General-Anzeiger für Oberhessen
Quellen unserer Kraft
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Condermeldung,
den
er in.
Die »Empreß of Eanada".
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Nietzsche.
ahnen können.
15 März. (Europavreß.) Der Besuch des I Viertels in Peking und die Aufhebung der exterri- fidenten T-I° in. Nanklna wird in t-r^l.n R-cht- di- uver ,femdvK.
heriaen japa - i die Regierung der
Seite mag.
Mit stolzer Freude haben wir die neue Sonder- neldung über die^Bersenkung von 14 Schiffen mit
Nur noch als Kämpfer haben wir gerade in unserer Zeit ein Recht zu existieren, als Vorkämpfer für ein künftiges Säkulum. dessen Formation wir an uns. an unseren besten Stunden nämlich, etwa
Druck und Verlag: vrühlfche Univerfitätrdruckerei S. Lange
Der totale Krieg fordert auch deinen ganzen Einsatz
Bjelgorod einzugreifen. Ihre Verluste waren so empfindlich, daß sie bereits vor Erreichen des Schlachtfeldes einen großen Teil ihrer Angriffskraft einbühte.
der letzten Wochen große Mengen an Menschen und Material eingebüßt. Die Kämpfe waren von außerordentlicher Härte. Sie beweisen, daß es noch großer Anstrengungen der Front und der Heimat bedar, bis dieser gefährliche Gegner endgültig aus dem Felde geschlagen ist.
Die letzten Kampftage.
ieder 92000 BRT. versenkt.
Oie fünfte deutsche Gondermeldung. — Oer Erfolg der italienischen U-Boote.
Von unserer Berliner Schristleitung.
zu der, üeberzeugung, daß gegen die deutschen U-Boote kein Kraut gewachsen ist, von welcher man auch das Tonnageproblem betrachten
Oie Rückeroberung von Charkow
Von unserer Berliner Schriftleitung.
Der stark gesicherte Geleitzug, um den es sich dies- nal in der Hauptsache handelte, wurde an der 2 st kü st e Südamerikas zum Kampf gestellt und schwer getroffen. Er bewegte sich demnach auf der großen Etappenstraße, die Roosevelt durch Inbesitznahme von Stützpunkten in Brasilien für den Rachschub nach Afrika errichtet hat, wobei dahin- gestellt bleiben kann- ob die versenkten Schiffe allein ür Nordafrika oder auch für England bestimmt Daren. Die VersenkungsMern, die allein unsere U-Boote in der ersten Märzhälfte erzielt haben, rähern sich einer halben Million BRT. Es ist begreif- .ich, daß die öffentliche Meinung in England und Sen USA. den Stand der Schlacht auf den Meeren mit zunehmendem Ernst zu erörtern beginnt. '
Japans Verzicht aus die Konzessionen in Lhina
Ministerpräsident Tojo über seinen Besuch in Nanking.
195. Jahrgang Nr. 65 Ersckieint täglich, außer Sonntags und feiertags
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Durch die Sondermeldung vom Sonntagabend hat > das deutsche Volk von dem hervorragenden Erfolg der ^-Divisionen Kentnis erhalten, die die wich- ; Fge Industriestadt Charkow zurückerobert ha- ben, obwohl die Bolschewisten noch in der Stadt verzweifelten Widerstand leisteten. Am 22. Februar meldete der Wehrmachtbericht, daß Sowjetoerbande, die mit einer weitausholenden Umfassunng zwischen Do- nez und Dnjepr die Verbindungen zu unserer Front im Donezgebiet abschneiden wollten, von deutschen Truppen des Heeres und der Waffen-^ in Flanke und Rücken gefaßt und zerschlagen wurden. Am 14.^Mörz kam die Sondermeldung von der Wieder- einnahme von Charkow. Die Stadt wurde wieder genommen vorn Norden und vom Osten her. Deutsche Truppen müssen also östlich von Charkow gegen den Oberlauf des Donez hin stehen; sie hatten den Kampf um die Hauptstadt der Ostukraine abzu- schirmen. Die Bewegungsschlacht, deren erster Erfolg am 22. Februar gemeldet wurde, rourM also in 2U Tagen mit der Wiedereroberung von Charkow vollendet. In knappen drei Wochen hat sich das Blatt gewendet, obwohl die sowjetische Heerführung alles getan hatte, um1 den Verlust von Charkow zu ver- meiden. Sie hatte von weither frische Truppen herangeholt, ja auf ihre Heeresreserve zuruckgegri fen, um Charkow halten zu können. Denn Eharrow, nahe der Wasserscheide zwischen Donez und 2)njepr, ist das Westtor in das Donezbecken; es ist Zugleich Las Osttor in die Westukraine, deren beherrschender Strom der Dnjepr ist. Das Ziel der Sowjets war der Durchstoß zum Dnseprkme, zu den Dnteprbrucken und zu den wichtigen Industriestädten ^^prope- trowsk und Saporoschje. Im Besitz der 2)n]eprbtub Fen hätten die Sowjets die deutschen Truppen im Kubangebiet, im Donezbecken und auf der Rrim durch operative Fernwirkung unmittelbar gesayroet.
