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Londoner

Im Anschluß an die Meldungen über die Zerstörungen aus den wichtigsten Londoner Bahnhöfen erzählt hier unser Mitarbeiter aus eigenen Erfahrungen eines mehrjährigen Aufenthaltes in der britischen Hauptstadt.

Beim Lesen der Meldung von der Zerstörung der vier großen Bahnhöfe im Herzen Londons hat man unwillkürlich das Stadtbild von London vor Augen, so wie es jeder, der einmal in London war, täglich erlebte: eine Verkehrshölle, in der über und unter der Erde allminutlich Hunderte von Omnibussen, Zügen, 0-Bahnen, Elektrischen und Tausende von Taxis und Prioatautos durcheinan­der fahren. Wohl keine andere Stadt Europas kennt eine derartige Konzentration des Verkehrs im Zen­trum, der City, wie die Londoner sagen, denn keine Metropole hat neben dem Geschäftsleben derartig zahlreiche Industrien im Stadtkern zu­sammengeballt. Es wird manchen Zeitungs­leser in den letzten Tagen erstaunt haben, daß^man Londoner Arbeiter von Westminster, einem Stadt­teil, in dem das Parlament und elegante Geschästs- und Wohnviertel liegen, mit sogenannten Wasser­bussen die Themse abwärts zu ihren Wohnorten be­fördert hat, weil die üblichen Autobusverbindungen durch die Fliegerangriffe' gestört waren. Das be­deutet, daß auch in diesem Viertel täglich große Massen der arbeitenden Bevölkerung aus den un­mittelbar benachbarten Fabriken und Werken zu­sammenströmen, die Bahnhöfe überfluten und wie ein gewaltiger, zäher Strom durch die Verkehrs­adern Londons abfließen in die oft weit vorgela­gerten Außenbezirke.

Wer die Londoner Verkehrsverhältnisse aus eige­ner Erfahrung kennt, weiß, was es bedeutet, wenn Bahnhöfe, wie Charing Croß oder Pad­dington, zwei der gewaltigsten Verkehrsknoten­punkte Londons, für den Publikumsverkehr plötzlich ausfallen. sind die beiden größten Umschlag­stellen für den Berufsverkehr, Charing Croß für alle Verbindungen nach Süden, Südwesten und Westen, wenn man die hier kreuzende Untergrund­bahn mit berücksichtigt, Paddington für den Strom aller Bank-, Börsen-, Zeitungs- und sonstigen Ge­schäftsleute und deren Angestellte, die aus der Ge­gend um die St.-Pauls-Kathedrale, die Bank von England und Aldgate kommen und in die weniger vornehmen nordwestlichen Wohnviertel gehören. Be­sonders Charing Croß, direkt an dem großen Dhemsebogen, unweit des Westminsterpalastes, dem Sitz des Parlaments und des Trafalgarsquare ge­legen, war schon in normalen Zeiten stündlich über­füllt wie ein wimmelnder Ameisenhaufen. Drei Un­tergrundbahnlinien speien jede Minute ganze Kas­kaden von Menschen aus, die hier entweder von einer aus die andere Linie umsteigen oder auf eine der von hier ausgehenden Vorortstrecken der Eisen­bahn hinüberwechseln, die zu den weit außerhalb gelegenen südwestlichen Vororten führen. Die Haupt­eis enbahNlinie nach Südwesten, zu den Schiffen in Richtung Vbissingen geht ebenfalls von hier aus.

Wehrdienstverhältnis zu machen. Für die Kirchen­steuererhebung sind einheitliche Abkürzungen der religiösen Bekenntnisse eingefuhrt worden. In der Ostmark, im Sudetenland und im Wartheland wer­den keine Angaben über das Religionsbekenntnis gefordert.

Wenn der Soldat in den Betrieb zurückkehrt.

Nach der gesetzlichen Regelung können die aus dem Wehr- oder Reichsarbeitsdienst kommenden Ge­folgschaftsmitglieder sofort wieder ihren alten Ar­beitsplatz einnehmen und unter den Bedingungen Weiterarbeiten, die zur Zeit ihrer Einberufung maß­gebend waren. Die zur Entlassung kommenden Ge­folgschaftsmitglieder erhalten von ihrer Wehrdienst­stelle zunächst einen 14tägigen Heimkehrurlaub. Während dieser Zeit bekommen sie neben dem Wehr­sold ein Verpflegungsgeld; ihre Angehörigen erhal­ten den Familienunterhalt weiter. In einem Er­laß an die Reichstreuhänder der Arbeit wird er­klärt, daß das Gefolgschaftsmitglied während des 14tägigen Heimkehrurlaubs zur Aufnahme der Ar­beit nicht verpflichtet ist. Ebenso wenig ist der Un­ternehmer gehalten, das Gefolgschaftsmitglied wäh­rend dieser Zeit in seinem Betrieb gegen Entgelt zu beschäftigen. Unberührt davon bleibt jedoch die Verpflichtung des Gefolgschaftsmitgliedes, sich un­verzüglich nach seiner Entlassung wegen der Wieder­aufnahme der Arbeit mit dem Unternehmer in Ver­bindung zu setzen, damit der Unternehmer sich auf die Rückkehr der Soldaten in seinem Betrieb ein­stellen kann. Der Anspruch auf Erholungsurlaub kann frühestens drei Monate nach der Arbeitsauf­nahme gestellt werden. Wenn dieser Termin mit dem

