Ausgabe 
3.3.1941
 
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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange (verreist) «. V. Ernst Blumschein: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange ft. G. Verlagsleiter: Dr. Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.6

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Industrieprodukte sowie durch Strom selbst als kohle-exportierendes" Land auftreten können. Der Ausbau der gesamten norwegischen Kräfte ergibt bei richtiger Ausnutzung eine Energiemenge, die dem heutigen gesamten Stromverbrauch Groß­deutschlands etwa gleichkommt.

52 neue Bildstellen geplant.

Die Geschehnisse des Jahres 1940 in Europa boten mehr denn je Gelegenheit zur Bildbericht­erstattung auf bildtelegraphischem Wege. In keinem anderen Land bedient man sich aber der Bildtelegraobie auch in so ausgiebigem Maße für private Zwecke. Trotz der durch den Krieg beding­ten Beschränkungen setzte die Reichspost im ver­gangenen Jahr den Ausbau des Dildtelegraphen- netzes fort. Sieben weitere Bild st eilen wurden eröffnet, in Hannover, Dresden, Reichen­berg, Düsseldorf, Innsbruck, Graz und Klagenfurt. Die Zahl der öffenllichen Bildstellen erhöhte sich damit auf 19, weiter 39 Bildstellen sollen im Alt­reich, zwei in der Ostmark, eine im Sudetengau, eine im Protektorat, sechs in den Ostgebieten, zwei im Generalgouvernement und eine im Elsaß ge­schaffen werden, zusammen 52 neue Bildstellen.

abschnitte Fleisch und Fleischwaren besorgen, die er dann vornehmlich in Gastwirtschaften zu überhöhten Preisen weiterverkaufte. I., dem nicht nachgewiesen werden konnte, daß er die Herkunft der Marken gekannt hat, der jedoch 40 Rpf. je Yi kg aufschlug, kam wegen Ueberschreitung der Höchst­preise mit drei Monaten Gefängnis und 150 RM. Geldstrafe davon. Lagerhall, der die Vertrauens­stellung bei der Verteilung der Lebensmittelkarten skrupellos zu seinem persönlichen Vorteil mißbraucht hatte, wurde vom Sondergericht zusechsJahren Zuchthaus verurteilt. Gegen eine große Zahl seiner früheren Abnehmer schweben Strafverfahren. Sicherungsverwahrung für rückfälligen Betrüger.

Eine allzu Vertrauensselige hatte dem 41 Jahre alten Franz Ianuczak, der nach vielen Vorstrafen wieder einmal auf der Anklagebank einer Berliner Strafkammer saß, gegen das Versprechen einer baldigen Heirat nach und nach 4 0 0 0 R M. aus« gehändigt. Statt sich davon eine eigene Existenz aufzubauen und zu diesem Zweck einen Kraftwagen anzuschaffen, wie er es versprochen hatte, ver­jubelte Ianuczak das Geld in leichtfer­tiger Gesellschaft. Das war umso weniger ver­ständlich, als er trotz seiner zahlreichen Vorstrafen im Oktober 1939 eine Stellung als Bademeister und damit die Möglichkeit zur Rückkehr in geord­nete Verhältnisse gefunden hatte. Während die Zeugin ihre Leichtgläubigkeit mit dem Verlust ihrer 4000 RM. büßen mußte, brachte diese letzte recht­lich als R ü ckfallbetrug zu wertende Straf­tat dem Angeklagten drei Jahr Zeuchthaus 4000 RM. Geldstrafe, fünf Jahre Ehrverlust und was das entscheidendste ist die Siche­rungsverwahrung ein.

Der vergrabene Goldschatz.

Ein bejahrter Rostocker, der seinen beiden Söh­nen ein gutgehendes Geschäft mit einem Monats­einkommen von mehr als 2000 RM. hinterließ, teilte seinen Erben als letztes Geheimnis noch mit, daß er selbst für den Fall Vorsorge getroffen habe, wenn einmal ganz schlechte Zeiten kämen". Im Keller des Hauses, das die beiden Brüder gemein­schaftlich mit ihren Familien bewohnten, liege in einem Kasten ein Gold- und Silberschatz im Werte von 6000 RM. Zwei Jahre nach dem Ableben des Vaters folgte ihm einer der Söhne in den Tod. Der überlebende Bruder konnte sich mit feiner Schwägerin Nicht gut verstehen, und nun kam es wiederholt zu Zwistigkeiten. Da erinnerte sich die Schwägerin des Goldschatzes im Keller, grub ihn aus und nahm ihren Anteil an sich. Die andere Hälfte versteckte sie in einer dem Schwager gehören­den Kiste. Wegen der Verwertung der alten Gold- und Silberstücke wurden nun große Familienkon­ferenzen abgehalten, und es blieb beim guten Vor­satz, das Gold bei einer öffentlichen Sammlung in die Büchsen zu stecken. Inzwischen erfuhr die Po-

Ein felffamer Betrugsfall.

