Verhindert Frostschäden:
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nürbigt-e Arturo Farinelli die Gestatt des großen
Rutschen Tondichters.
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Plötzlich fuhr Doktor Ball herum. „Welchen Ein-s „Man nimmt immer das zuerst, was am nächsten druck hatten Sie von dem Werkmeister Möller?" < liegt. Alter Grundsatz. Keiner konnte anders Han. ___ . ,, , « ,.......... i „X- rciAÄÄv» $lT>n(!«»• »t/mnfltrn Mit* flirt
„5)m, möglich. Aber das gehört weniger zu den, Tatsachen als zu subjektiven Empfindungen. Und
wie kam die Sekretärin' dazu, die Zeitangabe von
Chef vernommen wurde?"
„Nein", saate Michel. „Fräulein Barkow wurde nach fterrn Kaspar vernommen und war bis dahin
Das Manöver verfehlte aber jeden Eindruck.
rckkehren, um dort em iv ernehmen.
Mi, wies darauf hin, daß mit dieser Feier erneut fce enge geistige Verbundenheit Italiens mit feinem ssoßen Verbündeten zum Ausdruck komme. Dann cx«..i_____ -tu tu« Xoa nrnfepn
Michel mußte sich erst sammeln, bevor er ant- warten konnte. „Einen sehr guten, Herr Kriminal» direktor. Der Mann schien aufs höchste aufgebracht zu sein, daß man ihn der Fahrlässigkeit beschuldigte. Er und sein Rechtsanwalt erklärten von Anfang an, alle von der Anklage zusammengetragenen angeblichen Indizien seien so abwegig, daß man sich frage, wie man darauf Überhaupt eine Anklage habe aufbauen können. Und ich muß zu- geben, daß Herr Möller und sein Anwalt in die
sem Punkte recht hatten."
„Sieh da, der junae Herr Kriminalist. 'Was sagen Sie zu dieser Beschuldigung gegen Sie?" Ball musterte Herrn Theo Kammin ein wenig belustigt. „Sie sind ja der Schuldige. Erschrecken Sie nicht, Herr Crusius! Sie konnten das nicht wissen."
*
Kammin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Er sog an seiner Zigarre, ließ einen formvollende» ten Kringel sanft in die Luft schweben und ant- wortete gelassen: „Herr Crusius hat recht. Die Beweisstücke gegen den Werkmeister sind nicht nur Gering, sondern geradezu lächerlich. Aber versetzen Sie sich in meine Lage! Ich muß den tödlichen Unfall bearbeiten. Das Laboratorium war restlos
In der Königlich Italienischen Akademie fand eine Gedenkfeier für Mozart statt, der Erziehungsmim» |rr Bottai und Botschafter von Mackensen beiwohn- In Der Vorsitzende der Akademie, Senator Feder-
Raum 5. eben dem Laboratorium, in dem der Verunglückte arbeitete und nms Leben kam, zu tun als eben der tote Herr Wand und leine rechte fianb, der W^weilter Möller. Deshalb , habe ich mich an dielen Möller gehalten. Trua Wand nicht
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Portugal und der Ferne Osten
2. Leitungen, die an undichten Fenstern, Türen und Ritzen liegen, neigen ebenfalls besonders zum Einfrieren. Schützt diese durch Verstopfen der undichten Stellen mit Stoffstreifen, Stroh oder Bedek- ken mit Matten!
3. Das Wasser in Leitungen, welches ruht, also nicht strömt und fließt, gefriert schneller als bewegtes Wasser. Deswegen sind alle Rohre in unbewohnten Räumen, in Leitungen mit geringer Wasserentnahme, besonders gefährdet. Stellt deswegen mcht zirkulierende Leitungen ab! Entleert die Leitungen bei starkem Frost, oder sorgt für schwachen Durchfluß!
4. Bei strengem Frost darf bei Zentralheizungen kein einziger Heizkörper abgestellt werden — auch nicht in unbenutztn Räumen! Ein einziger eingefrorener Heizkörper macht die ganze Heizanlage unbrauchbar!
