versenkt worben feien, die in der Mehrzahl Lebens^ mittel für England an Bord hatten. Es sind die Dampfer: „City of Bagdad" (7506 BRT.), „King Vty^ (4744 BRT.), „Scintist" (6199 BRT.), „Be- imrty" (5800 BRT.), „Athelking" (9557 BRT.), .Femmendie" (7769 BRT.), „Commissaire Ramel" (10061 BRT ), ein früherer französischer Pafsaaier- dampfer und der jugoslawische Frachter „Durmitor" (5623 BRT.) Ferner sind in den letzten Tagen der englische Dampfer „Empire Endurance" tn einer Entfernung von 600 Meilen westlich der irischen K ü st e , der englische P-assagierdampfer „Calchas" (10 305 BRT.) 350 Meilen suwestlich der Kanarischen Inseln und der englische Frachtdampfer „Schiland" (2249 BRT.) sowie ein weiterer englischer Transportdampfer „Rerisia" (5583 BRT.) 700 Meilen südwestlich von Grönland torpediert worden.
Vier Deutsche von einem nord- amerikanischen Dampfer heruntergeholt
Neuyork, 1.Mal. (Europapreß.) Durch das Prisenkommando eines kanadischen Hilfskrieasschif- fcs sind von Bord des Nordamerika Nischen Dampfers „President Garfield", auf der Fahrt von San Franzisko nach dem Fernen Dfte n vier Deutsche von Bord geholt worden, die nn Dienste der kolumbianischen Handels tust fahrt tätig waren. Sie waren bereits im August 1940 vom Einwanderunasamt > in Gewahrsam genommen, jedoch am 25. April 1941 freigelassen worden, woraus sie sich an Bord des „President Garfield" in San Franzisko einschifiten, um über Japan und Rußland noch Deutschland zurückzukehren. Aus einem Funkspruch des Kapitäns geht hervor, daß das Schifi 400 Meilen von Honolulu entfernt von dem -anodischen Hilfskreuzer „Prince Robert" angehalten worden ist.
Fuden-Flucht aus Palästina.
Rom, 2. Mai. (DNB Funkspruch.) Die Zahl der flüchtenden Palästina-Juden nimmt immer mehr zu. So meldet Stefani, daß das amerikanische Konsulat in Beirut von Palästtna- Juden belagert werde, die ein Visum für d i e Einreise nach den USA. verlangen, da sämtliche im Besitz eines USA.-Passes befindlichen Juden unter dem Eindruck der deutschen Siege auf dem Balkan eilig die Flucht ergriffen, ohne sich weiter um das Schicksal ihrer 'Rassegenossen zu kümmern, die keinen Paß haben. Der erste, der das Einreisevisum verlangt hatte, sei der Oberrabbiner von Palästina, Herzog, ein persönlicher Freund Roosevelts. Das amerikanische Generalkonsulat habe die amerikanische Regierung um die Entsendung der für den Transport so vieler Leute notwendigen Schiffe gebeten. Natürlich hätten die einflußreichen jüdischen Kreise in den USA. sofort einen Schritt in Washington unternommen, oamtt die Regierung für den möglichst raschen Abtransport der Palästina-Juden aus Palästina sorge. Die Stimmung unter den Juden ergebe sich schon aus der Tafiache, daß sie ihren Besitz und ihre Habseligkeiten um jeden Preis verschleuderten. Bezeichnend ist dabei, daß sie auch ihre Pfundbestände unter Preis losschlügen.
Regierungskonzentration in Aegypten ?
Kairo, 1. Mai. (Europapreß.) Der wachsende englische Druck, Aegypten aktiv in den Krieg ein- zuschalten, hat König Faruk veranlaßt, sich persönlich um die Bildung eines Kabinetts der nationalen Konzentration zu bemühen. Der König, der die Konzentrierung aller politischen Kräfte in einem solchen Kabinett für unbedingt notwendig erachtet, hat am Mittwoch sämtliche Parteiführer mit Einschluß des Führers der Wafd- Partei, Nahas Pascha, zu einer Aussprache empfangen.