Ein ungewöhnlicher Prozeß beschäftigte die Straf­kammer des Landgerichts Wuppertal Der langjäh­rige Leiter eines bedeutenden Werks der Solinger Stahlwarenindustrie und heutiger Besitzer eines größeren Unternehmens in Frankfurt a. M. war des Fahrkartenbetrugs angeklagt. In den letzten Jahren versteuerte er ein jährliches Einkom­men von rund 140 000 RM. Rach der Uebernahme des Frankfurter Werkes waren häufigere Fahrten Zwischen Solingen, seinem Wohnort, und Frankfurt notwendig geworden. Diese Fahrten sollen zum Teil mit ungültigen alten Fahrkarten und sogar mit Bahnsteigkarten ausgeführt worden sein. Im vergangenen Jahr hatte.sich der Angeklagte bereits einmal in Frankfurt a. M. zu verantworten und wurde damals wegen Betrugs in einem Falle zu einer Geldstrafe von 2000 RM. verurteilt. Der Wuppertaler Verhandlung lagen zwei Vorgänge zugrunde, die sich Ende 1939 und Anfang 1940 im Solinger Hauptbahnhof abgespielt haben. Am 22. Dezember 1939 gab der Angeklagte abends nach der Ankunft eines Zuges eine Bahn­steigkarte ab, die dem Bahnsteigschaffner sofort auf­fiel, weil die Karte frühmorgens entwer- t e t und nicht anzunehmen war, daß der Besitzer der Karte sich volle zwölf Stunden auf dem Bahn­steig aufgehalten hatte. Es stellte sich heraus, daß die Bahnsteigkarte schon über einen Monat alt war. Sie wurde beiseite gelegt, da man dem hochgeachteten Mann eine betrügerische Absicht nicht zutraute. Anfang Februar 1940 wiederholte "sich der gleiche Vorgang bei dem gleichen Beamten. Der Be­amte machte den Fahrgast auf die Ungültigkeit der Bahnsteigkarte aufmerksam. Dieser entschuldigte sich, suchte in seinen Taschen und überreichte eine Fahrkarte zweiter Klasse, die später ebenfalls als längst verfallen festgestellt wurde. Der Be­schuldigte erklärte die Vorfälle durch seine große Zerstreutheit. Er habe die Ausweise für in Ord­nung gehalten, da man ihn nicht auf deren Un­gültigkeit besonders hingewiesen habe: sonst hätte er bestimmt die richtigen Fahrtausweise abgegeben. Er habe eine größere Anzahl Fahrkarten und Bahnsteigkarten oftmals in der Tasche gehabt, um sie seinem Enkel zum Eisenbahnspielen zu verwah­ren. Einen vorsätzlichen Betrug bestritt der Ange­klagte enffchieden. Die Strafkammer verurteilte ihn jedoch wegen Betrugs zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 4000 Reichsmark.

Zuchthaus für karkenschiebungen.

Der 38 Jahre alte Gunnar G a g e r h a l l hatte seit November 1939 bei einer Berliner Kartenstelle den Umtausch von Normalkarten in Reisemarken zu besorgen. Schon nach wenigen Monaten begann er, sich Abschnitte von Normalkarten anzueignen, statt fid zu entwerten. Zum Teil ließ Lagerhall sich durch den Mitangeklagten Georg I. für die Karten-

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Erschließung der neuen Gebiete für die Jugend.