5. Auch die Wasseruhr muß in frostgefährdeten Räumen gegen das Einfrieren geschützt werden!
6. Die Erfahrung im letzten Winter hat ergeben, daß es bei Außentemperaturen von minus 5 Grad Celsius auch vom Standpunkt der Kohlenersparnis vorteilhaft ist, wenn nachts durchgeheizt wird. Herabgesetzte Heiztemperaturen im Raume von 8 Grad Celsius genügen, um die Frostgefahr zu bannen.
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rit drei Torpedos. Der Kreuzer ging unter. *
In Spalato (Dalmatien) ist die erste italienische Tageszeitung mit dem Titel „II Popolo di Spa- lito“ erschienen.
In Anwesenheit des stellvertretenden General- Lektors der Reichsbahn, Staatssekretär Kleinmann, eurde in Preßburg die erste slowakisch-deutsche itremdenoerkehrsausstellung mit An- machen des slowakischen Wirtschaftsministers Me- i(fg und des deutschen Gesandten Ludin eröffnet.
*
Ergänzt und verschärft.
Neue gesetzliche Maßnahmen gegen Versorgungesünder.
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zerstört, so gut verwüstet, wie es eine anständige Haubitze auch nicht besser hatte besorgen können. Dos einzige, was ich mit völliger Sicherheit feft- ftellen konnte, war das Vorliegen eines Erplo- sionsuncckückes mit tödlichem Ausgang Ein mageres Ergebnis, wenn m-w als Kriminalbeamter dazu an"'^?llt ift die Ursachen eines Unglückes ein- Fräulein Barkow wurde wandfrei aufzudecken. Jedermann in dem gam^en ... t.erklärte uns, niemand habe mit dem
Auf der Höhe von Tobruk traf ein italienischer Irrband von Torpedoflugzeugen einen britischen sOOO.Tonnen.Kreuzer her Aurora-Klasse,
der Sprengstoff stehe.
Sehen Sie, darin liegt eine gewiße Fahrlässig- feit. Nitroglyzerin ist eine verdammt gefährliche Angelegenheit. Für mein Gefühl steltt man so etwas nicht einfach auf den Tisch. Natürlich denken Männer, die immer mit solchen Dingen umgehen, anders darüber, auch der Verunglückte und sein Mitarbeiter Möller.
Während ich so herumtastete und versuchte, mehr zu erfahren, machte ich eine kleine Entdeckung. Daß in dem Laboratorium durch die Explosion jeder Gegenstand zertrümmert morden rmr, hatte ich gleich feststellen können. Als mir Moller nun erzählte, er habe das Nitroglyzerin auf den Tisch gestellt, ging ich noch einmal in die Werkstätte. Besagter Tisch stand in der Nordwestecke des Raumes."
Das Zimmer ist acht mal sechs Meter groß, aus massivem Eisenbeton Gebaut und hat Türen und Fensterläden aus fünf Millimeter dickem Stahl, die innen verankert und von außen nicht geöffnet werden können.
Der Scbrank, in dem Wand seine Papiere, Vläne im’) die Svrengstoffe einschloß, sobald er die Werkstätte verließ, steht in der Ecke, die dem Tisch genau gegenüberliegt. Allo mußte die Entfernung zwischen Flasche und Schrank mindestens neun Meter betragen haben Jedes Kind setzt voraus, daß die Verwüstungen in der Tischecke am größten fein mußten. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Nn der Schrankecke fah es viel wüster aus. Der Schrank, aus zehn Millimeter dickem Stahl be- stehend und mit einem Buchstabenschloß versehen, mnr zusammengedrückt wie eine Pappschachtel ... । Und das", Kammin blickte zuerst seinen Vorgesetzten und dann Michel eindringlich an, „das war für mich h»r Grund dafür, daß ich nicht ruhte, bis gegen Möller das Verfahren eingeleitet wurdet (Fortsetzung folgt.)
Gtudentifche Ausgleichsdienstpfl'cht.
