strebt keine Vollständigkeit an, sondern erhält besonders charakterische Exemplare im Hinblick auf die Tiergeographie. Als Objekte für anatomische Präparate dienen nicht nur niedere Tiere (Schnecken, Muscheln, Seeigel, Tintenfische), auch die Wirbeltiere sind in großer Zahl vertreten. Teilfunktionen wie Ernährung und Atmung werden an Präparaten verdeutlicht, die den Mechanismus der Vogelatmung, das sinnreich konstruierte Gebiß einer Riesenschlanoe, einen Querschnitt durch den Straußenmagen oder ein Chamäleon zeigen, das mit vorgeschnellter Zunge nach einer Fliege „schießt".
Ein Blick in den Hörsaal gibt ein Bild von der in jeder Weise vorbildlichen optischen A u s st a t t u n g des Instituts. Mit einem Projektionsapparat können hier z, B. Lehrfilme von der „Dressur" des Pantoffeltierchens, von der Befruchtung des Seeigeleis, von der Entwicklung des Molches vorgeführt oder die Herztätigkeit im Laufbild beobachtet werden. — Die Bibliothek enthält vor allem die großen wissenschaftlichen Zeitschriftenreihen, dann die systematischen Werke, Spezialuntersuchungen und Dissertationen. Es wird interessieren, zu erfahren, daß aus dem Gießener Zoologischen Institut jährlich etwa 20 wissenschaftliche Veröffentlichungen hervorgeben. — Im Arbeitsraum für das Praktikum besichtigen wir Protozoen- Kulturen, die Zuchten von Amöben und erhalten überdies ein interessantes Privatissimum in Form lehrreicher Demonstrationen an einer Libellenlarve, die in einem der Aquarien ihrer Vollendung entgegenreift.
Wir verlaßen das Institut mit einer Fülle von Eindrücken, von Anregung und Belehrung und bedenken auf dem Heimwege noch einmal die dem Laien kaum faßbare, geschweige denn überschaubare Fülle des Stoffes, die Fülle wissenschaftlicher Präzisionsarbeit, die hier geleistet wird, und von der sich die wenigsten unter uns eine Vorstellung zu machen vermögen. —y—
Städtische Handelslehranstalt Gießen.
Im Rahmen einer schlichten Feierstunde erfolgt am heutigen Samstagmittag im Schulgebäude Wer- nerwall 11 die offizielle Uebernahme der Oeffent- lichen Handelslehranstalt aus der Trägerschaft der Industrie- und Handelskammer Gießen . auf die Stadt Gießen. Die Schule führt von jetzt ab die amtliche Bezeichnung „Städtische Handelslehranstalt Gießen".
Gießener Dochenmarktpreife.
Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware Für 8-Ware oder abfallende Warc sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger
* Gießen, 5. April. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 7 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, kg 10 bis 12, Rotkraut 13 bis 14, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Spinat 29 bis 32, Unterkohlrabi 5 bis 8,Meerrettich 40 bis 65, Schwarzwurzeln 20, Feldsalat, J/w 10, Aepfel, 54 kg 30 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21 bis 23, Blumenkohl, das Stück 45 bis 70, Endivien 15 bis 20, Salat, Mio 30 Rpf.
Aus der engeren Heimat.
Landkreis Gießen.
* Watzenborn-Steinberg, 5. April. Am kommenden Montag, 7, Avril, vollendet unser Mitbürger Georg Blttendorf sein 8 0. Lebens- j a h r in erfreulicher Rüstigkeit. Der Jubilar hat im Weltkriegs einen Sohn verloren, der bei dem Infanterie-Regiment 117 gedient hatte. Dem Jubilar gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche zum Geburtstage.
- /- Lich, 5. April. Am Montag, 7. April, kann Frau Eva Schäfer, geb. Becker, Witwe des Steueraufsehers Johann Jakob Schäfer, dahier, Oberstadt 32 bei ihrer Tochter wohnend, in bester körperlicher und geistiger Rüstigkeit das 7 5. Lebensjahr vollenden. Unsere besten Wünsche begleiten die Alterssubilari'i für h5** fonitr*»nh,,n S^bre.
