafchale fenfen9"
„Die Antwort darauf erspare mir, Mutter, du weißt sie selbst. Daß ich mich nicht auf die gleiche Stufe mit Korn stellen kann, kst selbstverständlich."
„Wieder ein Punkt, in dem wir einig sind. Nun noch bas letzte. Wenn bu dich der Behörde stellst, wird dir der Prozeß gemacht werden. Richard meint zwar, du könntest mit einem Freispruch rechnen, weil Notwehr vorlag, aber der Prozeß würde wohl kaum zu umgehen sein."
„Davon bin ich überzeugt."
„Schuldig bist du nicht, am wenigsten moralisch gesehen. Du willst also um eine Tat, deren du dich nicht zu schämen brauchst, und die nicht gegen das Gesetz verstößt, aus überspitztem Ehrgefühl Folgen heraufbeschwören, die gar nicht übersehen werden können. Weißt bu, was bu zu erwarten hast? Du mußt dich in öffentlicher Gerichtsverhandlung entblößen, mußt deine Empfindungen und die Schande deiner Familie preisgeben. Du wirft der Blickpunkt für Hunderte von sensationslüsternen Augen fein. Du wirst den Stoft für Dutzende von Zeitungsberichten liefern, die dich vielleicht nicht herabsetzen wollen, aber der Menge in Hülle und Fülle Anregungen geben, deine Schmach durchzuhecheln und breitzutreten. Deine Dienstboten, deine Arbeiter und Beamten, jeder der dich kennt, wird darüber sprechen. Viele werden dein Verhalten billigen, viele werden es verdammen. Das ist nicht so wichtig. Aber wir werden uns alle wie zur Schau gestellt Vorkommen. Wie stehst bu vor ben Männern, bie bu in beiner Fabrik beschäftigst? Unb wenn du nur ihr Mitleid erweckst, ist das nicht Schmach genug für einen Mann? Ich glaube richtig zu vermuten, daß du bas alles nicht ertragen kannst und deshalb von deinem angestammten Platz weichen wirst. Du gehst aus dem Betrieb, den dein Vater und du mühsam aufgebaut haben. Du wirst dich irgendwo begraben, wo dich niemand kennt Deine Arbeitskraft, deine Talente werden brachliegen. — Vor dem Scheidungsprozeß kannst du dann nicht mehr zurückschrecken und mußt ihn sogar durchführen um deiner Ehre willen. Das schwerste aber, Hannes, lädst du auf deine Kinder. Sie werden einst hören, warum sie keine Mutter mehr haben. Du nimmst ihnen damit in fugendlichem Alter zunächst einmal die Fürsorge der Mutter unb später bie Achtung vor ihrer Mutter. Wenn Brigitte auch keine Achtung verdient fo ist es doch für deine Kinder besser.
Siegreiche schwedische Militärpatrouille.
Bei den Wettkämpfen in Cortina d'Ampezzo wurde diesmal Deutschlands Skipatrouille in einen harten Kampf von der schwedischen Mannschaft auf den zweiten Platz gedrängt. Die Aufnahme de uns als Silbteleqramm erreichte, zeigt die Ankunft der siegreichen schwedischen Läufer am Ziel. - (Scherl-Bilderdienst-M.)
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Sieg Berauers in der Nordischen Kombinatton, gerade der wertvollste Titel des Skisports. Finnland brachte es auf drei Weltmeisterschaften (in Zakopane zwei), Schweden auf eine (in Zakopane keine) und Italien auf zwei (in Zakopane keine). Norwegen und die Schweiz gingen diesmal leer aus. Die Ehrenliste des Skiweltmeister von Cortina d'Ampezzo 1941 hat folgendes Aussehen:
Abfahrtslauf: Josef Iennewein (Deutschland). Tor lauf: Albert Pfeifer (Deutschland) und Dittorio Chierroni (Italien). Alpine Kombination: Josef Iennewein (Deutschland). Nordische Kombination: Gustl Berauer (Deutsch- land). 18-I<m-Langlauf: Alf Dahlqvist (Schweden). 50-km-Dauerlauf: Iuho Kurikkala (Finnland). Sprunglauf: Paavo Vierto (Finnland). 4X10-km-Staffel: Finnland. Frauen: Abfahrtslauf: Christel Cranz (Deutschland). T o r l a u f: Celine Seghi (Italien). Alpine Kombination: Christel Cranz (Deutschland). Militärpatrouille: Schweden.