Alle Abiturienten mit Stud iurnsab - sicht und Studenten, die Angehörige der Ersatz- r e s e r v e II sind, Haden vor Aufnahme bzw. Fortsetzung des Studiums ihrer sechsmonatigen studentischen Ausgleichsdienstpflicht zu genügen. Für den nächsten Einstellungstermin am 15. April 1942 haben sich die Dienstpflichtigen spätestens bis zum 31. Januar bei der Abteilung Arbeits-, Wehr- und Aus- gleichsdienst der Reichsstudentenführung, Berlin W35, Friedrich-Wilhelm-Straße 22, zu bewerben. Beizufügen ist ein beglaubigter Wehrpaßauszug.
Butterschmalz.
Im vorigen Jahr war das Butterschmalz für viele Hausfrauen noch etwas Neues. In einigen (Bauen kannte man es allerdings schon lange; es wurde dort schon immer zum Kochen, Backen und Braten verwandt. Inzwischen haben sich wohl alle Hausfrauen mit dem Butterschmalz angefreundet und es wegen seiner Ausgiebigkeit schätzen gelernt. Bei der Herstellung von Butterschmalz handelt es sich um das Haltbarmachen von reiner frischer Butter, die wegen Raummangel in den Kühlhäusern nicht hat gelagert werden können. Durch Erhitzen ist der Butter alles Wasser und Eiweiß entzogen worden. Ein ganz konzentriertes Fett bleibt zurück. Man verbraucht daher sehr viel kleinere Mengen als bei Butter aber Margarine. Verwendet man Butterschmalz zum Kuchen- oder Plätzchenbacken, so wird man vielleicht
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Herrn Kaspar zu bestätigen?
„Ohne daß sie gefragt wurde. Michel zeigte größere Lebhaftigkeit. „Das fällt mir jetzt erst richtig auf. Fräulein Barkow wurde gefragt, wann sie Herrn Wand zuletzt gesehen habe, und sagte aus, das sei gewesen, nachdem etwa um 17 Uhr Herr Wand aus dem Zimmer von Herrn Kaspar kam. Anschließend fuhr sie fort, ohne daß sie jemand zu diesen Bekundungen aufforderte, eine halbe Stunde sväter habe auch Herr Äafpar das Naus vermyen. Die Herren hätten sich also wahrscheinlich nicht mehr getroffen." ' , ei .. . ,, __s
Für sich allein besehen, wirkt dieser Umstand nicht merkwürdig. Aber im Zusammenhang mit allen anderen .. " Bill wiegt- üb-rleaend den Kopf und sah zu Kriminalkommissar Kammin hinüber. „Was halten Sie davon?"
„Eine ganze Menge. Ich habe schon oft festge- stellt, daß Zeugen aus sich heraus interessantere Dinge erzählen, als wenn sie auf Fragen antworten Fräulein Barkow muß eine Ursache gehabt haben, ausdrücklich auf dielen Umstand *mzim)-il-n Sie war doch nicht e^wa im Sitzungssaal, als ihr
Sprechstunde des KreisleiterS.
Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Donnerstag, 4.12.1941, nachmittags von 15 bis 17 Uhr in Gießen statt.
HHemewn A krall durch Sreaöe
„Fröhliche Gymnastik und Spiele" für Frauen:
jeden Donnerstag, von 20 bis 21 Uhr Turnhalle Schillerschule, Schillerstrahe. «otD
Zehn Prämien von 5000 Mark.
Bei der Prämienziehung zu der von der Reichsleitung der NSDAP., Amt für Lotteriewesen, durchgeführten Reichslotterie für Nationale Arbeit wurden insgesamt 1030 Volksgenossen mit einem unverhofften Geldsegen bedacht. Die zehn Haupttreffer in Höhe von je 5000 RM. fielen auf die Nummern: 1 618 900, 5 286172, 143 768, 1 356 865, 5 686 065, 5 334 837, 3 022 862, 5 544 486, 2 798 088, 3 654 277. (Ohne Gewähr.)
verdunkelungszeli
3.12. von 17.09 bis 9.10 Uhr.