* Eberstadt, 4. April. Eine öffentliche Versammlung des Reichsluftschutzbundes fand hier im großen Saale von Wedemann statt. Der gute Besuch zeigte, daß der Gedanke des Luftschutzes und feine zwingende Notwendigkeit auch für das Dorf in weitesten Kreisen unserer Landbevölkerung festen Fuß gefaßt hat. Der stellv. Gemeindegruvpen- führer der Gemeindegruppe Lich, Lustschutzsührer H i l d, gab einleitend Aufklärung über die Gefahren, die gerade dem flachen Lande drohen. Diese Ausführungen wurden ergänzt durch einen sehr anschaulichen Film „Luftschutz auf dem Lande", den Luftschutzführer S a m e s erklärend vorführte. Die Sachbearbeiterin der Gemeindeqruppe des RLB., FräuleinG 8 d e ck e. wandte sich in einem kurzen Vortrag „Die Frau im Luftschutz" an die Landfrauen und forderte sie zu eifriger Mitarbeit auf.
Strafkammer Gtetzen.
Der W. W. aus Frankfurt a. M., zur Zeit in Strafhaft, hatte sich wegen Konkursvergehen und Pfandveräußerung' zu verantworten. Er hatte als Schuldner, der ferne Zahlungen eingestellt, 23er» mögensstucke beiseite geschafft, um seine Gläubiger zu benachteiligen. In Tateinheit damit batte er Han- delsbüchev» zu deren Führung er bei Dem Umfang seines GesclMsbetriebs verpflichtet war, so un° ordentlich geführt, daß sie keine Uebersicht über seinen Vermögensstand gewährleisten, und eine Sache, die durch den Gerichtsvollzieher gepfändet war, beiseite geschafft bzw. in anderer Weise der Vollstreckung entzogen. Der Angeklagte wurde wegen Konkursvergehen und Pfandoeräußerung zu einer Gesamtgefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt. Straferschwerend wirkten die leichtsinnige Geschäftsführung und das verwerfliche Verhalten des Angeklagten, strafmildernd die Tatsache, daß er einschlägig noch nicht bestraft ift
Das kranke Kind im Kriege.
Ein Besuch in -er Llniverfiiäts-Kinderklinik in Gießen.
Bei unserem Besuch in der Universitäts- Kinderklinik gelegentlich der Erkundigungen nach dem bisherigen Verlauf der Diphtherie- Schutzimpfungen konnten wir unter Führung des Direktors der Kinderklinik, Professor Dr. Keller, die verschiedenen Stationen, insbesondere einige Neueinrichtungen aus der letzten Zeit in der Klinik besichtigen.
Die Universitäts-Kinderklinik in Gießen giU mit Recht als der Mittelpunkt aller Arbeiten, die in unserer engeren Heimat im Dienste des kranken Kindes, zum Schutze der gefunden Kinder vor Erkrankungen und zur Förderung der allgemeinen Gefund- hkitspflege auf dem Gebiete des Kindes geleistet werden. Daher ist es auch natürlich, daß an dieser Stätte der praktisch-medizinischen und der wissenschaftlichen Arbeit alles Bestreben darauf gerichtet ist, die Einrichtungen und Hilfsmittel der Klinik so vollkommen wie möglich zu gestalten. Auf diesem Wege sind in der letzten Zeit einige weitere wichtige Etappen zurückgelegt worden.
Zunächst wurde die Abteilung für Infek- tionskranke (besonders Diphtherie und Scharlach), die bisher, wenn auch streng abgeschlossen, im ersten Stock des östlichen Seitenflügels der Klinik untergebracht war, aus diesem Gebäude hinausver- legt. Die Abteilung für infektionskranke Kinder ist jetzt in dem nördlichen Teil des sog. Beamtenhauses, das an dem Querweg zwischen der Klinikstraße und der Friedrichstraße gegenüber der Chirurgischen Klinik liegt, eingerichtet worden, selbstverständlich unter vollständiger Abschließung von den Familienwoh- nunaen in der südlichen Hälfte des Hauses. In dieser Abteilung befinden sich die Stationen für diphtheriekranke und für scharlachkranke Kinder. Neben den Krankenzimmern sind hier auf jeder Station ein kleiner Operationsraum, eine Küche und die erforderlichen Nebenräume eingerichtet worden. Die Infektionsabteilung ist nach jeder Richtung hin räumlich und auch personell — selbstverständlich mit Ausnahme der behandelnden Aerzte —, von der Kinderklinik getrennt, und dadurch sind alle Möglichkeiten der Gefährdung der übrigen Kinder in der Klinik durch Jnfektionskranke ausgeschlossen. Auch die Schwestern in der Infektionsabteilung kommen mit der Kinderklinik nicht in Berührung.