Deutschland war beste Nation bei den jetzt beendeten Ski-Weltmeisterschaften, in Corttna d'Am- pezzo. Mit 96,5 Punkten kam es in der inoffiziellen Länderwertung auf den ersten Matz vor Italien (50,5). Finnland (50), Schweden (37). Schweiz (16) und Slowakei (2).
RSKK.-Gkiwettkämpfe in Innsbruck.
Die Skiwettkämpfe des NSKK. wurden am Samstag in Innsbruck mit dem Ski-Abfahrtslauf eingeleitet, nachdem am Freitagnachmittag die feierliche Flaggenhisfung vorausgegangen war. 116 NSKK.-Männer und 44 Hitlerjungen traten an. Die Strecke war eine mittelschwere Abfahrt von 6,9 Kilometer Länge mit 800 Meter Höhenunterschied. Am Ziel sah man u. a. auch Korpsführer Hühnlein mit seinem Stab. Sieger in der Männerklasse wurde NSKK.-Truppführer Äarl Seer von der Gruppe Alpenland in 5:40,4 Minuten vor Rudi Matt (Hochland) 5:48,2 Minuten, Eichmann (Alpenland) 5:51,6 Minuten und Egert (Hochland) 6:08,6 Minuten. In der HI.-Klasse war H. Ortner (Bann 571) von Kaufmann (577) und Beftin- fler (577).
Die 40 besten Läufer des Abfahrtslaufs wurden zum Torlauf zugelassen, der keine allzu großen Schwierigkeiten bot. Sieger wurde NSKK.-Schar- führer Rudi Matt (Hochland) vor dem Abfahrtslauf-Sieger Karl Seer, Eichmann und Egert. Den Wettbewerb der Motor-HI. gewann Otto Defler (Bann 584) vor Kaufmann (577) unb Ortner (571).
Zu einem außerordentlich spannenben sportlichen Ereignis gestaltete sich ber Patrouillenlauf in Igls bei Innsbruck. Am Sonntagvormittag traten 22 Mannschaften sowie Patrouillen aus dem Nachwuchs an, um sich sowohl im Langlauf, als auch in ber Schießkunst zu messen. Die Sportmöglichkeiten gestatteten zwar keine Spitzenleistungen, um so anerkennenswerter finb aber bie Ergebnisse. Am
Schießplatz hatten sich auch Korpsführer Hühnlen mit feinem Stab unb ber Gauleiter Hofer eihgefin-. ben. — Ergebnisse:
Patrouillenlauf, Klaffe A: 1. Stuf. Kaltenbach (44/M 54), Scharf. Dillinger (41/M 54, Scharf. Benk (16/M156), Rottenf. Mathies (M 156) 1:36,34 4- 1 Min. Zuschlag = 1:37,34; 2. Scharführer Rudi Matt (16/M 92) 1:36,51 4- 1 Min. = 1:37,51; 3. Trupps. G. von Kaufmann (17/M8RL) 1:37,01 4- 2 Min - 1:39,01. Klasse B: 1. Stuf, Helmut Lederer (Leipzig) 1:47,32. Klasse <: 1. Scharf. Reisinger (20/M86) 1:31,57 + 2 Min. = 1*33,57.
Mit dem Sprunglauf auf der Heiligwasser- Schanze bei Innsbruck würben die NSKK.-Winter- sportkämpfe beendet. Sieger wurde Truppführir Karl Seer von der M 91 Alpenland mit 9lote 214,2 und Sprüngen von 44 und 42,5 Meter wr Rof. Kaslinger (15 M Hochland) mit Note 213,9 (43,5 4- 44 Meter) unb Rof. Gustav Rutz (4/Mtö Hochland) mit Note 199,6 (41 M 40,5 Meter).