Mit Frost bezeichnet man die Temperatur unter null Grad. Frostschäden treten auf beim Gefrieren von Wasfer und beim Zerspringen seines Behälters Das Wasser kristallisiert unter dem Nullpunkt zu Eis und nimmt hierbei einen etwa um ein Zehntel größeren Raum ein. Die hierdurch entstehenden gewaltigen Druckkräfte des Eises sind so groß, daß Stein- oder Metallwände durch sie zersprengt, verformt oder zertrümmert werden. Als Folge stellen sich Rohrbrüche und Wasserschäden in Gebäuden em, deren Wiederherstellung viel Geld kostet. Da die Schäden durch Mangel an Arbeitskräften und an Material oft nur sehr schwer behoben werden formen, außerdem Frostschäden an Wasserleitungen die Feuerlöschwasserversorgung in Frage stellen bzw. den Löschangriff in sehr ernster Weise erschweren, ist es jetzt im Kriege erhöhte Pflicht jedes Haus- eigentümers und Mieters, Frostschäden an Wasserleitungen durch geeignete Maßnahmen zu verhindern. Deswegen hat die Reichsarbeitsgemeinscha't Schadenverhütung nachstehende Ratschläge Über Frostschutzmaßnahmen zusammengestellt:
1. Ungeschützte Leitungen und Wasserbehälter rm Freien frieren zuerst ein. Alsdann Leitungen in ungeheizten Räumen wie Abort, Waschküchen- und Kellerräumen. Schützt diese frostgefährdeten Leitungen durch Abdecken ober Umhüllen mit Kork- oder Glaswolle, notfalls mit Stroh oder Heu? Bei Frostwetter das Abortfenster rechtzeittg schließen!
Toten im Zusammenhang stünden. Fraulein Eberhard behauptet nun, es sei merkwürdig, wie gelassen Herr Kaspar das Nichtoorhandensein dieser Pläne hingenommen habe. Besonders bei seinem Charakter hätte man erwarten müssen, daß er außer sich geriet, als sich herausstellte, daß keinerlei Material vorhanden sei."
Neu ist auch die Strafandrohung gegen denjenigen, der in seinem Gewerbe oder Berufe bezugsbeschränkte gewerbliche Erzeugnisse entgegen dem Zuteilungszweck oder den Auflagen der Wirtschaftsämter verwendet. Diese Vorschrift ist z. B. bedeutsam für alle Benutzer von Kraftstoff und Reisen, insbesondere also für Fahrzeughalter, aber auch für die Inhaber stationärer Motoren. Wer für einen Lastkraftwagen den zur Beförderung friegs- und lebenswichtiger Güter zu- geteilten Kraftstoff in seinem Personenkraftwagen verwendet, wird hiernach ebenso zur Rechenschaft gezogen werden wie derjenige, der mit seinem Personenkraftwagen Fahrten durchführt, für welche ihm Kraftstoff nicht zugeteilt war.
merken, daß es sich nicht so gut schäumia rühren läßt. Das ist aber eine rein äußerl.che Erscheinung und wirkt sich für das Gebäck keineswegs nachteilig aus. So wird das Butterschmalz unseren Hausfrauen in nächster Zeit beim Kochen und Backen willkommen sein, sie alle wissen heute, wie man es in der Küche gut, sparsam und zweckmäßig verwerten kann.
Siebener Schlachtviehmarki.
Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Derteilungsmarkt) in der Diehverstei- gerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 40 bis 45,5, Bullen 38 bis 43,5, Kühe 15 bis 56, Färsen 38 dis 48, Kälber 30 bis 57, Hämmel 25 bis 49 Rpf. je x/i Kilo Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,20, bl (135 bis 149,5 kg) 1,20, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,18, c (100 bis 119,5 kg) 1,14, d) (80 bis 99,5 kg) 1,08, e—f (unter 80 kg) 1,04, gl (fette Specksauen) 1,20, j (Altschneider) 1,18, g2 (andere Sauen) 1,08 RM. Marktverlauf: Gut, alles zugeteilt. .
Gießener EDochenmarfipreife.
Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für /X-Ware Für 3 Ware oder abfallende Ware ioroie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.
