Ausgabe 
4.1.1941
 
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Unsere Vögel im Winter

48D

Morgen

schenke!.

9JL-^i»OTt

teilungsperiode unverändert.

Die Ration an Marmelade wird vom 13.Jn-

Die

05 Drtzlar 1SC0.

Die Blau-Weißen müssen am Sonntag zum FC.

Die BfBer batten schon vor Beginn der Berbands-

Mannschaft. Die Marburger haben nun auf alte,

gangenen Sonntag einen Erfolg, als die Mann

geschehen

Kalender auf das Lahr 1941

adox

Lauterbach.

3. Dan. Der Oberleutnant

nächst jedem M^alied Kreis

* Ulrichstein, Georg Meiski von mann befördert.

gangen, die Abgabe von Lebensmitteln, die an sich nicht kartenmäßig bewirtschaftet werden, jedoch nur in beschränktem Umfange zur Verfügung stehen, auf 5t i n b e r und Jugendliche zu beschrän­ken. Um das z.u erleichtern, erhalten die freien Ein­zelabschnitte der Rährmitt-elkarten für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren von der 19. Periode an den AufdruckJod".

Ersah gegen die Stammspieler aystauschen können. Trotzdem wird die Mannschaft kämpfen muffen, um zu gewinnen. Der vergangene Sonntag sollte sie belehrt haben, daß die gegebenen Bodenverhältnisse keine Möglichkeit für ein engmascb'.a'S Jnnensniel bieten. Sie spielen mit Levyer, Fleischhauer, S -litz, Kraft. Leu'heuser IV., Möhl. Ehmann, Heß, Ben« , ner, Godglück, Wunderlich, Hofmann. Die endgül­tige Entscheidung wird noch getroffen.

Ueberraschung.

VsB.-Relchsbahn VfL. Marburg.

Das AmtSoziale Selbstverantwortuna"' tit der DAF. und der Reichsverband der gew^cvlichcr Berufsgenossenfchaften haben auch für 1941 gemein­sam einen Unfallverhütungskalender (249) herausgegeben. Der für alle Schaffen­den bestimmte Kalender, ist so gehalten, daß er jedem etwas geben kann. Sieben, dem Kalendarium und den Anweisungen fürErste Hil'e bei Un- glücksfällen" wird durch Wort und Bild in unter­haltender Form die B'Deutung der Unfallverhütung anschaulich dargestellt. Bildliche Ge-genüberftellun-acn zeigen treftend, daß Dorfichts- und Sicherheitsmaß­nahmen sowohl für den Soldaten der Front als auch für den Soldaten der Arbeit notwendig find. Seine besondere Rote erhält der 64 Seiten starke Kalender durch die Einfügung von Sondertexten für einzelnen Berufsgenossenschaften.

** Don der Gießener Straßenbahn werden in unserem heutigen Anzeigenteil wichtige

klaren, mondlosen Nachten mittlere Schwertstern von umgeben ist. Der Orion- Kern einer noch viel aus-

Schwert des Orion. In erkennen mir, daß der

Verdunkelungszeil

in der Woche vom 5. bis 11. Januar: 17.25 Uhr bis 9.25 Uhr.

Die Wett des Orion

Der Sternenhimmel im Januar.

Dc>n Or. Erwin Kossinna.

Drr Frrßöatt am Sonntag.

DfB -Reichsbahn Marburg Wetzlar 05 -- 1900 Watzenborn-Steinberg Luftwaffe. Bissenberg Naunheim

Die Lebensmittel

in derzeit vomlS.Lanuar bis9.Februar

Erhöhte Zuteilung von Marmelade.

# Mainzlar, 3. Jan. Der Gefreite Wilhelm Krug von hier wurde zum Unteroffizier befördert. Die hiesige Schweineoersicherung hielt in der Wirtschaft von SJlüücr ihre Generalversamm­lung ob. Den Jahresrückblick gab der Vorsitzende Hch. Klingelhöfe r. Anschließend erfolgte die Rechnungsablage durch den Rechner L. Becker. Die Kasse zeigte einen guten Stand. Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Der Mitalieder- stand ist auf 62 gestiegen. Eine Satzung soll dem- zugestellt werden.