Finnlands Boxer 12:4 besieat.
Mit der 5. Begegnung Deutschland — Finnin- begannen die deutschen Amateurboxer am Wochsende in der von 10 000 Zuschauern besuchten Nibr- lungenhalle in Passau das zweite Dutzend ihr-r Kriegs-Länderkämpfe. Die deutsche Meifterstasfä, die mit Ausnahme von Heese im Weltergewiyt ausschließlich aus den neuen deutschen Titelhaltern zusammengesetzt war, lag zunächst 0:4 im Rückstand Alle übrigen Kämpfe brachten dann aber deutsche Siege und mit 12,4 auch den Gesamterfolg b*r deutschen Staffel, der mit einem k. o.-Sieg vm Hein ten Hoff über Lundell im Schwergewicht feine Krönung fand. In fünf Begegnungen blieb Deutsch' land bei vier Siegen und einem Unentschieden gegen Finnland somit weiterhin ungeschlagen.
Richtlinien
»9* Hl voll' BlNkli 2 i Schisse lig jerfpi P bis Äk bese j« M (t schoi gleich । M sich tipivichtil izlalid. ]o her ft Ben af Waden is. Der ize im k :W Spi fjjjeuge r Hoch dem xn Geleit Kampf -°d 351 -Irschif W ein M beslh ;3ir habe ijnordent i. Uscher Mkn. Ü - Flüge i iiti es i wngen -i die tr 'Ritt
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für die Fußball-Weltmeisserfchast.
Auf der Züricher Sitzung des geschäftsführend m Ausschusses des Internationalen Fußball-Verba des wurden neue allgemeine Bestimmungen für bie! nächste Fußball-Weltmeisterschaft 1942, um der n Ausrichtung sich neben Deutschland die südamerikanischen Länder Argentinien und Brasilien bi- werben, aufgestellt und den Landesverbänden zucu- leitet. Grundsätzlich soll die Form der bisherig-» Austtagung beibehalten werden. Es finden allo
die Kai i M'Milch -d'tt und 8 Mnb 1 i Fall wer jMer I ;! V
wieder Ausscheidungsspiele statt, und zu den eigen- lichen Endspielen werden 16 Mannschaften zum?
lassen. Der Titelverteidiger (Italien) unb das veranstaltende Land dürfen ohne weiteres an den Endspielen teilnehmen. Neu ist, daß in den einzelim Gruppen nicht mehr drei und mehr Länder ftefjei, sondern nur noch zwei, die den Besten in Dor- urö Rückspiel ermitteln. Gegebenenfalls wird auch e-n Entscheidungsspiel ausgetragen. Die Anzahl Ausscheidungsspiele bzw. Gruppen richtet sich nrnh den eingehenden Meldungen. Ueber die Vergeburg der Weltmeisterschaft 1942 hat der kUf A-Kongreß.» entscheiden.
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wenn diesen die Illusion nicht genommen wird. Kannst bu heute abschätzen, welche Folgen bas alles für die Seele deiner Kinder haben wird?
Koßmann hatte mit gebeugtem Kopf zugehört und hob das Gesicht erst wieder, als die alte Frau geendet hatte. Er war leichenblaß und sah erschrek- kend gealtert aus. Aber er zeigte nicht die Spur von Bewegung.
„Mutter, Wort für Wort das gleiche, was bu hi.er vorbringst, weiß ich selbst. Es gibt keine Ueber» legung darüber, die ich nicht schon selbst angestellt habe. Und wenn du mir bas heute so schonungslos offen noch einmal vorhältft, so ist das nur dazu geeignet, mich noch mehr zu verbittern, mit Haß zu erfüllen und mich seelisch vollends niederzudrücken."
„Eine solche Absicht liegt mir fern, Hannes." Sie sprach gütig undweich, wie er es von ihr nicht gewohnt war. ,^Jch mußte das alles aber erwähnen, um Klarbeit zu schaffen." Dann fuhr sie lebhafter fort: „Jedenfalls entnehme ich deinen Worten eins, daß du von allen meinen Argumenten nichts in Abrede stellst."