* Gießen, 3. Dez. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1.80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 42, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 8,.
und schädigt die Gemeinschaft, er ist in Zukunft also auch dann strafbar, wenn ihm der Bezugschein nicht erteilt wird.
deln als ich Gegen Möller lag eigentlich nur ein einziger Derdachtsgrund vor. Er gab selbst an, Nitroglyzerin auf den Tisch der Werkstätte gestellt zu haben. Der Sprengstoff sei in einer . roten Flasche gewesen, wie sie von Herrn Wand immer benutzt wurde. Deshalb habe er Herrn Wand auch nicht ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, wo
selbst die Schuld an deyi Un-alück, mußte in erster iivuvuvt |IU|.V ______, .... Linie sein Mitarbeiter in Frage kommen, weil
Schreibtisch blieb dann vor I doch sonst kein Mensch da- Laboratorium betrat." ......— " „Und da haben Sie einfach Möller beschuldigt?
Lissabon, 30. November. (Europapreß.) müßte portuaiesische Zeitung ,/Diario de Noticias" ^ndet sich scharf gegen die vom „Daily Telegravh" »m Ausdruck gebrachten Anschuldigungen, daß
In einer neuen Verordnung des Reichswirt- schaftsministeriums und des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wird der Strafschutz für alle Derbrauchsregelungsbestimmungen auf dem Gebiet der gewerblichen Wirtschaft und der Ernährungswirtschaft nach den Erfahrungen der Praxis ergänzt und verschärft. Durch die Verordnung wird die Möglichkeit geschaffen, alle diejenigen besser verfolgen und schärfer bestrafen zu können, die zum Schaden der Allgemeinheit die gerechte und gleich
mäßige Verteilung stören.
Don allgemeinem Interesse ist die Verschärfung der Strafbestimmungen gegen unzulässige Geschäfte mit Bezugsberechtigungen. Künftig ist nicht nur für den Gewerbetreibenden, sondern auch für den Verbraucher bereits der Versuch einer strafbaren
Aus der Stadt Gießen.
Schutz gegen Erkältungen.
Die Iahreszett der unbeständigen Witterung und der rasch wechselnden Temperatur ist auch die Zett der Erkaltungen und Katarrhe. Wenn wir oersucyen, uns gegen diese Erkrankungen zu schützen, so oer- allen wir dabei leicht einem Mißverständnis, das schon in dem Wort „Erkältung" liegt Wir vergessen, daß auch die üblichen sog. Erkältungskrankheiten durch einen Einfall von Bazillen ausgelöst werden, und wir müßten also mehr dafür sorgen, uns gegen eine solche Infektion, als uns gegen die Kälte zu chützen. Gegen die Bazillen ist aber der beste Schutz rische Luft
Daß es wichtig ist, im Winter alle Räume, be- onders die, in denen sich eine größere Anzahl Per- onen aufhalten, genügend und regelmäßig zu lüften, ist wohl allgemein bekannt Diele Aerzte sind außerdem der Ansicht, daß wir uns Im Winter zu dick anziehen, vor allem die Männer. Diese pflegen bei Eintritt der kälteren Jahreszeit ein dickes Kleidungsstück über das andere anzuziehen, wollene Westen, dicke Mäntel und große Schals. Durch diese Maßnahmen schädigt man das ausgedehnteste Organ unseres Körpers, die Haut, die so viele notwendige Funktionen für die Gesundheit zu verrichten hat. Zwei davon müssen bei der Erklärung der Erkältungen beonbers beachtet werden.
Die eine wichtige Funktion ist die Atmung, die zwar nur eine Unterstützung der Tätigkeit der Lungen, aber doch von großer Bedeutung ist Wenn die Hautatmung nicht gut oonstatten geht, müssen die Lungen, die von der Haut unterstützt werden, Mehrarbeit leisten und werden oft zu sehr angestrengt Durch die dicke und schwere Kleidung, die der frischen Luft den Zugang zu der Haut verwehrt, wird diese am Atmen gehindert. Die Lungen und Luftwege müssen sozusagen Ueberftunben machen, und in her schlechten Luft her ©tobte unb noch mehr in ben geschlossenen Räumen werben bie Lungen, befonbers wenn bie Sonnenstrahlung nicht so intensiv ist, sehr ermübet Dadurch ist.bem Bazillus eher die Möglichkeit gegeben, in ben geschwächten Organen die katarrhlichen Erscheinungen hervorzu-
!-tte fahren Sie fort."