Die Rückeroberung von Charkow krönt denan Wechselfällen reichen Winterkrieg rm Osten, Die Bolschewisten haben das wichtige Industrie- und Verkehrszentrum mit Klauen und Holmen zu holten versucht. Um jede Straße, ja, um jeden Häuserblock mußte erbittert gekämpft werden, aber w^sts konnte die vorstürmenden deutschen Soldaten aushalten bis schließlich ganz Charkdw wieder fest m unserer Hand war. Das deutsche Volk ist stolz au diese neue fllam zende Waffentat seiner unvergleichlich tapferenSol- baten. Sie ist trotz schwieriger Wetter- und Wege- Verhältnisse erzielt worden und bedeutet die Zer schlagung der bolschewistischen Hoffnungen auf einen großen operativen Gewinn an der Sudfronü Offenbar haben die Sowjets in den erbitterten dampfen
Wangischingwei fordert China zum Anschluß auf.
Nanking, 15. März. (Europapreß.) Der na- z tionalchinesische Staatspräsident ® a n g t f d) i n g * w ei sprach am Montagnachmittag vor chinesischen und japanischen Journalisten in einer ersten Korn ferenz nach der Abreise des japanischen Minister» Präsidenten Tojo. Wangkschingwei forderte das unter dem Tschungking-Regime stehende chinesische Volk auf, sich mit Nanking-China zu vereinigen. Tschungking müsse em sehen, daß in der Zusammenarbeit Chinas mit Japan die V e r- wirklichung der Ideen Sunyatsens be^. gründet liege. Wangtschingwei betonte ausdrücklich die Bereitschaft seiner Regierung zur Verständigung mit Tschungking. Er verwies auf den unerschütterlichen Siegesglauben des japanischen Ministerprasl- deuten und erkannte die japanische Haltung gegen« über China in wirtschaftlicher, politischer und rttluu Mischer Hinsicht besonders an.
seßt.
Dreimal bestimmte,historisch besonders deutlich sichtbar in der neueren Geschichte, die außenpolitische Gefahr die innere Ordnung des deutschen Staates. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm gab in der chaotischen Wirrnis, in die das vom 30j,ährigen Kriege zertrümmerte Reich gestürzt war, der ersten sich neu bildenden Staatenzelle Deutschlands, Bran° oenburg, das preußische Gesetz für frisches Wachstum. Mit der in strenger Arbeit aus allen Stämmen Deutschlands zusammengewachsenen Bevölkerung, Kolonisatoren und Pionieren, in denen durch eine weitblickende Toleranz jene unheilvollen kon«- fessionellen Gegensätze schon überwunden waren, erbaute er den freiesten aller europäischen Staaten. König Friedrich Wilhelm I. folgte diesem ordnenden Prinzip in der für ihn erschreckend dunklen Gefahr, die er in der ihm unheimlich dünken- den Lage gegenüber den Kräften der europäischen Pylitik fühlte, fir wandte sich den inneren Reformen zu und wurde durch seinen unbedingten Ein- satz der Person für den Staat das Vorbild wahrer Staatsgesinnung. Schließlich schlug die große Not,
Vermögen in China und die Ergreifung aller möglichen weiteren freundschaftlichen Schritte. Nach dem gleichen Grundsatz ist das japanische Reich auch entschlossen, die bestehenden Verträge neuerlich einer Prüfung zu unterwerfen entsprechend der tünftigen Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der chinesischen Republik und Japan.
