Meine politische Nachrichten.
D>r Duce weilte zwei Stunden in einem M i» litärlazarett Roms, wo er bei seinem Rund- gang von den Verwundeten begeistert emvsanaen wurde. Mussolini unterhielt sich mit jedem. 3m Gespräch brachten alle immer wieder ihren Wunsch zum Ausdruck, bald wieder am Kampf teilnehmen ZU dürfen.
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Der spanische Botschafter in Rom, Garoia Conds, ist von seinem Posten zurückberufen worden. Ein neuer spanischer Botschafter für Rom ist noch nicht ernannt worden.
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Der französisch Staatschef, Marschall Pstain, empfing in Vichy den neuen Botschafter der Der- emigten Staaten, Admiral L e a h y , der fein Be- glaubigungsschreiben überreichte.
Die Reise der Japan-Abordnung der Hitler-Jugend fand ihren Abschluß durch einen Empfang beim Reichsjugendführer, dem die HJ.-Führer über ihre Erlebnisse auf der dreimonatigen Japanreise eingehend Bericht erstatteten.
Nach einer Meldung der britischen Admiralität ist das britische Unterseeboot „Regulus" überfällig und wird als verloren betrachtet. Das im Jahre 1930 erbaute Boot hatte eine Wasserverdrängung von 1475 Tonnen und eine Besatzung von 50 Mann.
Finnischer Sportführer wird Ministerpräsident.
Der finnische Reichsbankdirektor I. W. R a n g e 11, ehemaliger Präsident des Organisattonskomitees für die XII. Olympiade, der seinerzeit auch die Ein- iadung Zu den Olympischen Spielen 1940 in Helsinki ergehen ließ, ist jetzt an Stelle des zum Staatspräsidenten gewählten Ministerpräsidenten Ryti zum neuen finnischen Ministerpräsidenten ernannt worden. — (Schirncr-M.)
Aus aller Welt.
Die Bukarester Philharmoniker in Berlin.
Auf Einladung und in Anwesenheit von Reichsminister Dr. Goebbels gab das rumänische Staatsorchester ein Konzert in der Berliner Phil- barmonie. Unter der Leitung ihres Dirigenten George Georgescu spielten die Bukarester Philharmoniker rumänische Werke. Deutsche Musik umrahmte die Dortragsfolge, mit deren künstlerisch hochstehender Darbietung die Gäste stürmische Ovationen auslösten. Im Zeichen der deutsch-rumänischen Kulturgemeinschaft stand auch ein Empfang, den nach dem Konzert die Kameradschaft der Berliner Philharmoniker ihren Bukarester Gästen gab. Italienisches Bauernhaus durch Erdrutsch vernichtet.
In einer Ortschaft der oberitalienischen Gemeinde Predappio stürzte infolge einet Erdrutsches ein von zwei Familien bewohntes Bauernhaus ein.
Stmzkampf-Mgzeuge werden für den Einsatz fertig gemach!
der Missionsanstatten rechnen mit über 1200 verschiedenen Sprachen der Schwarzen. Davon haben 243 auch eine Schriftsprache entwickelt, so daß bie
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Unsere Abbildung zeigt Sturzkampfmaschinen auf dem Schießstand. Hier werden die Bordwaffen der Flugzeuge neu justiert. — (PK.-Brecht. — Atlantiic-M.)
Zahlreiche Bewohner des Hauses und das Vieh blieben unter den Trümmern begraben. Sieben Personen, ein Landwirt mit seinen Familienangehörigen, konnten nur als Leichen geborgen werden. Weiter wurden drei Personen verletzt. Die Hausttere sind sämtlich umgekommen.
Drei Gewaltverbrecher hingerichtet.
Am 8. Januar ist der 1922 geborene Alfons Herzke aus Dt.-Krone hingerichtet worden, den das Sondergerickt Schneidemühl als Gewaltverbrecher zum Tode und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt hat. Herzte hat seine Mutter erschlagen, die ihm wegen seines liederlichen Lebenswandels Vorhaltungen machte. Ferner wurde der 1913 geborene Wacwal Fadi- czewski hingerichtet, den das Sondergericht in Frankfurt (Oder) als Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. Fabiczewski, ein Volkspole, hat sich in schwerster Weise an einem 14jährigen deutschen Jungen vergangen. Außerdem ist der 28jährige Josef Kloucek aus Mazyk in Böhmen hingerichtet worden, den das Sondergericht Kiel wegen Raubmordes als Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. Kloucek, ein vielfach vorbestrafter, dem Trunk ergebener Mensch, hat seinen Arbeitskameraden ermordet und beraubt.
Eine Zirkusschule im vöhmerwald.