Die im Klinikgebäude durch diese Verlegung frei
gewordenen Räume sind zu einer besonderen Auf- nähme st ation umgestaltet und neuzecklich hergerichtet worden, die den Zweck hat, alle der Klinik zuaesührten Kinder für die ersten Taae chrer Anwesenheit zur Beobachtung durch den Arzt zunächst zu beherbergen, ehe sie in eines der Krankenzimmer zu anderen Kindern gelegt werden. Bevor diese Station belegt wird, hatten wir die Möglichkeit zur Besichtigung. Die neugeschaffene Aufnahmestation besteht aus schön hergerichteten Boxen in Heller. Farbe, mit Glaswänden, viel Licht und Luft, fahrbarer und fester Badegelegenheit für die Kleinen, gekachelten Wänden und neuzeitlichen Heiz- einrichtungen. In Verbindung mit dieser Station ist auch ein Raum für Gymnastik und Massage geschaffen worden, in dem die Kinder in vielfacher Weise die Vorteile der modernen Massage und der Heilgymnastik genießen können. Diese Behandlungsmethode kann nicht nur, wie der Laie vielfach glaubt, bei Lähmungserscheinungen angewendet werden, sondern ganz besonders auch bei Erkrankungen der Atmungsorgane, bei gewissen nervösen Erkrankungen im Kindesalter, bei lange an das Bett gefesselten Kindern mit chronischen Lähmungserscheinungen, bei Herzkranken, bei Erschlaffungen usw., so daß also hier alle therapeutischen Maßnahmen zur Anwendung kommen können. Bade- gelegenhell für die kleinen Kinder, die hier auch unter Wasser massiert werden können, und eine Duscheinrichtung für ältere Kinder sowie alle erforderlichen Neoenräume find vorhanden, so daß die neue Station nach jeder Richtung hin gut aus* gestattet ist.
Die Krankenzimmer der verschiedenen Stationen sind sämtlich nach dem Gesichtspunkt des sorgfältigsten Dienstes am tranken Kind ausgestattet. 2ne Leitung der Klinik ist ständig daraus bedacht, auch hier mit den neuzeitlichen Erfordernissen mllzu- gehen, und so ist denn ihr Bestreben daraus gerichtet, überall da, wo sich Möglichkeiten zur Verbesserung und zur Vervollkommnung bieten, tat- kräftig zu wirken, auch jetzt im Kriege — wie das Beispiel der neuen Aufnahmestation zeigt — und zu allen Zeiten, die hierfür geeignet find. Mancherlei Neuerungen sind auf den Stationen bisher schon durchgeführt worden, die sich bewährt haben, und wettere werden folgen, sobald die Möglichkeit dazu gegeben ist.
In personeller Derbinduna, aber in räumlicher Trennung von der Klinik besteht eine Schwe- sternsch ule, die in dem früheren Soetbeerschen Hause an der Frankfurter Straße untergebracht ist und zur Zeit 24 Schwesternschülerinnen unter bei Obhut einer Jungschwestemführerin beherbergt Die Leitung der Schwesternschule untersteht dem Direktor der Kinderklinik, Professor Dr. Keller, der den jungen Schwestern bei ihrer berufliches Ausbildung jede nur mögliche Förderung zuteil werden läßt. Die jungen Schwestern erhalten eine sorgfältige Ausbildung in Theorie und Praxis, ihr Dienst kommt dabei den kleinen Patienten in der Kinderklinik zugute. In dem Hause der Schwestern» schule haben die jungen Schwestern schöne Wohn« und Gemeinschaftsräume zur Verfügung, ebenso einen Garten von ansehnlicher Größe, so daß ihnen die Freizeit zur guten Erholung werden kann
Man sieht, daß in unserer Universitäts-Kinder» klinik alles getan wird und sämtliche Vorbedingungen erfüllt sind, um den Dienst an dem kranken Kinde in bester Weise zu tun. Seitens der Eltern, insbesondere Mütter, kann hierbei wesentlich zuin. Erfolg mitgeholfen werden. Neben dem selbstvev stündlichen vollen Vertrauen zum Arzt und zur Leitung der Klinik ist es unbedingt erforderlich, die im Interests Der kleinen Kranken festgesetzte Besuchs, orönung genau einzuhalten. Wenn es auch vorn rein menschlichen Standpunkt aus verständlich ift, daß die Beschränkungen der Besuchszeit in der Kli. nik manchen Müttern und Vätern vielleicht hart an- kommen, so muß von ihnen aber doch beachtet werden, daß diese Beschränkungen zur Verhütung des Einschleppens von Krankheiten und zur unbedingten Sicherstellung Der Ruhe und Ungestörtheit für die Kinder dringend notwendig sind, ebenso wie zur Aufrechterhaltung eines geordneten Pflegebetriebs. Ganz abgesehen davon, daß es auch schon rein tech nisch unmöglich ist, stundenlangen Besuch von Erwachsenen in den Krankenzimmern weilen zu sehen, da dies den kleinen Patienten nur nachteilig wäre. Die Versorgung aller Kinder mit Schwesternhilfe ist zahlenmäßig so ausreichend, daß jedem Kinde die gebotene Pflege zuteil werden kann, so daß für die Mütter wirklich kein Anlaß besteht, sich außer« halb der festgesetzten Besuchszeiten in der Klinik aufzuhalten. B.