Der Premierminister erklärte, daß Japan und China in Freud und Leid als wahre Verbündeto Seite an Seite stehen würden. Tojo sprach die Hofst nung aus, daß das chinesische Volk sich der neuen Situation im Verhältnis zwischen China und Japan bewußt werde und willig unter der Führung Prä- ident Wangtschingweis an den gemeinsamen Aufgaben mitarbeiten würde. Er gedachte der Opfer, welche die neue Politik Japans gegenüber China den in China lebenden Japanern auferlege und sicherte ihnen für Me Zukunft die Unterstützung ihrer Regierung bei der Ueberminbung der sich notwem digcrweife ergebenden Schwierigkeiten zu.
Gleichzeitig können unsere italienischen Vundesgenosfen einen außerordentlichen Beirag zum Krieg der U-Boote melden. Ein italienisches U-Boot hat den englischen Transatlantik- lampfer „E M p r e ß o f Canad a", der mit Truppen voll beladen war, torpediert und versenkt. Es handelt sich dabei um eines der größten und wert- vollsten Schiffe der britischen Handelsflotte, das 23 000 BRT. mißt. Solche Verluste treffen die Eng- ! ander besonders schmerzlich, einmal, weil sie notwendigerweise auch den Verlust einer größeren Anzahl von Mensches bringen, und zum zweiten, weil die Engländer nur sehr ungern diese wertvollen Handelsschiffe aufs Spiel setzen, die während des Krieges nicht nachgebaut werden können. Ueberhaupt bedeutet jedes in die Tiefe sinkende englische Schiff in der gegenwärtigen Lage einen dauernden Verlust für Großbritannien, da die Engländer während des Krieges durch ein Abkommen mit den USA. gehalten sind, in erster Linie Kriegsschiffe zu bauen, während die Amerikaner auch diese Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ihre Schiffsüberlegenheit über England durch den Bau von Handelsschiffen für die Nachkriegszeit zu sichern.
In England sowohl wie in den USA. zerbricht man sich nach wie vor heftig den Kopf darüber, wie man wenigstens den Restbestand der verheerend zusammengeschrumpften Handelsflotte vor den Angriffen der deutschen U-Boote in Sicherheit bringen gönnte. Da man immer neue Pläne dieser An wälzt, gibt man damit selbst zu, daß alle alten nichts getaugt haben. Im Mittelpunkt der Debatte steht immer noch die Frage, ob man nicht doch zum Bauschnellerer Sch i f f e übergehen sollte, obwohl dieser Vorschlag nach sehr reiflichen lieber- [egungen eigentlich schon zu den Akten gelegt worben war. Man weih aber allem Anschein nach keinen besseren, und daher greift man nach ihm wie Der Ertrinkende nach einem Strohhalm. Daß alle diese Projekte sich im luftleeren Raum bewegen,
Wir nähern uns dem Höhepunkt des totalen Krieges. Ein in der Weltgeschichte beispielloser Vorgang rollt ab: Unter Verzicht auf alles Nichtkrießs^ notwendige konzentriert ein Volk von Millionen feine Kräfte auf ein einziges Ziel, den Sieg. Dies in einem historischen Augenblick, in dem sich nach rund2500Jah» ren, und in die gewaltigen Maßstäbe des 20. Jahrhunderts Übersetzt, ewiges Heldentum, das in dem Namen Stalingrad seine erhabene Verklärung unh Erfüllung gesunden hat, in einer über alle Worte erhabenen Wucht an einer Einfallspforte wilden Eroberungstriebes nach Europa denkmalhaft erhebt.