Die Bewohner des Böhmerwald-Dorfes Stach a u sind international bekannt als Spezialisten in den technischen Zirkusarbeiten. Sie durchziehen die ganze Wett als Zeltarbeiter, Auf- bauer, Tierwärter, Musikanten und Beleuchter im Zirkus. Die Stachauer werden daher im Böhmerwald auch als „Weltenbummler" bezeichnet. Um dem Nachwuchs eine richtige Schulung geben zu können, hat der Regierungskommissar von' Stachau nun die Errichtung einer Zirkus-Fachschule angeordnet. Dieser Schule wird ein richtiges Zirkuszelt für Hebungen zur Verfügung stehen. An ihr wird u. a. auch Unterricht in 'Musik und fremden Sprachen erteilt.
Genoveva Haritzer f.
Die in Bergsteigerkreisen bekannte Frau Genoveva Haritzer ist im Alter von 83 Jahren in Sagritz in Oberkärnten gestorben. Sie hatte dav Glockner-Haus von dessen Erbauung an bis 1910 in Pacht. Während dieser Zeit bewirtschaftete sie außerdem sämtliche Hütten des damals noch wenig begangenen Glöckner-Gebiets. Ihr Gatte erbaute von 1904 bis 1906 das Kaiser-Franz- Joseph-Haus oberhalb der Pasterze. 30 Jahre lang führte Frau Haritzer gemeinsam mit ihrem Manne dieses Bergsteigerheim an der hochalpinen Glöckner-Straße. Ihren Ehrennamen „Bergsteiger- Mutter" hat sie sich verdient, weil für sie die Bewirtschaftung der Alpenhütten nicht ein bloßes Geschäft war, sie sah vielmehr ihre Aufgabe darin,
allen Wanderern in diesen hohen Regionen die beste Pflege und Fürsorge angedeihen zu lassen. Ihre besondere Liede galt den vielen Bergführern, die immer gern bei ihr Einkehr hielten. Zu großem Dank sind ihr auch die Schulkinder verpflichtet, die jahrein jahraus in ihrem Talgasthof in Döllach im Mölltal auf dem stundenlagen Weg zur Schule kostenlos verpflegt wurden.
Der Fallschirm im Dienst der Bevölkerungspolilik.
Aus Ankara wird berichtet: Einen wohl einzig- artigen Rekord konnte dieser Tage ein türkischer Arzt aufstellen, der als Geburtshelfer besonders in entlegenen Gegenden einen guten Ruf hat. Zum 200. Male ist er mit dem Fallschirm aus einem Flugzeug abgesprungen, um werdenden Müttern Hilfe zu bringen. Bemerkenswert ist, daß der mutige Medizener bereits über 60 Jahre zählt.
Lokomotivführer als Freskomaler.
Die Reichsbahn eröffnete auf dem Frachtenbahnhof in Innsbruck eine Werktantine, die einen besonderen künstlerischen Schmuck erhielt. Ein Fresko mit Spruchband, darstellend die Arbeiter der Stirn und der Faust, den Fahnenträger der Be- roegung und den Sämann, sowie ein großes Oel- gemälde schmücken den Raum. Diese künstlerische Ausgestaltung schuf der 35jährige Lokomotivführer Ernst Schroffenecker, der in seiner Freizeit die Kurse bei Professor Esterle und Professor Nepo besucht hat.
Im Zuge der von den deutschen Behörden betriebenen Anbaulenkung wurde die Tabakanbau- fläche im Generalgouvernement von 4000 Hektar in den Vorjahren im Jahre 1940 auf das Doppelte, also auf 8000 Hektar, vergrößert. Das Jahr 1941 soll eine noch bedeutendere Steigerung bringen, um das Generalgouvernement, auf dessen Boden ausgezeichnete Tabaksorten gedeihen, von der Einfuhr völlig unabhängig zu machen. Gegenwärttg werden in den Monopolfabriken des Generalgouvernements täglich sechs Millionen Stück Zigaretten und 4000 Kilogramm Schnittabak hergestellt.
Negerliteratur in 243 Sprachen.
Die Zahl der N e g e r s p r a ch e n ist weit großer, als gemeinhin angenommen wird. Die Zentralen
Missionare Bibeln für die Eingeborenen in der Landessprache liefern können. Darüber hinaus gibt es in 17 Negersprachen auch eine weltliche Literatur, die im Durchschnitt je 25 Bücher umfaßt.
Doppelehe.
Der 55jährige aus Mähren gebürtige und seit Jahren in Köllme ansässige Joses E. hatte als junger Mann in seiner Heimat geheiratet und aus dieser Ehe waren fünf Kinder entsprossen. Als durch das Diktat von Versailles seine Heimat zur Tschechoslowakei geriet, kam E. als gedienter Mann in Ge, fahr, gegen seinen Willen in das tschechische Heer eingereiht zu werden. Er floh ins Altreich und trat dem Grenzschutz bei. Seine Frau und Kinder aber hatte er in der Heimat zurücklassen müssen. Anfang 1920 lernte er in Potsdam Else H. kennen und schloß mit ihr die Ehe. Dieser Ehe entsprossen drei Kinder. Als nun Mähren in das Großdeutsche Reich eingegliedert wurde, stellte die erste Frau Nachfor, schungen nach dem Vater ihrer fünf Kinder an und fo kam die Geschichte mit der Doppelehe heraus. Josef E. hatte sich nun vor der Ersten höllischen Strafkammer zu verantworten Er gab zu, daß seine erste Frau aller Voraussicht nach noch am Leben und daß seine Ehe mit ihr noch nicht für nichtig erklärt worden sei. Der Fall einer Doppelehe lag also einwandfrei vor. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu der gesetzlichen Mindest, strafe von sechs Monaten Gefängnis.