In dem neuen Hauptamt V der Reichsjugend- l führung, in dtzrn unter der Leitung von Oberge- ' bietsführer Rodatz alle Baumaßnahmen der HI. gesteuert werden, sind gegenwärtig die Planer am : Werk, um den neuen Osten und die eingeglie­derten West bezirke auch mit einem dichten Netz von Jugendherbergen als Stützpunkte einer Fahrten- und Wanderbewegung der Jugend zu überziehen. Bestanden bei Kriegsausbruch rund 2000 Jugendherbergen, die im letzten Friedensjahr eine Uebernachtungsziffer von rund 9,3 Mill, auf­wiesen, so geht der Bedarf um ein Vielfaches über bijje Zahlen hinaus. Es ist das Ziel der Reichs- jugendführung, eine Uebernachtungsziffer von 100 Millionen im Jahre in den Jugendherbergen zu ermöglichen. Die vielen neuen Jugendherbergen, die hierfür erforderlich sind, werden aus der Ge­meinschaftsarbeit der Mitglieder des Deutschen Jugendherbergsverbandes, der Eltern, Partei (HI.) und Staat, enfftehen. Dank der Initiative des Gau­leiters Forster entstand im befreiten Danzig die dem Danziger Seehelden der Hansezeit gewidmete Paul-Beneke-Jugendherberge", die nach der Adolf- Hitler-Jugendherberge in Berchtesgaden die größte deutsche Jugendherberge überhaupt ist. Sie enthält 1200 Betten und 12 Tagesräume. Es ist nun wei­ter vorgesehen, der Jugend einige neue Wander­wege zu geben, auf denen sie die jüngsten Reichs/ aebiete durchdringen und erwandern kann. An die­sen Wanderwegen wird eine Kette von Jugendher­bergen entstehen. Ein solcher Wanderweg wird von Wien über das oberschlesische Industriegebiet nach Posen und von dort nach Danzig und Gotenhafen ans Meer führen. Ein anderer wird von Berlin über Posen in den neuen Osten gehen, wieder ein anderer von Wien über Iglau nach Oberschlesien. Abstecher ins Generalgouvernement werden die Hohe Tatra und die Beskiden für die Jugend auf­tun. Hierbei ist eine Jugendherberge in dem Win­tersportort Zakopane geplant. Insgesamt sind für den AHarthegau 26, für den Gau Danzig-Westpreu- ßen vorerst rund 20 neue Jugendherbergen vorge­sehen. Den Mittelpunkt bildet dabei die in Posen vorgesehene Jugendherberge, die etwa 500 Betten enthalten soll. In Thorn wird eine Kopernikus- Jugendherberge entstehen, die ihrem Namen durch den Einbau eines kleinen Observatoriums gerecht werden soll. Zuerst werden die Jugendherbergen B r o m b e r g, Thorn und G o t e n h a f e n fertig­gestellt werden. Als Zwischenlösung sind in verschie­denen Orten des neuen Ostens vorläufige Unter­bringungsmöglichkeiten für die wandernde Jugend entstanden. Für die heimgekehrten Westgebiete sind vor allem die geplanten Jugendherbergen tn Strmßburg und Metz zu erwähnen. In Luxemburg werden die Jugendherbergen des früheren luxemburgischen Jugendherbergsverbandes ausgebaut werden. Die neuen Gebiete werden der Jugend ferner durch besondere Wander- führ er nahegebracht werden, in denen eine ge­schichtliche, wirtschaftliche und kulturelle Darstellung dieser Gebiete erfolgt. Hand in Hand mit alledem geht der Ausbau der HI.-Heime, eine Ar­beit, die sich der besonderen Förderung der Ge­meinden erfreut. Während des Krieges freilich hat das Iugendwandern mit Benutzung der Jugend­herbergen kaum stattfinden können. Die Jugend­herbergen dienen kriegswichtigen Zwecken, vorwie­gend als Lazarette und Erholungsstätten.

Die Schuljugend sammelt Kräuter.

Der Reichserziehungsminister gibt Vereinbarun­gen mit dem Reichsjugendführer über eine Neu­regelung der Heil- und Teekräuter-- fammlung im Jahre 1941 bekannt. Das Ziel ist, den Erfolg dieser Sammelmaßnahmen noch wei­ter zu steigern. Die Hitler-Jugend ist allein zuständig für die Ernte an Lindenblüten, an Kastani en, und an drei verschiedenen Tee- und Heilkräutern, für deren Sammlung keine besonderen botanischen Fachkennt­nisse erforderlich sind. Die Schule ist allein zu­ständig für die Sammlung aller übrigen Heil-- und Teekräuter. Die Sammlung erfolgt künftig durch olle Schulen, auch die höheren und Mittelschulen.__,

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Norwegen wird Strom nach Mittel­europa ausführen.

Unter dem Vorsitz des Reichskommissars für die besetzten norwegischen Gebiete ist eine deutsch-nor­wegische Arbeitsgemeinschaft für den Elektrizitäts­ausbau Norwegens gegründet worden. Norwegen, das Land günstigster Wasserkräfte, hat bisher erst rund ein Achtel der insgesamt vorhandenen ausbau- würdigen Wasserläufe ausgebaut. Das mit der Ge­samtleistung erzeugbare Arbeitsvermögen beträgt etwa Vs bis Ve der in Europa überhaupt möglichen Krafterzeugung auf der Grundlage der bisher in diesem Erdteil als ausbauwürdig untersuchten Was­serläufe. Die noch ungeputzten Wasserkräfte von rund 10 Millionen Kilowatt sollen herangezogen werden zur Erweiterung der allgemeinen Strom­versorgung und Erschließung noch unversorgter Ge­biete, zur Umstellung der Eisenbahnen auf elektri­schen Betrieb, zur Energieversorgung neuer In­dustrien und zur Kraftausfuhr nach dem mittel­europäischen Industriegebiet. Norwegen wird in der Lage sein, in Zukunft weitgehend auf Kohlen- einftchr zu verzichten und durch Ausfuhr der auf der elektrischen Energie als Rohstoff basierenden

