Das Ritterkreuz für tapfere FtiegeroWere
Königinmutter Helena wieder in Vukareff
fchießungen mit Maschinengewehren sind von unserer unermüdlichen Luftwaffe durchgeführt worden, die überall Kolonnen und mechanisierte Abteilungen traf und in die Flucht schlug, sowie die Stellungen von Marsa-TNatruk und andere militärische Ziele angriff.
Der Feind hat Luftangriffe auf die Gegend von Tobruk, Borna und Benghafi durchgeführt, die nur leichte Berluste und Schäden zur Folge hatten. Zwei feindliche Flugzeuge sind von unseren Jägern abgeschossen worden, der Abschuß von drei weiteren ist wahrscheinlich. Ein weiteres Flugzeug wurde von der Marineflak abgeschossen. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt.
Feindliche Flugzeuge haben die Inseln Rhodos
Mienischer Wehrmachtsbencht.
Rom, IS. September. (DNB.) Der italienische wehrmachtsberichl vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut:
Feindliche Seestreitkräfte haben in der Küstenzone zwischen B a r d i a und Sidi el Barani das Feuer gegen unsere Truppen eröffnet. Durch das Eingreifen unserer Bomber wurden sie zur Aufgabe der Aktion gezwungen und In die Flucht geschlagen. Lin Kreuzer von 1OOOO Tonnen ist durch einen Torpedo eines unserer Torpedoflugzeuge getroffen und schwer beschädigt worden.
Weitere intensive Bombardierungen sowie Be-
Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
*
Der Reichsarbeitsminister hat durch Verordnung vom 5. September das gesamte im Altreich geltende Arbeitsschutzrecht in den neu eingegliederten Ostgebieten eingeführt.
Die britische Admiralität gibt bekannt, daß das Unterseeboot „Narwhal" überfällig ist und als verloren betrachtet werden muß. Das Minen- Unterseeboot hatte eine Wasserverdrängung von 1520 Tonnen (2140 Tonnen unter Wasser) und eine Geschwindigkeit von 16 (8,7) Knoten.
Feindliche Seesireitkräfie an der ägyplischen Küste in die Flucht geschlagen.
Ganz Rumänien feierte begeistert die Rückkehr der Königin ch e l e n a, die von Florenz nach Bukarest heimkehrte. — Unser Bild berichtet vom Einzug der Königin-Mutter Helena an der Seite Komg Michaels I. in Bukarest. — (Atlantic-M.)
funkgesellschaft entfernt war, wurde von einer Bombe getroffen, die zwei Stockwerke durchschlug.
Dergeltungsangriffe auf London trotz schlechter Wetterlage.
Berlin, 19. Sept. (D7lB.) Die deutsche Luft- waffe setzte im Laufe des 19. September trotz starker Behinderung durch die Wetterlage ihre Angriffe aufmilitärischeundkriegswich- f i g e Ziele in London fort.
Berlin, 19. Sepl. (DNB.) 3n der Nacht zum ! 19. September griffen britische Flugzeuge die Bo- delfchwinghschen 21 nItalien in Bethel an und zer st orten drei Krankenhäuser, die durch das Rote Kreuz deutlich als solche kenntlich gemacht waren, sowie ein Verwaltungsgebäude. Neun Kinder wurden getötet, zwölf verletzt.
*
Es besteht kein Zweifel darüber, daß die Engländer dieses Verbrechen bewußt begangen haben, denn vor dem Bombenabwurf überflogen mehrere Maschinen die Gegend von Bethel, wobei sie t m Schein von Leuchtschirmen ihr Ziel suchten. Sie mußten die Roten Kreuze auf den Gebäuden der Bethclfchen Anstalten, die jetzt zum Teil auch als Laz-arett dienen, klar erkannt haben. Trotzdem oder gerade deshalb haben die Engländer dann mit einer für sie ungewohnten Zielsicherheit auf die durch das Rote Kreuz geschütz. ten Anlagen im Reihenwurf acht Sprengbomben teils schwereren Kalibers abgeworfen. Die erste Bombe traf das einzige große Kaufhaus der Anstalt Bethel und richtete erheblichen Sachschaden an. Im angrenzenden Nachbarhaus wurde durch dieselbe Bombe starker Splitterschaden verursacht. Drek Personen wurden dabei im Hausflur verletzt, als sie auf dem Wege zum Luftschutzkeller waren.