Oer Fußballsonntag.
VfB.-Reichsbahn — Luftwaffe.
VfL. Marburg — Watzenborn-Steinberg,
Da Bissenberg aus Der Bezirksklasse ausgeschieDen ist unD satzungsgemäß Die Spiele sowohl nach Punkten als auch im Torverhältnis nicht zu werten ftnD, so bedeutet das Ausscheiden Der Bissenberger eine Veränderung in Der Tabelle. Unter Berücksichtigung Des Spielgeschehens des Sonntags wird sie in der nächsten Woche erscheinen.
Wir glauben nicht, daß Die VfB.er sich gegen die Luftwaffe Durchsetzen können. Steinberg muß in Marburg gewinnen, wenn es feine schwer erkämpfte Position aufrechterhalten will.
Vfv.-Reichsbahn — Luftwaffe.
Sie Luftwaffe hat Das Glück, ihre Ausfälle von Spielern durch vollwertigen Ersatz ausgleichen zu können, während die VfB.er mit immer neuen Mannschaftsschwierigkeiten zu kämpfen haben. Da in Der Mannschaft Der Luftwaffe neue Gesichter auftauchen, ist eine bestimmte Voraussage nicht zu treffen. Für Die Gießener Hintermannschaft ist die schwere Aufgabe gestellt, den gefährlichen Lutter zu halten. Wenn man auch nicht damit rechnet, daß die Reichsbahner siegen, so hat die Mannschaft Doch das notwendige Können, Der Luftwaffe einen großen Kampf zu liefern. Die Ausstellung der Gießener
Der Freitag stand bei den 3. Hallenkampfspielen Der Hitler-Jugend in Stuttgart im Zeichen der Vorentscheidungen, Denn im Boxen, Ringen, Judo und Radball konnten die Kämpfe bis zu den Schlußrunden gefördert werden. Im Fechten wurden die Einzel-Wettbewerbe begonnen, und im Stadtbad Heslach nahmen die Re'ichsprüfungskämpfe des Schwimmer-Nachwuchses ihren Anfang.
harte Vorschlußrunden der Voxer.
Im Boxen wurden die 20 Endkampfteilnehmer in den zehn Gewichtsklassen festgestellt. Der letzte Mann von Hessen-Nassau, Krischkowski (Hanau), verlor im Wellergewicht gegen Garz (Mittelellre). Die Endkampfpaarungen lauten:
Fliegen: Otte (Hamburg) — Schiems (Düsseldorf): Bantam: Enaei (Mittelelbe) — Sitte (Ruhr-Niederrhein); Feder: Hoog (Westfalen) gegen Strübig (Niedersachsen): ß e i d> t: Willi Wietelmann (Niedersachsen) — Bihler (Württemberg); Welter: Garz (Mittelelbe) — Fenske (Ostland); Mittel A: Merl (Sachsen) — Hecht (Berlin); Mittel B: Holzapfel (Köln-Aachen) — Harry Wietelmann (Niedersachsen); H a l b s ch w e r A: Halbloch (Köln-Aachen) — Heiks (Nuhr-Nieder- rhein); Halbschwer B: Lesner (Thüringen)
Mannschaft steht noch nicht fest. Schiedsrichter ist Müller (Frohnhausen).
