Ausgabe 
3.11.1941
 
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BerlaußderMdiePfer^uck^ neuer Ansporn

zu weiterer reger Arbeit sein wird.

lichen Taten des früheren Gießener Professors I u =

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Gießen

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Erstaufführung

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Lollar, den 1. November 1941.

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Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des

Oberbürgermeisters der Stadt Gießen.

Bctr.: Versorgung der in Gemeinschaftsverpflegung stehenden Verbraucher mit kakao- und mar­zipanhaltigen Erzeugnissen und mit Zucker­waren nach Maßgabe der Anordnung Nr. 127 der Wirtschaftlichen Vereinigung der deutschen Süßwarenwirtschaft.

Die Versorgung der in Gemeinschaftsverpflegung stehenden Verbraucher mit Süßwaren erfolgt bis auf weiteres, und zwar vom Beginn der 29. Zu­teilungsperiode ab in Höhe von 100 g kakao- und marzipanhaltigen Erzeugnissen und 100 g Zucker­waren je Kopf und Zuteilungsperiode. Zunächst stehen 600 g Süßwaren der beiden Sorten zusam­men je Person für die 29., 30. und 31. Zuteilungs­periode zur Verfügung.

Träger der Gemeinschaftsverpflegung im Sinne der Ziffer 1 der Anordnung Nr. 127 der Wirtschaft­lichen Vereinigung der deutschen Süßwarenwirt­schaft können, falls sie auf Zuweisung von Süß­waren für ihre Dersorgungsberechtigten Wert legen, bei dem für sie zuständigen Ernährungsamt bis spätestens den S. November d. 3. die Ausstellung eines Bezugscheines B, unter Zugrundelegung der Zahl der am Tage der Antragstellung von ihnen zu verpflegenden Personen, beantragen. Die Anträge sind bei der Abteilung des Ernährungsamtes zu stellen, die für die sonstige Betreuung des antrag­stellenden Trägers der Gemeinschaftsverpflegung hinsichtlich seiner allgemeinen Verpflegung zuständig

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Für die uns zu unserer Vermäh­lung erwiesenen Aufmerksam­keiten danken wir herzlichst

Emil Schmittdiel und

Frau Dora, geb. Mössmer

Künstler im feldgrauen Rock

Eine Ausstellung im Landesmuseum in Darmstadt.

zu helfen. Abschließend schloß der Oberbürgermeister seine Grußworte mit dem Wunsche, daß die Lan- despferdeschau einen guten Erfolg bringen möge. Für den Landesverband Hessen-Nassau der Pferde- züchter sprach dessen Vorsitzende^ R. Walther. Er dankte dem Oberbürgermeister und der Stadt für das große Verständnis und Entgegenkommen, erkannte die Arbeit der Pferdezüchter an und er­mahnte sie, aus dem beschrittenen Wege weiter zu arbeiten. Die diesjährige Schau habe gezeigt, daß die Zucht im Derbandsgebiet sich weiter gebessert habe. Heute ständen Millionen von Pferden neben dem tapferen Soldaten an der Front, und die Auf­gabe der Pferdezüchter sei daher mit eine kriegs­wirtschaftliche Pflicht. Ein buntes Programm unter­hielt dann die Gäste in schöner Weise. Vom The­ater der Universitätsstadt trugen die Herren Kratz und Druschel verschiedene Lieder vor, die Herr Hahn begleitete. Mit seinen Mundartgedichten er­freute Georg Heß die Besucher in hohem Maße.

Bei einem Massenbesuch schätzungsweise waren etwa 4000 Besucher erschienen in Gegenwart des Schirmherrn, Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger, fand am gestrigen Sonntagnachmit­tag auf dem Waldsportplatz die Hauptveranstaltung statt. Oberbürgermeister Ritter hielt zu Beginn eine kurze Ansprache, in der er die Veranstaltung der Pferdeschau in unserer Stadt begrüßte und da­bei u. a. betonte, wenn eine Stadt das Recht für sich in Anspruch nehme, den EhrentitelStadt der Bauern" errichten werde, in dem alle Dienst- Gießen in besonderem Maße dieses Recht. Zur Be­

st u s von Liebig für die deutsche Landwirtschaft und deren Entwicklung hin, er erwähnte aber auch die vielfältige Förderung, die unsere Stadt allen landwirtschaftlichen Dingen von jeher hat zuteil wer­den lassen. Weiter machte er die Mitteilung, daß die Stadt Gießen nach dem Kriege einS)a us der Bauern errichten werde, in dem alle Dienst­stellen des Reichsnährstandes räumlich zusammenge­faßt werden sollen, damit dem Landvolk bei Der Erledigung seiner Angelegenheiten beim Reichs­nährstand kein unnötiger Zeitverlust entstehe. Zum Schluß wünschte er der Veranstaltung einen guten Verlauf und der heimischen Pferdezucht eine wei-

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Ortschaft (hier scheint das kriegerische Motiv ganz hinter dem malerischen zu verschwinden), von F r e y das polnische Dorf am Abend, pastellzart, still und fein, die norwegischen Blätter von Zimpert (Gedern) in kräftigen, satten Tänen, ein Hafenbild von Hergenhahn, ein vstpreußisches öeebilh, ruhig und großlinig, von H e u w i n k e l, und eine anmutig am Ufer aufgebaute Häuserlandschaft von Hartkopf.

