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Donnerstag. 5. April Ml

tfr.ZO Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhesien)

seinen Tor-

;mb hat sichlanggemacht". Wir Soldaten suhlen

komm auch du zu KdF. und ziehe mit

und hole

Menschen in kleinen Gruppen hinaus,

Fortsetzung

(Nachdruck verboten.)

,Üm was für eine Familie handelt es sich?

Du Hast Nachricht von Charlotte?'

.M

tfnd so preiswert

Ja, ich wäre zu ihr gefahren, heute noch, aber ich habe es für meine Pflicht gehalten, mein Ver­sprechen zu halten, das ich dir gegeben habe. Ich hätte ja auch schweigen können, hätte heimlich und hinter deinem Rücken zu ihr nach Berlin fahren können, ohne dich ins Vertrauen zu ziehen. Eine

landet mein dem seinen.

Dummheit begangen, und das war nicht recht von ihr. Ich bin weit davon entfernt, sie zu verteidigen, aber du lieber Gott! mit ^ärte macht man doch alles nur schlimmer. Ich will ja durchaus nicht nach Berlin fahren, um ihr auszurichten, daß du sie wieder mit offenen Armen erwartest: ich will nur sehen, wie es ihr geht, was sie treibt, ob sie in Not ist."

Du tätest das gegen meinen Willen und gegen

Du wünschest es selbst?" rief Gert überrascht durch diesen plötzlichen Sinneswechsel.

Ich will dir selber Gelegenheit geben, die Er­fahrung zu machen, daß Charlotte deinen Besuch für überflüssig hält."

Bestimmt nicht! Sie wird sich freuen! Verlaß

seinem Vater gerufen. Er war gefaßt darauf, daß die Erlaubnis zur Reise zurückgezogen werden sollte, aber ebenso entschlossen, sich an solchen Be­fehl nicht zu halten.

Mathesius dachte indessen an keinen Widerruf. Er sprach über Gerts bevorstehende Abreise nach Bexlin wie über eine Geschäftsreise, die seine Der«

Starkwirluam, gegen Zahnstein- / Ansatz, zahnfleischkräfti­gend, mikrofein, mild aromatisch.

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ister verstauen, oben im Netz.

Hoppla, der Zug ruckt an, und nun echter Knobelbecher ausdrucksvoll auf sber besttmmt, die schwarzen Gesellen

,Sobald wie möglich. Morgen vielleicht." ,Wir sprechen uns vorher noch," murmelte Ma­

sis bereit sei, unter ihr Abenteuer einen endgültigen Strich zu ziehen. Gert möge ihn nicht mißverstehen! Er fordere Charlotte keineswegs/auf, nach Haufe zu kommen, er lege es ihr nicht einmal nahe, son­dern wünsche nur die Feststellung, daß er sie nicht abweisen werde, wenn ihr an der Heimkehr ge­legen sei.

Ich darf sie wenigstens von dir grüßen, Papa?"

verdunkel»in gszett

3. April von 19.58 bis 6.54 Uhr.

Es ist eine erfreuliche Tatsache, daß sich beson­ders wahrend des Krieges das KdF.-Wanoern einer immer größer werdenden Teilnehmerzahl erfreut und gute Aufwärtsentwicklung genommen hat. Durch den Ausfall der KdF.-Urlaubsreisen sowie überhaupt durch die Notwendigkeit, das Reisen den gegenwärtigen Erfordernissen entsprechend auf ein Mindestmaß zu beschränken, haben sich viele Volks­genossen entschlossen, ihre freien Stunden am Wochenende in der Natur inmitten einer frohen Kameradschaft zu verbringen, und im gemeinsamen Erleben die Schönheiten unserer engeren Heimat, an denen gerade das Rhein-Maingebiet an Zahl und Vielfalt so reich ist, kennenzulernen.

Zur notwendigen Erholung bedarf es nicht unbe­dingt einer weiten Reise. Wir haben schon oftmals auf die Bedeutung des KdF.-Wanderns hlngewie- sen und dabei klar erkennen lassen, daß auch auf kurzen Wanderungen in die nähere und weitere Umgebung Kraft durch Freude in des Wortes bester Bedeutung zu finden ist. Es braucht auch nicht Frühling oder Sommer zu sein, um die rechte Wan­derlust zu verspüren. Gewiß bietet das blühende Frühjahr, der warme Sommer oder der bunte Herbst seine besonderen Reize. Aber auch schon der Monat April, der noch nicht so farbenprächtig in Erscheinung tritt, ist durchaus zum Wandern ge­eignet.