Die Fanale des Kampfes, der nun tobt, bannen die Blicke der Menschheit in den Brand schein ihrer riesigen Feuer. Abermals erklingt wie aus den Wost fen heraus die ergreifendste Strophe des Nibelungenliedes, die- da lautet: „Danach war groß«' Stille, als Schall und Lärm verklang. — Das Blut nur alkenthalten dort aus den. Fugen drang und aus den Rieaelsteinen ... Das haben die vom Rheine mit ihrer großen Kraft getan." Hie der ---- ‘ dort der Witte zum Chaos.
Tokio, 1-------- -----r r . z
Ministerpräsidenten Tojo in Nanking wird in Tokio als ein bedeutsames Zeichen für die zunehmende Herzlichkeit der japanisch-chinesischen Beziehungen angesehen. Die Bedeutung dieser Reise wird noch dadurch unterstrichen, daß sie zeitlich zusammenfiel mit der in Nanking erfolgten Unterzeichnung der Abkommen, welche die praktischen Einzelheiten und den kurzfristigen. Termin der Uebergabe der bisherigen japa- nischen Konzessionen an die Regierung der chinesischen Republik regeln. Insofern ist der Besuch ein neuer unzweideutiger Ausdruck des Bestrebens der japanischen Regierung,- die Entwicklung Chinas zu einem selbständigen, durch keine Beeinträchtigung seiner Souveränität gehemmten Mitglied des ost- asiatischen Großraumes zu fördern.
Heber den Inhalt der in Nanking zwischen den beiden Regierungschefs und ihren Begleitungen geführten Verhandlungen liegen amtliche Nachrichten noch nickst vor. Doch deuten die Erklärungen, die Ministerpräsident Tojo bei seiner Rückkehr auf dem Flugplatz Tukuoka japanischen. Pressever- tretern gab, darauf hin, daß die japanische Regie- rung den Prozeß der Rehabilitierung Chinas mit ber Uebergabe der japanischen Konzessionen und der in der Folge erwarteten Beseitigung der letzten Spuren ausländischer Sonderrechte in China noch nicht als abgeschlossen betrachtet, sondern weiter zu fördern beabsichtigt. Nach dem Bericht von „Asahi," sagte der Ministerpräsident nämlich: „Das japanische Reich hat seine Politik klargestellt. Sie erstreckt sich auf die Rückgabe aller unter japanischer Spezialkontrolle stehenden Konzessionen in China, die Zustimmung zur Ab- schassung der internationalen Niederlassungen m Schanghai und Amvy und des Gesandtschafts.
Berlin, 15. März. (DNB.) Der Führer h in Anerkennung des tapferen Verhaltens der 6 samtbevölkerung bei Luftangriffen Heimatkriegsgebiet bestimmt, daß das Verwundetenabzeichen für Verletzungen und Beschädigungen, die durch Auswirkung feindlicher Luftangriffe entstanden sind, an alle deutschen Männer, Frauen und Kinder nach den gleichen Grundsätzen wie für die im eigentlichen Kriegsgebiet eingesetzten Soldaten verliehen werden kann. Die Verwundung oder Beschädigung muß durch ärztliche Bescheinigung nachgewiesen werden. In Lu-ft- schutzorten 1. Ordnung ist der Nachweis durch Eintragung in das Krankenbuch der Luftschutzrettungsstelle erbracht. Derleihungsberechtigt für nicht Wehrmachtangehörige ist der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber- der Luftwaffe bzw. die von ihm beauftragten Stellen. Anträge sind an die zu- ständigen Lauftgaukommandos zu richten.
Wiederholung Malstasiell
Gießen, Schnlstratze 7-9 Vereinbarung) 25"'» mehr
müssen sich die Schreibtisch-Strategen jetzt von einem Praktiker, nämlich dem englischen Admiral Thompson, sagen lassen, der eine 25jährige Erfahrung im U-Boot-Dienst hat. Er stellt fest, daß eine größere Sicherheit für Handelsschiffe erst gegeben sei, wenn die ganzen Geleitzüge eine Geschwindigkeit von mindestens 18 bis 20 Knoten in der Stunde erreichen. Um solche Schiffe herzustellen, müsse man aber zunächst den größten Teil der britischen Schiffswerften und Maschinenwerkstätten umbauen. Die gesamte Produktion müsse also um- gestellt werden, und die unvermeidliche Folge davon sei eine außerordentliche Verzögerung im Schiffsbau.