___ Marburger haben sich, wie das Resultat gegen Naunheim aufweist, anscheinend gefunden. Aus diesem Grunde haben die Leute vom Wald-1

Bekanntmachungen über den Wegfall von Wochen­karten und über Fundgegenstände veröffentlicht.

Amtsgericht Gießen.

Die A. H. in Gießen hatte im September und Oh (ober vorigen Jahres ihrer Dicnftherrschaft 75 RM. und Toilettengegenstände im Werte von 8,45 NM. entwendet. Die Angeklagte wurde zu einer G e - fängnisstrafe von sechs Wochen verur­teilt. Straferschwerend kam der große Vertrauens» mißbrauch der Dienstherrschaft gegenüber in Be­tracht.

Der R. B. in Friedberg war beschuldigt, in der Nacht vom 17./18. Juni 1939 in Friedberg einem Manne im Laufe einer Auseinandersetzung einen Stich in den Leib versetzt zu haben, wodurch eine lebensgefährliche Verletzung hervorgeruscn wurde, die sofortige Operation und längere ärztliche Be­handlung notwendig machte. Der Angeklagte war geständig, er will aber in Notwehr gehandelt haben. Dem Antrag des Anklagevertreters entsprechend wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe von zehn Mona- t e n verurteilt.

Aus der engeren Heimat.

E ne Neunzigjährige in Grünberg.

4- Orünberg, 4. Jan. Am Sonntag, 5. Ja­nuar, vollendet Frau Elisabeth Seid, geb. Jakob, ihr 9 0. L e b e n s j a h r. Sie erfreut sich noch guter Gesundheit und ist auch geistig noch sehr rege. Seit 1907 ist sie verwitwet. Don ihren fünf Kindern leben nur noch zwei, außerdem kann sie auf sieben Enkel und vier Urenkel zurückblieben. Sie stammt aus dem benachbarten Harbach.

Landkreis Gießen.

hier wurde zum Hanoi- Der Rechner Georg Rühl von der hiesigen Spar- und Darlehnskasse glitt in seinem Dienstzimmer aus und brach den Ober-

Wenn die Herbststürme die letzten Blätter von den ßaubbäumt.i weggefegt haben, sehen wir in den Astgabeln sehr ost die leeren Vogelnester, und kön­nen bann erst so recht ermessen, welcher Schutz das dichte Laub den Vögeln im Sommer während der Brutzeit bqt. Daß die Vögel diese Nester als Schlupfwinkel oder Schlafplatz benutzen, ist eine weit verbreitete Ansicht, und in manchen Abendlied­chen wird davon gelungen, daß die Vöglein schon längst in ihren Nestern schliefen. Das stimmt nicht. Nachdem die Brut beendet ist und die Jungen flie­gen können, werden die meisten Nester verlassen und auch im nächsten Jahre in den seltensten Fäl­len wieder ausgesucht. Zur nächtlichen Ruhe be­nutzen die Vögel ganz andre Schlupfwinkel.

Die verlassenen Olefter würden aber auch jetzt im Winter keinen Schutz vor der Witterung oder gar den Feinden bieten, da das schützende Laubdach fehlt. Freilich gibt es einige Dogclarten, besonders unter den Höhlenbrütern, die ihr Nest auch außer der Brutzeit benutzen, wie z. B. Stare, Spechte, Meisen u. a.

Im Winter haben unsere Vögel während der Tagesstunden ihre Arbeit mit der Nahrungssuche. Das Futter ist knapp und schwer zu finden. Der Hunger ist groß, weil die Kälte zehrt.

Bei ungünstiger Witterung werden während der Nacht schneegeschützte und nach Möglichkeit warme Plätze ausgesucht, die Schutz gegen die zahlreichen, im Winter besonders hungrigen Feinde bieten.