Kleine politische Nachrichten.
'Der Führer stattete am Mittwoch dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop einen Besuch ab, um ihm persönlich seine Glückwünsche zum 48. Geburtstage auszusprechen.
Reichsarbeitsführer Hierl hat als sichtbares Zeichen der Anerkennung für bewiesene Einsatzbe- vereitschaft und vorbildliche Haltung aller Führer und Arbeitsmänner des Reichsarbeitsdienstes, die seit dem 1. Januar 1938 im „besonderen Einsatz" Verwendung fanden, das „F a h n e n b a n d für besonderen Einsatz" gestiftet.
Im Festsaal der ReichszeuAmeisterei führte Reichsschatzmeister Schwarz an Stelle des verstorbenen ersten Reichszeugmeisters der NSDAP., Richard Büchner, den bisherigen SA.-Ober- gruppenführer der Gruppe Hochland, Wilhelm Helfer, als neuen Leiter der Reichszeugmeisterei ein. *
Der zum kroatischen Gesandten in Berlin ernannte Dr. Branko Benzon ist in Begleitung der Mitglieder der künftigen neuen kroatischen Gesandtschaft in der Reichshauptstadt eingetroffen. Im Namen des Reichsministers des Auswärtigen wurde der Gesandte von Legatsonsrat Pirkham begrüßt.
Wie im portugiesischen Regierungsblatt bekanntgegeben wird, ist Pedro Tavar de Lemos zum neuen portugiesischen Gesandten in Berlin ernannt worden. Der bisherige Gesandte, Nobre Guedez, wurde abberufen.
König Doris von Bulgarien hat rn Begleitung des Prinzen Cyrill uni) des Kriegsministers General Daskalofi eine Fahrt durch das von bulgarischen Truppen besetzte We st- Thrazien unternommen.
Er besuchte die Städte Gümürdschina, Dedeagatsch, Tanti, Kavalla und Drama. Der Empfang durch die Bevölkerung war überall sehr herzlich. In Gümürdschina erkannte der König in der Volksmenge einen Kameraden aus den Weltkriegskämpfen an der Strmnitza, mit dem er einige Worte wechselte.
„Englands fatale Fehler."
3m Echo der spanischen presse.
Madrid, 1. Mai. (Europapreß.) Edens diplomattsche „Erfolge" werden vom Madrider „ABC" in einer ironischen Glosse betrachtet. Der britische Außenminister, so heißt es da, werde sich wahrscheinlich in der angekündigten großen Unterhaus-Debatte ausführlicher auslassen als in der „kurzen und kuriosen" Erklärung am Mittwoch. „Was wird dieser große Sammler von diplomatischen Mißerfolgen sagen? Wie wird er die „Ergebnisse" seiner Tätigkeit im Nahen Osten erklären? Unzweifelhaft hat England noch nie einen Minister mit so sicherem Blick gehabt. Er war im Außenamt, als Italien mit Sanktionen niedergezwungen werden sollte — und Italien ist aus die- er Probe stärker als je hervorgegangen. Er ver- icherte, daß der Sieg im spanischen Bürgerkrieg >en Roten gehören werde und bekämpfte unerbittlich das nationale Spanien — und Francos Armee hat ihm die Antwort gegeben. Er hat die Kriegspolitik auf dem Balkan eingeleitet, er kam, sah und — kehrte, wieder um — und Jugoslawien, Griechenland und beinahe auch die Türkei waren verloren. Auch Aegypten, das kürzlich seinen Besuch erhielt, steht dicht vor der Niederlage". England muß durch Edens Mißgeschick harte Schläge einstecken, meint „ABC". Einer der härtesten Schläge ist aber vielleicht 6er, daß seine Außenpolitik weiterhin von diesem großen Sammler diplomatischer Mißerfolge geleitet wird.