Die Graphik erscheint in mancherlei reizvollen Blättern meist kleinen Formates: hier sieht man Bud- nisse von Kameraden und Vorgesetzten, Kamps« szenen, fremde Volkstypen, flüchtige Begegnungen und Augenblickseindrücke aus der weiten, schnell und oft wechselnden Landschaft dieses Krieges; auch der politisch-karikaturistische Einschlag fehlt nicht. Don der sparsam vertretenen Plastik nennen wir neben einer Nietzsche-Büste und einigen liebevoll modellier­ten Kinderköpfen mit besonderer Betonung eine stimmungsvolle, kleine, geschlossene Holzfiguren­gruppe von Biermann: Soldat mit Frau und Kind.

*

Dieser knappe Ueberblick mag eine Vorstellung von der Vielfalt der Erscheinungen geben und zum Besuch einladen, der nicht allein künstlerisch inter­essante Begegnungen vermittelt, sondern auch, je zahlreicher er ausfällt, um so eindringlicher die Ver­bundenheit der Heimat mit der Wehrmacht bekunden mirb. Hans Thyriot.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteil­nahme beim Heimgang unseres lieben Ent­schlafenen, die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers, die kameradschaftlichen Ehrungen der Kriegerkameradschaft und für den ehren­den Nachruf des Herrn Betriebsführers sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Frau Emma Gaul und Kinder.

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Willy Birgel - Karin Hardt Maria Nickliach - Hedwig Wangel - Rudolf Fernau - Paul Dahlke - Carl Wery - Günther Hadank - Martin Urtel Spielleitung: Hans Schweikart.

Tägl. 2.30, 4.45, 7.30 Uhr. - Jugend hat Zutritt.

Bente Montafi fällt die Abendvorstellung 7.30 aus!

Dresdner <5<£. Tschammerpokalsieger. Schalke 04 mit 2:1 (1:0) besiegt.

Das 7. Tschammerpokal-Endspiel, das am Sonn- taä im Berliner Olympiastadion vor einer Rekorü- Zuschauermenge von 90 000 Personen vor sich ging, gestaltete sich zu einem Triumph für den Pokalver­teidiger Dresdner Sport-Club, der in einem guten und mitreißenden Kampf den fünf­maligen deutschen Meister Schalke 04 mit 2:1 (1:0) Toren schlug und damit die Trophäe des Reichssportführers für ein weiteres Jahr gewann.

Dem Frankfurter Schiedsrichter Fink stellten sich folgende 22 Spieler:

Dresdner SC.: Kreß; Miller, .Hempel; Pohl, Dzur, Schubert; Kugler, Schaffer, Hoffmann, Schon, Carstens. _,

Schalke 04: Klodt; Bornemann, Schweiß- furth; Füller, Gellesch, Burdenski; Kalwitzki, Sze- pan, Eppenhoff, Kuzorra, Barufka.

Der Sieg des Pokalverteidigers muß als verdient angesehen werden. Seine mannschaftliche Leistung war eindrucksvoller und zwingender als die der Westfalen. Schließlich verstanden es die Sachsen, die wenigen in diesem Kampf gebotenen Tor­gelegenheiten hundertprozentig auszunutzen. Das war eine Meisterleiftuna. Auch in taktischer Hinsicht waren die DSCer auf der Höhe. Selbst in Augen­blicken höchster Gefahr für das eigene Tor verlor die Mannschaft weder die Ruhe noch die klare Uebersicht. Konsequent wurde gedeckt, und hier liegt wohl das Geheimnis des großen Dresdner Sieges. Wohl hatte Kreß viel Glück bei der Abwehr, aber auch hier ist wieder das Sprichwort zu Ehren ge­kommen, das besagt, daß nur der Tüchtige Glück hat. Beide Verteidiger spielten fehlerlos, das gleiche gilt von den Läufern. Im Angriff war Richard Hof­mann zwar etwas langsam, aber doch ein sehr wirksamer und wertvoller Spieler. Schön war .der

