Ausgabe 
8.5.1941
 
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Deutsche Tropenschwester«

asWerkreuz sürVewährung imdalkan-Feldzug

Kleine politische Nachrichten

an der

Exkönig Peter von Jugoslawien hat

Villa gemietet.

Das Ausfuhrverbot der USA. für Gummi und

chinesischen Provinzen ist in Kraft getreten.

inbierenber General.

12. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung folgt)

sie süß,wunderbar hast du gesungen und charmant Pachoven und schaute Kempf auffordernd an: d^ au^aeseben. Du hast dich sogar neben Vanroy ge- stand mit verschränkten Armen da und stellte sich

Nach einem Bericht der britischen Admiralität ist der britische HilfskreuzerPatia" (5355 BRT.) von einem deutschen Flugzeug durch Bomben.und Maschinengewehrfeuer versenkt worden.

3n seiner Rede vor dem Reichstag gab der Füh­rer bekannt, daß in Anerkennung der Tapfetteit, mit der das griechische Heer den Kampf geführt hatte, die griechischen Gefangenen in ihre Hei­mat zu entlassen seien. Die Enllasfung ver­läuft planmäßig. Die Gefangenen werden unter eigenen Offizieren in chre Heimat übergefuhrt.

Freunden herüber. . .

Nett, daß ihr da seid! Wie findet ihr das Bckd? Ist es gut? Ja? Wie hab ich ausgesehen, Alwine? Ich frag nur dich, denn Männer verstehen nie. ob eine Frau gut aussi^bt oder nicht."

Alwine versagte geizend warst du , antwortete

Was nein?" rief Alwine Pachoven schrill, Pola hat Ihnen nicht gefallen?"

Sie sprengte den Rahmen, sie kann zu viel ihr Format ist zu groß." (Wie schlau er ist, dachte Gerda verständnisvoll.)Und dann, niemand wird verstehen können, daß sie sich in ihren unbedeuten­den Partner verliebt."

Filou!" sagte Pola notdürftig gebändigtCarter ist nicht hier?"

Gredler erschrak.Nein---*

Ist er schon wieder fortgegangen?"

Er ist gar nicht gekommen." Dem Korrepetitor war unbehaglich zumute, er bemerkte sehr gut die nervös bebenden Nasenflügel Pola Luckners

Aus 'm Weg!" verlangten zwei abgehetzte Ar- beiter und schleppten einen barocken Marmorkamin aus lackiertem Holz vorbei, knapp hinter chnen kam ein Beleuchter daher, der ein Wägelchen mit einem aufmontierten Scheinwerfer schob.

Gerda war hie erste, die bereitwillig aufsprang. Beflissen ging sie zu Pola. ,^Hat fcmand angerufen? Ist jemand gekommen?" erkundigte sich die Sän­gerin sofort, und Gerda mußte erst schlucken, bevor sie Bescheid gab.

Niemand! Ich ging ein paar Minuten nach Ihnen weg." (Himmel, rote das Telephon gelärmt hatte! Das war natürlich Carter gewesen, er wollte absagen sich entschuldigen!)

Die Gäste wurden hin und her gejagt. Erst waren sie dem Mikrophon zu nabe, dann bestand angeblich sogar Gefahr, daß ihre Schattengestalten irgendwo in' den Hintergrund der Dekoration hineinragten.

Pola hatte ihre Freunde längst verlassen, sie trieb sich irgendwo entfernt umher und redete mit dem Regisieur, während ihr Rosa den nackten Rük» ken mit gelbem Puder einstäubte.

Schwestern des Deutschen Roten Kreuzes in ihrer Tropenausrüstung, zu der auch Wasserbeutel, Medi­kamentenkasten und eine Tasche mit Moskitonetz gehören. (Presse-Bild-Zentrale-M.)

taubstumm. Alwine seufzte.

Endlich setzten sich alle erwartungsvoll nieder, Dr. Kempf neben Gerda.Um wieder auf den Zobel

Müncheberg wurde 1918 in Friedrichshof in Pom- mern als Sohn eines Landwirts geboren. Er be- suchte das Realgymnasium in Dramburg, wo er das Reifezeugnis erhielt, trat 1936 als Fahnenjunker in die Luftkrieasschule Dresden ein, am 1. Juli 1938 als Flugzeugführer in ein Jagdgeschwader versetzt,

IOie neuen Ritterkreuzträger.