Unter „Englands fatalen Fehlern" nennt „ABC" als den fatalsten und unverständlichsten, die Landung in Griechenland, von der Churchill jetzt behauptet hat, sie fei ohne jede Hoffnung darauf unternommen worden, die Katastrophe zu verhindern. Vor einem Jahr seien englische und französische Truppen in Andalsnes und Namsos gelandet, zwei Häfen, die völlig ungeeignet waren, um Kriegsmaterial auszuladen. Ein weiterer fataler Fehler fei es gewesen, daß die Engländer nur zehn Divisionen nach Frankreich geschickt und daß sie sich nach Norden zurückgezogen hätten. Damit sei den Deutschen die Bildung der gigantischen Zange von Flandern gelungen, in der viele Tausend Engländer gefangen wurden und das ganze britische Kriegsmaterial in die Hände der deufichen Truppen fiel.
Der Kampf Europas, der sich mit nie gekannter
Schnelligkeit abwickelt, wird, so schreibt die Zeitung „Pueblo", den Völkern Europas zwei Dinge bringen: 1. Die europäischen Kraftquel - l e n werden frei in reichem Maß fließen und 2. der europäische Kontinent, ganz gleich, welche Ueberraschungen der Krieg noch bringen sollte, kann in völliger Sicherheit und völligem Frieden leben. Das Blatt fährt fort: „Die Tatsache, daß schon in den ersten Wochen des Frühlings mit verhältnismäßig wenig Mitteln und Opfern die europäische Schlacht gewonnen werden konnte, ist für die Völker Europas in hohem Maße ermutigend und eine Garantie für d i e Zukunft. Alle Ereignisse lassen annehmen, daß Europa sich am Vorabend einer reichen, gesicherten Zukunft befindet."
„Keine Entschuldigung."
TiirkischePressestimmen zur Churchill-Rede
I st a n b u l, 1. Mai. (Europapreß.) Die türkische Presse beschäftigt sich eingehend mit der Rede Churchills, die kein sehr freundliches Echo findet. Palmar meint in der Zeitung „Satan", Churchill habe die Zukunft sehr schwarz geschildert. Scharf geht der englandfreundliche Paltschin mit dem britischen Premierminister in „Peni Sabah" ins Gericht. Auch unter den Türken, so schreibt er, zeiae sich U n - Zufriedenheit mit der Art der britischen Kriegführung. Churchill habe, als er von der Hilfe für Griechenland sprach, einen Ton angeschlagen, als müßte er sich für diese Hilfeleistung rechtfertigen. Churchill sei damit der Erörterung der Frage ausgewichen und habe versucht, sie zu verdrehen. „Er mußte uns tatsächlich erklären, warum England so wenig Kräfte nach Griechenland geschickt hat. England hatte Griechenland seine Unterstützung zugesagt. Herr Churchill teilte uns jetzt mit, daß sich diese Hilfe auf die Entsendung von ein bis zwei Divisionen beschränkte. Das i st nicht die Hilfe, die man von Großbritannien e r - wartet hat. Herr Churchill sagt uns, daß er keine Kräfte besitze. Das ist keine Entschuldigung, das ist das Eingeständnis eines Fehlers. Durch diese Garantie hat England eine große moralische und materielle Schuld auf sich geladen.
Durchstoß bis zu den Südhäsen des Peloponnes.
Oer Wehrmachtbericht vom Mittwoch.
Berlin, 30.April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Unterfeeboote versenkten aus stark gesicherten Geleitzügen 35265 BRT. feindlichen handelsschiffsraumes sowie ein Geleitfahrzeug der britischen Kriegsmarine.
Schnellboote griffen bei einem Borstoß gegen die britische Südostküste einen stark gesicherten Ge- leikzug an und versenkten drei Handelsschiffe mit zusammen 9 500 BRT.
3n Griechenland stießen motorisierte Kräfte des deutschen Heeres in scharfer Verfolgung bis zu den Südhäfen des Peloponnes durch und verhinderten die weitere Flucht der Briten über das Meer. Dabei wurden bisher 5000 Briten, darunter ein General, sowie zahlreiche Serben, darunter vier Generale, und 300 weitere Offiziere gefangengenommen.