Natürlich sind die Vögel am besten dran, die in den Nadelwäldern leben. Auer- und Birkhühner finden hier Schutz und Sicherheit. Fasanen lieben mehr den Rand des Waldes und die niedrigen Büsche. Die Krähen ziehen am Abend in großen Scharen sehr ort zum Wald zurück, nachdem sie bei Tage die Felder und die Dörfer mit ihrem Geschrei erfüllt haben.

sportplatz noch nicht gewonnen.

Die 1900er fahren mit stärkster Besetzung nach, -------M......----- ----- .

Wetzlar. Trotz der guten Form der Wetzlarer sind Wetzlar und stehen oam.t vor Dem schwersten Spiel, die stillen Hoffnungen der Gießener daher nicht der diesjährigen Me.sterschaftslampfe Der ganz unbegründet. In Steinberg wird die Luftwaffe.steht nämlich nur mit einem Verlustspiel an der , um eine Niederlage nicht herumkommen. f Spitze. Ein Beweis, welche Spielstarke er zur Zett

Gemessen an Den Leistungen der Bissenberger am besitzt. Die Blau-Weißen Dagegen sind schon Zlcm- Vorsonntaa dürften die Naunheimer auf Dem ge- j lid) mit Verlustpunkoen belastet, und em aber- fäbrlichen Platz in Bissenberq einen schweren Stand maliger Verlust wäre gleichbedeutend mit Dem haben/ Ein Teilerfolg Der Bissenberger wäre keine Schwinden jeglicher Aussicht. Es werden ocsyald

durch die Winternacht und gewährt einen eigen­artigen Reiz. In unseren Breiten erreicht Sirius keine größere Höhe über Dem Horizont als Die Sonne Anfang Februar. Auf Dem langen Wea, Den [ein Licht Durch Die Lufthülle zurücklegen muß unD auf Der Luftunruhe beruht Das starke Funkeln. Si­rius ist nur neun Lichtjahre von uns entfernt und von allen helleren Fixsternen der nächste.

Zwischen Sirius und Prokyon steigt die Milch­straße empor, bis zur Kassiopeia im Zenit, von wo sie sich Nach Nordwesten zum Schwan senkt. Mit einem Feldstecher erkennen wir bereits Den gewal­tigen Sternreichtum Der helleren Milckstraßenwol- ken, namentlich im Perseus, in Der Kassiopeia unD im Kepheus. Am südlichen Rande der Milchstraße, unweit des Zenits, verläuft Die Sternlinie der An­dromeda, nach Westen in das Pegasusquadrat ein» mündend. Der berühmte Andromedanebel, ein in etwa 700 000 Lichtjahren Abstand befindliches spiral'örmiges Sternsystem. finden wir dicht am Rande der Milchstraße. Dieser Spiralneb-el ist in mondlosen Nächten leicht mit bloßem Auge zu er­kennen.

Im Nordwesten nähert sich die Wega dem Hori­zont. Den Himmelswagen im Großen Bären sehen wir östlich Des NorDpunktes in auffteigenDer Be-

einem giänzenden Nebel n e b e I stellt Den hellen ------

geDehnteren Gasmasse Dar, in die zahlreiche Sterne eingebettet sind. Pyoiographische Aufnahmen zeigen nämlich, daß Die Anordnung Der Nebelmassen mit der Sternoerteilung in enger Beziehung steht.

Die Hellen Sterne des Orion sind sämtlich Licht­riesen im Vergleich zur Sonne. Dor allem gilt Dies vom Nigel, Der die 18 000'ache Leuchtkraft Der Sonne besitzt unD einer Der lichtmächtigsten Sterne überhaupt ist. Aber auch Beteigeuze und die drei Gürtelsterne sind mehrere tausend Mal Heller als die Sonne. Während aber bei Nigel und Dm Eür- telsternrn Die enorme Leuchtkraft hauptsächlich durch die sehr hohe Oberslächentempsratur von 13 000 bis 20 000 Grad bedingt ist, rührt sie bei der relativ kühlen Beteigeuze (34Ö0 Grad) von Der riesigen Ausdehnung dieses Stern her, der etwa 300. bis 400mal so groß ist wie unsere Sonne. Die Orion­sterne, von Denen wir mit freiem Auge nur Die Sichttiefen erkennen können, bilden einen mehrere hundert Sterne umfassenden zerstreuten Stern- hauen in 200 bis 630 Lichtjahren Entfernung.