„Das ist richtig."
„Also können wir die Schlußfolgerung daraus ziehen. Der Wert des Verhafteten und der deine find zu ungleich, als daß sie überhaupt gegeneinander abgewogen werden könnten. Wenn er stirbt oder im Zuchthaus bleibt, ist dem ganzen Volke gedient, das solche Elemente ausschließen muß. Wenn du an deinen Aufgaben scheiterst, dann bedeutet das einen Verlust nicht nur für dein eigenes Werk, sondern für bas Volk Also laß die Dinge ihren Weg gehen."
Mit erhobener Stimme fuhr sie fort: „Nichts, aber auch gar nichts spricht dafür, daß du dich opfern mußt, um einen solchen Menschen zu retten. Niemand wird von dir verlangen, daß du jemals ein Unrecht gegen einen anderen begehst, und ich würde an eine solche Tat nicht glauben, auch wenn sie mir erzählt wird. Niemand hat ein Recht dazu, von dir zu verlangen, daß bu ein Unrecht bekämpfst, das nicht du, sondern widrige Schicksalsumstänbe geboren haben."
„Das sind Sophismen, Mutter, kleine Haarspaltereien." Er sah sie fest an. „Verzeih mir, daß ich deine Auffassung so angreife, aber wir müssen alle klarsehen. Ob ich das Unrecht unmittelbar begehe, ober cs nur gegen mein Gewissen dulde, das mag
ein juristischer Unterschied sein, nicht aber ein moralischer. Es gibt ein Gesetz in unserem Blut. Wem die Kette deiyer eben bargelegten Gründe noch Ifl-i* ger und noch bezwingender wäre, als sie es ohm:' hin ist, sie könnte mich doch nicht davon abbrinflw, so zu handeln, wie ich es vor meinem Gewissen urd meiner Ehre verantworten kann. Gewiß, ich H nicht schuld an dem, was geschehen ist. Aber iÜ> habe in diesen Tagen gelernt, daß die Kraft ein<j Mannes nicht immer ausreicht, um das Schicks'! zu bezwingen. Was uns zu tun übrigbleibt, it nach Erkenntnis unserer Ohnmacht wenigstens &'* ständig unterzugehen. Ich kann die Entwicklung nid rückwärtsdrehen und nicht ungeschehen machen. Em> scheiden jetzt bie Umstände anders, als ich vorauf sehen konnte, dann muß ich auch die letzte unb terfte Konseaunz aus Gittas Verhalten unb mein-ck Tat tragen."
„Man glaubt, man höre einen mohammedanisch" Fatalisten. Das paßt doch gar nicht zu dir, Hannes
„Fatalismus wäre es, wenn ich bie Dinge einM ihren Gang gehen ließe. Ich habe aber das Reck und bie Kraft, bis zuletzt noch eine Tat zu begehe auch wenn sie zu meinem eigenen Untergang wenigstens zu dem, was ich als einen Untergang für mich ansehen muß."
Hannes, aber denke doch dabei nicht nur an bid denke an deine Kinder, denke an mich alte FraH an den Namen meines verstorbenen Mannes, ben ‘e an Richard, der ebenfalls betroffen wird. Du em- scheidest nicht für dich allein, du hast auch dccs .Schicksal von fünf anderen Menschen in ber Hand'
„Nicht nur von fünf, Mutter. Du vergißt Korn und feine Familie."
„Wie kannst du diese Menschen überhaupt neben uns nennen." . |
„Er mag fein, wie er will. Ich bin nicht se n Richter und habe kein Recht dazu, über ihn den Stab zu brechen. Ich weiß nur, daß er ein Meni h ist, ber ebenso wie ich Anspruch auf Gerechtigks' hat, und daß feine Familie ebenso leidet wie t»e meine."
„So bist du unter gar keinen Umstanden deinem Entschluß abzubringen?" Furchtbare CM gung sprach aus Worten, Blick unb Haltung M alten Frau. Sie zitterte am ganzen Körper.
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(Fortsetzung folgt.)