Kalender.
— Der Greif. Ein Jahrweiser des guten Buches. Druck und Verlag von Poefchel & Trepte, Leipzig. — Dieses sehr hübsche Jahrbuch in Kalender- oder Almanach Form beginnt, statt eines Vorwortes, mit einem Lob des Buches: die Herausgeber haben sich das Ziel gefetzt, den Leser und Betrachter zum Buch zu führen, zum Lesen zu locken, • zum Schmökern zu verführen: eine vortreffliche Absicht. Die Art, wie dabei zu Werke gegangen wurde, scheint uns großen Erfolg zu versprechen. Man bekommt schon beim flüchtigen Blättern und Betrachten Lust zu verweilen, man erhält vielfältige Anregungen von einem lockeren Streifzuge durch die Produktton guter deutscher Verlage. Hier ist ein Griff getan in den unerschöpflichen Reichtum deutschen Geistes und Wesens. Gedichte und Prosa, Klas- sisthes und Gegenwärtiges, Ernstes und Heiteres, Bilder und Schriftproben, — keine „scherbengerichtliche Auswahl", aber alles gleichsam nach einer anmutigen inneren Ordnung bestimmt und zusammengestellt, alles auch im Geleit zweier Worte Friedrichs des Großen: „Bücher sind kein geringer Teil des Glücks" und „Die Literatur wird meine letzte Leidenschaft sein." Satzanordnung, Druck- und B'ld- geftaltung lassen den gleichen Geschmack und die innige Liebe zur Sache erkennen, welche die Herausgeber bei der Auswahl und Zusammenstellung des Stoffes sichtlich geleitet haben. Hans Thyriot.
Büchert'fch des Sportlers.
— Der Kicker-Bildkalender 1941. Verlag „Der Kicker" in Nürnberg. Preis 2 RM. — Ein gut ausgeftatteter Kalender mit Diesen interessanten Bildern, der seinem Besitzer Freude machen wird! Auf Kunstdruck-Karton gedruckt, kommen die Aufnahmen von den vielen Fußball-Ereignissen vortrefflich heraus. Dazu enthält der Kalender noch vier farbige Kunstblätter.
HaupuchnsUeiler: Dr. ZNedrtch ©tibelm Lange Eiel!veruelei oe» Haupvkdri'tletter»- Srnst Blumscheln. Seranftoortii* ur l'nitfi unft Bilder Dr ffr. W. Lange für das iVeii'.ietim: Tr. Hans Thdriot; rüi Stad, Gießen. Provm-, iviti.diai. u. Sport: Lcnn ^.uni,a>e i.
Druck und Berlag Brühige Unieer-itairdnliterei R. Lange v «. Benagelerrer Dr. Ing. Hamann Än,eigeni? ler Hanr rteck. 8er.ni HD nrfb» ür den ."Vidal! der ein etoen TberonrÄümme P- -)b
und Silbergegenstände gefunden.
verdoppelter Tabakanbau im Generalgouvernement.
geben vermag. Allen Freunden dieses Sports kann es empfohlen werden.
Ein Deutscher entdeckt Inka-Festungen in Bolivien.
Der deutsche Archäologe Pucher entdeckte in der bolivianischen Provinz Larecaja militärische Anlagen der Inkas, die umfangreicher - sind als die Ausgrabungen in Juanjchupijchu in Peru. Die Befestigungsanlagen sind von sechs Vertoidigungskrei- fen umgeben. Im Innern der Anlagen fand man Tausende von Gräbern und die Reste von zahl
— Kicker-Almanach 19^0/41. (Verlag ,Der Kicker" in Nürnberg. Preis 1,25 RM.) — reichen Gebäuden. Außerdem wurden kostbare Gold- (215) — Ein vielseitiges Büchlein im Taschenformat, und Silbergegenstände gesunden. das auf alle Fragen der Fußballer Auskunst zu
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Nach langem, schwerem Leiden ist unsere liebe, herzensgute, unvergeßliche Tochter »chwcster und Schwägerin
Frieda Seibel
im Alter von 40 Jahren für immer von uns gegangen.
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Familie Heinrich Seibel.
Gießen (Seltersweg 87), den 8. Januar 1941.
Die Trauerfeier findet Samstag, den 11. Januar, um 111/3 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. '
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am 11. ?anuar 1941: u8a
von 8- 9 Ubr Nr 1201-1250 von 9-10 Ubr Nr 1251-1800 von 10-11 Ubr Nr 1301-1350
StÄdt. Schlachthof. Gießen.
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