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Führer hatte den verdienten Offner durch sein Bild ausgezeichnet.
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Der bekannte Heerführer General der Infanterie L e q u i s beging am 2. Februar seinen 80. Geburtstag. General Lequis, der als Pionier in das Heer
eingetreten war. nahm an der China-Expedition die Aufständisch'
Zügel hat wahrend seines langen Lebens zahlreiche Ehrungen erfahren, zuletzt durch die Verleihung der Goethemedaille zum 90. Geburtstage. Mit dem Orden der bayerischen Krone hatte er schon früher den persönlichen Adel erhalten. Mehrere Akademien zeichneten ihn durch die Ehrenmitgliedschaft aus; die Universität Gießen ernannte ihn zum Ehrendoktor. Werke des 88jährigen waren noch vor drei Jahren in der Ausstellung im Hause der Deutschen Kunst in München zu sehen. ' —y—
u. a. auch das Ft.-Gerät zerschossen und unbrauch- bar geworden war.,
Das war Oberleutnant von Werras verwegenstes Jagdfliegerstück. Genau eine Woche später, am 5. September, wurde er dann im Luftkampf über England durch einen Treffer in die Maschine zur Notlandung an der englischen Küste gezwungen. Aber nun wird er bald wieder unter uns sein, und alle Männer unserer Jagdgruppe freuen sich bereits auf den Augenblick, ihm die Hand drücken zu können. Nur sein Löwe Simba wind ihn nicht mehr begrüßen können, denn er hat den rauhen Winter nicht überlebt.
Oberleutnant von Werras verwegenstes Husarenstück.
Von Kriegsberichter Harry Gehrn.
Das Gemeinfchafishaus der NGOAP
Von Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley.
wagen floß das Benzin in Strömen, rundherum war alles in Flammen gehüllt. Zwei Maschinen am Liegeplatz und drei vor dem Baldachin brannten lichterloh. Auch das große Zelt stand bereits in Flammen. Somit waren mindestens fünf Maschinen am Boden vernichtet.
• Inzwischen war es nun aber wirklich höchste Zeit für den Rückflug geworden, die Flak schoß schon wie wild, und auch die Benzinuhr ließ höchste Eile geboten erscheinen. Im Rückflug ging es nun über Die englische Landschaft dahin, dann über den Kapal und mit dem letzten Tropfen „Schnaps" im Tank nach Hause. Erst hier stellte Werra fest, daß seine Maschine zahlreiche Einschüsse aufwies und
dazu gehöre und auch landen wollte." Immerhin war Dorlicht geboten, denn die Engländer befanden sich ja bei weitem in der Ueber- macht. Also wartete Werra erst mal, bis die ersten drei Maschinen auf dem Rollfeld aufgesetzt hatten, dann zog er blitzschnell seine „Beine wieder ein und ging zum Angriff aus die drei noch in der Lust befindlichen Maschinen über. Eine stürzte sofort ab und zerschellte auf dem Platz, die beiden anderen dagegen waren gerade beim Einschweben, als Werra sie erreichte und ihnen eine kräftige „Spritze" aus seinen Bordwaffen verabfolgte. Also noch zwei Abschüsse. Jnzwischne hatte Werra Zeit gehabt, sich den Platz genau anzusehen. So sauste er nun im Tiefflug weiter und beharkte eine ganze Reihe in einer Platzecke abgestellte Maschinen mit seinen MGs. Dann sah er einen großen Tankwagen, schoß diesen in Brand und gleich darauf noch einen großen Baldachin, unter dem offenbar noch weitere Maschinen standen. Aus dem Tank-
DNB. .. 2.Febr. (PK.) Das war eine Freude bei den Männern unserer Jagdgruppe und unseres Geschwaders, als der Rundfunk die Meldung von der gelungenen abenteuerlichen Flucht des Oberleutnnts von Werra aus der englischen Gefangenschaft brachte. Franz von Werra war bis zu seiner Gefangennahme vorigen Jahres unser Gruppenadjutant und zugleich der beliebteste und verwegenste Jagdflieger unserer Gruppe. Innerhalb weniger Wochen hatte Oberleutnant von Werra acht Gegner mit brennenden Maschinen in die Tiefe geschickt. Die Engländer kannten ihn schon als den „Roten Teufel". Denn wenn er in seiner Me 109 aum Lüstkampf aufstieg, trug er über der Uniform stets eine knall- rote Jacke, an der sie ihn schon von weitem erkannten. Die Jacke hatte allerdings einen ganz anderen Zweck, sie sollte nämlich nur die Suche nach ihm erleichtern, falls er einmal Pech haben und in den „Bach" fallen sollte. Kam Oberleutnant von Werra dann vom Feindflug zurück, so begrüßte ihn als erster sein junger Löwe Simba, der auf unserem Feldflugplatz frei herumlies und der Liebling der ganzen Gruppe war.