Zu grundsätzlich demselben Ergebnis kommt der Marinesachverständige der portugiesischen Zeitung „Diario da Manha", der sich eingehend mit der „Dekadenz der Welthandelsflotte" befaßt. Er stellt fest, daß vor dem Kriege der größte Teil der Schiffe mit modernen Dieselmotoren ausgerüstet wurde und der Dampfantrieb immer weiter zurückging. Heute sei man angesichts der durch die U-Boöto verursachten ungeheuren Verluste an Handelsschiffen wieder dazu übergegangen, *■ '" Dampfantrieb verstärkt einzusüyren, da kürzerer Zeit eingebaut werden könne. Diese Verringerung der Schiffsgeschwindigkeit und auch die minderwerttge Bauart habe eine beträchtliche Verschlechterung der Welthandelsflotte zur Folge. Die Massenoersenkungen der schlechten, langsamen Schiffe lassen den Wunsch aufkommen, lieber weniger, aber schnellere Schiffe zu bauen. Aber auch die Steigerung der Geschwindigkeit sei, wie die Tatsachen beweisen, kein Mittel gegen die U-Bootgefcchr. Auch sehr viele schnell fahrende Einheiten seien bereits versenkt worden. So lasse das Panorama, das der Welthandelsschiffsbau aufweise, den größten Pessimismus auskommen. Mit anderen Worten: All- Fachleute kommen
imen. Es ist die fünfte große —...........a, am Abschluß der ersten März-
lälfte herausgegeben wurde. Ueberall im Atlantik ind unsere Unterseeboote unermüdlich am Feind.
Wille zur Weltordnuna, dort der Witte zum Chaos. Geist gegen Materie, Mensch gegen Maschine, Glaube gegen Unglaube, Gott gegen Satan.
Wieder steht zwischen Tod und Teufel der gepanzerte deutsche Ritter, wie ihn der große Meister lllbrecht Dürer von der Sck)welle der Renaissance aus für alle Zeiten gezeichnet hat. Nicht gegen Völ (er, nicht gegen die angelsächsischen Völker oder die russischen, sondern g e g e n 6 e n G e i st des Imperialismus im Dienste des Mammons, gegen den Nihilismus im Bolschewismus führen wir Krseg. Wir kämpfen für Europa, die alte Heimat der n^enschlichen Kultur, den gewaltigsten Freiheitskrieg einer jungen Gemeinschaft.
Keine Nation der Welt kennt Zusammenbrüctzc, wie die deutsche sie 1648 nach dem Dreißigjährigen Kriege, 1806 nach Jena und Auerstedt und 1918 erlebte. Aber auch kein anderes Volk hat derartig geistige und seelische Kräfte schier unerschöpflichen Ausmaßes zu entfachen gewußt, wie dies der jeweils beste Keni des deutschen Volkes im Kampf mit einem unerbittlichen Schicksal tat, wenn dieses das Letzte von ihm verlangte. In Gestalten wie Fried rich dem Großen, Scharnhorst und Clausewitz hat die Geschichte diese beispielgebende Tatsache in ver dichteter Form verlebendigt. Zietens allmächtiger Alliierter über den Sternen hat uns in jenen Vorbildern höchster menschlicher Tugenden der Weisheit und Tapferkeit verpflichtende Monumente ge-
Die „Empress) of Canada" gehörte zu den sechs Transozeandampfern der gleichen Klasse, von denen bereits d i e vier größten versenkt worden sind, nänllich „Empreß of Britain" (42 000 BRT ), die „Empreß of Japan", die „Empreß o Australia" und jetzt die „Empreß of Canada". Von dieser Klaffe bestehen nur noch die „Empreß o Asia" und die „Empreß of Russia", beide je 16 000 BRT. groß. Sämtliche „Empreß"-Schifse gehören der Canadian Pacific Limited in Montreal. Die „Empreß"-Schisfe waren vor Aushruch des Krieges als Passagierdampfer eingesetzt. Sie gehörten zu den größten britischen Luxusdampfern und »ermittelten den Passagieroerkehr auf der nördlichen Pa- zifikroute zwischen Kanada und Japan. Die „Empreß of Britain" lief 24 Knoten als fahrplanmäßige Reisegeschwindigkeit, die jetzt versenkte „Empreß o Canada" lief 21 Knoten.