Auch nicht so sehr auf dasWohin", sondern auf dasW i e" kommt es bei unseren Wanderungen an. Was wissen diejenigen vom Wesen und Sinn des -Wanderns, die sagen, es würden zu oft diesel­ben Wege begangen, und es ließen sich schwer neue Wanderziele mehr bieten. Abgesehen davon, daß unser Gau wahre Perlen an Naturschönheiten birgt, kann auch ein Waldweg in der kühleren Jahreszeit niemals langweilig und uninteressant sein, wenn man dasSchauen" gelernt hat. Wie vielerlei Geheimnisse offenbaren Wald und Flur dem sorgfältigen Beobachter, den sie in Bann ge­schlagen, und der gelernt hat, mit offenen Augen zu wandern. .

Mit... diesem Menschen?"-

Nein, der scheint sie im Stich gelassen zu haben. Sie wohnt in einem kleinen Vorort an der Havel, auf dem Wege nach Potsdam, weißt du? Ich fernte

Das kann ich nicht sagen, überhaupt weiß ich gar nichts Näheres, Papa, auch Falscher weiß nichts

besten, glaube ich, wenn sich einer von uns um , Lolott kümmerte. Dies wollte ich dir Vorschlägen." Aus welchem Grunde eigentlich?" fragte Ma- chefius scheinbar befremdet.Welche Veranlassung Woher fyaff hu, dich um Charlotte zu kümmern?"

v i ..Aber ich bitte dich, Papa! Wir müssen doch

it aiP behäi^ ) mehr fetzlich» nur ar len fuA jurüty

Rund 2000 Gießener Kleinkinder erhielten die Diphtherie-Schutzimpfung

wenn ich den Eindruck habe, daß sie doch Wort dar­auf legt. Du machst dir von ihr ein ganz falsches Bild. Papa! Glaube mir!"

.Wir werden sehen! Haben wir uns verstanden?" Vollkommen!"

I Am anderen Morgen fuhr Gert in seinem Zwei- dich darauf" ' ' " i sitzer in aller Herrgottsfrühe nach Berlin ab. Lis

Mathesius antwortete nichts und gab durch eine und vor allem seine Mutter hatten ihm in aller Geste zu verstehen, daß er das Gespräch für be- Heimlichkeit wesentlich andere Derhaltungsmaß. endet hielt. Auch Gert hatte keine Lust, es fortzu- regeln auf den Weg mstgegeben als sein Vater, setzen. Er ging und wurde noch einmal an der Tür! (Fortsetzung folgt)

die große Tube die kleine Tube 25

wissen..."

Wir wissen, daß sie es für richttg gehalten hat, jede Verbindung zu uns abzubrcchen. Hat sie dich gebeten, zu ihr zu kommen? Hat sie dich aufge­fordert, dich um sie zu kümmern? Braucht sie deine Hilfe?"

Nein, aber ich sollte meinen ..."

Ich verstehe dich, ich mache dir auch keinen Vor­wurf. Dein brüderliches Gefühl ehrt dich. Ich sehe jedoch keinerlei Veranlassung, von uns aus den ersten Schritt zu tun."

Eine Welle schwieg Gert Er war ratlos, ärger-

Aus der Stadt Gießen

Oie Knobelbecher.

W ritt th Nn dr: Audi», d fror. teniE

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die Universitäts-Kinderklinik und das Staatliche Ge- sundheitsamt Gießen in dankenswerter Weise ein­setzten, mit großer Aufgeschlossenheit begrüßt haben. Damit haben die Eltern, in richtiger Erkenntnis ihrer großen Verantwortung, nicht nur ihrem eigenen Kinde, sondern auch einer für unsere Zu­kunft und das Volkswohl bedeutsamen Maßnahme der öffentlichen Gesundheitspflege eine wertvolle Förderung zuteil werden lassen.