Sein verwegenstes Jagdfliegerstück hatte Oberleutnant von Werra wenige Tage, bevor er selbst im Luftkampf über England zur Notlandung gezwungen wurde und in Gefangenschaft geriet. Es war der 28. August 1940. Die Gruppe Halle „freie Jagd über England" gehabt. Die meisten Maschinen waren schon zurück und hatten bisher insgesamt acht Abschüsse melden können. Aber es fehlte Die Maschine des Oberleutnants von Werra. Eine halbe Stunde verging. Der Adjutant war immer noch nicht da. Niemand von den anderen Flugzeugführern hatte ihn während des Luftkampfes mit den englischen Jägern gesehen. Auch Funkmeldungen waren nicht eingegangen. Jetzt war schon fast eine Stunde seit der Landung der letzten Maschine vergangen. Man mußte damit rechnen, daß.Oberleutnant von Werra im Luftkampf über England abgeschossen oder zur Notlandung gezwungen worden war.
Da brauste plötzlich im Tiefflug eine Maschine über den Feldflughafen und wackelte kräftig mit den Tragflächen. Es war die Maschine des Adjutanten. Wenige Augenblicke später war Oberleutnant von Werra gelandet und berichtete nun über seinen abenteuerlichen Luftkampf, in dessen Verlauf er drei englische Maschinen abscyoß und außerdem noch eine Reihe von Maschinen am Boden vernichtete.
„Gleich nach meinem Eintreffen Über England kamen wir über Der Dhemsemündung in eine große Kurbetei mit Spitfires", begann Oberleutnant von Werra seinen Bericht. ,L>a hatte mich plötzlich eine Spitfire von hinten am Wickel. Beinahe wäre es schief Legangen, aber ich hatte gerade den Tommy noch rechtzeitig bemerkt, um nach unten wegzudrük.
„Wer den Sieg nicht nutzet und ausbeutet, hat ihn schon verloren!"
Durch Befehl des Führers ist schon jetzt der soziale Wohnungsbau bis in alle Einzelheiten fest, gelegt und gesetzlich verankert. Die Altersversorgung hat dem Führer vorgelegen, und er hat sie bereits gebilligt. Das Gesundheitswerk mit einer großzügigen Gesundheitsführung, dem Erholungswerk des deutschen Volkes, dem Freizeitwerk und der Krankenhilfe wird in Kürze dem Führer vorgelegt werden. Das Berufserziehungswerk ist in seinen Grundzügen fertiggestellt; es bedarf nur noch der formellen gesetzlichen Verankerung eines Zustandes, der heute bereits in der Praxis sich bewährt hat. Die Reichslohnordnung ist in ihren Grundzügen auch fertig und vom Führer gebilligt; es bedarf hier nur einer langwierigen Reihenuntersuchung, um zum gerechten Leistungslohn zu kommen.