Bei Wjasma englische und UGA.-Panzer vernichtet.
Berlin, 15. März. (DNB.) Westtich Wjasma schlugen unsere Truppen am 14. März vereinzelte, zusammenhanglos geführte Vorstöße des Feindes, mit denen er die Front vergeblich nach schwachen Stellen abtastete, mühelos zurück. Bei einem Vorstoß längs der Autobahn westlich Wjasma gegen die Nachhuten einer bayerischen Infanterie-Divi- ion befanden sich auch erstmalig in diesem Abschnitt ü n f nord amerikanische Panzer vom Typ „Mathilde III" und ein britischer „Marc III". Das Feuer der sichernden Sturmgeschütze vernichtete den britischen und vier der nordamerikanischen Panzer, während der letzte mit Beschädigungen entkam. Mit diesem ersten verlustreichen Einsatz britisch-nordamerikanischer Panzer scheinen die Bolschewisten genug zu haben, da bisher keine weiteren Panzer dieser Typen im Armeebereich festgestellt werden konnten.
Das Eichenlaub für Unteroffizier Nietscher.
DRV. Aus dem Führerhauplquartier. 15. März. Der Führer verlieh am 14. März 1943 an Unteroffizier Georg Rietscher, Beobachtungs- Unteroffizier in einem Grenadlerregiment, als 210. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Der Führer sandte an den Veliehenen nachstehendes Telegramm: „3n dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 210. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, (gez.) Adolf Hitler."
Das Derwundeten-Avzeichen für bei Luftanariffen Verletzte.
Berlin, IS, März. <DNB,> Der Wehriyachwe- richt vom 4. März meldete erstmals den 2lngri unserer Soldaten gegen die weit überlegenen Kräfte der 3. sowjetischen Panzerarmee des Generals Popo f f im Raum zwischen Krasnograd und d e m D o n e z - K n i ö. In fast pausenlosen, schweren Kämpfen drückten Grenadiere und Männer der Waffen-^ den sich zäh verteidigenden Gegner lang» am, aber stetig nach Norden zurück, während gleichzeitig von Südwesten und Westen her deutsche Verbände die Sowjets stark bedrängten. Nach lieber» winden der zahlreichen nach Charkow führenden Straßen und Eisenbahnlinien und der sehr starken Merefa-Sperrstellung im SübenjberStadt stießen unsere Truppen am westlichen Stadtrand vopbei. Nordwestlich Charkow schwenkten sie dann nach Osten und drangen an mehreren Stellen in die Stadt ein. Trotz Heranführung von Verstärkungen gelang es den Bolschewisten nicht, die deutschen An- griffsdivisionen aufzuhalten. Unter ungeheuren Verlusten mußten die Sowjets das heiß umfampfte Gelände und die Stadt räumen.
Westlich Bjelgorod warfen die Bolschewisten von anderen Frontabschnitten in aller Eile herangeführte neue Verbände in den Kampf. Emern von massierten Kräften durchgeführten Gegenangriff der Sowjets trat die Infanterie-Division Großdeutschland" entgegen, die mit der Luftwaffe von 60 anrollenden Panzern 44 Kampfwa- qen abschoß und dem Gegner so gewaltige Verluste zufügte, daß der Angriff in Kürze abgeschlagen war. Nahkampffliegerverbände, Sturzkampf- und Ju 88- Staffeln bekämpften in Tiefangriffen eine starke Gruppe bolschewisttscher Panzer, die sich im Eilmarsch nach Westen befand, um in die Kampfe btt
a Dienstag, 16. marM943
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