Die Impfung der Kleinen wurde in Gießen an mehreren Tagen hintereinander in einem geeigneten Schulzimmer der Schillerschule durchgeführt, in Wieseck und Klein-Linden wurde sie in den dortigen Schulräumen vorgenommen. Dank tatkräftiger Hilfe­leistung von Frauen der NS.-Frauenschaft und von Helferinnen des Deutschen Roten Kreuzes sowie älteren Schulmädchen, die sich allesamt uneigen­nützig in den Dienst der guten Sache gestellt haben, war es den Aerzten und Aerztinnen möglich, an einem Jmpstage jeweils in zwei Stunden etwa 200 bis 300 Kleinkinder mit der Schutzimpfung zu versehen. Die Kleinen machten dabei im allgemeinen keine Schwierigkeiten, wenn es auch manche Ein­oder Zweijährige gab, die sich angesichts der unge­wohnten Umgebung und des lebhaften Betriebs das übliche Kindergeschrei nicht verkneifen konnten. Die Mütter taten ihr Möglichstes, um mit ihren Klei­nen über die durch die Umstände bedingte teilweise Wartezeit mit Einsicht und Humor hinwegzukom­men, so daß auch sie zur glatten Erledigung der öffentlichen Impftermine wesentlich beigetragen haben.

Im kommenden Svätsommer ober Herbst soll die Diphtherie-Schutzimpfung aller Kinber im Alter von 6 bis 14 Jahren folgen, bamit dann auch diese Jahrgänge, ebenso wie nunmehr die Kleinkinder, in wirksamer Weise vor der tückischen Krankheit vorbeugend geschützt werden. B.

Wie ich darauf komme, über die beiden schwarzen, glanzenden Burschen zu schreiben? Nun, weil ich ben braufgetreten worben bin, und zwar ziemlich iräftig. Stumpf und frech ist plötzlich ein grauer Zleck auf meiner linken Stiefelspitze. Alle Spucke vor vergebens. Aber was strecke ich auch meine Seine so lang ins Abteil, daß der Pionier, der schwer- epackt zusteigt, mal kurz und fräftig drauftreten nutz? Ich springe auf und helfe ihm ' '

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Roman von Otto WM.

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Anschluß gegeben haben. Sie scheint sich in dem Haushalt dort zu beschäftigen. Jedenfalls ist ein

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... nehmen sich

ps da unten gar nicht übel. Sie sind widerstands- ihig geworden und vertragen einen Puff.

So, nun sitzen wir wieder. Das Fenster hat einen Ebenen Schein, als bie untergehende Frühlings- inne noch einmal aufleuchtet. Der Kamerad schläft

Darum Volksgenosse, wenn du noch fernstehst, ... -I t--:t fröhlichen

bisher tt b der r erden. ij ten Aerbri? Liarf fön- periode t °ß i Ende y nb dadlN- be E orden,' «uteilo^ drei *

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'kz^Mitteilung'machts auf den allen Herrn kei-

0-ert machte ein verblüfftes Gesicht. J

8e;gt du das? Hast du etwa auch schon von dem Stiebe gehört?"

Von welchem ©erebe?'

G-ert hätte sich am liebsten geohrfeigt. Zum Dv jloinaten war er völlig ungeeignet.Die Sache ist »nlich die." besann er, ,chaß semand aus Ofchmtz «st-rlvtte getroffen hat, und das hat der Betreffende Ittir(id) nicht für sich allein behalten tonnen, er ht es auch nicht für das Richtigste gehalten, uns , .erständigen, iondern er hat. geschwatzt Und le es nun mal in Oschmtz ist, cs wird getufchelt.

meinen Wunsch! . . v .

Der Zorn in Gort wollte zum Durchbruch kommen. Haltungsmaßregeln nötig machte.

