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2.1.1941
 
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JESF 9 A y I 9 Donnerstag 2 ZannarMt

GletzenerAiyeiger

Die Sozialpolitik gehört zu den wichtigsten Was«

wirken haben, so wie jeder nach seinen Bedürfnissen

fen des totalen Krieges. In einem Kriege, in dem Anspruch auf die Versorgung erhebt. Vie Front nicht mehr nur dort, wo der Soldat vor Die neue Lohnordnung wird

Die neue Lohnordnung wird, fußend auf

wissenschaftlich exakter Unterfuchung, eine Ordnung [tiegs vermittelt in das willkürlich aufgeführte Gebäude des Lohnes Diese fünf der

Diese fünf, dem Leiter der Deutschen Arbeitsfront

Berlin. 31. Dez. (DNB.) Der Führer hat zum der ausgeplündertund ausgepreßt. Das

neue

Volk

Wir brauchen Härle, Einsatzbereit, schäft und unerschütterlichen Zttat draußen an der Front wie drinnen in der Hei­mat. Denn wir Schulter an Schulter eng zu­sammenstehen, wie ein Stahlblock fest zusam- mengeschwnßt, werden wir allen Gefahren trotzen und jede Aufgabe meistern. Wir find eine junge Nation, uns gehört die Zukunft!

Im neuen Jahr gilt die Parole:

Mit allen Kräften vorwärts bis zum Cnta sieg!

später zum Krieg führen mußte.

Jahrhundertelang haben nun einige Völker an deren Spitze Engländer die Welt mit ihren Kriegen überzogen und mit Gewalt zusammengeraubt, wessen sie Habhast werden konnten, große Millionen-Völker unterjocht und verelendet und solcherart ihre sogenannten Weltreiche aus Blut und Tränen gebaut. So richteten sie jene Deltordnung auf, die seitdem nach ihren eigenen ebenso eiskalten wie spott- vollen Erklärungen aus Besitzenden und Habenichtsen besteht.

-km inhaltschw-re- 3«hr d°ut!ch°r Seschicht- ist Fm TerÄn M mit den"Reich

3U Ende. Dl« gewaltige Einmaligkeit der Ereignisse, jüdischen Parasiten, verdächtigten

>h" umwälzende Bedeutung sur d,° künftige Ent- 4 putsche Bolt unö feine Führung und halsen Wicklung der Menschheit w ro ,n vvuem !uu-m-ß (o it j"e Psyche,, zu erzeugen, die früher oder

hinein erhalten und damit eine Verbesserung des Lebensstandards herbeiführen.

Das Berufserziehungswerk schließlich wird jedem deutschen Menschen dazu verhelfen, wenn er fleißig und ausdauernd ist, den Platz im Arbeitsprozeß einzunehmen, der ihm auf Grund seines Könnens und seiner Tüchtigkeit zukommt. Es

lifchen Haß gegenüber dem deutschen Volk, began- nen sie mit ihrer neuen, wüsten Hetze und riefen zum Boykott nicht nur der deutschen Waren, son­dern vor allem auch des deutschen Menschen auf. Die demokratischen Zeitungen selbst kleinster Län­der sahen es als ihr Vorrecht an, die größte mitteleuropäische Macht Tag für Tag zu beschimp­fen, die führenden Männer dieses Volkes mit be­leidigenden Ausdrücken zu belegen, das Regime ent­weder zu verspotten oder zu verleumden und zu militärischen Gewaltakten gegen das Reich aufzu­putschen.

Jeder Versuch einer Verständigung oder gar einer Rüstungsbegrenzung wurde von den verbrecherischen Elementen der kavitalistischen Demokratien mit Zorn oder Hohn zurückgewiesen. Jede Forderung nach Gleichberechtigung des deutschen Volkes mit unverhülltem Zynismus a b g e l e h n t. 15 Jahre lang haben sie vorher das demokratische Deutsch­land, das ohnehin nur um Gnade zu winseln statt sein Recht zu fordern verstand, nieder- gehalten und mit der ganzen Rücksichtslosigkeit plutokratischer, politischer und wirtschaftlicher Schie-