Die zweite Bombe traf das Pflegehaus ,K l e i n - B e t h e l" für schwachsinnige und epileptische Kinder und krepierte im ersten Stock. Dadurch wurde ein Schlafsaal mit 15 Kindern im Alter von 9 bis 18 Jahren getroffen und völlig zerstört. Fünf der weiblichen Pfleglinge waren sofort tot. Die anderen waren alle verletzt. Zwei von ihnen starben im Krankenhaus, zwei weitere schweben noch in ße= bensgefahr. Die epileptischen Kinder befanden sich noch in ihren Betten, weil sie zum größten Teil völlig hilflos waren und zwischen Alarm und
Der schändliche Lustüberfall auf die HeilanstaltBeihel
Britische Fliegerbomben töteten neun kranke Kinder und verletzten zwölf.
Augenzeugen berichten.
Mit Baffer von Bodelschwingh unter den Trümmern des Krankenhauses Klein-Bethel.
Berlin, 19. Sept. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschalls Göring, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz: Oberstleutnant Huth, Oberstleutnant Höhne, Oberstleutnant Schalk, Hauptmann S ch ä p f e l, Oberleutnant P a e p ck e.
Das Zerstörergeschwader des Oberstleutnants Huth hat im Kampf gegen England die ihm anvertrauten Kampf- und Sturzkampfverbände so sicher an ihre Ziele geleitet, daß sie trotz stärkster feindlicher Jagdabwehr ihre Aufträge mit einem Mindestmaß an Verlusten erfüllen konnten. Am 18. August 1940 konnte das Geschwader 51 feindliche Flugzeuge abschießen. Sein Kommodore verstand es, durch kluge Fürsorge, durch sorgsame Schulung in der Kampftechnik und beispielhafte persönliche Führung seines Geschwaders in der Luft diese Erfolge zu erringen.
Oberstleutnant Höhne — nach dem Tode Boelckes Führer der Jagdstaffel Boelcke — hat bereits im Welkriege sechs Gegner abgeschossen, bis
keineEntschuldigungfür dieses neueste englische Verbrechen. Den britischen Fliegern scheint die englische Parole, 12 deutsche Städte zu zerstören, oorgeschwebt zu haben. Es ist aber typisch für die britische Mentalität, daß sich die gebetbuch- chwingenden Plutokraten eine Stätte ausgesucht haben, die Ansehen und Ehrfurcht in der ganzen gesitteten Welt genießt. Die- Engländer können sich auch nicht entschuldigen, daß sie Nicht wußten, welche Bedeutung dieser Anstalt zukommt. In London s e l b st hat Bethel eine Tochteranstalt, die dort in der englischen Hauptstadt Beweise ihrer aufopfernden Arbeit hundertfältig gegeben hat. 60 Bethelschwestern waren bis zum Kriege in London tätig, 30 blieben noch bis über den Kriegsanfang, stnd aber heute, wie man hört, auf der Insel Man interniert.
Dieser gemeine englische Anschlag auf die Anstalt Bethel ist ein Verbrechen, denn in weitestem Umkreis ist nicht ein einziges militärisches Ziel zu finden. Die Stadt Bielefeld ist voller Empörung über diesen neuesten Anschlag der Engländer, der den kranken und verwundeten Soldaten galt. Aber sie und überhaupt jeder Deutsche hat das felsenfeste Vertrauen, daß die deutschen Flieger diese Untat tausendfach vergelten werden.
Kleine politische Nachrichten.
Korpsführer Hühnlein beendete eine mehrtägige Informationsreise im Westen. Im Hauptquartier brachte der Oberbefehlshaber des Heeres seinen Dank und seine Anerkennung für ote Leistung der NSKK.-Männer, wo immer er sie antraf' zum Ausdruck. Die planmäßige und ernste Friedensschulung des NSKK. habe ihre Fruchte getragen. *
Reichsmarschall Göring hat den deutschen Militärbefehlshaber in den Niederlanden und Korpsfuh- rer des Nationalsozialistischen Fliegerkorps, General der Flieger C h r i st i a n s e n mit dem Flieger- abzeichen mit Brillanten ausgezeichnet.
