Ausgabe 
3.2.1941
 
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daß alle Vorbereitungen und Planungen in Angriff genommen werden, damit nach Beendigung des Krieges die Errichtung der Gemeinschaftshäuser mit aller Tatkraft und Energie durchgeführt werden kann.

Die Gemeinschaftshäuscr der NSDAP, dienen der Betreuung der Volksgenossen auf allen Gebieten des täglichen Lebens sowie der Vertiefung des Ge­meinschaftslebens in den Ortsgruppen. Im Gemein- lchaftshaus müssen daher diesen Aufgaben ent. sprechende Räume untergebracht werden. Das sind: 1. Die Dienststellen der Partei, Gliederungen und angeschlosscne Verbände, 2. der Feierraum mit ent. sprechenden Neoenräumen, 3. die kleine Gaststätte mit Küche, 4. die Gesundheitsstation, 5. ein Kin- vergärten, 6. eine Sportanlage. Im Laufe der kam« menden Jahre soll in jeder Ortsgruppe ein solches Gemeinschaftshaus errichtet werden.

Der Zweck der Gemeinschaftshäuser der NSDAP, in txn Ortsgruppen ist Zusammenfassung aller Dienststellen der Partei, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände, Abhaltuna von Kund­gebungen, Mitgliederversammlungen, Appellen, Füh­rerbesprechungen, Durchführung von Feierstunden, Durchführung kultureller Veranstaltungen, z. B. künstlerischer Darbietungen (Kraft durch Freude) und wissenschaftlicher Vorträge, Veranstaltung von Filmabcnden, Durchführung von jeder Art Kursen des Volksbildungsmerkes, Geselliges Bei- sammensein bei Spiel, Musik und Literatur, Vor-

sorgende ärztliche Betreuung der Volksgenossen, Ge­sundheitliche Betreuung der werdenden Mütter, Reihenuntersuchungen, Kinderbetreuung, Durchfüh­rung jeder Art von Leibesübungen. Damit wird das Gemeinschaftshaus der volkskulturelle, sportliche und gesellschaftliche Mittelpunkt der Orts, gruppe. Jeder Volksgenosse findet hier die Betreu­ung und Erholung, die er sucht. Es ist grundsätz­lich dafür zu sorgen, daß die Amtsräume der Par­tei von denen der Staats- oder Stadtuerwaltungen baulich getrennt werden, d. h. es ist nicht wünschenswert, daß beide Verwaltungen in einem Gebäude untergebracht werden. Es muß jedem Volksgenossen klar sein, daß die Geschäfte des Staa- tes ober der Gemeinden von denen der Partei getrennt sind. Das Bürgermeisteramt kann zwar in der Grundhaltung eine ähnliche Planung auf- weisen, jedoch soll das Dienstgebäude der NSDAP. o(4 solches deutlich erkennbar sein. Das Bindeglied des Parteihauses als Sinnbild der weltanschaulichen Führung und des Bürgermeisteramtes als Zentrale des praktischen Vollzuges kann die Feierhalle bilden, die in ihrem architektonischen Ausdruck im­mer der künstlerische Schwerpunkt sein soll.

Entsprechend diesen Ueberlegungen ist genügend Platz für das Gcmeinschaftshaus vorzusehen. Mit den zuständigen Stellen des Staates werden ent. sprechende Erlasse für die Freihaltung dieser Plätze vorbereitet.

Im Gemeinschaftshaus muß sich grundsätzlich auch

die Dienststelle des örtlichen HI-Führers be- finden. Ob dort, wo noch kein HJ.'Heim errichtet ist, in Zukunft auch dieses Haus am Platz des Ge- meinschaftshauses errichtet werden soll, wind je. weite von den örtlichen Gegebenheiten sowie von der Möglichkeit der Unterbringung der für das Ge. meinschaftshaus notwendigen Anlagen abhängig fein.

Vor Festlegung der Raumgröße der Feierräume und der Ausmarschplätze sind eingehende Unter, suchungen darüber anzustellen, welcher Art die Fcierhallen und Aufmarschplätze der Gau­soren und Kreisforen sein werden und welchen Umfang sie haben können. Dabei ist besonders zu beachten, daß in bereits erbauten Städten oft für mehrere Ortsgruppen zusammen nur ein Fcierraum gebaut werden kann. Gleichzeitig kann diese Stadt z. B. auch Gauhauptstadt und Kreisstadt sein. Die einzelnen Feierhallen und Aus. marschplätze sind daher entsprechend diesen lieber- legungen in das Gesamtbild der Stadt einzuordnen.