Ungefähr in der Verlängerung der Linie Der Gür­telsterne nach links unten steht Sirius, Der hellste aller Fixsterne. Wie Das Feuer eines Dia­manten funkelt sein unruhige» blauweißer Licht

wegung, aber mit abwärts gerichteter Deichsel.

Der veränderliche Stern Algol im Perseus, dessen Licht in regelmäßigen Abständen von rund 69 Stun­den auf ein Drittel feiner normalen Helligkeit ab­geschwächt wird, hat günstig zu beobachtende Mi- nima am 2. Januar um Mitternacht, am 5. um 21.30 Uhr, am 25. um 23 Uhr, am 28. um 20 Uhr Sommerzeit.

Den Morgenhimmel schmückt Venus als weit­aus hellster Stern. Die Dauer ihrer Sichtbarkeit nimmt im Laufe Des Monats jedoch rasch ab, so daß sie Ende Januar nur noch in der Dämmerung tief am Südosthorizont beobachtet werden kann. Mars ist ebenfalls am Morgenhimmel sichtbar. Der rötliche Planet bewegt sich im Skorpion, dessen Hauptstern Anlares oderGegenmars" er sehr ähnlich sieht. Das Planetenpaar Jupiter und Saturn ist am Abcndhimmel vorn Beginn Der Dunkelheit bis nach Mitternacht sichtbar. Der scheinbare Abstand Der beiden Riesenplaneten, wel­ch.» r zu Beginn des Jahres drei Grad beträgt, ver­ringert sich nun wieder, so daß wir sie noch viele Wochen nahe beieinander sehen werden.

Der Mond zeigt im Januar folgende Lichtge­stalten: erstes Viertel am 5., Vollmond am 13., letz­tes Viertel am 20., Neumond am 27. Januar.

kein Gebrauch gemacht, so Dürfen stattdessen nur Kaffee-Ersatz und Zusatzmittel abgegeben werden. Die Hülsen fruchte werden auf Den Abschnitt N 28 Der Nährmittelkarte abgegeben. Zur reibungs­losen Versorgung mit Hülsenfrüchten ist es erfor­derlich, sie beim gleichen Händler wie in der 18.

Da die alteReichskarte für Marmelade (wähl- ....----7 ----- . . ... ...

weise Zucker)" mit Dem 12. Januar abläuft,' w.rd | Bisher war Die Einlösung Der Einzelabschnitte für für Die 19., 20., 21 und 22. Zuteilungsperiode, also Schweineschlachtfette der Relchsfettkarte Vc -um 4 Mai 1941. e ne neue , Reich karte iur auf bestimmte Wochen abgestellt. Zur Erleicyterung Marmelade (wahlweise Zucker)" au-gegeben. Sie der Warenabgabe gelten die Einzelabschnitte für gibt den Verbrauchern wie bisher die Möglichkeit.. Schweineschlachtfette in Zukunft wahrend des gan- fich an Sttlle von Marmelade, die in Der neuen,' zen Versorgungsabschnitt^s. Die Deroranaier ton» erhöhten Ratton von 700 Gramm .je 3uteilungs-; nen also Die ganze Ration an Schlacht,etten in Periode abgegeben wird, für Den Bezua von Zucker. einer Menge beziehen.