Er war nahe baran, das Zimmer einfach zu oer-; Er ermächtigte Gert lediglich, sich nach Char- lassen, aber er rief sich noch einmal zur Ordnung, lattes Lebensumständen zu erkundigen und ihr mit» ' ' zuteilen, daß ihr der Heimweg offenstünde, sofern

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Im Verlaufe der letzten Wochen ist in Gießen und in den Vororten Wieseck und Klein-Linden in Gemeinschaftsarbeit der Universitäts - Kinderklinik und des Staatlichen Gesundheitsamtes Gießen der erste Abschnitt der Diphtherie-Schutzimpfung der Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren durchgeführt und am gestrigen Tage abgeschlossen worden. Ins­gesamt erhielten rund 2000 Kinber biefe Impfung, ber nun vom Beginn ber kommenben Woche ab die zweite und zugleich letzte, also die abschließende Impfung folgen wird. Nack deren Durchführung werden unsere Kleinen im Alter bis zu 6 Jahren in wirksamer Weise vorbeugend gegen eine Krank­heit geschützt fein; die in früheren Jahren und Jahr­zehnten alljährlich große Opfer gefordert hat und damals als eine Geißel für die Kleinkinberjahr- gänge angesehen wurde.

Wie wir auf Anfrage bei dem Direktor der Uni­versitäts-Kinderklinik Professor Dr. Keller hören, ist ber erste Abschnitt ber Diphtherie-Schutzimpfung völlig glatt verlaufen. Es hat bei den kleinen Impf­lingen keinerlei Komplikationen gegeben. Die Müt­ter, bie u. a. auch durch einige Aufsätze imGieße- ner Anzeiger" vbn zuständiger fachkundiger Seite über den Sinn und Zweck und die große Bedeu­tung dieser vorbeugenden Impfung für die Heran­wachsenden Kinder aufgeklärt worden waren, kamen in großer Bereitwilligkeit mit ihren Kleinen zu den öffentlichen Impfterminen, soweit einzelne Mütter, veranlaßt durch augenblickliche Unpäßlichkeit ihres Kindleins ober wegen anberer Gesichtspunkte, nicht eine vorherige ober etwas spätere Impfung der Kinbchen in ber Kinberklinik selbst ober bei einem Arzt vornehmen ließen. Es muß hervorgehoben werden, daß die Vornahme der Schutzimpfung seitens der Kindeseltern völlig freiwillig war. Um­so erfreulicher ist es, feststellen zu können, daß alle Eltern diese vorbeugende Maßnahme, für bie sich

lich über sich selbst, weil er überhaupt mit seinem von seinem Vater zurückgehalten.Wann reift bu Vater gesprochen hatte, unb schließlich wurde er alfo?"^ aufgebracht über ben Eigensinn des alten Herrn.

Er blieb jeboch ruhig.Bitte, verzeih, wenn ich ..... . - »

deine Haltung nicht billigen kann, Papa. Lolott ge- thesius mit einer Miene, als sei er in Gedanken hört zu uns, sie trägt unseren Namen. Sie hat eine schon bei ganz anderen Dingen, aber Gert ließ sich ' ' - ..... durch diese gespielte Teilnahmslosigkeit nicht tauschen.

Er setzte seine Abreise für ben übernächsten Tag fest unb wurde tatsächlich noch am Abend zuvor zu

ins alle wie in einem guten Quartier in der Bahn, immer haben mir Erwartung und Hoffnung im i<rzen, wenn wir so fahren. Einmal vielleicht, weil ter Zug uns heimwärts bringt, oder weil wir wie- ter hinausfahren ,zu ben Kameraden und uns auf . je freuen. y

Da geht die Schiebetür auf, und ein blondes Habchen in der blauen Uniform blickt herein. Ihr Gesicht ist dienstlich und streng unb sieht so aus wie Hutti im Frieden, wenn wir mal etwas später teimfommen. Und sie tippt mein schlafendes Gegerz- üer an.He, Sie!" Der offene Mund klappt zu nb fielst natürlicherweise die Augen auf.Ziehen tie bie Stiefel aus, wenn Sie sich langlegen!" Der Monier guckt erst mal maßlos befrembet. Er denkt etwas wieSolbat unb Stiefel ausziehen ober Ute Füße". Aber bann nickt er gutmütig und zerrt nb stöhnt unb stemmt unb klemmt das Bein zwi- fipen Eksenstange und Heizung und will erfolgreich f-ne Knobelbecher herunterziehen. Fräulein Schaff- rr geht beruhigt, unb das ist gut. So braucht sie reine schwarzen Hände nicht zu scheu, denn ich j>be sie endlich runteraetriegt. Nun stehen sie warm trb dampfend in der Ecke unb glotzen böse auf mich, fein, nein, ausziehen lassen sie sich nicht gern. Das fcbeutet kalt und steif werden und Falten ins Ge- fif)t bekommen. So zerknittert in die Welt schauen, ks ist nichts für unsere Stiefel. Sie wollen straff lirb stolz aussehen.