Im Landesmuseum in Darmstadt wurde am Sonntag die AusstellungKünstler im feld­grau e n R o ck" eröffnet, die das Generalkommando des XII. AK. in Wiesbaden anregte, und welche die StSG. ,Lraft durch Freude" der Gaue Hessen- Nafsau, Baden, Westmark und Moselland gemein­sam mit dem Generalkommando veranstaltete. Es werden ungefähr, 350 Arbeiten von Künstlern, die sich gegenwärtig bei der Wehrmacht befindens aus diesen vier Gauen gezeigt. Ein Grundgedanke der Ausstellung war, die Künstler, die jetzt Soldaten sind, materiell zu fördern; der wehrpropagandistische Wert begründet sich ferner darin, daß hier dargetan wird, wie der deutsche Künstler sich auch im feld­grauen Rock auf seine ursprüngliche Mission zu be­sinnen vermag; weiter worauf u. a. das Kata­log-Vorwort des Wehrkreisbefehlshabers Generals der Infanterie Steppuhn hinweist,'daß die deutsche Wehrmacht sich, im krassen Gegensatz zum kulturzerstörenden Bolschewismus, auch im Kriege zur ' Förderung der Kunst verpftichiet sühlt, wie sie das schon im Frieden getan hat.

Die hier gezeigten Arbeiten stammen großenteils von Künstlern aus unserem Gau, aber auch aus allen möglichen anderen Landschaften des Reiches; maßgebend war die Zugehörigkeit zum XIL AK. Statt einer Aufzählung zahlreicher Namen (was wegen der verzögerten Ausgabe des Kataloges ohne­hin fragwürdig bliebe) soll versucht werden, einen ungefähren Eindruck vom Gesamtbilde zu geben. Das Uebergewicht in fast allen Sälen hat, wie ge­wöhnlich, die Malerei; daneben gibt es eine Menge guter Graphik und einzelne plastische Arbeiten. Die

tere günstige Entwicklung. .

Nach einer kurzen Ansprache des Vorsitzenden des Landesverbandes der Pflerdezuchter, Walther, wickelte sich das Vorführungsprogramm m sehr interessanter Weise ab. Neben den Eignungsprüfun­gen für Gespanne und den Vorführungen der prä­miierten Pferde waren es auch eine Anzahl Jagd­springen und Schaunummern der Wehrmacht (Bie- rerzug), die die Besucher mit Spannung verfolgten. Der Schirmherr Gauleiter Sprenger überreichte den Besitzern der mit den ersten Preisen au5ge= zeichneten Pferde die Ehrenpreise persönlich und zeichnete sie dadurch für ihr anerkennens­wertes Wirken als Pferdezüchter aus. Der Verlauf der Veranstaltung wickelte sich reibungslos ab und zeigte die heimische Pferdezucht auf großer Hohe.

Alles in allem nahm die Landes-Pferdeschau über deren wichtigste Ergebnisse der Prämiierung wir noch berichten werden einen ausgezeichneten

Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen herzensguten Mann, unseren treusorgenden Vater, Bruder, Neffen und Schwager

Pfarrer Georg Friedrich Naumann im Alter von 62 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Mathilde Naumann, geb. Manns Thildi Naumann Gisela Naumann Georg Naumann.

Alten-Buseck, den 1. November 1941.

Die Trauerfeier findet Mittwoch, 5. November, um Vz3 Uhr, in d. Kirche zu Alten-Buseck statt ______ 4529 D

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von Holler hervorgehoben, deren soldatische Hal- tung sich spürbar auch dem überzeugend klaren malerischen Ausdruck mitgeteilt zu haben Jdjemt, oder das sehr plastische, geschmackvoll kolorierte Bild­nis eines Chefarztes von Haller. Charaktervolle Köpfe findet man auch von D i e l m a n n; daneben wirkt das weibliche PorträtRoulette , Chartres 1940, von P r e s b e r überraschend in dieser Um­gebung und fast mondän.

Der gewissermaßen soldatische Stil emer schmuck­los-klaren, naturnahen und unverschleierten Wieder­gabe des Sujets, der zahlreiche Bildnisse auszeichnet, begegnet dem Besucher auch in den ohne alle Still­leben-Aufmachung gemalten Arbeiten (Eberesche, Apfelzweig, Blumen) von S e i w e rt , der auch mit einem Selbstbildnis vertreten ist.