zu entscheiden. Die Zuckermenqe, Die statt Marme- In der übernächsten k200 Zuteilungsperiode vom lode bezogen werden kann, beträgt trotz Dem er»! 10. Februar bis zum 9. Marz können die Versor- höhten MarmelaDenquantum unverändert 450 gungsbercchtigten über achtzehn ^ahre w ederum an Gramm se Zuteilungspcriode. Ein Do raus de- Stelle von 125 Gramm Ka,fee-Ersatz 60 Gramm zu g von Zucker für mehrere Perioden, wie er bis-! B o h n e n k a f f e e beziehen. Dieser Kaffee muß her mit Rüristcht auf den Bedarf an Einmachzucker mit dem Abschnitt N 29 der Nahrmittelkarte b.j erlaubt war, ist nicht mehr zulässig. > zum 18. Januar vorbestellt werden.

Für die 19 Zutel>ungsperiode vom 13. Januar s Wöe bisher kann an Stelle von Nährmitteln bis zum 9. Februar bleiben nach einem Erlaß des Kondensmilch bezogen werden. Die Moglich- Neichsernährungsministers die Rationen an Brot, feit, statt 125 Gramm Kaffee-Ersatz 60 Gramm Mehl Fleisch, Schweineschlachtfetten, Butter. But» ^Bohnenkaffee zu nehmen, bleibt ebenfalls be- terfchmalz, Margarine Käse, Ouark, Vollmilch, stehen. Wird von Der Möglichkeit, Tee zu beziehen, Kunsthonig und Kakaopulver gegenüber der 18. Zu- kein Gebrauch gemacht, so Df' '

erscheint die neue Folge des KdF.-Monatsheftes.

Alles für unsere Soldaten!

NSG. Wenn mir am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag bei der Gaustraßensamm- lung von Politischen Leitern, Waltern und Helfern der NSV., HI. ober NSKOD. um unser Opfer an­gegangen werden, bann denken wir Daran, daß wir dieses Opfer für unsere Soldaten bringen. Für sie ist bas, was die Heimat tut, der Dank für ihre eigenen Opfer und ihren Willen zum unentwegten Ausharren bis zum Sieg. Jedem wird es darum leicht fallen, mehrere von den hübschen WHW.- Märchenabzeichen Der Gaustraßensammlung zu er­werben 1

Alle helfen wieder mit!

NSG. Es wird Daran erinnert, daß die im ver­gangenen Winter vorbildlich geleistete gem-ttnschaft- liche Hilfe beim Wegschaffen der Schneemassen in Den Straßen auch in biesem Winter wieder voll ausgenommen werden muß. Die fehlenden Arbeits- frä te wollen wir durch praktische und tätige Selbst- Hille ersetzen. Darum machen wir auch in diesem Jahre beim Schneeschaufeln wieder alle mit!

Im ersten Monat des neuen Jahres ist Der Firsternhrmmel an klaren Abenden von ungewöhn­licher Pracht. Die schönsten Sternbilder finden wir im Südosten, wo gegen 20 Uhr Ortszeit (etwa 21 Uhr Sommerzeit) der O r i o n bereits hoch am Him­mel steht. Um dieses durch seine Größe und Ge­schlossenheit gleich eindrucksvolle Sternbild scharen sich Großer und Kleiner 5)und, Zwillinge, Stier und Fuhrmann mit den Hellen Sternen Sirius, Prokyon, Kastor, Pollux und Kaoella. Dazu kommen Betei­geuze und Riael im Orion, der als einziges öt-erm bild zwei Fixsterne erster Größe aufweist. Die Ge­gend um den Orion ist also durch eine starke Häu- nmg Heller Sterne ausgezeichnet, welche Diesem Teil des Himmels einen bejonDeren Glanz verleiben.

Der Orion selbst bildet ein hochkant gestelltes Viereck, in welchem links oben die rötliche Betei­geuze, rechts Bellatrix und der blauweiße Nigel strahlen. Drei in einer geraden, schräg nach rechts ansteigenden Linie angeordnete Sterne bilden Den Gürtel des Orion", der auch den Namen Ja­kobsstab trägt. Unter den Gurteisternen hängt das durch eine Reihe schwacher Sterne angedeutete

Bühnenbild Karl Löffler. Es wirken in den Hauptrollen mit Gabriele Poffinke, Ilse Winhold: Gustav Bley, Kurt Bosny, Christoph Neuland, Bernhard Schmitz. Außer Miete!