Die Ehrung der Gefallenen der Bewe­gung und der Gefallenen dieses Krieges, die im Kampf um die nationalsozialistische Revolutioy und den nationalsozialistischen Endsieg ihr Leben ge. opfert haben, ist Aufgabe der Partei. Es ist deshalb notwendig, einen würdigen Ehrenhof der Gefallenen bei der Anlage der Gemeinschaftshäu­ser vorzusehen. In den Gebäuden soll jedoch ein Ehrenhof nicht eingebaut werden.

Die Beerdigung findet Dienstag, 4. Februar, nachm. 2 Uhr statt.

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Fernruf 2251

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Gießen (Neuen Bäuc 7), den 3. Februar 1941.

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Heute Montag

Erstaufführung

Oießen-Wieseck, den 3. Februar 1941.

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580D

PQLQST Giessen

Die Trauerfeier findet Dienstag, den 4. Februar, nach­mittags 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.

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Am 1. Februar, zwanzig Tage vor Vollendung seines 90. Lebens­jahres, verschied nach einem ereignisvollen Leben unser lieber Vater, Schwieget vater, Grohvater und Urgroßvater

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marg. Linde, geb. Waldschmidt Kinder und Enkelkinder.

Albach, Lieh. Bettenhausen, Bad-Nauheim, Daubringen, den 3. Februar 1941.

Suche nicht zu unge, zuverläss.

Hause gehiltin für % Tage. I527D Frau M. Täuber! Seltersweg 70 II.

Frau Pro!. Gönli er

Wartiveg 5.

Die trauernden Hinterbliebenen: Katharina Euler Witwe, geb. Balser Lina Fey, geb Balser, und Familie Johann Balser und Familie Heinrich Balser und Familie Dr. Ludwig Balser und Familie.

sage Ich allen meinen herzlichen Dank.

Wilhelm Bierau.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang meiner Heben Frau

Lina Bierau

Karl Balser I

Polizeidiener i. R.

Für Führung ein.HauöhallS wird

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Am 80. Januar verschied infolge eines Unglücksfalles mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Gregor Linde

im Alter von 55 Jahren.

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Adreßbuch Stadtkreis und Landkreis Giehen 1941

Die Hauslisten werden seht bei den Hausbesitzern abgegeben. Jur Erlangung einer einwandfreien Etnwohneraufnahme ist es erforderlich, das, jeder selbständige Hausbewohner oder sein Vertreter den Eintrag eigenhändig oornimmt. Nach einigen Tagen werden die Listen wieder eingefordert. Ts wird dringend darum gebeten, die Aufnahmearbeit durch forgfältige Einträge und pünktliche Bereitstellung der Listen reunolichsi zu unterstützen. Nur so kann die dem Vorteil der Allgemeinheit dienende Genauigkeit de» auch während des Krieges wichtigen Nachschlagewerkes erzielt werden.

Die Geschäftswelt

wird davon benachrichtigt, datz neben der Hausliste eine Firmenliste abgegeoen wird, die den geschäftlichen Not­wendigkeiten für die neue Adretzbuchausgade eingehend Rechnung trägt. Der eigene Vorteil aller Geschäftsleute ist es, 'bad sie diese Sonderliste sofort und vollständig aus- süllen; sie wird gleichzeitig mit der Hausliste nach einigen Tagen wieder abgeholt werden.

Vereins- und Kasfen-Vorstände

sowie andere am Vereinewesen Beteiligte wahren die Be­lange ihrer Vereine durch entsprechende Einträge in die d dafür vorgesehene Abteilung der Hausliste.

Oberhesfischer Adrehbuch-Verlag

Die baukllnstlerische Gestaltung sämt. llcher Gemeinschaftshäuser der Partei wird von dem Generalbauinspektor Pg. Professor Speer überwacht. Die Finanzierung und Aus» führung sowie die spätere Verwaltung und ErhaL tung der Gebäude erfolgt durch den Reichs, schatzstieifter als Bauherr. Die Dienststel­len der Kreisleitünaen werden in b e» sonderen Häusern zusammengesaßt werden, lieber Art und Umfang sowie Planung werden zu gegebener Zeit ebenfalls Richtlinien herausgegeben werden.

Die ersten drei Gemeinschaftshäuser sind in der Planung fertiggestellt, genehmigt und werden soweit es die Bedürfnisse des Krieges erlauben in Angriff genommen. Die Planung weiterer 300 Gemeinschaftshäuser steht kurz vor dem Abschluß und es ist zu hoffen, daß wir mit Kriegsende großzügig wie es der Führer befiehlt den Bau dieser Gemeinschaftshäufer durchführen können. Soweit im Kriege Siebten, gen gebaut werden, wird jede, neue Siedlung mit einem solchen Gemeinschaftshaus verbunden fein.

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