General der Infanterie Gustav von Wietersheim vurde 1884 in Breslau als Sohn eines Oberleut- rants a. D. geboren. Aus der Hauptkadettenanstatt Lichterfelde trat er 1902 in das Garde-Grenadier- " egiment 4 ein. Den Weltkrieg machte er in oer«

Tiebenen Generalstabsstellungen mit 1934 wurde : Generalmajor und Abteilungsletter im Reichs- -ehrministerum, 1936 Generalleutnant und 1938

FUm eigentlich vorgeht, wir sind alle sehr gespannt", forderte Kemps nochmals auf.

Gerda- erklärte ernst und sachlich, daß Pola Luck- ner die Marquise Marton de la Forest vorstelle, Hofdame und Freundin der Königin Marie An­toinette, eine leichtlebige Schöne des galanten fran­zösischen Hofes, jung, verwitwet, reich und allge­mein beliebt Nebst vielen eleganten Kavalieren werde sie auch vom Verwalter ihres Gutes geliebt, einem einfachen, braven BürgerAch, ach!" machte jemand, den sie seiner Naturechthett wegen bei einem Schäferspiel im Schloß zum Scherz als Partner auftreten lasse und ihrer Rolle gemäß küsie. Antoine Fanchet, io hieß der Bürger, gerät in Hitze und will sie umarmen, aber die leichtfertige Marquise weist ihn unter dem Hohngelächter der Hofgesellschaft auf seinen Platz, und der Brave ent- fernt sich, ins Herz getroffen und tief beschämt. Doch seine Liebe ist nicht tot. Als die Revolution ausbricht, rettet er die Angebetete vor den Sans­culotten, indem er ihr heimlich das Kleid eines Hirtenmädchens bringt, und während beide eine aroße Schafherde über die Wiesen treiben,^ wobei Marion sehr viel singt, ziehen die blutdürstigen Revolutionäre davon, nicht ohne vorher das stolze Schloß La Forest in Brand gesteckt zu haben. Man sieht es in der Ferne auflodern. Dünn ist der Film aU©etba blickt fragend im Kreis umher, aber ihre Zuhörer schienen samt und sonders auf den Mund geschlagen Birinsky brach bas Schweigen. Er au- ßerte mit behutsamer Ablehnung, der Stoss komme

hrrbeizuschleichen?" .. ...

Ein Ueberbleibsel aus meiner Indronerzett.

Gr wechselte rinqsumhdr nachlässige Händedrucke, mb ohne auf Gredler zu achten, der ihm seinen, btuhl anbot, setzte er sich auf einen lehnelosen

Hocker links hinter Gerda.

.chereingekommen bin ich ganz leicht, auch ohne Gtnlabung" .

»Leicht?" zweifelte Gerda. ,

Ganz leicht Der Portier taugt nichts.

Sie warf einen Halden Blick hinter sich und dachte ernsthaft darüber nach, ob der Portier vor einem ausgiebigen Trinkgeld oder bloß vor Kempf- E n <as klein beigegeben hatte.

«Bitte, erzählen Sie uns doch, was m diesem

halten Nicht wahr. Clemens?"

Kempf sah die Samtaugen der Sängerin schwarz werden, er ging mutvoll in die Arena. ..Nein! Seine ruhige, tiefe Stimme war ganz ohne Schwan- zu kommen----

kung. 1 v

Generalleutnant Dr. Alfred H u b i ck i wurde 1887 zu Friedrichsdorf in Ungarn als Sohn eines Fabrikbeamten geboren. Nach dem Besuch der Volks­schule und des Gymnasiums in Wien besuchte er die Artillerie-Kadettenschule und machte in der Zivil- Realschule das Abitur 1907 absolvierte er eine Ar­tillerieschießschule in Ungarn. Don 1920 bis 1923 besuchte er die Universität Wien. Im Weltkrieg war er als Hauptmann i. G. in verschiedenen Stellun­gen, als Generalmajor war er in das deutsche Heer übernommen, wo er zum Kommandeur einer Leich­ten Division ernannt wurde. Im August 1940 wurde er Generalleutnant.

Generalmajor Ferdinand S ch ö r n e r wurde 1892 zu München als Sohn eines Polizeioberinspek­tors geboren. Nach Absolvierung des Gymnasiums besuchte er die Universität München und leistete 1911/12 seine einjährige Dienstzeit beim Infanterie- Leib-Regiment ab, in dem er im Felde Leutnant d R. wurde. Im August 1918 wurde er als Ober­leutnant schwer verwundet und blieb nach dem Zu­sammenbruch bei der Reichswehr. 1934 wurde er Major, 1937 Oberstleutnant, 1940 Oberst und im August desselben Jahres Generalmajor.

