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Die Deutsche Akademie in Straßburg

Wen soll man heiraten?

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Gießen, Gießen-Wieseck, den 30. Juni 1941.

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macht die Kinder gefunö und kräftig, bewahrt Ne vor Ver* dauungsNörungen, (pari der Mutter allo Mühe, Sorge, Geld.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Wilhelm Hofmann, Reg.-Inspektor Karoline Schmidt, geb. Hofmann Karl Hofmann, Spengler u. Installateur.

Niemann, Geltersweg 64

Annahme nur vormittags.

Hi HOMcIier!

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als die Stadtlyenschen, die Männer der Werkstatt und der Büros. Sie mußten sich erst einsehen und einfühlen, aber keiner wird das Erlebnis dieser Jahre wohl vergessen. Fern spannte sich der Hori­zont von blauen Wäldern, die uns im Dämmer des frühen Winterabends oft so schwarz und rätselhaft erschienen.

viel bessere Aussicht auf günstigen Verlauf, man darf sie nicht mit derG e s ch ä f t s e h e" verwechseln, die ohne Wertung der Persönlichkeit des Partners geschlossen wird, nur um durch dessen Besitz grob materielle Vorteile zu erreichen. Die meistenLie­besromane" in der schöngeistigen Literatur enden da. wo die Fragen der Eheführung und des Ge- dechens der Ehe sich erst erheben würden. Blinde Verliebtheit schwindet sehr schnell, ebensowenig ist das rein Triebhafte in der Beziehung zwischen Mann und Frau dazu geeignet, das feste Funda­ment einer Ehe zu bilden. Es kommt in der Ehe mehr auf dieW ü r d e d e s A l l t ä g l i ch e n" an.

Das städtische Leben verwirrt anscheinend die In­stinkte der Gattenwahl, während das Bäuerntum besser übersehbare Dinge bei der Gattenwahl be­denkt, und ländliche Ehen daher viel häufiger.gut ausgehen. Günther unterscheidet zwischen zwei Frauentypen, dem derGeliebte n" und dem

werden es Ihnen danken, tvenn sie mit dem bewährten Efasit gepflegt werden. Mit Efasit schwinden alle Übel entzündeter, angegriffener Füße: Schwellungen, Blasen, Hornhautbil- düngen, wunde Stellen, Ekzeme, übermäßiger Fußschwech. Machen Sie einen Versuch, aber nehmen Sie nur Efasit! rfastt'Zußbaü (8 6tü<f) NM-.90, -Zusicreme NM-.55, 'Zußpuüer NM-.75, hühneraugen-Tinklur NM-.75 In Apotheken, Drogerien und sonstigen Fachgeschäften.

Allen, die in liebevoller Anteilnahme in Wort und Tat unseres verstorbenen Vaters gedachten, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.

Noch einmal ist jetzt der Kriegssturm über das Land gebraust, über die Schützengräben an der Düna, in denen wir drei Jahre lebten. Jetzt erst wird der Weltkrieg endgültig entschieden. Jetzt erst wird sein Sinn sichtbar. Jetzt erst wird Erfül­lung, was uns Sehnsucht war. Karl Brammer.

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^MWechseln und Wen- ^veschichte dieses west- Unter der fran- unter der Verfol- Wi5ande kamen das el- » Volk bald zur Selbst- M der Führung des el- oundes. entschlossen den Sprache und sein Volks-

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in Stadtmitte für sofort oder später gesucht.

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Nach beinahe sechzehnjähriger Mitarbeit ist unsere Beschließerin

Frau Minna Weiß

infolge kurzer, schwerer Krankheit von uns gegangen. Wir betrauern in ihr ein besonders gewissenhaftes Ge­folgschaftsmitglied, das jederzeit in Treue zu uns stand. Wir werden ihr unser ehrendes Gedenken wahren.

Gießen, den 30. Jbni 1941.

Brühlsche Universitätsdruckerei Verlag des Gießener Anzeigers.