Es gibt also in dieser Ausstellung, was psycho­logisch ebenso begründet erscheint, auch ganz un­kriegerische Gegenstände; Landschaften, die m keiner Weise vom Kriege gezeichnet oder nur gestreift sind, und in einigen von ihnen ist auch jenes neuer­wachende Gefühl für die Landschaft zu empfinden, mit neuen Blickweisen, Kompositionsformen und Farben, wovon schon gelegentlich der Gau-Ausstel- lunq hier die Rede gewesen ist. Wir nennen da an erster Stelle als eine der für unser Gefühl stärk­sten Arbeiten eine in ganz zarten, unwahrscheinlich friedlichen Romantikerfarben gemalte Natursgenerie von Sauter. Wir nennen weiter B 0 d e mit einer koloristisch sehr pikant dargebotenen zerschoßenen

aroße Führer des Angriffs, bei dem alle Fäden zu- sammenliefen. ~

Bei aller Anerkennung des Dresdner Sieges muß man doch sagen, daß Schalke viel Pech hatte. Der fünfmalige deutsche Meister hätte sogar gewin­nen können, allerdings nur dann, wenn er nicht zuviel Zeit vertrödelt und von Anfang an energi­scher und zielstrebiger gespielt hätte. Selbst in der zweiten Halbzeit wurde der Ball im Dresdner Strafraum ständig hin und her geschoben, bis schließlich ein Dresdner Abwehrspieler mit Erfolg dazwischensprang. Besonders Szepan und Kuzorra übertrieben in dieser Hinsicht. Ein schwacher Punkt in der Schalter Elf war diesmal auch Burdenski. Schließlich arbeitete auch Torhüter Klodt beim ersten Dresdner Torerfolg alles andere denn glück­lich. ,

Fußball-Meisterschaftsspiele.

hessen-Trassau.

Kampfsport Wiesbaden Kickers Offenbach 2:4; SV. 05 Wetzlar Eintracht Frankfurt 3:4; FC. Hanau 93 TSVgg. Hanau 1860 8:2; Union Nie- derrad RSG. Rotweiß Frankfurt 1:1; VfB. Großauheim SV. 98 DarmstcM 1:3; RSG. Wor- matia Worms Dunlop Hanau 6:0.

Sieg im Zubiläumsspiel.

Handball Deutschland Dänemark 13:8 (6:3).

Das 50. Handball-Länderspiel des deutschen Hand­ballsports führte am Sonntag die deutsche National­mannschaft in Hamburg zum sechsten Male gegen die dänische Landersvertretung. Dänemarks Natio­nalelf mußte in diesem Spiel auch ihre sechste Nie­derlage hinnehmen und wurde mit 13:8 (6:3) Toren klar geschlagen.

Hessen-Nassau.

Polizei Frankfurt TV. Mombach 18:1; DG. Offenbach TG. Dietzenbach 5:8; TG. Friedberg GfL. Pfungstadt 6:9; LSV. Gießen TG. Hanau 12:14; TG. Rüsselsheim SA. Frankfurt 6:5.

ist Es ist den Trägern der Gemeinschaftsverpfle­gung anheimgestellt, statt eines Bezugscheines zwei Bezugscheine (jedoch nicht mehr) zu beantragen, um die für die 3 Zuteilungsperioden ihnen zustehenden Mengen in 2 Raten abnehmen zu können. In diesem Falle darf die Kopfquote des einzelnen Versorgungs­berechtigten 600 g jedoch im ganzeü nicht über­schreiten. 4527D

Gießen, den 1. November 1941.

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Ober­bürgermeister der Stadt Gießen:

Der Landrat des Landkreises Gießen.

Dr. Lotz.

Stoffe sind sehr verschiedener Art. Betonter als etwa in der letzten Gau-Ausstellung tritt hier das Kriegsthema oder der allgemein soldatische Vorwurf in den Vordergrund. Doch blieb hier nicht nur stoff­lich, sondern auch für die unterschiedlichen Indi­vidualitäten, Temperamente und Stilarten noch Spielraum genug.

Da sieht man etwa ein großes Gemälde von Lindlachner, eine Flakstellung, in monumen­talem Format mit einer naturalistisch ins Detail gehenden Sachlichkeit aufgebaut. Aus einer anderen stilistischen Linie, obwohl auch noch in vielen Einzel­heiten peinlich genau verdeutlicht, der im Feuer vorspringende MG.-Trupp von Holtmann; hier hat schon die heftige Dramatik des Kampfbildes eine gewiße Lockerung der Farben und Formen bewirkt. Eine dritte Stufe endlich könnte das (künstlerisch interessanteste) Bild eines Tankangriffs von Presber bezeichnen: der Maler sah hier in und hinter dem militärischen Vorgang, dem .übrigens nichts von seiner elementaren Wucht und Stoßkraft genommen wurde, die merkwürdigen, malerisch höchst reizvollen farbig-atmosphärischen Begleiter­scheinungen.

Drei menschlich wie technisch bemerkenswerte, un­mittelbar zeitnahe Figuren sind die Schwester und die beiden Frontsoldaten von H a r t m a n n: monu­mental einfach, in großzügig starken Konturen, die Flächen sparsam farbig gefüllt und belebt. Vortreff­lich erfaßte, persönlich wirkende Bildnisse (z. B. der Generalfeldmarschälle v. Bock und Kesselring) zeigt der Gefreite P 0 d h 0 r a. Aus der langen Reihe von Porträts seien ferner etwa die Offiziersbildnisse

Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr

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