„Dann wurde Herr Kaspar von dem Staats- atroalt befragt, wann er Herrn Wand zuletzt ge- foen und ob dieser gesagt habe, welche Experi- mente er am Nachmittag des Unglückstages noch j. machen gedenke. Herr Kaspar behauptete aus- Glücklich, er sei mit Wand zuletzt ungefähr um 1‘ Uhr zusammen gewesen Ursache des Treffens mr, daß Herr Wand die Beschaffung einer kleinen T enge Nitroglyzerin verlangte und eine ent- Ilrechende Bestellung bei Herrn Kaspar aufgab. tonn sei Wand in sein Laboratorium, den Raum ), jnückgekehrt, ohne zu lagen, was und wieiange ei dort noch zu arbeiten gedenke. Em »eueres Zusammentreffen wäre nicht möglich gewelen.
?■_ ^öor. schon gegen 17.30 Uhr nach Hause SSangen fei."
.„Wie verhält es sich nun mit den Alanen oder k^rechnungen? Wurde darüber in der Verhandlung gssprochen?" u
Jawohl. Herr Kaspar wurde danach gefragt uno Märte, der Verunglückte bewahre. se'ne Plane itimer selbst auf, bis sie patentreif feien ^,racV?5 h be man eine Spur von schriftlichen ^ufzeich- nIngen gefunden, die mit der letzten Arbeit des
Explosion inRaumS
Roman von H. G. Hansen
Copyright by Prometheus-Verlag Dr.Eidiadter, Gröbenzell b.MOndien
i Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
„Sehr interesiant", brummte Ball. „Das steht tfo in offenbarem Gegensatz zu der Bekundung ?3rer Braut, bie deutlich gehört haben will, daß le Aeußerungen Herrn Wands gegenüber Herrn fafpar anläßlich des lauten Streites dahin gingen, be Konstruktion, besser gesagt Erfindung, sei so gut nie abgeschlossen." . . „
.Zawohl, Herr Kriminaldirektor. An diesen Um- t'linb habe ich auch gleich gedacht unb ihn für sehr Nichtig gehalten. Ich weiß nur nicht, warum ...
„Warum Herr Kaspar das als Zeuge vor Ge- ticht verschwiegen haben soll. Sehr richtig. Er hatte r. big davon erzählen können, ohne sich blotzzu- Heu oder einen Verdacht auf sich AU lenken
draußen auf dem Korridor." , . ..
„Zum mindesten seltsam", stellte Kammin feft Wenn wir herauskriegen, welches Motiv die Bar-! 'k'c»w dazu brachte, diese Aussage unaufgefordert zu; machen, haben wir wahrscheinlich bie Losung m l ^„T^a." Der Kriminaldirektor stand cmf^ und lief
fortugal durch seine Beziehungen zu ja p a n und durch bas Ansteigen bes Hanbelsvo- (imens zwischen der portugiesischen Kolonie T i - <so r und Japan bie Neutralitätspolitik verlassen ij:be Der Grund für biese englischen Anschuldigun- Jn ist her vor einiger Zeit abgeschlossene portu- aesisch-japanische Vertrag zur Errichtung einer ja- fischen Fluglinie von Timor nach Japan, 5,r zur Steigerung bes Warenaustausches ber bei- d-n ßänber beitragen soll. Im „Daily Telegraph" r.rb geltend gemacht, bah wahrscheinlich andere jrünbe für die Errichtung biefer Fluglinie maß- Mich gewesen seien, da ber Handelsaustausch zwi- ’oen Timor unb Japan nicht allzugroß gewesen sei mb auch in ber Zukunft kaum eine Steigerung er- jchren rönne. Das englische Blatt meint, baß biese frtugiesische Kolonie infolge ihrer ft rate gi- shen Bedeutung durch Japan bedroht würde nd bietet Portugal bie Verteidigung Timors burck Cnglanb an. Hierzu weist „Diario be Noticcias liraitt hin, baß Portugal seinerseits an feiner Neu- falitätspolitif festhalten werde unb bereit sei, sl ne Territorien zu verteidigen, wo immer sie auch «gegriffen würden.
Per irakische Lieberseehandel unter britischer Kontro'.le.