Ein Besuch an Ort und Stelle zeigte, mit i welch brutaler Gemeinheit Englands Lufthelden bei I Nacht ihre Opfer unter den Wehrlosen suchen. Em i Krankenwärter schildert das furchtbare Erle^ nis der letzten Nacht. Er fei mit Frau und Kind nach dem Alarmsignal über die Straße zum Luftschutzkeller gelaufen. Taghell standen über Bethel d l e englischen Leuchtraketen Unverkennbar waren in der klaren Nacht die Zeichen des Roten Kreuzes zu sehen, die auf Dächern und mitten im Gelände diesen Ort als Krankenanstalt und Lazarett auswiesen. „PZir haben die e n g l i s ch e n F l i e ° q e r über den Häusern g e s e h e n. Sie entfernten sich. Dann näherte sich wieder das Motoren- qeräusch, und noch ehe wir den Luftschutzkeller erdicht hatten, kr a ch t en d i e erst en B om b en. Sie kamen näher und näher. Unter furchtbarem Getöse brach der Zwischenbau der Nachbarhäuser zusammen. Die nächste Bombe schlug tm Dachstuhl des Hauses Klein-Bethel ein. Die anderen Einschläge waren weiter entfernt.
Pfarrer B o d e l s chw l n g h, der Sohn des Gründers der Anstalt, zeigt die verheerenden Verwüstungen im Hause Klein-Bethel, wo schwerkranke schwachsinnige Mädchen untergebracht waren „Hier in diesem Haus", so berichtet er, „wurden die schwerkranken Kinder nicht in den „Luftschutzkeller gebracht, da sie fast dauernd bettlägerig und oollkom- men hilflos sind und chr Transport meist zu sf»at käme und sie außerdem Gesunde gefährden wurden. So blieben sie in ihren Krankenzimmern Grauenhaft ist der Krankensaal zugenchtet. Das Dach ist vollkommen zerschlagen. Die Decke des Kellers ist durchbrochen. Die Decke ist ^ngeswr^ie Seitenwände sind herausgenssen. Wirre Trumms liegen über den Betten, die zum Teil zusammen gebrochen sind und in denen die blutbefleckten Bett- 8-zllq- noch z-ig-n. wie .furchtbar dr-L« -tzung-n der Kinder g-weien I™
Trümmern waren 15 k r a n k e bearaben Fünf davon waren sofort tot. vrei weitere starben an den f»!"” SÄ" nach der Einlieferung m das, Lazaretb Im g°s° überlieqenden Pfl-gehaus „Srlaah wurden -ur-y einen Bombentreffer zwei S ch w e r krank e g e tötet. Die bei ihnen wachehaltende Schwester liegt
bardement alle bisher gegen irgendeine Stadt einschließlich Madrid und Rotterdam gerichteten An- griffe überschreite Die Geschäftsviertel es Londoner Westens, in denen sich viele kriegswichtige Ziele befinden, wurden immer wieder von Bomben getroffen. Eine Bombe krachte durch mehrere Stockwerke eines Westlondoner Hotels mit solcher Wucht, daß ein Stahlträger über die ganze Straße hinweg geschleudert wurde. Ein großes Gebäude, das nur 180 Meter vom Zentralgebäude der britischen Rund
satz an der Spitze seiner Gruvpe im Luftkampf 20 Gegner abgeschossen. Oberleutnant P a e p ck e hat als Staffelkapitän in einem Kampfgeschwader seine Staffel in zahlreichen Angriffsflügen zu ruhmvollen Erfolgen geführt. Bei der Bekämpfung von Seezielen versenkte. die Staffel einen fchweren Kreuzer, 3 leichte Kreuzer, 3 Zerstörer, einen Minenleger, ein Küstenwachboot und 5 Transporter mit 22 000 Tonnen. 5 feindliche Jagdflugzeuge wurden von ihr im Luftkampf abgeschossen. Der besonders tapfere Staffelkapitän hat einen leichten Kreuzer bei Scheveningen versenkt, einen Transporter von 10 000 Tonnen vor Ostende-Dünkirchen versenkt und zwei feindliche Jäger im Luftkampf zum Absturz gebracht.
Das Ritterkreuz für verdientenU-Boot Kommandanten
Berlin, 19. Sept. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Kapitänleutnant Kuhnke. Er hat als Unterseebootkommandant zweimal unter besonders schwierigen Verhältnissen und unter vollem Einsatz seines Bootes in flachen stromreichen Gewässern Minenaufgaben ourchgeführt und insgesamt 1 4 S ch i f f e mit 76 191 BRT. — oft unter starker Wasserbombenabwehr — versenkt. Kuhnke wurde 1912 als Sohn eines Staatsanwaltes zu Straubing geboren. 1931 trat er in die Kriegsmarine ein. Als Seekadett nahm er an Bord des Kreuzers Karlsruhe an einer Auslandsausbildungsreise teil. Als Leutnant zur See wurde er auf Panzerschifi „Admiral Scheer" kommandiert. 1936 wurde er Unterseebootsfahrer. Ende 1938 wurde er Unterseebootskommandant.