Steinbach Jugend — Garbenteich Jugend.
Diese Begegnung um Die Bannmeisterschaft ist neu angesetzt worden. Irn letzten Spiel mußten sich Die Platzbesitzer, nachdem sie bei dem Wechsel 2:1 geführt hatten, noch 3:2 geschlagen bekennen, da bei diesem Stand das Spiel vorzeitig abgepfiffen worden war. Falls Die Gastgeber am kommenden Sonntag nicht mehr Siegeswillen als in dem Spiel gegen Grünberg zeigen, werden sie kvohl wieder um einen verdienten Sieg kommen.
Grünberg 1. 3gb. — Saubringen 1. Jgd.
Am kommenden Sonntag beendet die 1. Jugend von Saubringen Die Vorrunde in Den Spielen um Die Bannmeisterschaft mit dem Spiel in Grünberg.
Turnertagung in Lich.
Ser Bereichsfachwart für Turnen im NSRL.- Bereich XII Hessen, Hermann Schüfe r-Kassel, wird mit seinen Mitarbeitern und mit den Fachwarten Der Bezirke am 19. und 20. April in Lich eine wichtige Arbeitstagung Durchführen, Die der Ausrichtung der turnerischen Sommerarbeit 1941 gelten soll. Man hat als Tagungsort Lich gewählt, weil Der Bereich Hessen beabsichtigt, sein Alterstreffen in Diesem Jahre in Lich durchzuführen und Die ersten Vorarbeiten dazu bei Der Arbeitstagung ausgenommen werden sollen.
gegen Puhlmann (Mittelelbe); Schwergewicht: Krause (Brandenburg) — Tybor (Pommern).
Vorentscheidungen im Ringen und Judo.
Sie Meisterschaftskämpfe im Ringen und Judo ind bis zu Den Entscheidungen gereift. Im Ringen jab es wieder sehr kampfreiche Tressen. Ein viel- ettiger Schwerathlet verspricht der Westmärker Franz W i 11 m a n n (Ludwigshafen) zu werden, Der schon Jugendmeister im Gewichtheben geworden ist und nun berechtigte Aussichten hat, im Ringen einen zweiten Titel zu erobern. Er hat bis zur fünften Runde sämtliche Gegner entscheidend, meist in Sekundenschnelle besiegt und traf in der fünften Runde auf den vorjährigen Weltergewichtsmeister Rudi Ries (Mannheim), gegen Den er einstimmig nach Punkten gewann. Im Judo sind in fünf von sechs Gewichtsklassen die Berliner am aussichtsreichsten im Endkampf vertreten. Im Bantamgewicht hat Der Frankfurter Größer noch Aussichten auf Die Meisterschaft. Sein Landsmann Wolfgang Schneider verlor im Schwergewicht nur seinen ersten Kampf, Dürfte aber auf Den vorderen Plätzen zu finden fein.
Inge Schmidt schwamm deutschen Rekord.
Ser erste Tag der Schwimmprüfungskämpfe im Rahmen Der 3. Hallenkampfspiele Der HI. brachte
als herausragende Spitzenleistung einen neuen deut» chen Rekord. Inge Schmidt (Hamburg) verbesi erte die feit fünf Jahren bestehende alte Höchst- eiftung von Hanni Hölzner (Plauen) von 1:22,9. In Abwesenheit von Ulli Schröder holte Franz Kriesten sich in Der ausgezeichneten Zeit von 1:10,6 Die Jugendmeisterschaft über 100 Meter Rücken. Einen Berliner Sieg gab es über 200 Meter Kraul Durch Harry Hitziger. Meisterin im Kunstspringen wurde Paula Tatarek (Westfalen). Ergebnisse:
100 Me^er Brust (BSM.): 1. Inge SchmDt (Hamburg) 1:22,9 (Seutscher Rekord); 2. Helga Krauchoff (Westfalen) 1:25,1; 3. Gisela Merten- fader (Ruhr-Niederrhein) 1:28,2. — Iungmädel: 1. Ingrid Kellner (Thüringen) 1:30,9; 2. Ursel Krey (Sanjig) 1:31,3; 3. Maria Kluft (Süsseldorf) 1:35,4. — 10 0 Meter Rücken (HI.): 1. Franz Kriesten (Niederschlesien) 1:10,6; 2. Wert Lindner (Moselland) 1:12,6; 3. Gerhard Geyer (Bayr. Ostmark) 1:13,9. — Jungvolk: 1. Wolfgang Brunner (Süsseldorf) 1:22,8; 2. Bruno Münch (Westfalen) 1:28,8; 3. Joses Dawlic (Wien) 1:37,4. — 2 00 Meter Kraul (HI.): 1. Harry Hitziger (Berlin) 2:22,5; 2. Hans Bosselmann (Süsseldorf) 2:23,3; 3. Albert Lindner (Moselland) 2:24,3. — Kunstspringen (BSM.): 1. Paula Tatarek (Westfalen) 78,66 Punkte; 2. Käthe Flemming (Hamburg) 73,46 P.; 3. Grete Kautsch (Niedersachsen) 67,42 P. — Iungmädel: 1. Helga Koch (Mittelelbe) 22,60 P.; 2. Ruth Fröscher (Württemberg) 22,53 P.; 3. Anni Sönges (Württemberg) 18,96 Punkte. — Turmspringen (HI.): 1. Günther Haase (Hamburg) 67,03 P.; 2. Günther Süvel (Niedersachsen) 63,12 P.; 3. Hans Mathi (Wien) 58,17 P.; 4. Kiw
(2Bürttemberg) 55,36 P. — Kunstspringen (DI.): 1. Gregor Scheiaer (Württemberg) 42,97 P.; 2. Peter Fabian (Sachsen) 38 P.; 3. Rolf Hohl» wein (Württemberg) 36 P.
Niedersachsen im Einer-Kunstfahren.
Unter Den 32 Bewerbern um Die Iugendmeister- schäft im Einer-Kunstfahren siegte nicht mrerroarfet Der Niedersachse Wolfgang Mönkemner, Dem nur Der Franke Lößlein in Der EntscheiDung gefährlich wurden. Mönkemeier behielt schließlich mit guten vier Punkten Vorsprung den Sieg. Von den süddeutschen Fahrern belegte Kempf Den 10. und Pslü» ger (Württemberg) Den 13. Platz. Ergebnisse:
Einer-Kunstfahren: 1. und Iugendmeister Wolfgang Mönkemeier (Niedersachsen) . 240,9 P., 2. Kuno Lößlein (Franken) 236,7 P., 3. Eugen Herbst (Hamburg) 229,6 P., 10. Georg Kempf (Hessen-Nassau) 208,8 P., 18. Engel (Hessen-Nassau) 192,3 P., 19. Mathes (Hessen-Nassau) 190,2 P.
Im Zweier-Radball wurden Die 4—9. Preisträger ermittelt Sen 4. Platz belegte die 2. Mannschaft von Hessen-Nassau, Rothengatter-Weitzel (Rüsselsheim) vor Niedersachsen I, Hamburg, Württemberg (Seuschle-Fingerli), Berlin und Mittelelbe. Sie Endrunde bestretten am Samstagnachmittaa Sachsen I, Hessen-Nasiau I (Rippel-Frohnapfel)
Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!
Ser dritte Wettkampflag der HI.
Vorentscheidungen der Boxer, Ziinger, Nadballer und Zudo-Kämpfer.
ä f X
'IVB).
MONDAMIN
gibt es auf die X-AbschnAe Der Reichs« brock-Me bjf blsz» 6
fiter bitte ein gutes^e^ept:Oftertorte
50g Fett, 100g Zucker, 1 over Milei, 200g Mehl, 100g Mondamin, 1 Päckchen Mondamin-Backpulver, 1 Päckchen Mondamin-Banillinzucker, '/<1 Milch, abgerieb. Zllronenscha le ob. einen beliebig anderen Geschmack. Fett mtt Zucker u. Mondamin-Danlllinzucker schaumig rühren. Das ganze Ei oder Eiersah dazugeben, abgeriebene Zitronenschale und Vas mit Mondamin und Mondamin-Backpulver gesiebte Mehl. So viel Milch (bis zu 7«1) angiehen, daß ein geschmeidiger Teig entsteht,der in einer Springform beiMittelbitze abgebacken wird. Die Torte nach dem Erkalten l-2mal aufschneiden und mit Marmelade oder Krem füllen, der aus Mondamin- Puddingpulver bereitet wurde. Die Torte mit Zuckerglasur überziehm u.rotL mit kleinen Ostereiern verzieren.