Bahnhöfe.

Zwei Stationen weiter wesllich liegt der ebenfalls jetzt schwer beschädigte Bahnhof Viktoria^Sta- t i o n , von dem die Reisenden nach Dover und den weiter westlich gelegenen Küstenstädten abzureisen pflegen. Waterlo o-Station, der dritte in diesem Stadtteil zerstörte Bahnhof, liegt zu Cha­ring Croß ungefähr wie der Anhalter zum Pots­damer Bahnhof in Berlin und hat auch die gleiche Bedeutung für den Verkehr. Während Charing Croß neben dem Fernverkehr auch noch den ge­samten Vorortverkehr zu bewältigen hat, ist Wa­terloo vorwiegend Fernbahnhof und daneben Durch­gangsbahnhof für den Vorortverkehr.

Londoner Bahnhöfe haben schon in ruhigen Zei­ten nichts Einladendes für den Fremden, der be­sonders, wenn er aus Deutschland kommt vor allem entsetzt ist über den Schmutz und die Schmuck­losigkeit dieser öffentlichen Empfangsstätten einer Weltstadt. Es gibt kaum etwas Trüberes, als an einem nebligen Herbsttage auf der Viktoriastation anzukommen und aus einem ungepflegten Zug in eine noch ungepflegtere Bahnhofshalle hinauszu­treten, in der alles schwarz ist von Kohlenstaub und düster von dem spärlichen Licht, das durch niege- putzte Fensterscheiben dringt.

Eine Orientierung auf englischen Bahnhöfen, selbst auf diesen repräsentativen Fernbahnhöfen, ist für einen Fremden nahezu unmöglich. Auf eng­lischen Bahnhöfen gibt es keine Richtungsweiser, keine Abfahrtschilder oder Zeitanzeiger. Keine Aus­hänge- und Stationsschilder, die den Namen des betreffenden Bahnhofs sichtbar anzeigen. Man ist auf die Ankündigungen des Lautsprechers angewie­sen, die natürlich aus Englisch gegeben werden oder auf die unverständlichen, im schönstenCockney" gemurmelten Auskünfte der Bahnbeamten, sofern solche vorhanden sind. Oft genug gerät man in einen falschen Zug und fährt lange in der falschen Richtung, ohne daß man in der Lage ist, das fest­zustellen, denn vom Zuge aus ist der Name der Bahnhöfe, die man durchfährt, kaum zu entziffern, er befindet sich meistens auf einem kleinen Schild­chen an den Bänken, wenn er überhaupt zu ent­decken ist. Oft stehen auf beiden Seiten des Bahn­steiges Züge, von denen niemand genau sagen kann, ob und wann sie abfahren und welcher von beiden zuerst abfährt.

Die Unübersichtlichkeit der Bahnhöfe scheint die Engländer nicht zu stören, sie erhöht aber das Durcheinander in solchen Zeiten, wo durch die Ver­dunkelung und stündlichen Alarme sowieso alle Ver­kehrsregelung aus den Fugen gerät. Selbst die in Verkehrsdingen überaus phlegmatischen Londoner rennen heute vermutlich auf ihren so miserabel or­ganisierten und zum Teil demolierten Bahnhöfen kopflos durcheinander und verbringen die spärlichen Stunden, die ihnen der Fliegeralarm übrig läßt, mit verzweifelten Versuchen, die großen Löcher im empfindlichen Verkehrsnetz Londons durch unge­wohnte und eilige Fußmärsche zu überbrücken.

Dr. Buresch.

Produktionsgang des Betriebes nicht vereinbar er­scheint, so kann der Urlaub in Geld abgegolten wer­den.

Friedenseinsah des Fremdenverkehrs.