3m Laufe des 28. April schossen deutsche 3äger in den griechischen Gewässern bei der 3nfel Hydra ein britisches Walrus-Flugbool ab. Vier britische Wasserflugzeuge wurden an der Südoftküsie des Peloponnes zerstört.
Deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge griffen in den Abend- und Nachtstunden des 29. April den Hafen La Valetta auf der 3nset Malta mit guter Wirkung an. Sie erzielten Bombenvoll- treff er auf einem leichten Kreuzer, in Flakstellungen, auf Kai-Anlagen und in Oettanklagern und warfen einen Zerstörer sowie ein großes Handelsschiff in Brand. Wettere Angriffe richteten sich gegen die Flugplätze Luca und La Valetta. 3n Luft- kämpfen über der 3nsel verlor der Feind zwei 3agdflugzeuge vom Muster Huxricane. Eigene Verluste traten nicht ein.
3n Nordafrika belegten deutsche und italienische Sturzkampfflugzeuge den Hafen von To
bruk, Artilleriestellungen bei Fort Pilastro und befestigte Werke südlich Via Batbia mit Bomben schweren Kalibers.
Starke Kampsfliegerkräste bombardierten in der letzten Nacht wiederum den Kriegshasen Plymouth. Ls entstanden große Brände, vor allem in Devonport, und hesttge Explosionen auf dem Gelände des Gaswerkes und in Betriebsstofflagern. Andere Kampffliegerverbände griffen die Häfen Cardiff, Lowe st oft und 3 p s w i ch sowie Nachtflugplähe des Feindes erfolgreich an. 3m Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe ein Handelsschiff von 4000 BRT. und beschädigte ein größeres Schiff schwer. Fernkamp f- b a 11 e r 1 e n des Heeres bekämpften mit guter Wirkung kriegswichtige Anlagen im Raum von Dover. Deutsche 3agdflieger schossen bei Vorstößen gegen die britische Südostküste und an der Kanalküste am gestrigen Tage sechs 3agdflugzeuge vom Muster Spitfire und zwei Kampfflugzeuge vom Muster Bristol-Blenheim ohne eigenen Verlust ab.
Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwächeren Kräften in West- und Südwestdeutschland an verschiedenen Orten eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben, die nur unerheblichen Sachschaden verursachten. Unter der Zivilbevölkerung gab es einige Tote und Verletzte.
Die Besatzung eines Nachtjagdflugzeugs, Oberfeldwebel Sommer, Oberfeldwebel R e i n n a g e l und Feldwebel Glaß, zeichnete sich in der letzten Nacht über England besonders aus.
Die Gesa ml Verluste des Feindes am 28. und 29.April betragen 4 7 Flugzeuge. Von diesen wurden 21 Flugzeuge im Luftkampf und durch Nachtjäger, neun durch Marineartillerie und leichte Seestreitkräfte und eines durch Flakartillerie abge- schossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen sechs eigene Flugzeuge verloren.
In der portugiesischen Hauptstadt traf der frühere argentinische Bofichafter beim Vatikan, Ruiz Guinazo, ein, der zum Außenminister ernannt worden ist und sich zwecks Uebernahme dieses Amtes auf der Reife nach Buenos Aires befindet. Guinazo wird noch in dieser Woche mit dem Dampfer „Exambion" über Neuyork nach Argentinien reifen.
Der kroatische Ministerrat hat ein Judengesetz beschloßen, das Bestimmungen zum Schutz der Ehre des kroatischen Volkes enthält, die den Nürnberger Rasfegesetzen nachgebildet sind. Die Namensänderungen, die nach dem 1. November 1918 vorgenommen wurden, werden für ungültig erklärt.
Die Exilregierung in London gab bekannt, daß Norwegen seit Kriegsausbruch bis Ende Februar d. I. 1 5 9 S ch i f f e mit 563 000 BRT. v e r- loren hat.