beit als in anderen geleistet wird, die Entlohnung wesentlich niedriger ist. Der Lohn ist bisher in aller Welt willkürlich oder auf Grund von Jnteressenten- kämpfen nach den jeweiligen Machtoerhältnissen entstanden. Hier wird Deutschland mit seiner neuen

wird jedem Deutschen, unabhängig von seinen | finanziellen Verhältnissen, die Möglichkeit des Auf­

pressung nicht mehr länger zu dulden, erweckte da­her ihren besonderen Zorn und Haß. Charakterlose

bringen. Kein Mensch in der Welt kann sagen, übertragenen Aufgaben und ihre teilweise ange- warum in einem Beruf, in dem wesentlich fchwe- deuteten Lösungen zeigen umrißhaft, wie konstruk- rere und für die Volksgemeinschaft wichtigere Ar- tio und großzügig der Bau des neuen Sozialge-

der Herrschenden in diesen plutokratischen Demo­kratien alle Methoden und Maßnahmen ablehnen.

Jahreswechsel folgenden Aufruf erlassen: Nationalsozialisten, Nationalsozialistinnen, Parteigenossen!

erst späteren Generationen bewußt werden.

Wir, die wir die Geschichte dieser Zeil aber

Lohnordnung erstmalig für die Findung des ge­rechten Lohnes Sorge tragen.

Das Gesundheitswerk wird dem deutschen Menschen feine Schaffenskraft bis ins hohe Alter

bäudes geplant ist. Sie zeigen weiterhin, daß der Sieg nicht nur das Ende einer alten, sondern auch der Beginn einer neuen Zeit ist. Wenn man die Grundlagen dieses neuen umfassenden So­zialwerkes bestachtet und dagegen das Gestammel der plutokratischen Aushängeschilder hört, so ist zu sagen, daß die neuentdeckte plustkratische Sozial­politik genau wie ihre Schöpfer selbst in die poli­tische Rumpelkammer gehört.

Göring,

Reichsmarschall des Grohdenlschen Reiches.

Rudolf Heß an den Führer.

Berlin, 31. Dez. (DRV.) Der Stellvertreter des Führers der RSDAP.» Reichsminister Rudolf Heß, hal an den Führer zum Jahreswechsel folgen­des Telegramm gerichtet:

Wein Führer! Im Ramen Ihrer netto« nalfozialisiischen Bewegung, mit der Sie die Grundlagen schufen für die unerhörten Erfolge des neuen Reiches, grüße ich Sie itt Dankbarkeit und Verehrung an btt Schwelle des Jahres, in dem Deutschland unter Ihrer Führung die gewaltigsten soldatischen Leistung gen seiner Geschichte vollbrachte, die ihre Krönung fanden in dem Sieg einmaliger Größe im Westen. Das ganze deutsche Volk, vor allem Ihre alte Par- teigenossenfchaft aus der Zeit des Aufbaues und des Kampfes der RSOAP.» begleiten Sie mit heißen Wünschen ins Reue Jahr, das den endgültigen Sieg und die Sicherung Deutschlands bis in ferne Zukunft bringen wird. Wöge Ihnen Gott auch in diesem Jahr seinen Schuh und Segen verleihen.

Wünchen, den 31.Dezember 1940.

Rudolf Heß.

Von den Pyrenäen zum Nordkap.

Berlin, l.Jan. (DNB.) Zwischen dem nörd­lichsten und dem südlichsten deutschen Korps fand folgender Gruhaustausch anläßlich des Jahreswech­sels statt.

Das Gebirgskorps Norwegen grüßt vom höchsten Norden das südlichste Korps der beufr schen Wehrmacht zum Jahreswechsel. Sieg Heil!

(gez.) Dietl, General der Gebirgstuppen."

Dank für Gruß. Don den Pyrenäen zum Nord­kap ein einheitlicher Dille für 1941!

(gez.) Kauptsch, General der Krtitten&N

die dem schrankenlosen Egoismus des einzelnen Hemmungen auferlegen könnten zu Gunsten des Lebens der Gesamtheit.