Major (Born wurde 1898 zu Bigamin (Posen)

mtttelt.

*

Am 7. Mai besuchte Reichsminister Dr. Frick unter der Führung des Reichsamtsleiters Dr. La- werenz und Dr. Porsche das Volkswagenwerk und die Stadt des KdF.-Wagens. Der.-wette Tag sieht eine Bereisung des Aufbaugebietes, der Her - mann-Göring-Werke vor,' bei der General­direktor Paul Pleiger die^Führung übernimmt

Reichskornmissar Terboven ließ dem Leiter von Nasjonal Sämling als Gesckenk einen Bis - m a r ck - F i l m überreichen als symbolischer Aus­druck für den Kampf, den Nasjonal Sämling heute durchlebt. '

Der Chef der Abteilung Modellflug im Stabe des Korpsführers des NS.-Fliegerkorps, NSFK- Obersturmbannführbr Bengsch, ist von der Zei­tungNitschi Nitschi" zu einer Vortragsreise nach Japan eingelaoen worden. Bengsch hat die Reise in Begleitung eines der bewährtesten deut­schen Modellfluglehrer angetreten, um in Japan an Hand von Filmen und Photos seine Erfahrun­gen in den Schulungsmethoden zu vermitteln.

Der frühere Präsident des Evangelischen Ober- kirchenrates und des Deutschen Evangelischen Kir- chenausschusses, D. Dr. Hermann Kapler, ist in Berlin im 74. Lebensjahre g e ft o r b e n. Seit 1901 hatte er dem Evangelischen Oberkirchenrat angehört, dessen Präsident er 1925 wurde. 1933 war er mit Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand ge­treten.

In O st a f r i t a wurde im Abschnitt vonAladgi ein neuer feindlicher Angriff unter Verlusten für den Gegner zurückgewiesen.

Endlich wurde Gerda von Profesior Brix ent» ieckt und über einen gefährlich nackten Streifen Rretterboben zu den andern geholt. Auch Alwine pachoven war da.Sie haben nichts versäumt , fügte sie gähnend,jetzt hat die arme Pola das shon dreimal singen müssen, und man ist immer nod) nicht zufrieden. Ich weiß nicht, was die Leute eigentlich wollen." _ v

Pola hat eben Filmgeduld", erklärter der Pro­ststor streng. s

,Zch hab' sie nicht", sagte die Pachoven und

pbnte wieder.Vielleicht brächte man mehr In- Kresse für die Schinderei auf, wenn man wußte, vas das eigentlicy vorstellen soll, diese Rokoko- tamen und das Schäferlied. Was kommt tn dem kilm vor, Professor?"

»Keine Ahnung. Wißen Sie's, Gredler?"

Gredler zuckte nur die Achseln und wußte nichts. ,Lch weih es", sagte Gerda stolz.

Erzählen Sie", bat die Stimme Dr. Kempfs hinter ihrem Rücken.

Alle drehten sich um und zeigten sich höchst uber- rischt.Clemens, Sie hier? Sie wollten doch ab- reiien wie sind Sie überhaupt hereingekommen? lind wie haben Sie es fertiggebracht, so lautlos

Birinsky murmelte plötzlich etwas von einer Ver­abredung. Er ging quer durch den Saal, reichte dem Regisseur drei Finger wie ein Geschenk, küßte Pola die Hand und entschwand.

Man sollte lieber auch aufbrechen", erwog die

Evakuierungslisten in Gibraltar.

Algeciras, 7.Mai. (Europapreß.) Die Be­hörden von Gibraltar veröffentlichen Listen mit den Namen derjenigen Ausländer, die sofort eva­kuiert werden. Darunter befinden sich spanische Flüchtlinge, die seit Beginn der nationalen Regierung in der britischen Festung Aufenthalt genommen haben. Einige Ausländer, die zum Mi­litärdienst eingezogen werden und dem Verteidi­gungsgesetz unterworfen sind, bleiben in Gibrattar. Die allgemeine Evakuierung betrifft alle Frauen und Kinder sowie Männer unter 18 und über 40 Jahren. Die Industrie und der Handel Gibraltars werden ebenfalls militarisiert werden.

Aus dem Reich.

Die Hausgehilfinnen.