Der frühere jugoslawische Dampfer „Tomislav", der von italienischen Matrosen in Schanghai besetzt worden war, hat jetzt die italienische Flagge des Lloyd Triestino gehißt. Damit ist der Versuch der Engländer, das Schifi in Besitz zu nehmen, gescheitert.
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Die in Nordchina stationierten USA.-Marine- soldaten werden vollständig zurückgezogen. Eine Abteilung aus Peking in Stärke von 70 Mann und eine Abteilung aus Tienfiien in Stärke von 50 Mann werden Mitte Mai in Schanghai ein- geschifft werden.
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Japanische Heereseinheiten landeten unterstützt von Kriegsschiffen, überraschend im Gebiet von Kia-Tsze im südöstlichen Teil der Provinz Kwan- tung. Nachdem der schwache Widerstand der Chinesen gebrachen war, rückten zwei Kolonnen landeinwärts vor.
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Oer Flieger.
NSG. Welcher deutsche Junge hätte nicht Lust, Flieger zu werden. Die Flieger-HI. und das NS.- Fliegerkorps ebnen heute dem jungen und tatibereiten Menschen den Weg zu diesem symbolisch und wörtlich zu nehmenden Höhenziele. Vielgestaltig sind die Ausgaben der Fliegerei, und jeder junge Deutsche wird seine Eigenschaften in dieser ober jener Gliederung der Fliegertruppe am besten verwerten können. Man unterscheidet Aufklärungsflieger, Jagdflieger und Kampfflieger.
Die Ausgaben der Aufklärungsflieger erstrecken sich aus die operative, taktische und Gefechtsaufklärung. Die Fernaufklärer fliegen Flugzeuge mit großer Geschwindigkeit und schnellem Steigvermögen. Die Nahaufklärer haben Erkundungen und 21 rtiHeriebeO'bad)hingen im Gefechtsrahmen der Divisionen, Armeekorps und der Armeen durchzuführen. Die Beobachter der Aufklärungsstaffeln bedürfen einer gründlichen taktischen Ausbildung zur Erfüllung der ihnen gestellten Aufgaben. Neben der Augenerkundung und aus Höhen, wo das menschliche Auge versagt, steht dem Aufklärer das nie trügende Bildgerät (Handkammer- oder Neihenbildgerät) zur Verfügung.
Der Jagdflieger ist der verkörperte Angriffs- geift der Luftwaffe. Alles ist bei ihm auf Schnelligkeit und Wendigkeit abgestellt. Er muß über em hohes fliegerisches Können verfügen, die Schule des Kunstfluges und das Verbandfliegen müssen von ihm meisterlich beherrscht werden. Gleich dem Jagdflieger ist der Sturzkampfflieger längst der Schrecken unserer Feinde geworden. Aus großen Höhen setzt er im Sturzflug zum Angriff an. Der Sturzkampfflieger, der mit dem ganzen Flugzeug zielt, erreicht genaueste Treffsicherheit auf feindliche Objekte, wie Stellungen, Flughäfen, Schiffe und andere sage nannte Punktziele. Die Sturzkampfilieger sind ebenfalls mit Maschinengewehren und Funkgerät ausgerüstet.
Die Kampfflieger stellen den Kern der operativen Luftwaffe dar. Auch sie sind eine ausgesprochene Angrifswaffe. Das Kampfflugzeug ist ein mehrmotoriges Flugzeug mit großer Reichweite, das in der Lage ist, schwere Bombenlasten schnell über lange Strecken zu tragen. Zur Abwehr feindlicher Jagdflieger ist das Kampfflugzeug stark bewaffnet, auch ist es mit Funkgerät ausgerüstet. Die Aufgaben der Kampfflieger, bei Tag und Nacht, bei jeder Entfernung und gegen jede Abwehr die Bomben ans Ziel zu bringen, sind außerordentlich schwer. Beste militärische Ausbildung und hohes fliegerisches Können der Besatzung sind die Voraussetzungen für die Lösung dieser Aufgaben.