Stiefel haben ein soldattsches Herz. Immer sind sb bereit. Immer haben sie Dienst. Sie stehen früh nrt uns auf und bleiben in Bewegung bis zum Ji pfenftreid).

Als ick mein erstes Paar damals auf Kammer »cder abgeben mußte, weil sieDU." geschrieben Burben, hat es mir ordentlich wchgetan. Trübe

-d einsam blieben sie in einer Ecke stehen und (flauten mir, wie ein ausgedientes Pferd, traurig Ach. Ja, treu sind die Knobelbecher.

Rremrn. Wieder geht die Tür auf, unb ein jun- »s Mäbchen steigt ein. Sie setzt sich, und ihbe Schühchen, mit zarten Füßchen angefüllt, kommen 1 ^gerechnet neben ben Quadratlatschen des Pio­trs zu sichen, die ganz plump und hilflos drein- ! Iflrruen. Sie mären ob biefer Begegnung gewiß 1 in-otet wenn sie nicht so schwarz gewesen wären, feft hätte ich über bie beiden Tollpatsche gelächelt, Q:cr nein, jetzt schäme ich mich. Ich halte zu euch! Über Knobelbecher darf man nicht lachen.

Dieter Menninger (ff-PK.)

Sornnfitett.

Xagesfalenber für Donnerstag.

NSG.Kraft durch Freude": 19 UhrSchwarzer d-ter" Gloria-Palast, Seltersweg:So gefällst lt mir!". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Pre° mrre" Oberhessischer Kunsiverein unb Wmter- Silfsroerf: 17 bis 19 Uhr Ausstellung im Turmhaus m Brcmb. i

Ortszeit für ben 4. April.

Sonnenaufgang 6.55 Uhr, Sonnenuntergang 20.03 Dir. Monduntergang 2.30 Uhr, Mondaufgang 1116 Uhr

|Was tuscheln sie sich denn zu?"...... ! Ausrede hätte sich schon gefunden. Ich hab' es nicht

Daß das kleine Kind, das Lolott betreut, ihres getan, weit ich geglaubt habe, bu würbest Verständ- »Rorzoih bitte sei! Verrückt, was? Kurz unb gut, es wäre am nis für meinen Plan haben. Was mich betrifft, so . .

verzeig, h<>ff<>n nfmfbe i(h menn fi(f) einer von uns um halte ich es für richttg, Lolott aufzusuchen, unb ich erkundigte sich Gert treuherzrg, um chn auf bte werbe es tun, weil ich mich mit beinern Verbot Probe zu stellen.

........ ......... Mathesius zauderte.Ich glaube kaum," ant-

nerlei sichtbaren Eindruck. Er hatte sich völlig in ber Gewalt.Wer hat sie also gesehen? Und wo?"

Der junge Felscher ist ihr begegnet, und zwar in Berlin."

Er hat mit ihr gesprochen?"

Nein, das nicht. Aber es ist kein Zweifel daran:

Charlotte hält sich in Berlin auf."

Mathesius runzelte bie Brauen, als er fragte:

'M Wit

Öert schloß hinter sich die Tür.,, $ana, baß ich dich hier störe, aber ich muß dir eine Erteilung machen, unb es ist dringend.

nicht abfinben kann. Aber ich würde mich sehr, , .

freuen, wenn bu mir boch noch bein Einverstcinbnis wartete er schließlich,baß sie nach dem Abschied, ba,vi näbeft!" den sie von uns genommen hat, befouberen Wert

Mathesius sah ihn einige Sefunben lang an, auf meine Grüße legt." ,

zuckte bann bie Achseln und sagte:Reise also!"!Na, bann will ich sie wenigsttns von dir grüßen.

dir Kratt für bie Anstrengungen ber vor bir lie- genben Arbeitswoche! Unser Gau ist wie kaum ein anderer dafür geeignet. Eine Unmenge landschaft­lich reizvoller unb abwechslungsreicher Ziele laben dich allerorten ein. Du wirst bestimmt deine Freude daran haben. Auskunft geben bir alle KdF.-Dienst- stellen sowie die KbF.-Wanber- unb KdF.-Betriebs- roarte.