Was auf sozialem Gebiete geschieht, geschieht auf dem Gebiete der Erziehung, der Kultur, der Wirtschaft, des Nährstandes usw. Alle verantwortlichen Führer arbeiten und planen mit höchster Intensität und Verantwortung, um nach dem Endsieg vorbereitet zu sein, um mit aller Kraft das zu Der- wirklichen, was der Nationalsozialismus immet wieder gepredigt hat.
Aber vor allem und jeder Planung und Ausführung steht die Gemeinschaft. Diese Ge-
Zum 30. Januar, dem Tag der Macht. Übernahme, veröffentlicht der Reichsorgani- sationsleiter der NSDAP, erstmalig Grundsätzliches über das Gemeinschastsyaus der NSDAP., das nach dem Befehl Des Führers in jeder Ortsgruppe errichtet werden wird. Darin heißt es:
Die junge nationalsozialistische Revolution, die den Gemeinschaftsgedanken als das Fundament allen menschlichen Fortschritts und jeglicher Entwicklung auf ihre Fahne schreibt, ist von der alten, absterbenden Welt des nackten Individualismus zum Kampfe herausgefordert und muß sich in diesem Kriege nicht nur gegen die Herr- schäft des Geldsacks und des Goldes behaupten, sondern wir Nationalsozialisten sind überzeugt, daß diese junge revolutionäre Idee von der rassischen und blutsmäßigen Gemeinschaft über die Welt des Manchestertums und der Anbetung des goldenen Kalbes naturgesetzlich siegen muß, mit demselben Naturrecht, wie Jugend immer und ewig das Alter überwindet!
Um unsere Mission die uns das Schicksal gestellt hat, lösen zu können, müssen wir Ntaionalsoziali- ft en nach dem militärischen Sieg die nationalsozia- listische Ordnung schaffen, die uns unsere Idee und unser Wollen vorschreibt. Für uns gilt das Wort:
>n zu erwarten, aber gleichzeitig durchblicken ließ, aß geschickte Manipulationen uns doch hinein- ringen könnten. Die amerikanischen Korrespon- snten in Bordeaux wurden kurz vor dem Was- mstillstand hellhörig und mißtrauisch, als Reynaud lles auf die Karte seiner Botschaft an Roosevelt itzte. Die Korrespondenten wußten, daß kein ame- kanischer Präsident eine so entscheidende Antwort eben konnte, wie sie erforderlich war, um den anzösischen Widerstand auftechtzuerhalten. Sie innten keine andere Erklärung finden, als daß :genD jemand Reynaud zu der Annahme veran- ißt hatte, er könnte eine solche entscheidende Ant- »ort bekommen, und sie konnten dahinter niemand oberen vermuten, als unseren Botschafter B u l - itt. Ueber die Doppelrolle unseres Botschafters in ondon, Walter Page, erfuhren wir e r st nach ieendigung des Weltkriegs. Sollten wir ns, bevor wir einen neuen Krieg riskieren, nickt rft genau von der Rolle überzeugen, die Aul» ! tt in Paris gespielt hat?
Willkie plötzlich zurückgerufen.
und an den Kämpfen gegen die Aufständischen in Südwestafrika teil. Im Weltkrieg erhielt er das Eichenlaub zum Pour le mörite. Im Dezember 1918 wurde er beauftragt, in Berlin die Ordnung wiederherzustellen. 1920 schied er aus dem Heeresdienst
fen. Der Engländer kam hinter mir her, und nun ging es in eine große Wolke hinein. Da machte ich plötzlich einen Looping, und als wir wieder aus der Wolke herauskamen, hatte ich den Engländer vor mir und schoß ihm aus allernächster Nähe den La- Den voll. Da fing er sofort an zu brennen und sauste ungespitzt in die Tiefe."