Bekanntmachung.

Delr.: Slraßenbahnbelrleb.

Die ftühere Haltestelle an der Anatomie, Bahnhof, straße, wird in Fahrtrichtung zum Bahnhof mit so- fortlger Wirkung an die Einmündung der Liebig- straße m die Bahnhofstraße voroerlegt.

stelle $a^rtri$tun0 dur Stadt entfällt diese Halte.

Die Haltestelle Bahnhofstraße-Alicenstraße kommt mit sofortiger Wirkung in Fortfall. 2795A

Gießen, den 30. Juni 1941.

Stadtwerre Gieße».

Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie des Ober­bürgermeisters der Stadt Gießen.

Bekr.: Reichskarten für Urlauber.'

Es liegt Veranlassung vor, nochmals darauf hin­zuweisen, daß die Uebertragung von Urlauberkarten auf andere Personen verboten ist. Ferner wird darauf hingewiesen, daß Einzelabschnitte nur im Zusammenhang mit her vom Berechtigten mit Na­men und Unterschrift versehenen Stammkarte gültig sind, sowie daß die Einzelabschnitte beim Waren­bezug von den Verteilern und in Gaststätten ab. zutrennen sind. Gegen Zuwiderhandelnde wird mit Strafen vorgegangen werden.

Gleichzeitig werden die Verteiler darauf aufmerk' sam gemacht, daß die Einzelabschnitte der Urlauber- karten über Marmelade über 25 g getrennt von den Abschnitten über 20 g abzurechnen sind. 27Ö6D

Gießen, den 25. Juni 1941.

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den Ober- bürgermeister der Stadt Gießen.

Der Landrat des Landkreises Gießen.

Dr. Lotz.

Welche Gattenwahl ist richtig. Welche Ehen bieten die besten Aussichten, glücklich zu werden. Und welche sind von vornherein zum Scheitern ver­urteilt?

Das sind Fragen, mit denen sich der bekannte deutsche Rassenforscher Hans F. K. Günther in seinem neuen BuchGattenwahl zu ehe­lichem Glück und erblicher Ertüchti­gung" eingehend vom Standpunkt des Rassen­hygienikers beschäftigt. Wir erfahren, daß der alt­bekannte Gegensatz von ,L i e b e s h e i r a t" und V e r st a n d e s h e i r a t" keineswegs einen glück­lich gewählten Gesichtspunkt zu Beurteilung einer ehelichen Verbindung darstellt. Heiraten aus blinder Verliebtheit pflegen meistens nicht gut auszugehen und oft geschieden zu werden. Dagegen bieten Ver- nunstehen, die auf Grund einer keineswegs blinden Liebe unter Berücksichtigung aller Eigenschaften des Partners und seiner Umgebung geschlossen werden^

der langen und schweres düngen des Schicksals lichen Grenzgebietes TW zösischen FremdenherrsM gung des Deutschtums 1 sasfische wie das lothrinW besinnung. Es begann saß-lothringischen Heiman Kamps für seine deutsche

WM für einige Stun­den am Tage gesucht. I2802V WlWI8e 8 D.

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der(Satti n". Beide sind in ihrer Einstellung zur Ehe verschieden. Die übereilt mit derGeliebten" geschlossene Ehe geht leicht in die Brüche, wenn die Begegnung mit derGattin" stattfindet. Aber auch die Ehe mit derGattin" wird durch das Auftreten derGeliebten" bedroht, es handelt sich hier um zwei Wunschbilder in der männlichen Vorstellungs­welt, die miteinander häufig konkurrieren.