Tierschutz gilt für alle Vögel.

Die im ganzen Reich geltende Naturschuüverorb- nung verbietet nicht nur, ben Sing- ober sonstigen Dormiegenb nützlichen ober seltenen Vögeln nachzu^ stellen, sie mutwillig zu beunruhigen, zu fangen, zu töten ober ihre Eier, Nester ober anbere Brut­stätten zu beschädigen ober wegzunehmen. Auch nach menschlichen Begriffen gibt es keine Vögel, bie nur nützlich ober nur schädlich sind. Deshalb werden alle Tiere, also auch alle Vögel, gegen Quälerei geschützt. Nimmt eine Vogelart so stark unb unnatürlich über- hanb, daß, etwa durch ben Sperling, anbere Vogel­arten beeinträchtigt werben, dann ist es Aufgabe staatlicher Stellen, hiergegen einzuschreiten, nicht Aufgabe einzelner Personen. Vogelnester, die sich an ober in Gebäuden störend ober belästigend be­merkbar machen, dürfen nur dann entfernt werden, wenn sie noch keine Jungvögel enthalten. Kinder und Jugendliche dürfen sich beim Beseitigen solcher Nester ober beim Vogelfang nicht beteiligen. Wenig bekannt ist es übrigens auch, daß bie Derfütterung von Brotresten an Singvögel Tierquälerei ist. Ab­gesehen davon, daß Brot überhaupt nicht zum Ver­füttern da ist, wie ja auch der Bauer unb Land­wirt die Parole kennt unb befolgt: Wer Brotge- treibe verfüttert, hilft dem Feind! Aber auch sonst ist bie Brotverfütterung an Singvögel schädlich, weil diese an Körner- ober Jnsektenfutter gewöhnt unb ihre Derdauungsorgane nur bafür eingerichtet pnb.

Lernt fremde Sprachen!

Viele unserer jungen Männer, bie jetzt als Sol­daten in fremden Ländern weilen, haben es sich vor Ausbruch des Krieges wohl kaum vorgestellt, daß sie mit Menschen zusammenkommen würden, die verschiedene fremde Sprachen besitzen. Auch aus unserer engeren Heimat werden woyl nur wenige vor dem Kriege auf den Gedanken gekommen sein, einmal in italienischen, französischen, belgischen, holländischen, skandinavischen, rumänischen usw. Orten mit ber Bevölkerung in Berührung zu kom­men, ober vielleicht auch Gelegenheit zu haben, nach dem Kriege auch andere Länder, wie etwa Rußland, Schweden, Spanien aufsuchen zu können. Mancher versucht sich jetzt mit seinem fremdsprach­lichen Schulwissen so gut cs acht fortzuhelfen, an­dere, denen auch diese Grundlage fehlt,kauder­welschen" und bedienen sich ber Zeichensprache.

Günstigere Bedingungen für die Zukunft bestehen für bie Volksgenossen in der Heimat. Ihnen bietet die NSG.Straft durch Freude" die Möglichkeit, fremde Sprachen in Kursen zu lernen bzw. sich in ihnen fortzubilden. Das ist für viele, namentlich für junge Menschen nicht nur für Burschen, son­dern auch für Mädchen eine gute Gelegenheit, die bereitwillig ausgenutzt werden sollte. Auch in Gießen veranstaltet bie NSG.Kraft burch Freube" -Hi diesem Jahre wieder fremdsprachliche Kurse für Anfänger unb Fortgeschrittene. Für das Sommer­halbjahr sind neben den Kursen für Italienisch, Französisch und Englisch auch Anfängerkurse für Russisch, Schwedisch und Spanisch in den Arbeits­plan ausgenommen. Die in diesen Fächern unter­richtenden Lehrkräfte sind sämtlich methodisch unb wissenschaftlich aufs beste oorgebilbet unb besitzen zum Teil langjährige Auslanbserfahrungen, so daß bei dem Unterricht auf ber kulturellen Seite des je­weils in Betracht kommenden Landes in genügen­der Weise Beachtung geschenkt werden kann. Die Leitung ber Kurse hat Studienrat Dr. Hillen- brand übernommen.