Vorschläge, wie der Mangel an Hausgehil­finnen zu beseitigen sei, werden im Maihest der Sozialen Praxis* veröffentlicht.Wir denken", so heißt es da,etwa an das Pflichtjahr, das noch der Erweiterung auf alle nicht nur die für einen Beruf vorgesehenen Mädchen harrt, und das auch noch einer Verbesserung seiner Werbe- Wirkung für die Hausgehilfinnentätigkeit fähig wäre, wenn man die Pflichtzeit unmittelbar nach dem Schulabgang, mindestens aber vor dem Ein­tritt in den Beruf verlegen würde. Im Bereich der bereits tätigen Hausgehilfinnen ließe sich vielleicht eine bessere Verteilung erreichen, wenn man Haushaltungen mit mehreren Hausgehilfinnen auf die D r i n g l i ch k e i t ihres Bedarfs nachprüfen würde, was etwa mit Hilfe einer Anmelde­pflicht aller über die erste Hausgehilfin hinaus beschäftigten Hausgehilfinnen und einer Geneh - migungspflicht für die Einstellung einer zweiten Kraft durchführbar wäre. Auch könnte die Ein­stellung einer Hausgehilfin erst von Haushal­tung e n mit mindestens zwei Kindern an von der Zustimmung des Arbeitsamtes unab­hängig gemacht werden. Vor allem aber sollten die materiellen Anreize für die Hausgehilfinnentätig­keit verstärkt werden. Wir denken dabei keineswegs an Lohnerhöhungen, von denen wir uns ab­gesehen von Lohnstop angesichts der tatsächlich gezahlten Vergütungen und der nichtgeldlichen Ver­besserungen in den Arbeitsbedingungen nicht viel

Berlin, 7. Mai. (DRV.) Der Führer und flberfle Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf -srschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Vtlerkreuz des Eisernen Kreuzes an: General der Infanterie von Wietersheim, Kommandie- ftaden General eines Armeekorps. Generalleutnant hubicki, Kommandeur einer Panzerdivision, Arneralmajor SchSrver, Kommandeur einer Ge- hirgsdivision. Major Gorn, Kommandeur eines tchühenbataillons, und ^-Obersturmführer P l e i ß, ß»mpaniechef Leibstandarte Adolf Hitler.

nommen wurde. 1940 wurde er Major.

-Obersturmführer Gerd P l e i ß wurde 1915 als Sayn eines Kaufmanns zu Remscheid geboren. Er besuchte die Volksschule und Oberrealschule in Dort­mund. 1934 wurde er in die SA. ausgenommen und 1936 in der Leibstandarte-Adolf Hitler ein­gestellt. Nach Besuch der ^-Junkerschule in Braun­schweig wurde er ^-Untersturmführer und 1939 zum ^-Hauptamt-Schulungsamt kommandiert. 1940 wurde er ^-Obersturmführer.

Das Eichenlaub für den 40. Lustsieg.

Berlin. 7. Mai. (DJIB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat dem Ober­leutnant der Luftwaffe Müncheberg das Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes oer- liehen und folgendes Telegramm an ihn gesandt: In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Ein­satzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen zu- Ihrem 40. Luftsieg als 12. Offi­zier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes."

für Pola. Danroy bewegte sich viel besser als feine Partnerin. Pola spielle eben Theater frontal, für den Guckkasten der Bühne berechnet, und Dan- roy spielte Film.

Gerda kämpste mit einer nervösen Unlust; die überhitzte, mit faden Fabriksgerüchen geschwängerte Luft, die wahnsinnige Helle der Taufenderbatterien, das nahm einem die Kraft weg, und der hohe, harte Holzsessel, den sie nicht fortschieben konnte, war unerträglich.

Sie irritieren mich", sagte Dr. Kempf plötzlich neben ihrem Ohr; es war nur gehaucht.Eigent­lich wollte ich schon letzten Donnerstag heimfahren, aber ich werde die Erinnerung an das Bild nicht los, wie Sie in Ihrem Zobel über den roten Lauf­steg gingen. Unvernünftig nicht?"

Die Frau vor chm schwieg und spürte ihren be- schleunigten Puls. ,, ,

Sagen Sie doch etwas", flüsterte es hinter chrem Rücken. ,

Gerda hätte gerne erwidert: ,F)oren Sie mit die­sem Gerede auf!" Sie hätte den Stuhl zurückstoßen und davonlaufen mögen, aber sie sagte, nein sie hauchte einen unüberlegten Satz, der abweisend klingen sollte und falsch aufgefaßt werden mußte: Der Mantel gehört jetzt Frau von Pachoven."

Die Antwort kam sofort:Es gibt noch andere Zobel! Im Jackenkleid wirken Sie nicht besonders. Sie brauchen einen großen Rahmen---.