Der stellvertretende Leiter des Fachamts Frem­denverkehr in der DAF., Looke, behandelt in der Deutschen Gaststätte" die vorbereitenden Maß­nahmen, die schon jetzt im Kriege für den künf­tigen Fried enseinsatz des Fremdenverkehrs getrof­fen werden. Neben den politischen Aufgaben, zu denen auch die Erschließung der Bedeutung und Schönheit unseres Vaterlandes, die Pflege der Gastlichkeit gegenüber dem Ausländer gehören, werden besonders die sozialen Aufgaben der DAF. erörtert. Das Fachamt fetzt sich dafür ein, daß der wöchentliche Ruhetag im Gaststättengewerbe auch im Frieden erhalten bleibt. Sinngemäß gilt das gleiche für einige andere Teilgebiete, wie die Ver­einfachung der Speisenkarte, die Verdeutschung der Berufs- und Speisenbezeichnungen, Bekämpfung des schlechten und unhöflichen Bedienens Usw. Be­sondere Aufmerksamkeit erfordern der Arbeitsein­satz und die Berufserziehung. In der letzten Zeit wurden über 20 Kochlehrgemeinschaften durchge­führt. 12 Lehr- und Anlernberufe wurden in letzter Zeit zur Anerkennung gebracht mit dem Ziele, daß es ungelernte Arbeitskräfte auch in den Berufen des Fremdenverkehrs nicht mehr geben soll.

$eut>tfdjriftleüer: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HauvtjchriftleiterS: Ernst Blumschctn. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche UniverfitäiSdmckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.6.

von

Aus -em Reich

und Leros angegriffen und wahllos Bom­ben abgeworfen, die zum Teil ins Meer fie­len und nur kleine Brände auslösten, sowie über­aus leichten Schaden an einem haus verursachten, jedoch keine Opfer forderten. Ein feindliches Flug­zeug ist von der Flak abgeschossen worden.

3n Ostafrika hat der Feind Luftangriffe auf Eassala, Assab, Giavello, Mogadicio, Diredaua, Zeila, Mersa-Techay (Rotes Meer) durchgeführt, die insgesamt sieben Tote und 13 Berwundete unter den Italienern und der Eingeborenenbevölkerung,

Belohnung

für die Festnahme eines Landesverräters.

Der Chef der Sicherheitspolizei und des Sicher­heitsdienstes hat einem Schuhmacher aus B r o t d o r f als Anerkennung für besonders geschick­tes und umsichtiges Verhalten bei der Festnahme und Ueberführung eines Landesverräters eine Belohnung von 2 5 0 Reichsmark überweisen lassen. Der Landesverräter wurde vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.

Wieder Schadenfeuer durch Kinderhand.

Das schier unglaubliche Vorkommnis, daß Kinder auf den Einfall kamen, ein Haus anzuzünden, er-

Am 21. September jährt sich zum 50. Male der Geburtstag Max Jmmelmanns, des deutschen Lufthelden aus dem Weltkriege. Neben Boelcke war er der erste Pionier im deutschen Luftkrieg. Nachdem er 15 Gegner abgeschossen hatte, erlitt er am 18. Juni

1916 den Fliegertod. (Scherl-Bildarchiv-M.)

Wieder Personenstands- und Betriebs­aufnahme.

Die alljährlich zum 10. Oktober erfol­gende Personenstands- und Betriebsaufnahme weist diesmal einige Aenderungen im Verfuhren auf. Zu­nächst ist das Muster der Urliste geändert wor­den mit dem Zweck, daß die in den eingegliederten Gebieten wohnenden Personen angeben, seit wann sie deutsche Staatsangehörige sind. Eine weitere Aenderung fordert aus steuerlichen Gründen die Angabe, ob aus der bestehenden oder einer frühe­ren Ehe eines Ehegatten nichtjüdische Kinder her- oorgegangen sind, die nicht mehr zum Haushalt gehören. Auch ledige Frauen müssen angeben, ob sie ein lebendes nichtjüdisches Kind geboren haben. Auch der Tag der Eheschließung ist jetzt anzugeben. Ebenso sind bei den Geburtsjahrgängen 1914 bis 1921 für Zwecke der Wehrsteuer Vermerke über das

sowie unbedeutende Schäden zur Folge hallen. Unsere Luftwaffe hat im Innern des Hafens

Aden Dampfer bombardiert.

Aus aller Wett.

eignete sich in Weidenhausen bei Eschwege. Während die Eltern auf dem Felde weilten, entwen­deten Kinder aus einem Kleiderschrank Zündhölzer und veranlaßten einen geistig zurückgebliebenen Schuljungen, eine Scheune anzuzünden. Die Scheune, in der Heu und Strohvorräte lagen, stand im Augenblick in Flammen und brannte mit allen Vorräten nieder. Das Feuer sprang dann auf einige benachbarte Stallgebäude über und drohte größere Ausdehnung anzunehmen. Es gelang jedoch den Bemühungen der Feuerwehr, das Feuer zum Stehen zu bringen. Das Vieh konnte recht­zeitig in Sicherheit gebracht werden.