Das war der erste Abschuß an diesem Tage, Dabei war Oberleutnant von Werra bis auf 500 Meter heruntergekommen und befand sich nun plötzlich mutterseelenallein über England mit seiner Ma- schine. Wieder aufzusteigen hatte keinen Zweck, da über ihm in den Wolken viele englische Jäger hin- gen und ihn sofort erledigt hätten. Also ließ er sick weiter nach unten durch Die Wolken durch, um sich Dann nach Hause Durchzuschlagen. Doch welche lieber- raschung. Gerade, als er durch Die Wolken stieß, bemerkte er unter sich sechs englische Jagdmaschinen, Die gerade zur Landung auf einem Feldflughafen ansetzten und bereits die Fahrwerke herausgestreckt hatten.
„Kurz entschlossen steckte ich ebenfalls meine ,Seine' heraus", berichtete Werra weiter, „hängte mich an die sechs Hurricanes hinten an und t a t
Wie „(Karriere della Sera" meldet, hat Mussolini in Begleitung des Generalftabschefs der italienischen Luftwaffe, General Pricolo, eine Besichtigung von Flugplätzen im Operationsgebiet vorgenommen.
In verschiedenen Ortschaften des nordwestindischen Hochlandes Waziristan kam es wieder $u blutigen Zusammenstößen zwischen Den aufständischen Waziri-Stämmen und englischen Truppen, die vor 8/< Jahren zur enDgüItigen Niederwerfung des Auf- standes in Waziristan zirsammengezogen worden roa- ren.
Oer Tiermaler Heinrich von Zügel t»
Wie aus München gemeldet wird, ist dort der bekannte Tiermaler Professor Dr. h. c. Heinrich von Zügel, der vor drei Monaten seinen neunzigsten Geburtstag begehen konnte, an den Folgen einer Grippe g e st o r b e n. Eine zu Zügels Ge- burtstag veranstaltete Ehrenausstellung, die am Sonntag in Der Ständigen Ausstellung der Kameradschaft der Künstler als Sonderschau von Werken Des Meisters in München eröffnet wurde, wird nun zu einer Nachlaß- und Gedächtnis-Ausstellung.
Zügel wurde am 22. Oktober 1850 in Murrhardt in Württemberg geboren. Sein Vater war Besitzer einer großen Schäferei; der Sohn lernte also schon als Kind eines feiner Lieblingsmotive aus vielfältiger Anschauung kennen. Die künstlerisch veranlagte Mutter förderte die früh sich zeigenden Anlagen des Knaben, der bereits als 14jähriger mit Zeichnungen auf einer Stuttgarter Ausstellung Die Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Ein Stipendium ermöglichte ihm Dann in Stuttgart eine ordentliche AusbilDung. 1869 siedelte er nach München über, wo er den größten Teil seines gesegneten Lebens zubrachte. Sein Bild „Schafwäsche" auf der Wiener Weltausstellung von 1873 brachte ihm Die golDene MeDaille und den ersten großen Erfolg; aber er hatte noch schwer um die Festigung seiner Existenz zu kämpfen, bis ihn der entscheidenoe Erfolg zweier Bilder auf der Münchener Internationalen Aus- stellung von 1889 von äußeren Sorgen befreite und ihm Studienreisen nach Holland und Belgien ermöglichte. 1894 wurde er Lehrer an der Karlsruher Akademie, kehrte aber schon im folgenden Jahre nach München zurück, wo er als Leiter Der Tier-Abteilung an Der Akademie Die Entwicklung Der Münchener Malerei in den letzten Jahrzehnten entschieDen beeinflußte.