Glückliche Ehen kommen im allgemeinen durch das Vorliegen einer gewissen Gleichheit der Ehe­partner zustande, die mit einerEr gänzungs- gegensätzlichkeit" verbunden ist. Jeder Mensch versucht, einen Menschen anderen Geschlechts zu fin­den, der bei einer gewissen gleichheitlichen Ueber- einstimmung des Lebensgefühls etwas hat, was er selbst nicht hat. Dabei ist es gut, wenn der Mann in seiner Wesensart ein paar weibliche, die Frau ein paar männliche Züge besitzt, denn dadurch ist ein besseres Einfühlungsvermögen in das andere Geschlecht gewährleistet, während z. B. dermän- nische" Mann der Frauenwelt ganz verständnislos gegenübersteht, die Ehe mit ihm sehr schwierig.wird.

Besondere Beachtung schenkt Günther den Fragen Wersollnichtheirate n?" undWen soll man nicht heiraten." Für das Eingehen einer Ehe fallen geschlechtskranke und gleichge­schlechtlich veranlagte Personen aus. Auch ist von der Ehe mit einem Partner zu warnen, der in der Ehe nur ein Heilmittel sucht. Auch Männer, die in der Frau nichts anderes sehen als ein Geschlechts­wesen, sollten ledig bleiben, ebenso unmütterliche Frauen, Stubengelehrte, Weltverbesserer, Verbildete, auf schizoider Grundlage Unverträgliche, Ueber- feinerte, Frauenrechtlerinnen^ und Betschwestern. Auch gewisse Künstler und Künstlerinnen sind oft für die Ehe ungeeignet, da ihnen' oft dieWürde der Alltäglichkeit" fehlt. Ebenso muß die Ehe mit einem Mann, der als erfolgreich besonders schnell aufgestiegen ist, sehr Reiflich überlegt werden, denn oft sind Strebertum, Wühler tum, Heuchelei und Gerissenheit die Eigenschaften, auf die deren Erfolg zurückgeht und die ihnen wenig Raum mehr lassen für ein gesundes Eheleben.

Für die erbliche Ertüchtigung des Volkes ist es wichtig, daß vor allem Erbkranke bei der Wahl ausgeschlossen werden, und daß man vor der Ehe­schließung den Erbwert der Familie, aus welcher der Partner gewählt wird, genau abschätzt. Dr. St.

Aus aller Wett.

Wegen landesverrälerischer Begünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat hingerichtet.

Der vom Volksgerichtshof wegen landesverräte- rifcher Begünstigung des Feindes in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode und zu dauerndem Ehrenrechtsverlust verurteilte Heinz Kapelle aus Berlin ist h i n g e r i ch t e t worden.

Tod in den Bergen.

In den Schweizer Bergen am Klingelhorn sind zwei in Urlaub befindliche Soldaten etwa 200 m tief abgestürzt und konnten nur noch als Leichen ge­borgen werden. Arn S ä n t i s glitt eine Kran­kenschwester aus und stürzte etwa 100 m tief ab; sie verstarb auf dem Weg zum Krankenhaus. Ferner ist eine 17jährige Skifahrerin in eine Glet­scherspalte gestürzt. Sie starb nack) der Bergung an Erschöpfung.

Lastzug von Eilzug überfahren.

Am Bahnhof Sinzig wurde ein Lastzug des Sinziger Mineralbrunnens beim Ueberqueren des Bahnüberganges, dessen Schranken noch nicht ge­schlossen waren, von einem aus Richtung Koblenz kommenden Eilzug erfaßt und vollkommen zer­malmt. Ein Beifahrer, der das Herannahen des

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tum. Ganz auf sich selbst gestellt, führten deutsche Männer mit immer wachsender Gefolgschaft und Stärke den Abwehrkampf gegen die gewaltsame Unterdrückung ihrer Lebensrechte und gingen dafür in den Kerker. Im Juni 1940 fügten die siegreichen Waffen die alle deutsche Grenzmark wieder dem Großdeutschen Reiche ein. Der Wille des Führers, so schloß Staatsminister Meißner seine Ausfüh­rungen, hat die heimgekehrten Gebiete nicht wieder zu einem Lande vereint, sondern sie ihren geo­graphischen und geschichtlichen Gegebenheiten ent­sprechend, den Landschaften zugeteilt, zu denen sie als natürlicher Teil gehören. Dem Großdeutschen Reich und der deutschen Volksgemeinschafft sinnvoll eingegliedert, wird die Bevölkerung der beiden Grenzlande in Bälde wieder hineinwachsen in das deutsche Gesamtvolk und in dieser Gesamtheit freu« big Mitarbeiten an den Aufgaben der Zukunft.