Eine italienische Stiftung für eine kinderkotonle.

Zum Universalerben ihres ganzen Vermögens im Gesamtwert von 1,5 Millionen Lire hat die Witwe Dia Mari aus Modena den Duce eingesetzt. Aus diesen Geldmitteln sollen die Kinder auf Kor- sika lebenderJtaliener unterstützt und eine Kinderkolonie in San Gaetano eingerichtet werden. Den Ehrenschutz dieser Kinderkolonie wird die Tochter des Duce, die Gräfin Ciano, über­nehmen.

Lawinenunglück in llnterwallis.

Wie der schweizerische Armeestab mitteilt, wurde eine Abteilung eines Hochgebirgs-Ausbildungskursus in Unterwallis während eines Hochgebirgsmarsches von einer Lawine überrascht. Zwei Sol­daten fanden dabei den Tod, 16 Soldaten wurden verletzt.

Oer Normalzins.

Die Zinspolitik des Reiches geht in erfolgreicher Weife dahin, den Staatspapieren den bevor­zugten Platz auf dem Kreditmärkte zu sichern. Wenn der Staat oder das Reich mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, so sind zur Un­terbringung seiner Anleihen Zinssätze bewilligt wor­den, die für die Finanzen wenig günftg sein konn­ten. Umgekehrt wird ein finanziell gut verwalteter Staat darauf zu achten wissen, daß seine Anleihen zwar ausreichend verzinst werden, aber als Standardpapiere zu gelten haben, die für die Zinshöhe anderer Wertpapiere die Richtung anzugeben haben. Durch den Verlauf der Wirt­schaftsbelebung und wesentlich beschleunigt durch die Erfahrungen der Kriegswirtschaft, hat sich in Deutschland f ür Reichs anleih en der Zins, satz von 4 v. H. als der maßgebende Normal« zins herausgebildet. Länder, Gemeinden und Hypo- thekeninstitute sind auf diesem Wege gefolgt. Neuer­dings hat auch die Reichsbahn einen ent­scheidenden Schritt getan, indem sie ihre Vor­zugsaktien, die zu 7 v. H. verzinst wurden, kündigte und dafür den Gläubigern (unter be­vorzugten Bedingungen) Reichsbahnanleihepapiere zu 4 v. H. zum Umtausch anbietet. Da die Reichsbahn aufgehört hat, eine eigene Gesellschaft zu bilden und wieder zu einer reichseigenen Ver­waltung geworden ist, war dieser Schritt zu erwar­ten. Er ist auch an den Börsen verständnisvoll aus­genommen worden.

Zollschranken fallen.

Schon im Erlaß des Führers vom 1. März 1939 wurde die Eingliederung des Protektorats in das deutsche Zollgebiet ausgesprochen. Artikel IX sagte: Das Protektorat gehört zum Zollgebiet des Deut­schen Reiches und untersteht seiner Zollhoheit." Seit dieser Zeit ist die Angleichung der böhmisch-mäh­rischen Wirtschaft an die deutsche so vollzogen wor­den, daß jetzt ohne Reibungen das Protektorat alle Vorteile genießen kann, die aus der Zugehörigkeit zu einem gewaltigen Wirtschaftsgebiet entstehen. Maßgebend war zunächst die Ueberwindung des Preisunterschiedes. Durch die Fest­setzung eines Kurses der Reichsmark gleich 10 Tsche­chenkronen wurde die Preisdifferenz zunächst we­sentlich gemildert, denn äer tatsächliche Kurs war 11,72. entstehen auch in einem geschlossenen gro­ßen Zollgebiet gewisse Preisdifferenzen, die sich aus der verschiedenen Produktions- und Lebensgewohn­heit ufw. ergeben. Sie haben keinerlei störende Fol­gen, und sind im Protektorat schon dadurch unwe­sentlich gemacht worden, daß bereits Markt- und Kartellabmachungen größten Umfanges getroffen worden sind. Weiter ist auch die Sozialpolitik des Protektorates weitgehend der deutschen ange­paßt worden. Bereits im Sommer 1939 wurde der Arbeitseinsatz durch die Errichtung von 23 Arbeits­ämtern geregelt, die übrigen sozialen Verhältnisse wurden verbessert und die Löhne so festgesetzt, daß die Preissteigerung längst aufgeholt worden ist. Eine Organisation der gewerblichen Wirtschaft

wurde nach deutschem Vorbild geschaffen, so daß eine straffe Wirtschaftslenkung einsetzte, die dem Protektorat zum Segen gereicht. Mit der Beseitt- gung der Zollgrenzen tritt das Protektorat auto­matisch in das währungs- und wirtschaftspolitische Gefüge des Deutschen Reiches ein.

Max Zmmelmann.

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