Äor Einführung der neuen GtaatSform in Japan.
Tokio, 19. September. (EuropapreßO Ministerpräsident Konoye hat in der letzten Sitzung des Ausschusses zur Vorbereitung der neuen Staatsform in Japan erklärt, daß die Lage sehr bald noch ernster werden würde. Diese Bemerkung ließ die mühsam erholten Börsenkurse erneut absinken. Ministerpräsident Konoye wird in diesen Tagen die maßgebenden Personen des Reichsdirektoriums ernennen, wodurch die neue Staatsform praktisch in Erscheinung treten würde. Konoye selbst wird etwa eine Stellung wie der Duce einnehmen, während zum Generaldirektor des Reichsdirektoriums wahrscheinlich Konoyes langjähriger Vertrauensmann, Graf A r i m a , ernannt werden wird. Vorgesehen ist auch die Errichtung eines Inge n d ° S t u r m k o r p s , das aus den für die neue Bewegung begeisterten Jungmännern bestehen und die Bewegung dort, wo sie ins Stocken geraten sollte, Vorwärtstreiben soll.
Demokratische Wahlniederlage in USA.
Neuyork, 19. Sept. (Europapreß.) Die am Donnerstag in mehreren Staaten abgehaltenen Vorwahlen bestätigen die in den Wahlen der letzten Wochen zutage getretene Tendenz gegen Roosevelt. Mit Ausnahme der Stadt Neuyork mit ihrem starken jüdischen Einfluß erlitten die Anhänger Roosevelts fast überall Niederlagen, die teilweise vernichtend waren. Sogar in Roosevelts eigenem Wahlkreise i m Staate Neuyork siegte einer seiner schärfiten Gegner — der bekannte Repräsentantenhaus-Abgeordnete Hamilton Fish — gegen den Roosevelt mit allen Mitteln arbeitete. Am vernichtendsten war die demokratische Niederlage im Staate Wisconsin.
er selbst, schwer verwundet, die Jagdfliegerlaufbahn aufgeben mußte. Beim Aufbau der neuen Luftwaffe bewährte sich dieser erfahrene und Willensstärke Offizier vom Staffelkapitän im neuen Kampfgeschwader Boelcke, bis zum Geschwaderkommodore. (Betreu der Tradition des Namens Boelcke hat Oberstleutnant Höhne in rastlos und unermüdlicher Arbeit die Kriegsschulung des Verbandes gefördert. Einsatzfieudig bis zum Aeußerften führte er, an der Spitze fliegend, die Verbände in den Kampf, namentlich dann, wenn harte Einsätze bevorstanden.
Oberstleutnant Schalk führte eine Gruppe in dem Zerstörergeschwader des Oberstleutnants Huth. Er ist ein Vorbild für seine Untergebenen. Mit bei« spielyafter Tapferkeit hat Oberstleutnant Schalk die erfolgreichste Zerstörergruppe der Luftwaffe gegen den Feind geführt. Sie hat Leistungen vollbracht, die für die Erringung der Luftherrschaft von wesentlicher Bedeutung gewesen sind.
Hauptmann S ch ä p f e l, ein vorbildlich tapferer Gruppenkommandeur, hat in schneidigem Ein-
mit ^offnunqsIofe^ SSerlefeunflen banieber^^ au£
Angriff nicht in den Keller gebracht werden konnten. Die dritte Bombe siel etwa 10 Meter von dem Pflegehaus entfernt in den (Barten und krepierte hier. Die Splitter richteten Schaden an dem Gebäude und an dem ebenfalls etwa 10 Dieter entfernt liegenden Pflegehaus „S i l 0 a h" an. Im „Siloah" wurden zwei weibliche Pfeg- linge getötet und eine Krankenschwester schwer verletzt. Diese Personen waren nicht im Luftschutzkeller, well ihr Zustand den Transport nicht erlaubte. Die vierte Bombe fiel etwa 15 Meter weiter unmittelbar neben dem Lazare11 und Krankenhaus „N e b 0" in den (Barten und krepierte nur etwa 8 Meter entfernt. Auch hier wurde nur Splitterschaden angerichtet. Alle Personen befanden sich im Keller. Auf dem Krankenhaus und Lazarett „Nebo" befindet sich das vorge- schriebene große deutlich sichtbare Rote Kreuz.