Dann verkündete Ministerpräsident Siebert d i e Preise der Deutschen Akademie. Es wur­den verliehen der Preis für deutsch kund liche For­schung an Professor Dr. Karl Kurt Klein für fein WerkLiteraturgeschichte des Deutschtums im Aus­lande", der Preis für wissenschaftliche Förderung zwischenvölkrscher Geistesbeziehungen an Dr. Alfred Betrau für fein WerkSchrift und Schriften im Leben der Völker" und der Preis für methodische und sprechkundliche Arbeiten auf dem Gebiete des Deutschunterrichts für Ausländer an Dr. Eberhard Zwirner für sein WerkDie Schwankung der Mundlage beim Äussprechen der deutschen Vokale".

Straßburg, 1.Juli. (DNB.-Funkspruch.) Zu einer Kulturtagung der Deutschen Akademie waren die Mitglieder der Deutschen Akademie nach Straß­burg gekommen. Nachdem das Städtische Sympho­nie-Orchester unter der Stabführung von General­musikdirektor Hans R 0 s b a u d, Straßburg, die festliche Stunde ipit dem ersten Satz der G-Dur- Sinfonie von Mozart eingeleitet hatte, begrüßte Gauleiter und Reichsstatthalter Robert Wagner die Tagungsteilnehmer. Er hob die tiefgreifende Veränderung hervor, die das Elsaß seit der lieber« nähme in die Obhut des Reiches auf allen Gebieten erlebte. Rund 250 000 Elsässer und Elsässerinnen marschierten bereits in den Reihen der Bewegung. Daß sich über 75 Prozent der elsässischen Jugend fteiwillig in die HI. und den BDM. einreihten, sei der überzeugendste Beweis dafür, daß das elsässische Volk in diesen letzten zwölf Monaten wieder deutsch geworden sei.

Darauf sprach der Präsident der Deutschen Aka­demie, Ministerpräsident Siebert über die Sprache als Kulturträger". Auch im Elsaß zeigte sich die Sprache als die erste und grundlegende Gemeinschaftsäußerung eines Volkes neben der des Blutes. Wir wissen, daß alle Bemühungen um ein echtes Verständnis zwischen den Völkern umsonst fein müssen, wenn die sprachlichen Voraussetzungen ungenügend feien. In das Wesen eines Volkes zu­tiefst einzudringen, werde stets nur durch das Mittel der Sprache möglich fein, die allein ein Vordringen bis zu den Urquellen des völkischen Wesens ge­statte. In Erkenntnis dieser Tatsache habe die Deut­sche Akademie sich mit besonderer Energie der Pflege -und Verbreitung der deutschen Sprache im Aus- .lande angenommen in der Gewißheit, daß das Gei­stesleben für den Entscheidungskampf eines Volkes von nicht geringerer Bedeutung fei als alle anderen Zweige des Schaffens.

Staatsminister Dr. Meißner gab dann in seinem VortragDas politische Schicksal von Elsaß Und Lochringen im Wandel der Geschichte" ein Bild

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Plötzliph und unerwartet verstarb am 29. Juni nach kurzer, schwerer Krankheit unsere liebe, gute Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Minna Weife, geb. Unverzagt

im Alter von 54 Jahrfen.

In tiefer Trauer:

Hermann Weiß und Frau Helene, geb. Graeser

Ludwig Weiß, z. Z. im Felde, und Frau Martha, geb. Kratz Erwin Trost, z. Z. im Felde, und Frau Emmi, geb. Weiß und 2 Enkelkinder.