Sonntagnachmittag zum letzten MaleRotkäpp­chen", Märchenspiel nach Gebr. Grimm von Her­mann Stelter.. Außer Miete!

Ortszeit für den 5. Januar.

Sonnenaufgang 9.36 Uhr, Sonnenuntergang 17.25 Uhr. Mondaufgang 12.56 Uhr, Monduntergang Erstes Viertel.

Ortszeit für den 6. Januar.

Sonnenaufgang 9.36 Uhr, Sonnenuntergang 17.25 Uhr Monduntergang 2.04 Uhr, Mondaufgang 13.19 Uhr.

Sehr schlimm steht es mit den Rebhühnern. An etwas aesthützten Feldrainen oder unter Schnee­wehen suchen, sie sich ein Plätzchen, auf dem sie dann Dicht ^ujammengedrängt sitzen. Wenn Das Futter ganz ausgeht, kommen sie auf die Bauern­höfe und fressen bei Den Hühnern mit. Der Hunger macht sie für alle Gefahren blind.

So bietet Die Nähe der menschlichen Wohnungen überhaupt für viele Vögel eine sehr große An­nehmlichkeit. D sind fast überall Futterstellen an­gebracht, an den Fenstern liegen kleine Leckerbis­sen, Die Die scheuen Vögel einladen. Der Hunger treibt die Vögel Dorthin, und jede Vorsicht wird vergessen. Aber auch in der Nacht finden viele Vögel warme und geschützte Plätzchen an den Häu- fern, in den Scheunen, Ställen usw. Besonders gern werden Wände aufgesucht, Die mit Efeu be­wachsen sind. Auch hinter Den Fensterläden sitzen viele Vögel im Winter. IhreSpuren" lassen sie sehr oft sichtbar zurück: ebenso unter überhängen­den Dächern von Ställen und Scheunen, auf Schup­pen und auf Speichern, in Gartenhäuschen und an vielen andern Orten finden sie Schutz gegen Kälte und Wind. Wenn sie an diesen Orten nicht gestört werden, bleiben sie oft den ganzen Winter dort.

Verständige Menschen freuen sich deshalb, wenn Vögel im Winter in ihre Nähe kommen, und sie werden auch Dafür sorgen. Daß etwas Futter für sie abfällt. Das bißchen Schmutz, das die Vögel manchmal zurück'assen, darf Die Hausfrau nicht zu tragisch nehmen. Im Sommer werden uns Die Vögel Dafür desto mehr Nutzen bringen.

Uns allen ist noch Die kleine Geschichte aus den alten Lesebüchern bekannt, in der ein Landmann einem Rotkehlchen, in seiner Stube einen warmen Unterschlupf während des Winters bot. Beim Früh- lingson'ang ließ er es wieder fliegen, und im näch- ft»n W'-'-r kam das Vöglein wieder und hatte fern Weibchen mitgebracht. H.

Im Verlage Thiele 6- Schwarz in Kasiel-Ml- helmshöhe erschien derHessische V o l k s k a - i lender" (Der Hausfreund") für das Jahr 1941. (226) Das allgemeine Kalendarium und Der bewährte Ratgeber |ür Tierzucht und Gartenbau blieben in der bisherigen Form. Stolze deutsche Rathäuser vom hesiischen Odenwald bis nach Lippe, vom Taunus, bis nach Thüringen zeugen von Der baulichen Schönheit der Heimat. Schwänke und Anekdoten hessischer Erzähler wie Heinrich Ruppcl, Adolf Häger und andere bringen köstlichen Humor. Der Textteil fuhrt in Den heroischen Kampf unseres Volkes und stellt uns Einsatz und Opfer Des Deut« fchsn Soldaten vor Augen. Immer roieDer klingt das Lied deutscher Wehrhaftigkeit durch das Buch und Die Liebe zur Heimat, Die es zu verteidigen gilt. Erzählungen und SchilDerun'Zen von Wilhelm Lennemann, Walter Sperling, Karl Burkert, Hein­rich Tempel, Heinrich Ruppel, Wolfgang Zenker und anderen Dienen diesem Ziele. Mancher heitere Bei­trag vervollständigt den Kalender und macht ihn mit schönen Heimatbildern zu einem vertrauten; Weggenossen in ein neues Jahr. Heinrich Pforr, der sechzigsahrige hessische Maler, hat mit Gemüt und vollendeter Künstlerschaft die meisten Zeichnungen gefertigt. Der Preis beträgt 60 Rpf.