Die fünfte Bombe fiel etwa 25 Meter weiter auf d e n Bethel-Friedhof und zerstörte hier eine ganze Anzahl Gräber. Grabsteine, Särge und Leichenteile wurden durcheinander gewirbelt. Die nächste Bombe fiel etwa 50 Meter weiter i n ein Waldstück und hinterließ einen mäßig großen Trichter. Die siebente und achte Bombe fielen neben das Pflegehaus „Magdal a", das der Unterbringung von geisteskranken Frauen dient. Obwohl beide Bomben nur zwei und drei Meter von diesem Krankenhaus entfernt einschlugen, wurde nur Splitterschaden an Außenwänden und Fenstern angerichtet und ein Teil der Inneneinrichtung zerstört. Auf diesem Gebäude befindet sich ebenfalls ein großes, deutlich und weit sichtbares Rotes Kreuz, da dieses Gebäude auch als Lazarett vorgesehen war.
Die Engländer können sicher sein, daß die Toten von Bethel wie alle Opfer der deutschen Zivilbevölkerung durch brittsche Flieger unerbittlich ^e- > sühnt werden.
Nichts wird die Engländer vor den schweren > Folgen dieses neuesten Verbrechens schützen können.
Einigung zwischen Gandhi und der Kongrehpartei.
Tokio, 19. Sept. (Europapreß.) Hier vorliegende Meldungen lassen auf eine baldige Jntensie» vierung der indischen Freiheitsbewegung schließen. So berichtet die Agentur Domei aus Bombay, der Arbeitsausschuß der Allindischen Kongreßpartei habe seine Organisationen angewiesen, Einzelhandlungen einzustellen und endgültige Befehle des Parteiführers Gandhi abzuwarten. Am 21. Juni hatte sich Gandhi wegen Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Kampfmethoden von seiner Partei getrennt. Inzwischen haben aber beide Teile eingesehen, daß sich ihre Trennung nur zum Vorteil des englischen Gegners auswirkte. Deshalb erfolgte die Wiedervereinigung. Verhandlungen der Kongreßpartei mit dem indischen Vizekönig Lord Linlithgow stehen unmittelbar bevor. Die in Japan Gast- recht genießende- Allindifche Freiheitsliga sandte nach Bombay folgende Entschließung: „Die indischen Nationalisten in Japan erwarten von der Allindischen Kongreßpartei die unverzügliche Er-
Um die Erdal-Blechdosen mehrmals verwenden zu können, gibt es nun auch Erdal-Nachfüllpackungen. Das Nachfüllen ist eine einfache, saubere und schnelle Sache. Deckel abnehmen und das gefüllte Unterteil in die leere Erdal-Dose setzen. Das ist alles! Auf diese Weise läßt sich die Erdal-Blechdose lange Zeit ver- wenden, und man hat immer Erdal, das altbewährte Erdal!4131V richtung einer nationalen, unabhängigen Jndienregierung an Stelle der gegenwärtigen Fremdherrschaft. Sie ersuchen alle, daheim und im Ausland, die Kongreßpartei bei dieser Regierungsbildung mit Herz und Hand zu unterstützen."
Der Führer hat dem ordentlichen Professor Geh. fiofrat Dr.phil. Friedrich 01 tm an ns in Frei- fc..™ i Pr. aus Anlaß der Vollendung seines ou ^bensjahres in Würdigung seiner wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiete der Botanik die
Die zweite Gruppe der an Großbritannien transferierten USA.»3erftörer ist in einem Hafen der Ostküste Kanadas eingetroffen.
♦
Gegen Dal adier und G a m e l i n, die sich auf Schloß Chazeron in Schutzhaft befinden, ist vom Generalstaatsanwalt des Staatsgerichtshofes die Anklageerhebung beantrag worden.
*
Nach dem sinnisch-sowjetrufsifchen Eisenbahn-Verkehrs-Abkommen wird der direkte Eisenbahnverkehr bis spätestens 6. Dezember wieder ausgenommen werden. Als finnische GrenMergangsstationen sind vorgesehen: Parikkala an der Strecke Waasa— Savonlinna—Sowjetunion und Wainikkala an der Strecke Helsinki—Lahti—Sowjetunion.
L4L