Diese Elemente, die als führende politische Per­sönlichkeiten in den dsmokratisch-n Ländern zugleich auch Inhaber und Aktienbesitzer der Rüstungs­industrien sind, glaubten außerdem und glau­ben es auch heute noch, daß der Krieg die größten Geschäftsmöglichkeiten mit sich bringt, vor allem ein langer Krieg. Denn es liegt in ihrem kapitalistischen Interesse, die In­vestierungen ihrer Gelder eine möglichst lange Zeit auswerten zu können. So ist es zu begreifen, wenn z. B. einer der Hauptrüstungsindustriellen in Eng­land, der nunmehr verstorbene Mister Chamber­lain, vom ersten Tag an sofort erklärte, daß die­ser Krieg für England mindestens drei Jahre dauern müsse. So ist es zu verstehen, wenn andere demokratische Machthaber wiederum in der wirt­schaftlichen Seite der Beteiligung am Kriege die größte Chance für ihre Länder erblicken und kein Hehl daraus machen, daß ihnen jeder Friede der Verständigung, d. h. ein vernünftiger Ausgleich der Dölkerinteressen, v e r b a ß t ist, weil dies den dwidend-nhungrirren R"'stungsinterefstnten die substantiellen Voraussetzungen entziehen würde.

Deutschland, das entschlossen war, diese das und Land zum totalen Ruin führende Er-

Oie allgemeinen Menschenrechte für die Habenichtse

Oer Führer in feinem Reujahrsaufruf über -en Ginn unseres Kampfes.

Mit allen Kräften vorwärts bis zum Lndfteg!"

Oer Neujahrsaufruf Reichsmarschall Görings.

Beginn -es sozialistischen Zeitalters

Don Werner Oenckler.

dem Feind kämpft, verläuft, sondern mitten durch die im Kriege stehenden Völker geht, kommt es we­sentlich auf die Haltung, auf die Gesamtleistung der Heimat auf allen Gebieten des völkischen Lebens an. Daß diese wesentlich von der Sozialpolitik ab­hängt, ist nickt nur logisch, sondern auch eine ge­schichtlich tausendfach erhärtete Erfahrungstatsache. Wenn jetzt, nachdem sie seit mehr als 300 Jahren Zeit dazu hatten, die hartgejoitenen Plutokraten

lieber dem welthistorischen Geschehen des ver­gangenen Jahres leuchtet der unvergängliche Ruhm deutschen Soldatentums. In Nor­wegen, Holland, Belgien und Frankreich hat unsere Wehrmacht nach den kühnen Plänen ihres Obersten Befehlshabers die glänzendsten Wasjenersolge der deutschen Geschichte errungen. Großdeutschlands Feinde auf dem Festlande sind entscheidend besiegt; England ist vom Kontinent vertrie­ben. Wesentliche Voraussetzungen für eine politische und wirtschaftliche Neuordnung und Befriedung Europas sind damit erfüllt. Zum ersten Male seit vielen Jahrhunderten muß England die Lasten des Krieges selbst tragen, den seine herrschende Schicht gewinnsüchtig und gewissenlos begonnen hat. Im­mer härter sind die Schläge, immer wuchtiger die Offensivstöße geworden, die unsere Luftwaffe und unsere Kriegsmarine gegen die britische Insel und ihre Zufuhrstraßen führen.

Die schaffende Heimat hat zu den gewal­tigen politischen und militärischen Erfolgen nach besten Kräften beigetragen. Der Bauer hat trotz der Ungunst der Witterung für Aussaat und Ernte gesorgt und das tägliche Brot gesichert. In der gewerblichen Wirtschaft haben Betriebs- sührer, Angestellte und Arbeiter ihre Fähigkeiten und ihr ganzes Können eingesetzt, um der Front zu dienen Niemals zuvor ist in den Fabriken und

:Die Völker selbst aber sind diesen demokrati, ichen Heuchlern wie früher so auch heute gänz­lich gleichgültig.