Die Beteiligung an diesen Kursen kann von dieser Woche ab angemeldet werden. Nähere Auskünfte erhalten Interessenten jeweils Dienstag und Don­nerstag abends in der KbF.-Dienftstelle in ber Schanzenstraße.

Gebt die Ostersendungen jetzt zur Post!

Man wartet nicht erst ien letzten Zeitpunkt ab, sonbern liefert seine Ostersendungen Pakete, Päckchen unb namentlich Feldpostpäckchen schon in diesen Tagen, aber jud)t später als am 3. Aprils zur Post, wenn sie rechtzeitig ben Empfänger er­reichen sollen.

Volkstümliche Wettkämpfe beim VHE.-Zubiläum.

Wie wir kürzlich bereits mitteilten, finden in Verbindung mit der 6 0 - Iahrfeier des D H C. am 8. Juni in Schotten volkstümliche Wett­kämpfe des NSRL. statt, die als Ersatz für das Hoherodskopfbergfeft gelten. Die vom NSRL.-Be- zirk Friedberg, dem Betteuer des Hoherodskopf- bergfestes, zur Ausschreibung gelanaenben Wett­kämpfe werden auch offen sein für den Bezirk Gießen, der auch zu den Hoherodskopfbergfeften der letzten Jahre immer einen erheblichen Teil der Wettkampfe stellte. NSRL. - Dezirksführer SA.- Hauptsturmführer 011 e r b e i n (Friedberg) und stellverttetender Bezirksführer Hans Stein (Gie­ßen) einigten sich auf die gemeinsame Durchfüh­rung. In einer Defprechung mit dem DHC. werden die Einzelheiten der Wettkampsveranstaltung feftge- legt, die voraussichtlich auf dem Bockzahl bei Schot­ten durchgeführt wird.

Giehen-Klein-Linden.

Den Eheleuten Johannes Lenz X. und Ehefrau Marie, geb. Schäfer, und Adolf Brandenbur­ger und Ehestau Elifabeth, geb. Kinzebach, die am Sonntag goldene Hochzeit feiern konnte, wurden rrm vielen 'Seiten herzliche Glückwünsche entgeg *>

Fröhliches Wandern anstatt kostspieliger Reisen

Unser <Sau bietet die abwechslungsreichsten Möglichkeiten.

*

Mathesius zog sich neuerdings bemerkenswert läufig in dasKabinett" zurück, um dort zu lesen ibtT einige Prioatbriefe zu schreiben. Er saß dort, "di andere Leute in der Kirche sitzen, wenn sie un- wni lluu, ^ui^uu.h, .ux.qi u«. fÜB mit sich und der Welt sind und ihren frieden ungefähr. Sie scheint dort bei Leuten

duderfinden möchten. ! Unterkommen gefunden zu haben, die ihr Familien-

,»m allgemeinen war es eine ungeschriebene Haus-

! tänung, daß man den alten Herrn in seinemKa- ----

lirett" nicht störte. Zum erftenmal in seinem Leben kleines Kind im Hause und... na, was eben so zu

? Irtd) Gert diese Regel. Er pochte behittsam an, einer Familie gehört." bischte unb trat auf bas etwas unwilligeHerein »it einer undeutlich gemurmelten Entschuldigung | ibtr i)ie Schwille. -- , .....-

. Mathesius saß an dem alten Nußbaumsekretär Genaues, aber ime das nun eben mal fo ist. aus M machte (Eintragunqen in ein Buch. Er legte die einer Mucke wird em Elesant gemacht, und >ed°r siijieder hin als er 'einen Sahn erkannte und redet immer noch mehr als der andere. Es ist gc- - d ^.s Was gib" es mein Junge?" fragte er rade,u lächerlich was die Leute sich .,utu,cheln."

einem sehr sansten Ton. den er früher nicht ge-1 ' tont hatte.

I @rar tie, bie? swei üte I W rechtiM @elegp möglB zu » ir M' 3u 1 $ 0 ®rar linder 0 @rar 14 in b