Adana, 2. Dez. (DNB.) Durch einen zwischen tim englandhörigen Ministerpräsidenten Nuri Said tnb dem britischen Vertreter in Bagdad unterzeich- r ten Vertrag ist der Irak gezwungen worben, hsra und ben etwas weiter südlich gelegenen Ort fio Großbritannien als Flotten st ützpunkt cif unbestimmte Zeit auszuliefern. Die Briten shern sich mit biesen beiden Stützpunkten bie Kon- tolle über ben gesamten irakischen Ueberseehanbel.
Kleine politische Nachrichten.
Da in manchen Fällen von ben Wirtschafts- ober Ernährungsämtern verhängte Ordnungsstrafen nicht n beigetrieben werden können, sieht bie neue Verordnung nunmehr bie Möglichkeit vor, burch bas Amtsgericht als Ersatzstrafe eine dem Derschulben entsprechende Haftstrafe festsetzen zu lasten.
rufen.
Eine andere wichtige Aufgabe ber Haut ist es, im Körper eine gleichmäßige Temperatur zu erhalten, was burch Zusammenziehung bei kalten unb burch Ausdehnung bei warmen Einflüssen heroorgerufen wirb. In unserem veränberlichen Klima ist unsere Haut im normalen Zustanb in einem beftänbigen Wechsel ber Zusammenziehung unb Ausbehnung, um so bas Blut in seiner normalen Temperatur zu erhalten. Die bitte unb schwere Kleibuna verringert aber bie Elastizität ber Haut, so baß diese allmählich einem Gummi ähnelt, der seine Elastizität verloren hat. Sie ist daher dem Kälteeinfluß viel mehr aus- gesetzt, unb bie Temperatur bes ganzen Körpers wirb daburch oerminbert. Auch badurch gewinnen bie Bazillen leichtes Spiel, da bie Verteidigungskraft bes Organismus gegen sie verringert ist. Uebertrteben i warme unb dicke Kleidung kann daher unter Umständen gerade bie gegenteilige Wirkung von dem haben, was man beabsichtigt, nicht vor Erkältungen zu schützen, sondern sie herbeizuführen. C. K.
Konteradmiral Sir Tom Phillips wurde zum berfommanbierenbe-n ber britischen Femosttlotte wannt Admiral Sir Geoffrey Layton, der letzige StflHonsdyef in China, soll nach Großbritannien zu-
„rw.imnf irm seinen Schreibtisch H eb dann vor Dom lomt rein 'U.'cenicy oa° nanuraiDiium vellui. itatm torfter ftrten unb W auf tue Strafe. ..Und da haben Sie einfach Möller beschuldigt?' Minuten verainaen in Schweinen. Michel fühlte sich Tottor Ball wollte offensichtlich seinen Mitarbeier nicht gerade behaglich. Die Oeaenmart ber zwei ein menin reizen. . . . .
Herren bebrückte ihn einigermaßen. Dg? ^nnnro,r
L starke Festungsfront in schwierigen, aber erfolg- rischen Kämpfen rasch burchhrochen Der Einbruch
ii sich operativ in ber raschen Rieberringuna des unzösischen Dftheeres ausgewirkt und bie schnelle jiebergeroinnung Lothringens erreicht. Am !.Iuni mit bem Ritterkreuz ausgezeichnet, wurde
6i nach Beendigung des Westfeldzuges Generalfelb- narschall. Während des jetzigen großen Ringens w,r Vernichtung bes Bolschewismus steht General- sBmarschall von Witzleben mit seiner Heeresgruppe jr Frankreich, um hier bas Reich gegen ben eng- liehen Feind zu sichern unb bem Ostheer ben Rücken strizuhalten. Die entsagungsvolle Aufgabe, bie ben Ifm unterstellten Truppen obliegt, ist eine ber Voraussetzungen für die Erfolge unseres Heeres
Handlung strafbar. Der Volksgenosse, der bei ber Kartenstelle falsche Angaben macht, um | damit etwa bie Ausstellung eines Bezugschein erschleichen, stört bie gerechte Verteilung igt bie Gemeinschaft, er ist in Zukunft also
M' in, H r, bfö -schein'. )nun‘J |un!^ schein! Ruinen- in nahe^ ntSef -
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