In Son Sebastian traf eine Gruppe von Schülerinnen der BDM.-Führerinnenschule ein. Während ihres vierzehntägigen Aufenthaltes in Spanien wird die Gruppe Madrid, Barcelona, Valencia, Toledo, Avila, den Escorial und Medina del Campo besuchen.
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Die mexikanische Presse veröffentlicht eine Erklärung des Außenministers, die mexikanische Regierung sei ni )t gewillt, mit Spanien die diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen. Angesichts der undurchsichtigen Lage in Europa fei es richtiger, die Frage in der Schwebe zu lassen.
„Geprüfte Hausgehilfin."
Die Berufsarbeit der Hausgolftlfin fit für die deutsche Familie so wichtig, daß die Ausbildung für diese Tätigkeit einheitlich geregelt werden muß. Dadurch soll ein Mindestgrad an Befähigung gesichert werden, um den Anforderungen sowohl des Familienhaushalts wie des hauswirtschaftlichen Betriebes genügen zu können. Zur Sicherung einer ausreichenden schulischen Ausbildung werden die Mädchen, die einen hauswirtschastlichen Lehrvertrag besitzen, in den hauswirtschaftlichen Berufsschulen in besonderen zweijährigen Klassen zusammengefaßt, in berten wöchentlich zehn Unterrichtsstunden erteilt werden. In Ausnahmefällen kann als Nachweis der schulischen Ausbilduna das Zeugnis über den Besuch eines Lehrgangs für Hausgehilfinnen gelten. Das Deutsche Frauenwerk hat sich bereit erklärt, beim Fehlen von Berufsschulen solche Lehrgänge einzurichten. Bei den hauswirtschaftlichen Berufsschulen werden Prüfungsstellen eingerichtet. Zur Prüfung wird zugelaffen, wer die praktische Ausbildung durch ein Lehrzeugnis und den Besuch einer zweijährigen Klasse für hauswirtschaftliche Lehrlinge oder eines Lehrganges nachweist, ferner, wer eine dreijährige praktische Arbeit im Haushalt nachweist und außerdem eine dreijährige hauswirtschaftliche Berufsschule besucht hat und eine fünfjährige praktische Tätigkeit im Haushalt nachweist und das Zeugnis über den Besuch eines Lehrganges für Hausgehilfinnen vorlegt. Die schriftliche Prüfung besteht in Arbeiten aus den Gebieten der Reichskunde oder Berufskunde und in zwei kurzen Aufgaben aus der Haus- wirfichaft. Die praktische Prüfung umfaßt Kochen und einfaches Backen in Verbindung mit Hausarbeit, Nähen und Ausbessern, Wafchen und Bügeln. Die mündliche Prüfung erftrerft sich auf die Gebiete, die in dem Zeugnis bewertet werden. Ueber die bestandene Prüfung erhält die Hausgehilfin ein Zeugnis, das sie berechtigt, sich „(geprüfte Hausgehilfin" zu nennen. Die Prüfung ersetzt das erste Halbjahr der Ausbildung als Kinderpflege- und Haushaltsgehilfin, sie gilt als Nachweis der Vorbildung zum Eintritt in die Frauenfach- schule, in den Ausbildungsgang für Kindergärtnerinnen und Dolkspflegerinnen.
Oer Neichstreu-änder vor der presse.
NSG. Auf einer Gaupreffekonferenz im Adolf- Hitler-Haus sprach der Reichstreuhänder der Arbeit Oberregierungsrat Dr. Schmetter vor den Hauptschriftleitern über aktuelle sozialpolitische Ausgaben. Das Referat, das sich unter anderem eingehend mit den Fragen der Lohn- und Tarifvev- hältniffe, bzw. ihrer Ordnung, der Dienstverpflichtung und des Frauenarbeitsemsatzes befaßte, zeigte
Alleinhersteller: P.Jos.Möbs^>i^
Seifenfabriken. Giessen
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ßchumMeiß FBIeich-Soda
löst über Nacht den Schmutz aus der Wäsche und macht hartes Wasser