Heinrich von Zügels Gemälde finden sich In fast allen großen Galerien. Mit Bildern wie „Ruhende Schafherde", „Knabe mit Rind", „Rinder auf sonniger Weide", „Spätnachmittag im Moor" — um nur einige aus großes Fülle zu nennen — wurde er Der deutsche Tiermaler unserer Zeit schlechthin; vielleicht Deuten die wenigen aufgeführten Titel seiner Bilder schon an, daß er nicht in einer realistischen Wiedergabe des Modells Genüge fand: Zügel ist nicht nur ein großer Tiermaler, sondern auch ein bedeutender Impressionist gewesen, in dessen Bildern sich der geschulte Blick für Das charakteristische Wesen des Kreatürlichen mit einem zart und empfindlich reagierenden Sinn für Die Wirkungsmöglichkeiten von Licht unD Farve verband.
melnfchast Darf nicht nur gepredigt und durch 93er- orbnungen und Gesetze ihre Schädlinge ausgemerzt und vernichtet werden, und — ich bekenne es offen — nicht einmal die beste Organisation, wie wir sie heute sicherlich in der Partei, ihren Gliederungen und Verbänden besitzen, ist allein letzter Garant für bas ewige Bestehen biefer Gemeinschaft; sondern es gilt für die Gemeinschaft das gleiche, was auch für ben Sozialismus Geltung hat: nämlich die Erkenntnis, baß man die Einsicht, das Wollen und die Organisation durch die Errichtung und das Bauen von materiellen Einrichtungen in Stein und Eisen für alle Ewigkeiten verankert! Erst das Umsetzen der Grundsätze und Erkenntnisse in praktische materielle Tatsachen gibt »die Gewähr, daß das sozialistische Wollen der Führung für alle Zelten fest verankert ist. Dasselbe gilt für die Gemeinschaft. Die Gemeinschaft muß räumlich irgendwo an einem festen Platz l n einem Gemein sckaftshaus beheimatet fein. Dieses Gemeinfchaftshaus ist alsdann der Mittelpunkt Der Ortsgruppe. Erst, wenn jede Ortsgruppe der NSDAP, ein solches Gemein- schaftshaus besitzt, wird Der Nationalsozialismus für alle Ewigkeit fest und unausrottbar begründet fein. Das ist der Wille des Führers! Deshalb hat der Führer Den Bau der Gemeinschaftshäuser befohlen und hat schon während des Krieges angeordnet,
IL6. das Grohüllager von Southampton Volltreffer mit nachfolgender Vrandwirkung. Lin feindliches Handelsschiff wurde an der britischen Ostküste stark beschädigt. Fernkampfflugzeuge versenkten im Seegebiet westlich Irland zwei Han- delsschlfse von zusammen 10 000 BRI. Lin weiterer britischer Hafen wurde planmäßig vermint.
Der Feind flog weder in das Reichsgebiet noch in ble besetzten Gebiete ein.
London erhält eine „Kraterbrücke".
Stockholm, 2. Febr. (DNB.) London hat „eine leue Brücke" erhalten. Sie wird nach alter Tro- Mtiou der Lordmayor von London in voller Gala in Aegenwart Willkies und umgeben von Den Aelter- nännern und Sheriffs einweihen. Den berühmten Alaswagen wird Der Lordmayor allerdings wegen !cr Fliegergefahr zu Hause lassen. Eine deutsche Fliegerbombe hatte'einen Krater aufgerissen, Der so :roß ist, daß es der Londoner Straßenbauoerwal. .Mg praktischer erschien, in einmonatiger Arbeit von 10 Arbeitern eine große Brücke über dieses ftiefenlod) zu schlagen, als es mit Erde und Schutt :u5füüen zu lassen. Die neue Kraterbrücke ist fünf Dieter breit und besitzt, auf jeder Seite einen Weg üt Fußgänger. Sie ist aus Holz gebaut und ruht urf einer massiven aus zwei schweren eisernen Brüdenbogen bestehenden Eisenkonstruktton.
Vullitts Doppelrolle inparis.