Ja---und?"

Darf ich Ihnen den geben?"

Die Gassenbubenpfeife schrillte, das grüne Licht erlosch, die Tausenderlamven schnappten ab und ließen die Welt in Düsternis zurück. Pola Luckner kam mit langen, schwingenden Schritten zu chren

versprechen. Der Anreiz müßte vielmehr an die Dauer der Hau^ehilfinnentätigkeit anknüpfen. Der Gedanke der Treueprämien, mit denen man in der Landwirtschaft Gutes 'erreicht hat, sollte auch für die Hausgehilfinnen fruchtbar gemacht werden. Läßt man solche Treueprämien, die zweck­mäßig bereits nach wenigen Jahren der Hausge­hilfinnentätigkeit beginnen, auf einem Sparkonto längere Zeit ohne Zugriffsmöglichkett der Haus« gehllsin anwachsen, so stünde dieser im heirats- udlichen Alter fein willkommener Grundstock für Anschaffungen zur Verfügung."

Akademie für Betnev-führunq errichtet

Nachdem die Betriebsführer tn den vergangenen Jahren in Vortragsreihen, Arbeitsgemeinschaften und Seminaren Gelegenheit hatten, sich mit Fragen der nationalsozialistischen Führung von Betrieben eingehend vertraut zu madjen, hat das Amt für Berufserziehung und Betriebsführung die Akademie für Betriebsführung in Wien geschaffen. In dieser werden'Betriebsführer, die sich in ihrer Führungs- tätigkeit ausgezeichnet haben, Gelegenheit erhalten, die letzten unb schwierigsten Fragen kennenzulernen, zu erörtern und zu behandeln. Ferner wird die Akademie auch Männern dienen, die in nächster Zukunft berufen fein werden, Betriebe zu führen. HZ.-Gonntagsdienstnacd^Iieaeraiarm

Der Regelung für die NSDAP., chre Gliede­rungen und angeschlosienen Verbände, daß nach > nächllichem Fliegeralarm vor 10 Uhr keine dienstlichen Veranstaltungen durchzu- führen sind, hat der Jugendführer des Deutschen Reiches den Dienst in der Hitlerjugend angeglichen, ohne daß deshalb eine Verkürzung der Dienstzeit eintreten darf. Nack vorausgegangenem nächtlichem Fliegeralarm verschiebt sich daher der Dienst der Hitlerjugend an Sonntag-Vormittagen auf die Zeit von 10 bis 13 Uhr.

Oie Entschädiaung für den tud sch, tz-Bereitschastsdienst. Der Reichsluftfahrtminister hat klargestellt, daß die Entschädiguna für nächtlichen Luftschutzberett- schaftsdienst ebenso wie für den Bereitschafisdienst am Tage zu bemessen ist. Voraussetzung für die Gewährung von Zehrgeld ist eine Dauer der Luft­schutzdienstleistung von mindestens fünf Stunden. Bei zusammenhängendem Luftschutzbereitschafts- dienst, der sich auf zwei Kalendertage erstreckt, z B. von 20 bis 8 Uhr, ist das Zehrgeld von 1,50 RM. und gegebenenfalls die Bekleidungsabnutzungsent. fchädigung nur einmal zu gewähren. Stärkere Ab­nutzung der eigenen Bekleidung kann bei nächitt- chem Berettschastsdienst angenommen werden, wenn

Illi vvini

Vornan von Elisabeth Holt.

ihm nicht ganz neu vor.

hundert Jahre att, das ist doch .

murmelte Gredler.

Irgend jemand zischte, und alle verstummten. Das grüne Licht über den Bretterwänden flammte ^wieder auf, die Jupiterlamven spien dreifach Den stärkte Wüstensonne. Das Bild drüben hatte ^sich verändert, die schonen Damen und Herren der Aof- gesellfchaft saßen 3par noch immer ba rote am An- fang aber Pola war nicht mehr allein in ihrer Mitte, neben ihr stand jetzt ein gutaewachsener, hübscher junger Mann, der lein knabenhaft trotziges Kinn zur Geltung brachte. Das war der Filmichau- fvieler Danroy, den man aus Berlin hatte kommen lassen. Er sah sehr gut aus---vielleicht em

bißchen zu jung und ein bißchen zu leichtgewichtig

Der bekannte deutsche Landschaftsmaler, Profesior -c----- - -. n

H. R. Kröh in Darmstand, beging bei ausgezeich- Straße von Jerusalem nach Bettehem eine Lu^us- neter Gesundheit feinen 10 0. Geburtstag. Villa gemietet.