Gießen (Schulstraße 9) und Biedenkopf, den 30. Juni 1941.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 3. Juli, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Zuges beobachtet hatte, rief dem Führer noch za. jedoch wurde das Rufen infolge des lauten Mo­torengeräusches im Fahrersitz nicht wahrgenommea. Der Mann konnte sich noch im letzten Augenblick durch Abspringen retten, während die übrigen sich im Fahrersitz befindlichen drei Personen auf der Stelle getötet wurden.

Startes Erdbeben im Raume des Stillen Ozeans.

Ein außerordentlich starkes längeres Erdbeben verzeichnete die Belgrader Erdbebenwarte am Don­nerstag, 14 Uhr 21,9 Sekunden. Der stärkste Aus­schlag maß 750 Mikronen. Der Herd des Bebens lag 13 410 km von Belgrad entfernt im Raum des Stillen Ozeans.

Meteor verursacht Waldbrand in Südamerika.

Brasilianische Blätter melden, im Stromgebiet des -Flusses Papajoz sei ein ausgedehnter Wald­brand entstanden. Mehrere hundert Mann seien für die Eindämmung des Feuers aufgeboten. Nach den Erklärungen der Einwohner fei das Feuer vom H i m m e l g e k 0 m m e n. In der Tat hat ein g r 0 - ß e r Meteor den Waldbrand verursacht. Sein Gewicht wird auf 300 Kilo geschätzt; er hat ein ge­waltiges Loch in die Erde gerissen und ist in seinem Oberteil noch sichtbar.

Bücheriisch.

Sturmschritt der Armee. Erlebnis­berichte vom Entscheidungskampf im Westen. Her­ausgegeben vom Wehrkreiskommando V. 136 Seiten mit 43 Tiefdruckbildern, broschiert 2,70 RM. Ehr, Belfer Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. (45) lieber französische Erde dröhnt der Sturmschritt der deutschen Armee; in ihr marschieren Württemberger und Badener aus dem Wehrkreis V. Aus ihren Be­richten, die sie unter dem frischen Eindruck der großen Schlacht im Westen niedergeschrieben haben, hat das Wehrkreiskommando V nach einem von ihm veranstalteten Preisausschreiben die stärksten und lebendigsten in einem Buche vereinigt. In jeder Zelle, sei es bei der Schilderung des Uebergangs über die Schelde oder die Somme, fei es beim Kampf mit feindlichen Panzern, überall spüren wir unmittelbar den Geist besten deutschen Soldaten­tums. Einen Geist, der wie der Stellv. Kommandie­rende General und Befehlshaber im Wehrkreis V, General der Infanterie Oßwald, in seinem Geleit­wort feststellt, den Endsieg verbürgt.

Kreuzweg nach Frankreich. Luxenv bürget berichten über ihre Erlebnisse auf Landstra­ßen und in Gefängnissen. 78 Seiten mit Blldern. Sonderdruck in der SchriftenreiheHeim ins Reich" der Volksdeutschen Bewegung Luxemburg, Heraus­geber Professor D. Kratzenberg, Luxemburg. Verlag Moselfränkischer Zeitungsverlag, G. m. b. H., Luxem­burg,

Joachim Bremer: Die drei C 0 d 0 - n a 5. Ein Artistenroman. 358 Seiten. Mit 12 Auf­nahmen. Geb. 5,80 RM., geh. 4.80 RM. Albert Limbach, Verlag, Berlin W 35, 1940. (51) Wer den FilmDie drei Codonas" gesehen hat er ist seinerzeit bei uns in Gießen gelaufen, wird mit Interesse auch diesen Roman lesen, der dem Drehbuche zugrunde lag. Eine Geschichte von harter Arbeit und leidenschaftlicher Liehe, erfüllt von der Romantik, der Realistik und den Senti­ments der Artistön- und Zirkuswelt; eine unterhalt­same und recht spannende Lektüre.

Hans Thyriot.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitatsdruckerei N. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann,' Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: TbeodorKümmel Pl.NrH.

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