So ist es auch zu verstehen, daß mein Versuch im Jahre 1939, den Ausbruch des Krieges mit Frankreich und England zu verhindern, in der ganzen demokratifchenWelt nicht nur eine eisige Ableh­nung, sondern einen geradezu wütenden Entrüstungssturm auslöste. Für sie stand nur das unterdes in Rüstungsbetrieben investierte Ka­pital auf dem Spiel sowie die Sorge, durch das Ausbleiben weiterer Aufträge die Gewinne wieder zufamenschmelzen zu sehen. Um ihre Absichten dabet zu maskieren, mußten sie mit Hilfe ihrer Presse einen Lügen- und Verdummungsfeld­zug ohnegleichen organisieren. Denn wenn die Völker begreifen würden, daß dieser Krieg über-- Haupt nicht notwendig war, daß weder England noch Frankreich die geringste Forderung erhalten hattem dann könnte die Gefahr entstehen, daß die sehend gewordenen Völker ihre demokratischen Verderber selbst zur Verantwortung und Rechenschaft ziehen.

ußte mm und muß auch heule noch den Völkern mik der ebenso dummen wie in­famen Lüge kommen, das Deutsche Reich oder Jlallen wollten die Welt erobern, wah­rend in Wirklichkeit die tatsächlich schon be­stehenden Welleroberer Kriege brau­chen, um ihre Kapitalien noch höher als bisher zu verzinsen. Diese Delkeroberer sind aber ge­rade jene Staaten, die an Deutschland den Krieg erklärten. Deutschland selbst Hal weder an Frank­reich noch an England die geringste Forderung gestellt. Roch am 6. Oktober 1939 habe ich Frankreich und England eingeladen, gemeinsam mit Deutschland die Waffen niederzulegen und statt den europäischen Kontinent im Interesse außereuropäischer Faktoren zerstören und aur^ bluten zu lassen. In gemeinsamer Arbeit einen vernünftigen Wiederaufbau anzustreben. Es blieb dies vergeblich.

Damit traten wir in das nunmehr abgelaufene Jobr ein.

Es gehörte deshalb auch zu den Praktiken der demokratischen Kriegsverbrecher, jeden deut­schen Friedensschritt ihren Völkern von vornherein als Schwäche hinzustellen. Als mir jahrelang die unausgesetzten demokratischen Hetz- griffe unbeantwortet ließen, erklärte man, Deutschland wage nicht, auch nur in eine Kontro­verse mit den mächtigen Staaten des Westens ein» treten. Als die fortgesetzten Kriegsdrohungen von Deutschland keine Erwiderung fanden, sagte man, dies fei das Zeichen, daß Deutschland unfähig setz infolge ferner inneren Schwäche überhaupt einen Kriea zu führen. Als wir die Bopkotthetze, die fort- geatzten Anariffe auf deutsche Konsulate, das Herab- reißen deutscher Fahnen usw. unbeantwortet ließen

erleben, können uns des Eindrucks nicht er­wehren, daß das Wallen der Vorsehung stärker ist, als die Absicht und der Wille einzelner Menschen. Die Göller schlagen nichl nur die zu ihrem Verderben Bestimmten mit Blindheit, sondern zwingen auch die von der Vorsehung Berufenen, Ziele anzustreben, die zunächst oft wett außerhalb ihres ursprünglichen eigenen Wunsches liegen.

Als das deutsche Volk nach jahrelangem Zusam­menbruch, moralisch auf das tiefste gedemütigt, wirtschaftlich verelendet und verkommen, durch den Nationalsozialismus geeint, den Weg feiner Wieder- genefung fand, waren Führung und Volk entschlos­sen, die Zukunft der Nation mit den Mitteln friedlicher Arbeit und durch den Appell an das Rechtsgewissen der anderen zu

Trotzdem sie nun selbst tatsächlich im Besitz der größten Bodenschätze der Welt sind, gelingt es ihnen dabei noch nicht einmal, der Not in ihren eigenen Völkern Herr zu werden. In Staaten, die kaum zehn Menschen auf den Quadratkilometer zu er­nähren haben, die alle Rohstoffe der Welt ihr eigen nennen, find zehn und zwölf Millionen Erwerbslose, d. h. vom menschlichen Glück Ausgestoßene, und das alles, nur weil die Gewinn-

Werkstätten mehr gearbeitet und mehr geleistet worden. Die Heimat hat die tapfersten Soldaten der Welt mit den besten Waffen versorgt. Allen Schaffenden in Stadt und Land und besonders auch der deutschen Frau, die im Kriege neue zusätzliche Pflichten übernommen hat, gilt mein herzlicher und aufrichtiger Dank.