nuar an v n 60ii auf 700 Gramm e Z ne lungs» Periode erhöht. Auf die Reichsfettkarten für Kinder von sechs bis vierzehn Jahren werden nach wie vor : Periode 'zu beziehen. Deshalb werden sie nur bei 200 G amm Marmelade zusätzlich ausgegeben, zeitiger Vorlage des Stammabschnittes der Jeder Verbraucher bekommt auch m der 19. Zu- ^Zhi-mittelkarte 17 abgegeben, Der weiterhin sorg- teilunzsperiode eine Sonderzutellung von ^ig oufbewahrt werDen muß.

Gramm H u l s e n s r u ch t e n und von 125 Gramm . ^ie Ernährung^ämter sind vielfach dazu überge- Reis. Außerdem fünften in dieser Periode an' - ~ *

Stelle von 125 Gramm Kaffee-Ersatz oder Zufatz- mitteln 25 Gramm Tee bezogen werden. Die in der 18. Zutellungsperiode ausgegebene Sonderzutei­lung von 500 Gramm Zucker fällt wieder fort. Die Zuckerration beträgt also wieder wie vor der 18. Pe- rio> 900 Gramm.

alle An'strenaünaen un'ernomm:n, um eine spiel­starke Mannschast zur Stelle zu haben, und soweit man Dies schon jetzt überblicken kann, scheinen die , r;- m'7" W"-ZX . -l, ß> -AUa Bestrebungen nicht umsonst zu sein. Eine genaue

spiele Gelegenheit, mit Den Marburgern ihre Kräfte Au'st-lli'na läßt sich zwar noch nich-t nennen, von Zu messen. Wie man sich erinnert, verloren sie auf, bsn bc,ibcn IßMen Ausstellungen gegen Naunh'im eigenem GelänDe, um Dann auf Grund ausgezerch-1 Bura'olrns werden jedoch .keine allzu großen ncter Leistungen zu gewinnen. Die Marburger ylbweickm'naen sein haben Dann in Den VerbanDsspulen stark enttäuscht. * 9 TMwmimw

Auffallend mir Das mangrinDe Stehvermögen der T.chammer-Pokalsp .

Mannschaft. Die Marburger haben nun auf alte, Am Sonntag beginnen für Die Klasse II Die

bewahrte Kräfte zurückgegriffen und sahen am ver- Spiele um Den Tschammer-Pokal Entgegen Den gangenen Sonntag einen Erfolg, als Die Mann- früheren Jahren beteiligen sich Diesmal alle Mann- schalt nicht nur durchstanD, sondern sogar das Spiel- schäften. Die Spiele werden nach dem KO.»Lystcm geschehen in der zweiten Halbzeit bestimmte. Die ausgetranen. In Der Gruppe Wetzlar stehen vierzehn VfB.-Mannschaft konnte Dagegen trotz ihres hohen Mannschaften im Kampf. In der Gruppe Gieren 4: S'eges nicht überzeugen. Es ist Dabei müßic» die Lollar Rodheim: Steinbach Daubringen Gründe zu suchen, Da Die Gießener den eingestellten l Der Ausgang Der Spiele ist vollkommen offen.

0cc Optiker am Bahnhof