Am Wochenende wird in Darmstadt eine Aus- ____ _

ftellung eröffnet werden. Reichsminister Dr. Goeb- !---,------- - - .

bels hat Profesior Kröh feine Glückwünsche über-1 Gummi-Erzeugnisie nach den von Japan besetzten

anzerdivision nach dem Durchbruch der Peele- -Huna entscheidenden Anteil an dem Durchbruch tid) Moerdijk.

Generalmajor Schörner hat sich als Führer Lr Vorausabteilung einer Gebirgsdivision bei Lem- Lrg und im Westen als Divisionskommandeur l-im Durchbruch durch die Vogesen bewährt. In (igoflaroien überrannte er im Morgengrauen des | April mit feiner Division durch überraschenden tvrstoß die feindlichen Stellungen in fast 2000 m jähe und durchbrach zwei Bunkerlinien der M e - faxas-Linie. Am 8. April griff er auf eigenen kntschluß überraschend den Gegner an, warf ihn «rück und stieß in Richtung Saloniki vor. leneral Schörner wurde bereits im Weltkrieg für nnz besondere Tapferkeit mit dem Orden Pour m £ r i t e ausgezeichnet.

Major Gorn hatte am 10. April den Auftrag, , it einer kleinen gemischten Abteilung zur Her- sllung der Verbindung mit der italienischen Armee jf Debar vorzudringen. In kühnem, schnellen Vor- gegen den weit überlegenen Feind nahm er 2ch Ueberwindung der starken feindlichen Stellung :nb Niederkämpfung von sieben Batterien das de- : biene Ziel. Er nahm dabei 2 serbische Generale, 10 Offiziere und viele Soldaten gefangen, erbeu- sie neun Batterien, 12 Panzer-Abwehrgeschütze - jnb unübersehbares Material. Dabei befreite er i po italienische Gefangene, bewaffnete sie und nahm > ft unter seinen Befehl.

^-Obersturmführer Pleiß hatte am 12. April rit feiner Kompanie den Auftrag, eine englische ! Schlüsselstellung zur Verteidigung des Klidi- | osses zu erstürmen und damit der Lerbstandarte i ?n Durchbruch zu ermöglichen. Bei Schnee und legen hat er ohne Unterstützung schwerer Waffen, | ilbst in vorderster Linie kämpfend, mit feiner Kom- | »nie 20 MGs und viele Schützennestei: im Hand- i ?menge genommen. Seine eigene Verwundung ' f cht achtend, blieb er seinen Männern bis zur I Annahme der Gipfelstellung ein Vorbild hervor- I igenöen Mutes. Durch feinen Angriff geriet die k nglische Verteidigung ins Wanken, fo daß der Ein- fciKf) in die Paßstraße schnell und ohne Verluste erfolgen konnte.

General der Infanterie von Wtetersheim in fünf Tagen unter schwersten Wetter- und Legeverhältnissen die serbische Grenzstellung durch­wachen, nach hartnäckigen Kämpfen Ni sch und jelgrad genommen, 20 000 Gefangene ge Jcubt und 110 Geschütze erbeutet. Der persönliche Ansatz des Kommandierenden Generals, der stets Ci entscheidender Stelle und in vorderster Linie fbrte, haben zu diesen Erfolgen ausschlaggebend ^getragen. Bereits während des Westfeldzuges H k sich General von Wietersheim hervorragende trfolge beim Durchbruch durch die Weygand-Linie Hs zur Oise und beim Durchbruch über die Marne Hs ßaon erworben. «

Generalleutnant Dr. Hubicki hat an der 3er- Tagung der serbischen Kräfte in Mazedonien und ir schnellen Einnahme von S k o l p j e das Haupt- rbienft In vorderster Linie hat er Teile feiner kvision persönlich zu unaufhaltsamem Vorwärts- irmen angeführt und erreicht, daß sich der Geg- nicht mehr setzen konnte. Im Westen hatte cneralleutnant Dr Hubicki als Kommandeur einer

als Sohn eines Landwirts geboren. Er besuchte die

Volksschule und die Polizeiberufsschule. Im No- -v r.

nember 1916 trat er in das Grenadier-Regiment 7 am 8. November Leutnant, am 19. 3uh 1940 außer ein. 1920 trat er bei der Schutzpolizei ein, von wo der Reihe Oberleutnant und am 20. September 1940 er 1935 als Hauptmann in die Wehrmacht über-1 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.