Wachlvoller denn je steht das deutsche Volk an der Schwelle des neuen Jahres, stolz auf die hart erkämpften Erfolge, in selbstbewußtem Vertrauen auf sein scharfes Sdfwetf und seine gewaltige Arbeitskraft, unwandelbar in der Liebe und Treue zu seinem Führer, dem es alles verdankt.

Keine Epoche der deutschen Vergangenheit kennt einen gleichen steilen Aufstieg aus tiefstem Dunkel in das strahlende Licht der Sonne. Noch vor acht Jahren blutete Deutschland aus tausend Wunden; wehrlos war es der Willkür übermütiger Gegner preisgegeben. Heute steht der ragende Bau des Großdeutschen Reiches, der führenden Macht Euro­pas, wie ein Fels im Strom des Zeitgeschehens. Das gigantische Werk unseres Führers in den Stürmen des Krieges sichern und vol- lenden zu helfen, ist schön ft e Aufgabe und höchste Pflicht aller Deutschen. Kein Opfer fei uns zu groß, keine Mühe zu schwer!

gestalten.

Aber schon ehe im Jahre 1933 die Machtüber­nahme stattfand, verkündeten die Feinde des Reiches i---

in zahlreichen schriftlichen und rednerischen Kund-, sucht, Korruption, Trägheit, aber auch Dummheit gedungen ihren Entschluß, jede Wiederaufrichtung v A*f«*#**-^*;r*»*1 des deutschen Volkes mit allen Mitteln ver­hindern zu wollen. Sie setzten nach dem 30. Ja­nuar 1933 diese Warnung auch sofort in die Tat um. Ohne jeden Grund, nur aus ihrem inferna-

plötzlich auf die Idee kommen, eifrig in Sozialpoli­tik zu machen, so ist das ein Eingeständnis für die entscheidende Wichtigkeit, die der Sozialpolitik im augenblicklichen Schicksalskampf zukommt. Deshalb heucheln sie das plötzliche Jnteresie.

Mitten im Kriege schicken die Plutokraten ihren Arbeitsminister, Herrn Benin, vor und lassen ihn zum Zwecke einer Aufpulverung der Kriegsbe- geifterung goldene Worte von de? Notwendigkeit für Großbritannien, die soziale Sicherung höher als die erstrebten Gewinne zu stellen, stammeln. .So führte Herr Devin am 21. November 1940 auf einem Bankett in London aus:Ich vertrete die Ansicht, daß wir nach Beendigung dieses Krieges und sogar noch in Kriegszeiten die soziale Sicher­heit als hauptsächlichste Grundlage des sozialen Le­ben erstreben müssen." Es ist ein wahrer Hohn, wenn England, dem 300 Jahre die unerschöpflichen Quellen seines Imperiums zur Verfügung standen, jetzt mitten im Kriege plötzlich die Notwendigkeit einer sozialen Sicherheit seiner Bevölkerung prokla­miert. Es ist aber auch ein Zeichen dafür, daß die deutsche Sozialpolitik, die aerobe in den letzten Wochen und Monaten so fruchtbare Ergebnisse zeitigte, der englischen Plutokratenclique schwere Sorgen bereitet.

Das nationalsozialistische Deutschland hat es nicht nötig, so wie die Engländer, aus propagandistischen Gründen im Verlaufe des Krieges sozialpolitische Versprechungen zu machen. Es braucht nur, wie auf allen anderen Gebieten, auch auf dem sozial­politischen Sektor seinen 1933 begonnenen Weg weiter zu gehen. Und die aus dem berufensten Munde, dem des Führers, verkündeten sozialisti­schen Nachkriegsziele, sind dem deutschen Volke mit ihrer Bekanntgabe gleichzeitig garantiert Wenn in den letzten Wochen und Monaten vorn Führer und seinen Mitarbeitern auf dem sozialpolitischen Sektor besonders viel geleistet und geschafft wurde, so ist das nicht 'm Hinblick aus einen Mosiägaffda- erfolg geschehen, sondern weil der Endsieg feststeht 41 nb demgemäß mit den Planungen für den Bau des größten Sozialstaates der Welt begonnen wer­den muß.