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lizei von dem geheimnisvollen Schatz, und die bei­den Goldbesitzer hatten sich nun wegen Devisenver. gehens vor dem Schöffengericht in Rostock zu ver­antworten. Karl B. erhielt drei Monate Gefangne und 5000 RM. Geldstrafe und Berta B. sechs Mo­nate Gefängnis und die gleiche Geldstrafe. Außer- dem wurde das gehamsterte Goldgeld beschlagnahmt. >

Delphine in der IKaas.

Zum erstenmal seit Menschengedenken befinden sich drei echte Delphine in der Maas, die von der See her flußaufwärts geschwommen sind und schließlich in den Schleusenanlagen bei Lith ein un- ; überwindliches Hindernis fanden. Die Riesentiere, die eine Länge von 6 m und einen Durchmesser von 1 m aufweisen, haben sich bisher gegen alle Fang- versuche erfolgreich gewehrt; denn jedesmal schlugen sie mit ihren schweren Schwänzen 2 m große Löcher in die Zugnetze und entkamen so. Täglich beobachten Hunderte von Menschen die Tiere von den Ufern der Maas aus. In Fischerkreisen hofft man, daß die Seeungetüme bald wieder in ihr eigentliches Ele­ment zurückkehren werden, da jedes von ihnen täg­lich etwa 50 kg Fische verspeist und so den Fisch­beständen erheblichen Schaden zufügen.

Neuentdeckle Bilder Ferdinand von Rayskis.

Das bisher bekannte Werk der aus Pegau (Sach­sen) stammenden bedeutenden Malers Ferdinand v Rayskis (18061890) konnte durch die For­schungsarbeit einer Hamburger Kunsthistorikerin, Frl. Dr. Maräuschlein Walter, ganz wesentlich erweitert werden. Es wurden von ihr nicht weniger als 34 Gemälde, 64 Zeichnungen, 9 Aquarelle, 4 Miniaturen und 2 Skizzenbücher neu aufgefun­den. Der größte Teil dieser Neuentdeckungen wird erstmalig in einem von Fräulein Dr. Walter ver­faßten, mit Abbildungen und farbigen Tafeln reich geschmückten. Werk über Leben und Schaffen des Künstters veröffentlicht werden. Es erscheint im Herbst dieses Jahres im Verlag von Delhagen & Klafing in Bielefeld und Leipzig und wird ein Gesamtverzeichnis mit ausführlichen Angaben über Standort, Format, Herkunft, Bildinhalt, Qualität und Erhaltungszustand der Werke Ferdinand von Rayskis enthalten.

Ein Kiste mit Giftschlangen gestohlen.

In der serbischen Stadt Ujvidek (Neusatz) teilte ein Tierbändiger namens Peter Brakus mit, ihm sei auf der Eisenbahnstation eine Kiste mit 15 Gift­schlangen gestohlen worden. Brakus wollte die Gift­schlangen in sein Heimatdorf bringen und sie dort bändigen. Er hatte die Kiste verschlossen im ar- tef aal st e h e n l a s s e n. Als er zurückkam, war die Kiste verschwunden. Die Polizei hat eine strenge Untersuchung angeordnet, um ein Unglück zu ver­hindern.

Todesurteile vollstreckt.

Am 26. Februar sind der 29jährige Friedrich Chlupaty und der 35jährige Heinrich Zeman aus Prag hingerichtet worden, die das Sondergericht in Prag als Volksschädlinge zum Tode verurteilt hat. Chlupaty und Zeman haben in Prag monate­lang unter Ausnutzung der Verdunkelung zahlreiche Einbruchsdiebstähle in Ladengeschäfte begangen. Ferner ist der 1915 in Praslawitz geborene Karl K u z d a s hingerichtet worden, den das Sonder- gericht in Prag als Gewaltverbrecher zum Tode ver­urteilt hat. Kuzdas, der einen liederlichen Lebens­wandel geführt und leichffinnig Schulden gemacht hatte, hat seinen Freund in einen Hinterhalt gelockt und dort zu ermorden versucht, um ihn zu berauben.

2Ml der Pflugschar Minen umgegraben.

In Ritzingen in der Westmark war ein Landwirt damit befaßt, seinen Acker umzupflügen, als er mit der Pflugschar auf zwei Minen stieß. Die erste wurde regelrecht umgewendet, die zweite nur ge­hoben. Nur dem Umstand, daß die Minen naß geworden waren, ist es zu verdanken, daß sie nicht explodierten und Schaden anrjchteten.

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