Neuyork, 2. Febr. (DNB.) Im „New Port Daily Mirror" heißt es: „Was hat SB u11i tt (der chemalige Botschafter Der USA. in Paris) Frankreich nun wirklich gesagt?" Vor dem Ausschuß des Unterhauses habe Bullitt behauptet, er habe Frankreich keinen Grund zur Annahme gegeben, daß Die Bereinigten Staaten zu Hilfe kommen würden. m\ letzten Weltkrieg, Jo faate das Blatt, hatten wir n London einen Botschafter, der Dem Forelyn Jffice ernste Warnungen aus Washington übermtt- ?lt hat und gleichzeitig privattm sagte, man möge ie ignorieren. Haben wir Diesmal einen Botschafter i Frankreich gehabt. Der« Das Land offiziell parnte, keine Hilfe von den Bereinigten Staa-
Washington, 1. Febr. (Europapreß) Staats- sckretär Cordell Hüll schickte zur allgemeinen j ieberraschung an. Wendel! Willkie in London ein elegramm mit der Aufforderung, s ch n e 11 ft e n s a ch USA. zurückzukehren. Angeblich soll Zillkie vor dem Senatsausschuß zur Unterstützung s Englandhilfe-Gesetzes erscheinen. Dennoch fragt Iran sich, weshalb Willkie nun so plötzlich, nachdem it erst trapp eine Woche in England wellt, zurück-
chren soll.
Jugoslawien
und -ie europäische Neuordnung.
B e I g r a D, 2. Febr. (Europapreß.) Die „Breme", w regierungsamtliche Blatt schreibt, Jugoslawien ibe sich seit Beginn Des Krieges für eine Neutra- lätspolitik eingesetzt. Gleichzeitig habe es aber auch ine Politik Der Freundschaft zu Deutschen- D verfolgt. Die Politik Jugoslawiens gehe Dar- uf aus, Die eigenen Interessen zu wahren, alle Komplikationen aus dem Wege zu räumen und das Land aus dem Konflikt herauszuhalten. Das Blatt S»ließt: „Deutschland ist bemüht, den Frieden und e Ordnung auf dem Balkan aufrechtzuerhalten, kies sind auch unsere eigenen Bemühun- gen. Wenn das Jahr 1W1 wirklich das Jahr der großen europäischen Erneuerung sein soll, dann wirb niemanb lieber an diesem Heke mitarbei- b n als Jugoslawien."
Kleine politische Nachrichten.
Stabschef Lutze nahm die Meldung ^>er in den t enststellen Des Führers beschäftigten SA--Führer uib -Männer entgegen. Nach kurzer Begrüßung dir im Empfangsraum der Adjutantur bes Stabs- ipfs angetretenen Männer, von Denen sich auch eine gcnze Reihe als neubeförDert melden konnte, gab br Stabschef die Parole für das nunmehr begon- itsne IX. Jahr Der nattonalfozialrstischen Revolution ans.
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Der ehemalige österreichische Eisenbahnminister ^Idmarschalleuttiant Emil Freiherr von Gut- li n ber g, Der am 4. Januar fernen 100. Geburts. kg feierte, ist in Salzburg geftorben. Der
Deutsche Reichspost
dieu-t
üttö jleuw&t tpM» mit dem !
Alle sind wir heute aufs Sparen eingestellt, um in allen Lebenslagen sicher zu sein. Das Postsparbuch macht das Sparen großer und kleiner Beträge für den Sparer in der Heimat ebenso leicht und bequem wie für den Sparer an der Front! Einzahlungen und Abhebungen können bei sämtlichen Postämtern, Poststellen und LandzusteUcrn in Großdeutschland vorgenommen werden. Selbst kleinste Pfennigbeträge können in Form von Briefmarken mit der Postsparkarte für das Postsparbuch zusammen gespart werden. Wer im Felde steht, kann seine Ersparnisse mit Feldzahlkarte auf sein eigenes Postsparbuch oder auf das Postsparbuch von Angehörigen ein zahlen. Man kann auch Postsparbücher für Dritte ausstellen lassen. Deshalb ist das Postsparbuch die gegebene Sparmöglichkeit für jeden Deutschen. Gehen Sie noch heute zu Ihrem Postamt. Verlangen Sie die ausführliche „Anleitung für Postsparcr" und lassen Sie sich ein Postsparbuch ausstellen