Das nationalsozialistische Deutschland war sozial­politisch schon immer äußerst fruchtbar. Es wurde viel Großes und Neues geschaffen, doch bei allen Bemühungen war es bisher nicht möglich, den So­zialstaat in dem Umfange zu bauen, wie ihn der Wille des Aührers und die Idee des Nationalsozia- li-rmus erstrebt. Der Grund dafür ist ein einfacher. Man kann trotz allen Fleißes und aller Energie nicht mehr aus einer Tonne herausfchövfen, als darin ist. Deutschland war nach dem Willen der Besitzenden" den .Habenichtsen" unter den Völ­kern zugeteilt, und es gab ,20 Millionen Deutsche zu viel auf der Welt". Wenn nun der Endsieg feft- teht und durch ihn genügend Lebensraum für den deutschen Fleiß und die deutsche Tüchtigkeit ge­troffen ist, kann nunmehr der deutsche Sozialstaat eine endgültige Formgebung erhalten. Der deutsche Sozialstadt, dessen Planung schon den Plutokraten und ihrem Arbeitsminister Bevin so schwere Sor­gen macht, zeichnet sich heute bereits in seinen we- jenllichsten Konturen ab.

Für den Ausbau des neuen Sozialstaates wird wesentlich der vom Reichsorganisationsleiter der NSDAP, und Leiter der Deutschen Arbeitsfront aeprögte SatzSchluß mit der sozialpolitischen Flick- fchusterei" Geltung haben. Es wird nicht mit Pfla­stern und Pflästerchen gearbeitet werden, sondern e? wird ein ganz neues konstruktives Gebäude errichtet

Fünf große Aufgaben sind es, die bisher vom Führer dem Leiter der Deutschen Arbeitsfront, Dr. R. Ley, zur Lösung Übertranen wurden und die die Grundpfeiler des neuen Baues fein werden: . Die Schaffung eines Altersversorgungswerkes des deutschen Volkes, eines Derufserziehungswerkes, einer neuen Lohnordnung, eines Gesundheitswerkes und die Ausarbeitung eines großzügigen sozialen Wohnungsbauprograamms.

Die Lösung der Wohnungsbaufrage, die zu den dringendsten sozialpolitischen Problemen ge­hört, ist durch den Erlaß des Führers vom 15. No­vember 1940 und die Ernennuna Dr. Leys zum Reichskommisiar für den sozialen Wohnungsbau be­reits aus dem Stadium der Planung heraus. Mit ganz neuen Maßnahmen wird dieses Problem in großzügigster, wahrhaft sozialistischer Weise einer Lofung entgegengeführt.

Das A l t e r s v e r so r g u n g s w e r k des deut­schen Volkes ist ebenfalls in der Planung bereits fertiggestellt. Es wird, wie es Dr. Ley ausführte, dem schaffenden Deutschen einen gesicherten Lebens­abend garantieren. Vom Punkt 10 des Parteipro­gramms ausgehend, der besagt, daß es Pflicht eines jeden Deutschen sei, körperlich oder geistig zu schaf­fen, erfüllt es die daraus sich ergebende Pflicht des Staates, die im Punkt 15 festgelegt wurde: .Wir fordern den großzügigen Ausbau der Altersversor­gung". Der gesicherte Lebensabend wird nach die­sem im Werden befindlichen Altersversorgung "werk zu den selbstverständlichen Grundlagen des Deut­schen gehören. Die Aufbringung der Mittel für die Versorgung wird auch nicht mehr die Sache der einzelnen Versickerten sein, sondern die Aufgabe der Volksgemeinschaft in ihrer Gesamtheit. Jeder wird nach seinen Kräften im Rahmen der allgemeinen Besteuerung an der Schaffung der Mittel miizu-